Tachosil – das ist Innovation im medizinischen Bereich und eines der Top-Produkte des pharmazeutischen Herstellers Takeda, der in Linz entwickeln lässt. Wo operiert wird, da treten Blutungen auf. Blutungen, die mitunter schnell gestoppt werden müssen um weiteroperieren zu können. Und genau hier kommt Tachosil, das hochpotente, biologische Vlies, zum Einsatz. Das High-Tech-Medizinprodukt schafft durch seine Beschichtung mit zwei menschlichen Blutgerinnungsstoffen einen schnellen Blutungsstopp, wobei das gut gehütete Geheimnis der Hersteller die spezielle Beschichtungsart ist. “Dass wir Fibrinogen und Thrombin auf das Kollagenvlies aufbringen, ohne dass sie sich miteinander verbinden, ist ein Verfahren, auf das wir stolz sind”, gibt Chemiker Dirk Konz, Werksleiter in Linz, zu verstehen.

Blutsparende Operationen, foto: apa/helmut fohringer

In der Anwendung gestaltet sich dieses Wunderpflaster denkbar einfach.
Die Aluverpackung wird aufgerissen – das Vlies mit der gelben Seite nach unten auf die blutende Stelle gelegt. Der Kontakt mit der Flüssigkeit reicht um die zwei Blutgerinnungsstoffe Thrombin und Fibrinogen sozusagen zu aktivieren.
“Dadurch wird die Oberfläche des Organs quasi versiegelt”, erklärt Andresa Shamiyeh, Leiter der zweiten chirurgischen Abteilung im AKH Linz.

Vergleichbare Konkurrenzprodukte funktionieren im Unterschied dazu nach dem Prinzip eines Zwei-Phasen-Klebers, was die Verwendung komplizierter gestaltet. Das weitere große Plus von Tachosil besteht jedoch darin, dass das Vlies im Körper verbleiben kann, da es innerhalb kurzer Zeit abgebaut wird.

Zusätzliche Vorteile, welche die Anwendung des innovativen Vlieses bringen, liegen schließlich in kürzeren Operationszeiten und einem Minus an benötigten Blutkonserven. Das neuartige Medizinprodukt sieht übrigens denkbar unspannend aus und erinnert eher an einen dünnen, gelben Küchenschwamm. Die Basis des Blutungsstopp-Pflaster bildet übrigens Pferde-Kollagen, das für Menschen besonders gut verträglich ist und im Gegensatz etwa zu Rinder-Kollagen keinerlei Risiko für BSE beinhält.

 

Die Elektrofolie birgt großes Potential, Quelle: derstandard.at, foto:someya-sekitani group, tokio

Im Rahmen einer Forschungskooperation der Johannes Kepler Universität in Linz mit einem Wissenschaftsteam aus Tokio konnte eine extrem dünne Folie entwickelt werden, die elektronische Schaltkreise trägt. Um die Anordnung zu ermöglichen wird die hauchdünne Folie zunächst auf eine dickere Folie aufgebracht.

“Auf dieser Anordnung wurde dann die gesamte Elektronik aufgebaut und am Schluss die dünne Folie abgezogen”, erklärt Siegfried Bauer vom Institut der Experimentalphysik der JKU. Überraschenderweise nehmen die Schaltkreise auch keinen Schaden, wenn die Folie zusammengeknüllt wird. “Wann immer man etwas biegt, dann wird auf der einen Seite Material gedehnt und auf der anderen Seite der Folie gestaucht. Deshalb muss es in der Mitte irgendwo eine Ebene geben, auf der gar nichts passiert – eine ‘neutrale Ebene’ “, schildert Bauer. Genau in diese neutrale Zone ist die Elektronik integriert – einfach raffiniert.

Leichter als eine Feder, Quelle: www.jku.at

Nun gut, wozu dient nun die innovative Elektrofolie?
Das größte Potential sehen die Forscher in den Anwendungsbereichen Medizin und Sport.

Mit einem Gewicht von 3 Gramm pro Quadratmeter Fläche ist die neuartige Elektrofolie etwa 27 Mal leichter als gängiges Büropapier und fällt damit wirklich nicht ins Gewicht. So können unterschiedlichste Trainingsdaten mithilfe der Folie – ganz ohne zu stören – gesammelt werden: Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz, Körpertemperatur… . Aufgrund ihrer hohen Flexibilität könnte die Elektrofolie beispielsweise ebenso an Zahnprothesen angebracht werden, sodass insbesondere querschnittgelähmte Personen per Zungenspitze die Folie ansteuern und über diese Geräte betätigen könnten. Doch bis zu derartigen Einsätzen wird noch etwas Zeit verstreichen. Noch befinden sich die Teams in der Grundlagenforschung.

 

Im Zuge der Ars Electronica gibt es auch immer Preise für herausragende Leistungen und Zukunftsideen. Eine Kategorie beim Prix Ars Electronica nennt sich „u19 – CREATE YOUR WORLD“ und bietet jungen Kreativgeistern die Gelegenheit mit ihren spannenden Ideen und Projekten die Jury und Besucher der Ars Electronica zu überraschen und begeistern.

Die Goldene Nica, Quelle: www.aec.at/u19

Für die nächste Runde des „u19 – CREATE YOUR WORLD“ gibt es noch ein Zeitfenster, das bis zum 8. März 2013 offen steht. Bis dahin können Einreichungen (per Einreichfolder oder Online) platziert werden. Ihr überzeugendes Zukunftsprojekt könnte den Gewinn einer Goldenen Nica und 5.000 Euro bedeuten.

Teilnahmeberechtigt sind all jene, die am 8. März 2013 – dem Einsendeschluss – nicht älter als 19 Jahre sind und in Österreich leben.

Bei der Einreichung selbst ist es nicht ausschlaggebend, ob die Idee erst einmal nur formuliert ist, die ersten Arbeitsschritte angelaufen sind oder aber das Projekt schon fix und fertig ist. Die Unterlagen können einfach einen Text, ein Bild, ein Video, Programm, einen Prototypen oder ein Modell oder anderes entsprechendes beinhalten. Außerdem muss es sich um kein Einzelprojekt handeln. Teamarbeiten werden genauso begrüßt.

Nach der Einreichung sichtet eine fünfköpfige Fachjury die Ideen vom 18. bis 21. April. Neben der Kreativität der Einsendung wird besonders auf die Qualität der inhaltlichen und technischen Umsetzung wert gelegt wie auch auf die Eigenständigkeit des Konzepts.

Neben dem Hauptpreis gibt es aber noch zwei Auszeichnungen im Wert von 2.000 Euro. Weiters werden Sachpreise in den Altersgruppen „unter 10“ und „11 bis 14“ aber auch zehn Anerkennungspreise vergeben. Alle Teilnehmer des Wettbewerbs erhalten jedoch auf jeden Fall neben einem kleinen Dankeschön ein Gratisticket zu allen Veranstaltungen des Ars Electronica Festivals 2013.

 

In Linz beginnts, so heißt es und wenn es sich um Bildsensoren handelt, trifft dieser Spruch ziemlich ins Schwarze.
Am Institut für Computergrafik der JKU ist nämlich Prof. Oliver Bimber und Alexander Koppelhuber M.Sc Revolutionäres gelungen.
Sie haben einen innovativen Bildsensor entwickelt, der biegbar und völlig transparent ist!
„Einstweilen handelt es sich noch um Grundlagenforschung. Aber die ersten Prototypen existieren bereits“, gibt Prof. Bimber zu verstehen. In Kooperation mit Microsoft Research in Cambridge forschten die beiden Wissenschaftler an ihrem neuartigen Sensor.

Wenden, wie man will... Quelle: science.apa.at

Bei dem neu entwickelten Bildsensor handelt es sich eigentlich um eine durchsichtige Folie, die mit fluoreszierenden Partikeln besetzt ist. Diese absorbieren Licht einer bestimmten Wellenlänge und geben es in geringerer Frequenz wieder ab und leiten es an den Folienrand. Auf diese Art und Weise entsteht ein zweidimensionales Lichtfeld, das in der Folie transportiert und anschließend vermessen wird.

Soweit zum Funktionsprinzip – der große Vorteil besteht nun vor allem in der Flexibilität der Folie. Die leichte Folie ist völlig transparent, wobei ihre Größe beliebig wählbar ist. Außerdem kann sie aufgrund ihrer Flexibilität praktisch überall angebracht werden. Darüber hinaus punktet sie ebenso durch ihre günstige Herstellung.

„Wir arbeiten momentan vor allem daran, die Bildqualität und –auflösung weiter zu erhöhen, indem sowohl Hard- als auch Software weiter entwickelt werden“, erklärt Prof. Bimber.

Die Bildsensoren des Forscherteams können auch in Schichten übereinander gelegt werden, um so eine farbige Anzeige zu erreichen. „Damit kann man dann auch Farben aufnehmen – in untereinander liegenden Pixeln – eine Farbe pro Schicht. Bei herkömmlichen Bildsensoren werden die Farben in nebeneinander liegenden Pixeln aufgenommen, was die effektive Auflösung reduziert“, bringt es der Wissenschaftler auf den Punkt. Neben dem Vorteil in der Farbdarstellung können auch unterschiedliche Belichtungen in verschiedenen Schichten gemessen werden. „So können helle und dunkle Bereiche gleichzeitig aufgenommen werden, und Über- oder Unterbelichtungen, wie sie mit heutigen Kameras bei kontrastreichen Szenen möglich sind, gehören der Vergangenheit an“, gibt Prof. Bimber zu verstehen.

Das große Potential der biegsamen Folien liegt sicherlich im ermöglichen breiten Anwendungsspektrum. Besonders die nächsten Tage werden noch einmal besonders spannend für das Wissenschaftlerduo. Am 20. Dezember wird nämlich der Adolf-Adam-Informatikpreis vergeben, für welchen der innovative Bildsensor nominiert ist.

Wir wünschen viel Glück!

 

Die hochflexiblen Solarzellen, Quelle: www.derstandard.at/johannes kepler universität linz

Stellen Sie sich vor, ein feines Seidenshirt umspielt Ihre Haut, während Sie gemütlich einen Kaffee im Freien trinken. Die Sonne scheint und Sie genießen den Tag und beobachten die Menschen, die emsig am Gastgarten des Cafés vorbeieilen.
Plötzlich hören Sie den Akku-Warnton Ihres Handys. „Low Battery“ – das ist ärgerlich, denn Sie erwarten den Anruf eines Freundes, aber zum Glück stellt es eigentlich kein Problem dar, denn durch den Strom, den die Solarzellen auf Ihrem fließenden Shirt erzeugen, können Sie Ihr Handy schließlich aufladen. Dieses Szenario klingt nach Zukunftsmusik?
Stimmt – zum Teil, denn dank neuesten Entwicklungen auf dem Feld der Solarzellen befinden wir uns wohl bereits auf dem besten Weg zu ähnlich vorstellbaren Szenen.

Hauchdünne Solarzellen – in diesem Fall wirklich hauchdünn, denn nur zwei Mikrometer dick (!) – daran forschen einige Wissenschaftler der Johannes Kepler Universität in Linz. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität von Tokio hat das Linzer Forschungsteam die weltweit dünnsten Solarzellen entwickelt und damit neue Maßstäbe gesetzt.

Die gängigen auf Silizium basierenden Solarlösungen benötigen immer noch ein Trägermaterial, auf das sie appliziert werden. Noch sind diese auch leistungsstärker, doch auch die flexiblen Solarzellen des Linzer Forschungsteams erzielen sehr ansprechende Energiewerte. Im Vergleich zu ihrer Masse, die sich auf gerade einmal vier Gramm pro Quadratmeter beläuft(!), brauchen sie sich nicht zu verstecken, erzeugen sie doch zehn Watt pro Gramm.

Doch der Umstand, dass diese organischen Solarzellen hochgradig verformbar sind, macht sie besonders interessant. So können diese neuen Energieerzeuger auch auf dehnbaren Unterflächen aufgebracht werden und sind in ihrer Funktion trotzdem nicht beeinträchtigt!
Diese Eigenschaft der mechanischen Dehnbarkeit eröffnet vielseitigste Anwendungsmöglichkeiten und lässt ihren Einsatz auch auf Textilien zu. Noch lässt sich schwer abschätzen, wo die organischen Solarzellen in Zukunft überall eingesetzt werden – schließlich konnte sich vor zehn Jahren auch noch niemand vorstellen einmal Fotos mit dem Handy zu schießen…

 

Es ist wirklich toll – weltweit gibt es es immer mehr und mehr Veranstaltungen zum Thema Innovation und Erfindungen. Mittlerweile haben einige Messen eine zusätzliche Erfinderschau inkludiert und andere haben sich sogar auf diesen Bereich komplett spezialisiert. Aber wie soll man da den Überblick behalten? Ich habe mich mal für euch schlau gemacht und hier eine Übersicht der Erfindermessen in Österreich zusammengestellt, bei denen das Datum für 2012 schon bekannt ist. Vielleicht habt ihr ja vor die eine oder andere zu besuchen oder vielleicht sogar selbst auszustellen? Übrigens: auf so mancher ist auch wieder der Erfinderladen vertreten – aber darüber berichten wir euch natürlich noch ausführlich.

Quelle: http://www.fj.creativsalzburg.at/index.html

Quelle: http://orion-messen.members.at

Den Anfang macht Creative Salzburg – vom 02. bis 04. März 2012: die internationale Fachmesse für Geschenkideen, Wohnaccessoires, Design- und Lifestyleartikel, Papier- und Schreibwaren, Floristik, Bastelbedarf, Kunsthandwerk, Souvenirs, Glas, Porzellan und Keramik, Trend- und Plüschartikel, Spielwaren, Modeaccessoires. Die gibt’s schon seit über 30 Jahren und es ist die einzige Fachmesse dieser Art in Österreich!

Im April folgt dann gleich die WISA in St.Pölten – heuer übrigens zum 30. Mal! Vom 19. bis 22. April 2012 treffen sich Aussteller und Besucher zu den Themen Auto, Bauen, Energiesparen, Wohnen, Freizeit, Gartenbau und natürlich gibt’s auch wieder eine Erfinderschau. Wir haben euch ja letztes Jahr schon darüber berichtet, was sich auf dieser Verbrauchermesse so alles tut.

Der Zukunftskongress in Wien hat sich heuer etwas nach vorne verschoben und wird bereits am 12. Juni stattfinden. Das ist übrigens die zweite Auflage – bei der ersten durfte übrigens der Erfinderladen dabei sein. Dieses Jahr lautet das Motto: Zukunft machen: das Innovationsgeheimnis. Wir dürfen gespannt sein, welches tolle Programm uns diesmal dazu erwartet.

Ende August heißt es dann wieder auf nach Linz zum Ars Electronica Festival: vom 30.08. bis 02.09.! Hier könnt ihr dann auch den Erfinderladen wieder besuchen. Genauere Infos sind noch nicht bekannt, aber wir können uns sicher auf spannende Workshops und Aktivitäten freuen.

Im Oktober geht’s dann in die andere Richtung – nach Tirol zur Innsbrucker Herbstmesse. Vom 03.bis 07.10.2012 ist hier zum zweiten Mal eine Design- und Erfindermesse inkludiert. Wir haben euch bereits letztes Jahr über die größte Publikumsmesse in Westösterreich berichtet.

Den Abschluss bildet natürlich unser Tag der Erfinder – wie immer am 09. November! Es ist zwar keine Messe, aber trotzdem ein wichtiger Tag für Erfinder. In diesem Jahr werden wir uns was für euch einfallen lassen – ihr dürft gespannt sein!

Es gibt viel zu sehen, staunen, erfinden und zu tun in diesem Jahr. Wir werden euch wie auch im letzten Jahr immer über die Veranstaltungen informieren und vielleicht trifft man sich ja auf der ein oder anderen Messe!

 

Das Jahr 2012 hat begonnen und es heißt wieder neues Jahr – neues Glück! Natürlich haben wir für euch auch in diesem Jahr einiges vor und daher will ich euch gleich zu Jahresbeginn unsere neue Inhouse-Ausstellung vorstellen. Könnt ihr euch noch dran erinnern, was vorher war? Richtig – das DDR Museum Berlin und damit Erfindergeschichten aus der Vergangenheit. Die DDR ist Geschichte, jetzt hält im „Museum für zukünftige Erfindungen“ wieder die Moderne Einzug. Diesmal ist „The Next Generation“ am Zug. Computerspiele, spannende Animationen, coole Games und ein freches Roll-Up: gezeigt werden einige der besten Projekte vom u19 Create Your World contest 2011, im Rahmen des Ars Electronica Festivals in Linz, bei dem auch der Erfinderladen zu Gast war. Und so kommt es, dass einige dieser kreativen Innovationen nun für kurze Zeit, von Linz nach Salzburg übersiedelt sind.

Bis Ende Jänner könnt ihr euch die Gewinnerprojekte des diesjährigen PRIX ARS ELECTRONICA u19 Create Your World, bei uns anschauen. Kreativität, Nachhaltigkeit und der Spaß etwas Neues zu schaffen, standen bei diesem Wettbewerb an oberster Stelle. Herausgekommen sind interaktive Produkte, die von Kindern und Jugendlichen kreiert wurden und zum Ansehen und Mitmachen einladen.

Frei nach dem Motto „einfach genial“ haben wir sogar die Original-Papparchitektur der diesjährigen Ars Electronica ins Museum gebracht. Simpel und doch sehr kreativ. Aber nicht nur das! Stellt euch mal vor ihr steht im Erfinderladen und auf einmal sagt eine Stimme: “Kumm a moi her, mir is fad – magst mit mir Schere, Stein, Papier spielen?” Urheber ist ein sprechendes Roll-Up, das mit dem Besucher in Kontakt tritt und manchmal sogar ganz schön frech ist, wenn man ihm zu nahe kommt. Schließlich schaut man ja mit den Augen und nicht mit den Händen! Es ist Teil des Projektes „Weltherberge Schulhaus“, das mit dem Jugendhauptpreis, der Goldenen Nica, ausgezeichnet wurde. Schüler der HBLA für Künstlerische Gestaltung Linz und HTBLA Leonding haben gemeinsam ein Projekt geschaffen, bei dem es um die Begegnung mit dem Anderen, dem Fremden geht. Möbelstücke und Gegenstände erzählen Geschichten, Gefühle und Gedanken von unterschiedlichen Personen.

Das ist aber noch längst nicht alles! Eine coole Bike-Map iPhone-App, eine Computergrafik, welche die Rettung eines kranken Baumes darstellt sowie WiSoMe (Wind and Solar Power Measurement), ein Projekt von drei Salzburger HTL-Schülern, die sich Gedanken zum Thema alternative Energie gemacht haben, sind ebenso zu sehen. Vorbeikommen lohnt sich!

Übrigens: wer selbst kreativ arbeitet und noch unter 19 ist, der kann sich dieses Jahr den Preis holen. Infos gibt’s hier.

 

Ich hoffe der ein oder andere, hat es gestern noch auf das Ars Electronica Festival geschafft. Leider ist es nun vorbei, doch der Erfinderladen kann ein sehr positives Resumee ziehen. Der Andrang und das Interesse waren groß und wir haben viele neue Freunde, Kunden und Fans gewonnen. Auch einige Medien haben den Weg zu uns gefunden – hier ein kleiner Überblick.

Ihr habt Dinge gesehen, die es eigentlich noch gar nicht gibt, unglaubliche Entwicklungen ausprobiert, angefasst und eure Meinung kund getan. Somit habt ihr euch nicht nur ein wenig weitergebildet, sondern auch einen Teil dazu beigetragen, die Welt von Morgen zu gestalten.

Auch u19 create your world möchte einen Teil zur Zukunft beitragen und möchte von euch wissen wie die Welt von morgen aussehen wird? Sie veranstalten einen Wettbewerb für kreative Köpfe, die neugierig sind und Spaß daran haben, etwas Neues zu entwickeln. Eurer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Zukunft passiert jetzt und ihr könnt sie mitgestalten. Habt Mut und stellt euch euren Visionen!

Also wer eine fertige Arbeit, Projekte, klare Konzepte mit Prototyp oder Modell hat und diese schon einen Schritt in Richtung Realisierung gehen, dann bitte scheut euch nicht diese einzureichen.

Voraussetzung ist, dass ihr am 9.3.2012 nicht älter als 19 Jahre seid und in Österreich lebt. Teilnehmen dürfen sowohl Einzelpersonen als auch Projektgruppen. Auch Arbeiten, die im Rahmen von Schulprojekten entstanden sind, können eingereicht werden.

Also bei wem ich jetzt Interesse geweckt habe, hier findet ihr noch näher Informationen. Eingesendet wird an Ars Electronica Linz GmbH, Kennwort: u19, Ars-Electronica Straße 1, 4040 Linz. Es kann aber auch direkt online eingereicht werden, bitte beachtet aber, dass der Einsendeschluss der 9.3.2012 ist.

 

Hey ich hoffe ihr habt noch nicht vergessen was ich euch am 11. August 2011 geschrieben habe. Schon Karten besorgt, für das ARS electronica Festival in Linz?

Da auch wir, erfinder.at und Erfinderhaus.de gemeinsam für Innovation und Erfindungen stehen, sind wir natürlich auch auf der Ars vertreten. Bereits heute um 7 Uhr in der Früh hat sich unser Expertenteam auf den Weg nach Linz gemacht. Voll bepackt mit tollen Sachen, die die Besucher happy machen!! ;-)

Seit also gespannt was wir alles präsentieren und besucht uns unbedingt an unserem Stand. Zu finden sind wir direkt am Eingang in dem Zelt namens Lower Deck.

Von 31.08. – 06.09 2011 können sich all Jene, die sich für Kunst, Technologie und Gesellschaft begeistern lassen, über die neuesten Innovationen und aktuelle Entwicklungen im Medienbereich auf dem Ars electronica Festival in Linz informieren. Denn auf dem Ars Festival, das es übrigens schon seit 1979 gibt, zeigen Künstler, Wissenschaftler, Technologen, und Menschen wie du und ich ihre Sicht der digitalen Revolution, bündeln sich Kommentare, Ideen und Visionen zu unserer modernen Informationsgesellschaft.

Im Lower Deck Zelt, ein Bereich des Geländes, werden z.B. die Gewinner Projekte des diesjährigen PRIX ARS ELECTRONICA u19 CREATE YOUR WORLD bekannt gegeben. Im Voraus wurden nämlich alle unter 19- Jährigen ermutigt, ihre Ideen und Visionen einer möglichen Welt von morgen auszudrücken, neue Lebensmuster zu entwickeln und experimentell zu verwirklichen. Dabei entstanden u.a. coole Animationen, stylishe Webblogs oder auch spannende Games.

Ein anderes Projekt aus dem CREATE YOUR WORLD Bereich ist [THE NEXT IDEA], ein von voestalpine und der Ars jährlich ausgeschriebenes Kunst-und Technologie-Stipendium. Im Rahmen dieses Festivals werden die besten Einreichungen dieses Jahres präsentiert, die sich mit zentralen Zukunftsthemen, Energie, Mobilität und Access beschäftigen.

Für diejenigen, die sich keine Karte leisten können oder aber keine Zeit haben, werden wir ein Life Blogging auf erfinderladen-salzburg.at machen.

 

FerRobotics; Quelle: http://www.ferrobotics.at

Der Traum von Maschinen, die sich wie Menschen fortbewegen, denken und fühlen – den träumt die Menschheit schon lange. Ein Unternehmen in Linz rückt dieser Vorstellung schon ganz nahe: mit der Erfindung des FerRobotics. Mit ROMO, dem ersten „nachgiebigen“ Roboter der Welt, öffnete FerRobotics die Tür in eine neue Dimension der Automatisierungstechnik. Beim Strategic Manufacturing Award 2010 hat diese Idee sogar beide Preise in den Bereichen Innovation Award und Manufacturer of the Year Award abgeräumt.

Unglaublich aber wahr: ROMO verfügt über die Fähigkeit auf Widerstände zu reagieren und interaktiv seine Kraft auf die jeweilige Tätigkeit auszurichten, die er gerade ausführt. Er ist damit also kontakt- und drucksensibel. Möglich ist das durch eine Art von Muskelmasse. Während herkömmliche Roboter durch das Zusammenspiel von Elektromotoren bewegt werden, entsteht die Bewegung beim ROMO Roboter durch pneumatische Muskeln. “Diese bionische Besonderheit verleiht dem ROMO die Wendigkeit und Flexibilität eines Menschen. Durch ein komplexes Zusammenspiel von Muskeln aus Hightech-Materialien, die sich mittels Luftdruck entweder zusammenziehen oder entspannen, kann der Roboter seinen Arm wie ein Lebewesen bewegen. Dabei wird eine besonders gute Anpressgenauigkeit erreicht und das definierte Fahren auf Kontakt einfach ermöglicht.” So die Beschreibung der Erfinder. Trotzdem zeichnet sich der Roboter durch extreme Robustheit und hohe Sicherheit aus, obwohl es ein Hightech-Produkt ist. Dadurch ist in Zukunft eine enge Zusammenarbeit mit dem Menschen in Medizintechnik, Fitness, Industrie, Simulation oder anderen Anwendungsgebieten denkbar und erstrebenswert!

„Bei dieser Produktneuheit von FerRobotics handelt es sich um ein aktiv gesteuertes Element zwischen Roboter und Werkzeug, das Widerstand fühlen und auch aktiv steuern kann“, erklärt Dr. Naderer, einer der Geschäftsführer des Unternehmens, das sich seit 2006 mit humanorientierten Robotern beschäftigt. Bestehende Lücken im Automatisierungssystem werden mit der Erfindung des Kontaktflansch geschlossen und damit agiert der Roboter fast wie ein Mensch. Ziele von FerRobotics sind vor allem: auf dem internationalen Markt mitzumischen und den automatisierten Standart mit zu bestimmen sowie auch Unternehmen bei ihrem täglichen Streben nach Produktivitätssteigerung zu unterstützen. Das innovative High-Tech Unternehmen aus Österreich ist übrigens weltweit führend in der Herstellung von pneumatischen, nachgiebigen Robotern. Die Firma entstand übrigens aus einem Forschungsprojekt der Kepler Uni Linz.

Wer weiß, vielleicht sitzen wir ja in der Zukunft statt neben unseren lieben Kollegen im Büro, neben einem Roboter?! Oder begegnen im OP künftig nur Maschinen?! Die Visionen der Robotertechnik sind sicher zukunftsträchtig, vor allem im medizinischen Bereich. Aber ob sie wirklich Menschen irgendwann ersetzen sollten, das bleibt fraglich – als humanorientierte Ergänzung dagegen, können sie unser Leben ja vielleicht sogar bereichern und Produktivität steigern.

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