Jul 092014
 

Tumore sind nicht nur bei Menschen verbreitet, ganz im Gegenteil erkrankt fast jeder zweite Haushund ab dem zehnten Lebensjahr an Krebs.

Zwar existieren auch für die Vierbeiner verschiedene Krebstherapien, doch Wiener Forscher konnten die Behandlung noch weiter verbessern. Letztlich ist eine Krebsimmuntherapie entwickelt worden, bei der Tumore bei Hunden nun endlich auch gezielt mit Antikörpern bekämpft werden können.

Die Antikörper binden sich an gewisse Antigene, welche sich an der Oberfläche von Krebszellen befinden. Auf diese Weise wird dem Tumorwachstum entgegengewirkt, denn die Antikörper lösen einen Mechanismus aus, der ein fatales Signal in das Innere der Krebszelle schickt, wodurch diese letztlich abstirbt.

Das Wiener Forscherteam war in der Lage die Antigene der Krebszellen beim Hund zuidentifizieren, wodurch das Entwickeln eines passenden Antikörpers möglich geworden ist. In Experimenten zeigte sich die neue Behandlungsmethode bereits als sehr effektiv. In folgenden klinischen Studien wird eine gute Verträglichkeit erwartet. Sichtlich stolz kann die Veterinärmedizinische Universität Wien bereits bestätigen, dass man in Zukunft wohl als weltweit erste Institution eine Krebsimmuntherapie für Hunde anbieten kann.

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