Okt 182011
 

Die Hälfte aller Österreicherinnen und Österreicher wünschen sich einen anderen Arbeitsplatz. Der Arbeitsfrust ist hoch, doch die Unternehmen können dagegen etwas tun. Im Büro der Zukunft, dass heute in Wien eröffnet wurde, wird gezeigt wie es geht.

In der neuen Österreich Zentrale der Firma Microsoft wurden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die fixen Arbeitsplätze weg genommen. Dies geschah aber einvernehmlich! Nun arbeiten alle wo sie wollen und wann sie wollen. Der eigene Schreibtisch ist passe, stattdessen wird dort gearbeitet, wo eben gerade Platz ist. Geblieben ist ihnen nur ein eigener Spint.

So kommt es, dass selbst die Chefin Frau Petra Jenner ohne Büro auskommen muss. Sie erzählt: „Man kann durchaus sagen, dass am Anfang sehr viel Skepsis da war. Das ist ja fast immer so wenn Veränderungen anstehen, auch wenn diese positiv sind, trifft man erstmals auf Wiederstand. Doch nun sind alle ziemlich begeister mit dem Resultat der Umbauten“

Es gibt für jede Tätigkeit die passende Arbeitsumgebung in passender Stimmung. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Meeting-Räumen in diversen Designs. Diese sind alle mit Beamer und drahtlosem Netzwerk ausgestattet. Teilweise sehen die Räume auch aus, wie die Raucherkämmerchen am Flughafen. Allerdings handelt es sich hier um schalldichte Räume die für wichtige Telefonate genutzt werden können.

Nur mehr 15% der Mitarbeiter haben noch fixe Dienstzeiten. 85 % kommen und gehen wann sie wollen und das ohne Genehmigung der Chefin. Viele fragen sich jetzt sicher wie kann das funktionieren?

Der Geschäftsführerin Frau Jenner ist es nicht wichtig wo und wie viel Stunden ihre Mitarbeiter arbeiten, sondern das die gesetzten Ziele erreicht werden. Diese Ziele sind in der Zielvereinbarung festgelegt. Diese werden zwei Mal im Jahr überprüft und gegebenen falls angepasst.

Hier wird der Traum jedes Gartenarchitekten war, denn die Grünpflanzen wachsen auf den Wänden und die Bewässerung funktioniert voll automatisch. Bei einem Technologiekonzern wie diesem Licht, wird natürlich das Licht, die Klimaanlage und Co. per Computer gesteuert.

Die Leute sind super Begeistert von dem Konzept und „hängen“ nur in der neuen Designzone herum. Haben aber genau die gleichen Meetings wie bisher. Aber was spricht denn dagegen, wenn man die Meetings in einem Raum abhält, der wie ein Wiener Kaffeehaus oder ein Tiroler Landgasthof aussieht? Nichts, denn das sind alles Atmosphären die wir mögen und dort arbeitet man dann auch gerne.

Wer nun die tolle Rutsche statt dem Lift benutzen möchte und das Büro der Zukunft besichtigen möchte, hat jetzt die Chance. Ab sofort werden Führungen durch die Büroräume angeboten.

  One Response to “Büro der Zukunft”

Comments (1)
  1. die klassische form des büros 1 Arbeitsplatz für eine person scheint nun nicht mehr aktuell zu sein.
    man soll sich durch das bürogebäude so bewegen können, wie man das auch zuhause macht. also einfach dort bleiben, wo man sich gerade wohl fühlt. bene büromöbel hat zu diesem thema kürzlich einen artikel veröffentlicht
    https://bene.com/bueromoebel/das-buero-ist-tot%E2%80%93es-lebe-das-buero/

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