Jan 252010
 

Foto Sabine Hirschbaeck loocusHeute im Erfinderinterview, Frau Hirschbäck, die Erfinderin von loocus.

1. Beschreiben Sie Ihre Erfindung in einem Satz?

Loocus – die sprühende Idee, ist eine einfache, wirkungsvolle und unglaublich praktische Vorrichtung für WC-Anlagen, die den Gebrauch von WC-Bürsten überflüssig macht.

2. Wie sind sie darauf gekommen?

Wie ich auf die Idee gekommen bin? Es war auf einmal da, ich kann es nicht genau beschreiben. Meine Intuition hat mich geführt.

3. Durch wen oder was wurden Sie inspiriert?

Inspiriert zu meiner Idee wurde ich auf Reisen und durch mein Bedürfnis eine hygienischere, innovativere Reinigungsvariante für Toiletten zu erfinden. Die Gespräche mit unterschiedlichen Menschen, die die bisher gängige Methode mittels WC-Bürste ebenso als nicht zufriedenstellend empfunden haben, bestärkten mich in meinem Tun.

4. Was war Ihr größter Fehler?

Der größte Fehler, wobei ich würde es eher als Erfahrung bezeichnen, war der, dass ich vor lauter Sorge keine Rechtsschreibfehler bei meinen Foldern einzubauen, die Kontrolle der Telefonnummern auf meinem Folder vernachlässigt habe. Die Folge davon war, dass die Kontakt-Telefonnummer auf der Rückseite meines Folders eine falsche Reihenfolge hat. Das Problem wurde von mir erkannt, angenommen und ich überlegte sofort eine schadens-begrenzende Lösung, die in Form eines schönen Stempels umgesetzt wurde. Die erste Auflage von 1000 Stk. ist aber schon fast aufgebraucht.

5. Wie viel Zeit und Geld haben sie bereits investiert?

Von den ersten ernsthaften Überlegungen über den Prototypenbau, bis hin zum fertigen Produkt verging knapp ein Jahr. Finanziell hat mich das Projekt loocus bis zum jetzigen Stand ungefähr € 20.000 gekostet, die ich zur Gänze aus Eigenmittel bezog.

6. Welche Träume möchten Sie sich bei einer erfolgreichen Marktplatzierung erfüllen?

Wenn loocus erfolgreich ist, werde ich eine loocus-Produktpalette kreieren, von Papier-, Rollenhaltern, über eine eigene Sanitärserie usw. Ein loocus-shop wäre eine schöne Möglichkeit, Menschen zu beschäftigen und praktische sowie schöne Artikel stilvoll zu präsentieren. Weiters werde ich einen fixen Anteil an diverse caritative Einrichtungen weitergeben, später evtl. auch eine eigene Organisation gründen, damit ich weiß wo das Geld genau hingeht. Ich persönlich würde meine derzeitige Wohnung kaufen, vielleicht auch ein kleines Haus, diese/s einfach aber stilvoll einrichten und reisen, welches meine große Leidenschaft ist.

7. Welche Ziele haben Sie sich zu Beginn der Entwicklung Ihrer Idee gesteckt?

Die Idee durchzusetzen bzw. ein Umdenken bei den Menschen bewirken zu können. Weiters war auch die Selbstständigkeit ein großes Ziel.

8. Werden Sie in Zukunft wieder etwas erfinden?

Ja, ich habe schon eine Liste angelegt, mit Dingen, die noch folgen. Ursprünglich ist eigentlich eine andere Erfindung vorrangig gewesen, loocus hat sich jedoch irgendwie vorgeschoben und so nahmen die Dinge ihren Lauf.

9. Haben Sie einen Tipp für andere Erfinder?

Immer an sich und die Idee glauben, nicht aufgeben, nicht entmutigen lassen. Es gibt nur die eigene mentale Kraft die einem immer weiterhilft, jedoch auch delegieren, netzwerken und Hilfe annehmen wo man sie benötigt.

10. Was halten Sie für die größte Erfindung der letzten 50 Jahre?

Spontan – das Post It, generell alle Erfindungen sich für sich super.

11. Haben Sie ein Erfinder Vorbild?

Ich habe kein Erindervorbild denn ich schätze an jedem Menschen seine individuellen Fähigkeiten, erfinden könnten viele Menschen etwas – wenn sie sich trauen würden, natürlich unter der Voraussetzung der jeweiligen Möglichkeiten.

12. Wie würden Sie sich in drei Worten beschreiben?

optimistisch, fröhlich, offen

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