Mai 242013
 

Beinahe alle paar Monate ist inzwischen von neuen Fortschritten in Bezug auf Roboter zu hören. Während immer ausgefeiltere Maschinen, etwa wie R.U.D.I., bei Katastrophen den Rettungseinsatz übernehmen, sind andere Modelle langsam auf dem Weg speziell in der Altenpflege eingesetzt zu werden – Stichwort: Hobbit. Roboter sind belastbar und effektiv in Arbeitsprozessen. Feingefühl konnte man ihnen jedoch bislang nicht nachsagen.

(v.l.n.r.): Ronald Naderer und Hubert Gattringer © JKU, Quelle: science.apa.at

„Wenn der Roboter Kontakt mit der Arbeitsfläche hatte, war das schlecht – es bedeutete einen Crash“, erklärt DI Dr. Ronald Naderer. Anstoß genug für Dr. Naderer und Prof. Hubert Gattringer sich genau der Fingerspitzenproblematik der mechanischen Gesellen zu widmen. Die Kooperation des Instituts für Robotik der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und des JKU-Spin-Off-Unternehmens FerRobotic gestaltete sich derart produktiv, dass das Ergebnis ihrer Arbeit völlig berechtigt bereits mehrere Auszeichnungen empfangen hat – darunter etwa den 3. Platz beim euRobotics TechTransferAward.

Das Ergebnis ihrer Forschung besteht in einem mechatronischen Aktor- und Sensorelement, welches mit einer High-Speed-Regelung sowohl den Kontakt als auch Position und Kraft überprüft und damit den Arbeitsprozess sicher vollführt. Sämtliche Berechnungen werden vom entwickelten Modul vorgenommen, sodass der Roboter an sich keine speziellen Anpassungen benötigt. Die Entwicklung des „Aktiven Kontaktflansches“ bedeutet einen großen Schritt, da sich Roboter nun endlich auch für sensiblere Arbeiten wie laminieren oder bürsten eignen.

„Wir haben hier eine neue Phase der industriellen Roboternutzung eingeleitet“, unterstreicht Prof. Hubert Gattringer vom Institut für Robotik an der JKU. „Und der Erfolg zeigt die Bedeutung des Science Parks, der die JKU auch international als Kompetenzzentrum für Mechatronik positioniert hat.“

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