Feb 272020
 

Das Wiener PropTech-Startup Findheim stellt den Vermarktungsprozess von Immobilien auf den Kopf und liefert damit eine Win – Win Situation für Wohnungsverkäufer und Wohnungssuchende. Ein erster Prototyp wurde im Rahmen der Expo Real 2019 in München präsentiert, nun wird das Feature für den Markt geöffnet.

Die Idee den Vermarktungsprozess von Kaufimmobilien umzudrehen, kam dem Wiener Proptech-Startup durch die zahlreichen Gespräche mit Bauträgern und Maklern. “Oftmals haben die Verkäufer Objekte im Portfolio, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht auf Plattformen gelistet werden können. Und damit haben sie ein Problem ihr Angebot bekannt zu machen” analysiert Findheim Geschäftsführer Jürgen Leger. “Die Secret Deals lösen nun dieses Problem, indem sie einen sicheren 1:1-Kommunikationskanal mit Usern herstellen, die aktuell genau nach solchen Objekten suchen. Eine öffentliche Listung wird damit hinfällig.”


Und so funktioniert’s:
Auf der Plattform www.findheim.at sammelt das Unternehmen Informationen von Wohnungssuchenden, die schlussendlich in einem genauen Nutzerprofil zusammengefasst werden. Sobald dieses Nutzerprofil eine gewisse Aussagekraft hat, stellt Findheim eine teilanonymisierte Version davon für seine Kunden zur Verfügung. Decken sich die Wünsche eines Nutzers mit den Charakteristika eines Objekts, kann proaktiv mit einem individuellen Angebot an den Nutzer herangetreten werden. Die Notwendigkeit einer öffentlichen Listung des Objekts entfällt damit für den Verkäufer.

Gleichzeitig profitieren auch Wohnungssuchende von den Secret Deals: sie bekommen Zugang zu Objekten, die sie sonst nicht auf Plattformen finden würden. Oftmals handelt es sich dabei um neue und besonders attraktive Immobilien. Ob und wann ein User im Rahmen der Secret Deals angesprochen werden darf, bestimmt der User stets selbst.

Jürgen Leger fasst zusammen: „Durch die Secret Deals kommen Findheim-Nutzer schnell und unkompliziert auf die Vormerkliste der Verkäufer, sofern die Übereinstimmung von Suchwunsch und Wohnungsprofil gegeben ist.”

Feb 252020
 

Blockchain-Technologie zählt heute zu den wichtigsten Innovationstreibern im digitalen Wandel. An der Fachhochschule St. Pölten forschen und entwickeln zwei der wichtigsten Blockchain-Zentren in Österreich: das Austrian Blockchain Center (ABC) und das Josef Ressel Zentrum für Blockchain-Technologien & Sicherheitsmanagement. Beide Zentren werden bei einem Blockchain Summit am 3. März an der FH St. Pölten vorgestellt und es wird die Eröffnung des ABC-Standorts St. Pölten gefeiert.

Vorträge für Expert*innen und vor allem für interessierte Unternehmen geben einen guten Gesamtüberblick über die Möglichkeiten von Blockchain. Die Keynote hält Andreas Petersson (Capacity Blockchain Solutions) zu aktuellen Technologien von „Smart Contracts“.

Beim Abendevent ab 18 Uhr gibt es neben einer Zusammenfassung der parallelen Programmpunkte des Tages eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion und einen Impulsvortrag von Christopher Widauer, dem Leiter für Digital Development an der Wiener Staatsoper, zum Thema „Was macht die Blockchain in der Oper?“.

Die FH St. Pölten stellt beim Blockchain Summit am 3. März zwei neue Forschungszentren vor: das ABC – Austrian Blockchain Center und das Josef Ressel Zentrum für Blockchain-Technologien & Sicherheitsmanagement. Unter Anwesenheit von Vertreter*innen der Politik wird der ABC-Standort St. Pölten eröffnet.

Austrian Blockchain Center: Blockchain für die Industrie 4.0
Das ABC – Austrian Blockchain Center unter der wissenschaftlichen Leitung von Alfred Taudes von der Wirtschaftsuniversität Wien eröffnet neben Wien auch einen Standort in St. Pölten. Das Forschungszentrum kombiniert Entwicklungen für den Einsatz in der Wirtschaft mit Spitzenforschung. Das Zentrum gilt auf nationaler Ebene als Exzellenzinstitution und zählt europaweit derzeit zu den größten Forschungseinrichtungen im Blockchain-Bereich. Die FH St. Pölten ist ein wichtiger Partner darin.

„Das Austrian Blockchain Center vereint Spitzenforschung in Österreich zum Thema Blockchain mit einem einzigartigen Konsortium. Die FH St. Pölten wird ihre Expertise dazu zum Beispiel in Fachgebieten wie der Semantik einbringen“, sagt Franz Fidler, stellvertretender Leiter des Departments Medien und Digitale Technologien an der FH St. Pölten.

Ressel-Zentrum: sichere IT für die Blockchain

Letztes Jahr hat die FH St. Pölten zudem mit den Unternehmen SEC Consult, Capacity Blockchain Solutions und CPB Software (Austria) das Josef Ressel Zentrum für Blockchain-Technologien & Sicherheitsmanagement eröffnet. Das Forschungszentrum erforscht Aspekte der IT-Sicherheit rund um den Einsatz von Blockchains, entwickelt neue Anwendungsfelder für die Technik und berät Unternehmen bei deren Einführung.

„Durch ihre hohe Fälschungssicherheit ermöglichen Blockchains den Entwurf stark dezentraler Systeme. Das bedeutet, dass Daten über viele Computer verteilt sind und von niemandem zentral verwaltet werden. Mit dem neuen Zentrum können wir die Grundlagen dahinter verbessern, die Sicherheit der Systeme erhöhen und Unternehmen beim Einsatz unterstützen“, erklärt Peter Kieseberg, Leiter des Instituts für IT Sicherheitsforschung an der FH St. Pölten sowie des Josef Ressel Zentrums.

Blockchain Summit
3. März 2020, 13:00–20:00 Uhr, Fachhochschule St. Pölten
Details und Programm:
https://fhstp.eyepinnews.com/eventview/?p=z1dacc77b5fad9232278239c463ced47b84eb75780f1986556fcd3384e36fc1d4

Der Blockchain Summit wird in Kooperation mit dem Digital Innovation Hub DIHOST und dessen Partnerinnen durchgeführt und vom Digital Innovation Hub DIHOST sowie der Initiative SMARTUP unterstützt.

Mehr zum Austrian Blockchain Center (ABC)
https://www.fhstp.ac.at/de/newsroom/news/weltweit-groesstes-blockchain-kompetenzzentrum

Mehr zum Josef Ressel Zentrum für Blockchain-Technologien & Sicherheitsmanagement
https://www.fhstp.ac.at/de/newsroom/news/josef-ressel-zentrum-zum-thema-blockchain

Über die Fachhochschule St. Pölten
Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. 25 Studiengänge und zahlreiche Weiterbildungslehrgänge bieten ca. 3400 Studierenden eine zukunftsweisende Ausbildung. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

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