Feb 182010
 

Quelle: aiut alpin dolomites;fotomontage;simulation

Heute ist meine Wahl auf eine Erfindung gefallen, die eventuell sogar in der Lage ist Menschenleben zu retten. Es handelt sich dabei um ein Radarsystem, mit dem man Menschen, die von einer Lawine verschüttet wurden, schnell orten kann. Das sogenannte PASS (Personal Avalanche Secure System)wurde von der Universität Innsbruck und der Firma alpS entwickelt. Die Firma alpS versucht mit Hilfe von Forschung und Entwicklungen dafür zu sorgen, dass sich die persönliche und gesellschaftliche Sicherheit in alpinen Lebensräumen erhöht.

Ein Teil der Skifahrer oder Tourengeher sind heutzutage schon mit entsprechenden Lokalisierungsgeräten ausgerüstet. Doch trotzdem ist es oft schwierig, zeitaufwändig und vor allem gefährlich für die Retter, die Verunglückten zu suchen.

Abhilfe dagegen schafft das neu Radarsystem. Mit einem Hubschrauber wird das Gelände, in dem die Lawine abgegangen ist, rasterförmig überflogen. Dabei werden, mit den angebrachten Radarantennen, hochfrequente Impulse auf den Lawinenkegel gerichtet. Diese Strahlen dringen bis zu zehn Meter tief in den trockenen Schnee ein und reflektieren dann Hindernisse. Diese können zum Beispiel Baumstämme, Felsbrocken oder eben Menschenkörper sein. Die reflektierten Strahlen werden dann mit Hilfe des Gerätes auf einem Laptopbildschirm, in verschiedenen Farben, dargestellt. Dafür ist wiederum die dazu passende Software nötig.

Das Ortungssystem steht jetzt kurz vor der Praxiseinführung und die ersten Testflüge sollen noch in diesem Frühjahr erfolgen. Für die Vermarktung ist das Unternehmen Wintertechnik-Engineering aus Pottendorf beauftragt worden.

Quelle: Salzburger Nachrichtn / Firma alpS

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