Jun 042014
 

Foto: BYF Bright Yellow Future KG. Quelle: sfg.at

Der Zufall
Der Zufall hatte bei einigen wichtigen Entdeckungen seine Finger im Spiel. So stand auch ein Arbeitsunfall am Beginn dieser geschäftstüchtigen Idee. Der „Arbeitsunfall“ ereignete sich bei Experimenten zur Biochemie-Masterarbeit von Tanja Peterschinek, die heute mit Michael Wimmer das Unternehmen Bright Yellow Future (BYF) führt. Resultat des Versuchs war nämlich, dass der „verunfallte“ Organismus Zucker und Glycerin zu Öl wandelte. Aus diesem Umstand war rasch die Idee geboren, das Prozedere zur Nutzung organischer Reststoffe wie Pflanzenabfälle, Papierindustrie-Abfälle und Glycerin heranzuziehen um umweltschonenden Biodiesel zu erzeugen.

Mit Unterstützung der Steirischen Wirtschaftsförderung zog das Unternehmen in den Science Park in Graz ein und konnte durch das Förderungsprogramm Welt!Markt Kontakte zu potentiellen Kunden in der Ukraine, Skandinavien und den Vereinigten Staaten herstellen. Dieser Tage ist geplant beim Kooperationspartner SEEG in Mureck eine PKW-Tankfüllung pro Woche zu erzeugen. Welche Prozesse genau hinter der Umwandlung von Abfallstoffen zu Biodiesel stecken bzw. welcher Organismus hier tatkräftig mithilft, das verraten die Firmengründer bislang nicht. Wichtig ist jedoch, dass Treibstoff sinnvoll aus Abfallstoffen hergestellt werden kann, ohne dass Ackerflächen etwa herhalten müssen. Ökologisch sinnvoll!

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