Nov 142011
 

Innovation, erfinden, Erfindungen, Neuheit, Neuigkeit – diese Worte nutzen wir alltäglich. Schonmal darüber nachgedacht warum?? Wie wär’s heute mal mit einem Blogartikel der anderen Art: ein Beitrag zu einer Blogparade, ins Leben gerufen von den Veranstaltern des Innovationskongress 2011 in Villach. Der Kongress findet übrigens diese Woche statt: am 17. und 18.11.2011. Wir werden euch im Laufe der Woche natürlich hier noch ausführlich darüber berichten.

Was ist eigentlich eine Blogparade? Das ist im Prinzip nichts anderes als eine Kette von Blogartikeln, die alle zu gleichen oder ähnlichen Themen geschrieben werden und sich miteinander verlinken. In diesem Falle gab es verschiedene Fragen zu beantworten und ich habe mich für diese hier entschieden: Manche sehen im Thema Innovation eine Überlebensstrategie. Maßlose Übertreibung oder genau am Punkt?

Meine Antwort: genau am Punkt! Habt ihr schonmal darüber nachgedacht, was wir ohne Auto tun würden? Ohne Handy? Klar, die Leute haben damit früher auch überlebt – keine Frage. Gehen wir weiter zurück, was wären wir ohne Kleidung, Schuhe oder Medikamente? Sicher nicht das, was wir heute – vor allem in der westlichen Gesellschaft – sind! Und so ziemlich alles in unserem Alltag, was wir anfassen und benutzen, wurde irgendwann mal erfunden und war eine Innovation. Ja sicherlich ist nicht jede Innovation für jeden von uns gleichermaßen fürs’s Überleben wichtig. Aber ohne die vielen innovativen Köpfe, die uns mit ihren kreativen Erfindungen das Leben erleichtern, wären wir vielleicht nicht einmal in der komfortablen Position, uns individuelle Überlebensstrategien zu überlegen, mit den Innovationen, die uns persönlich dafür wichtig erscheinen.

Ihr fragt euch immer noch, warum das Handy z.B. für den ein oder anderen wichtig sein kann, um zu überleben? Ganz einfach: nicht immer steht überall eine Telefonzelle – mit einem schnellen Anruf, kann man sich selbst oder anderen evtl. das Leben retten. Viel schneller und effektiver als früher. Oder weiter ausgeholt: ein Angestellter muss nicht immer im Büro oder zu Hause sein, er kann Gespräche und so manche Aufgaben auch unterwegs mit dem Handy erledigen, ist flexibel und kann vielleicht sogar gleichzeitig etwas für sich oder seine Familie tun – trotzdem wird die Arbeit erledigt, wofür er Geld bekommt und mit diesem Geld kann er wohnen, essen und letztendlich sein Überleben finanzieren. Weit hergeholt?? Es hat ja keiner gesagt, dass Innovationen nur Vorteile haben!

Trotzdem! Meiner Meinung nach sind Innovationen wichtig für unser Überleben. Mit Stillstand können wir nicht umgehen und das wäre ja auch langweilig, oder? Dafür sind wir viel zu kreativ und zu neugierig. Nicht umsonst ist Innovation ein vielbenutztes Wort in unserem Sprachgebrauch. Innovationen eröffnen uns immer wieder neue Möglichkeiten und bringen uns in jeder Hinsicht voran. Für den einen sind sie direkt überlebenswichtig, für den anderen erst beim zweiten Hinsehen. Im Endeffekt basieren eigentlich alle Innovationen auf irgendwelchen Problemen, für die ein kreativer Kopf eine Lösung hat und uns damit den Alltag erleichtert. Gibt es was Schöneres, als ein Problem gelöst zu haben und ohne diesen Klotz am Bein den Alltag zu bestreiten? Das beste Beispiel für Problemlösungen aller Art, findet sich im Erfinderladen Salzburg. Hier haben kleine und große Erfindungen ihren Platz, die am Anfang alle aus einer Idee geboren wurden.

Theodor Fontane; Quelle: www.zeno.org

Nicht umsonst sagte der deutsche Schriftsteller Theodor Fontane (1819-1898) schon zu seiner Zeit: „Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben.“

  One Response to “Innovationen als Überlebensstrategie?”

Comments (1)
  1. Vielen Dank für die Teilnahme und den informativen Artikel. Infos über den Innovationskongress diese Woche in Villach gibt es am Blog, auf Facebook und Twitter. Oder ist das „Land der Erfinder“ ohnehin selbst live vor Ort. Wenn ja freue ich mich über ein persönliches Kennenlernen.

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