Feb 252010
 

Quelle: Zentrum für Innovation und Technologie

Heute habe ich wieder etwas ganz tolles auf der Hompage vom ZIT (Zentrum für Innovation und Technologie) gefunden.

Sie veranstalten eine Forschungsstunde (Ideenattacke) für Kinder. Die wiener VolksschülerInnen der 3. und 4. Klasse haben die Möglichkeit, in die Welt der Forschung und Innovation einzutauchen. Eine Forschungsstunde dauert ca. 90 Minuten. In diesem Zeitraum wird erarbeitet, was Forschung überhaupt ist. Dabei bekommen die Schüler hilfe von einem Experte des ZIT.

Außerdem wird genau besprochen wie das Berufsbild eines Wissenschaftlers aussieht und welche Bedeutung Forschung und Innovation für unser zukünftiges Leben hat. Nach einer 10 minütigen Pause, bekommen die Kinder Bastelmaterial zur Verfügung gestellt und mit dem können sie dann erfinderisch tätig werden. Die Erfindungen die im Rahmen dieser Forschungsstunde entstehen, werden neben „großen“ Innovationen auf dem Wiener Forschungsfest ausgestellt.

Das ZIT möchte mit dieser Aktion, bereits den Volksschülern das vielfältige Berufsbild eines Wissenschaftlers zeigen und gleichzeitig das Interesse an der Forschung wecken. „Es ist mir ein besonders Anliegen, Spaß an Technik, Forschung und Innovation schon früh zu wecken. Denn die täglichen Ideenattacken unserer jüngsten Wienerinnen und Wiener sind unsere Zukunft.“ Mit dieser Aussage bestätigt auch die Vizebürgermeisterin, Mag. Renate Brauner, dass sie die Kinder unterstützen will.

Für weitere Fragen zur Ideenattacke und zur Reservierung, melden sie sich bei Frau Mag. Evelyn Hemmer. Tel.: 0043 [1] 4000 86 164

Feb 032010
 

Heute bin ich auf der Suche nach neuen Innovationen auf eine kriminelle Erfindung gestoßen.

Mein Bericht handelt von Oblaten. Jetzt denkt ihr sicher „was soll daran kriminell sein, die bekommt man doch auch in der Kirche“? Die Oblaten von denen ich spreche sind mit Anabolika, Hormonen und Stimulanzien beschichtet.

Quelle: Kurier

Quelle: Kurier

Wie kam es dazu?

Laut Medien soll ein 48-jähriger Familienvater, der Boss einer Dopingbande gewesen sein. Er schmuggelte sämtliche Pulver und Ampullen, einen großen Anteil davon nach Amerika. Doch irgendwann konnte er den Zoll, für illegalen Substanzen, nicht mehr täuschen und musste sich etwas einfallen lassen. Da kam ihm die Idee mit den Oblaten. Er ließ diese aber nicht in einem Labor im Ausland produzieren, nein er wendete sich an einen 66 jährigen Bäckermeister aus dem niederösterreichischen Waldviertel. Der hatte keine Bedenken, willigte ein und kaufte sogar eine neue Maschine für die Produktion. An den Mann gebracht wurden die Oblaten dann auf ganz normalen Postweg in einem dünnen Briefumschlag. So mussten sich die Kunden, das Doping nur mehr auf der Zunge zergehen lassen. Eine A4- Blad wie sie genannt wurde, kostete zwischen 60 und 90 €. Der Bäckermeister hingegen stieg sehr schlecht aus der Sache aus. Für jede verkaufte Oblate bekam er nur 1,50 € und außerdem wurde er verhaftet.

Feb 022010
 
Wichtige Termine nicht verpassen! Quelle: Fotolia.com

Wichtige Termine nicht verpassen! Quelle: Fotolia.com

Der Markenschutz ist ein Ausschließungsrecht gegenüber Dritten. Das heißt ohne die Zustimmung des Markeninhabers darf niemand sonst ein gleiches Zeichen für Waren oder Dienstleistungen verwenden. Im WIFI Salzburg ist es nun soweit, Dr. Thomas Schneider hilft Unternehmen beim Thema Markenschutz. Von 8 bis 12 Uhr kann man sich am 4. Februar 2010 von ihm beraten lassen.

Zusätzlich veranstaltet das Innovationsservice Salzburg einen Patentsprechtag. Am 18. Februar 2010 findet er ebenfalls im WIFI Salzburg statt. Auch an diesem Tag kann man sich von 10 bis 17 Uhr helfen lassen. Experten beraten Sie über Ihre geplante Innovation sowie über den Stand der Technik. Alle Informationen werden natürlich vertraulich behandelt, sodass einer späteren Patentanmeldung nichts im Weg steht.

Haben Sie jetzt Lust bei den Sprechtagen mitzumachen?? Dann einfach einen Termin vereinbaren, beim Innovationsservice Salzburg unter der Telefonnummer 0662 / 8888, DW 436 oder 442. Die Teilnahme an den Sprechtagen kostet je 20 €.

Quelle: Zeitung der Wirtschaftskammer Salzburg

Jan 282010
 

Auch im Februar wird wieder von dem Österreichischen Innovatoren-, Patentinhaber- und Erfinderverband (OPEV) ein Workshop mit dem Thema Eigen- oder Fremdverwertung veranstaltet. Der Termin findet am 2.2.2010 um 17:00 Uhr im Büro des Erfinderverbandes in der Wexstraße 19-23, Wien statt.
In dem dreistündigen Workshop werden folgende Inhalte erarbeitet:

– Fristen, Kosten – günstige Zeitpunkte logo opev

– Suche nach Lizenznehmern

– Verhandlung, Verträge

– 50% Steuerermäßigung

– Betriebsgründung, Finanzierung, Marketing

– Investitionsfalle

– Fallen und deren Vermeidung.

Der Workshop bietet die Möglichkeit gemeinsam – Erfinder und Experte – Konzepte zu erarbeiten. Diejenigen die Interesse an einer weiterbildenden Veranstaltung haben, möchten sich bitte unter der Telefonnumer 01/603 82 71 oder per E-Mail: office@erfinderverband.at anmelden.

Jan 272010
 

Die Salzburger Nachrichten loben Jungunternehmer 2009. Denn trotz der Krise haben insgesamt 29.051 Österreicher im letzten Jahr eine Firma gegründet. Der Präsident der Wirtschaftskammer Leitl sagte, „Vier von zehn Unternehmensgründern sind weiblich, das ist ein europäischer Spitzenwert.“

Eine unter ihnen ist Sabine Hirschbäcloocus1k. Sie gründete das Unternehmen loocus und widmet sich somit ihrem innovativen Lifestyle Produkt. Das Patent zur hygienischen und ernergiesparenden WC-Reinigung ist erteilt. Das Produkt umschließt einen Brausenschlauch samt eines Ventils und der Wandhalterung, der die unattraktive Toilettenbürste ersetzt.

Frau Hirschbäck hat sich aus unterschiedlichen Gründen selbstständig gemacht. Ein Auslöser war das Interesse an der Ökologie ihres Produktes, sie beschreibt: „Bei einer Spüldauer von zehn Sekunden liegt der Wasserverbrauch bei rund einem Liter, während bei einer normalen Klospülung zwischen vier und elf Litern verbraucht werden.“

Ich hoffe das diese weiblichen Innovationskräfte auch auf diejenigen Frauen übertragen werden, die schon länger eine Idee im Kopf haben. Fühlen Sie sich ermutigt und angespornt. Schließlich stehen die erfinder.at als auch die Erfinderverbände als unterstützende Berater mit Rat und Tat zur Seite.

Jan 212010
 
© Robert Mizerek - Fotolia.com

© Robert Mizerek - Fotolia.com

Mit der Patentanwaltskanzlei Häupl & Ellmeyer mit Sitz in der Mariahilfer Strasse in Wien bekräftigt ein weiterer Partner die Zusammenarbeit mit der erfinder.at Patentverwertungs GmbH. Das Unternehmen mit Büros in Berlin und Salzburg betreut private Erfinder und Unternehmen in allen Belangen bei der Verwertung und Umsetzung von Ideen, Erfindungen und Geschäftsmodellen.

„Die Kooperation mit Häupl & Ellmeyer unterstützt unsere strategischen Bemühungen unser Netzwerk an kompetenten Partnern für unsere Kunden auszubauen.“ erklärt Klaus Weissenbäck, Geschäftsführer der österreichischen Niederlassung in Salzburg. Die Kanzlei Häupl & Ellmeyer wurde bereits 1896 gegründet und richtet seit jeher ihren Fokus auf die bestmögliche Information und Betreuung ihrer Klienten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden verfügt die Kanzlei über ein leistungsfähiges, kompetentes Team aus erfahrenen und erfolgreichen Patentanwälten, technisch-wissenschaftlichen Sachbearbeitern als Anwaltsanwärter, sowie in sieben Sprachen fachlich versierten ÜbersetzerInnen.

„Damit gelingt es uns in enger Zusammenarbeit Synergien zu nutzen.“ sagt Weissenbäck, und weiter „Das bringt für unsere gemeinsamen Kunden erhebliche Vorteile bezüglich des Kosten- und Zeitfaktors. Der Verwertungsprozess wird so kaum unterbrochen und kann zügig durchgeführt werden.“

Eine bereits bestehende Zusammenarbeit mit der Patentanwaltskanzlei Müller & Schubert mit Kanzleien in Berlin und München bestätigt den Weg, den erfinder.at eingeschlagen hat.

Jan 212010
 

Die Autonome Provinz Bozen sieht in der Wissenschaft und Forschung einen wichtigen Motor für die Entwicklung des Landes Südtirol. Vor allem Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Kultur und Soziales sind Glieder die das Land fördern sollen.

Einst beschrieb schon J.W. Goethe: „Doch Forschung strebt und ringt, ermüdend nie, nach dem Gesetz, dem Grund, Warum und Wie.“

So hat die Autonome Provinz Bozen einen Mehrjahresplan entworfen, der ausschließlich für die Bereiche Forschung und Innovation einen Orientierungsplan darstellen soll. Dieser Plan ist dafür angedacht, um Richtungsweisungen festzuhalten, wie sich das Land Süditrol in den nächsten fünf bis zehn Jahren wohin entwickeln solle und die Institutionen und andere beteiligte Akteure in diesen Bereichen zu unterstützen.

Inno- und Forschungspolitik

Die vier gesteckten Ziele umfassen:

1. Verbesserung der Leistungsfähigkeit

2. Aufbau und Entwicklung von Humankapital

3. Kapazitäts- und Kompetenzaufbau in der bedarfsorientieren Forschung und

4. Herausbildung von zwei bis drei international sichtbarer Forschungsgruppen.

Um die genannten Ziele zu erreichen, muss die Provinz Bozen Synergien schaffen, wie hier im Abbild ersichtlich. Welche Ziele bisher realisiert werden konnten und in welchem Umfang werde ich berichten, wenn ich Antwort aus der „Provinz“ bekommen habe 😉

Jan 202010
 

Mehr als Speck und Berge

Berge, Speck und Tradition: das ist Südtirol – für Touristen. Alpine Technologien, erneuerbare Energie, digitale Technologien – kurz Innovation: auch das ist Südtirol. Immer häufiger zeigen selbst kleine Unternehmen oder einfach nur Tüftler aus der nördlichsten italienischen Provinz wie kreativ sie sind, wenn es um die Entwicklung neuer Produkte und die Nutzung natürlicher Ressourcen geht. Leitplanken aus Holz und ein biologischer Dämmstoff aus Kalk und Schafswolle sind nur zwei Beispiele für „innovation made in South Tyrol“.

Mit 103 km/h rast ein Fiat Punto in eine Leitplanke aus Holz, verliert dabei den Vorderreifen und den Außenspiegel auf der Beifahrerseite, die Kunststoffstoßstange splittert ab und gerät unter die Motorhaube, aber die Leitplanke hält dieser Belastung stand und tut, was Leitplanken tun sollen: sie leitet den Punto zurück in die Fahrbahn. Auch als wenig später ein Bus mit über 70 Stundenkilometern und 13 Tonnen Gewicht auf die Holz-Planken aufprallt, halten die Südtiroler Holz-Leitplanken dem Druck stand.

Diese Szenen spielten sich Ende des Jahres 2006 auf einem Testgelände im französischen Lyon ab. Das Südtiroler Unternehmen „Ligna“ testete die Widerstandskraft seiner Holz-Leitplanken und investierte für die Chrashtests in Lyon über 300.000 Euro.

Crashtest-Ergebnisse

Mit den Testergebnissen kann „Ligna“ zufrieden sein: Die Holzleitplanken entsprechen der EU-Norm für Schutzplanken. Eingestuft wurden die Holz-Leitplanken in die Schutzklasse H2 und können daher selbst auf Autobahnen installiert werden. Das Geheimnis der Stabilität der Leitplanken ist ein Stahlband, das zwischen zwei Holzplankenmontiert wird und verhindert, dass auffahrende Fahrzeuge die Leitplanke durchbrechen. „Drei Jahre Entwicklungszeit stecken in dieser Leitplanke“, sagt Hans Hellweger, Geschäftsführer von „Ligna“.

Das Holz der Leitplanke stammt aus Südtiroler Lärchenwäldern. Lärchenholz hat den Vorteil, dass es von Natur aus extrem wetterfest ist und nicht chemisch imprägniert werden muss. Nachts sorgen so genannte Dioden-Leitleuchten dafür, dass die Holzleitplanken auch im Dunkeln gut zu sehen sind. Die Dioden-Leuchten tanken tagsüber Tageslicht auf und leuchten dadurch in der Dunkelheit.

Die Verwendung von Holz für Leitplanken empfiehlt sich in Südtirol vor allem der Optik wegen. Holz fügt sich in das Landschaftsbild Südtirols besser ein als Leitplanken aus Stahl oder Aluminium; damit sind die Holzleitplanken unter touristischen Aspekten ein Gewinn für die „Ferien-Destination Südtirol“. 2009 wird „Ligna“ seine Holz-Leitplanken auf den Markt bringen. „Um unseren Marktauftritt professionell vorzubereiten, konnten wir vor allem auf die Unterstützung des TIS innovation park in Bozen zählen“, erläutert Ligna-Geschäftsführer Hellweger. Der Bozner Innovationspark nahm dem Unternehmer Behördengänge ab und entwickelte gemeinsam mit Hellweger eine Vertriebs- und Werbestrategie. 2006 wurde der Innovationspark gegründet. Zu seinen zentralen Aufgaben gehört es, vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen Südtirols Innovationsprozesse anzustoßen oder zu begleiten. Im Falle von Hans Hellwegers Holzleitplanken hat der Bozner Innovationspark den Weg der von Ligna entwickelten Holzleitplanke zur Marktreife wesentlich beschleunigt.

Biologischer Dämmstoff aus Wolle und Kalk

Walter Tasser ist eigentlich Maurer von Beruf. Eigentlich. In seiner Freizeit entwickelte der Maurer aus dem kleinen Südtiroler Ort Pfalzen bei Bruneck einen Dämmstoff für Innenräume und zwar einfach deswegen, weil eine Wand seines Hauses von Schimmel befallen war. Der Dämmstoff aus Wolle und Kalk wurde im Frühjahr 2008 in Italien patentiert und verhindert Schimmelbildung. Der TIS innovation park unterstützte Tasser bei der Messung der Dämmwerte und bei der Patentierung des Dämmstoffes. Der Dämmstoff erreicht den sehr guten Dämmwert von 0,05 (W/m*K), eine bessere Wärmedämmung als der neue Verbundstoff bringen nur Holzwolle und einige künstliche Dämmstoffe. Im Unterschied zu den künstlichen Dämmstoffen kann aber der biologische Dämmstoff aus Südtirol beim Abbruch des Hauses problemlos entsorgt werden. Außerdem ist der neue Dämmstoff vergleichsweise günstig, da seine Bestandteile – Wolle und Kalk – äußerst preiswert sind.

Die Zeitschrift „BUILDERnews Magazine“ aus Vancouver (USA) wählte den Südtiroler Dämmstoff zum Produkt des Jahres 2008 und das, obwohl das Produkt noch gar nicht in Serie produziert werden kann. Für die Serienproduktion des Südtiroler Bio-Dämmstoffes wird jedoch bereits mit verschiedenen Unternehmen verhandelt. Zu dem Erfolg in den USA hat vor allem ein ehemaliger Mitarbeiter des TIS innovation park beigetragen, der nun in Los Angeles tätig ist. Im September wurde der Dämmstoff in den USA patentiert und damit begann der Siegeszug der Südtiroler Dämmstoffplatten in den USA – unter dem Namen WEKA. (WEKA steht hier für WollE und Kalk.)

„Wenn wir uns sowohl die Holzleitplanke als auch den WEKA-Dämmstoff anschauen, verbindet diese beiden Produkte vor allem eines: sie nutzen natürliche Ressourcen Südtirols wie Holz oder Schafwolle“, sagt Hubert Hofer. Hofer ist Direktor des TIS innovation park. „Vielleicht ist die gelungene Symbiose aus Tradition und Innovation der Schlüssel zu Erfolg für kleine Unternehmen“, sagt Hofer und ergänzt: “Im Bereich Wintersporttechnologie oder im Lebensmittelsektor ist Südtirol ja auch traditionell stark und da gibt es in Südtirol Potential für neue Methoden in der Kunstschneeproduktion, für Innovationen im Bereich Wellnessmöbel oder für neue Produkte im Lebensmittelbereich.“ Anders formuliert: Innovation durch Tradition: das ist Südtirol.

Hubert Hofer

Gastautor-Steckbrief

Name: Hubert Hofer

Position: Direktor

Unternehmen:

TIS – innovation park ist ein Dienstleistungszentrum für innovative Unternehmer. Sie beraten und betreuen Jungunternehmen in der Phase zur Selbsts

tändigkeit. Außerdem schlagen sie Brücken zwischen der Wissenschaft und der Wirtschaftswelt, zwischen Unternehmern, Forschern und auch Experten.

Hubert Hofer über sich selbst:

Aufgewachsen in einem Pustertaler Dorf in Südtirol, zog es mich bereits während der Oberschulzeit für verschiedene Praktika als Konstrukteur nach Deutschland. Auch nach dem BWL-Studium in Innsbruck war ich mehrere Jahre in München für diverse Unternehmen tätig. 1996 kam ich zurück nach Südtirol, wo ich seitdem den TIS innovation park leite.

Jan 192010
 
Potentiale erkennen. Eine wichtige Eigenschaft. © Lasse Kristensen - Fotolia.com

"Die Augen vor Neuem nicht verschliessen und Potentiale erkennen. Eine wichtige Eigenschaft." © Lasse Kristensen - Fotolia.com

Heute bin ich zufällig über ein Dokument gestolpert welches einige interessante Zitate über die fehlerhafte Einschätzung von Erfindungen beinhaltet. Hier sieht man wie sehr eine großartige Erfindung alleine an der Meinung eines einzelnen scheitern kann oder könnte. Also an alle Erfinder: Nur nicht entmutigen lassen!

„Wir sollten endlich mit dem Unsinn aufhören, über Fluggeräte, die schwerer als Luft sind, nachzudenken. Das kann nicht funktionieren.“ Lord Kelvin, 1895

„Alles, was erfunden werden kann, wurde bereits erfunden.“ Charles Duell, Leiter des U.S. Patentamts, 1899

„Diese Strahlen des Herrn Röntgen werden sich als Betrug herausstellen.“ Lord Kelvin

„Das Auto ist eine Modeerscheinung, Pferde wird es immer geben.“ Aus der Ablehnungsbegründung der Michigan Savings Bank. Henry Ford wollte einen Kredit für ein Förderband bekommen.

„Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird 1 Million nicht überschreiten – allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren.“ Gottfried Daimler, 1901

„Flugzeuge sind eine interessante Idee, haben aber keinerlei militärischen Wert.“ Marschall Foche, Grande Ecole de Guerre, 1911

„Die letzten Autobusse werden 1990 aus dem Stadtverkehr verschwinden.“ Batelle-Institut, 1965

„Es wird der japanischen Automobilindustrie nicht gelingen, einen nennenswerten Marktanteil in den USA zu erreichen.“ Business Week, 1968

„Es gibt genau keinen Grund, warum jemand einen Computer zu Hause haben wollen sollte.“ Ken Olson, Gründer von Digital Equipment, 1977

„E-Mail ist zwar nett, aber erstens ein absolut unverkäufliches Produkt und zweitens ohne jede Auswirkung auf die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und erst Recht im Privatbereich.“ CEO Consulting-Unternehmen, CDN, 1979

„640 KB sind genug für jeden Anwender.“ Bill Gates, 1981

„Der Markt hat kein Interesse an diesen silbernen Scheiben.“ Jan Timmer, Vorstand von Philipps, 1982

Jan 182010
 

Herzlich Willkommen Südtirol!

Südtirol ist eine der LangeNachtForschung1nördlichsten Provinz Italiens und hat einen hohen Anteil an deutschsprachiger Bevölkerung. Der Anteil an italienischen Muttersprachlern ist zu mehr als ein Viertel vertreten. Wir als erfinder.at hoffen das unter den mehr als 500.000 Einwohnern viele innovative Köpfe stecken und wir den Blog auf ein vielfaches an Innovationsbereitschaft anheben können.

Einige derer waren auch bei der ersten Langen Nacht der Forschung in Bozen vertreten. Dieses Science-Event hat zum Ziel, Forscher und Bürger einander näher zu bringen: Hier wird dem Mensch ein Zugang zur Wissenschaft gewährt.

Ich freue mich auf die Erweiterung zukünftiger Informationen der Südtiroler.

Erwartungsvolle Grüße 🙂

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