Sep 292010
 

Quelle: JKU Linz

Zu viele Menschen sitzen übermüdet hinter dem Steuer und Verkehrsunfälle aufgrund von Sekundenschlaf haben meist verheerende Folgen. Erst vor ein paar Tagen verstarb wieder ein Autolenker wegen einem Sekundenschlaf am Steuer. Aktueller Artikel

Die Johannes Kepler Universität in Linz hat eine intelligente Sitzmatte entwickelt, die das Fahrverhalten steuern soll.

Ursprünglich wurde die drucksensitive Matte für medizinische Zwecke konstruiert. Die Matte wurde aber weiterentwickelt und so ein neuer Einsatzbereich für sie gefunden. Die Entwicklung soll als Schnittstelle zwischen Mensch und Auto dienen. Das heißt, sie soll die Sicherheit im Verkehr erhöhen und den Fahrer entlasten.

Bis zu 5.000 Sensoren einer Matrix vermessen ununterbrochen die Bewegungen des Fahrers und schließen daraus, in welcher Gemütslage er sich befindet. Ohne das der Fahrer irgendetwas machen muss, verarbeitet das System die Informationen und erkennt ob sie beispielsweise müde oder gestresst sind. Wenn die Sitzmatte erkennt das sie müde sind, kann sie beispielsweise zu vibrieren beginnen. Aber auch plötzliche laute Musik kann ertönen. Alles nur, damit man irgendwie wach bleibt und nicht einschläft.

Im Fall der Verwendung von drucksensitiven Matten auf Autositzen würde die Sicherheit im Verkehr erhöht und die Belastung der Autofahrer verringert. Derzeit arbeitet das Institut an entsprechenden Prototypen. Aus technologischer Sicht könnten solche Systeme schon bald zum Einsatz kommen.

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