Sep 272011
 

Nach einer kurzen Unterbrechung wegen zwei wichtigen Blogeinträgen, kann es heute mit den Gewinnern des Fast Forward Awards weiter gehen! Wir sind bereits bei der letzten Kategorie angelangt, denn morgen werd ich euch über den Gewinner des Public Forward Awards berichten.

In der Kategorie Institutionen und Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise steirische Universitäten und Fachhochschulen, konnte sich die Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH durchsetzen. Das Institut HEALTH für Biomedizin und Gesundheitswissenschaften wurde mit dem Projekt Medikamentenspiegel und Wirkung im lebenden Zielgewebe, zum Sieger gewählt.

In den 50er und 60er Jahren hatten die Grazer Universitäten Bedarf an kostspieligen Investitionen wie Großrechner, Atomreaktoren oder Elektronenmikroskopen. Der Bund konnte den Grazer Universitäten diese notwendigen, aber kostspieligen Geräte nicht zur Verfügung stellen. Das Land Steiermark sprang stellvertretend, unter der Auflage, dass die Forschungsarbeiten über einen eigenen mit den Universitäten kooperierenden Rechtsträger geführt werden sollen, ein. Das war die Geburtsstunde von insgesamt vier Vereinen (Verein zur Förderung der Elektronenmikroskopie, Rechenzentrum, Reaktorinstitut, Institut für Tieftemperaturforschung) aus denen dann schließlich die JOANNEUM RESEARCH entstand.

Heute arbeitet das Unternehmen mit der Wirtschaft und der öffentlichen Hand aktiv an der Generierung neuer Innovationen. Dabei engagiert sich die JOANNEUM RESEARCH in folgenden Bereichen:

MATERIALS – Institut für Oberflächentechnologien und Photonik
HEALTH – Institut für Biomedizin und Gesundheitswissenschaften
DIGITAL – Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien
RESOURCES – Institut für Wasser, Energie und Nachhaltigkeit
POLICIES – Zentrum für Wirtschafts- und Innovationsforschung

Wie oben bereits erwähnt, konnte sich auch in dieser Kategorie ein medizinisches Projekt durchsetzen.

Bei der pharmazeutischen Wirkstoffentwicklung ist es unabdingbar diverse Tests durchzuführen. Diese sind allerdings mit immensen Kosten verbunden und daher gibt es einen deutlichen Verbesserungsbedarf.

Die neue Technik ist eine minimal invasive katheterbasierte Technologie. Diese erlaubt einerseits die Gewinnung von Proben aus lebendem Gewebe, andererseits kann man aber auch die Wirkstoffe direkt über den Katheter ins Zielgewebe bringen. Es existiert zurzeit keine andere Technik, die alle Moleküle in vivo, also vom lebenden Körper, sammeln kann. Dies ist aber sehr wichtig um in einer relativ frühen Phase, der Entwicklung eines Medikamentes, notwendige Informationen zur Optimierung der Zusammensetzung zu erhalten.

Das Unternehmen hat sich in diesem Projekt auf “personalisierte Medizin” spezialisiert. Aufgrund der Unterschiedlichkeit von Personen ist ein „fixes“ Arzneimittel, mit seiner nicht änderbaren Zusammensetzung an Wirkstoffen nicht für alle Personen gleich gut geeignet. Immer wieder werden Arzneimittel deshalb über- oder unterdosiert.

  One Response to “Das Institut Health zeigt was es kann!”

Comments (1)
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