Sep 142010
 

Die Dienstleistungsinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) fördert innovative, serviceorientierte Projekte. Ziel ist es, die Produktivität, Wertschöpfung und Exportquote von Dienstleistungsbetrieben zu erhöhen. Das Förderprogramm wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt. Am Dienstag, 28. September, ab 14 Uhr wird es im Penthouse A des WIFI Salzburg vorgestellt.

Programm

  • Die Dienstleistungsinitiative: Hintergründe zur Initiative der FFG und des BMWFJ,
  • innovative Dienstleistungen: Charakteristika und Dimensionen,
  • Implementierung der Dienstleistungsinitiative im FFG-Programm „Cooperation & Innovation“/Linie „Kooperation und Netzwerke“,
  • FFG-Basisprogramm.

Die Teilnahme ist kostenlos und die  Anmeldung erfolgt beim Innovationsservice Salzburg.

Die Telefonnummer ist folgende 0662/8888 mit der Durchwahl 436 oder 442. Man kann aber auch eine E-Mail schreiben an office@innovationsservice.at.

Sep 132010
 

Quelle: Penninger Josef

Eigentlich wurde die Lange Nacht der Forschung immer vom Wissenschafts-, Verkehrs- und Wirtschaftsministerium organisiert. Doch heuer wollten sie eine Pause einlegen und das Fest sausen lassen. Denn sie meinten sie hätten Optimierungsbedarf.

Strikt dagegen waren die Bundesländer Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg. Die Forschungseinrichtungen und Unternehmen der 5 Bundesländer nahm das Zepter in die Hand und organisierte auf eigene Faust. So wird die Lange Nacht der Forschung heuer doch stattfinden.

Am 5. November wird die Lange Nacht beginnen und in Dornbirn, Klagenfurt, Linz, Krems, Tulln, Wiener Neustadt, Eisenstadt, Pinkafeld und Güssing stattfinden. Der große Vorteil wird sein, dass das Fest viel regionaler geprägt sein wird als die bisherigen Veranstaltungen. Der Fokus dürfte vor allem auf Fachhochschulen und anwendungsorientierter Forschung liegen.

Die großen Uni-Städte Graz und Innsbruck fehlen. Weil Wien seinen eigenen Weg geht und auch nicht an der Langen Nacht der Forschung teil nimmt organisierten sie selbst ein Fest. Wie ich euch bereits am 15. Juli berichtet habe wird dort ein eigenes Forschungsfest im Wiener Prater veranstaltet. Hier werden Forscher und Unternehmen auf der Kaiserwiese präsentiert und Wissenschaftler halten in Gondeln des Riesenrads deren Vorlesungen.

Nähere Programmdetails zur Langen Nacht sollten Ende September bekannt gegeben werden.

Quelle: Standard

Sep 082010
 

Quelle: Standard

Für ein vierjähriges Projekt haben sich nun die Forscher der Linzer Johannes Kepler Universität entschieden. Sie wollen neuartige Solarkollektoren in Kunststoffbauweise entwickeln.

Die Forschung wird in zwei einander ergänzende Projekte unterteilt. Der erste Teil wird die Grundlagenforschung sein. Hier werden die ökologischen sowie ökonomischen Folgewirkungen bei weltweiter Marktdurchdringung abgeschätzt und die Voraussetzungen für die Entwicklung neuartiger Kollektoren geschaffen.

Im zweiten Teil beschäftigen sich die Leute mit der industriellen Forschung zur Entwicklung von neuartigen Polymermaterialien und den daraus herzustellenden Kollektoren und Komponenten.

Aber nicht nur die JKU wird an der Forschung teilnehmen. Da ihr Ziel ist, dass Österreich die weltweite Spitzenposition auf dem Gebiet der Solarthermie weiter ausbauen soll, haben sie sich Verstärkung geholt. Unter anderem mischen bei dem 5 Millionen Euro Projekt auch die Kunstuni Linz, Uni Innsbruck, das WIFO und zehn Unternehmenspartner mit.

Bei diesen erheblichen Koste brauchen die Forscher natürlich auch eine finanzielle Unterstützung. Die Kollektoren werden funktionsfähiger und wirtschaftlicher sein als die herkömmlichen. Deshalb hat sich die Forschungsförderungsgesellschaft dazu bereit erklärt, das Projekt zu finanzieren.

Koordiniert wird das Projekt vom Vorstand des Instituts für Polymerwerkstoffe und Herrn Prof. Reinhold W. Lang. Für ihn ist schon mal ein großer Schritt in Richtung neues Marktsegment für Kunststoffanwendungen gemacht worden. Aber natürlich möchte er noch weitere Schritte gehen.

Quelle: Standard

Sep 072010
 

Quelle: Camarg.at

Die frei lebenden, weißen Camargue Pferde haben eine Salzburger Firma inspiriert, den Gedanken der Freiheit greifbar zu machen. Sie wollen eine Welt gestalten in der die Dinge einfach zu handhaben sind, in der man sich sorglos zurücklehnen kann und in der sich Lebensfreude und das Gefühl von Freiheit entfalten können. Bei so einem tollen Ziel, kann die Erfindung nur großartig werden.

Die Firma Camarg OG hat einen Aufstehsessel entwickelt, von dem man ohne Kraftanstrengung aufstehen und sich wieder setzten kann. Außerdem erfolgt das ganze Prozedere auch völlig ohne Strom.

„Chelino“ heißt der neue Sessel. An seinen Armlehnen befinden sich Druckknöpfe und wenn man diese betätigt, wird der pneumatische Hebemechanismus aktiviert. Dieser befindet sich innerhalb der Stuhlbeine und ermöglicht ein sanftes Absenken bzw. Anheben.

Viele fragen sich jetzt vielleicht, was heißt denn jetzt bitteschön pneumatisch?

Zitat Wikipedia: Das Wort Pneumatik stammt vom Griechischen pneuma und bedeutet so viel wie „Wind“ und „Atem“. Es bezeichnet den Einsatz von Druckluft in Wissenschaft und Technik.

An den 4 Stuhlbeinen befinden sich Rollen, damit das Heranrücken an den Tisch einfach ist. Für die Standfestigkeit, beim Setzten und Aufstehen, sorgt die automatische Bremse innerhalb der Hinterrollen.

Der Stuhl wurde bereits beim Dyson Designaward ausgezeichnet und sie konnten schon mehrere Preise bei Businessplanwettbewerben gewinnen. Außerdem haben sie den Stuhl vom 22.-24. September erstmals bei der Pflegemesse integra in Wels öffentlich präsentieren. Die Resonanz war äußerst positiv. Des Weiteren wurden sie zur AWS (Austrian Wirtsschaftsservice) PreSedd call Förderung nominiert und dort werden sie am 8. Oktober das Projekt präsentieren.

Sep 062010
 

Quelle: melmacc.at

Sonne, Strand und ein kühler Cocktail lässt so manche Herzen höher schlagen. Für manche Leute gehören diese drei Sachen auch zu einem perfekten Urlaub. Doch wenn man nicht so viel Geld hat um in den Urlaub zu reisen, bleibt einem nur übrig sich einen Cocktail zu mixen!

Manche Cocktailrezepte sind aber sehr kompliziert und dann kommt noch dazu, dass viele die nötigen Zutaten nicht vorrätig zu Hause haben. Somit ist der Traum vom Cocktail auch schon wieder gestorben.

Hilfe soll der neue Cocktailroboter „melmacc“ sein. Er bereitet innerhalb kurzer Zeit den gewünschten Cocktail automatisch zu. Das besondere an melmacc ist, dass er nicht nur eine große Auswahl an Rezepten hat sondern auch die Zubereitung ein einzigartiges Schauspiel ist.

Das Glas wir auf einen Wagen gestellt. Dieser wird von einer Vorhangschnur gezogen und so gelangt das Glas unter die verschiedenen Flaschen. Diese wiederum werden automatisch betätigt und es fließt eine Zutat nach der anderen in das Glas. Zum Schluss gibt es noch große Getränkespender. Diese ermöglichen, dass das Glas komplett aufgefüllt wird. Hierfür eignen sich Fruchtsäfte oder Coca Cola hervorragend.

Hinter melmacc stecken 3 junge Männer die den Sinn von Arbeitsteilung verstanden haben. Da wäre Oliver, er ist für die gesamte Hardware von dem Roboter zuständig. Robert hat den Hauptteil der Software entwickelt. Hilfe bekam er dabei von Maik, dieser hat die Website erstellt und außerdem liefert er die Cocktailrezepte.

Das melmacc Team war auch beim Microsoft Innovation Day anwesend. Sie schafften es auf die Shortlist und wurden zur Abendveranstaltung beim Innovation Day 2010 eingeladen.

Sep 032010
 

Eine neue Geschäftsidee hatte die Bäckerei Ketter GmbH. Anfang dieser Woche haben sie den Versuch mit einem Drive-in Schalter gestartet. Das heißt, wer ab jetzt zum Bäcker im Gewerbegebiet von Puch-Urstein fährt, kann sich frisches Brot ohne auszusteigen aus einem Fenster reichen lassen. An dem Autoschalter wird das komplette Sortiment der Bäckerei verkauft. Angefangen bei Brot und Butter über Mehlspeisen, Snacks, Michgetränke, Cola bis hin zum Coffee-to-go.

Anfangs wurde der Standort der Bäckerei als Gasthaus betrieben. Nachdem der Gastbetrieb immer weniger wurde, ist im Keller eine Bäckerei entstanden. Mittlerweile hat Herr Hartmut Ketter die Bäckerei übernommen und leitet diese seit 1993 als selbstständiger Geschäftsführer.

Das Besondere an dem Autoschalter ist, dass es sich um die erste Drive-in-Bäckerei in Salzburg handelt. Außer einem Pilotprojekt vom Anifer Mühlenbrot hat es so etwas noch nie gegeben. Herr Harald Ebner vom Anifer Mühlenbrot verkaufte vor einem Jahr seine Produkte aus einem Container. Doch dieser stand in einer Senke, und konnte nicht direkt von der Bundesstraße angefahren werden. So wurde der Bäckereistand zu einem Würstelstandl umfunktioniert.

Der Geschäftsführer von Ketter spricht in einem Interview darüber, dass der Standort ideal sei und das es noch weitere Geschäftseröffnungen geben wird. Wenn die Voraussetzungen stimmen, werden auch diese Fillialen einen Autoschalter bekommen.

Quelle: Standard

Sep 022010
 

Jetzt gibt es einen etwas anderen Stadtplan für die junge Gesellschaft in Salzburg. Mit dem „Salzburg Extraordinary“ kann man jetzt die Stadt unsicher machen.

Zur Verfügung gestellt wird der Hosentaschen-Stadtplan von der Jugendinfo (Akzent Salzburg). Hierbei handelt es sich um eine Anlaufstelle, im Bundesland Salzburg, für Jugendliche und MulitplikatorInnen. Es werden Informationen zu den Themen, Arbeit, Ausland, Freizeit, Bildung und Leben von A-Z gegeben.

Der Salzburg Extraordinary ist nicht nur ein einfacher Stadtplan sondern auch ein Busplan, Wörterbuch und ein Nightlife Guide.

Als Wörterbuch erklärt er die österreichischen Gepflogenheiten wie „Graisdi“ oder „Pfiati“. Außerdem erklärt er, dass man in einem Supermarkt nicht nach einer „Tüte“ sondern nach einem „Sackerl“ für seine Einkäufe fragen muss.

Zusätzlich gibt es eine Auflistung von diversen Quartieren und natürlich auch Shopping-Tipps.

Quelle: Salzburger Nachrichten

Sep 012010
 

Quelle: James Dyson Award

Herr Christof Lahner beendete 2009 sein Industrial Design Studium an der FH-Joanneum in Graz mit seiner Diplomarbeit Nemo. Hierbei handelt es sich um ein Hochsee-Rettungsfahrzeug. Außerdem konnte Herr Lahner die Jury des James Dyson Award überzeugen und ging als nationaler Gewinner von der Bühne.

Der James Dyson Award ist ein internationaler Design-Wettbewerb, der Ingenieure und Konstrukteure feiern, anspornen und ispirieren soll. Veranstaltet wird er von der James Dyson Fondation (Wohltätigkeitsorganisation), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Menschen zu einer Karriere im Bereich Ingenieurswissenschaften zu inspirieren. Am 5. Oktober werden die internationalen Gewinner des Awards bekannt gegeben.

Wenn sich ein Unfall in Küstennähe ereignet, werden die Opfer eigentlich ohne Probleme von Luftfahrzeugen und Booten gerettet. Wenn aber ein Hochseeeinsatz bevor steht, geht meistens wertvolle Zeit mit Suchen verloren. Ein Flugzeug kann zur Suche eingesetzt werden, ist aber in seiner aktiven Hilfeleistung stark begrenzt. Hubschrauber sind in ihrer Reichweite und somit stark zeitlich eingeschränkt und wetterabhängig. Seenotkreuzer erreichen bei widrigsten Bedingungen ihr Ziel und können vor Ort operieren und retten, aber brauchen lange um bei den zu Rettenden anzukommen. Um lebensrettende Zeit einzusparen wurde das NEMO Konzept entwickelt.

Das Hochsee-Rettungsfahrzeug NEMO wird mit einem Flugzeug (C-130 Hercules) an seinen Einsatzort geflogen und abgeworfen. Ein Gleitfallschirm macht es möglich, dass das Boot selbst und seine dreiköpfige Besatzung unbeschadet auf dem Wasser landet. Der Schirm wird ausgeklinkt und NEMO funktioniert als herkömmliches Seenotrettungsboot. Schiffbrüchige in Rettungsinseln werden von NEMO ins Schlepp genommen. Durch das Schleppen in Richtung des nächsten Schiffes, kann wertvolle Zeit gespart werden. Denn normalerweise müssen die Schiffbrüchigen noch auf das Eintreffen des Rettungsschiffes warten. Außerdem kann man unter Deck ein bis zwei Verletzten versorgen. Durch die Baugröße von NEMO können pro Flugzeug zwei Stück mitgeführt und je nach Bedarf eingesetzt werden. Außerdem kann das Rettungsfahrzeug problemlos per Kran auf jedes größere Schiff geladen und so wieder zurück zum Ausgangspunkt gebracht werden.

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