Apr 302010
 

Quelle: österr. Patentamt

Ungefähr vor einer Woche, hab ich von dem österreichischen Patentamt einen Newsletter bekommen. Der Inhalt lässt so manches Patrioten Herz höher schlagen.

Trotz der wirtschaftlich sehr schwierigen Zeiten, setzten viele österreichische Unternehmen auf Innovationen. Sie folgten nicht dem internationalen Trend, denn hier sanken die Zahlen der Patentanmeldungen. Im Jahr 2008 waren es allein in Österreich 3488 Erfindungsanmeldungen und im 2009 ist die Zahl praktisch unverändert. Es wurden 3486 Erfindungen angemeldet, das heißt, die Zahl ist nur minimal um 0,1 Prozent gesunken. Auch die ersten paar Monate im Jahr 2010 sind bereits positiv verlaufen. So vertraut das Patentamt weiterhin auf ihr Motto: „Patente von heute sind das Wirtschaftswachstum von morgen“

Bei dem durchgeführten Erfindungsranking, gewann, wie im Jahr davor, wieder das Unternehmen AVL List. Das in der Steiermark ansässige Unternehmen liegt mit 60 erteilten Erfindungen, bzgl. Antriebssystemen mit Verbrennungsmotoren, klar an der Spitze. Auf Platz zwei ist die Firma Vaillant Austria vorgerückt. Siemens hat zwar einen Platz einbüßen müssen, befindet sich aber trotz alle dem im Spitzenfeld mit 21 Erfindungen.

Außerdem wurde aus einem Bundesländerranking ganz deutlich der Sieger ersichtlich. Mit 765 Anmeldungen geht Oberösterreich unangefochten an die Spitze. Salzburg wurde im Vergleich zum Vorjahr von Kärnten und Tirol überholt und liegt nun auf Platz acht und nur noch vor dem Burgenland.

Haben Sie keine Scheu und verwirklichen Sie Ihr Idee!

Apr 262010
 

Quelle: Kraker.at

Auch die heutige Erfindung wurde im Erfinderland präsentiert! Es handelt sich hier um einen ganz bestimmten Werkzeugkoffer.Brigitte und Arnulf Kraker versuchen mit ihrem neuen lady tool kit durchzustarten.

Der Sitz des Unternehmens, wie sollte es auch anders sein, liegt natürlich in der Steiermark. Mit Hilfe von 17 Mitarbeitern versucht der Betrieb, die Kunden so gut wie möglich zufrieden zu stellen. Dabei halten sie sich alle an die Mission: „Das richtige Produkt, zum richtigen Zeitpunkt, an den richtigen Ort, in der richtigen Qualität, in den richtigen Mengen, mit dem richtigen Datensatz zu den geringsten Gesamtkosten zu liefern.“

Nie mehr Streit um den Werkzeugkasten, denn Frau hat jetzt ihren eigenen!

Die Idee mit dem Werkzeugkasten entstand, weil manche Frauen die Reparaturarbeiten im Haus selbst ausführen wollten. Da manche Maschinen doch schwer zu bedienen sind, machten sich 20 Frauen als Testerinnen an das Werk. Ausprobiert wurde wie handlich und brauchbar die Werkzeuge sind. Außerdem überprüften sie, ob die Qualität ausreichend ist.

Laut Aussagen von den Erfindern, wurden zwei verschiedene Werkzeugsortimente kreiert. Jedes Sortiment wird wiederum in 3 Varianten erhältlich sein, nämlich in „Basic“, „Top“ und „Premium“. Hast du nun Lust darauf bekommen, dann einfach online bestellen!

Quelle: sfg.at

Apr 222010
 

Quelle: Fotolia.com

Was ist eine Marke?

Eine Marke ist ein besonders, rechtlich geschütztes Zeichen. Mit Hilfe dieses Kennzeichens sollen Waren und Dienstleistungen von konkurrierenden Unternehmen unterschieden werden. Außerdem kann damit ein ganzes Unternehmen oder ein Leistungsangebot eines geografischen Orts eindeutig kennzeichnen.

Es gibt mehrere Markenformen, die häufigsten sind jedoch die Wort- und die Bildmarken. Auch eine kombinierte Form von einer Wort- und Bildmarke ist möglich.

Wie und warum soll ich sie schützen?

Auf diese und noch viel mehr Fragen hat Dr. Thomas Schneider sicher eine Antwort. Am 18. Mai ist es wieder so weit, es findet im WIFI Salzburg (Saal 1) ein Informationstag „Markenschutz & Design – So machen Sie es richtig!“ statt. Der auf Marken-, Design- und Urheberrecht spezialisierte Rechtsanwalt versucht von 13:30 bis 16:30 sämtliche Unklarheiten zu beseitigen.

Er wird auch auf grundlegende Fragen eingehen, beispielsweise wann es überhaupt sinnvoll ist, eine Marke oder ein Muster anzumelden. Außerdem zeigt er wie eine Anmeldung überhaupt erfolgt und erklärt wie man sein geistiges Eigentum sonst noch schützen kann.

Wer nun Interesse bekommen hat sollte sich gleich, telefonisch oder per Mail, für den Informationstag anmelden. Man soll keine Scheu haben sich über die Schutzrechte ausreichend zu informieren. Es lohnt sich.

Tel.: 0662 / 88 88 436 oder 442               E-Mail: office@innovationsservice.at

Apr 142010
 

Quelle: www.tmg.at

Oberösterreicher aufgepasst!!! Ab sofort können sie ihre tollen Erfindungen für den Landespreis für Innovation 2010 einreichen. Bei diesem Preis werden Klein-, Mittel- und Großunternehmen für die beste Innovation ausgezeichnet. Außerdem gibt es noch zwei Sonderpreise. Einmal für die beste Forschungseinrichtung und einmal für die radikalste Innovation.

Voraussetzungen für die Teilnahme gibt es nicht sehr viele. Das Unternehmen muss den Sitz in Oberösterreich haben und die Innovation muss Großteils am Standort entwickelt worden sein. Es müssen erste Resultate über die Auswirkung der Innovation vorliegen und für die Einordnung in die richtige Kategorie müssen maßgebliche Kennzahlen bekannt gegeben werden.

Zu gewinnen gibt es in jeder Kategorie einen gestifteten Geldpreis in der Höhe von 4.000 €. Außerdem produziert der ORF für die Preisträger ein Kurzvideo in dem das Unternehmen und die Innovation porträtiert werden. Dieser wird als Sachpreis übergeben.

Der Einsendeschluss ist der 11. Mai 2010. Ihr könnt die Anmeldung entweder gleich online erledigen oder die Unterlagen an OÖ. Technologie- und Marketinggesellschaft, Hafenstraße 47–51, 4020 Linz schicken. Allerdings müsst ihr dann 12 Exemplare für die Jury mitschicken. Nähere Informationen bekommt ihr hier und für Rückfragen steht frau Mag. Karin Schachinger MBA von der Technologie- und Marketinggesellschaft zur Verfügung. Tel.: 0732-79810-5010

Mrz 012010
 

Heute einmal ein etwas unkonventioneller Artikel über die Currywurst welche in Berlin erfunden wurde, und demnach dort wohl auch am Besten schmeckt. Anlass für diesen Artikel ist ein zweitägiger Workshop den ich mit meiner Mitarbeiterin und Projektmanagerin Hilda Peterlechner bei unseren Kollegen in Berlin verbrachte. Nach vielen Stunden intensiven Austauschens und Arbeitens knurrt letztendlich mal der Magen und schreit förmlich nach Verzehrbarem.

Was liegt also näher, und das in diesem Fall auch in geografischem Sinne, als eines der wichtigsten Kulturgüter in Berlin zu besuchen und dabei das leckerste zu verspeisen was es zu bieten hat: die Berliner Currywurst bei Konnopke´s Imbiss in der Schönhauser Allee am Prenzlauer Berg.

So hat es in den 1930ern begonnen. Max Konnopke mit seinem Imbissstand, Quelle: www.konnopke-imbiss.de

Am 4. Oktober 1930 gründete Max Konnopke mit seiner Frau Charlotte das Unternehmen als Bauchladen. 1947 folgte ein Wurstwagen, und schließlich wurde 1960 an der jetzigen Stelle eine Imbissbude errichtet. Seit dieser Zeit wird dort die Currywurst mit Ketchup nach einem geheimen Familienrezept verkauft. Die Ursache für diese Entwicklung war, daß nach dem Mauerbau  in Ost-Berlin kein Ketchup erhältlich war.

Zu allen Zeiten war und ist der privat geführte Imbiss ein beliebter Anlaufpunkt für Einheimische und Touristen im Kiez. Konnopke´s wurde 1983 von der Ost-Berliner Band „Silly“ mit dem Lied „Heiße Würstchen“ sogar ein musikalisches Denkmal gesetzt.

Die Erfindung der Currywurst wird übrigens Herta Heuwer zugeschrieben, die erstmals am 4. September 1949 an ihrem Imbissstand in Berlin-Charlottenburg gebratene Brühwurst mit einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver, Worcestershiresauce und weiteren Zutaten anbot. 1959 ließ sie den Namen ihrer Sauce „Chillup“ als Marke schützen. Die Firma Kraft bemühte sich um das Rezept und das Markenrecht, was Herta Heuwer allerdings ablehnte.

80 Jahre später: Geschäftsführer Marijan Jordan und Projektmanagerin Hilda Peterlechner genießen die Berliner Currywurst bei Konnopke´s, Quelle: erfinder.at

Bei der Berliner Currywurst gibt es zwei grundlegende Varianten: mit und ohne Darm. Zu DDR Zeiten wurde nur Currywurst ohne Darm angeboten, wohl aus Mangel an Därmen. Beide Varianten werden zuerst im Ganzen gebraten. Dann wird die Wurst in mundgerechte Stücke geschnitten. Abschließend wird die Wurst mit der Sauce übergossen und mit Currypulver bestreut. Auf Wunsch werden noch Cayennepfeffer oder zerstoßene Chilischoten hinzugefügt. Auch die Zugabe von Worcestershiresauce oder scharfen Zwiebeln ist auf Wunsch üblich.

Im Zusammenhang mit der Kritik an der Vergabe von Patenten auf  Leben meldete Greenpeace 2002 auf Grundlage der EU-Genpatentrichtlinie ein Patent auf „Richtig leckere Currywurst“ an. Sinn der Aktion war es, auf die Problematik dieser Art von Patenten hinzuweisen. Im Falle einer Patenterteilung hätte Greenpeace das Recht, Herstellung und Verkauf von Currywurst allgemein zu kontrollieren oder zu verbieten.

Am 15. August 2009 wurde in Berlin das Deutsche Currywurst-Museum eröffnet.

Mahlzeit! 🙂

Unterhaltsames zur Currywurst:

Atze Schröder – Currywurst

Currywurst-Wettessen bei Fritten-Toni

Toto und Harry testen Currywurst aus der Mikrowelle

Feb 262010
 

Einsendeschluss 11. April 2010 Quelle: fotolia.com

Heute auch mal eine wichtige Information für alle „großen“ Erfinder!

Die Einreichungsphase zum Innovation Award 2010 von Microsoft Österreich hat bereits begonnen. Durch das zahlreiche Feedback im letzten Jahr, wurde das Programm optimiert. Auch der Sonderpreis „ICT for green“ ist eine Neuerung. Dieser Preis wird von dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, im Rahmen des Microsoft Innovation Award vergeben. Das Projekt, dass den ökologischen Fußabdruck anderer Wirtschaftsbereiche nachhaltig verbessert, wird ihn gewinnen.

Einsendeschluss für diese beiden Wettbewerbe ist der 11. April. Egal ob man Microsoft Partner oder Kunde ist, bis dahin kann praktisch jeder seine Idee einschicken. Eine Voraussetzung gibt es allerdings. Ihre Lösung muss lauffähig sein und auch eine aktuelle Microsoft Technologie einsetzen.

Bis 14. April 2010 wird dann von der Fachjury eine Shortlist von 10 Einreichungen erstellt. Gleich 6 Tage später werden die 5 Finalisten bekannt gegeben und gleichzeitig haben diese die Möglichkeit ihre Idee am InnovationDay am 3.Mai 2010 persönlich zu präsentieren. Der Preisträger wird anschließend im Rahmen des Abendprogrammes augezeichnet.

Also wer seine Idee noch nicht eingereicht hat, sollte das schnellstmöglich machen. Man kann ja davon, schließlich nur profitieren.

Detaillierte Informationen finden sie hier.

Feb 252010
 

Quelle: Zentrum für Innovation und Technologie

Heute habe ich wieder etwas ganz tolles auf der Hompage vom ZIT (Zentrum für Innovation und Technologie) gefunden.

Sie veranstalten eine Forschungsstunde (Ideenattacke) für Kinder. Die wiener VolksschülerInnen der 3. und 4. Klasse haben die Möglichkeit, in die Welt der Forschung und Innovation einzutauchen. Eine Forschungsstunde dauert ca. 90 Minuten. In diesem Zeitraum wird erarbeitet, was Forschung überhaupt ist. Dabei bekommen die Schüler hilfe von einem Experte des ZIT.

Außerdem wird genau besprochen wie das Berufsbild eines Wissenschaftlers aussieht und welche Bedeutung Forschung und Innovation für unser zukünftiges Leben hat. Nach einer 10 minütigen Pause, bekommen die Kinder Bastelmaterial zur Verfügung gestellt und mit dem können sie dann erfinderisch tätig werden. Die Erfindungen die im Rahmen dieser Forschungsstunde entstehen, werden neben „großen“ Innovationen auf dem Wiener Forschungsfest ausgestellt.

Das ZIT möchte mit dieser Aktion, bereits den Volksschülern das vielfältige Berufsbild eines Wissenschaftlers zeigen und gleichzeitig das Interesse an der Forschung wecken. „Es ist mir ein besonders Anliegen, Spaß an Technik, Forschung und Innovation schon früh zu wecken. Denn die täglichen Ideenattacken unserer jüngsten Wienerinnen und Wiener sind unsere Zukunft.“ Mit dieser Aussage bestätigt auch die Vizebürgermeisterin, Mag. Renate Brauner, dass sie die Kinder unterstützen will.

Für weitere Fragen zur Ideenattacke und zur Reservierung, melden sie sich bei Frau Mag. Evelyn Hemmer. Tel.: 0043 [1] 4000 86 164

Feb 032010
 

Heute bin ich auf der Suche nach neuen Innovationen auf eine kriminelle Erfindung gestoßen.

Mein Bericht handelt von Oblaten. Jetzt denkt ihr sicher „was soll daran kriminell sein, die bekommt man doch auch in der Kirche“? Die Oblaten von denen ich spreche sind mit Anabolika, Hormonen und Stimulanzien beschichtet.

Quelle: Kurier

Quelle: Kurier

Wie kam es dazu?

Laut Medien soll ein 48-jähriger Familienvater, der Boss einer Dopingbande gewesen sein. Er schmuggelte sämtliche Pulver und Ampullen, einen großen Anteil davon nach Amerika. Doch irgendwann konnte er den Zoll, für illegalen Substanzen, nicht mehr täuschen und musste sich etwas einfallen lassen. Da kam ihm die Idee mit den Oblaten. Er ließ diese aber nicht in einem Labor im Ausland produzieren, nein er wendete sich an einen 66 jährigen Bäckermeister aus dem niederösterreichischen Waldviertel. Der hatte keine Bedenken, willigte ein und kaufte sogar eine neue Maschine für die Produktion. An den Mann gebracht wurden die Oblaten dann auf ganz normalen Postweg in einem dünnen Briefumschlag. So mussten sich die Kunden, das Doping nur mehr auf der Zunge zergehen lassen. Eine A4- Blad wie sie genannt wurde, kostete zwischen 60 und 90 €. Der Bäckermeister hingegen stieg sehr schlecht aus der Sache aus. Für jede verkaufte Oblate bekam er nur 1,50 € und außerdem wurde er verhaftet.

Feb 022010
 
Wichtige Termine nicht verpassen! Quelle: Fotolia.com

Wichtige Termine nicht verpassen! Quelle: Fotolia.com

Der Markenschutz ist ein Ausschließungsrecht gegenüber Dritten. Das heißt ohne die Zustimmung des Markeninhabers darf niemand sonst ein gleiches Zeichen für Waren oder Dienstleistungen verwenden. Im WIFI Salzburg ist es nun soweit, Dr. Thomas Schneider hilft Unternehmen beim Thema Markenschutz. Von 8 bis 12 Uhr kann man sich am 4. Februar 2010 von ihm beraten lassen.

Zusätzlich veranstaltet das Innovationsservice Salzburg einen Patentsprechtag. Am 18. Februar 2010 findet er ebenfalls im WIFI Salzburg statt. Auch an diesem Tag kann man sich von 10 bis 17 Uhr helfen lassen. Experten beraten Sie über Ihre geplante Innovation sowie über den Stand der Technik. Alle Informationen werden natürlich vertraulich behandelt, sodass einer späteren Patentanmeldung nichts im Weg steht.

Haben Sie jetzt Lust bei den Sprechtagen mitzumachen?? Dann einfach einen Termin vereinbaren, beim Innovationsservice Salzburg unter der Telefonnummer 0662 / 8888, DW 436 oder 442. Die Teilnahme an den Sprechtagen kostet je 20 €.

Quelle: Zeitung der Wirtschaftskammer Salzburg

Jan 282010
 

Auch im Februar wird wieder von dem Österreichischen Innovatoren-, Patentinhaber- und Erfinderverband (OPEV) ein Workshop mit dem Thema Eigen- oder Fremdverwertung veranstaltet. Der Termin findet am 2.2.2010 um 17:00 Uhr im Büro des Erfinderverbandes in der Wexstraße 19-23, Wien statt.
In dem dreistündigen Workshop werden folgende Inhalte erarbeitet:

– Fristen, Kosten – günstige Zeitpunkte logo opev

– Suche nach Lizenznehmern

– Verhandlung, Verträge

– 50% Steuerermäßigung

– Betriebsgründung, Finanzierung, Marketing

– Investitionsfalle

– Fallen und deren Vermeidung.

Der Workshop bietet die Möglichkeit gemeinsam – Erfinder und Experte – Konzepte zu erarbeiten. Diejenigen die Interesse an einer weiterbildenden Veranstaltung haben, möchten sich bitte unter der Telefonnumer 01/603 82 71 oder per E-Mail: office@erfinderverband.at anmelden.

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