Freemotion: der intelligente Skischuh für Carving-Fans

Quelle: freemotion.cc

Die passenden Minusgrade haben wir schon auf dem Thermometer stehen. Jetzt fehlt nur noch der heiß geliebte Niederschlag. Denn man kann es glauben oder aber auch nicht, in manchen Teilen Österreichs liegt noch keine einzige Schneeflocke am Boden. Wiederum im Gebirge gibt es solche Schneemassen, dass Lawinengefahr herrscht. Dazu fällt mir nur ein – ziemlich ungerecht verteilt.

Eines ist aber nicht so ungewiss wie das Wetter. Denn dem wohl verdienten Skiurlaub steht höchstens noch der Chef im Wege. Wer also bereits Urlaub beantragt und das Hotel gebucht hat, kann sich ohne große Sorgen auf die Piste freuen.

Die Vorbereitungen für den Urlaub sehen meist so aus. Ein neuer Skianzug wird gekauft um modisch perfekt auszusehen. Die Ski werden noch einmal kurz zum Service gebracht und anschließend gewachst. Die Skischuhe müssten eh noch immer passen, da packt man zur Sicherheit einfach noch ein paar Pflaster ein. Falls es doch noch zu einer ungewollten Blase kommt.

Viele wissen den Wert des Skischuhes nicht zu schätzen. Ist er doch die wichtigste Verbindung zwischen Ski und FahrerIn und genau deshalb sollte er perfekt sitzen. Mit dem neuen Free Motion Ski-Schuh sollten die schmerzhaften Blasen und die Druckstellen Vergangenheit sein.

Mit der Hilfe eines Professors der Universität Graz wurde die Entwicklung nach zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Der Schuh bringt natürlich einige Vorteile mit sich und die werd ich euch jetzt näher erklären.

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Das Gewicht konnte gegenüber herkömmlichen Schuhen um 1,5 kg verringert werden. Zusätzlich ist eine patentierte Stahlfeder eingebaut. Diese ermöglicht, dass man bei der Gewichtsverlagerung nach vorne am richtigen Punkt vom Ski Druck bekommt. Dies soll wiederum ca. 40% Kraftersparnis mit sich bringen.

Es ist auch egal ob man einen dünnen oder dicken Fuß hat, denn durch die Zehenfreiheit ist die Durchblutung gewährleistet. Damit ist nun auch mit dem Schraubstockfeeling Schluss, wie es vergleichsweiße bei einem Hartschalenskischuh auftritt.

Mehr Komfort gibt es nun auch beim Aus- und Einsteigen in den Skischuh, denn es wurde ein Seilzug eingebaut. Nach dem Einstieg wird also nur die Schnur nach oben gezogen und somit erreicht man auch einen sensationellen Fersenhalt.

Der Schuh ist also kurz gesagt ein Allroundtalent und wird so manchem Besitzer eine große Freude machen. Aber nicht nur im Privatbereich ist der Schuh schon im Einsatz. Auch im Nachwuchskader des ÖSV wird fleißig probiert und getestet.

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