Okt 192010
 

Elektro-Auto; Quelle: https://www.a1telekom.at

Mobilität ist ein aktuelles Thema, das viele Köpfe beschäftigt. Es ist viel die Rede von Elektromotoren bei Autos und Fahrrädern. Das Problem: wo kriege ich meinen Saft her, wenn die Batterie leer ist? Die österreichische Firma A1 Telekom hat dazu ein Pilotprojekt gestartet. So kriegen sogar die unmodernen Telefonzellen wieder eine neue Bedeutung – als Anrufmöglichkeit und Stromtankstelle in Einem.

Österreichweit gibt es noch ca. 13.500 Telefonzellen, die eher weniger als mehr genutzt werden. Mit einem speziellen Bausatz können diese Zellen aufgerüstet werden und dienen als Steckdose. In erster Linie sollen damit Elektro-Autos gefüttert werden können, aber auch für Elektro-Bikes oder andere einspurige Fahrzeuge gibt’s einen Anschluss. “ So tragen wir mit unseren Telefonzellen dazu bei, den CO2-Ausstoß weiter zu verringern und der Immobilität Vorschub zu leisten“, so Generaldirektor Ametsreiter.

DI Dr. Peter Layr, Vorstandsdirektor EVN, Dr. Hannes Ametsreiter, Generaldirektor A1 Telekom Austria, Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann Niederösterreich und Herbert Gruber, Bürgermeister von Maria Taferl, eröffnen Niederösterreichs erster Telefonzelle mit integrierter Stromtankstelle; Quelle: A1 Telekom Austria

Für die Pilotphase stehen aktuell drei Stromtankstellen zur Verfügung, unter anderem in Maria Taferl und in Alpbach in Tirol. Sie werden vor allem von Kunden mit geliehen Elektro-Fahrrädern genutzt. Weitere 1000 Telefonzellen könnten rasch umgerüstet werden. Noch wird der Strom kostenlos abgegeben – nach der Testphase wird dann über die Bezahlung weiter nachgedacht. Möglich wären ein Chip im Stecker oder eine Tankkarte. Weitere Ideen sind die Bezahlung und Reservierung der Tankstelle per SMS.

Mit dieser Innovation stellt die A1 übrigens eines von vier nominierten Projekten beim diesjährigen österreichischen Klimaschutzpreis, in der Kategorie Industrie & Großbetriebe.

So werden die alten Telefonzellen zu neuem Leben erweckt und man kann tanken, telefonieren und Umweltschutz verbinden. Wie wär’s denn da zum Beispiel noch mit einer günstigen Tank- und Telefonflatrate?

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