Nov 142013
 

Coax One. Ein E-Bike? Ja, ein E-Bike. Foto: Ressel Antriebstechnik

Vor zwei Tagen ging es bei uns noch um den innovativen Radständer „Radmatic“ – heute dreht sich alles um das geliebte Rad selbst. Genauer gesagt möchten wir heute ein Wiener Start-Up vorstellen, das mit Coax One ein völlig neues E-Bike-System entwickelt hat. Stefan Stöckl, der Geschäftsführer der Ressel Antriebstechnik, ist selbst ein großer Fan von Fahrrädern und äußert überzeugt: „Ich glaube, dass es keinen Jugendlichen gibt, der nicht gerne Fahrrad fährt.“

Bislang sind E-Bikes insbesondere für ältere Generationen interessant, da das anstrengende Treten der Pedale vom Elektromotor abgenommen wird. Coax One entstand allerdings aus ganz anderem Ansporn.

Foto: Ressel Antriebstechnik

Der Startschuss fiel 2009 als der Gedanke geboren wurde eine Kombination aus Motocrossbike und Downhillfahrrad zu entwickeln. Nach intensiven Recherchen kristallisierte sich allerdings eines heraus: kein E-Bike-Antrieb überzeugte. Somit lag es an Stöckl und Co selbst eine Lösung zu finden. Dass der Antrieb möglichst unsichtbar integriert werden sollte, war von Anfang an Bedingung.

„Je weniger man vom Antrieb sieht, desto eher wird das E-Bike akzeptiert“, erklärt Stöckl. Zwei Jahre lang investierte das fünfköpfige Team etliche Arbeitsstunden in die Entwicklung bis 2011 das Konzept feststand und die marktseitige Entwicklung beginnen konnte. Weitere zwei Jahre später war eines der kleinsten Antriebssysteme geboren, das beim vorderen Kettenblatt angebracht wird.

Coax One tauften die Erfinder den innovativen E-Bike-Antrieb, der es E-Bike-Herstellern ermöglicht diesen einfach in den Fahrradrahmen zu integrieren. Ali Dastrandj, CEO des jungen Unternehmens, wirbt mit Stöckl mit der Robustheit, universalen Einsetzbarkeit und einer zukunftsweisender Softwareanbindung, welche Coax One auszeichnen. Im kommenden Jahr wird Coax One am Markt erprobt.
Wir wünschen viel Erfolg!

Nov 132013
 

Regen und Dunst verziehen sich allmählich, dafür wird es kälter. Die Öfen laufen langsam auf Hochtouren, um es im Wohnzimmer schön mollig warm zu haben. Wären da nicht die hohen Rohstoffpreise und die Umweltbelastung! Mittlerweile versuchen viele ihre Heizkosten und die Raumtemperatur unter Kontrolle zu behalten oder sich Alternativen anzuschaffen. Die Erfindung der Woche soll zumindest eine kleine Hilfe sein die Raumtemperatur besser kontrollieren zu können. Beim Heizen kann man viel falsch machen. Doch wie ist ohne viel Aufwand darauf zu achten, dass man gezielt heizt und damit keine Energie und somit Geld zum Fenster rausschmeißt?

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Die Heizkörper-Thermostat Folien helfen Ihre gewünschte Zimmertemperatur zu erhalten. Mit jedem Grad Raumtemperatur weniger senken Sie Ihren Energieverbrauch beim Heizen um etwa 7%! Also probieren Sie aus bei welcher Raumtemperatur Sie sich am wohlsten fühlen und heizen Sie mit den Heizkörper-Thermostat Folien genau auf diese Temperatur. Nachts und wenn Sie nicht zu Hause sind, sollten Sie die Temperatur um 3 bis 4 Grad Celsius senken. Drehen Sie die Heizung ruhig frühzeitig etwas runter, denn die Räume halten noch einige Zeit die Wärme.

Das Nachrüsten gestaltet sich denkbar einfach:

Die Heizkörperfolie lässt sich einfach auf die herkömmliche Skala aufkleben. Bei Stufe 3 sollte die 20° Grad Markierung stehen. Die Raumtemperaturen entsprechen dann der Heizungsanlagenverordnung, die für handelsübliche Heizungen gilt. Einfach befestigen und lossparen!

Tipps:

  • Vermeiden Sie ständiges Nachregulieren! Das Thermostat gibt das Signal zum Heizen, wenn die Raumtemperatur abfällt.
  • Schalten Sie die Heizung aus, wenn Sie lüften! Sonst versucht das Thermostat die Raumtemperatur aufrechtzuerhalten und heizt voll.
  • Wenn Sie ein kaltes Zimmer aufheizen wollen, brauchen Sie das Thermostat nicht voll aufzudrehen! Drehen Sie auf Ihre gewünschte Temperatur – es wird genauso schnell warm.

Die Geschichte zum Produkt hat uns der Erfinder Jürgen Müller erzählt:

916.002_heizkoerper-thermostat-folien_heimeier_02_rpAls technisch versierter Maschinenbautechniker habe ich mich gefragt, warum viele Menschen die eigentliche Funktion der Heizkörper Thermostate, nämlich das selbsttätige Regeln auf das derzeit Eingestellte ignorieren und oft selbst aktiv werden um die Temperatur zu erhöhen oder diese zu drosseln.

Nach einem bewussten Blick auf ein handelsübliches  Thermostat war meine Frage bereits beantwortet. Es fehlt eine gradgenaue Skaleneinteilung, stattdessen sind derzeit nichtssagende Zahlen zu sehen. Dem Anwender wird leider die einstellbare Temperatur in °C vorenthalten! Aus dieser Erkenntnis sowie aus Energiesparmaßnahmen ist meine Erfindung geboren worden.

Die Heizkörper-Thermostat Folien gibt es in zwei Varianten für die üblichen Heimeier und Danfoss Thermostate. Inhalt: 6 Folien

Nov 122013
 

Radmatic 4er Ständer in Krippenform - nur eine Variante von Radmatic. Quelle: www.metall-schiefer.at

Der geliebte Drahtesel 🙂
Ob flottes Rennrad, robustes Mountainbike oder das ganz normale Fahrrad für Erledigungen im Umkreis – Fahrräder sind und bleiben beliebt. Neben dem guten Dienst an der Natur ist auch die körperliche Betätigung ein Pluspunkt, da diese aufgrund der Büroarbeit meist liegen bleibt. Immer beliebter sind Fahrräder leider auch bei Dieben. Allein 10.066 Räder wurden im ersten Halbjahr 2013 bis Ende Juni gestohlen. Wenig verwunderlich also, dass sich Radbesitzer den eigenen Drahtesel oftmals codieren lassen, um eine zweite Vorsichtsmaßnahme neben dem Fahrradschloss zu treffen.

Acht geben sollte man auch wie das Rad abgesperrt wird, sonst geht man durchaus Gefahr lediglich das Vorderrad mit Schloss vorzufinden, während das restliche Rad bereits meilenweit weg ist. Ebenfalls weniger gern gesehen ist das „wilde Parken“ an Straßenschildern und dergleichen. Die Firma Metalltechnik Schiefer hat sich allerdings Gedanken dazu gemacht wie bestehende Fahrradständer am besten gleich mit einem Schloss kombiniert werden können.

Quelle: www.metall-schiefer.at

Radmatic nennt sich die Lösung und besteht aus einer Unterkonstruktion, die wahlweise am Boden, auf der Mauer, in Bodenhalterungen oder freistehend aufgestellt bzw. montiert werden kann. Sehr benutzerfreundlich ist dabei der Umstand, dass der eigentliche Fahrradständer stufenlos verstellbar ist und somit bei allen Fahrradgrößen und -typen eine gute Figur macht. Der Absperrpunkt liegt beim Lenker des Fahrrades, wobei ein eigens entwickelter Sperrmechanismus und eine Sperrkonsole höchstmögliche Sicherheit gewähren.

Nov 112013
 

Immer informiert, Quelle: www.tractive.com

Immer wieder werden Zettel zu verschwundenen bzw. entlaufenen Haustieren an Gehwegen befestigt. Zuweilen kommen die Ausreißer von alleine zurück, manches Mal werden sie zurückgebracht und in einigen Fällen bleibt Frauchen oder Herrchen leider traurig zurück. Die Sorge ist groß, aber nachdem die eigene Suche keinen Erfolg gebracht hat und ebenso von anderer Seite keine Rückmeldung gekommen ist, befindet man sich leider auf verlorenem Posten. Speziell in diesen Fällen wäre es wünschenswert stets Bescheid zu wissen, wo der geliebte Vierbeiner gerade seine Kurven dreht.

So geht niemand verloren. Quelle: www.tractive.com

Tractive bietet genau diese Lösung an. Das Tractive GPS Gerät für Tiere lässt Sie nie im Unklarem darüber, wo Ihr Haustier sich gerade befindet. Mit 35 Gramm ist Tractive ein Leichtgewicht, das befestigt am Halsband, wirklich nicht zur Bürde wird. Um den Unternehmungen im Freien zu trotzen, ist das Gerät absolut wasserdicht. In Verbindung mit der kostenlosen App kann der Vierbeiner jederzeit ganz einfach lokalisiert werden. Büchst Ihr Liebling wirklich einmal aus, kann per App sogar ein am Gerät befindliches Licht aktiviert werden, damit Sie Ihr Haustier auch im Dunkeln leichter ausmachen können.

Mithilfe der Tractive App kann der Besitzer zudem Zonen festlegen. Außerhalb einer Heimzone, die durch einen virtuellen Zaun begrenzt wird, befindet sich die unsichere Zone. Bei Verlassen der Sicherheitszone werden Sie als Besitzer sofort über die App verständigt. Praktische Zusatzfunktionen wie das Verwalten von Tierarztterminen, Allergien oder Daten zu Gewicht usw. besitzt die App darüber hinaus. Zu haben ist das Paket ab €4,99 pro Monat, wobei der Dienst jederzeit kündbar ist.

Nov 092013
 

In Europa wird heute am 9. November, dem Geburtstag der Erfinderin und Hollywood-Schauspielerin Hedy Lamarr, der „Tag der Erfinder“ gefeiert. Die geborene Wienerin gilt als prototypische Erfinderin, die eine Idee hatte und diese mit allen Mitteln umzusetzen versuchte. (Hedy Lamarr erfand das Frequenzsprungverfahren das heute noch immer genutzt wird, wenn wir z.B.ein Handy in Betrieb nehmen). Der Tag der Erfinder wird dieses Jahr bereits zum neunten Mal gefeiert.

Warum ein Tag der Erfinder ?
An diesem Tag soll den Menschen bewusst werden, dass jeder alltägliche Gegenstand seinen Ursprung in der entsprechenden Idee hatte. Erfinder haben für das Allgemeinwohl eine Menge Positives bewirkt. Dabei wurden sie anfangs für ihre Ideen eher belächelt und als Spinner betrachtet, aber viele der guten Entdeckungen wie Autos oder Computer haben sich mit der Zeit durchgesetzt.

Den heutigen Erfindern geht es da nicht anders. Vielleicht kann dieser eine Tag im Jahr dazu beitragen, Menschen wie z.B. Karl Friedrich Benz und Johannes Gutenberg zu gedenken und den ein oder anderen verkannten Erfinder entsprechend zu würdigen.

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Initiiert wurde dieser Tag von uns (Marijan Jordan und Gerhard Muthenthaler), welche als Erfinderberater seit 16 Jahren mit Erfindern zusammenarbeiten. Viele Ideen und Geschichten um Erfindungen sind uns dabei begegnet. Den Menschen dahinter und generell Erfindungen zu würdigen gaben uns den Anlaß, diesen Tag ins Leben zu rufen.

Hedy Lamarr

Hedy Lamarr

Die Idee des „Tag der Erfinder“ wurde von Universitäten, Patentämtern, Erfinderverbänden und Museen aufgegriffen, die um diesen Tag verschiedenste Veranstaltungen gestalten, um Mut zu eigenen Ideen zu machen und heutige Erfinder und Visionäre mit anderen Augen zu sehen.
Denn: Gute Ideen setzen sich durch!
Also in diesem Sinne „Happy Inventors Day“ !

Nov 082013
 

Die Müllberge wachsen weltweit. Neuesten Prognosen zufolge werden 2025 täglich (!) über sechs Millionen Tonnen Müll produziert. Dieser Tage sind es bereits stolze 3,5 Mio. Tonnen. Manche Firmen haben Müll bereits als lukrative Rohstoffquelle für sich entdeckt, allerdings gibt es noch genug Potential Verpackungen nachhaltiger und vor allem umweltfreundlicher zu gestalten wie auch das Recycling noch effizienter zu betreiben.

Eine Kooperation europäischer Forschungseinrichtungen versucht nun Energie aus Bio-Abfällen zu gewinnen. Die FH-Oberösterreich erstellt dazu übrigens das Logistik-Konzept. Wie soll das funktionieren? – wird die erste Frage lauten. Bio-Abfälle sind dem Müll oft beigemengt oder fallen in geringen Mengen und dabei oft dezentral an. Im Rahmen des europäischen Forschungsprojeketes „BioBoost“ werden die Möglichkeiten und Wege für eine wirtschaftliche Nutzung ausgelotet. „Derzeit ist es zu teuer Bioabfälle weiter zu verwenden. Die geringe Dichte und die Dezentralität sind Probleme. Das wollen wir mit einem Zwischenschritt bei der Sammlung lösen“, erklärt Erik Pitzer von der FH Hagenberg. Der Ansatz des Konzepts ist simpel. Die gesammelten Bio-Abfälle sollen maximal 20 Kilometer weit transportiert werden, um anschließend in Anlagen zu einem Schlamm verarbeitet zu werden, der viel höhere Energiedichten besitzt.

Mittels verschiedener Computermodelle werden verschiedene Varianten durchgerechnet, um die effektivste Lösung zu erhalten. Bis 2015 läuft das Projekt, wobei im Anschluss feststeht unter welchen Umständen bzw. ob ein wirtschaftliches Modell prinzipiell möglich ist. Pitzer hofft in jedem Fall, dass die Ergebnisse des Projekts viele Regionen zur Umsetzung entsprechender Konzepte animieren.

Nov 072013
 

Damit der geliebte Vierbeiner problemos ein- und ausspazieren kann, eignen sich Katzen– bzw. Hundetüren ideal. Natürlich können sich auch „fremde“ Besucher einfinden. Ärgerlicher ist jedoch, dass sich der eigene Liebling, da er nicht der Standardgröße entspricht, womöglich durch die Klappe hindurchzwängen muss. Noch ärgerlicher gestaltet sich der Umstand, dass es wegen der Katzen-/Hundetür zieht und sich dort auch leicht Feuchtigkeit und so Schimmel bilden kann. Muss das sein? Die Wohnung oder das Haus sind endlich gut gedämmt, aber durch die Klappe verpufft die Wärme sinnlos nach draußen…

petWALK gibt es in verschiedensten Designs, Quelle: www.petwalk.at

petWALK geht hier neue Wege. Bei dieser innovativen Tiertüre haben Wind, Wetter und Kälte keine Chance. Darüber hinaus besitzen sie einen Alarm, sodass auch Einbrechern keine Tür offen steht. Das Zugangssystem von petWALK lässt übrigens auch keine Wünsche offen. Als Zutrittsschlüssel dient entweder ein bereits vorhandener, implantierter RFID Tier Chip oder ein kleiner Anhänger am Halsband. Alternativ ist auch eine Lösung per Bewegungsmelder möglich.

Ob Isolierverglasung, Tür oder Mauerwerk – durch die spezielle patentierte Technik findet petWALK überall einfach Platz. Austauschbare Dekorplatten kommen zudem jedem optischen Wunsch entgegen. Damit kann petWALK sowohl an der Innen- wie auch Außenseite perfekt an die vorliegenden Umstände angepasst werden. Mit dem Konfigurator auf der Shop-Seite lässt sich alles den eigenen Vorstellungen entsprechend anpassen.
petWALK – das innovative Tiertürsystem aus Österreich
https://www.youtube.com/watch?v=IzW5qG6_SSg&feature=player_detailpage

Nov 062013
 

Es wird wieder früher dunkel und so manche Leute verkriechen sich bei dem kaltem Wetter immer früher ins Haus. Dann wird schnell der Fernseher angeworfen oder vor dem Kamin mit dem Laptop gearbeitet. Doch wirklich bequem bzw. gesund sind die meisten Haltungen, die dabei eingenommen werden, nicht. Die Erfindung der Woche, das PC-ergon-Pad, erleichtert das Arbeiten enorm.

919.001_pcergonpad_weiss_mit_lehne_handDieses Mousepad bringen Sie direkt an Ihrem Schreibtischstuhl an, dadurch werden Arm- und Schulterbereich geschont. Sie haben sogar beim seitlichem Sitzen zum Monitor oder beim Hin- und Herdrehen mit Ihrem Bürostuhl immer eine genaue Navigation des Mauszeigers auf dem Bildschirm. Die Bewegungsfreiheit vor und auf dem Schreibtisch ist enorm und es gibt kein unbeabsichtigter Klick mehr etwa beim Aufschlagen eines Ordners. Außerdem werden Ihre Augen geschont, weil eine größere Entfernung zum Bildschirm möglich ist.

Falls Sie noch eine drahtlose Maus, eine ausziehbare Tastatur und einen bequemen Schreibtischsessel haben, ist das nun der optimale Arbeitsplatz!

Das PC-ergon-Pad kann an nahezu allen Bürostühlen mit oder ohne Armlehne montiert werden und bietet höchsten Komfort beim Arbeiten – Grund genug, dass wir Herrn Günter Baumann gefragt haben wie er auf die tolle Idee gekommen ist:

Baumann“Die Idee dazu ein Mousepad zu entwickeln, das direkt an die Armlehne des Schreibtischstuhls montiert werden kann, kam mir durch eine starke rechtsseitige Schulterentzündung. Das Arbeiten mit der Maus mit fast ausgestrecktem Arm am PC verursachte mir starke Schmerzen im Arm und Schulterbereich. Deshalb habe ich das PC-ergon-Pad aus Edelstahl entworfen, das eine optimale Körperhaltung bei Arbeiten mit der Maus am PC ermöglicht.”

Wer seinen Büroalltag (egal ob zu Hause oder in der Arbeit) etwas einfacher gestalten will, kann sich ab sofort das PC-ergon-Pad im erfinderladen abholen oder aber auch ganz praktisch im Online-Shop bestellen.

Nov 052013
 

Die Blackbox hat alles im Blick, Quelle: www.inna.at

Nach Flugzeugabstürzen wird sie stets ausgewertet, um Ursachen zu klären und vorhandene Systeme, wenn möglich, noch weiter zu verbessern. Die Sprache ist von der Blackbox. Bei Autounfällen war sie bislang jedoch noch kein Thema. Wenn jedoch Zeugen Mangelware sind, die jeweiligen Darstellungen abweichen und auch anhand der Schäden der Schuldige schwer zu ermitteln ist, wäre der kleine schwarze Kasten Gold wert. Nicht nur Nerven sondern auch Geld könnten bei strittigen Fällen gespart werden.

Einige Jahre lang haben sich Forscher bei der Innovation Network Austria GmbH (INNA) mit der Entwicklung einer Blackbox fürs Auto beschäftigt. Die Blackbox selbst besteht aus einer Kamera, einem GPS-Modul und natürlich der Elektronik. Tritt ein Unfall ein, gibt der Gravitationssensor ein Signal weiter, das bewirkt die letzten 20 Sekunden vor dem Unfall sowie die 10 Sekunden danach auf einer SD-Karte zu speichern. Damit besitzen Autofahrer endlich die Möglichkeit den Unfallhergang mittels automatischer Aufzeichnung darzulegen, sodass Streitfälle im Keim erstickt werden können. Die gespeicherten Daten sind dabei mit einem Zeit- und Datumsstempel versehen. Ebenso gibt es Angaben zur Geschwindigkeit.

Besonders aufschlussreich ist der Datensatz, da er auf verschiedene Weisen ausgewertet werden kann. Zum einen liegt das Video als visuelle Darstellung des Unfallhergangs vor. Zum andern existiert ebenso eine dynamische Kartendarstellung unter Google Maps sowie eine automatische Erstellung eines Berichtes zur Präsentation.

Die Größe der Blackbox fällt mit 8cm sehr bescheiden aus. Die Blackbox selbst wird einfach hinter dem Rückspiegel befestigt. Weitere Informationen können per Mail an office@inna.at eingeholt werden.

Nov 042013
 

Gerade erst vor kurzem konnte das österreichische Team mit seinem Ökohaus LISI (Living Inspired by Sustainable Innocation) den Solar Decathlon in den Vereinigten Staaten für sich entscheiden. Dieser Tage macht bereits ein anderes umweltfreundliches Wohnkonzept von sich reden.

Quelle: www.commod-house.com

Das COMMOD-Haus bietet ein Modulsystem, das aufgrund seiner flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten für jeden Lebensabschnitt ideale Möglichkeiten bietet. Der Kern einer jeden Einheit bildet ein Container, dessen Rahmen als Gerüst erhalten bleibt. Sämtliche restlichen Materialien sind absolut umweltfreundlich. Die Architektin Michaela Marsch, die zusammen mit Gerald Brencic das Konzept entwickelt hat, erklärt: „Vom Naturholzboden über die Wärmedämmung, die auf Zellulose basiert, bis zum Lehmputz sind alle Baumaterialien wieder verwertbar.“ Prinzipiell kann der Container bei jedem „Umzug“ mitgenommen werden. Das Modulsystem bietet zudem völlig neue Möglichkeiten, wie Marsch schildert: „Wenn zum Beispiel Kinder ausziehen, kann man überschüssige Container auch wieder verkaufen.“

Das bestechende Wohnkonzept, das nicht nur mit seiner Flexibilität sondern auch aufgrund des ökologischen Faktors beeindruckt, bringen die beiden Architekten mit ihrer Firma ContainMe! auf den Markt. Über mangelnde Nachfrage können sich die beiden Jungunternehmer nicht beklagen, haben sie doch schon zu Beginn Anfragen für etwa 700 Module bekommen.

https://www.youtube.com/watch?v=RcDmH_O2qMY&feature=player_embedded

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