Apr 032013
 

Langsam schlägt das ungemütliche Wetter auf die Gemüter. Schneeschaufeln will zu Ostern schließlich wirklich niemand mehr. Trotz Schnee und Kälte hat das Wetter allerdings zumindest einen Vorteil: aufgrund der kalten Temperaturen haben kleine Plagegeister wie Zecken noch keine Saison und werden somit erst verspätet auf der Lauer liegen.

Zecken – kommen je nach Witterung vor allem von März bis Juli und dann wieder von September bis Oktober in großer Zahl vor. Sie lauern im hohen Gras und beißen sich dann in der Haut fest. Haben sie sich erst einmal fest geklammert, bekommt man sie nicht mehr so leicht heraus. Mit unserer Erfindung der Woche (Borris) wird das Entfernen der Zecken endlich zum Kinderspiel.

Es gibt viele Horrorgeschichten über das Entfernen von Zecken. Ganz wichtig ist, dass man nicht – wie ein häufiger Ratschlag lautet – herauszudrehen versucht. Zecken haben nämlich kein Gewinde an ihren Stichwerkzeugen und so begünstigt das Drehen eher das Abreißen des Körpers. Oft fällt auch das Wort „Pinzette“ in diesem Zusammenhang, doch gerade hier ist Vorsicht geboten! Denn durch das Zusammenquetschen der Zecke würgt diese oft mehr Keime in die Wunde, sodass vermehrt mögliche Krankheitserreger in den Körper gelangen. Durch die neue Kufen-Technik von BORRIS wird die Gefahr drastisch reduziert, dass die Borrelien, die sich im Darm der Zecke befinden, in den Stichkanal injiziert werden.

Wie alles begann erzählte uns Anette Ebeling:

“Als Hundebesitzer und Naturliebhaber kommen wir sehr oft mit Zecken in Berührung. Deshalb haben wir uns oft geärgert, dass das Entfernen der Parasiten mit den am Markt üblichen Zeckenkarten oder Schlingen – gerade bei Tieren mit langem Fell – recht schwierig war. Die Zecke wurde zerdrückt oder konnte nicht richtig gegriffen werden und die Entfernung war unangenehm für Mensch und Tier.

Aus diesem Grunde haben wir uns vor zwei Jahren intensiv mit dem Thema befasst und gemeinsam mit einem Mediziner den Zeckenhebel mit patentierter Kufentechnik entwickelt. Dieser entfernt nicht nur große und kleine Zecken problemlos, sondern reduziert gleichzeitig das Risiko einer Borreliose-Infektion, da die Zecke beim Entfernen nicht gereizt wird.

Den Prototypen haben wir vor der Serienproduktion von Winzern, Förstern und Haustierbesitzern testen lassen und alle sind von der einfachen Handhabung begeistert.”

Wer ab jetzt auch lieber Hebeln statt Drehen will, kann sich den Borris im Erfinderladen um €4,50 besorgen, oder ganz einfach in unserem Onlineshop direkt bestellen.

Apr 022013
 

Quelle: www.derstandard.at

Mit den Jahren zeigt der Körper leider nach und nach immer mehr Grenzen auf. Gewisse Bewegungen fallen schwerer und es werden mehr Ruhepausen benötigt. Ebenso brauchen Heilungsprozesse grundsätzlich einfach länger.

Verständlich, dass gerade in gehobenem Alter verstärkt eine gewisse Angst vor Stürzen herrscht. Besonders, wenn der Sturz in den eigenen vier Wänden passiert und man womöglich für längere Zeit hilflos am Boden liegt und auf Hilfe hofft. Speziell aus diesem Grund leben viele ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen, obwohl sie noch in der eigenen Wohnung leben könnten.

Damit bei Notfällen zuhause schnell Hilfe kontaktiert wird, arbeiten Forscher an der Entwicklung eines Pflegeroboters, den sie „Hobbit“ getauft haben. Dieser erkennt nicht nur Stürze, sondern weiß auch die notwendigen Maßnahmen in Folge zu treffen. Kommt es zu einem Vorfall, nimmt der Roboter zunächst Kontakt auf und versucht mit der Person zu sprechen. Auf diese Weise sollen Fehlalarme reduziert werden. Weiters kann sich der Roboter im Raum bewegen und so Situationen von verschiedenen Blickwinkeln betrachten und Hindernisse erkennen.

Außerdem wird sich der Hobbit ebenfalls im Alltag nützlich machen können. Senioren wiederum können den Pflegeroboter ansprechen, durch Gesten kommunizieren oder aber über den Touchscreen Eingaben machen. Mithilfe dieser Interaktionsmöglichkeiten soll auch der Charakter einer bloßen „Blechbüchse“ gebrochen werden und die Akzeptanz bei älteren Menschen in Folge steigen. Darüber hinaus bietet sich der Pflegeroboter sozusagen als Multitool an, denn es kann mit ihm im Internet gesurft wie auch telefoniert werden. Musik und Videos lassen sich auch abspielen, wobei sich der Hobbit sogar als Spielgefährte eignet. Derzeit kann der Hobbit den Boden bereits von gefährlichen Sturzfallen befreien und etwa Dinge holen, die er kennt. Bis zum fertigen Produkt ist es sicherlich noch ein weiter weg, allerdings arbeiten die Wissenschaftler auch erst seit Oktober vergangenen Jahres an dem Projekt. Trotzdem ist man zuversichtlich, dass der Hobbit in einigen Jahren marktreif ist und dann für etwa €5000 erhältlich sein wird.

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