Okt 272011
 

Heute geht es weiter mit der nächsten Kategorie des österreichischen KlimaschutzpreisesÖffentliche Einrichtungen & Regionen„. Die Jury hat wieder 4 tolle Projekte ausgesucht die ich euch heute und morgen präsentieren werde.

Das erste Projekt ist von der Holzwerkstatt der Landwirtschaftlichen Fachschule Bruck. Sie haben eine neue Holzwerkstatt erbaut und geplant war eigentlich, sie mit Fernwärme zu heizen. Doch vor allem der zuständige Landesrat (als Bauherr) hatten einen anderen, ehrgeizigeren Plan. Sie wollten ein Projekt mit ausschließlich solarer Wärmenutzung. Viele Techniker haben gesagt, dass dies nicht möglich sei und deshalb klemmten sie sich noch mehr dahinter. Auf der Hinterseite der Halle verbirgt sich nun die Lösung des ganzen Hokuspokus. Mit mehr als 600 m² Solarfläche wird die Energie eingefangen. Die Kollektoren sind so steil ausgerichtet, dass sie vor allem im Winter die ideale Ausbeute erzielen. Ein Pufferspeicher lagert die Wärme und beheizt einen Betonkern, nämlich das Fundament der Halle.

Aber nicht nur die Werkstatt ist mit einer Solaranlage ausgestattet, denn auch der Speisesaal hat eine fassadenintegrierte Photovoltaik-Anlage, die einen Teil des Strombedarfs deckt.

Das zweite Projekt geht von dem Umwelt Bildungszentrum in der Steiermark aus. Der Stundenplan in so ziemlich allen Schulen ist voll mit Mathematik, Deutsch und Englischunterrichtsstunden. Da bleibt nicht wirklich Platz für außerordentliche Projekte. Mit dem Projekt CSI STYRIA will das Umwelt Bildungszentrum dies nun ändern und den Schülern mehr über den Klimaschutz beibringen.

Mehrere steirische Schulen nehmen bereits an dem Projekt teil und die neue Mittelschule Mooskirchen ist eine davon. Denn viele Lehrer trauen sich nicht über so konkrete Themen drüber. Da ihnen auch oft die genauen Details dazu fehlen und so sind sie froh wenn sie Hilfe von einem Profi bekommen. Beispielsweise im Alpen Experiment wird gezeigt wie sich die Klimaerwärmung auf unsere Berge auswirkt. Wenn etwa die dauernd, gefrorenen Böden langsam auftauen und Starkregen drauf fällt, entsteht eine Mure. Der Zusammenhang zwischen Umwelteinflüssen und Naturkatastrophen ist erwiesen und hat auch die Kinder nachdenklich gemacht.

Auch im Umfeld erforschen die Mitglieder wo Verbesserungen möglich sind. Keine Ecke, keine Ritze und kein Elektrogerät ist vor den Umweltkriminalisten sicher. Das tolle an dem Projekt ist das man mehrere Personen auf einmal über den Klimaschutz informieren kann. Denn man fängt mit den Schülern und Lehrern an, das gelernte wird dann an die Eltern weitergetragen und diese wiederum erzählen es Freunden. Diese Tatsache macht das Projekt erst klimaschutzpreiswürdig.

Bitter vergesst nicht eure persönliche Meinung kund zu tun und votet mit. Denn unter allen die telefonisch oder per Internet mitstimmen wird auch ein Publikumspreis verlost.

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