Dez 152009
 
Logo fti...remixed

Die Sammelplattform für Forschungsinhalte aus dem Netz

Die junge Kommunikationsinitiative „fti…remixed“ des bmvit (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) führt Themen aus Forschung, Technologie und Innovation wie z.B. Verkehrs-, Nano- oder Raumfahrttechnologien an Jugendliche heran und kombiniert dazu Web2.0 Anwendungen mit fti-Dialogen.

Das bmvit bietet den Jugendlichen im Rahmen von fti…remixed eine Informationsseite unter www.ftiremixed.at, die auf das kollektive Wissen des Web2.0 setzt. Auf der Homepage findet sich nicht etwa der tausendste Text zu Forschung, Technologie und Innovation, sondern ftiremixed.at ist eine Sammelplattform der bereits im Web bestehenden Inhalte zu Forschung, Technologie und Innovation. Quellen der Inhalte sind Medien-Newschannels, Blogs, Videos, Bilder von ForscherInnen, JournalistInnen aber auch Jugendlichen. Das bmvit lädt im Rahmen von fti…remixed Jugendliche zum Mitmachen an der Gestaltung von Forschung, Technologie und Innovation ein, in dem Jugendliche fti-Inhalte finden und vorschlagen aber auch selbst im Web generieren und aktiv werden. Die Kommunikation mit und unter den Jugendlichen läuft dazu in den von den Jugendlichen im Weballtag genutzten Social Communities wie z.B. Facebook oder MySpace.

fti...remixed

Jugendliche gestalten Forschung, Quelle: bmvit

Die Initiative wird aktuell von zwei fti-Beratungsteams aus ca. 20 Jugendlichen in Wien und Graz begleitet und mitgestaltet. Die jugendlichen fti-Beratungsteammitglieder setzen sich mit der Inhaltserstellung zu fti-Themen unter dem Einsatz von web2.0-Anwendungen auseinander und treffen dabei auch mit ForscherInnen und EntwicklerInnen zur Diskussions- und Dialogführung zusammen. Aktuell bereitet das jugendliche fti-Beratungsteam in Wien gerade selbst ein fti-Event vor und ist für die Planung und Umsetzung – angefangen von der Themensetzung bis hin zur Auswahl der Räumlichkeiten und TeilnehmerInnen verantwortlich.

Das bmvit möchte mit fti…remixed jungen Menschen die Vielfalt an interessanten Themen und in weiterer Folge die umfangreichen beruflichen Möglichkeiten in Forschung, Technologie und Innovation sichtbar und bewusst machen und dabei den jungen Menschen Medien- und Handlungskompetenzen vermitteln. Gleichzeitig entsteht ein Bild davon, was von jungen Menschen in Zukunft von Forschung, Technologie und Innovation erwartet wird. Es werden neue Perspektiven auf gesellschaftlich wichtige Innovationen geschaffen.

Dez 112009
 

Unsere Kollegen vom Land-der-Erfinder.de Herr Muthenthaler und Land-der-Erfinder.ch Herr Jordan waren in den letzten Tagen in Seoul, auf der größten Erfindermesse der Welt. Auf der Homepage der SSIF09 steht beschrieben: “Impress the world with your inventions at the new center of Asian technological innovation.” Imponiert waren unsere Kollegen sicher schon beim Landeanflug der Stadt:

Seoul at Night

Auf dem Land-der-Erfinder Blogzine ist die Begeisterung des Aufenthalts in Seoul zu erkennen. Neben den Eindrücken der Hauptstadt und den gegebenen Einblicken einiger verrückter Frühaufsteher, wurden natürlich die interessantesten Erfindungen der Messe vorgestellt. Vielen Dank dafür. Mich würde trotzdem interessieren, wieviel Schlaf ein Koreaner am Tag tatsächlich bekommt. Wer spielt denn schon um halb 6 Uhr morgens Tennis?

Ich bin gespannt auf die Prototypen die demnächst in unserem Erfinderladen präsentiert werden und freue mich auf die Ankunft unserer Kollegen.

Liebe Grüße,

Maria

Dez 102009
 

Die HLFS Ursprung überzeugt immer wieder durch erfolgreiche Projekte

Die HLFS Ursprung überzeugt immer wieder durch erfolgreiche Projekte

Wie bereits in unserem Blog Artikel berichtet, haben SchülerInnen der Höheren land- und forstwirtschaftlichen Schule Ursprung (kurz: HLFS) im Rahmen des Schulprojektes „Wenn Lifestyle krank macht!“ den Knabbersnack „FitSticks“ entwickelt. Das von Prof. Dr. Konrad Steiner geleitete Projekt hat einiges bewegt und unterstreicht die Leistungsfähigkeit der engagierten SchülerInnen. Dieses Engagement wird letztendlich auch belohnt. Nachdem im Mai 2009 das Bundesfinale von „Jugend innovativ“ erreicht und schließlich mit Platz 4 in der Kategorie Science belegt wurde, wurden die Leistungen auch mit einer Bronzemedaille auf der Erfindermesse iENA in Nürnberg gewürdigt.

Als neuesten Husarenstreich kann man seit Ende November auch noch den „Schulforschungspreis von Sparkling Science“ für sich verbuchen. Auch das Berliner Patentverwertungsunternehmen erfinder.at mit Büros in Berlin und Salzburg hat sich nun dem Projekt angenommen und wird die jungen ErfinderInnen ab sofort mit der Verwertungsplattform Patent-net.de kostenlos unterstützen. „Uns war es besonders wichtig die Schüler selbst an die Möglichkeiten der Verwertung heranzulassen.“ erklärt Klaus Weissenbäck, Geschäftsführer des Standortes in Salzburg. „Unsere Bestrebungen sind nicht die Verwertung für die FitSticks zu übernehmen, sondern die Chance zu bieten mit der Realität in der freien Wirtschaft Kontakt aufzunehmen. Nur so können die SchülerInnen etwas fürs Leben mitnehmen.“

Patent-net unterstützt die SchülerInnen bei der Verwertung

Patent-net unterstützt die SchülerInnen bei der Verwertung

Patent-net.de dient als Marktplatz für Erfindungen. Mit über 15.000 Besuchern monatlich und über 1.500 eingestellten Erfindungen hat sich hier aus der erfinder.at Schmiede ein sehr dynamisches Tool entwickelt. Nicht nur private ErfinderInnen, sondern auch Universitäten und namhafte Firmen aus der Technologietransfer Branche präsentieren und vermarkten aktiv ihre Erfindungen auf der Plattform in Web 2.0 Manier.

Klaus Weissenbäck weiter: „Die SchülerInnen habe bei der Umsetzung des Projektes hervorragende Arbeit geleistet und viel Einsatz gezeigt. Gerne würden wir diese Qualität auch bei so manchem Unternehmen sehen.“

Auch das Medienecho ist dementsprechend. Neben einer Vielzahl von Interviews und Berichterstattungen in den Printmedien hat sich nach einer Berichterstattung des ORF über das Projekt nun auch der regionale Fernsehsender „Servus TV“ angesagt. Man darf gespannt sein…

Dez 082009
 

Mifegyne

Die katholische Kirche protestierte gegen die Markteinführung der Abtreibungspille RU 486. Dieses Gesetz wird nun endgültig in Italien, durch die Arzneimittelbehörde AIFA, in Kraft treten. Die AIFA hatte schon Mitte diesen Jahres die Marktreife des Produktes erklärt. Dennoch haben sich die katholische Kirche, als auch einige Regierungsanhänger dagegen gewert, so dass der italienische Senat erneut die AIFA zu einer Prüfung der Abtreibungspille RU 486 gebeten hat.

Der französische Erfinder von RU 486, Etienne Beaulieu, hatte im September bei einem Gynäkologenkongress in Rom darauf hingewiesen, dass Italien das „einzige wichtige Land Europas“ sei, das die Abtreibungspille noch nicht zugelassen habe.

In Österreich existiert das Präparat „Mifegyne“ bereits seit 1999 und wird erfolgreich vertrieben. Derzeitige Statistiken zeigen, dass in Österreich 17 von 1.000 Frauen abtreiben. Des weiteren stellten Experten fest, dass die Frauen aus Österreich 17,5 Millionen Euro für Schwangerschaftsabrüche ausgeben. Würden davon 10% mehr in öffentliche Einrichtungen fließen, könnten 70 Sexualpädagogen beschäftigt und damit 350.000 Jugendliche besser aufgeklärt werden.

Nov 192009
 

Katzeklo, Katzeklo - ja das macht die Katze froh!

Katzeklo, Katzeklo - ja das macht die Katze froh!

Am 19. November ist Welttoilettentag. Was lustig klingt, hat aber einen durchaus ernsten Hintergrund. Die WTO (Welttoilettenorganisation) hat diesen Tag 2001 ausgerufen und setzt sich für die Aufklärung und Verbesserung der hygienischen Verhältnisse ein. Denn rund 40% der Weltbevölkerung hat keinen ausreichenden Zugang zu sanitären Einrichtungen.

Zu diesem Tag werden jedoch auch regelmäßig skurrile Ideen und Verbesserungen für das stille Örtchen bekannt. Aus diesem Grund habe ich etwas in den Patentdatenbanken recherchiert und eine recht lustige österreichische Erfindung für eine Katzentoilette gefunden.

Die Erfinderin, Frau Eva Maria Lett aus Wien, beschreibt die Erfindung wie folgt:

Die Erfindung betrifft eine Toilette für Katzen, die in Kombination mit einer WC-Schale (1) verwendbar ist, der Art, dass Urin der WC-Schale zugeführt wird.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach handzuhabende Vorrichtung dieser Art bereitzustellen und solcherart die Sauberkeit im Hause und in der Wohnung zu verbessern, wenn dort Katzen gehalten werden. Erreicht wird dies dadurch, dass auf einem, bevorzugt mit Rädern (2) versehenem Gestell (3), ein mit einem schrägen Boden versehenes Kisterl (5) angeordnet ist, wobei aus dem Kisterl im Bereich des Schrägbodens (4) ein Abfluss (6) herausgeführt und oberhalb des Schrägbodens ein in wesentlichen horizontal angeordneter, mit Durchbrechungen versehener Boden (7) angeordnet ist.

Alles in allem eine lustige Erfindung die sich wohl nicht durchgesetzt hat. Wer sich generell für Katzentoiletten interessiert findet auf dem Blog Land-der-Erfinder.ch eine wirklich gute Erfindung dazu.

Hier noch was lustiges:

Nov 172009
 

Immer mehr Frauen betätigen sich als Erfinderinnen

Immer mehr Frauen betätigen sich als Erfinderinnen

Weil viele Frauen auch Erfinderinnen sind hat die Journalistin Julia Sobieszek das Thema aufgegriffen und einen großartigen Artikel für die Österreich Ausgabe der Salzburger Nachrichten verfasst.

Sie entführt dabei in die Welt kreativer Frauen denen wir nicht zuletzt einige der wichtigsten Erfindungen, wie das Bier, verdanken. Weiters berichten Erfinderinnen über ihre Erfahrungen sowie über die Zusammenarbeit mit dem Patentverwertungsunternehmen erfinder.at.

Der Artikel als PDF hier:

Seite 1: Wer hats erfunden?

Seite 2: Ein Kind des Zufalls

Nov 122009
 

Österreichischer Klimaschutzpreis 2009 verliehen, Quelle: lebensministerium.at, Foto: BMLFUW/APA

Österreichischer Klimaschutzpreis 2009 verliehen, Quelle: lebensministerium.at, Foto: BMLFUW/APA

Auch dieses Jahr hat das Lebensministerium gemeinsam mit dem ORF den österreichischen Klimaschutzpreis verliehen. Aus insgesamt 426 eingereichten Projekten wurden die Sieger in 4 Kategorien von einer Fachjury ausgewählt.

„Klimaschutz ist eine Überlebensfrage für jetzige und kommende Generationen und ein wichtiger Konjunktur- und Jobmotor. Daher müssen wir unser Klimaschutz-Know-how noch viel stärker nutzen.“, meint Umweltminister Niki Berlakovich. „Der Österreichische Klimaschutzpreis zeigt, wie das geht, und bündelt viele gute Ideen und Projekte. Mit dem Umstieg auf energieeffiziente Elektrogeräte, Wärme- und Stromversorgung durch erneuerbare Energieformen und gute Wärmedämmung können wir nicht nur neue „green jobs“ schaffen, sondern er hilft auch sparen – Energie und Geld. Das ist gut für die Wirtschaft, die Haushalte und fürs Klima.“

In der Kategorie „Ideen & Innovation“ konnte ein soziales Konzept die Jury überzeugen. Das „R.U.S.Z. – Service für sozial Schwächere“ R.U.S.Z. ist ein Reparatur- und Servicecenter und plant ein Projekt zur Energieberatung für sozial Schwächere in Wien und will damit gleichzeitig einen Beitrag zur Armutsbekämpfung und zum Klimaschutz leisten. Gerade für sozial Schwächere sind Energiekosten oft ein gewaltiges Problem. Zum Teil können schon einfache Reparaturen und Energiespartipps helfen, die Kosten zu minimieren.

Die Auszeichnung fand im Rahmen einer feierlichen Gala vor prominenten Gästen aus Wirtschaft, Forschung, Politik, Verwaltung und Medien statt, die GewinnerInnen werden in der Folge im ORF präsentiert.

Nov 092009
 

9.11.X - Tag der Erfinder

9.11.X - Tag der Erfinder

Der Tag der Erfinder wird in verschiedenen Ländern an unterschiedlichen Tagen gefeiert. In Europa ist es der 9. November, der Geburtstag der Erfinderin und Schauspielerin Hedy Lamarr.

Ins Leben gerufen wurde diese Initiative von dem Österreicher und Berliner Unternehmer Gerhard Muthenthaler.

Am Tag der Erfinder soll uns bewusst werden, dass alles was uns umgibt, jeder Gegenstand und jedes Produkt ihren Anfang in der Idee hatte. Erfinder haben unserer Welt zu mehr Positivem verholfen als Politiker oder Feldherren. Dabei standen sie zu Beginn meist alleine da. Gute Ideen sind eben nicht immer auf Anhieb zu erkennen und je großartiger die Erfindung war, umso mehr wurde der Erfinder belächelt.

Die Erfinderin und Schauspielerin Hedy Lamarr

Die Erfinderin und Schauspielerin Hedy Lamarr

Den lauten stinkenden Automobilen der Anfangszeit zum Beispiel wurden wenig Zukunftschancen gegeben und auch die ersten Computer machten das Leben nicht wirklich einfacher. Aber gute Ideen setzen sich durch obwohl sie von vielen Seiten bekämpft oder belächelt werden.

Den Erfindern unserer Zeit geht es nicht anders. Vermutlich soll und kann es auch gar nicht anders sein. Solange man auf neuen Wegen schreitet und damit auch gegen den Strom schwimmt exponiert man sich selbst. Vielleicht kann ein Tag im Jahr einen kleinen Beitrag leisten. Ein Tag an dem wir an Gutenberg, Benz und Co erinnert werden und uns fragen ob der eine oder andere „Spinner“ unserer Zeit nicht doch weit mehr zu unserer Welt beiträgt als wir im Vorbeigehen sehen.

Nov 052009
 

Auf dem Weg nach Wien mit dem Zug kann ich mir unterwegs (mobile Internet sei Dank) Gedanken über die folgenden Tage machen. Denn morgen geht es ab nach Nürnberg zur Internationalen Fachmesse „iENA 2009“.

Josef Rauscher mit seiner Erfindung, Quelle: iENA

Josef Rauscher mit Erfindung, Quelle: iENA

Die Fachmesse findet bereits zum 61. Mal statt und zeigt auch heuer wieder internationales Low- und Hightech von Ausstellern aus 34 Ländern.

Darunter Erfindungen wie z.B. von dem Schüler Josef Rauscher dessen Entwicklung verhindert, dass das „Warndreieck“ auf der Strasse vergessen wird. Oder den „Schrank Butler“ für Behinderte und Senioren von Josef Spörrer und vieles mehr.

Insgesamt werden rund 800 Erfindungen dem interessierten Publikum vorgestellt. Jedenfalls freue ich mich auf zwei aufregende Tage, die wir auch nutzen werden um mit meinen Blog Kollegen von Land der Erfinder.de und Land der Erfinder.ch live von der Messe zu bloggen.

Also, reinschauen lohnt sich! Kommentare sind erwünscht.

Nov 022009
 

DE Land der Erfinder

Unser Kollege vom Deutschen Land-der-Erfinder Blog, Gerhard Muthenthaler, war der Erste von uns drei, der ein Interview auf dem Österreichischen Blog: Antworten für Blogger gegeben hat. Schade das wir einen kleinen Tick zu langsam waren, aber so ist es wenn sich mehrere battlen 🙂

Er hat neben seiner Tätigkeit als Erfinderberater auch den Prozess der Verwertung von dem Ursprung der Idee, bis hin zum Berliner Erfinderladen detailliert beschrieben. Und so wird der Blogeigentümer von Antworten für Blogger – Robert Stögmann – sicher noch viele Bloginhaber interviewen und einen aktiven Informationsaustausch herbeiführen. Die sehr persönliche Ansprache wirkt authentisch und keineswegs standardisiert. So forscht Herr Stögmann sich Schritt für Schritt durch die Erfahrungsberichte der Bloggenden.

Zukünftig wünschen wir viel Erfolg! Grüße aus dem Süden.

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