Kinder und Kirche setzten sich für den Klimaschutz ein

"Kidsmix" Kinderhort in Voders (Tirol)

Heute stelle ich euch die letzten beiden Projekte des Klimaschutzpreises 2010 vor. Sie sind ebenfalls wie die beiden letzten, die wir euch vorgestellt haben, in der Kategorie Alltag & Ideen nominiert.

Das erste Projekt macht deutlich, dass es heut zu Tage schon notwendig ist den Kindern beizubringen wie wichtig unsere Natur ist. Natürlich muss ihnen auch genau erklärt werden wie sie diese am besten schützen können. Ein Kindergarten in Tirol zeigt wies geht.

Eine Pädagogin aus dem Tiroler Kinderhort „KIDSMIX“ erklärt: „Viele Kinder hören den Begriff Klimaschutz immer wieder in den Medien, wissen aber gar nicht welche Bedeutung dieses Wort eigentlich hat.

Sie versuchen mit Freude und Spannung den Kindern zu vermitteln wie beispielsweise das Wetter funktioniert, was Landwirte zum Klimaschutz beitragen und wie Wasser und Wind – Energie erzeugen können. Für die gemütliche Jause werden Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten geholt. Die Wurst und der Käse kommen von einem benachbarten Bauernladen.

Wenn im Hort doch einmal Müll anfällt, wird dieser zum basteln verwendet. Manche Sachen lassen sich aber nicht verarbeiten, diese werden dann fein säuberlich getrennt. Hilfe dabei geben Charly und Rush. So bekommt Charly nur Kunststoffmüll und Rush nur Papiermüll zu „fressen“.

Das Projekt ist ein voller Erfolg und so soll jetzt auch ein Buch zur weiteren Verbreitung des Konzepts in anderen Kinder-Betreuungseinrichtungen animieren.

Pfarrer von Dechantskirchen

Beim zweiten Projekt handelt es sich um eine sonnige Pfarre. Diese liegt in Dechantskirchen (Steiermark) und hat 2200 EinwohnerInnen. Seit der Gründung des Arbeitskreises Schöpfungsverantwortung im Jahre 2001 hat sich einiges verändert.

Die Leute kommen zu Fuß oder hoch zu Ross in die Kirche. Dort werden Informationsabende oder themenbezogene Predigten abgehalten. Außerdem wurde eine Photovoltaik Anlage errichtet und so kann die Kirche und das Pfarrhaus mit Ökostrom versorgt werden.

Dechantskirchen wurde so nicht nur die erste EMAS-zertifizierte (Eco Management und Audit Scheme) Pfarre Österreichs, sie engagiert sich auch politisch, etwa für die bessere Förderung alternativer Energien.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.