Aug 152019
 

Die Uhrenmanufaktur VIRIBUS UNITIS bietet Luxusqualität zum erschwinglichen Preis. „Bei der letzten Messe war unser Stand direkt neben den Luxusuhrenherstellen aus der Schweiz und die Vertreter und Uhrmacher dieser alteingesessenen Konkurrenten war einerseits fasziniert von der Qualität und dem Design unserer Uhren, aber auch schockiert über den günstigen Preis – vor allem bei den Uhren aus Bronze“, schmunzelt VIRIBUS UNITIS-Erfinder und Entwickler Thomas Hiden.

Geleitet wird VIRIBUS UNITIS von Thomas Hiden. Der Unternehmer hat die Nachfrage nach hochwertigen Uhren erkannt und internationale Kontakte am Markt. Ganz bewusst hat man sich dafür entschieden, nicht nur auf schöne Äußerlichkeit zu setzen sondern vor allem auf höchste handwerkliche Qualität vom Gehäuse (wahlweise aus Stahl und Bronze) bis zum Armband zu setzen. „Unsere Uhren setzen von der Verarbeitung des Uhrbandes, bis zum kleinsten Ziffernblatt auf Perfektion und ungewöhnliche Materialen“ sagt Hilden.


Bild: VIRIBUS UNITIS

Mit seiner Firmenphilosophie und der qualitativen Arbeit trifft sein Unternehmen den Nerv der Zeit. Unabhängig von technischen Geräten, wollen viele Menschen wieder eine solide Handarbeit an ihrem Handgelenk haben. Die Uhren des österreichischen Herstellers bedienen genau diesen Anspruch. Wer ein Modell aus dieser Produktion erwirbt, kann darauf bauen, dass es ihm über das gesamte Leben gute Dienste erweisen wird.

„Bereits jetzt gibt es Wartezeiten auf bestimmte Modelle, da wir von den Anfragen überrollt werden. Und da wir ja bei jeder Uhr viele Stunden handwerkliche Arbeit investieren, kann es keine Massenfertigung geben. Jedes Uhrenmodell ist ausschließlich in limitierter Auflage erhältlich und daher nicht endlos verfügbar. Es ist so, wie bei einem coolen Sportwagen, auf den man warten muss.

Aug 152019
 

Ein Spielautomat ist ein ursprünglich mechanisch, später elektromechanisch und heute meist elektronisch funktionierendes, Screenbasiertes Gerät, das nach Münzeinwurf, Eingabe einer Banknote oder eines werthaltigen Tickets einen Spielverlauf startet, dessen Ergebnis durch Zufall und Spieler-Betätigungen bestimmt wird.

Die ersten Glücksspielautomaten kamen Anfang der 1900er Jahre, und werden jetzt auch in Casino Österreich Online angeboten von diversen Anbietern. Der Erfinder von Slot Machine gilt der US-amerikanischer Erfinder Charles August Fey. Seit 1990 wurden die ersten Online Casinos im Internet veröffentlicht und bieten seitdem auch Online Spielautomaten an. Diese erste Slot Machine war die erste mit einem 3-Walzen-Spielsystem. Aufgrund der fehlenden Patentanmeldung dieser Erfindung geriet das System zum Allgemeingut der Glücksspielbranche. Vor der Etablierung dieses Systems produzierten viele Hersteller Stand Slots, die nach dem Rouletteprinzip funktionierten und bei denen auf eine Farbe gesetzt werden musste, bevor man die Roulettescheibe meist mit einem Hebel in Bewegung versetzte.

Ein Beispiel für die Neue Generation der Erfindung von digitalen Spielautomaten ist Steam-Tower 3D Online Slot, welches Sie natürlich unter dem folgenden Link Slots Spiele Mr.Bet finden können.
Steampunk (von engl. steam „Dampf“ und am. punk „mies“, „wertlos“, verselbständigt „Punk“) ist ein Phänomen, das als literarische Strömung erstmals in den 1980ern auftrat und sich zu einem Kunstgenre,einer kulturellen Bewegung,einem Stil und einer Subkultur entwickelt hat.Dabei werden einerseits moderne und futuristische technische Funktionen mit Mitteln und Materialien des viktorianischen Zeitalters verknüpft, wodurch ein deutlicher Retro-Look der Technik entsteht. Andererseits wird das viktorianische Zeitalter bezüglich der Mode und Kultur idealisiert wiedergegeben. Steampunk fällt damit in den Bereich des sogenannten Retro-Futurismus,also einer Sicht auf die Zukunft, wie sie in früheren Zeiten entstanden sein könnte.
Die Wurzeln des Steampunks finden sich in den Romanen und Geschichten von Jules Verne und H. G. Wells. Diese frühen Science-Fiction-Autoren beschrieben die Zukunft der Technik aus der Sicht ihrer Zeit heraus, dem frühen industriellen Zeitalter, in dem der Vorreiter der Technik die Dampfmaschine war, in der Uhrwerke zur höchsten Präzision gebracht wurden und die Nutzung der Elektrizität gerade einmal in den Kinderschuhen steckte und insbesondere von dem Stereotyp des verrückten Wissenschaftlers verwendet wurde.

In den Phantastischen Welten des Steampunks hat die Dampfkraft eine größere Bedeutung erlangt als aus der Geschichte bekannt. Nicht nur Eisenbahnen werden mit Dampfmaschinen angetrieben, sondern auch Computer, Raumschiffe, Luftfahrzeuge, Dampfroboter und andere aus Kupfer, Messing und Holz bestehende fantastische Maschinen. Die Elektrizität wird häufig dazu benutzt, Menschen zu heilen oder zu verändern. Allgemein verfügt die Technik in diesen Welten über Möglichkeiten, die in etwa dem entsprechen, was man Mitte des 20. Jahrhunderts von der Kernenergie erwartete.
Magie, Okkultismus und Geisterbeschwörungen funktionieren ebenfalls in einigen Werken des Steampunk.

Steam-Tower ist ein echtes „muss“ für alle Steampunk Fans, ich bin auch einer von denen, welches die viktorianische Ära mit einem tollen Industrie-Retro-Look-Design kombiniert.

Steam-Tower versetzt euch in die Viktorianische Ära und die Symbole im Spiel werden mit verschiedenen Zahnrädern und Maschinen zusammengehalten. Der Slot besteht aus 5 Walzen, 10 Einsatzebenen und 15 Gewinnlinien. Das Ziel im Online Slot Spiel ist es, den Turm zu erklimmen, um die schöne Prinzessin zu befreien. Als Joker fungieren sowohl die Enterhaken-Pistole als auch der Held. Eines oder gleich mehrere dieser gestapelten Joker Symbole aktivieren die Freispiel Bonusrunde. Wenn dies geschieht, werden 10 Freispiele aktiviert und das Spiel steigt ins nächste Etage auf. Wenn ein Entenhaken in den Freirunden in Erscheinung tritt, werden 2 zusätzliche Free Spins vergeben. Der Dampfturm besteht aus insgesamt 16 Etagen und die Gewinne werden bis zu 7x multipliziert.
Steam Tower Slot unterscheidet sich durch sein Multiplikatoren Levelsystem von anderen Spielautomaten.

Andere Seriöse Online Casinos bieten natürlich auch viele andere Slot Spiele in diesem Bereich wie „Wild Rais“, „Tome of Madness“, „Perfect gems“.

Aug 142019
 

Im Rahmen der Spin-off-Strategie des Landes Niederösterreich und unter Federführung der Technologiefinanzierungs-gesellschaft tecnet equity und dem accent Gründerservice kämpften heuer 12 Teams aus niederösterreichischen Fachhochschulen um die Teilnahme an einem zehntägigen Aufenthalt im Silicon Valley sowie den Besuch der renommierten Berkeley Entrepreneurship Summer School im August.

„Mit der Teilnahme an der Berkeley Summer School, die heuer zum dritten Mal stattfindet, wollen wir einen Schritt setzen, damit auch niederösterreichische Studentinnen und Studenten die US-amerikanische Gründungskultur und den besonderen Spirit im Silicon Valley erleben können“, erklärt Landesrätin Petra Bohuslav. „Denn neben der Summer School wird auch ein Blick hinter die Kulissen von Firmen wie Google, Facebook und Co geworfen. Dort wird das Team auch ihr Projekt vorstellen und wertvolle Tipps zur Weiterentwicklung erhalten.“

Die Gründer des Teams Helpsole – Ines Nechi, Philipp Lederle, Thomas-Ferdinand Perktold und Andreas Müllner – Masterstudierende des Studienganges „Entrepreneurship and Applied Management“ der Fachhochschule Wiener Neustadt wollen zusammen mit dem führenden Parkinson-Spezialisten Dr. Dieter Volc, der bereits auf 25 Jahre Erfahrung mit der Krankheit zurückblicken kann, ein Produkt entwickeln, das den beiden Parkinson Phänomenen des Freezings (Freezing ist die plötzliche und unerwartete Unfähigkeit eine Bewegung zu starten oder weiter auszuführen) und des Trippelings entgegenwirken soll. Durch Freezing und Trippeling wird die Mobilität der Betroffenen stark eingeschränkt, was in vielen Fällen zu schwerwiegenden Stürzen und gefährlichen Situationen führen kann. Durch diskrete Reize in Form von Vibrationen wird Freezing und Trippeling überwunden und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig verbessert.

„Als wir eingereicht haben, hätten wir nie damit gerechnet, das Ganze zu gewinnen. Die Reise nach Berkeley ist nicht nur für uns persönlich eine Riesensache, sondern natürlich auch eine unglaubliche Chance zur Weiterentwicklung unseres Produkts“, freut sich „Helpsole“-Mitgründer Ferdinand Perktold.

„Wir wollen gerade im Technologiebereich bewusst den internationalen Wissensaustausch fördern und jungen heimischen Gründern den Blick über die Grenzen ermöglichen“, betont Doris Agneter, Geschäftsführerin von tecnet equity. Und accent-Geschäftsführer Michael Moll erklärt: „Die Teams, die in den vergangenen zwei Jahren im Silicon Valley waren, haben durch diese Teilnahme eine ganz erstaunliche Weiterentwicklung erhalten.“

Link Tipps zum Thema:
tecnet
Erfinderberatung
erfinderladen
accent Gründerservice

Aug 012019
 

Die jmw Innovation GmbH beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren an drei Standorten (Salzburg/Berlin/Rhein-Ruhr) erfolgreich mit der Umsetzung und Vermarktung von Ideen. Durch unser langjähriges Networking, unsere Leidenschaft für Neues und durch unsere erfahrenen Mitarbeiter sind wir heute DIE erste Anlaufstelle für neue Ideen im deutschsprachigen Raum.
Zur Verstärkung unseres Teams in Salzburg und Berlin suchen wir zum ehestmöglichen Eintritt einen

Deine Aufgaben:
Du bearbeitest die Anfragen von Erfindern und innovativen Unternehmen. Du lernst die vielfältigen Bereiche kennen und entwickelst gemeinsam im Team maßgeschneiderte Dienstleistungsangebote für die Umsetzung von Ideen.

Was wir voraussetzen:
• Spaß an Ideen und Erfindungen
• Freude und Erfahrung im Umgang mit Kunden und beim Telefonieren
• Eine abgeschlossene Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich
• Sie sind mit Herz und Seele Verkäufer und haben mehrjährige Berufserfahrung im Verkauf mit nachweisbaren Erfolgen
• Erfahrung im telefonischen Verkauf von Dienstleistungen
• Ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Eigenmotivation und Durchsetzungsstärke
• Sie haben Biss und eine hohe Abschlussstärke im Verkauf
• Sehr gute MS Office Kenntnisse
• Hausverstand

Was Dich erwartet:
• Ein abwechslungsreicher und herausfordernden Job wo Du all deine Erfahrung einbringen kannst.
• Ein moderner Arbeitsplatz in einem dynamischen Umfeld
• Die Möglichkeit, aktiv die Zukunft unseres Unternehmens mitzugestalten
• Eine umfangreiche Einschulung
• Gute Verdienstmöglichkeiten und eine erfüllende Aufgabe

UND JETZT? BEWERBEN! Bitte schicke Deine vollständige Bewerbung mit aktuellem Foto per Email z.H. Herrn Mike Bischof an: bischof@jmw-innovation.com – Büro Salzburg oder
Email z.H. Herrn Marijan Jordan an: jordan@jmw-innovation.com – Büro Berlin
Diese Position ist mit einem Einstiegsgehalt von EUR 2.300,- brutto/Monat (Basis Vollzeit) dotiert, wobei je nach Qualifikation und Berufserfahrung eine marktkonforme Überzahlung vorgesehen ist.

Links:
Jmw Innovation GmbH
Job Inserat als pdf

Jul 312019
 

Österreich ist ein kleines Land und hat eine sehr ereignisreiche Geschichte und eine stolze Vergangenheit – weltberühmte Menschen wie Wolfgang Amadeus Mozart oder Hedy Lamarr stammen aus Österreich. Viele für die Welt und die Menschheit wichtige Erfindungen und Entdeckungen wurden hier erfunden und realisiert.
Wir haben hier eine neue Artikelserie für euch gestartet mit den wichtigsten Erfindungen und Erfindern aus Österreich.

Man kann schon staunen wenn man liest was hier alles erfunden worden ist.

Der Schneidermeister Josef Madersperger gilt als einer der Erfinder der Nähmaschine.
Ohne diese Erfindung wäre die heutige Textilproduktion nicht möglich.

Josef Madersperger wurde 1768 in Kufstein geboren und übersiedelte 1790 mit seinem Vater nach Wien, weil sein Tiroler Elternhaus abgebrannt war. Dort begann er 1807 mit der Entwicklung der Nähmaschine, in die er all seine Ersparnisse und seine ganze Freizeit steckte. 1814 stellte er seine erste Nähmaschine vor, die die Bewegung der nähenden menschlichen Hand nachahmte, und demgemäß „Nähhand“ genannt wurde. Madersperger verwertete das 1815 ihm gewährte, einem Patent entsprechende Privileg nicht, das nach 3 Jahren erlosch, da er die für die Verlängerung erforderlichen Gebühren nicht rechtzeitig bezahlte.

Er hat sich zeitweilig als Obsthändler durchgebracht, wie dem Ansuchen beim Magistrat um Konzession zu entnehmen ist. Allerdings ist nicht bekannt, wie Madersperger dieses Gewerbe ausgeübt hat. Im Jahr 1823 wohnte er jedenfalls in der Himmelpfortgasse 14 und wurde als „gewesener bürgerlicher Schneider“ geführt.

Nach einigen erfolglosen Verbesserungsversuchen erfand Madersperger 1839 eine Maschine, die den Webvorgang nachahmte und mit dem Kettelstich arbeitete. Da Madersperger kein Geld hatte, um eine Fabrik zu bauen, schenkte er 1839 sein Nähmaschinenmodell dem k.k. polytechnischen Institut. 1841 erhielt er eine Bronzemedaille vom Niederösterreichischen Gewerbeverein.
Josef Madersperger verstarb am 2. Oktober 1850.


„Nähhand“ des Josef Madersperger um 1825, Technisches Museum Wien (Bild: Wikipedia).

Jul 302019
 

Zunächst hätte wohl kaum einer gedacht, dass daraus so ein großer Trend werden würde: Spieler lassen Zuschauer an ihrem Game-Erlebnis teilhaben, indem sie von ihrem Spiel einen Livestream über bestimmte Plattformen broadcasten. Mittlerweile ist das Ganze aber nicht nur zu einem beliebten Zeitvertreib, sondern zu einer millionenschweren Industrie avanciert. Denn der Livestream bedingte die Entwicklung des eSport, bei dem mehrere Computerspieler gegeneinander antreten und ein globales Publikum an ihrem Wettkampf teilhaben lassen. Die Technologie das Livestreams wurde auch von anderen Gaming-Bereichen aufgegriffen, unter anderem vom Live Casino wie unter https://www.unibet.de/livecasino und mittlerweile auch vom Mobile Gaming. Nun soll sogar die Königsdisziplin der Games-Technologie Gefallen daran gefunden haben: Auch Livestreams aus Virtual Reality Spielen sind mittlerweile möglich. Dieser Artikel klärt auf, welche Bedeutung das für die Szene hat.

Erste Schritte über Facebook live
Der erste Internetkonzern, der die Technologien Virtual Reality und Livestreams kombiniert, ist Social Network Gigant Facebook. Er ermöglicht es Nutzern, ihre Erfahrungen mit der Oculus Rift live mit ihren Facebook Freunden zu teilen. Das ist sowohl für Facebook als auch für die VR Industrie extrem wertvoll. Denn wenn Facebook-Nutzer vom tausendsten Urlaubs-Pic in ihrem Newsfeed gelangweilt sind, dann liegt das daran, dass sie auch selbst bestens bekannt damit sind, sich an einem Südseestrand die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen. Ein Livestream aus einem VR Game ermöglicht ihnen hingegen, eine Kostprobe einer Technologie zu erhalten, die andernfalls außerhalb ihrer Reichweite wäre. Schließlich sind hochwertige VR-Brillen immer noch ausgesprochen kostspielig. Facebook hat also eine neue Methode gefunden, seine Nutzer an sich zu binden sowie VR-Technik zu promoten. Doch lässt sich dieser Schachzug auch auf größere Events übertragen?

So nah und doch so fern

Noch gibt es wenige VR-Spiele, die flächendeckend in der eSport-Szene gespielt werden. Allerdings bietet VR Technologie auch in diesem Sektor großes Potenzial. Denn für die Zuschauer könnte es noch spannender sein, den Profi-Zockern dabei zuzusehen, wie sie sich auch physisch in andere Welten begeben. Und auch auf eine andere Art und Weise können VR und Livestreams zusammengebracht werden: nämlich dann, wenn Zuschauer per VR Livestream direkt an den Austragungsort gebeamt werden. Schließlich fehlt beim Viewing zu Hause auf der Couch die Atmosphäre, von anderen Fans umgeben zu sein. Livestreams mit der Option für virtuelle Realität würden hingegen auch entlegene Events für Fans unmittelbar zugänglich machen. Das setzt allerdings wieder eine weitreichende Übernahme von VR Geräten beim Publikum voraus.
Soziale Medien als Antreiber

Facebook spielt bei der Verbreitung dieser Kombination aus VR und Livestream Technologie weiterhin eine tragende Rolle, ebenso wie weitere Social-Media-Plattformen dies tun könnten. Denn über die sozialen Medien gelang es bereits, dass User die Live Streaming Funktion in ihrem Alltag nutzten. Diese Netzwerke sind eine nicht zu unterschätzende Kraft, wenn es darum geht, neue Technologien zu normalisieren. Neben Facebook hat auch Snapchat bereits mit der Technologie experimentiert und Instagram war Wegbereiter in Sachen Livestream. Welche Zukunft Nutzer auch in Bezug auf VR und Livestreams erwartet, sie wird in jedem Fall von den sozialen Medien geprägt sein.

Auf der einen Seite steht also das professionelle Gaming, das sich VR Livestreams zunutze macht. Auf der anderen Seite stehen soziale Medien, die eben diese Technologie im Alltag durchschnittlicher Nutzer integrieren.

Jun 032019
 

Das Europäische Patentamt (EPA) gab die Finalisten, die für den Europäischen Erfinderpreis 2019 nominiert sind, bekannt. Darunter befinden sich auch Erfinder aus Österreich: Die Unternehmer Klaus Feichtinger und Manfred Hackl sind als eines von drei Erfinderteams in der Kategorie „Industrie“ nominiert. Der Experimentalphysiker Maximilian Haider ist einer von drei Finalisten in der Kategorie „Lebenswerk“. Der Preis, der am 20. Juni in Wien verliehen wird, ehrt den Genius und die Kreativität von Erfinderinnen und Erfindern sowie Erfinderteams aus Europa und der ganzen Welt. Er wird bereits zum 14. Mal vergeben und würdigt deren Verdienste um den Fortschritt in Wissenschaft und Technik sowie ihre Bedeutung für unseren Alltag und für das Wirtschaftswachstum in Europa.

Die beiden Erfinder und Unternehmer Klaus Feichtinger und Manfred Hackl haben mit ihrem Ansatz das Kunststoffrecycling revolutioniert: Ihre Technologie bereitet Abfälle zu hochwertigen Kunststoffpellets auf, die das Ausgangsmaterial für neue Produkte bilden. Feichtinger und Hackl verstehen sich selbst als Pioniere der Kreislaufwirtschaft: ein Konzept, das darauf zielt, Abfall zu minimieren und Ressourcen immer wieder zu nutzen. Die österreichischen Erfinder fördern diesen Ansatz mit ihrer Innovation, die immer weitere Arten von Kunststoffabfällen recycelbar macht. Heute sind mehr als 6 000 ihrer Maschinen in 108 Ländern im Einsatz und produzieren jährlich über 14,5 Millionen Tonnen Kunststoff-Pellets. Ihre Technologie wird über EREMA vermarktet, eine Tochter der EREMA Group GmbH, die Hackl und Feichtinger mehrere Jahre gemeinsam leiteten. Die Firma ist Weltmarktführerin für Systeme und Technologien im Bereich des Kunststoffrecycling.

„Die Technologie von Feichtinger und Hackl schließt den Kreislauf beim Kunststoffrecycling. Die Erfinder haben einerseits die Effizienz der Verwertung gesteigert und andererseits ein besseres Endprodukt entwickelt. Das ist für die Wirtschaft eine gute Nachricht“, sagte EPA-Präsident António Campinos bei der Bekanntgabe der Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2019.


Klaus Feichtinger und Manfred Hackl

Dank Maximilian Haider konnte ein 60 Jahre altes Forschungsproblem in der Elektronenmikroskopie gelöst werden: Seine Erfindung – eine Art elektromagnetische Korrekturlinse für Elektronenstrahlen – sorgt für schärfere Bilder: Es gelang ihm, die Bildauflösung im Transmissionselektronenmikroskop (TEM) um den Faktor 5 zu verbessern. Damit ist es heute sogar möglich, einzelne Atome abzubilden. Deshalb können beispielsweise Halbleiterkristalle in atomarer Auflösung betrachtet werden. Mikrochip-Herstellern verschaffte dies die Möglichkeit, die Größe von Komponenten in mobilen Geräten zu reduzieren. Haider ist nominiert für die Entwicklung des weltweit ersten Korrektivsystems für das Elektronenmikroskop, das zu den wichtigsten Forschungsinstrumenten in der modernen Wissenschaft und der Nanotechnologie gehört. Seine „Korrekturlinsen“ kommen heute in 90 Prozent aller TEMs weltweit zur Anwendung.

„Haiders Erfindung hat dazu beigetragen, dass Elektronenmikroskopie heute bis auf die atomare Ebene möglich ist. Diese Leistung förderte wiederum den Fortschritt in der Materialwissenschaft“, sagte EPA-Präsident António Campinos über die Nominierung Haiders für den Europäischen Erfinderpreises 2019. „Seine Arbeiten und sein Unternehmen prägen seit Jahrzehnten die Elektronenmikroskopie.“

Innovative Lösungen als treibende Kräfte für eine bessere Zukunft – die Erfindungen aus Österreich im Einzelnen

Klaus Feichtinger und Manfred Hackl
Innovative Gegenstromtechnologie beim Kunststoffrecycling

Das Recycling von Kunststoffen ist ein ständig wiederkehrendes Thema in der Industrie. Die Aufbereitung gestaltet sich hier jedoch komplex, da jede Art von Kunststoffpolymer ein spezifisches Verfahren erfordert, um daraus verwertbares Material herzustellen. Daher konzentrierten sich die österreichischen Erfinder Klaus Feichtinger und Manfred Hackl besonders darauf, den Recycling-Prozess so innovativ und effizient wie möglich zu gestalten. Dafür entwickeln und bauen sie Maschinen, mit deren Hilfe die Industrie Kunststoffabfälle aufarbeiten und als wertvolle Ressource wiederverwenden kann.

Ihre Anlagen transportieren den Kunststoffabfall über Förderbänder, schneiden, mischen, erhitzen, trocknen und verdichten ihn. Ein Schneidverdichter dient als Zwischenspeicher, bevor das Material im Extruder plastifiziert, homogenisiert und gereinigt wird. Das zentrale Element in diesem Prozess ist Hackl und Feichtingers patentierte „Counter-Current“-Technologie: Sie bewegt das Material entgegengesetzt zum Durchfluss des Extruders – somit kann in kürzerer Zeit mehr Kunststoff bewältigt werden. Darüber hinaus ist die Verarbeitung auch bei niedrigen Temperaturen möglich. Das führt insgesamt zu mehr Durchsatz in der Produktionslinie und zu besserer Qualität. Die „Counter-Current“-Technologie steigert die Produktivität und ermöglicht auch, bisher nicht verwertbaren Abfall zu nutzen – beispielsweise stark bedruckte Kunststofffolien von Konsumgüterverpackungen.

Feichtinger und Hackl haben fast ihre gesamte berufliche Laufbahn der effizienten und technisch ausgereiften Aufbereitung von Kunststoffen gewidmet. Hackl ist bis heute CEO der EREMA Group GmbH, während Feichtinger, kürzlich von der Position des CEOs zurückgetreten, sein Know-how als Manager im Bereich des geistigen Eigentums und der neuen Technologien einbringt.

Gemeinsam halten die beiden Erfinder 37 europäische Patente auf ihre Recycling-Erfindungen.

Maximilian Haider
Aufbau der ersten elektronischen Linse
Das Elektronenmikroskop gibt es seit mehr als 60 Jahren. Es zählt weltweit zu den in Wissenschaft und Forschung am Häufigsten verwendeten Instrumenten. Sein Prinzip: Es bündelt Elektronenstrahlen an Stelle von Licht. Deshalb können Elektronenmikroskope Objekte abbilden, die für optische Mikroskope zu klein sind. Allerdings verursachten die Strahlen von geladenen Elektronenteilchen noch vor 20 Jahren Bilddeformationen, die ihre Auflösung einschränkten. Der deutsche Physiker Otto Scherzer entwickelte zwar bereits in den 1940er Jahren eine Theorie zur Lösung dieses Problems, diese konnte aber aufgrund des damaligen Stands der Technik nicht umgesetzt werden.

Erst Maximilian Haider fand in den 1990er Jahren den Weg, sie zur praktischen Anwendung zu bringen. Sein weltweit erstes Korrektivsystem gleicht die inhärenten Verzerrungen aus und reduziert die Unschärfe der Mikroskopbilder. 1997 stand seine Technologie für die Anwendung im Transmissionselektronenmikroskop (TEM) zur Verfügung und ermöglichte eine Rekordauflösung von 0,12 Nanometern. Erstmals konnten einzelne Atomlagen in Halbleiterkristallen identifiziert werden. Diese hohe Auflösung war damals ein Durchbruch für Wissenschaft, Elektronenoptik und für alle Materialwissenschaftler. Im Jahr 2015 erreichte Haider die bisher unübertroffene Auflösung von 0,043 Nanometern – eine Strecke kleiner als der Radius eines Wasserstoffatoms!

Maximilian Haider wurde 1950 im oberösterreichischen Freistadt geboren machte eine Ausbildung als Optiker und studierte an der Universität Kiel und der TU Darmstadt Physik. Für seine Doktorarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema Überwindung der Auflösungsgrenze der Elektronenmikroskopie. Nach seiner Promotion im Jahr 1987 setzte er seine Arbeit an der Korrekturtechnologie am Europäischen Molekularbiologischen Labor (EMBL) in Heidelberg fort, wo er schließlich die Elektronenmikroskop-Gruppe leitete.

Heute ist Maximilian Haider Professor für Elektronenoptik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das Unternehmen CEOS, das er bereits 1996 mit den deutschen Physikern Harald Rose und Joachim Zach gegründet hatte und immer noch als leitender Berater unterstützt, bietet Komponenten für 90 Prozent aller heute auf dem Markt befindlichen Transmissionselektronenmikroskope an. In Zusammenarbeit mit führenden Mikroskop-Anbietern, darunter JEOL, Philips, Hitachi, Thermo Fisher Scientific und ZEISS, definiert es die Grenzen der Technologie immer wieder neu, und Forscher profitieren von noch schärferen und besseren Bildern.

Seine Erfindungen wurden mit 11 Patenten geschützt.

Über den Europäischen Erfinderpreis
Der Europäische Erfinderpreis ( http://www.epo.org/learning-events/european-inventor.html ) ist einer der prestigeträchtigsten Innovationspreise Europas. Er wurde 2006 vom EPA ins Leben gerufen und ehrt einzelne Erfinder und Erfinderteams, deren Erfindungen Lösungen für einige der drängendsten Probleme unserer Zeit darstellen. Die Finalisten und Gewinner werden von einer unabhängigen Jury ( https://www.epo.org/learning-events/european-inventor/jury.html ) bestehend aus internationalen Größen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Akademie und Forschung ausgewählt, welche die Vorschläge auf deren Beitrag zum technischen Fortschritt, zur gesellschaftlichen Entwicklung, zum wirtschaftlichen Wohlstand und zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Europa hin überprüft. Der Preis wird in fünf Kategorien bei einer Gala-Veranstaltung verliehen, die dieses Jahr am 20. Juni stattfinden wird. Der Gewinner des Publikumspreises ( http://www.epo.org/learning-events/european-inventor/popular-prize.html ) wird von der Öffentlichkeit aus den 15 Finalisten im Vorfeld der Verleihung über ein Online-Voting auf der EPA-Website ( http://www.epo.org/learning-events/european-inventor/popular-prize.html ) gewählt. Abgestimmt werden kann bis zum 16. Juni 2019.

Über das Europäische Patentamt
Das Europäische Patentamt (EPA) ( http://www.epo.org/index_de.html ) ist mit fast 7 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine der größten europäischen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes. Der Hauptsitz ist in München; Niederlassungen gibt es in Berlin, Brüssel, Den Haag und Wien. Das EPA wurde gegründet, um die Zusammenarbeit europäischer Staaten im Patentwesen zu fördern. Über das zentrale Erteilungsverfahren beim EPA können Erfinder auf der Grundlage einer einzelnen Patentanmeldung Patentschutz in bis zu 44 Ländern (mit einem Markt von rund 700 Millionen Menschen) erlangen. Das EPA gilt überdies als die weltweit bedeutendste Behörde für Patentrecherchen und Patentinformation.


Link Tipps:

Weiterführendes Material zu Klaus Feichtinger:
Videomaterial und Fotos:
https://www.epo.org/news-issues/press/european-inventor-award/2019/feichtinger.html
Lesen Sie mehr über die Erfinder:
https://www.epo.org/learning-events/european-inventor/finalists/2019/haider.html

Weiterführendes Material zu Maximilian Haider:

Video- und Fotomaterial:
https://www.epo.org/news-issues/press/european-inventor-award/2019/haider.html
Lesen Sie mehr über den Erfinder:
https://www.epo.org/learning-events/european-inventor/finalists/2019/haider.html

Mai 312019
 

Österreich ist ein kleines Land – die Alpenrepublik wird oft als „der kleiner Bruder“ von Deutschland wahrgenommen. Österreich hat eine ereignisreiche Geschichte und eine sehr stolze Vergangenheit hinter sich – weltberühmte Menschen wie Wolfgang Amadeus Mozart oder Hedy Lamarr stammen aus Österreich. Viele für die Menschheit wichtigen Erfindungen und Entdeckungen erblickten hier das Licht der Welt. Wir haben hier eine neue Artikelserie für euch gestartet mit den wichtigsten Erfindungen aus Österreich.
Man kann schon staunen wenn man liest was hier alles erfunden worden ist.

Seit über 100 Jahren verzaubern die Glaskugeln der Wiener Schneekugelmanufaktur Perzy mit ihren liebevoll gestalteten Winterlandschaften.

Eine Schneekugel ist ein mit Wasser gefüllter Behälter aus Glas oder Kunststoff, in dem sich außerdem kleine Partikel befinden, die beim Schütteln aufwirbeln und sich dann wie Schnee langsam wieder setzen. Die Kugeln enthalten kleine Figuren oder Miniatur-Landschaften, die beim Schütteln „eingeschneit“ werden.

Wie manch andere Erfindungen verdankt auch diese Erfindung des österreichischen Chirurgieinstrumentenmechanikers Erwin Perzy ihre Entstehung einem Zufall. Er war der Erste, der sich die „Glaskugel mit Schnee-Effekt“ patentieren ließ.

Eigentlich hatte sich Perzy auf die Herstellung von chirurgischen Instrumenten spezialisiert. Auf Wunsch von Chirurgen wollte er eine besonders helle Lichtquelle entwickeln, wozu er Versuche mit einer sogenannten Schusterkugel machte. Sie besteht aus einem mit Wasser gefüllten kugelförmigem Glaskolben, der vor brennenden Kerzen platziert wird, so dass er den Kerzenschein verstärkt. Perzy mischte dem Wasser Glasspäne bei, um die Reflexion zu verstärken. Die wirbelnden Späne erinnerten ihn an Schnee und brachten ihn auf die Idee mit der Schneekugel. Er baute ein winziges Modell der Basilika von Mariazell, platzierte sie in eine Glaskugel, füllte sie mit Wasser und fügte Grieß als Schnee hinzu.

Dieses Modell gab er einem Freund, der einen Andenkenstand besaß, wo es auf lebhaftes Interesse von Kunden stieß. Im Jahr 1900 eröffnete Perzy mit seinem Bruder Ludwig zusammen einen Betrieb, um sich ganz der Produktion der Glaskugeln zu widmen. Dieser Betrieb besteht noch heute und wird jetzt von Erwin Perzys gleichnamigem Enkel geführt. Für die Herstellung der Figuren in den Kugeln entwickelte die Firma eine Legierung, die auch als Silvesterguss zum Bleigießen vertrieben wird.

In den 1950er Jahren trat bei einigen Herstellern Polystyrol an die Stelle des Glases; die „Schneeflocken“ sind jetzt meistens aus einer Kunststoffmischung. Zusätze zum Wasser verhindern, dass sich Algen bilden können. Durch moderne Fertigungsmethoden wurde die Schneekugel zu einem Massenprodukt, das als beliebtes Reisemitbringsel in vielen Städten und Regionen gehandelt wird. Bei neueren Modellen lässt sich verdunstetes Wasser mit einer Spritze nachfüllen.

Er nannte seine Erfindung Glaskugel mit Schneeefekt. Auch der bekannte Wiener Silvesterguss zählte zu seinen Erfindungen. Der alte Brauch des Bleigiessens in der Silvesternacht inspirierte ihn, eine leichtschmelzende Legierung zu suchen, damit man auch mit einer Kerzenflamme das Metall zum Schmelzen bringen konnte. Einige Jahre darauf, erhielt Erwin Perzy I sogar eine Ehrung des Kaisers für seine Arbeit.

Heute wird das Original Wiener Schneekugelmanufaktur Unternehmen bereits in der 3. und 4. Generation erfolgreich weitergeführt in der Schumanngasse 87, in Wien.

Da jede Schneekugel auch heute noch in Handarbeit hergestellt wird, ist jede Kugel so einmalig, wie eine einzelne Schneeflocke.

In gemütlicher Atmosphäre, welches über 250 Jahre altes Betriebsgebäude ausstrahlt, zeigen Die Erben des Erfinders Perzy Historisches und Aktuelles zum Thema Schneekugel im eigenem Schneekugelmuseum.

Der angeschlossene Verkaufsraum bietet Ihnen die Möglichkeit aus vielen hundert Motiven auszuwählen und eine kleine Winterwelt mit nach Hause zu nehmen.

Link Tipps:
Schneekugelmuseum
Erfinderberatung

Mai 202019
 

Bluecode, das in Österreich entwickelte, gesamteuropäische Mobile-Payment-System, hat vor Kurzem den Instant Payment Hackathon der Europäischen Zentralbank (EZB) gewonnen und dabei in der Jurybewertung die Smartphone-Bank N26 und den Zahlungsdienstleister Worldpay hinter sich gelassen. Aufgabe war es, innerhalb von 24 Stunden eine mobile Zahlungslösung für SEPA Instant Credit Transfers zu entwickeln, bei welcher Echtzeit-Zahlungen im europäischen Zahlungsraum (SEPA) unmittelbar auf dem Konto des Empfängers eingehen – ohne die Verzögerung eines Bankgeschäftstags. Der Wettbewerb fand im Rahmen der zweitägigen EZB-Konferenz „An innovative single market for the Euro” in Frankfurt am Main statt.

„Es ist ein positives Signal, dass sich die Europäische Zentralbank Know-how von führenden Fintech-Unternehmen aus Europa holt, um Innovationen im mobilen Zahlungsverkehr zu fördern und gesamteuropäische Lösungen ‚made in Europe‘ voranzutreiben“, stellt Christian Pirkner, CEO der Blue Code International AG, erfreut fest. „Denn in Zeiten von Donald Trump und internationalen Handelskonflikten häufen sich die Forderungen nach einer größeren Unabhängigkeit Europas von US-amerikanischen Bezahlsystemen – angefangen von EZB-Direktor Yves Mersch über Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz bis hin zur deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nur warnen und fordern alleine reicht aber nicht, daher sind wir solchen EZB-Initiativen sehr dankbar, dass wir unseren Beitrag zu einem zukunftssicheren Zahlungsmarkt für über 500 Millionen Europäer leisten können.“

Erstes europaweit gültiges Mobile-Payment-System wächst

In den letzten Monaten hat Bluecode rechtlich wie technisch das erste unabhängige und europaweit gültige Mobile-Payment-System etabliert. Es ermöglicht das bargeldlose Bezahlen per Android-Smartphone, iPhone und Apple Watch in Kombination mit digitalen Mehrwertservices und Bonusprogrammen, den Bluecode Rewards. Beim Bezahlvorgang werden im Sinne des europäischen Datenschutzrechts keine persönlichen Daten auf dem Handy gespeichert oder übertragen. Dennoch können Händler bestehende digitale Kundenkarten, Lotterien, Stempelpässe oder Punkteprogramme mit dem mobilen Bezahlen per Bluecode verknüpfen, oder darüber auch neue Kundenbindungsprogramme aufsetzen. Nach dem Scan des anonymen, blauen Barcodes (Bluecode) an der Registrierkasse wird der Einkauf einfach vom Girokonto des Kunden abgebucht. Damit verknüpfte Mehrwerte wie Boni, Rabatte oder Treuepunkte werden dem Kunden sofort in der App gutgeschrieben. Auch Handelsunternehmen haben durch diese direkte Echtzeitbuchung vom Girokonto (Instant Payment) einen großen Vorteil: Der vom Kunden bezahlte Betrag wird sofort auf ihr Händlerkonto überwiesen. Dies dürfte insbesondere Klein- und Kleinstunternehmen erfreuen, denn sie warteten bisher oft mehrere Tage auf Überweisungen.

Nachdem bereits über 85 Prozent des heimischen Lebensmitteleinzelhandels und viele weitere Händler die Bluecode-Handyzahlung akzeptieren, forciert Bluecode derzeit den europaweiten Rollout und die Integration in Registrierkassen, Apps des Handels und der Banken sowie in Warenautomaten. In Deutschland wird die Expansion unter anderem von der größten Bankengruppe Europas, der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe, der Warenhauskette Galeria Kaufhof sowie den Globus-Märkten unterstützt. In den kommenden Monaten sollen weitere Länder folgen.

Kostenloser Download der Bezahl-App Bluecode:

· Für iOS-Endgeräte (iPhone und Apple Watch): http://apple.co/2z33mN5
· Für Android-Smartphones: http://bit.ly/2AHFrPF

Über Bluecode
Bluecode ist die erste paneuropäische Mobile-Payment-Lösung, die bargeldloses Bezahlen per Android-Smartphone, iPhone und Apple Watch gemeinsam mit Value Added Services (digitale Mehrwertservices, Bluecode Rewards) in Apps – beispielsweise von Banken und Händlern – ermöglicht. Im Sinne des europäischen Datenschutzrechts werden beim Bezahlvorgang keine persönlichen Daten auf dem Handy gespeichert oder übertragen. Das hochsichere, TAN-basierte Bezahlverfahren funktioniert mit jedem Girokonto und ist unabhängig von der Übertragungstechnologie (Barcode, QR-Code, Bluetooth, NFC) einsetzbar. Namhafte Banken aus Österreich und Deutschland (Sparkassen-Finanzgruppe, Raiffeisen Oberösterreich, Hypo Tirol Bank), Acquirer (BS Payone), internationale Bankensoftwareanbieter (Temenos Group AG/Schweiz) und Payment-Plattformen (Alipay/China) sowie führende Händler (u.a. Galeria Kaufhof-Gruppe, Globus-Gruppe, Konsum, Rewe-Töchter Billa, Merkur und Bipa, Spar Österreich-Gruppe) unterstützen den europaweiten Rollout und die Integration in Registrierkassen, Automaten, Banking-, Retail- und Kundenkarten-Apps (u.a. mobile-pocket). Bluecode deckt österreichweit bereits mehr als 85% des Lebensmitteleinzelhandels und viele weitere Akzeptanzstellen (Handel & E-Commerce, Gastronomie, Mobilität, Entertainment, Sportstadien) ab. Mehr Informationen unter: www.bluecode.com

Mai 132019
 

Neue Test-Arbeitsplätze für Studium und Forschung an der FH St. Pölten
Für das duale Studium Smart Engineering hat die FH St. Pölten vier experimentelle Arbeitsplätze eingerichtet. Die „Smart Engineering Experimental Workstations“ zeigen, wie digitale Technologien bei industriellen Produktionsprozessen in der Industrie 4.0 eingesetzt werden. Studierende der FH können daran für ihre Ausbildung trainieren. Die Arbeitsplätze veranschaulichen und vermitteln aktuelle Themen der Industrie 4.0.

Ob Hilfestellung für WerksmitarbeiterInnen, Maschinenservice-Anleitungen mittels Virtual und Augmented Reality, die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen, das Überwachen von Prozessen oder neue Formen der Datenübertragung: Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und den Arbeitsalltag in der Industrie.

In enger Kooperation mit Unternehmen bildet der duale Studiengang Smart Engineering der FH St. Pölten Expertinnen und Experten für die stark interdisziplinären neuen Aufgabengebiete der Industrie 4.0 aus. Für den praxisorientierten Unterricht wurden nun vier experimentelle Arbeitsplätze eingerichtet. Sie vermitteln unter anderem Wissen zu industrieller Bildverarbeitung, sensorgestützten Bauteilmagazinen sowie mehreren 3D-Druck-Systemen.


Bild: Test-Arbeitsplätze für die Industrie 4.0 an der FH St. Pölten| Copyright: FH St. Pölten / Christoph Braun

„Durch die neuen Industriearbeitsplätze sind wir in der Lage, die Lehrveranstaltungen im Studiengang Smart Engineering noch praxisnäher zu gestalten. Gleichzeitig ergeben sich neue Chancen, um Innovationen im Bereich ‚Arbeitsplatz der Zukunft‘ zu erforschen. Die neuen Arbeitsplätze ermöglichen zudem ein erweitertes Workshop-Angebot für Schulklassen upnd Unternehmen für den Wissens- und Forschungstransfer“, erklärt Studiengangsleiter Thomas Felberbauer.

Entwickeln und testen
Mit den neuen Arbeitsplätzen können die Studierenden in Projekt-, Bachelor- und Diplomarbeiten Vorhaben im Bereich digitaler Technologien mit Bezug zur industriellen Produktion entwickeln und deren Durchführbarkeit testen. Beispielsweise können sie den Einsatz von Technologien im Bereich Augmented und Virtual Reality für Assistenzsysteme, Arbeitsanweisungen und Hilfestellungen erforschen. Mit den vorhandenen Videoprojektions- und Kamerasystemen können Produktionsprozesse optimiert und die Qualität der entwickelten Produkte erhöht werden.

Die Arbeitsplätze sollen in Zusammenarbeit mit Anbieterinnen und Anbietern von Steuerungs- und Automatisierungstechnik weiter ausgebaut werden. Noch in diesem Jahr soll eine automatisierte, kollaborierende Mensch-Roboter-Interaktionsstation entstehen.

Wer sich ein Bild vom dualen Bachelorstudium Smart Engineering machen möchte, kann am 21. Mai zum Infotermin an die FH St. Pölten kommen.

Bachelorstudium Smart Engineering of Production Technologies and Processes
Details zu Studium, Anmeldung, Bewerbung und Infoterminen.
https://www.fhstp.ac.at/bse

Über die Fachhochschule St. Pölten
Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. In mittlerweile 22 Studiengängen werden circa 3.200 Studierende betreut. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

Get Adobe Flash player