Aug 192016
 

Kaum jemand, der nicht selbst hin und wieder auf diversen Crowdfunding-Plattformen stöbert und ja, es finden sich immer wieder spannende Projekte, die Unterstützung verdienen. Besonders bekannt sind natürlich die beiden Giganten Kickstarter und Indiegogo, aber auch hierzulande finden sich diverse Crowdinvesting Plattformen. 11 Stück um genau zu sein: CONDA, dagobertinvest, dasErtragReich, evercrowd, Finnest, greenrocket, HomeRocket, Regionalfunding, Respekt.netrendity und 1000×1000.

Es lohnt sich durchaus diese Plattformen durchzuklicken und schnell wird dabei ebenso klar, dass sich so manche Crowdinvesting-Plattform auf diverse Themen spezialisiert hat. So werden auf greenrocket umweltfreundliche Projekte vorgestellt, während etwa rendity den Fokus auf Immobilien richtet.

Was ist nun Crowdinvesting?

Beim Crowdinvesting investieren Privatpersonen in ein Projekt, das auf der entsprechenden Crowdinvesting-Plattform vorgestellt wird. Meist handelt es sich dabei um junge Unternehmen, klassische Start-Ups. Wie hoch Investitionsbeiträge sind, unterscheidet sich von Projekt zu Projekt. Fakt ist: man kann meist mit relativ niedrigen Beiträgen einsteigen, wobei bei höheren Investitionen meist zusätzliche Anreize bestehen. Letztlich hoffen alle dasselbe – dass das Unternehmen möglichst erfolgreich ist. Dann winken nämlich Renditen. Ist das Unternehmen jedoch nicht erfolgreich, kann man durchaus seinen Einsatz verlieren.

Beim Crowdfunding erhalten Unterstützer meist eine Gegenleistung in Form des vergünstigten Produkt(paket)s. Somit ist man hier nicht vom Erfolg des Unternehmens als solches abhängig. Oft wird lediglich von Crowdfunding gesprochen – die Art und Weise des Investments kann sich dabei jedoch unterscheiden. Streng genommen ist Crowdinvestment als equity-based crowdfunding im Gegensatz zum Crowdfunding als reward-based crowdfunding zu verstehen.

Immer beliebter

In Österreich ist Crowdinvesting übrigens erst seit 2013 möglich, wobei seither insgesamt knapp 25,3 Millionen Euro auf diese Weise Projekten zugeflossen sind. Um so interessanter, dass 2015 in Österreich 8,7 Millionen Euro und im ersten Halbjahr 2016 bereits 13,5 Millionen Euro über die Crowd zusammenkamen. Ein rasanter Investitionsanstieg, da in den ersten sechs Monaten 2016 mehr als die Hälfte der Gesamtinvestitionen aufgebracht worden sind. Noch bleibt Crowdfunding eine beliebte Investitionsform, wobei auch hier der Kampf um Aufmerksamkeit kein einfacher ist. Das Angebot steigt und noch auch die Investitionswilligkeit der Crowd.

  One Response to “Die Crowd. Auch hierzulande zunehmend ein Thema”

Pingbacks (1)
  1. […] Zuletzt haben wir berichtet, wie stark diese alternative Finanzierungsform in Österreich zugenommen hat. Zur Erinnerung: im ersten Halbjahr 2016 wurden 13,5 Mio. € auf diese Weise investiert, eine Summe, die bereits 4,8 Mio € höher als der Gesamtbetrag des Vorjahres (!) ist. Doch haben Sie einen Überblick wie das ganze funktioniert? […]

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