Mai 132019
 

Neue Test-Arbeitsplätze für Studium und Forschung an der FH St. Pölten
Für das duale Studium Smart Engineering hat die FH St. Pölten vier experimentelle Arbeitsplätze eingerichtet. Die „Smart Engineering Experimental Workstations“ zeigen, wie digitale Technologien bei industriellen Produktionsprozessen in der Industrie 4.0 eingesetzt werden. Studierende der FH können daran für ihre Ausbildung trainieren. Die Arbeitsplätze veranschaulichen und vermitteln aktuelle Themen der Industrie 4.0.

Ob Hilfestellung für WerksmitarbeiterInnen, Maschinenservice-Anleitungen mittels Virtual und Augmented Reality, die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen, das Überwachen von Prozessen oder neue Formen der Datenübertragung: Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und den Arbeitsalltag in der Industrie.

In enger Kooperation mit Unternehmen bildet der duale Studiengang Smart Engineering der FH St. Pölten Expertinnen und Experten für die stark interdisziplinären neuen Aufgabengebiete der Industrie 4.0 aus. Für den praxisorientierten Unterricht wurden nun vier experimentelle Arbeitsplätze eingerichtet. Sie vermitteln unter anderem Wissen zu industrieller Bildverarbeitung, sensorgestützten Bauteilmagazinen sowie mehreren 3D-Druck-Systemen.


Bild: Test-Arbeitsplätze für die Industrie 4.0 an der FH St. Pölten| Copyright: FH St. Pölten / Christoph Braun

„Durch die neuen Industriearbeitsplätze sind wir in der Lage, die Lehrveranstaltungen im Studiengang Smart Engineering noch praxisnäher zu gestalten. Gleichzeitig ergeben sich neue Chancen, um Innovationen im Bereich ‚Arbeitsplatz der Zukunft‘ zu erforschen. Die neuen Arbeitsplätze ermöglichen zudem ein erweitertes Workshop-Angebot für Schulklassen upnd Unternehmen für den Wissens- und Forschungstransfer“, erklärt Studiengangsleiter Thomas Felberbauer.

Entwickeln und testen
Mit den neuen Arbeitsplätzen können die Studierenden in Projekt-, Bachelor- und Diplomarbeiten Vorhaben im Bereich digitaler Technologien mit Bezug zur industriellen Produktion entwickeln und deren Durchführbarkeit testen. Beispielsweise können sie den Einsatz von Technologien im Bereich Augmented und Virtual Reality für Assistenzsysteme, Arbeitsanweisungen und Hilfestellungen erforschen. Mit den vorhandenen Videoprojektions- und Kamerasystemen können Produktionsprozesse optimiert und die Qualität der entwickelten Produkte erhöht werden.

Die Arbeitsplätze sollen in Zusammenarbeit mit Anbieterinnen und Anbietern von Steuerungs- und Automatisierungstechnik weiter ausgebaut werden. Noch in diesem Jahr soll eine automatisierte, kollaborierende Mensch-Roboter-Interaktionsstation entstehen.

Wer sich ein Bild vom dualen Bachelorstudium Smart Engineering machen möchte, kann am 21. Mai zum Infotermin an die FH St. Pölten kommen.

Bachelorstudium Smart Engineering of Production Technologies and Processes
Details zu Studium, Anmeldung, Bewerbung und Infoterminen.
https://www.fhstp.ac.at/bse

Über die Fachhochschule St. Pölten
Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. In mittlerweile 22 Studiengängen werden circa 3.200 Studierende betreut. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

Mai 062019
 

Social Work Science Day an der FH St. Pölten am 9. Mai 2019
Am Social Work Science Day wird der Frage nachgegangen, was unter Innovation in der Sozialen Arbeit zu verstehen ist und ob jede Innovation „neu“ sein muss. Davon ausgehend wird in Workshops mit Expertinnen und Experten aus der Praxis anhand aktueller Lehrforschungsprojekte diskutiert, welche innovativen Aspekte und Fragen in diesen Projekten sichtbar wurden und welche – mehr oder weniger „neuen“ – Ideen sinnvoll und notwendig scheinen.


Bild: FHSTP_c_Martin_Lifka_Photography

Soziale Innovationen
„Wer von Innovationen spricht, denkt dabei meist an neue Ideen und Produkte, die es zuvor noch nicht gab. Vor allem technische Innovationen werden als Notwendigkeit betrachtet, um wirtschaftliche Dynamik und Wettbewerbsvorteile zu erzeugen. Doch auch im Bereich der Sozialen Arbeit liegt der Ruf nach Innovationen seit einiger Zeit im Trend. Gemeint sind in diesem Kontext etwa neue Themenstellungen, die aufgegriffen werden, neue Problemlösungsstrategien, neue methodische Herangehensweisen, neue Angebote oder auch neue Zielgruppen, denen man sich zuwendet“, sagt Johannes Pflegerl, Leiter des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung der FH St. Pölten.

Den Eröffnungsvortrag zum Thema der Tagung hält Nadja Madlener von der Stabstelle Innovationsmanagement und Projektentwicklung der Diakonie Eine Welt. In einer Postersession präsentieren Studierende des Masterstudiums Soziale Arbeit und des Masterlehrgangs Sozialpädagogik ihre Projekte. Danach wird in Workshops am Vormittag und Nachmittag die Innovation der Projekte diskutiert.

Die Projekte und Workshops widmen sich verschiedenen Themen der Sozialen Arbeit, unter anderem der Onlineberatung als Chance für die Soziale Arbeit, der Solidarökonomie, der Sozialen Arbeit in der Demenzberatung, dem Thema Inklusion im Kontext von Extremismus, der Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Kinder- und Jugendhilfe und Wegen der Professionalisierung durch die Inklusionsberatung. Eine abschließende Podiumsdiskussion lotet Strategien zivilgesellschaftlichen Engagements und die Rolle der Sozialen Arbeit aus.

Neues, Adaption und geänderte Rahmenbedingungen
„Es stellt sich die Frage, ob es sich bei Innovation im Kontext der Sozialen Arbeit immer um Neuerungen handeln muss und soll. Sind es nicht häufig Adaptionen und veränderte Rahmungen von bereits Bestehendem, die gefragt sind und entwickelt werden?“, erklärt Christine Haselbacher, Leiterin des Departments für Soziales an der FH St. Pölten

Am Social Work Science Day wird daher der Frage nachgegangen, was unter Innovation in der Sozialen Arbeit zu verstehen ist und inwieweit auch über sogenannte Exnovation, also die Überprüfung und mögliche Abschaffung von Altem, nachgedacht werden soll.

Der Social Work Science Day ist eine Veranstaltung des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung des Department Soziales der FH St. Pölten. Das Arlt Institut beschäftigt sich mit sozialarbeitswissenschaftlicher Forschung und Entwicklung zu den Schwerpunkten Partizipation, Diversität und Demokratieentwicklung, Health und Social Care sowie Methodenentwicklung und Soziale Diagnostik.

InNovationen in der Sozialen Arbeit. Social Work Science Day an der FH St. Pölten
09.05.2019, 09:00–17:00 Uhr
FH St. Pölten, Matthias Corvinus-Straße 15, A-3100 St. Pölten

Die Teilnahme am Social Work Science Day ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen und Anmeldung

Der Social Work Science Day ist eine Veranstaltung des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung des Department Soziales der FH St. Pölten. Das Arlt Institut beschäftigt sich mit sozialarbeitswissenschaftlicher Forschung und Entwicklung zu den Schwerpunkten.

Am Social Work Science Day wird der Frage nachgegangen, was unter Innovation in der Sozialen Arbeit zu verstehen ist, ob jede Innovation „neu“ sein muss und inwieweit auch über Exnovation, also die Überprüfung und mögliche Abschaffung von Altem, nachgedacht werden soll. Davon ausgehend wird in Workshops anhand aktueller Lehrforschungsprojekte diskutiert, welche innovativen Aspekte und Fragen in diesen Projekten sichtbar wurden und welche – mehr oder weniger „neuen“ – Ideen sinnvoll und notwendig scheinen.

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