Apr 172013
 

Mitte März war es soweit und die besten Projekte aus 50 eingereichten Geschäftsideen wurden verdientermaßen mit der build!Impuls Trophäe ausgezeichnet. 16 FinalistInnen präsentierten einer Jury ihre innovativen Ideen, die besonderes Augenmerk nicht nur auf die Realisierbarkeit des Projekts sondern auch auf Kundennutzen und Innovationsgrad legte. Die Leistung der Sieger der beiden Hauptkategorien Produkt und Dienstleistung wurde dabei mit einem Preisgeld von €1.500 gewürdigt.

„Frictiondrive“ nennt sich das Siegerprojekt in der Kategorie Produkt. Fabian Gutbrod entwickelte ein System, das ein normales Fahrrad im Nu zu einem E-Bike aufrüstet und damit die teure Anschaffung eines neuen E-Bikes obsolet macht. Den zweiten Platz belegte „Kartonmöbel“ von Alexander Mann, der mit preiswerten Kartonmöbeln voll punkten konnte. Die interessanten Möbel können mit jedem Logo versehen werden, sodass hier interessante Anregungen für Firmen entstehen.

Der Sieger der Kategorie Dienstleistung besteht aus einem Team, dessen Projekt eine Plattform für Fotografen darstellt. Philip Spiess und Nicolas Dular wollen mit „Saloon.io“ vor allem mit enormer Zeitersparnis und Arbeitserleichterung überzeugen. Den zweiten Platz belegten Reinhard Grandl und Roland Kersche mit „Perfect Taxi Way“.

vlnr: Monika Kircher (CEO Infineon Technologies Austria AG und Schirmherrin des build!Impuls), Peter an Gutbrod, Nicolas Dular u. Philipp Spieß, Karin Ibovnik (Geschäftsführerin der build! Gründerzentrum Kärnten GmbH)

„Mit dem build!Impuls Ideenwettbewerb bieten wir kreativen Köpfen eine Plattform für ihre Ideen und können vielleicht einen ersten Anstoß zum großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit geben. Die aussichtsreichsten Ideen werden bei uns ins Zentrum aufgenommen, um das in Kärnten vorhandene Potenzial und Know-how zu nutzen und zu fördern und somit auch den Wirtschaftsstandort Kärnten zu stärken“, erklärt die Geschäftsführerin von build! Mag. Karin Ibovnik.

Nach dem ersten Erfolg beim build!Impuls Ideenwettbewerb hoffen wir, dass die vielversprechenden Projekte den Weg in die Realisierung schaffen und von Erfolg gekrönt werden!

Apr 162013
 

SchülerInnen ab dem 15. Lebensjahr sind aufgerufen ihre innovativen Ideen aus allen Bereichen der Technik und Naturwissenschaften beim Kärntner Innovations- und Technologiepreis einzureichen.
Einsendeschluss ist der 31. Mai 2013. Noch bleibt also genug Zeit für den genialen Einfall, der die Jury überzeugt 🙂

Einsendeschluss 31. Mai 2013, Quelle: www.fh-kaernten.at

Welche Unterlagen muss die Einreichung umfassen?
Nun, neben einem kurzen Lebenslauf ist natürlich unbedingt der Titel der Idee sowie eine Beschreibung im Rahmen von etwa 1000 Zeichen mit Bild notwendig. Außerdem ist anzugeben auf welche Weise bzw. mit welchen Hilfsmitteln (Plakat, Modell, Bilder, …) die Idee vorgestellt wird. Sämtliche Unterlagen sind digital an folgende Adresse einzureichen: kit@fh-kaernten.at. Dabei ist der Innovationsgrad der Idee das bestechende Merkmal. Die Realisierung der Idee in Projektform stellt keine Zielsetzung des Wettbewerbs dar.

Eine Woche nach Einsendeschluss werden die Teilnehmer darüber informiert, ob sich die Idee für die Präsentation qualifiziert hat. Die Präsentationen werden am 14. Juni 2013 an der FH in Klagenfurt vorgestellt und im Anschluss werden die Gewinner verlautbart. Die Stadtwerke Klagenfurt Gruppe sponsort den KIT mit Geldpreisen, sodass sich der Gewinner über €1000, Zweit- und Drittplatzierte über €500 und Platz vier bis sechs noch über €200 freuen dürfen.

Mitmachen lohnt sich! Also wenn eine geniale Idee in Kategorien wie Verkehr, Social Media, Mechatronik, Medizintechnik, Produktdesign, erneuerbare Energien, etc. schlummert – unbedingt weiter daran feilen und noch rechtzeitig einreichen!

Apr 152013
 

Tagtäglich haben wir mit Computern in der einen oder anderen Form zu tun. Der praktische Nutzen der elektronischen Geräte ist zwar unbestritten, trotzdem macht uns die Software des Öfteren einen Strich durch die Rechnung. Wiederholtes Abstürzen von Programmen oder aber eine viel zu komplizierte Benutzeroberfläche verwandeln vermeintlich einfache Abläufe im Nu in ein mühsames Ringen mit der Software.

Quelle: www.nemetschek-auer.at/nevaris/index.html

Um derartige Probleme erst gar nicht entstehen zu lassen, hat die Auer Bausoftware GmbH mit ihrer Software Nevaris den Fokus auf eine einfache Bedienbarkeit gelegt. „Software muss einfach zu bedienen und schnell verständlich sein“, gibt DI (FH) Helmut Houdek, Geschäftsführer von Nemetschek zu deren Gruppe die Auer Bausoftware GmbH zählt, zu verstehen. Nevaris ist eine modulartig aufgebaute Software, welche von der Ausschreibung und Vergabe bis zur Abrechnung sämtliche Bereiche abdeckt. Damit ist auf einfache Art und Weise von der Planung eines Bauprojekts bis zu dessen Fertigstellung alles mit einer kundenfreundlichen Softwarelösung abzuwickeln.

„Das Programm ist je nach Funktionstiefe frei skalierbar. Der Kunde kann also entscheiden, welche Anwendungen er benötigt und worauf er verzichten kann“, beschreibt Houdek. Die in dreijähriger Zeit konzipierte Software Nevaris präsentiert sich ebenso dank Cloud Services als sehr praktisch. Durch die Datenspeicherung im Internet kann völlig ortsunabhängig auf wichtige Informationen zugegriffen werden. Sehr attraktiv gestaltet sich zudem das Preismodell, das speziell durch seine Flexibilität glänzt. Anfangs kann Nevaris nämlich für 30 Tage völlig kostenlos und in ganzem Umfang getestet werden. Im Anschluss können Kunden die Software völlig ohne Bindung für ein monatliches Entgelt benutzen. Automatische Update gewährleisten, dass die Software immer am neuesten Stand ist.

Nevaris: benutzerfreundlich, preislich ansprechend und sozusagen individuell anpassbar – Argumente, die auch die Jury beim Salzburger Wirtschaftspreis 2012 überzeugt haben. Auch wir gratulieren zum 2. Platz in der Kategorie „Bestes Großunternehmen“!

 

Apr 122013
 

noch Zukunftsmusik, Quelle: www.tuwien.ac.at

Erst kürzlich haben wir über den Sieger des österreichischen Patents des Jahres, dem intelligenten Dauerfernlicht von Zizala Lichtsysteme berichtet. Dieses Mal möchten wir den Zweitplatzierten bzw. die Zweitplatzierten mit ihrem gemeinsamen Projekt nennen und gratulieren Karlheinz Hilber, Agnes Mike und Xaver König recht herzlich. Das Kooperationsprojekt der MedUni und der TU Wien ist im Bereich der Neurophysiologie und -pharmakologie angesiedelt.

Konkret konnten Substanzen entwickelt werden, welche die Umwandlung von Vorläuferzellen in Herzmuskelzellen fördern. In Folge können durch diese Forschungsleistungen Zelltherapien am geschädigten Herzen verbessert werden. Im Rahmen der Forschung ist es gelungen die Entwicklung von schlagenden Herzmuskelzellen aus undifferenzierten Zellen zu verstärken. Inzwischen sind die Triazin-Verbindungen natürlich patentiert. Mithilfe dieser Verbindungen könnte der beschränkten Regenerationsfähigkeit des Herzens beispielsweise nach einem Infarkt neuer Anstoß gegeben werden. „Eine verbesserte Zelltherapie würde nicht nur die Lebensqualität der PatientInnen drastisch verbessern, sondern auch die Kosten für das Gesundheitssystem verringern“, erklären die ForscherInnen.

Noch ist weitere Forschungsarbeit vonnöten, doch weckt der bisher erreichte Erfolg des gemeinsamen Projekts auf jeden Fall Hoffnungen für verbesserte Herztherapien. Es bleibt zu hoffen, dass zukünftig neues Herzgewebe im Labor für Transplantationszwecke produziert werden kann.

Apr 112013
 

Erst wenn man selbst durch Verletzungen in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, erkennt man am eigenen Leib als wie umständlich sich ansonst leichte Aufgaben erweisen. Damit zumindest in den eigenen vier Wänden oder auch am Arbeitsplatz weniger Barrieren für in ihrer Mobilität beeinträchtigte Personen herrschen oder auch weil eine unsichtbare Hand, die Türen öffnet, praktisch ist, hat sich ein junges Wiener Erfinderteam um Nick Manseder an die Entwicklung einer innovativen Türautomatik gemacht.

abotic Türautomatik, Quelle: www.abotic.com

abotic besticht bereits anfangs durch seine simple Installation. Es sind nämlich keinerlei Werkzeuge zum Einbau notwendig. Die Führungsschiene wird mit dem beigelegten Klebestreifen an die Türunterseite geklebt und dann der Türmotor einfach eingehängt. Dieser arbeitet wahlweise mittels Akku oder Ladegerät.

Bei der ersten Inbetriebnahme wird im Hintergrund eine automatische Lernfahrt durchgeführt. Hierbei werden alle notwendigen Parameter wie Öffnungsrichtung, Fahrweg, Funkverbindung, ideale Geschwindigkeit und Kraft erfasst und gespeichert. Die automatische Selbstkonfiguration kann jedoch ebenso im Anschluss individuell angepasst werden, wenn etwa die Geschwindigkeit verändert werden soll. Über die Funk-Fernbedienung kann die Tür in Folge problemlos geöffnet werden, oder aber man verzichtet auf diese Steuerung und aktiviert die abotic Türautomik einfach durch leichtes Aufschieben der Tür.

Sollte der Akku einmal leer sein, lässt sich die Tür natürlich weiterhin ganz normal manuell öffnen – was übrigens auch während des Betriebs mit abotic weiterhin möglich ist. Die intelligente Steuerung erkennt etwaige Hindernisse sofort und stoppt die Türbewegung zuverlässig. Mittels akustischer Signalgebung und Bewegungsdetektor können Sie ihren Türbereich optional zusätzlich absichern. Das weitere große Plus: bei einem Umzug kann die Türautomatik einfach wieder abgelöst und mitgenommen werden 🙂
https://www.youtube.com/watch?v=20jvav-4ryI&feature=player_embedded

Apr 092013
 

Der astronomische Frühlingsbeginn liegt bereits hinter uns, auch Ostern ist soeben an uns vorübergegangen. Gerade die  Osterfeiertage werden besonders gerne für einen Skiurlaub oder zumindest -ausflug genutzt. Im Idealfall begrüßt herrlicher Sonnenschein die Skifahrer, die ihrerseits über bestens präparierte Pisten wedeln. Leider trüben all zu volle Pisten an manchen Nachmittagen den Spaß ein wenig und auch das Anstellen beim Lift fordert Geduld. Besonders für Kinder stellen dabei immer wieder die Drehkreuze beim Zugang ein sperriges Problem dar.

Kinderleichter Zugang mit den Flap Gates, Quelle: www.teamaxess.com

Das neuartige Zugangssystem der Axess AG aus Anif kann in diesem Fall Abhilfe schaffen. „Wir kennen alle die Situationen an Skiliften mit Drehkreuzen, die sich zwischen den Beinen verfangen und kleinen Kindern, die Schwierigkeiten haben durch die Drehkreuze durchzukommen. Dadurch kommt es immer wieder zu Staus“, erklärt Robert Gruber von der Axess AG die bekannte Problematik. Der Lösungsansatz von Axess AG besteht in zwei vertikal schwenkbaren Sperrarmen. Das System mit Namen RFID-Flap Gate kann durch das seitliche Wegschwenken der Barrieren ganz einfach passsiert werden. „Unser System verfügt beidseitig am Zugang über Antennen, die die Karte zu 95% zuverlässig lesen. Die Flap Gates vereinfachen den Zugang, reduzieren die Verletzungsgefahr, sind kostengünstiger in der Anschaffung und Wartung“, betont Gruber die Vorzüge des Systems. Diese hat auch die Jury des Salzburger Wirtschaftspreises 2012 erkannt, sodass sich die Axess AG über den Sieg in der Kategorie „Bestes Großunternehmen“ freuen durfte.

Anstoß für die Entwicklung des innovativen Zugangs brachten Skigebiete aus den USA und Kanada, die von Drehkreuzen nichts halten. Mittlerweile sind bereits große Skigebiete in Nordamerika aber auch einige in Europa mit den kundenfreundlichen Flap Gates ausgestattet worden. Abgesehen von Skigebieten werden die Flap Gates jedoch auch beispielsweise bei der Schwebebahn in Venedig eingesetzt, welche die Insel Tronchetto mit der Piazzale Roma verbindet.

Apr 082013
 

iRoom's miniDock landscape white, Quelle: www.ipad-dock.at

Marc Hofer hat mit seiner Produktidee sozusagen den Nagel auf den Kopf getroffen. Mit seiner elektrisch betriebenen Dockingstation für das iPad hat er die Zeichen der Zeit erkannt und konnte auf voller Linie überzeugen. So gewann er mit seiner Firma iRoom im vergangenen Jahr den Innovationspreis auf der CES in Las Vegas – der weltgrößten Messe für Unterhaltungselektronik.

In der Dockingstation, die stilsicher und formschön jedes iPad einfasst, wird das Tablet nicht nur sicher verwahrt sondern natürlich auch aufgeladen. Darüber hinaus kann mit dem iPad in der Station die gesamte Haustechnik gesteuert werden. So lassen sich ganz einfach Beleuchtung und Heizung steuern und regeln.

„Unser Hauptaugenmerk liegt auf dem gehobenen Einfamilienhausstandard, aber auch immer mehr im Commercial-Bereich wie der Hotellerie. Gute Erfahrungen haben wir auch in Spitälern gemacht, wo Röntgenärzte ihre Diagnose dem Patienten mit dem iPad erklären können und das Gerät im Anschluss wieder in die Dockingstation geben können“, erklärt Marc Hofer.

iRoom ist zertifizierter Partner von Apple, ruht sich allerdings nicht auf den bisher errungenen Lorbeeren aus. Im Gegenteil: bereits in den Startlöchern ist das nächste Patent für UniDock, einer Ladestation für Smartphones. Inzwischen exportiert iRoom in beinahe 100 Vertriebsländer und hat erst kürzlich eine Tochterfirma in Huntington Beach bei Los Angeles gegründet, die sich vornehmlich dem Vertrieb widmen wird.

Apr 052013
 

Wir, die Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH mit Zweigniederlassung in Österreich, casten ab sofort wieder neue PraktikantInnen im Bereich Marktanalyse und Research für den Standort Salzburg!

Seit über 10 Jahren gehören wir zu den Pionieren im Bereich Patentmarketing. Wir überprüfen die Neuheit und Machbarkeit von Ideen, entwickeln praxisorientierte Lösungen und Konzepte zur Patentverwertung und unterstützen unsere Klienten aktiv bei der Lizenzierung und Vermarktung von Erfindungen und Schutzrechten.

Ab sofort suchen wir engagierte, dynamische PraktikantInnen für mindestens 30 Stunden oder Vollzeit (bevorzugt) für mindestens 3 Monate.

Folgende Aufgaben gehören bei uns zu deinem täglichem A und O:

  • Informationsbeschaffung, Recherche und Analyse von Märkten, Branchen und Unternehmen
  • Neuheitsrecherche und Konkurrenzanalyse im Internet und in Datenbanken (nach Produkten und Schutzrechten)
  • Erarbeitung von Suchstrategien
  • Identifikation von Zielfirmen
  • Aufbereitung und Durchführung der Vermarktungsstrategie
  • Nach Absprache diverse Presse und Marketingarbeiten

Das bringst du ein:

  • Affinität für die Bereiche Internet und Online Research
  • Gute Englischkenntnisse für anfallende Übersetzungsarbeiten
  • Teamfähigkeit, Engagement, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Genauigkeit, analytisches Denken, journalistische Kenntnisse von Vorteil
  • Versierter Umgang mit Microsoft Office
  • Unternehmerisches Denken und Handeln

Du wirst sowohl zur Unterstützung unserer laufenden Projekte eingebunden, als auch mit eigenständigen Aufgaben betraut.
Wir bieten dir die Möglichkeit begleitend zu deinem Studium Erfahrungen in einem praxisorientierten Berufsumfeld sammeln zu können.

Hast du den nötigen “Erfindergeist”?
Dann setz dich an deine Bewerbungsunterlagen (Anschreiben+Lebenslauf)
und ab damit an:

Kontaktdaten
Mag. Florian Strobl, Head of Research
email: strobl@erfinder.at
Phone: 0662 243301-11

Firma:
Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH
Zweigniederlassung Österreich
Innsbrucker Bundesstraße 54
A-5020 Salzburg

Dienstort: Innsbrucker Bundesstraße 54, 5020 Salzburg
Dienstbeginn: ab sofort
Gehalt (€/h): Praktikumsentschädigung
Job-Bezeichnung: Praktikum im Bereich Marktanalyse und Research
Arbeitsverhältnis: mind. 30 Stunden, bevorzugt Vollzeit

Apr 042013
 

Sie sparen Treibstoff, sprechen mit dem Fahrer und sind nahezu unkaputtbar – die Reifen der Zukunft werden das Fahren also komfortabler, sicherer und umweltschonender machen. Wir wagen einen Ausblick:

Moderne Reifen – der Umwelt zuliebe

Ein moderner Energiesparreifen wie der Energy Saver Plus von Michelin reduziert den Reibungswiderstand, spart auf diese Weise Kraftstoff und verringert Schadstoff-Emissionen. Dabei bewahrt er sich trotzdem einen guten Gripp und gewährleistet auch auf nassen Straßen Sicherheit. Doch mit den Eco Reifen ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Zukunftsweisende Reifenkonzepte werden regelmäßig von fast allen Herstellern vorgestellt und die Industrie gibt dabei ganz konkrete Ziele vor: leichter, leiser, sicherer und leistungsfähiger sollen die Reifen der Zukunft vor allem sein. Die sogenannten Runflat-Reifen sollen eine problem- und gefahrlose Weiterfahrt trotz Luftverlusts ermöglichen. Die besagten Reifen stützen sich auf stabilen, mit mehr Gummi ausgearbeiteten Flanken auf. Hierbei gibt es allerdings auch wieder einen gravierenden Nachteil: Der oben bereits angesprochene Rollwiderstand nimmt bei diesem Konzept wieder zu! Auch Reifen, die ganz ohne Luftdruck auskommen, sind testweise schon auf unseren Straßen unterwegs. Und das ist noch lange nicht alles!

Quelle: tirendo

Was uns in Zukunft auf dem Reifenmarkt begegnen wird

In Zukunft werden die Reifen wohl immer weniger genormt, sondern vermehrt spezialisiert daherkommen, weil sich auch die Autos immer weiter auseinanderentwickeln. Schmal und klein werden sie für die elektronischen Stadtwagen gefertigt und eben entsprechend leicht für leistungsstarke Sportwagen. Der Reifen wird wohl in Zukunft stärker mit dem Auto und demzufolge auch mit dem Fahrer beziehungsweise den Insassen kommunizieren. Der sogenannte „Sprechende Reifen“ gibt so zum Beispiel Auskunft über den Reibwert der Straße, den Fahrzustand, die Temperatur und den Luftdruck. Man darf also gespannt sein, was uns in Zukunft noch auf dem Gebiet der Reifentechnologie begegnen wird!

Apr 042013
 

Im Rahmen der Ski-Weltmeisterschaft in Schladming gab es etliche Schlagzeilen. Neben Favoriten gelang es auch Überraschungskandidaten das Podest zu erklimmen. Ein Newcomer im Vorfeld war auch der sogenannte Snowbird, der im Vorfeld der WM vorgestellt worden ist. Dabei handelt es sich um das erste voll elektrische Snowmobil Mitteleuropas.

Der Snowbird, Quelle: www.motomobil.at

Der Prototyp wurde in Kooperation von Energie Steiermark und der FH Joanneum entwickelt und leistet einen wichtigen Beitrag in puncto Ressourcenschonung. In Zeiten wo zig Schneekanonen eine Unmenge an Energie verbrauchen, ist es umso begrüßenswerter, wenn Wert auf Nachhaltigkeit bei Pistengeräten gelegt wird.

So mancher Skifahrer wird dem innovativen Schneemobil verwundert nachblicken, da die übliche Geräuschkulisse sozusagen „fehlt“. Leise und emissionsfrei fliegt nämlich der Snowbird über die Piste. Durch das Zweiganggetriebe ist der Snowbird für enorme Steigfähigkeit und für effizienten Stromverbrauch ausgelegt. Die Höchstgeschwindigkeit bei idealen Verhältnissen liegt übrigens bei stolzen 120 Stundenkilometern.

Auf jeden Fall eröffnet der Snowbird ganz neue Möglichkeiten in Zusammenhang mit sanftem Tourismus. Mit dem Prototypen in Betrieb werden derzeit wichtige Aspekte wie auch Betriebskosten, Batteriewechselstationen etc. getestet. Natürlich gibt es noch Verbesserungspotential und eine Weiterentwicklung für die Serienproduktion wird angestrebt. Die Industrie blickt mit Spannung auf das umweltfreundliche Schneemobil und hat ihr Interesse bereits bekundet.

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