Okt 062019
 

So funktioniert Immobilienvermarktung ohne Listung
Das Wiener PropTech-Startup Findheim stellt den Vermarktungsprozess von Immobilien auf den Kopf und liefert damit eine Win – Win Situation für Wohnungsverkäufer und Wohnungssuchende. Ein erster Prototyp wird morgen im Rahmen der Expo Real in München präsentiert.Der Rollout ist für Jahresende angedacht.

Die Idee den Vermarktungsprozess von Kaufimmobilien umzudrehen, kam dem Wiener Proptech-Startup durch die zahlreichen Gespräche mit Bauträgern und Maklern. “Oftmals haben die Verkäufer Objekte im Portfolio, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht auf Plattformen gelistet werden können. Und damit haben sie ein Problem ihr Angebot bekannt zu machen” analysiert Findheim Geschäftsführer Jürgen Leger. “Die Secret Deals lösen nun dieses Problem, indem sie einen sicheren 1:1-Kommunikationskanal mit Usern herstellen, die aktuell genau nach solchen Objekten suchen. Eine öffentliche Listung wird damit hinfällig.”


Und so geht’s:
Auf der Plattform www.findheim.at werden dem wohnungssuchenden User Fragen gestellt, die schlussendlich in einem genauen Profil zusammengefasst werden und die Wünsche und Vorlieben des Users widerspiegeln. Sobald dieses Userprofil eine gewisse Aussagekraft hat, stellt Findheim eine teilanonymisierte Version davon für seine Kunden zur Verfügung. Decken sich die Wünsche eines Users mit den Charakteristika eines Objekts, kann der Bauträger proaktiv mit einem individuellen Angebot an den User herantreten.

Gleichzeitig profitieren Wohnungssuchende von den Secret Deals. Sie bekommen Zugang zu Objekten, die sie sonst nicht auf Plattformen finden würden. Oftmals handelt es sich dabei um neue und besonders attraktive Immobilien. Ob und wann ein User im Rahmen der Secret Deals angesprochen werden darf, bestimmt der User stets selbst.

Jürgen Leger fasst zusammen: „Durch die Secret Deals kommen Findheim-User schnell und unkompliziert auf die Vormerkliste der Verkäufer, sofern die Übereinstimmung von Suchwunsch und Wohnungsprofil gegeben ist.”

Über die Findheim GmbH:
Das Wiener PropTech-Unternehmen Findheim GmbH wurde im Juli 2018 als Tochter der XPERT IT-Investment Holding GmbH. gegründet und arbeitet seitdem mit Nachdruck an der Integration von Machine Learning in die Immobiliensuche. Findheim ist auf den Kaufimmobilienmarkt im Bereich Wien und Umgebung spezialisiert und legt ein besonderes Augenmerk auf die Neubauprojekte von Bauträgern aller Art.

Okt 042019
 

Die Europäische Kommission hat der in Österreich entstandenen, paneuropäischen Mobile-Payment-Lösung Bluecode im Rahmen des Förderprogramms „KMU-Instrument“ knapp zwei Millionen Euro an Fördergeldern zugesprochen. Mit dieser Unterstützung treibt das innovative Fintech-Unternehmen die europäische Expansion gemeinsam mit führenden Banken und Händlern weiter voran.

Mit dem Förderprogramm Horizon 2020 unterstützt die Europäische Kommission Forschung und Innovation. Wachstum und Internationalisierung von besonders innovativen KMU werden dabei in spezifischen Programmen wie dem KMU-Instrument gefördert. Um die Sicherheit sowie die Expansion von europäischen Schlüsseltechnologien voranzutreiben, erhält der österreichische Mobile-Payment-Marktführer Bluecode nun eine Förderung in Höhe von knapp zwei Millionen Euro in Phase zwei des hoch kompetitiven KMU-Instrumentes. Das Fintech-Unternehmen wurde dabei vom Enterprise Europe Network unterstützt. Entscheidend für die Zuteilung der Förderung waren laut EU-Kommission die Sicherheit der Zahlungslösung, der daraus resultierende Schutz der Konsumenten sowie der Verzicht auf jegliches Datensammeln.

Mobiles Bezahlen nach europäischen Regeln
„Wir freuen uns, dass die Europäische Kommission in Bluecode das Potenzial sieht, ein europaweites Mobile-Payment-System aufzubauen, und bedanken uns für das große Vertrauen. Mit der Förderzusage setzen wir die Vision unserer Bezahl- und Mehrwerttechnologie im Sinne der europäischen Kunden fort. Wir unterstützen mit unserer Lösung die strategische Zielsetzung der EU, volkswirtschaftlich relevante Systeme innereuropäisch zu betreiben und die Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern zu verringern“, erklären Christian Pirkner, CEO der Blue Code International AG, und Michael Suitner, Erfinder der Bluecode-Bezahltechnologie sowie Gründer und CEO der Secure Payment Technologies GmbH.


Mobiles Bezahlen ohne Risiko
Die in Österreich entwickelte und patentierte Zahlungslösung Bluecode ermöglicht sicheres Bezahlen via iPhone und Android-Smartphone. Das Unternehmen hält keine sensiblen Kundendaten, weder der Name des Zahlers noch seine Kontonummer verlassen jemals das Rechenzentrum der teilnehmenden Banken. Bluecode unterscheidet sich damit von allen anderen Anbietern und verfügt über ein europaweites Alleinstellungsmerkmal in einem wichtigen Wachstumsmarkt. Denn allein in Österreich wollen laut aktueller PwC-Studie ‚Mobile Payment Report 2019‘ 64 Prozent der Befragten mobiles Bezahlen via Smartphone oder Tablet in den nächsten fünf Jahren nutzen. Beim Bezahlvorgang lässt der User einfach den angezeigten blauen Barcode an der Registrierkasse des Händlers scannen, der Einkaufsbetrag wird anschließend vom Girokonto der Hausbank des Kunden abgebucht. Auch die Mehrwert-Plattform von Bluecode funktioniert anonym. Kunden können bei teilnehmenden Händlern automatisch digitale Stempelpässe sammeln, ohne jemals ihre Identität preiszugeben.

Allianz der europäischen Payment-Anbieter wächst
Auch an der Erhöhung der Verfügbarkeit für Endkunden arbeitet Bluecode kontinuierlich weiter: Erst kürzlich haben sich Bluecode (Österreich, Deutschland) und die führenden mobilen Zahlungssysteme Twint (Schweiz), Swish (Schweden), Vipps (Norwegen), MobilePay (Finnland und Dänemark), Bancontact Payconiq (Belgien) und Sibs/MB Way (Portugal) zur European Mobile Payment Systems Association (EMPSA) mit Sitz in Zürich zusammengeschlossen. Das auch von der Europäischen Zentralbank vehement geforderte Ziel: die Schaffung eines einheitlichen, auf europäischen Standards basierenden und europaweit gültigen Systems für mobiles Bezahlen. Das europäische Netzwerk soll in den kommenden Monaten weiter wachsen. Christian Pirkner dazu: „Durch EMPSA werden wir die Interoperabilität der europäischen Zahlungssysteme herstellen und die Akzeptanz für mobiles Bezahlen in Europa deutlich erhöhen können. Die EU-Förderung hilft uns sehr, dieses Ziel möglichst rasch zu erreichen.“

Weitere Informationen unter:
https://ec.europa.eu/easme/en/eic-accelerator-sme-instrument
https://www.standort-tirol.at/kmu-instrument

Kostenloser Download der Bezahl-App Bluecode:
·Für iOS-Endgeräte (iPhone und Apple Watch): http://apple.co/2z33mN5
·Für Android-Smartphones: http://bit.ly/2AHFrPF

Über Bluecode
Bluecode ist die erste paneuropäische Mobile-Payment-Lösung, die bargeldloses Bezahlen per Android-Smartphone, iPhone und Apple Watch gemeinsam mit Value Added Services (digitale Mehrwertservices, Bluecode Rewards) in Apps – insbesondere von Banken und Händlern – ermöglicht. Im Sinne des europäischen Datenschutzrechts werden beim Bezahlvorgang keine persönlichen Daten auf dem Handy gespeichert oder übertragen. Das hochsichere, TAN-basierte Bezahlverfahren funktioniert mit jedem Girokonto und ist unabhängig von der Übertragungstechnologie (Barcode, QR-Code, Bluetooth, NFC) einsetzbar. Namhafte Banken aus Österreich und Deutschland (u.a. Sparkassen-Finanzgruppe, Raiffeisen Oberösterreich, Hypo Tirol Bank), Acquirer (u.a. BS Payone, First Cash Solution/Volksbank in der Ortenau), internationale Bankensoftwareanbieter (u.a. Temenos Group AG/Schweiz) und Payment-Plattformen (Alipay/China) sowie führende Händler (u.a. Galeria Kaufhof-Gruppe, Globus-Gruppe, Konsum, Rewe-Töchter Billa, Merkur und Bipa, Spar Österreich-Gruppe) unterstützen den europaweiten Rollout und die Integration in Registrierkassen, Automaten, Banking-, Retail- und Kundenkarten-Apps (u.a. mobile-pocket). Bluecode deckt österreichweit bereits mehr als 85% des Lebensmitteleinzelhandels und viele weitere Akzeptanzstellen (Handel & E-Commerce, Gastronomie, Mobilität, Entertainment, Sportstadien) ab. Die Blue Code International AG und die Secure Payment Technologies GmbH sind Unternehmen der BC Capital AG.

Okt 022019
 

Auszeichnung für Satellitenkryptografie-Projekt der FH St. Pölten
Beim diesjährigen Innovationspreis NÖ gewann die FH St. Pölten den ersten Preis in der Kategorie Forschung mit einem Projekt zum sicheren Informationsaustausch mittels Satellitenkryptografie. Die Innovationspreise wurden gestern bei einer Gala in der Burg Perchtoldsdorf verliehen.

Digitalisierung und Globalisierung benötigen sichere Kommunikation und sichere, verschlüsselte Daten. Bisherige Verfahren der Kryptografie verschlüsseln Daten mit mathematischen Methoden, die für AngreiferInnen schwer zu knacken sind. Doch mit immer leistungsfähigeren Rechnern könnten die Methoden durchschaubar werden.

„Insbesondere wenn einmal leistungsfähige Quantencomputer existieren, werden die bestehenden Methoden zu unsicher. Daher versucht man schon seit Jahrzehnten physikalische Methoden zur Schlüsselerzeugung zu finden. Begonnen haben diese Methoden mit der Quantenkryptografie, die mit verschränkten Teilchen hochsicher umsetzbar ist. Doch diese Lösung ist sehr teuer und weltweit massentauglich nicht einsetzbar“, erklärt FH-Dozent und IT-Sicherheitsforscher Ernst Piller.

Piller entwickelt am Institut für IT Sicherheitsforschung der FH St. Pölten mit Kolleginnen und Kollegen physikalische Methoden zum Verschlüsseln von Daten. Eines dieser Verfahren hat nun den Innovationspreis NÖ in der Kategorie Forschungseinrichtungen gewonnen.


Funksignale und Satellitenkommunikation
Neben der aufwendigen Methode der Quantenkryptografie arbeiten weltweit WissenschaftlerInnen an kostengünstigen Verfahren, die Funkkanaleigenschaften zur Erzeugung und Verteilung von Schlüsseln nutzen – auch an der FH St. Pölten. Doch diese Verfahren sind bis heute nur für kurze Entfernungen (bis ca. 20 km) geeignet. Seit eineinhalb Jahren forschen Piller und sein Projektteam im Rahmen des Forschungsprojektes „KIF – Hochsichere, langzeitige Kryptografie für kabellose Kommunikation mit Integration von Funkmessdaten“ daran, diese Lösung auch auf große Entfernungen und für Kommunikation rund um den Globus auszudehnen.

Für ihren Ansatz nutzen sie Satellitenkommunikation ohne Beachtung der Daten. „Daher haben wir diese Art der Kryptografie Satellitenkryptografie genannt. Im Gegensatz zur Quantenkryptografie ist diese Lösung durch die geringen Kosten der Satellitenkommunikation massentauglich einsetzbar“, erklärt Piller.

An zwei Stellen (jeweils Sender und Empfänger), werden die Phasenwinkel von Signalen gemessen. Durch die schnelle Bewegung der Satelliten und Umwelteinflüsse (vor allem Signal-Brechungen) sind die Messwerte zufällig und nur an den beiden Stellen gleich. Daraus lassen sich Zufallsdaten erzeugen, die in Verbindung mit mathematischen Verfahren zum Generieren des Schlüssels verwendet werden und die von potentiellen Angreiferinnen und Angreifern nicht abgehört werden können.

Patente, Anerkennung für Projekte und Impulsvortrag zu Blockchain
Piller und sein Team haben drei Patente zur neuen Technik angemeldet. „Das ermöglicht eine längere Technologieführerschaft und die Forschungsergebnisse stärken die Forschungsstandorte NÖ und St. Pölten, die damit in den Forschungsbereichen Kryptografie und Weltraumanwendungen international deutlich sichtbarer werden“, sagt Piller.

Weitere Projekte der FH St. Pölten erhielten Anerkennungsurkunden beim Innovationspreis NÖ 2019: die Projekte SoniTalk, IntelliGait und DALICC (Data Licenses Clearance Center). SoniTalk ermöglicht Datenaustausch über Ultraschallsignale zwischen Mikrofon und Lautsprecher von Smartphones. Es schafft damit einen völlig neuen Kommunikationskanal für location-based Services und schützt durch seine innovative Architektur die Privatsphäre der NutzerInnen. IntelliGait erforscht und entwirft Methoden zur Visualisierung und Analyse von klinischen Gangmessdaten. DALICC entwickelt LegalTech-Software für Unternehmen zur digitalen Rechteklärung externer Datenquellen.

„Die Auszeichnung für eines unserer Projekte und die Anerkennung dreier verdeutlichen den hohen Stellenwert der FH St. Pölten als wesentlichen Standort für Forschung und Wissenschaft, den wir uns auch mit zahlreichen Beiträgen zur Steigerung der Innovationskraft unseres Landes erarbeitet haben. Die Auszeichnungen bestärken und motivieren uns noch mehr, mit hoher Fachkompetenz und in enger Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen an Lösungen für aktuelle Herausforderungen unserer Gesellschaft zu arbeiten und neue Ansätze für Wirtschaft und Industrie zu entwickeln“, sagt Hannes Raffaseder, Chief Research and Innovation Officer der FH St. Pölten.

Franz Fidler, stellvertretender Leiter des Departments Medien und Digitale Technologien, hielt im Rahmen der Gala einen Impulsvortrag zum Thema Blockchain Basics und Thomas Moser, Leiter der Forschungsgruppe Digital Technologies, einen zum Thema Mixed Reality.


Gruppenbild – Veranstaltungsfotos, Credit: Andreas Kraus

Der Sonderpreis Künstliche Intelligenz ging an die Firma MBIT Solutions GMBH. Bei ihr arbeitet Thomas Ederer, Absolvent des Studiengangs Digitale Medientechnologien der FH St. Pölten.

Projekt KIF – Hochsichere, langzeitige Kryptografie für kabellose Kommunikation mit Integration von Funkmessdaten

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Rahmen des österreichischen Förderprogramms für die Sicherheitsforschung KIRAS finanziert. PartnerInnen im Projekt sind die Cryptas it-Security GmbH, das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA), ASFINAG und Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS).

Das Projekt zur Satellitenkryptografie gewann heuer im Sommer bereits den ersten Preis in der Kategorie „geniale Forschung“ beim niederösterreichischen riz up GENIUS.
https://research.fhstp.ac.at/projekte/kif-kryptografie-fuer-kabellose-kommunikation

Innovationspreis NÖ
Der NÖ Innovationspreis wird von den Technologie- und InnovationsPartnern, dem gemeinsamen Innovationsservice des Landes und der Wirtschaftskammer NÖ, abgewickelt und findet mit Unterstützung der EVN und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien statt.

Sep 262019
 

Beim Forschungsfest Niederösterreich präsentieren WissenschaftlerInnen der FH St. Pölten ihre Forschung aus den Bereichen Medien, Medientechnik, IT-Security, Gesundheit und Soziales und geben damit einen Einblick in den möglichen Alltag der Zukunft. BesucherInnen der Veranstaltung können zum Beispiel erleben, wie ein virtuelles Spiegelbild hilft, Bewegungen nach Krankheiten oder Unfällen wieder zu erlernen. Forscherinnen der FH setzen dazu Motion-Capturing-Technik ein, die in der Produktion von Animationsfilmen verwendet wird, menschliche Bewegung dreidimensional erfasst und mit Virtual-Reality-Brillen sichtbar macht. Zudem kann man mit Augmented oder Virtual Reality Körperorgane in 3D erkunden oder Häuser virtuell einrichten.

Eine Forschungsstation präsentiert 360°-Videos zu alten Techniken des Holzhandwerks, die am Stand auch ausprobiert werden können. Eine Plattform zum Buchen von Reisen am Frachtschiff steht zum Testen ebenso bereit wie mögliche neue Techniken zur Visualisierung des Flugverkehrs für Fluglotsinnen und -lotsen. Projekte der Sozialen Arbeit zeigen, was geflüchtete Menschen in Österreich erleben, wie ihr Alltag und Leben hier aussieht und welche Dinge Menschen auf die Flucht mitnehmen.

Ein Projekt zur Analyse von Kommentaren auf Youtube zu Musikerinnen und Musikern gibt durch die Auswertung zur Popularität Einblick, was die Hits von morgen sein könnten und was die Musikindustrie aus diesen Daten lernen kann. Beim Show Act „Wie Handys ausspioniert werden können“ erfahren BesucherInnen Wertvolles aus aktuellen Forschungsprojekten zum Schutz ihrer Daten.


Bild: Digital-Health-App, Credit: FH St. Pölten / Carola Berger

Virtuelles Theater bei der European Researchers‘ Night
Bei der European Researchers‘ Night ist die FH St. Pölten mit dem Forschungs- und Kunstprojekt „Wearable Theatre“ vertreten. ForscherInnen und MedienkünstlerInnen loten in dem Projekt Grenzen aus, wie Geschichten im Zeitalter der Digitalisierung erzählt werden können. Am Stand bei der Forschungsnacht können ZuschauerInnen in eine Virtual-Reality-Welt eintauchen, die ihren Wahrnehmungsraum erweitert.

Im Rahmen der European Researchers‘ Night werden Virtual-Reality-Installationen gezeigt, die heuer beim Festival „digitalnatives19“ im Volkstheater aufgeführt wurden. Gäste konnten dabei entscheiden, ob sie ein theatrales Experiment mit der VR-Brille auf der Bühne, als Theatergast oder als digitale Zeuginnen und Zeugen von außen im Live-Stream erleben wollten. Eine zweite Installation bietet ein audiovisuelles und virtuell-abstraktes Raumpanorama, das auf einer fotographischen Vermessung des Volkstheaters basiert. Dieser virtuelle Bildraum des klassischen Theaterraumes unterstützt und erweitert die akustische Erfahrungswelt.

„Die Fachhochschule St. Pölten engagiert sich seit Jahren auf vielfältige Weise für Wissensvermittlung, um nicht nur zu zeigen wie bedeutend Forschung und Entwicklung für den Alltag der Menschen und die Wirtschaft sind, sondern auch um wichtige Rückmeldungen und spannende Anregungen für die Weiterentwicklung unserer Forschung zu bekommen. Wir laden Neugierige und Interessierte auch kommenden Freitag wieder ein, mit unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in die Welt der Forschung einzutauchen und zu staunen“, sagt Hannes Raffaseder, Chief Research and Innovation Officer der FH St. Pölten.

Forschungsfest Niederösterreich
27.09.2019, 14:00 bis 23:00
Palais Niederösterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien
http://www.noe.gv.at/noe/Wissenschaft-Forschung/Forschungsfest_Noe.html

European Researchers‘ Night
27.09.2019, 15:00 bis 23:30
Universität für angewandte Kunst, Vordere Zollamtstraße 7, 1030 Wien
https://sci4all.eu

Sep 202019
 

Familienzuwachs steht ins Haus oder ein Hobbyraum soll her: Wenn sich die Anforderungen an die eigenen vier Wände ändern, ist mit einer Trockenbauwand dann schnell und günstig ein zusätzliches Zimmer gewonnen. Soll nur ein Kellerraum unterteilt werden, reicht meist eine einfache Gipskartonwand. Im Wohnbereich sind die Anforderungen deutlich höher. Wohngesundheit, Brand- und Schallschutz sind wichtige Kriterien. Hierfür bietet vor allem das Naturprodukt Ton in Form einer innovativen Ausbauplatte viele Vorteile.

Mit der Tonbauplatte Panello setzt der Naturbauspezialist Emoton auf eine konsequent ökologische Lösung für den Trockenbau. Die Platte besteht aus hochreinem Ton und feinen Zellulosefasern. Der als Heilerde seit vielen Jahrhunderten geschätzte Naturbaustoff Ton wird tief unter der Erde gewonnen und wirkt sich besonders positiv auf das Raumklima aus. Ton nimmt überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und speichert sie, bis die Luft wieder trockener wird. Dann wird die Feuchtigkeit zügig wieder abgegeben. Die Luft wird dabei sogar ionisiert. Das Ergebnis ist ausgeglichenes Raumklima, das als sehr angenehm empfunden wird. Gleichzeitig werden Schadstoffe und Emissionen von dem Ton wie von einem Schwamm aufgesaugt und der Luft dauerhaft entzogen. „Ein EU-Forschungsvorhaben hat gezeigt, dass die Tonbauplatte Panello mehr als doppelt so viele an Schadstoffe aufnehmen kann, wie eine speziell zur Schadstoffaufnahme entwickelte Gipsfaserplatte“, unterstreicht Norbert Kaimberger von Emoton.

In Zeiten der Hitzerekorde kommt überdies dem Hitzeschutz beim Innenausbau eine wichtige Rolle zu. „Dank ihrer Speichermasse bietet die Tonbauplatte einen dreifach höheren Hitzeschutz als normale Gipskartonwände. Der Ton speichert mehr Wärme und das auch schneller und kann Temperaturspitzen deshalb viel besser ausgleichen“, so Kaimberger. Damit ist die Tonbauplatte insbesondere beim Holzbau und Dachausbau eine interessante Lösung. Die größere Masse macht sich auch beim Schallschutz bezahlt. Gespräche und Musik aus Nachbarräumen werden deutlich besser gedämmt.

Beim Brandschutz überzeugt die Tonbauplatte mit den Eigenschaften A2-s1-d0: nicht brennbar, kein Rauch, kein brennendes Abtropfen. Auch ein Wandaufbau zur Erreichung der Feuerwiderstandsdauer EI60 wurde vom Brandschutzinstitut zertifiziert. Am Ende der Nutzungszeit können die Platten ganz unproblematisch entsorgt werden. Dank der hochwertigen Materialien können sie einfach zerkleinert und dann zu neuen Platten gepresst werden, selbst eine Kompostierung ist möglich. Aufgrund der hervorragenden Ökobilanz wurde die Entwicklung der Emoton Tonbauplatte von der EU als Ökoprojekt gefördert.

Die Anbringung der Tonbauplatte Panello ist einfach und kann von jedem Fachhandwerksbetrieb ausgeführt werden. Die Platten sind enorm stabil und haben eine hohe Schraubenauszugsfestigkeit. Nach der Montage kann die Oberfläche mit Emoton Tonspachtel dann individuell farbig gestaltet werden. Mehr Informationen unter www.emoton.at.

Heilerde für die Wand
EMOTON hat das erkannt und entwickelt Tonputze, Tonspachtelungen und Wandfarben. Konsequent ökologisch produziert aus reinen Tonen, mit einzigartigen baubiologischen Eigenschaften und einer breiten Anwendungsvielfalt für die Wandgestaltung. Die ideale Alternative zu Lehm, Lehmputz, Lehmstreichputz und Lehmfarbe. Wohn di gsund!

Sep 172019
 

Das Unternehmen , mit der Einzeigeruhr Innovation, in Wien gegründet.
Mit „TIMEMATE” – aus dem Englischen übersetzt: Zeit (time) und Freund (mate) – präsentiert Martin Schaufler, Inhaber der Vertriebsfirma Primagenta in Wien, eine Uhr mit nur einem Zeiger. Die Einzeigeruhr Innovation wurde von drei Freunden gemeinsam in Wien designt und erfunden.
Neben Ihrer Passion für Uhren verbindet Sie vor allem die gleichen Werte des Lebens. Mit 20plus Jahren an Erfahrung in der Uhren- und Schmuck Branche, suchten Sie nach einer neuen Art und Weise eine Uhr zu betrachten und die Zeit zu genießen.

Sieühlten, daß in dieser hektischen und anspruchsvollen Zeit, das einzige was man wirklich brauchst Zeit ist, um zu reflektieren und zu genießen ohne den Druck jeder Sekunde und Minute. Wie also kann eine Uhr Dir das Gefühl geben nicht von der Zeit gehetzt zu sein? Wie kann eine Uhr Dich beruhigen und Dir Raum zur Reflektion geben? So entstand TIMEMATE, die Einzeigeruhr.

TIMEMATE, die Einzeigeruhr, ist für die Erfinder aus Wien, Ausdruck eines individuellen, easy Lifestyles, der Freundschaft, Liebe und vor allem die Freude am Leben ausdrückt. Mit nur einem Zeiger – keiner Sekunde und keiner Minute – und Ihrem minimalistischen Design konzentriert sie sich auf das Wesentliche und Zeit wird zur Quality Time.

Die Gehäuse sind aus Edelstahl, ebenso die Uhrbänder. Außerdem werden Modelle mit Natoband und Lederbändern in sieben Farben angeboten.

Sep 122019
 

Das neu gegründete Start-up Offezio mit Sitz in Wien, transformiert alte Büroflächen in moderne neue Arbeitswelten. Die Flächen werden durch Teamorientierung in der Raumgestaltung, höhere Flächeneffizienz, neuester Technik und innovativem Design aufgewertet. Offezio bietet seinen Kunden fertige, standardisierte Produktpakete von der Planung und Bedarfserhebung über die Renovierung, Möblierung bis zum Betrieb der neuen Arbeitswelt. Dabei vereint Offezio zum ersten Mal die unterschiedlichen Bereiche New Work-Wissen, Innenarchitektur, Bauunternehmen, Einrichtungsstudio und Betriebsplattform in einem One-Stop-Shop. In jedem einzelnen Schritt steckt das Know-how der Gründer, jahrelange Erfahrung im Bereich Innovation sowie monatelanger Entwicklung. Über 100 Tests führte Offezio auf unterschiedlichen Flächen, in diversen Einrichtungen und Teamzusammensetzungen durch. Das Ergebnis sind die einzigartigen, modularen Konzepte mit den richtigen Zonen, der richtigen Architektur und den richtigen Materialen, um die Offezio-Vision umzusetzen: ein modernes Arbeitsumfeld, das eine stressfreie Atmosphäre und die individuelle Unternehmenskultur fördert, in der sich hochqualifizierte Fachkräfte wohlfühlen und nachhaltig mehr Wert für das Unternehmen generieren.


130 Jahre Bauexpertise
Gegründet wurde Offezio als Joint Venture von der Vorarlberger Investmentgesellschaft Rhomberg Ventures und dem Münchner Company Builder mantro GmbH. Der Unternehmenssitz des Start-ups befindet sich in Wien. „Als Gemeinschaftsunternehmen von Rhomberg und mantro fließen in jeden Umbau über 130 Jahre Bauexpertise und Innovationskraft ein. Das reduziert das Ausführungsrisiko für Eigentümer und Mieter, sodass in kürzester Zeit einzigartige Arbeitswelten entstehen können“, erklärt Elke Auer, Standort-Leiterin für Österreich.

Klare Kosten, schnelle Umsetzung, flexible Auswahl
Einer der größten Komfort- und Fehlerreduktionselemente im Planungs- und Bauablauf ist, dass Offezio eine Modernisierung von Gebäuden im Komplettpaket übernimmt: Nutzer müssen nicht mehr als Koordinatoren zwischen Architekten, Fachplanern oder Handwerkern fungieren. Der Verbau neuester Technik sowie ein intelligentes Licht-, Akustik- und Raumklimasystem helfen zudem dabei, CO2 und Energie zu sparen – dies führt zu einer langfristigen Kostensenkung.

Drei Leistungs-Pakete wählbar
Derzeit können die Kunden aus drei Dienstleistungspaketen wählen: Für jene die sich noch nicht recht vorstellen können, wie ihre in die Jahre gekommene Fläche zukunftsfit gemacht werden kann, schafft „Offezio ready“ einen Überblick: Die Anforderungen werden erörtert, die Flächen werden umgeplant, der Kunde kann aus drei Stilrichtungen wählen und bekommt fotorealistische Renderings sowie eine entsprechende Kosteneinschätzung. Als zweites Paket steht „Offezio transform“ zur Verfügung, hierbei geht es um den tatsächlichen Rück- und Umbau, die Bauleitung, Innenausbau und Einrichtung – alles mit einem Ansprechpartner. Diese Dienstleistungen können Eigentümer wie auch Mieter in Anspruch nehmen. Als zusätzliches Service bietet Offezio auch den Betrieb einer New Work-Fläche an, also die Bereitstellung und den Betrieb des Smart-Office-Systems mit Zugangs-, Lüftungs-, Licht- und Energie-Management sowie den Betrieb von Kaffeemaschinen, der Reinigung etc. Dieses Full-Service nennt sich „Offezio connect“.

„Alles, was wir brauchen ist die Angabe der gewünschten Leistung, des Stils, die Nettogrundfläche, die Anzahl der zukünftigen Arbeitsplätze und die Deckenhöhe, und schon können wir ein passendes Angebot zusammen stellen“, so Elke Auer.

Neue Arbeitswelten
„New Work“ ist ein Begriff, der sich in den letzten Jahren entwickelt hat und der letztendlich als Buzzword unklar definiert herumgeistert. Fest steht, die Art und Weise, wie wir heute arbeiten, hat sich dramatisch verändert, weshalb auch die Arbeitsumgebungen verändert werden müssen. Offezio-Konzepte sind

– Flächen, die dynamisch auf neue Tätigkeits-Anforderungen sowie Wachstum oder Verkleinerung eines Unternehmens reagieren können.
– Flächen, die innovatives und kreatives Arbeiten fördern, Teams näher zusammen bringen und dabei die Produktivität nachhaltig erhöhen.
– Flächen, die eine höhere Effizienz in der Unterbringung von Arbeitsplätzen aufweisen und dabei das Wohlempfinden der Menschen steigern.

Markus Ortmann, Geschäftsführer bei Offezio, weiß: „Modernes Arbeiten erfordert flexible und passende Raumkonzepte, um die Flächeneffizienz auch langfristig zu steigern und Mietern eine attraktive Arbeitsumgebung zu bieten.“ Rhomberg Ventures-Gründer Hubert Rhomberg, der bereits in vierter Generation ein erfolgreiches Bauunternehmen führt, will vor allem seine Fachkompetenz einbringen, um „Firmen ein neues Zuhause zu geben“: „Unsere Stärke liegt ganz klar in den Bereichen Immobilien und Bau. Daher freuen wir uns darauf, das Startup mit unserem Know-how und unseren Kontakten dabei zu unterstützen, moderne und attraktive Arbeitsräume zu schaffen.“


Über mantro

mantro ist ein High-Tech Company Builder aus München, der 2005 von Dr. Markus Ortmann, Manfred Tropper und Benjamin Schüdzig gegründet wurde. Heute ist mantro ein kompetenter Geschäftspartner, der zusammen mit etablierten Unternehmen zukunftsfähige, digitale Geschäftsmodelle entwickelt. Mit Erfahrung aus über 800 Projekten in 15 Jahren hat das Unternehmen mit Firmensitz in München und Zagreb innerhalb mittlerweile 14 Unternehmen gegründet und ist Arbeitgeber von fast 70 Entrepreneuren aus 18 Nationen. mantro ist, mit starkem Tech-Fokus, mehr als reiner Berater, sondern ein Partner auf Augenhöhe um den digitalen Wandel aktiv voranzutreiben und mitzugestalten.

Über Rhomberg Ventures
Die Investmentgesellschaft Rhomberg Ventures wurde von Hubert Rhomberg gegründet, um wirklich nachhaltige Innovationen und Geschäftsideen zu fördern. Wirklich nachhaltig heißt dabei, dass sowohl ökologische und soziale als auch ökonomische Kriterien der Sustainability erfüllt werden müssen. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeiten umfasst die Bereiche „Urban Development“, „Immobilien und Bauen“ sowie „Infrastruktur und Mobilität“ und wird von der Gesellschaft unter „Building. Space. Community“ summiert. Social und Impact Entrepreneure profitieren vom Know-how, den Kontakten und dem Kapital von Rhomberg Ventures und erhalten Unterstützung bei Aufgaben wie dem Geschäftsaufbau, der Projektfinanzierung oder dem Partnerring. Ziel ist es, eine Wertegemeinschaft und ein Netzwerk cleverer Ideen und Köpfe aufzubauen, das im sozioökonomischen Kontext bewusster und effizienter mit den Ressourcen der Erde umgeht. Wichtigstes Beteiligungsprojekt der Gesellschaft ist die Cree GmbH.

Sep 092019
 

Experimental Art Space, Musikforschungslabor und Digital Makers Day als Programmpunkte
Die Fachhochschule St. Pölten ist mit mehreren Programmpunkten beim diesjährigen Ars Electronica Festival vertreten: Ein Experimental Art Space widmet sich dem Design kreativer Medienprojekte, ein Musikforschungslabor steht zum Mitmachen und Ausprobieren bereit und am 7. September lädt der Digital Makers Day Vor- und QuerdenkerInnen für einen nachhaltigen digitalen Wandel zum Austausch.

Lehrende, ForscherInnen und Studierende der FH St. Pölten gestalten auch heuer wieder das Programm des Ars Electronica Festivals mit. Im Zuge eines Experimental Art Space etwa präsentieren Studierende des Bachelorstudiums Medientechnik und der Masterklasse Experimentelle Medien des Masterstudiums Digital Design kreative Medienprojekte.

Die Projekte, die sich mit dem Thema „Echokammer“ auseinandersetzen, bieten Besucherinnen und Besuchern einen aktuellen Einblick in experimentelle Medienproduktionen der Studierenden. Bei manchen handelt es sich um eigenständige Audio/Video-Produktionen, andere sind experimentelle Übersetzungen von interaktiven Installationen.

Die vorgestellten Arbeiten dienen als Ausgangspunkt für ein dreitägiges diskursives Format, das aus Impulsvorträgen, Diskussionsrunden und Workshops wie z. B. einem spekulativen Designlab besteht. Der Programmpunkt wird von der Netzwerkgruppe Academic Design Network Austria organisiert, einer Vernetzungsinitiative der Designstudiengänge österreichischer Hochschulen, an der die FH St. Pölten als Gründungsmitglied beteiligt ist.


Foto: Aufbau des Experimental Art Space beim Ars Electronica Festival 2019, FH St. Pölten / Markus Winterberger

Musikforschungslabor zum Mitmachen
Bei einem Musikforschungslabor stellen Studierende der Masterklasse Audio Design des Studiengangs Digital Media Production ihre Abschlussprojekte vor. Interaktion war das vorgegebene Thema für die Arbeiten und so laden alle Projekte zum Mitmachen und Ausprobieren ein.

FestivalbesucherInnen können selbst Sounds, Atmosphären und kurze Musikstücke produzieren, die dann für Spiele, Animationen und Realfilme oder -situationen verwendet werden. Nach dem Festival werden die Projekte über die Masterklassenwebsite https://audiodesign.fhstp.ac.at abrufbar sein.

Digital Makers Day
Der Digital Makers Day am 7. September lädt Vor- und QuerdenkerInnen sowie Changemakers für einen nachhaltigen digitalen Wandel und engagierte Personen zum Austausch ein. Mit kurzen Impulsvorträgen, interaktiven Formaten und Best-Practice-Präsentationen wird über die weitere Verbreitung und nachhaltige Etablierung einer digitalen Kultur diskutiert und gemeinsam an möglichen Maßnahmen gearbeitet.

Der Digital Makers Day ist die Auftaktveranstaltung des Digital Makers Hub. Dieser von der FH St. Pölten koordinierte Hub, will eine digitale Kultur fördern und eine weiter reichende Vernetzung zwischen „Digital Makers“ erreichen. Zu den Aktivitäten und möglichen Beteiligten des Hubs gehören Makerspaces, Co-Working Spaces, Hackerspaces, GründerInnenzentren und -initiativen, Wissensallianzen, Forschungszentren und Unternehmen.

„Digitale Innovationen brauchen kreative Lösungen einer von Co-Creation, Co-Ideation, Sharing Economy, offenen Zugängen zu Ressourcen und neuen Formen der Zusammenarbeit geprägten digitalen Kultur. Wesentliche Entwicklungen entstehen oft ‚Out of the Box‘, also abseits von etablierten, mitunter ausgetretenen Pfaden“, erklärt Hannes Raffaseder, für Forschung und Wissenstransfer zuständiger Prokurist der FH St. Pölten.


Foto: Aufbau des Experimental Art Space beim Ars Electronica Festival 2019, FH St. Pölten / Markus Winterberger

Vielfältige Plattformen zum Austausch
Derzeit entstehen in Österreich drei Digital Innovation Hubs. Sie sollen Unternehmen fit für die Digitalisierung machen. Im Zentrum steht der Wissenstransfer mit Forschungseinrichtungen. Der Digital Makers Hub ist einer dieser Hubs und versteht sich als offene Plattform für Informations- und Erfahrungsaustausch, Koordination, Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen digitalen Pionieren und klein- und mittelständischen Unternehmen (KMUs). Er wird betrieben von der FH St. Pölten (Koordination), der Initiative Industry meets Makers, der Tabakfabrik Linz und der Zukunftsakademie Mostviertel.
Zu den Vernetzungsaktivitäten des Digital Makers Hub gehören neben Veranstaltungen wie HubSessions, IdeaLabs, Hackathons und Boot Camps eine Online-Plattform und ein Expertinnen/Experten-Pool. „Die erfolgreichsten digitalen Innovationen haben sich in den vergangenen Jahren vielfach abseits traditioneller Forschung-, Entwicklungs- und Innovationszentren entwickelt und es ist ein rasanter Wandel von Ökosystemen für digitale Innovationen zu beobachten, in dem sich kreative Umgebungen und kollaborative Methoden sowie deutlich beschleunigte zyklische Entwicklungsprozesse etablieren“, erklärt Raffaseder.

Für den Digital Makers Hub werden noch weitere NetzwerkpartnerInnen gesucht. Interessierte Personen oder Institutionen erhalten weitere Informationen unter office@digitalmakers.at.

Digital Makers Day. Digital Innovation Out of the Box!

07.09.2019, 10:00 – 15:00 Uhr, Postcity Linz
Details zum Programm und Anmeldung: https://www.digitalmakershub.at/veranstaltungen

Digital Makers Hub
Der Digial Makers Hub wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort finanziert. Die FH St. Pölten koordiniert den Hub, PartnerInnen sind Industry meets Makers, die Zukunftsakademie Mostviertel und die Tabakfabrik Linz.

https://www.digitalmakershub.at

https://research.fhstp.ac.at/projekte/digital-makers-hub

https://www.fhstp.ac.at/de/newsroom/news/startschuss-fuer-digital-innovation-hubs

Experimental Art Space der FH St. Pölten beim Ars Electronica Festival
https://www.fhstp.ac.at/de/newsroom/events/experimental-art-space-ars-electronica-festival

Musikforschungslabor der FH St. Pölten beim Ars Electronica Festival
https://ars.electronica.art/outofthebox/musikforschungslabor

Über die Fachhochschule St. Pölten
Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. In 22 Studiengängen werden circa 3.200 Studierende betreut. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

Aug 292019
 

Dresscode bezeichnet Regeln und Vorschriften zur gewünschten Kleidung im privaten, gesellschaftlichen, kulturellen und geschäftlichen Umfeld.
Die Standards des Dresscode können sich je nach Land, Region, Religion, ethnischer Gruppierung, Unternehmens-, Zunft- oder Branchenzugehörigkeit unterscheiden. In einigen Regionen ist z. B. das Tragen einer Tracht zu öffentlichen Ereignissen erwünscht, wird außerhalb dieser Regionen jedoch als unpassend empfunden oder ist sogar verpönt.

Als Abendgarderobe bezeichnet man Kleidung, die sich durch Besonderheiten in Stoff, Schnitt und Aufmachung von der normalen Kleidung unterscheidet und abends zu festlichen Gelegenheiten getragen wird. Sie wird bestimmt durch definierte Konventionen und Kleiderordnungen.

Die Männer tragen meist als Abendgarderobe ein dunkelblauen oder schwarzen Sakkoanzug und dazu ein weißes Hemd mit Krawatte. Die Lederschuhe gehören ebenfalls zu der Abendgarderobe.

Die Damen wählen das elegante Abendkleid als Garderobe, wobei Sie mehr im Schnitt und Farbwahl zur Auswahl haben. Für die meisten Anlässe ist ein kurzes schulterfreies Cocktailkleid aus edlem Stoff oder ein eleganter Hosenanzug möglich. Das Dekolleté sowie Art und Größe des Schmucks sollte dem Anlass angemessen gewählt werden. Das Cocktailkleid wurde von der französischen Modedesignerin Coco Chanel erfunden in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Idee für das Kleid bassiert von Cocktailpartys und Empfängen bei denen vorwiegend Cocktails getrunken wurden. Die Damen solten auf deisen Partys elegant und festlich, aber nicht zu pompös gekleidet sein. Es sollte eine Mischung zwischen Alltagskleidung und Abendkleid gefunden werden. Dafür eignete sich das Cocktailkleid


Bild: jjshouse

Je nach Region wird auch traditionelle Abendkleidung getragen, die von der überregional verbreiteten Konvention abweicht. Zum Beispiel in ländlichen deutschsprachigen Gebieten der Trachten-Anzug, oder für die Damen das „Dirndl“. In Schottland ist der Kilt eine klassische Festtagskleidung.

Die Kleiderordnung ist bei offiziellen Anlässen wie Z.B Staatsbanketten auch heute noch formell, Anzug oder Smoking und Krawatte oder Fliege beim Herrn sowie Abendkleid bei der Dame. In besonderen Fällen wird von den Herren sogar noch Frack getragen.

Planen Sie auch einen unvergesslichen Abend, oder werden Sie bald eine festliche Gelegenheit besuchen? Mit den Cocktailkleidern von JJ’s House kann Ihnen dies auch gelingen auch ohne viel Mühe und grossen Kapital. Hier finden Sie Cocktailkleider in extravaganten Schnitten, diversen Farben und einmaligen Stoffen, für Sie individuell gestaltet. Mit glitzernden Pailletten oder mit einem knielangen Kleid aus Chiffon sind Sie auf jeder Party willkommen.

Habt ihr jemanden schon einmal nicht erkannt, weil er oder sie plötzlich ganz anders gekleidet war als ihr es gewohnt seid? Beispielsweise in einer solchen Situation sagt man “Kleider machen Leute”!

Aug 262019
 

Die Immobiliensuche ist im 21. Jahrhundert angekommen: Matching Technologie, Machine Learning-Algorithmen, Recommender, Zeitersparnis, erfolgsbasierendes Pricing Model – Schlagworte, die die Plattform des Wiener PropTech Unternehmens „Findheim“ auszeichnen, die sich dadurch wesentlich von anderen Vertretern dieser Zunft unterscheidet.

Eine Wohnung finden, die tatsächlich zu einem passt: Findheim durchsucht den Wiener Wohnungsmarkt und findet die Objekte, die zu den individuellen Wünschen der User passen. Anstatt sich manuell durch den gesamten Wohnungsmarkt wühlen zu müssen, beantworten Wohnungssuchende bei Findheim Fragen und kommen so zu den passenden Objekten. Das Finden selbst wird von einem auf Machine Learning basierenden Algorithmus übernommen.


„Algorithmen übernehmen heutzutage unsere Routenplanung, schlagen uns passende Outfits, Serien, Musik oder Freunde vor, kaufen und verkaufen Aktien, unterstützen Ärzte beim Diagnostizieren und lenken Fahrzeuge – nur Wohnungen suchen müsste man immer noch wie Anno 1996”, kritisiert Findheim-Geschäftsführer Jürgen Leger. „Wir transferieren moderne technische Optionen auf die Immobiliensuche und schaffen so eine echte Unterstützung für Leute, die im Begriff sind, eine der größten finanziellen Investitionen ihres Lebens zu tätigen.”


Mit Matching Technologie und Recommender-System zur Zeitersparnis
Eben dafür bedient sich Findheim einer uralten Tradition – dem Gespräch. „Durch gezieltes Stellen von Fragen rund um die Traumimmobilie zeichnen wir ein Profil der User, welches wir mit dem Gesamtmarkt abgleichen können. Wir analysieren und vergleichen die Vorlieben und das Verhalten unserer User und können so, mit Hilfe von Machine Learning-Algorithmen, klar und transparent darlegen, warum eine bestimmte Wohnung wie gut zu den individuellen Vorstellungen eines Suchenden passt.” erklärt Leger. „Es geht bei der Auswahl einer Traumwohnung schließlich um mehr als lediglich um Preis, Bezirk und Quadratmeteranzahl.”

Findheim berücksichtigt bei der Suche zwar den gesamten Kaufimmobilienmarkt der Bundeshauptstadt und deren Umland, zeigt seinen Nutzern allerdings nur den Teil, der für sie auch wirklich relevant ist. Durch eine Vorqualifikation wird der Fokus der User auf die richtigen Objekte gelenkt und spart somit Zeit und Mühen.

Das etwas andere Pricing Modell

In Punkto Monetarisierung setzt das Wiener Start-Up auf ein erfolgsbasiertes Modell. Da die Matching-Technologie einen echten Mehrwert liefert bricht das Unternehmen daher bewusst mit dem üblichen
Pricing-Modell von Immobilienplattformen. Bei Findheim bezahlen Verkäufer nur, wenn sie auch tatsächlich eine Wohnung verkaufen. Für Wohnungssuchende ist das Service kostenlos.

Über Findheim GmbH
Das Wiener PropTech-Unternehmen Findheim GmbH. wurde im Juli 2018 als Tochter der XPERT IT-Investment Holding GmbH.
gegründet und arbeitet seitdem mit Nachdruck an der Integration von Machine Learning in die Immobiliensuche.
Findheim ist auf den Kaufimmobilienmarkt im Bereich Wien und Umgebung spezialisiert und legt ein besonderes Augenmerk auf
die Neubauprojekte von Bauträgern aller Art.
www.findheim.at

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