jordan

Jun 032019
 

Das Europäische Patentamt (EPA) gab die Finalisten, die für den Europäischen Erfinderpreis 2019 nominiert sind, bekannt. Darunter befinden sich auch Erfinder aus Österreich: Die Unternehmer Klaus Feichtinger und Manfred Hackl sind als eines von drei Erfinderteams in der Kategorie „Industrie“ nominiert. Der Experimentalphysiker Maximilian Haider ist einer von drei Finalisten in der Kategorie „Lebenswerk“. Der Preis, der am 20. Juni in Wien verliehen wird, ehrt den Genius und die Kreativität von Erfinderinnen und Erfindern sowie Erfinderteams aus Europa und der ganzen Welt. Er wird bereits zum 14. Mal vergeben und würdigt deren Verdienste um den Fortschritt in Wissenschaft und Technik sowie ihre Bedeutung für unseren Alltag und für das Wirtschaftswachstum in Europa.

Die beiden Erfinder und Unternehmer Klaus Feichtinger und Manfred Hackl haben mit ihrem Ansatz das Kunststoffrecycling revolutioniert: Ihre Technologie bereitet Abfälle zu hochwertigen Kunststoffpellets auf, die das Ausgangsmaterial für neue Produkte bilden. Feichtinger und Hackl verstehen sich selbst als Pioniere der Kreislaufwirtschaft: ein Konzept, das darauf zielt, Abfall zu minimieren und Ressourcen immer wieder zu nutzen. Die österreichischen Erfinder fördern diesen Ansatz mit ihrer Innovation, die immer weitere Arten von Kunststoffabfällen recycelbar macht. Heute sind mehr als 6 000 ihrer Maschinen in 108 Ländern im Einsatz und produzieren jährlich über 14,5 Millionen Tonnen Kunststoff-Pellets. Ihre Technologie wird über EREMA vermarktet, eine Tochter der EREMA Group GmbH, die Hackl und Feichtinger mehrere Jahre gemeinsam leiteten. Die Firma ist Weltmarktführerin für Systeme und Technologien im Bereich des Kunststoffrecycling.

„Die Technologie von Feichtinger und Hackl schließt den Kreislauf beim Kunststoffrecycling. Die Erfinder haben einerseits die Effizienz der Verwertung gesteigert und andererseits ein besseres Endprodukt entwickelt. Das ist für die Wirtschaft eine gute Nachricht“, sagte EPA-Präsident António Campinos bei der Bekanntgabe der Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2019.


Klaus Feichtinger und Manfred Hackl

Dank Maximilian Haider konnte ein 60 Jahre altes Forschungsproblem in der Elektronenmikroskopie gelöst werden: Seine Erfindung – eine Art elektromagnetische Korrekturlinse für Elektronenstrahlen – sorgt für schärfere Bilder: Es gelang ihm, die Bildauflösung im Transmissionselektronenmikroskop (TEM) um den Faktor 5 zu verbessern. Damit ist es heute sogar möglich, einzelne Atome abzubilden. Deshalb können beispielsweise Halbleiterkristalle in atomarer Auflösung betrachtet werden. Mikrochip-Herstellern verschaffte dies die Möglichkeit, die Größe von Komponenten in mobilen Geräten zu reduzieren. Haider ist nominiert für die Entwicklung des weltweit ersten Korrektivsystems für das Elektronenmikroskop, das zu den wichtigsten Forschungsinstrumenten in der modernen Wissenschaft und der Nanotechnologie gehört. Seine „Korrekturlinsen“ kommen heute in 90 Prozent aller TEMs weltweit zur Anwendung.

„Haiders Erfindung hat dazu beigetragen, dass Elektronenmikroskopie heute bis auf die atomare Ebene möglich ist. Diese Leistung förderte wiederum den Fortschritt in der Materialwissenschaft“, sagte EPA-Präsident António Campinos über die Nominierung Haiders für den Europäischen Erfinderpreises 2019. „Seine Arbeiten und sein Unternehmen prägen seit Jahrzehnten die Elektronenmikroskopie.“

Innovative Lösungen als treibende Kräfte für eine bessere Zukunft – die Erfindungen aus Österreich im Einzelnen

Klaus Feichtinger und Manfred Hackl
Innovative Gegenstromtechnologie beim Kunststoffrecycling

Das Recycling von Kunststoffen ist ein ständig wiederkehrendes Thema in der Industrie. Die Aufbereitung gestaltet sich hier jedoch komplex, da jede Art von Kunststoffpolymer ein spezifisches Verfahren erfordert, um daraus verwertbares Material herzustellen. Daher konzentrierten sich die österreichischen Erfinder Klaus Feichtinger und Manfred Hackl besonders darauf, den Recycling-Prozess so innovativ und effizient wie möglich zu gestalten. Dafür entwickeln und bauen sie Maschinen, mit deren Hilfe die Industrie Kunststoffabfälle aufarbeiten und als wertvolle Ressource wiederverwenden kann.

Ihre Anlagen transportieren den Kunststoffabfall über Förderbänder, schneiden, mischen, erhitzen, trocknen und verdichten ihn. Ein Schneidverdichter dient als Zwischenspeicher, bevor das Material im Extruder plastifiziert, homogenisiert und gereinigt wird. Das zentrale Element in diesem Prozess ist Hackl und Feichtingers patentierte „Counter-Current“-Technologie: Sie bewegt das Material entgegengesetzt zum Durchfluss des Extruders – somit kann in kürzerer Zeit mehr Kunststoff bewältigt werden. Darüber hinaus ist die Verarbeitung auch bei niedrigen Temperaturen möglich. Das führt insgesamt zu mehr Durchsatz in der Produktionslinie und zu besserer Qualität. Die „Counter-Current“-Technologie steigert die Produktivität und ermöglicht auch, bisher nicht verwertbaren Abfall zu nutzen – beispielsweise stark bedruckte Kunststofffolien von Konsumgüterverpackungen.

Feichtinger und Hackl haben fast ihre gesamte berufliche Laufbahn der effizienten und technisch ausgereiften Aufbereitung von Kunststoffen gewidmet. Hackl ist bis heute CEO der EREMA Group GmbH, während Feichtinger, kürzlich von der Position des CEOs zurückgetreten, sein Know-how als Manager im Bereich des geistigen Eigentums und der neuen Technologien einbringt.

Gemeinsam halten die beiden Erfinder 37 europäische Patente auf ihre Recycling-Erfindungen.

Maximilian Haider
Aufbau der ersten elektronischen Linse
Das Elektronenmikroskop gibt es seit mehr als 60 Jahren. Es zählt weltweit zu den in Wissenschaft und Forschung am Häufigsten verwendeten Instrumenten. Sein Prinzip: Es bündelt Elektronenstrahlen an Stelle von Licht. Deshalb können Elektronenmikroskope Objekte abbilden, die für optische Mikroskope zu klein sind. Allerdings verursachten die Strahlen von geladenen Elektronenteilchen noch vor 20 Jahren Bilddeformationen, die ihre Auflösung einschränkten. Der deutsche Physiker Otto Scherzer entwickelte zwar bereits in den 1940er Jahren eine Theorie zur Lösung dieses Problems, diese konnte aber aufgrund des damaligen Stands der Technik nicht umgesetzt werden.

Erst Maximilian Haider fand in den 1990er Jahren den Weg, sie zur praktischen Anwendung zu bringen. Sein weltweit erstes Korrektivsystem gleicht die inhärenten Verzerrungen aus und reduziert die Unschärfe der Mikroskopbilder. 1997 stand seine Technologie für die Anwendung im Transmissionselektronenmikroskop (TEM) zur Verfügung und ermöglichte eine Rekordauflösung von 0,12 Nanometern. Erstmals konnten einzelne Atomlagen in Halbleiterkristallen identifiziert werden. Diese hohe Auflösung war damals ein Durchbruch für Wissenschaft, Elektronenoptik und für alle Materialwissenschaftler. Im Jahr 2015 erreichte Haider die bisher unübertroffene Auflösung von 0,043 Nanometern – eine Strecke kleiner als der Radius eines Wasserstoffatoms!

Maximilian Haider wurde 1950 im oberösterreichischen Freistadt geboren machte eine Ausbildung als Optiker und studierte an der Universität Kiel und der TU Darmstadt Physik. Für seine Doktorarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema Überwindung der Auflösungsgrenze der Elektronenmikroskopie. Nach seiner Promotion im Jahr 1987 setzte er seine Arbeit an der Korrekturtechnologie am Europäischen Molekularbiologischen Labor (EMBL) in Heidelberg fort, wo er schließlich die Elektronenmikroskop-Gruppe leitete.

Heute ist Maximilian Haider Professor für Elektronenoptik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das Unternehmen CEOS, das er bereits 1996 mit den deutschen Physikern Harald Rose und Joachim Zach gegründet hatte und immer noch als leitender Berater unterstützt, bietet Komponenten für 90 Prozent aller heute auf dem Markt befindlichen Transmissionselektronenmikroskope an. In Zusammenarbeit mit führenden Mikroskop-Anbietern, darunter JEOL, Philips, Hitachi, Thermo Fisher Scientific und ZEISS, definiert es die Grenzen der Technologie immer wieder neu, und Forscher profitieren von noch schärferen und besseren Bildern.

Seine Erfindungen wurden mit 11 Patenten geschützt.

Über den Europäischen Erfinderpreis
Der Europäische Erfinderpreis ( http://www.epo.org/learning-events/european-inventor.html ) ist einer der prestigeträchtigsten Innovationspreise Europas. Er wurde 2006 vom EPA ins Leben gerufen und ehrt einzelne Erfinder und Erfinderteams, deren Erfindungen Lösungen für einige der drängendsten Probleme unserer Zeit darstellen. Die Finalisten und Gewinner werden von einer unabhängigen Jury ( https://www.epo.org/learning-events/european-inventor/jury.html ) bestehend aus internationalen Größen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Akademie und Forschung ausgewählt, welche die Vorschläge auf deren Beitrag zum technischen Fortschritt, zur gesellschaftlichen Entwicklung, zum wirtschaftlichen Wohlstand und zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Europa hin überprüft. Der Preis wird in fünf Kategorien bei einer Gala-Veranstaltung verliehen, die dieses Jahr am 20. Juni stattfinden wird. Der Gewinner des Publikumspreises ( http://www.epo.org/learning-events/european-inventor/popular-prize.html ) wird von der Öffentlichkeit aus den 15 Finalisten im Vorfeld der Verleihung über ein Online-Voting auf der EPA-Website ( http://www.epo.org/learning-events/european-inventor/popular-prize.html ) gewählt. Abgestimmt werden kann bis zum 16. Juni 2019.

Über das Europäische Patentamt
Das Europäische Patentamt (EPA) ( http://www.epo.org/index_de.html ) ist mit fast 7 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine der größten europäischen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes. Der Hauptsitz ist in München; Niederlassungen gibt es in Berlin, Brüssel, Den Haag und Wien. Das EPA wurde gegründet, um die Zusammenarbeit europäischer Staaten im Patentwesen zu fördern. Über das zentrale Erteilungsverfahren beim EPA können Erfinder auf der Grundlage einer einzelnen Patentanmeldung Patentschutz in bis zu 44 Ländern (mit einem Markt von rund 700 Millionen Menschen) erlangen. Das EPA gilt überdies als die weltweit bedeutendste Behörde für Patentrecherchen und Patentinformation.


Link Tipps:

Weiterführendes Material zu Klaus Feichtinger:
Videomaterial und Fotos:
https://www.epo.org/news-issues/press/european-inventor-award/2019/feichtinger.html
Lesen Sie mehr über die Erfinder:
https://www.epo.org/learning-events/european-inventor/finalists/2019/haider.html

Weiterführendes Material zu Maximilian Haider:

Video- und Fotomaterial:
https://www.epo.org/news-issues/press/european-inventor-award/2019/haider.html
Lesen Sie mehr über den Erfinder:
https://www.epo.org/learning-events/european-inventor/finalists/2019/haider.html

Mai 312019
 

Österreich ist ein kleines Land – die Alpenrepublik wird oft als „der kleiner Bruder“ von Deutschland wahrgenommen. Österreich hat eine ereignisreiche Geschichte und eine sehr stolze Vergangenheit hinter sich – weltberühmte Menschen wie Wolfgang Amadeus Mozart oder Hedy Lamarr stammen aus Österreich. Viele für die Menschheit wichtigen Erfindungen und Entdeckungen erblickten hier das Licht der Welt. Wir haben hier eine neue Artikelserie für euch gestartet mit den wichtigsten Erfindungen aus Österreich.
Man kann schon staunen wenn man liest was hier alles erfunden worden ist.

Seit über 100 Jahren verzaubern die Glaskugeln der Wiener Schneekugelmanufaktur Perzy mit ihren liebevoll gestalteten Winterlandschaften.

Eine Schneekugel ist ein mit Wasser gefüllter Behälter aus Glas oder Kunststoff, in dem sich außerdem kleine Partikel befinden, die beim Schütteln aufwirbeln und sich dann wie Schnee langsam wieder setzen. Die Kugeln enthalten kleine Figuren oder Miniatur-Landschaften, die beim Schütteln „eingeschneit“ werden.

Wie manch andere Erfindungen verdankt auch diese Erfindung des österreichischen Chirurgieinstrumentenmechanikers Erwin Perzy ihre Entstehung einem Zufall. Er war der Erste, der sich die „Glaskugel mit Schnee-Effekt“ patentieren ließ.

Eigentlich hatte sich Perzy auf die Herstellung von chirurgischen Instrumenten spezialisiert. Auf Wunsch von Chirurgen wollte er eine besonders helle Lichtquelle entwickeln, wozu er Versuche mit einer sogenannten Schusterkugel machte. Sie besteht aus einem mit Wasser gefüllten kugelförmigem Glaskolben, der vor brennenden Kerzen platziert wird, so dass er den Kerzenschein verstärkt. Perzy mischte dem Wasser Glasspäne bei, um die Reflexion zu verstärken. Die wirbelnden Späne erinnerten ihn an Schnee und brachten ihn auf die Idee mit der Schneekugel. Er baute ein winziges Modell der Basilika von Mariazell, platzierte sie in eine Glaskugel, füllte sie mit Wasser und fügte Grieß als Schnee hinzu.

Dieses Modell gab er einem Freund, der einen Andenkenstand besaß, wo es auf lebhaftes Interesse von Kunden stieß. Im Jahr 1900 eröffnete Perzy mit seinem Bruder Ludwig zusammen einen Betrieb, um sich ganz der Produktion der Glaskugeln zu widmen. Dieser Betrieb besteht noch heute und wird jetzt von Erwin Perzys gleichnamigem Enkel geführt. Für die Herstellung der Figuren in den Kugeln entwickelte die Firma eine Legierung, die auch als Silvesterguss zum Bleigießen vertrieben wird.

In den 1950er Jahren trat bei einigen Herstellern Polystyrol an die Stelle des Glases; die „Schneeflocken“ sind jetzt meistens aus einer Kunststoffmischung. Zusätze zum Wasser verhindern, dass sich Algen bilden können. Durch moderne Fertigungsmethoden wurde die Schneekugel zu einem Massenprodukt, das als beliebtes Reisemitbringsel in vielen Städten und Regionen gehandelt wird. Bei neueren Modellen lässt sich verdunstetes Wasser mit einer Spritze nachfüllen.

Er nannte seine Erfindung Glaskugel mit Schneeefekt. Auch der bekannte Wiener Silvesterguss zählte zu seinen Erfindungen. Der alte Brauch des Bleigiessens in der Silvesternacht inspirierte ihn, eine leichtschmelzende Legierung zu suchen, damit man auch mit einer Kerzenflamme das Metall zum Schmelzen bringen konnte. Einige Jahre darauf, erhielt Erwin Perzy I sogar eine Ehrung des Kaisers für seine Arbeit.

Heute wird das Original Wiener Schneekugelmanufaktur Unternehmen bereits in der 3. und 4. Generation erfolgreich weitergeführt in der Schumanngasse 87, in Wien.

Da jede Schneekugel auch heute noch in Handarbeit hergestellt wird, ist jede Kugel so einmalig, wie eine einzelne Schneeflocke.

In gemütlicher Atmosphäre, welches über 250 Jahre altes Betriebsgebäude ausstrahlt, zeigen Die Erben des Erfinders Perzy Historisches und Aktuelles zum Thema Schneekugel im eigenem Schneekugelmuseum.

Der angeschlossene Verkaufsraum bietet Ihnen die Möglichkeit aus vielen hundert Motiven auszuwählen und eine kleine Winterwelt mit nach Hause zu nehmen.

Link Tipps:
Schneekugelmuseum
Erfinderberatung

Mai 202019
 

Bluecode, das in Österreich entwickelte, gesamteuropäische Mobile-Payment-System, hat vor Kurzem den Instant Payment Hackathon der Europäischen Zentralbank (EZB) gewonnen und dabei in der Jurybewertung die Smartphone-Bank N26 und den Zahlungsdienstleister Worldpay hinter sich gelassen. Aufgabe war es, innerhalb von 24 Stunden eine mobile Zahlungslösung für SEPA Instant Credit Transfers zu entwickeln, bei welcher Echtzeit-Zahlungen im europäischen Zahlungsraum (SEPA) unmittelbar auf dem Konto des Empfängers eingehen – ohne die Verzögerung eines Bankgeschäftstags. Der Wettbewerb fand im Rahmen der zweitägigen EZB-Konferenz „An innovative single market for the Euro” in Frankfurt am Main statt.

„Es ist ein positives Signal, dass sich die Europäische Zentralbank Know-how von führenden Fintech-Unternehmen aus Europa holt, um Innovationen im mobilen Zahlungsverkehr zu fördern und gesamteuropäische Lösungen ‚made in Europe‘ voranzutreiben“, stellt Christian Pirkner, CEO der Blue Code International AG, erfreut fest. „Denn in Zeiten von Donald Trump und internationalen Handelskonflikten häufen sich die Forderungen nach einer größeren Unabhängigkeit Europas von US-amerikanischen Bezahlsystemen – angefangen von EZB-Direktor Yves Mersch über Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz bis hin zur deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nur warnen und fordern alleine reicht aber nicht, daher sind wir solchen EZB-Initiativen sehr dankbar, dass wir unseren Beitrag zu einem zukunftssicheren Zahlungsmarkt für über 500 Millionen Europäer leisten können.“

Erstes europaweit gültiges Mobile-Payment-System wächst

In den letzten Monaten hat Bluecode rechtlich wie technisch das erste unabhängige und europaweit gültige Mobile-Payment-System etabliert. Es ermöglicht das bargeldlose Bezahlen per Android-Smartphone, iPhone und Apple Watch in Kombination mit digitalen Mehrwertservices und Bonusprogrammen, den Bluecode Rewards. Beim Bezahlvorgang werden im Sinne des europäischen Datenschutzrechts keine persönlichen Daten auf dem Handy gespeichert oder übertragen. Dennoch können Händler bestehende digitale Kundenkarten, Lotterien, Stempelpässe oder Punkteprogramme mit dem mobilen Bezahlen per Bluecode verknüpfen, oder darüber auch neue Kundenbindungsprogramme aufsetzen. Nach dem Scan des anonymen, blauen Barcodes (Bluecode) an der Registrierkasse wird der Einkauf einfach vom Girokonto des Kunden abgebucht. Damit verknüpfte Mehrwerte wie Boni, Rabatte oder Treuepunkte werden dem Kunden sofort in der App gutgeschrieben. Auch Handelsunternehmen haben durch diese direkte Echtzeitbuchung vom Girokonto (Instant Payment) einen großen Vorteil: Der vom Kunden bezahlte Betrag wird sofort auf ihr Händlerkonto überwiesen. Dies dürfte insbesondere Klein- und Kleinstunternehmen erfreuen, denn sie warteten bisher oft mehrere Tage auf Überweisungen.

Nachdem bereits über 85 Prozent des heimischen Lebensmitteleinzelhandels und viele weitere Händler die Bluecode-Handyzahlung akzeptieren, forciert Bluecode derzeit den europaweiten Rollout und die Integration in Registrierkassen, Apps des Handels und der Banken sowie in Warenautomaten. In Deutschland wird die Expansion unter anderem von der größten Bankengruppe Europas, der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe, der Warenhauskette Galeria Kaufhof sowie den Globus-Märkten unterstützt. In den kommenden Monaten sollen weitere Länder folgen.

Kostenloser Download der Bezahl-App Bluecode:

· Für iOS-Endgeräte (iPhone und Apple Watch): http://apple.co/2z33mN5
· Für Android-Smartphones: http://bit.ly/2AHFrPF

Über Bluecode
Bluecode ist die erste paneuropäische Mobile-Payment-Lösung, die bargeldloses Bezahlen per Android-Smartphone, iPhone und Apple Watch gemeinsam mit Value Added Services (digitale Mehrwertservices, Bluecode Rewards) in Apps – beispielsweise von Banken und Händlern – ermöglicht. Im Sinne des europäischen Datenschutzrechts werden beim Bezahlvorgang keine persönlichen Daten auf dem Handy gespeichert oder übertragen. Das hochsichere, TAN-basierte Bezahlverfahren funktioniert mit jedem Girokonto und ist unabhängig von der Übertragungstechnologie (Barcode, QR-Code, Bluetooth, NFC) einsetzbar. Namhafte Banken aus Österreich und Deutschland (Sparkassen-Finanzgruppe, Raiffeisen Oberösterreich, Hypo Tirol Bank), Acquirer (BS Payone), internationale Bankensoftwareanbieter (Temenos Group AG/Schweiz) und Payment-Plattformen (Alipay/China) sowie führende Händler (u.a. Galeria Kaufhof-Gruppe, Globus-Gruppe, Konsum, Rewe-Töchter Billa, Merkur und Bipa, Spar Österreich-Gruppe) unterstützen den europaweiten Rollout und die Integration in Registrierkassen, Automaten, Banking-, Retail- und Kundenkarten-Apps (u.a. mobile-pocket). Bluecode deckt österreichweit bereits mehr als 85% des Lebensmitteleinzelhandels und viele weitere Akzeptanzstellen (Handel & E-Commerce, Gastronomie, Mobilität, Entertainment, Sportstadien) ab. Mehr Informationen unter: www.bluecode.com

Mai 132019
 

Neue Test-Arbeitsplätze für Studium und Forschung an der FH St. Pölten
Für das duale Studium Smart Engineering hat die FH St. Pölten vier experimentelle Arbeitsplätze eingerichtet. Die „Smart Engineering Experimental Workstations“ zeigen, wie digitale Technologien bei industriellen Produktionsprozessen in der Industrie 4.0 eingesetzt werden. Studierende der FH können daran für ihre Ausbildung trainieren. Die Arbeitsplätze veranschaulichen und vermitteln aktuelle Themen der Industrie 4.0.

Ob Hilfestellung für WerksmitarbeiterInnen, Maschinenservice-Anleitungen mittels Virtual und Augmented Reality, die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen, das Überwachen von Prozessen oder neue Formen der Datenübertragung: Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und den Arbeitsalltag in der Industrie.

In enger Kooperation mit Unternehmen bildet der duale Studiengang Smart Engineering der FH St. Pölten Expertinnen und Experten für die stark interdisziplinären neuen Aufgabengebiete der Industrie 4.0 aus. Für den praxisorientierten Unterricht wurden nun vier experimentelle Arbeitsplätze eingerichtet. Sie vermitteln unter anderem Wissen zu industrieller Bildverarbeitung, sensorgestützten Bauteilmagazinen sowie mehreren 3D-Druck-Systemen.


Bild: Test-Arbeitsplätze für die Industrie 4.0 an der FH St. Pölten| Copyright: FH St. Pölten / Christoph Braun

„Durch die neuen Industriearbeitsplätze sind wir in der Lage, die Lehrveranstaltungen im Studiengang Smart Engineering noch praxisnäher zu gestalten. Gleichzeitig ergeben sich neue Chancen, um Innovationen im Bereich ‚Arbeitsplatz der Zukunft‘ zu erforschen. Die neuen Arbeitsplätze ermöglichen zudem ein erweitertes Workshop-Angebot für Schulklassen upnd Unternehmen für den Wissens- und Forschungstransfer“, erklärt Studiengangsleiter Thomas Felberbauer.

Entwickeln und testen
Mit den neuen Arbeitsplätzen können die Studierenden in Projekt-, Bachelor- und Diplomarbeiten Vorhaben im Bereich digitaler Technologien mit Bezug zur industriellen Produktion entwickeln und deren Durchführbarkeit testen. Beispielsweise können sie den Einsatz von Technologien im Bereich Augmented und Virtual Reality für Assistenzsysteme, Arbeitsanweisungen und Hilfestellungen erforschen. Mit den vorhandenen Videoprojektions- und Kamerasystemen können Produktionsprozesse optimiert und die Qualität der entwickelten Produkte erhöht werden.

Die Arbeitsplätze sollen in Zusammenarbeit mit Anbieterinnen und Anbietern von Steuerungs- und Automatisierungstechnik weiter ausgebaut werden. Noch in diesem Jahr soll eine automatisierte, kollaborierende Mensch-Roboter-Interaktionsstation entstehen.

Wer sich ein Bild vom dualen Bachelorstudium Smart Engineering machen möchte, kann am 21. Mai zum Infotermin an die FH St. Pölten kommen.

Bachelorstudium Smart Engineering of Production Technologies and Processes
Details zu Studium, Anmeldung, Bewerbung und Infoterminen.
https://www.fhstp.ac.at/bse

Über die Fachhochschule St. Pölten
Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. In mittlerweile 22 Studiengängen werden circa 3.200 Studierende betreut. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

Mai 062019
 

Social Work Science Day an der FH St. Pölten am 9. Mai 2019
Am Social Work Science Day wird der Frage nachgegangen, was unter Innovation in der Sozialen Arbeit zu verstehen ist und ob jede Innovation „neu“ sein muss. Davon ausgehend wird in Workshops mit Expertinnen und Experten aus der Praxis anhand aktueller Lehrforschungsprojekte diskutiert, welche innovativen Aspekte und Fragen in diesen Projekten sichtbar wurden und welche – mehr oder weniger „neuen“ – Ideen sinnvoll und notwendig scheinen.


Bild: FHSTP_c_Martin_Lifka_Photography

Soziale Innovationen
„Wer von Innovationen spricht, denkt dabei meist an neue Ideen und Produkte, die es zuvor noch nicht gab. Vor allem technische Innovationen werden als Notwendigkeit betrachtet, um wirtschaftliche Dynamik und Wettbewerbsvorteile zu erzeugen. Doch auch im Bereich der Sozialen Arbeit liegt der Ruf nach Innovationen seit einiger Zeit im Trend. Gemeint sind in diesem Kontext etwa neue Themenstellungen, die aufgegriffen werden, neue Problemlösungsstrategien, neue methodische Herangehensweisen, neue Angebote oder auch neue Zielgruppen, denen man sich zuwendet“, sagt Johannes Pflegerl, Leiter des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung der FH St. Pölten.

Den Eröffnungsvortrag zum Thema der Tagung hält Nadja Madlener von der Stabstelle Innovationsmanagement und Projektentwicklung der Diakonie Eine Welt. In einer Postersession präsentieren Studierende des Masterstudiums Soziale Arbeit und des Masterlehrgangs Sozialpädagogik ihre Projekte. Danach wird in Workshops am Vormittag und Nachmittag die Innovation der Projekte diskutiert.

Die Projekte und Workshops widmen sich verschiedenen Themen der Sozialen Arbeit, unter anderem der Onlineberatung als Chance für die Soziale Arbeit, der Solidarökonomie, der Sozialen Arbeit in der Demenzberatung, dem Thema Inklusion im Kontext von Extremismus, der Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Kinder- und Jugendhilfe und Wegen der Professionalisierung durch die Inklusionsberatung. Eine abschließende Podiumsdiskussion lotet Strategien zivilgesellschaftlichen Engagements und die Rolle der Sozialen Arbeit aus.

Neues, Adaption und geänderte Rahmenbedingungen
„Es stellt sich die Frage, ob es sich bei Innovation im Kontext der Sozialen Arbeit immer um Neuerungen handeln muss und soll. Sind es nicht häufig Adaptionen und veränderte Rahmungen von bereits Bestehendem, die gefragt sind und entwickelt werden?“, erklärt Christine Haselbacher, Leiterin des Departments für Soziales an der FH St. Pölten

Am Social Work Science Day wird daher der Frage nachgegangen, was unter Innovation in der Sozialen Arbeit zu verstehen ist und inwieweit auch über sogenannte Exnovation, also die Überprüfung und mögliche Abschaffung von Altem, nachgedacht werden soll.

Der Social Work Science Day ist eine Veranstaltung des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung des Department Soziales der FH St. Pölten. Das Arlt Institut beschäftigt sich mit sozialarbeitswissenschaftlicher Forschung und Entwicklung zu den Schwerpunkten Partizipation, Diversität und Demokratieentwicklung, Health und Social Care sowie Methodenentwicklung und Soziale Diagnostik.

InNovationen in der Sozialen Arbeit. Social Work Science Day an der FH St. Pölten
09.05.2019, 09:00–17:00 Uhr
FH St. Pölten, Matthias Corvinus-Straße 15, A-3100 St. Pölten

Die Teilnahme am Social Work Science Day ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen und Anmeldung

Der Social Work Science Day ist eine Veranstaltung des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung des Department Soziales der FH St. Pölten. Das Arlt Institut beschäftigt sich mit sozialarbeitswissenschaftlicher Forschung und Entwicklung zu den Schwerpunkten.

Am Social Work Science Day wird der Frage nachgegangen, was unter Innovation in der Sozialen Arbeit zu verstehen ist, ob jede Innovation „neu“ sein muss und inwieweit auch über Exnovation, also die Überprüfung und mögliche Abschaffung von Altem, nachgedacht werden soll. Davon ausgehend wird in Workshops anhand aktueller Lehrforschungsprojekte diskutiert, welche innovativen Aspekte und Fragen in diesen Projekten sichtbar wurden und welche – mehr oder weniger „neuen“ – Ideen sinnvoll und notwendig scheinen.

Apr 302019
 

Das zeitaufwendige Suchen von Objekten auf Plänen und Baustellen ist jetzt schnell und einfach gelöst. docu tools QR Codes werden für jeden Pin eines Objektes erstellt und auf das Objekt geklebt. Durch Scannen des QR Codes wird sofort auf den Objekt-Pin auf dem richtigen Planausschnitt verlinkt und alle offenen Aufgaben oder Mängel direkt am Tablet oder Smartphone an Ort und Stelle angezeigt.

Kurz nach dem erfolgreichen Launch der Smartphone App punktet docu tools mit einer neuen, innovativen Entwicklung: dem QR Code für Pins.

Zum schnellen Öffnen von Objekt-Pins auf dem Smartphone oder dem Tablet wird für jeden Pin ein QR Code erstellt und auf das Objekt im Gebäude geklebt. Dieser wird mit dem jeweiligen Gerät gescannt und öffnet direkt den Plan, auf dem sich der Pin befindet. Mit dem Scannen des QR Codes ist der Benutzer in Sekundenschnelle beim entsprechenden Pin, der wie bisher alle Funktionen zur Verfügung stellt.

Die Betreiber von Gebäuden müssen unter anderem sicherstellen, dass Wartungen z.B. an Brandschutztüren als Element der bauordnungsrechtlich geforderten ordnungsgemäßen Instandhaltung regelmäßig ausgeführt werden. Die in der Regel selbstschließenden Türen sollen in erster Linie Öffnungen in feuerhemmenden oder feuerbeständigen Wänden gegen den Durchtritt von Feuer sichern. Die neuen QR Codes dienen dazu, in den Bereichen Brandschutz und Sicherheit die behördlichen Vorschriften und Normen für den Betrieb einfach und nachweislich sicherzustellen. Gebäude haben zum Beispiel oft mehrere hundert Brandschutztüren, die regelmäßig überprüft werden müssen. Durch den QR Code wird die Abwicklung noch schneller und effizienter. Alle Aufgaben der Instandhaltung sind durch einfaches Scannen des QR Codes auf einer Brandschutztür sekundenschnell und transparent am Plan verortet und verfügbar.


Fotos: docu tools GmbH

docu tools ist mit dem QR Code bereits bei namhaften Projekten von internationalen Konzernen im Gesundheitswesen im Einsatz.

Gerd-Ingo Janitschek, Geschäftsführer von docu tools: „Unser Ziel ist es, nicht nur die Dokumentation auf der Baustelle so einfach wie möglich und individuell zu gestalten, sondern auch die laufende Instandhaltung im Betrieb eines Gebäudes möglichst effizient abzuwickeln. Zeitersparnis für unsere Kunden ist ein wesentlicher Faktor. Mit der Implementierung des QR Codes sind wir hier auf dem richtigen Weg!“

Über docu tools
docu tools ist eine cloudbasierte Software für Baudokumentation, Mängel- und Aufgaben­management und verbindet langjährige Expertise am Bau mit der Entwicklung intuitiver Software. docu tools versteht sich nicht nur als Tool für das Mängelmanagement in jeder Bauphase, sondern als Kommunikationsplattform für alle Projektbeteiligten über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Die Verfügbarkeit der Daten für eine verlässliche Baudokumentation ab dem Projektstart stellt sowohl für den Bauherrn wie auch für den späteren Eigentümer bzw. Verwalter einer Immobilie einen immensen Mehrwert dar. docu tools gibt es in 21 Sprachen und wird europaweit eingesetzt.

Apr 292019
 

Die Silodent Munddusche ist die innovative Ergänzung für die tägliche Mundpflege zuhause. Die Munddusche erzeugt rein mit der Kraft des Wassers einen dünnen, starken Strahl, der Essensreste und Zahnablagerungen auch überall dort vollständig entfernt, wo die Zahnbürste und andere Geräte nicht hinkommen. Bei täglicher Anwendung hält sie Zähne und Zahnfleisch gesund, vermeidet Karies, lindert Zahnfleischentzündungen und stoppt Zahnfleischschwund. Das Verwenden der Munddusche ist für jedermann gedacht, der die tägliche Mundhygiene ernst nimmt. Sie ist auch der ein praktischer Alltagshelfer für Menschen mit Brücken, Kronen, Implantaten, Brackets oder akuten Zahn- oder Zahnfleischproblemen.


Gemeinsam mit der Zahnbürste ist die Munddusche nach zahlreichen medizinischen Tests die effektivste Kombination zur Reinigung von Mund und Zähnen und der Vorbeugung gegen bakterielle Erkrankungen.
Die Silodent-Mundduschen Erfindung ist vor allem deshalb eine Innovation, weil sie anders als Produkte von Wettbewerbern völlig ohne Strom und chemische Zusätze funktioniert und sehr einfach in der Handhabung ist. Wasserstrahl und Temperatur werden allein über den Wasserhahn reguliert, an dem die Munddusche montiert wird.

Dort, wo herkömmliche Zahnbürsten nicht hinkommen, sind Zahnseide oder Dentalsticks nötig, noch besser aber eine Zahndusche, weil deren regulierbarer Wasserstrahl alle Bereiche der Mundhöhle erreicht und Speisereste wegschwemmt, ohne Zahnfleisch oder Zahnhälse zu beschädigen. Laut Studien entfernen Zahnbürsten (egal, ob elektrisch oder manuell) nur etwa die Hälfte aller Ablagerungen. Die vollständige und regelmäßige Entfernung von Essensresten aus Zahnzwischenräumen oder unter festsitzendem Zahnersatz (Implantate) ist praktisch nur mit der regelmäßigen Zahndusche erreichbar. „Silodent reinigt mit der Kraft reinen Wassers“, sagt Annette Schreiber von dem Startup Reshape Healthcare.

Über das Unternehmen Reshape Healthcare
Das Österreichische Startup Unternehmen Reshape Healthcare mit Sitz in Wien hat sich spezialisiert für die Innovationen in dem Medizin- und Gesundheitsbereich mit dem Schwerpunkten Mundpflege, Atemwege und Allgemeinmedizin. Alle Produkte in Ihrem Portfolio sind sorgfältig ausgewählt und stehen als Besonderheiten auf ihrem Gebiet. Das Ziel ist es mit einfachen ganzheitlichen Mitteln die Gesundheit der Kunden zu fördern und zu erhalten. Damit haben Ihre innovativen Produkte einen wirklichen und unmittelbaren Nutzen. Hinter dem Unternehmen steht die Gesundheitsexpertin Annette Schreiber. Sie hat alle Rechte an der Innovation und kümmert sich um die Produktion und das Assembling in Österreich.


Das Silodent-Mundduschenset ist ab jetzt auch im erfinderladen Berlin und online erhältlich und enthält alle Teile für den richtigen Gebrauch: Anschluss an den Wasserhahn mit mehreren Adaptern, Schlauch und austauschbares Mundstück (samt 2 weiteren Mundstücken für die Familie kostenfrei). Das praktische und handliche Zahnduschenset ist auch sehr gut geeignet für Reisen.
Preis: 44,95Euro.

Apr 282019
 

Aufatmen bei Wohnungssuchenden: Dank dem cleveren System des österreichischen Start-ups frimmo können Interessenten Immobilien dann besichtigen, wann sie wollen, sprich dann, wann sie Zeit dafür haben. Mit seinem Smartphone kann der Interessent sowohl die Haustüre als auch die Eingangstüre des Objektes seiner Begierde zu dem von ihm gewählten Zeitpunkt öffnen und in aller Ruhe die Wohnung begutachten. Der Makler oder Eigentümer muss ihn zuvor nur einmal für die Wohnung zugelassen haben, selbst muss dieser bei der Besichtigung nicht anwesend sein. Technisch gesehen kombiniert frimmo Smartlocks mit den modernen Möglichkeiten der sicheren Smartphone-Authentifizierung. Mechanische Schlösser können so in intelligente Zutrittsysteme verwandelt werden.

Schlanker Prozess, mehr Service, hilfreiche Daten
Eigentümer und Makler können mit frimmo den Aufwand der Wohnungsvermarktung deutlich optimieren und sich mit dem Service bei den Kunden als Dienstleister neu positionieren. Makler haben den großen Vorteil, Besichtigungen ohne physische Anwesenheit durchführen zu können und somit lediglich die qualifizierten Interessenten zu servicieren. Sie können dadurch die eigene Effizienz steigern und die Anzahl an Besichtigungen potenzieren. Kunden haben den Vorteil, dass Sie die Objekte ohne Aufwand auch mehrmals – etwa zu unterschiedlichen Tageszeiten – besuchen können. Und Eigentümer haben den Vorteil, dass sich die Prozesse beschleunigen und Kunden mehr Zeit erhalten, um eine gefestigte Entscheidung zu treffen. In Summe ergeben sich somit positive Effekte für alle Marktteilnehmer.


Fotos Copyright „frimmo.at“

Hilfreich für die effiziente Vermarktung sind auch die dabei entstehenden Daten. Durch die elektronische Aufzeichnung von Besichtigungsvorgängen können qualitative Informationen gesammelt und in Form von Statistiken ausgewertet werden. Neben Feedback durch die Interessenten nach der Besichtigung werden einige elektronische Abläufe wie die Anzahl an Anfragen, die Anzahl an tatsächlich gebuchten Terminen, Leerstandszeiten oder beispielsweise auch die Dauer einer Besichtigung, auf Knopfdruck ausgewertet. Somit lässt sich genau feststellen, wie lange und wie oft, wer welche Wohnung besichtigt.
Eine Testphase Ende 2018 etwa hat ergeben, dass alle Interessenten, die am Ende eine Wohnung gekauft haben, das Objekt zumindest ein zweites Mal alleine, nochmals in Ruhe besucht haben.
„Das voll umfängliche Statistiktool befindet sich derzeit noch in einer Betaphase und wird in den nächsten Monaten verfügbar sein. Auch weitere hilfreiche Tools und Erweiterungen werden noch in den nächsten Monaten gelauncht werden“, verspricht Firmengründer Patrick Schmidt.

Der Ablauf
Derzeit gibt es zwei Möglichkeiten, wie Interessenten die neue Freiheit nützen können. Entweder der Makler selbst lädt einen Interessenten zur frimmo-Besichtigung per Mail ein und sendet ihm einen digitalen Schlüssel, oder Wohnungssuchende registrieren sich direkt auf der frimmo-Website und erhalten dadurch Zutritt zu allen frimmo fähigen Objekten. In beiden Fällen gilt, dass der Interessent eine Freigabe des zuständigen Objektbetreuers (Maklers) benötigt. Durch diese Art der Anmeldung ist sichergestellt, dass es zu keinem anonymen Missbrauch kommt. Die App selbst enthält hilfreiche Zusatz-Gadgets wie Wegbeschreibung, Exposée etc. Nach Verlassen der Wohnung versperrt das Smartlock die Türe wieder automatisch.

Die Ausstattung einer Wohnung mit der frimmo-Hardware (Smartlock+Internet) ist für Eigentümer und Makler derzeit kostenlos. Vergebührt wird lediglich der Versand von digitalen Schlüsseln mit EUR 8,0 pro Verwendung bzw. zumindest 3 digitale Besichtigungen pro Monat in Form einer Mindestgebühr. Zukünftig könnte für die Erstinstallation einer Wohnung eine SetUp Fee anfallen bzw. wird seitens frimmo auch über eine Plattformgebühr für Nutznießer der Statistik nachgedacht.

Über frimmo
Das PropTech frimmo Start Up wurde 2018 von Patrick Schmidt und Dr. Christian Pirkner gegründet.
Patrick Schmidt hat langjährige Immobilienerfahrung aus dem Bereich der Projektfinanzierung sowie Entwicklung von Immobilien, da er im Bereich der Immobilienfinanzierung für Banken tätig war. Er ist auch Geschäftsführer von frimmo.
Christian Pirkner ist Firmengründer im Silicon Valley und als Investor und Start-up Coach an zahlreichen internationalen Strategie- und M&A-Projekten beteiligt. Er ist unter anderem auch Chairmen of the Board bei Blue Code Intenational AG, einem anonymisierten Mobile Payment System für Europa. Die Entwicklung der frimmo-Produktes dauerte rund zwei Jahre.

Apr 262019
 

Bei hohen Temperaturen im Büro oder zu Hause ist das Anschalten eines Ventilators eine der effizientesten Maßnahmen, um sich etwas Abkühlung zu verschaffen. Interessanterweise ist der angenehm kühlende Lufthauch ein Nebenprodukt, denn Ventilatoren wurden vorrangig für den Luftaustausch entwickelt. Die ursprüngliche Version unserer modernen Ventilatoren ist in der Schifffahrt zu finden.

Im weitesten Sinne können auch Fächer aus Papier, Stoff oder Palmenwedeln als Vorläufer der Ventilatoren angesehen werden. Zumindest, wenn man den Aspekt der Kühlung in den Vordergrund stellt. Denn anders als moderne Ventilatoren tauschen Fächer die Luft im Raum nicht aus. Sie bewegen lediglich die feuchte Luft über dem schwitzenden Körper, sodass er mehr Wärme abgeben kann. Dadurch entsteht ein Kühlungseffekt, ohne dass tatsächlich ein Austausch von warmer gegen kalte Luft stattfinden würde.

Dass es notwendig wurde, eine Vorrichtung zu erfinden, die Luft austauscht, hat damit zu tun, dass Menschen sich im Lauf der Jahrhunderte immer öfter und immer länger in geschlossenen Räumen aufhielten. Die Entwicklung von Fensterglas verhinderte, dass durch Sichtöffnungen im Mauerwerk frische Luft in die Räume hinein- und verbrauchte nach draußen strömte. Das Problem in geschlossenen Räumen ist, dass der Kohlendioxid-Gehalt steigt, wenn sich längere Zeit viele Menschen darin aufhalten: Der Gehalt an Sauerstoff sinkt, die Luft wird im wahrsten Sinne des Wortes „dünn“. Kohlendioxid entsteht ganz natürlich bei der Atmung. Beim Einatmen nimmt der Körper Sauerstoff auf und beim Ausatmen gibt er Kohlendioxid ab.

Heute kann man es sich kaum mehr vorstellen, aber im 18. Jahrhundert stellte Kohlendioxid-gesättigte Luft in geschlossenen Räumen, in denen sich sehr viele Menschen aufhielten, ein echtes Problem dar – beispielsweise in Krankenhäusern, Bergwerksgruben und ganz besonders in der Schifffahrt. Auf den langen Fahrten nach Übersee drängten sich die Passagiere dicht an dicht im Rumpf des Schiffes, schnell sank der Sauerstoffgehalt in der Luft, der Kohlendioxidgehalt stieg entsprechend an. Sauerstoffarme und kohlendioxidreiche Luft kann zu Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwindelgefühl bis hin zu Atemnot und Ohnmacht führen. Eine Belüftung der Schiffsräume unter Deck war nicht möglich und so kam es auf langen Schiffspassagen immer wieder zu Todesfällen unter den vielen unter Deck untergebrachten Menschen.

Mithilfe von handbetriebenen Radventilatoren versuchte man, die „verbrauchte“ Luft aus dem Schiffsrumpf nach draußen zu befördern und frische Außenluft gewissermaßen in die Schiffsräume hineinzupumpen. Darauf folgten Mitte des 19. Jahrhunderts Lüftungsvorrichtungen, die wie ein großer Blasebalg funktionierten. Einer Erhöhung des Komforts dienten diese Vorrichtungen allerdings nicht, der dabei entstehende Luftzug wurde eher als unangenehm empfunden. Mit der Möglichkeit, Maschinen mittels Elektrizität anzutreiben, kamen gegen Ende des 19. Jahrhunderts schließlich auch die ersten Deckenventilatoren für den Hausgebrauch auf.

Vom Fächer über Radventilatoren auf Schiffen bis hin zu modernen Systemen, die für frische und saubere Luft sorgen, indem sie Schadstoffe aus ihr herausfiltern: Die Erfindung des Ventilators ist nur ein Teil einer jahrhundertelangen Entwicklungsgeschichte, in der Menschen danach strebten, mithilfe innovativer Gerätschaften die Luftqualität in geschlossenen Räumen zu verbessern. Die Geschichte des Ventilators zeigt, dass Erfinder oft auf den Ideen von anderen aufbauen – und dass man eine gute Erfindung stets noch etwas besser machen kann.


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Apr 262019
 

Arbeitsbekleidung, österreichisch auch Montur genannt, ist Kleidung, die während der Arbeitszeit getragen wird.
Eine Schutzkleidung ist für Berufe vorgeschrieben, die während der Ausübung ihrer Tätigkeit besonderen Gefahren ausgesetzt sind. Zur Schutzkleidung gehören etwa Schutzhelme, Sicherheitshandschuhe oder Schnittschutzhosen.

Schnittschutzhosen schützen die Beine während der Arbeit mit der Kettensäge vor Verletzungen. Geprüft nach EN 381-5, Schnittschutzklasse 1, Form A schützen die Hosen bei einer Kettengeschwindigkeit bis 20 Meter pro Sekunde da, wo sie sollen: Von der Hüfte bis zum Knöchel ist auf der Vorderseite der Schnittschutzhose zwischen Oberstoff und Futter eine mehrlagige Schicht aus lose verwebten, sehr langen und feinen, reißfesten Fäden (Funktionstextilie) eingearbeitet. Sobald die Kette der Kettensäge den Oberstoff zerschneidet, nimmt sie die Fäden der Schnittschutzeinlage auf. Diese legen sich um das Antriebsrad der Kettensäge und blockieren sie.

Als Funktionstextilien bezeichnet man Bekleidung aus Fasern, Garnen, Geweben und Gewirken bzw. Stoffen mit funktionellem Mehrwert.

Vor allem die Forstschnittschutzhose e.s.vision cross bietet allerhöchsten Komfort auf der Arbeit und optimalen Schutz. Durch die innovative diagonale Anordnung der acht Schnittschutzlagen ist die Einlage hoch elastisch und bietet einen erweiterten Schnittschutzradius. Kombiniert mit flexiblem Außenstoff aus bXeric®-Material schenkt die Hose uneingeschränkte Bewegungsfreiheit.

So kann der Handwerker auf der Baustelle jedes Hindernis mit Leichtigkeit umgehen, der KFZ-Mechaniker selbst im Freien unter den LKW kriechen oder der Waldarbeiter auch bei eisiger Kälte in schwierigen Positionen alles erreichen.

Bei Komfortablen Schnittschutzhosen von engelbert strauss kommen nur robuste, pflegeleichte Materialien zum Einsatz.

bXeric® double weave ist ein doppelt gewebter Spezial-Stoff, der über einen nie gekannten Tragekomfort kombiniert mit größter Robustheit verfügt. Maximal elastisch in alle vier Richtungen, äußerst abriebstark auf der Außenseite und mit weicher Innenseite überzeugt die Verbindung aus Polyamid und Elasthan mit textiler, technischer Leistung auf höchstem Niveau. Das Material ist atmungsaktiv und schnelltrocknend, fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an. Intensive Tests zu Scheuerfestigkeit, Reißfestigkeit und Langlebigkeit zeigen: bXeric® double weave von engelbert strauss hält 3x länger als Baumwolle. Bis zu 300.000 Scheuertouren schafft der starke Stoff, ist extrem langlebig, reißfest und formstabil.

Damit neben Tragekomfort und Design auch die Langlebigkeit dieser Produkte gewährleistet ist, sollte Schnittschutzkleidung regelmäßig gereinigt werden. Grobe Verschmutzungen direkt nach dem Tragen entfernen, ansonsten kommt die Schnittschutzhose bei 40° Celsius mit Colorwaschmittel in die Waschmaschine. Das Wichtigste: Schleudern und Trommeltrocknung sind tabu. Bei zu starker Drehung bilden die Fasern Knoten und Klumpen; der Schnittschutz ist nicht mehr gewährleistet. Zur Bewahrung der Sicherheitsfunktionen die Schnittschutzhosen nach dem Waschen nass in Form ziehen und lufttrocknen lassen – nicht bügeln! Schnittschutzhosen dürfen rund 25 Mal waschmaschinen-gewaschen werden. Das entspricht einer Tragedauer von ein bis eineinhalb Jahren im Profibetrieb. Bei gelegentlicher Nutzung kann sie gute fünf Jahre getragen werden.

Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik testet die Schnittschutzhosen auf die EN-Norm 381-5. Nach bestandener Prüfung geht es an die Praxistests. Dafür tragen professionelle Forstarbeiter die Hosen im einjährigen Dauereinsatz und beurteilen sie anschließend. Wenn die Hosen auch hier erfolgreich abschneiden, erhalten sie das Urteil FPA-anerkannt und das KWF Profi-Siegel.

Das Produktsortiment von engelbert strauss besteht aus Berufsbekleidung, Warnschutz, Arbeitsschuhen, Handschuhen sowie Betriebsbedarf Werkzeugen und Büroartikeln. Seit über 30 Jahren bietet das Unternehmen eine eigene Textilveredelung unter anderem mit Stick-, Druck- oder Lasertechnik.

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