Jan 112011
 

Die ersten Versuche des Roboters!

Beim Radiosender Ö3 gab es letztes Jahr wieder die Wundertüte. Bei dieser Aktion stellt der Sender kleine Tüten zur Verfügung, in denen man alte Handys entsorgen kann und somit auch noch Gutes tut. Der einzige Arbeitsaufwand der damit verbunden ist, ist ein Spaziergang zur Post oder zum nächsten Briefkasten. Die eingesendeten Handys werden dann auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Wenn sie nicht mehr funktionieren werden sie umweltgerecht entsorgt und die funktionierenden Handys werden wieder verwertet.

Die Weiterverwendung der alten Handys bedeutet somit einen Beitrag zur Abfallvermeidung, Ressourcenschonung und nachhaltiger Entwicklung. Für jedes funktionstüchtige Handy fließen drei Euro in den Soforthilfefond von „Licht ins Dunkel und Caritas – und für jedes unbrauchbare 50 Cent.

Leider gibt es dies Aktion immer nur kurze Zeit und nicht jeder nutzt sie wirklich. Eine Idee für das Recycling von Handys und Fernsehern ist an der TU Wien, mit Hilfe von Schülern des Wiener TGM, entstanden.

Roboterarme sollen verhindern, dass hochgiftige Stoffe auf Deponien verbuddelt werden. Die Maschinen sollen Fernseher, Handys oder auch Waschmaschinen selbständig auseinandernehmen und so Platinen oder Akus vor der Mülldeponie retten.

Zur Zeit gibt es einen Versuchsaufbau, der aber leider nur Ersatzteile von Handys sicherstellt. In der Praxis werden dann mehrere Roboter auf ein altes Gerät losgelassen. Einer hält das Gerät fest, ein anderer löst die Schrauben und ein dritter könnte schon die entnommenen Bauteile schlichten.

Damit die Roboter auch erkennen um welches Objekt es sich handelt, wird die Erkennung mittels Kamera und einer Datenbank erfolgen. Statt einer zentralen Software bekommt jeder Roboter seine eigene CPU und Steuerungssoftware. Das heißt sie können autonom handeln, auch wenn sie teamfähig sind. Bis 2013 soll der erste Prototyp fertig gestellt werden.

Gefördert wird das Forschungsprojekt vom Wissenschaftsministerium.

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