Okt 202011
 

Es ist wieder so weit…

Genau wie letztes Jahr werden seit Montag die Finalisten des Klimaschutzpreises im ORF 2 vorgestellt. Die Sendung Konkret TV stellt jetzt jede Woche vier Nominierte der Kategorien vor und Sie als Zuschauer können mit voten.

Heute beginnen wir mit den ersten zwei Finalisten aus der Kategorie Landwirtschaft & Gewerbe. Morgen werde ich euch dann das nächste Duo vorstellen.

Den Beginn machen wir mit dem Unternehmen Sonnentor. Dies ist ein nachhaltig agierender Vorzeigebetrieb, der neben Klima– und Umweltschutz in sämtlichen Unternehmensbereichen großen Wert auf Ökologie, Ökonomie und soziale Verantwortung legt. Sonnentor arbeitet nicht nur mit 150 regionalen Biobauern zusammen, sondern ist auch verlässlicher Partner zahlreicher Entwicklungsprojekte.

1988 hat ein junger, arbeitsloser Waldviertler eine Idee. Er überzeugt einige Landwirte deren biologisch angebauten Produkte auf Märkten zu vertreiben.  Johannes Gutmann zieht sich seine Lederhose an und streift durch die Länder. Heute wurde aus den einstigen Ambitionen ein florierender Betrieb, der mehreren hundert Menschen Arbeit gibt und dabei noch auf Ökologie und Nachhaltigkeit achtet.

Früher bekam Herr Gutmann immer zu hören was auf dem Bauernhof nicht funktioniert, was nichts bringt und auch nichts wert ist. Das hat ihm irgendwann gereicht und umso begeisterter war er dann von den ersten BIO-Bauern in der Region. Anfangs waren sie die absoluten Spinner und jetzt die absoluten „Winner“.

In seinem Unternehmen werden nur ausgesuchte, hundertprozentig biologisch, angebaute Pflanzen verwendet. Dafür erhalten die Bauern eine Abnehmergarantie und faire Preise. Landwirte können bei Sonnentor auch selber Hand anlegen und die eigenen Kräuter aussortieren. Dafür bekommen sie auch zusätzliches Geld.

Auch bei der Verpackung wird Ökologie großgeschrieben. Verwendet werden Papier und Folien aus Zellulose und Teebeutel aus Maisstärke. Diese verrotten rückstandslos und belasten daher die Umwelt nicht.

Das zweite Unternehmen, das ich euch präsentiere ist das Parkhaus Elbl.

Elektrobetriebene Fahrzeuge sind auch heute bei uns noch eher eine Seltenheit. Auf der einen Seite liegt das an der Industrie, denn das Angebot ist ziemlich überschaubar und auch nicht unbedingt jedermanns Geschmack. Andererseits fehlt auch die nötige Infrastruktur, wie etwa ausreichend Stromtankstellen. Genau hier setzt jetzt der Wiener Garagenbetreiber an.

Die e-Carage verbindet Parken und gleichzeitig auch das Tanken. Vorerst sind es drei Parkplätze die Fahrern von Elektroautos zur Verfügung stehen. Das Prozedere ist ganz einfach. Das Auto wird angesteckt und mit dem Parkticket muss man sich dann anmelden. Während man dann also arbeitet oder einkauft, schöpft zumindest das Fahrzeug neue Kräfte. Der dafür benötigte Strom ist Ökostrom und wird von einer Solarpaneele auf dem Dach gewonnen.

Aber auch für Leute die noch kein eigenes E-Mobil haben ist die Garage ein Hit. Man kann sich hier auch ein Gerät ausleihen. Das funktioniert ganz einfach über das bekannte Internet. Man meldet sich an und wählt gleich das gewünscht Modell und die Zeit aus. Erstbenutzer bekommen bei der Übergabe noch eine kurze Einschulung in die neue Welt der E-Mobilität.

Die Kosten bei einer Stunde Fahrradfahren liegen bei 3,- € und mit dem Auto (12,-€) wird es natürlich komfortabler aber auch teurer. Ein ganzer Tag mit dem Fahrrad kostet aber höchstens 19,- und mit dem Auto 59,- €. Wie die Nachfrage zeigt, ist dies ein durchaus fairer Preis.

  One Response to “Umwelt geht uns alle etwas an!”

Comments (1)
  1. Hallo,
    beide Ideen sind super und es ist schön zu sehen, dass es Leute gibt, die in die Hände spucken und sich den Problemen annehmen.

    Erstere Idee ist ja schon ein Erfolg, zweitere steckt noch in die Kinderschuhe und könnte sogar scheitern, weil die Aktzeptanz fehlt, bzw. sich keiner bloß wegen dem einen Projekt ein Elektro-Auto kaufen wird. Aber irgendwann muss ja der erste Schritt gemacht werden.

    Freue mich auf die Vorstellung weitere Projekte.

    MFG
    Robert

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