jordan

Apr 252019
 

Nachhaltiges Heizen“ ist in aller Munde. Doch ist es auch so einfach, wie es klingt? Nachhaltig heizen heißt, den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten.
Drei wichtige Faktoren: Welche Wärmequelle und welches Heizsystem werden gewählt und wie kann der Energieverbrauch durch das eigene Verhalten minimiert werden. Auch ist es wichtig, Wärmeverluste zu reduzieren.

Doch was genau ist ein nachhaltiges Heizsystem? Das Heizsystem soll für einen längeren Zeitraum eingesetzt werden. Und es soll ressourcenschonend mit der benötigten Energie umgehen. Da mehr als zwei Drittel der Energie eines Haushalts für Heizung und Warmwasser verbraucht werden, kann jeder einzelne einen Beitrag für unsere Umwelt leisten.

Heizung für unsere Zukunft
Wer das bestehende Heizungssystem erneuert, sollte auf eine zukunftsweisende und energiesparende Heizung umsteigen:
Eine wassergeführte Flächenheizung für Boden, Wand und Decke – denn sie ist eine Niedertemperaturheizung. Das bedeutet: Sie wird großflächig verlegt und kann dadurch mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten. Abhängig von der Außentemperatur reicht es aus, das Wasser zwischen 26 und 40 °C zu erwärmen. Im Vergleich dazu benötigen konventionelle Heizkörper eine Vorlauftemperatur von bis zu 60 °C. Denn: Sie geben aufgrund ihrer geringen Größe die Wärme nur punktuell ab.

Ein weiterer Grund, warum eine Flächenheizung Energie spart: Dank der Strahlungswärme kann die Raumluft-Temperatur – verglichen mit Konvektionsheizungen – um bis zu 2 °C abgesenkt werden. Trotzdem fühlen wir uns im Raum wohl. Jeder abgesenkte Grad im Raum spart etwa sechs Prozent Heizkosten im Jahr.


Wassergeführte Flächenheizungen arbeiten mit geringen Vorlauftemperaturen und heizen somit energiesparend und nachhaltig.

Richtig verteilt
Soll Energie reduziert werden, ist neben der Wahl des Heizsystems auch wichtig, dass die Heizwärme gleichmäßig verteilt wird. Dies passiert durch den hydraulischen Abgleich: Er sorgt dafür, dass alle Heizflächen mit dem gleichen Wasserdurchfluss versorgt werden. Unabhängig davon, wie weit sie von der Wärmequelle entfernt sind. Über Durchflussmengenventile werden die benötigten Durchflussmengen des zirkulierenden Wassers der einzelnen Heizkreise eingestellt.
Fehlt der hydraulische Abgleich, werden die Heizflächen ungleichmäßig warm. Meist wird dann lediglich die Pumpenleistung erhöht und somit unnötig Energie verbraucht. Deshalb: Einen hydraulischen Abgleich durchführen und alle Räume sind angenehm warm.


Der hydraulische Abgleich wird über das Durchflussmengenventil im Vorlauf vorgenommen.

Energie aus der Umwelt nutzen
Kombiniert man die Flächenheizung mit einer Wärmepumpe, arbeitet das Heizsystem noch nachhaltiger. Der Grund: Wärmepumpen nutzen die kostenlose Energie der Umwelt – aus Luft, Grundwasser und Erde. Damit die thermische Energie auf das gewünschte Temperaturniveau gebracht werden kann, ist Strom notwendig. Eine sinnvolle Ergänzung zum Strom aus der Steckdose ist eine Photovoltaikanlage. Sie liefert die benötigte Energie durch die unerschöpfliche Kraft der Sonne.

Wärmeverluste vermeiden
Ein Teil der Wärme geht über die Außenwände, die Fenster und das Dach verloren. Übermäßig viel Energie entweicht auch durch die notwendige Lüftung. Deshalb ist es wichtig, das Haus gut zu dämmen und die Raumluft-Temperatur so niedrig wie möglich zu halten. So bleibt der Energieverlust gering.

Weiterdenken und im Sommer kühlen
Wer noch weiter denkt, der kühlt mit demselben System im Sommer die überhitzten Räume – behaglich und energieeffizient. Durch die Heizungsrohre zirkuliert etwa 16 °C kaltes Wasser und kühlt die Flächen. Dank Strahlungsaustausch fühlt sich der Mensch wohl: Er gibt überschüssige Wärme über die Umgebung an die Kühlflächen ab. Es entsteht ein angenehm kühles Raumklima, das an den Schatten eines großen Baumes erinnert.

Über Variotherm
Das niederösterreichische Familienunternehmen Variotherm entwickelt und vertreibt ökologischökonomische Flächenheiz- und -kühlsysteme (Boden, Wand, Decke). Variotherm bietet individuelle Lösungen für Massiv- und Trockenbauten. Der Vertrieb und die Beratung erfolgen, je nach System, über Professionisten wie Installateure, Architekten und Trockenbauer.

Apr 242019
 

Als Weltkarte bezeichnet man eine Karte, die die gesamte Erdoberfläche abbildet. Die Kartengrundlage kann aus Vermessungszeichnungen, aber auch aus Satelliten- oder Luftbildern bestehen.

Die ersten Karten wurden in Tontafeln oder Tierknochen geritzt. Später konnte man sie auf Papyrus oder Pergament zeichnen, aber eine Vervielfältigung war eine mühsame Arbeit. Erst mit der Erfindung der Drucktechnik im 15. Jahrhundert konnten höhere Stückzahlen produziert werden.

Eine Weltkarte auf einer Leinwand ist ein begehrtes Objekt für die Inneneinrichtung. Wenn Sie sich mal umschauen, können Sie diese überall finden, sei es in Wohnzimmern, Restaurants oder Hotels. Obgleich Landkarten früher nur im Klassenzimmer zu finden waren, ist das eintönige Image dieser Karte völlig vergessen.

Diese historische Weltkarte verblasst ist fast so schön wie die Welt selbst. Die schönen Farben passen ideal zum historischen Aussehen der Karte und kreieren einen Vintage Look. Durch die warmen Farbtöne strahlt die Weltkarte Ruhe aus, die perfekt im Wohnzimmer zur Geltung kommt.

Die Holzprodukte sind im Moment auch ein absoluter Wohntrend! Die Weltkarte als Bild auf Holz ist einzigartig und hat einen besonderen Charakter. Die Holzplanken können aus Fichtenholz, Abachi-Holz oder Multiplex sein und horizontal oder vertikal ausgerichtet werden.

Eine Weltkarte ist imposant und lehrreich zugleich. Sie können sich ein Stück der Weltgeschichte nach Hause holen und täglich was neues lernen!

Mrz 282019
 

Mit 2.292 Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt (EPA) konnten österreichische Unternehmen 2018 ihren Höchststand aus dem vergangenen Jahr übertreffen (+3,8%). Dies zeigt der veröffentlichte Jahresbericht 2018 des Amts. Der positive Trend aus den vergangenen vier Jahren wurde somit fortgeschrieben. Mit diesem Ergebnis steht Österreich im europaweiten Vergleich auf Platz 10 der Ursprungsländer für europäische Patentanmeldungen.

Die fünf stärksten Anmeldeländer 2018 beim EPA waren erneut die USA, gefolgt von Deutschland, Japan, Frankreich und China. Insgesamt 174.317 Patentanmeldungen wurden im Jahr 2018 beim Europäischen Patentamt (EPA) eingereicht, was einem Zuwachs von 4,6% entspricht. Außerdem zeigten sich die europäischen Unternehmen in ihrem Heimatmarkt gut aufgestellt: wie im Vorjahr kamen 2018 rund die Hälfte (47%) aller europäischen Patentanmeldungen beim EPA aus den 38 EPO-Mitgliedstaaten.

Insgesamt ist das positive Ergebnis laut dem Jahresbericht auf einen Anstieg der Patentanmeldungen in allen Industrieregionen zurückzuführen. Während die EPO-Mitgliedstaaten ihren Zuwachs im Vergleich zu 2017 weiter steigerten, verlangsamten sich die Zuwachsraten aus den USA und China.

Anmeldungen aus China stiegen um 8,8% – die niedrigste Rate seit fünf Jahren. Dafür ist hauptsächlich das langsamere Wachstum einiger der besonders patentintensiven Technologiefelder des Landes verantwortlich, wie Computertechnik, Elektrische Maschinen, Geräte und Energie sowie Audiovisuelle Technologie.

„Die Zunahme der Patentanmeldungen ist eine positive Botschaft für die europäische Wirtschaft. Sie belegt, dass sich Innovation in Europa auf ein konkurrenzfähiges und wirksames Patentsystem stützen kann. Das ist für Unternehmen entscheidend, um wirklich gewichtige Patentportfolios aufzubauen – was wiederum der Wirtschaft zugutekommt“, sagte EPA-Präsident António Campinos. „Mit seinem Anmeldewachstum trägt Österreich maßgeblich zur Stärkung des Innovationsstandorts Europa bei. Allein in der EU sind in Branchen mit einer hohen Nutzung von Patenten, Marken und Designrechten etwa 60 Millionen Menschen beschäftigt. Sie erbringen rund 42% der Wirtschaftsleistung und zeichnen für über 90% der Exporte verantwortlich.“

Österreich schreibt positiven Trend fort

Mit diesem Zuwachs positionierte sich Österreich erneut in der Spitzengruppe der Mitgliedstaaten mit mittelgroßem Anmeldeaufkommen und setzte damit seinen positiven Trend weiter fort. In der Liste aller Anmeldestaaten beim EPA lag das Land auf dem 14. Platz. Mit 261 europäischen Patentanmeldungen pro Millionen Einwohner befand sich Österreich, gemessen an der Einwohnerzahl, in Europa sowie im internationalen Vergleich auf dem 7. Rang und lag deutlich über dem EU-Durchschnitt von 139.

Wie aus dem Jahresbericht weiter hervorgeht, meldeten österreichische Unternehmen die meisten Patente wiederum in den Technologiefeldern Elektrische Maschinen, Geräte und Energie (+8,8%), Transport (-1,7%) und Bauingenieurwesen (-13,3%) an. Das größte Wachstum aus österreichischer Sicht zeigten dagegen die Bereiche Motoren, Pumpen und Turbinen (+60%), Arzneimittel (+53,7%) sowie Sonstige Spezialmaschinen, was Technologien von Landmaschinen bis hin zum 3D-Druck umfasst (+29,5%).

Wien und Borealis bleiben österreichische Innovationsführer – Tirol, Kärnten und Niederösterreich mit starkem Anstieg

Die Analyse der anmeldestärksten österreichischen Bundesländer ergab, dass Wien trotz eines Rückgangs von -2,4% seine Spitzenposition aus dem vergangenen Jahr behaupten konnte – knapp jede vierte Patentanmeldung kam aus diesem Land. Auf Platz 2 und 3 lagen wie auch 2017 Oberösterreich und die Steiermark, die jedoch ebenfalls einen Rückgang zu verzeichnen hatten (Oberösterreich -2,8 %; Steiermark -9,9%). Dahinter konnte Niederösterreich (4.) sein starkes Wachstum aus dem vergangenen Jahr dagegen mehr als verdreifachen (+28,4%), und auch Vorarlberg (5.) steigerte sein Vorjahresniveau nochmals (+3,7%). Den größten Zuwachs verzeichneten jedoch Tirol (+37,3%) und Kärnten (+34,4%).

Im Vergleich der anmeldestärksten europäischen Regionen liegt Westösterreich erneut auf Platz 18 mit einem Wachstum von +4,4%. Das österreichische Anmelder-Ranking führt erneut Borealis an. Dahinter tauschten ZKW (Rang 2) und AMS (Rang 3) die Plätze. ZKW konnte sich darüber hinaus im internationalen Vergleich im Technologiefeld Elektrische Maschinen, Geräte und Energie in den Top 20 beim EPA positionieren.

Trends: Siemens an der Spitze – Life Sciences mit größtem Anmeldeplus

Siemens sicherte sich im Jahr 2018 den Spitzenplatz im Anmelder-Ranking des EPA und verdrängte Huawei auf Platz 2. Das deutsche Unternehmen führte zuletzt 2011 die Rangliste an. Dahinter folgten 2018 Samsung (3.), LG (4.) und United Technologies (5.). Unter den zehn stärksten Anmeldern befanden sich insgesamt vier Firmen aus Europa, drei aus den USA, zwei aus Südkorea und eine aus China.

Die Medizintechnik bleibt auch 2018 das Technologiefeld mit der größten Anzahl Patentanmeldungen beim EPA (+5%), gefolgt von der Digitalen Kommunikation und der Computertechnologie. Mit einem kombinierten Wachstum von 13% in den Sektoren Arzneimittel und Biotechnologie legte der Bereich Life Sciences innerhalb der Top10-Gruppe der technischen Gebiete am stärksten zu.

Ein Blick auf die Herkunft der Patentanmeldungen in den Technologiefeldern zeigt, dass China und Südkorea ein besonders starkes Wachstum in ihrem Spezialgebiet Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) aufweisen. Die meisten EPO-Mitgliedstaaten sowie die USA und Japan zeichnen sich dagegen durch ein breit sortiertes Patentportfolio in den Technologiefeldern aus. Außerdem konnte sich Europa im Segment Transport als führend behaupten. Dies wurde ebenfalls durch eine jüngst veröffentlichte Studie des EPA zur Patentlandschaft rund um das autonome Fahren bestätigt, die in diesem Bereich Europa neben den USA in der Vorreiterrolle sieht.

EPA-Performance: Erteilung von fast 128 000 Patenten

Durch das große Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte das EPA der wachsenden Nachfrage nach europäischen Patenten mit einer weiteren Verbesserung seiner Produktion begegnen. So erhöhte das Amt die Zahl aller durchgeführten Patentrecherchen, Sachprüfungs- und Einspruchsverfahren im Berichtsjahr um 4% (2017: +4,6%). Durch das Zusammenwirken dieser Produktionssteigerung mit den Effekten verbesserter interner Arbeitsabläufe und der Auflösung von Arbeitsrückständen bei Patentrecherchen konnte das EPA im Berichtsjahr 127 625 erteilte europäische Patente veröffentlichen, was einem Wachstum von 21% gegenüber dem Vorjahr entspricht (2017: +10%).

Den EPA-Jahresbericht mit detaillierten Statistiken und Informationen zur Tätigkeit des Europäischen Patentamts finden Sie unter: http://www.epo.org/annual-report2018

Mrz 052019
 

Im April 2019 starten die ersten, ausgewählten docu tools-Kunden mit der neuen Smartphone App. Einfache Baustellendokumentation und Mängelmanagement stehen flexibel für alle Smartphones und Tablets mit Apple/iOS oder Android zur Verfügung.

Die Smartphone-App hat – im Gegensatz zu ihrem großen Bruder, der Tablet App – eine von Grund auf neu gestaltete Benutzeroberfläche, um auch auf den kleineren Bildschirmen einfach und intuitiv zu arbeiten. Die Funktionen der Smartphone-App umfassen u.a. die Anzeige aller Bau-Projekte inkl. Pläne, das Setzen eines Pins mittels „Finger Touch“ zur Dokumentation des Bauzustandes oder eines Mangels, die Pin-Liste, sämtliche Such- und Filterfunktionen, individuelle Benutzereinstellungen sowie die wichtige offline-Synchronisation.

Die Smartphone App ermöglicht analog zur Tablet-App das einfache Dokumentieren auf der Baustelle sowohl online als auch offline, zum Beispiel im Keller oder in Regionen ohne Mobilfunk/W-LAN. Sobald ein Plan heruntergeladen ist, arbeitet man auch am Smartphone nur noch offline. Neue Pins, Baustellen-Bilder und Notizen die offline erstellt wurden, werden später, bei bestehender Internetverbindung, synchronisiert. Somit haben alle an einem Bauprojekt Beteiligten immer zeitnah den aktuellsten Status ihrer Baustelle.

Mit dem Ziel, die neue App so einfach wie möglich zu gestalten, wurde diese gemeinsam mit docu tools-Kunden auf der Baustelle entwickelt. Ergebnis ist ein sehr intuitives und einfach zu bedienendes Smartphone-Interface.

docu tools profitiert von dabei von den Kunden-Erfahrungen aus über 10.000 Baustellen-Projekten. „Die Entwicklung der Smartphone-App gemeinsam mit den Erfahrungen unserer Kunden hatte für uns höchste Priorität. Unsere Nutzer sind mit uns somit immer am „gleichen Puls der Zeit“ und wir können deren Wünschen optimal entsprechen.“ meint Maximilian Allmayer-Beck, Product Owner bei docu tools.

Und Allmayer-Beck weiter: „Unser Ziel, auf allen Endgeräten einfachste Baustellen-Dokumentation zu bieten ist damit erreicht. Innerhalb von 10 Sekunden kann jeder Baustellen-Mitarbeiter den aktuellen Bauzustand oder Mangel jetzt auch mit seinem Smartphone einfach dokumentieren. Neue Pins werden intuitiv mittels „Finger-Touch“ am Plan gesetzt und der Mangelzustand mit einem Foto und einer Notiz beweissicher dokumentiert.“

Die Smartphone-App wird ab Anfang April 2019 für alle Android und Apple/ iOS-Geräte zur Verfügung stehen. Der Start des App-Einsatzes erfolgt mit ausgewählten docu tools-Kunden – Ende Juni 2019 erfolgt der flächendeckende Roll-Out für alle docu tools Kunden.

Über docu tools
docu tools ist eine cloudbasierte Software für Baudokumentation, Mängel- und Aufgaben­management und verbindet langjährige Expertise am Bau mit der Entwicklung intuitiver Software. docu tools versteht sich nicht nur als Tool für das Mängelmanagement in jeder Bauphase, sondern als Kommunikationsplattform für alle Projektbeteiligten über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Die Verfügbarkeit der Daten für eine verlässliche Baudokumentation ab dem Projektstart stellt sowohl für den Bauherrn wie auch für den späteren Eigentümer bzw. Verwalter einer Immobilie einen immensen Mehrwert dar. docu tools gibt es in 21 Sprachen und wird europaweit eingesetzt.

Mrz 042019
 

Im Zuge der Einführung intelligenter Stromnetze, um die Stromversorgung effizienter zu gestalten und den Service für NutzerInnen zu erhöhen – Stichwort Smart Grid, werden die zugehörigen Automatisierungsnetze immer komplexer. Mit der dadurch massiv zunehmenden Datenkommunikation ergeben sich auch Fragen der IT-Sicherheit und neue Angriffsmöglichkeiten auf kritische Infrastrukturen. In einem Forschungsprojekt haben die Siemens AG Österreich, die Wels Strom GmbH und die Fachhochschule St. Pölten ein Warnsystem entwickelt.

Umspannwerke und Ortsnetzstationen sind wesentliche Teile des Energieversorgungsnetzes und damit auch einer kritischen Infrastruktur. Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in diesen Anlagen ist mittlerweile Stand der Technik.

„Dadurch ergibt sich ein beträchtliches Gefährdungspotential durch Cyber-Angriffe. Dies haben entsprechende Vorfälle in der jüngsten Vergangenheit bereits gezeigt“, sagt Paul Tavolato, Forscher am Institut für IT Sicherheitsforschung der FH St. Pölten.

Tavolato hat gemeinsam mit Partnern der Siemens AG Österreich und Wels Strom GmbH ein Überwachungssystem für das Automatisierungsnetz in Umspannwerken erforscht und auf dessen Durchführbarkeit untersucht.

Mit künstlicher Intelligenz Angriffe erkennen
Das System erlernt mit Hilfe von Methoden der künstlichen Intelligenz das Normalverhalten des Datenverkehrs in einem Umspannwerk und nutzt dieses Wissen zur Überwachung des laufenden Betriebs. „Das System erkennt dann Abweichungen zum Normalbetrieb in Echtzeit und kann Alarm schlagen. Dadurch wird die Sicherheit des Kommunikationsnetzes im Umspannwerk erhöht“, erklärt Tavolato.

Auf Basis der Projektergebnisse will die Siemens AG Österreich in weiterer Folge ein Warnsystem zur Produktreife entwickeln, um die Sicherheit der Energieversorgung zu verbessern.

Projekt Substation Security
Das Projekt Substation Security wurde vom Österreichischen Klima- und Energiefonds im Rahmen des Programms Energieforschung gefördert. Projektpartner waren die Siemens AG Österreich und Wels Strom GmbH.

Link Tipps:
https://www.fhstp.ac.at/de/forschung/projekte/substation-security

Feb 282019
 

Das Gaming-Business boomt nach wie vor. Kein Wunder also, dass dieser Sektor für allerhand Innovationen verantwortlich ist, die letztlich den gesamten Technik-Bereich betreffen. Und auch im Jahr 2019 arbeiten die Top-Firmen wieder fleißig daran, ihren Kunden Neues zu bieten. Einen Kernbestandteil davon bildet die Software, die für die Spiele verwendet wird. Trends sind hier vor allem Augmented und Virtual Reality, aber auch an der Software für Mobile Gaming wird stetig gearbeitet. Dieser Artikel stellt die interessantesten Firmen und größten Trends für 2019 vor.

Augmented Reality: INDE, Next/Now und Co.
Augmentierte Realitäten sind den meisten geläufig durch Spiele wie Pokémon Go. Doch in Wirklichkeit ist dieser Trend schon viel weiter fortgeschritten. Virtuelle Girlbands bei eSports-Championships auftreten lassen? Kein Problem. Saurier durch eine Mall toben lassen? Noch weniger. Letzterer Coup gelang zuletzt der Firma INDE, die zu den führenden Unternehmen im Bereich der AR gehört. Ihre Arbeit wurde bereits mit Preisen geehrt und auch die Liste der Kunden spricht für sich: Denn mit INDE arbeiten gerne große Namen wie der BBC oder 20th Century Fox zusammen. Ebenfalls wegweisend in dem Bereich ist die Firma Next/Now. Sie brilliert besonders durch ihre Hologramme oder Face-Tracking-Technologien, mit denen sie den Usern eine unvergleichliche Erfahrung beschert. Ohne Zweifel eine der Firmen, die auch in Zukunft kräftig auf dem AR-Markt mitmischen wird.

Mobile Gaming: EA Mobile, NetEnt und Kollegen
Mobile Gaming ist ein ausgesprochen lukratives Segment des Gaming-Marktes, da die Zielgruppe hier ausgesprochen breit ist. Interessiert sind nicht nur Hardcore-Gamer, sondern auch Normalos, die nur auf dem Weg in die Arbeit oder in sonstigen Leerlauf-Phasen zocken wollen. Dementsprechend divers sind auch die Software-Firmen: Entwickler wie NetEnt konzentrieren sich etwa auf Lückenfüllerspiele und machen es möglich, dass Pendler mit Wunderino Jackpots spielen oder eine Runde Starburst zocken können. EA Mobile konzentriert sich dagegen stärker auf intensive Games wie The Sims oder FIFA, die treue Fans nun auch unterwegs genießen. Insgesamt ist zu erwarten, dass sich sowohl die Gelegenheitsspiele als auch die langwierigeren Mobile Experiences 2019 weiter entwickeln, da Mobile Gaming langsam in den Alltag aller Deutschen durchsickert.

Virtual Reality: VironIT und VR Vision
Viele der Augmented-Reality-Firmen sind auch Player auf dem VR-Markt – Deswegen könnten in diesem Abschnitt ebenso die oben erwähnten INDE und Next/Now stehen. Besondere Beachtung soll aber an dieser Stelle VironIT und VR Vision geschenkt werden. Erstere Firma liefert maßgeschneiderte Lösungen für VR-Marktführer wie Oculus Rift und HTC Vive und entwickelt hierfür Spiele, bei denen die User so überzeugend wie nie in fremde Welten entführt werden. VR Vision hat sich auf eine weitere spannende Nische spezialisiert: Denn auch in der Businesswelt finden VR-Lösungen gute Verwendung. So bieten sich virtuelle Erfahrungen für Training am Subjekt an, und das gilt für werdende Ärzte ebenso wie Ingenieure oder andere praktische Berufe. Eine ganz neue Interpretation des Konzeptes des Lernspiels!

Es wird deutlich: In der Welt der Gaming Software tut sich einiges und die oben genannten Firmen stehen hinter den bahnbrechendsten Neuerungen. Spannend bleibt, was sie sich in Zukunft noch alles einfallen lassen.

Feb 262019
 

In einer zunehmend digitalisierten Welt ist es wichtig, allen Menschen einen niederschwelligen Zugang zu digitalen Informations- und Kommunikationsangeboten zu bieten. Die an der Fachhochschule St. Pölten entwickelte Plattform UMBRELLO ermöglicht dies für digitale Dienste in Gemeinden: von Informationen auf Gemeindeportalen, Gesundheitsdiensten und regionalen Nachrichten bis zur Möglichkeit einer videobasierten Kommunikation mit anderen Personen über das Fernsehgerät. Die Plattform wurde vor Kurzem Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im niederösterreichischen Pielachtal vorgestellt. Die Ergebnisse aus der Forschung zur Entwicklung der Plattform sind als Whitepaper zu Digitalen.Dorf.Diensten erschienen.

Die zunehmende Digitalisierung verändert den Zugang zu immer mehr Dienstleistungen. Vom Beschaffen von Gütern des täglichen Bedarfs über Gesundheitsversorgung und öffentlichen Verkehr bis zur Organisation des Gemeinwesens und Behördenkontakten ergeben sich neue Formen der Teilhabe. Dies ist auch für ältere Menschen relevant. Gleichzeitig steigen soziale und gesundheitliche Herausforderungen durch den Altersstrukturwandel der Gesellschaft und die damit verbundenen Kosten im Gemeinwesen.

„Es ist ein gestiegener Bedarf und eine vermehrte Nachfrage nach betreutem Wohnen in Kombination mit Pflegediensten, psychosozialen und präventiven Gesundheitsdiensten und dem einfachen und autonomen Bezug von regionalen Produkten und Dienstleistungen zu bemerken“, sagt Johannes Pflegerl, Leiter des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung der FH St. Pölten.

Hierbei soll die an der FH St. Pölten entwickelte Plattform mit dem Namen UMBRELLO unterstützen. Vor Kurzem stellten die ProjektmitarbeiterInnen die Plattform Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im niederösterreichischen Pielachtal vor. Mit der Region arbeitete die FH bei der Entwicklung der Plattform zusammen.

Digitalisierung von Dienstleistungen
Die Plattform soll Zugang zu digitalen Dorfdiensten bieten: Neben altersgerechter Kommunikation werden Informationen und (Online)-Aktivitäten rund um das Gemeindeleben präsentiert, interaktive Anwendungen zu Sozialer Hilfe und Telegesundheitsförderung angeboten und mit regionalen Nachrichten und Infotainment kombiniert. Die Plattform soll bestehende Dienste von Gemeindeportalen, Gesundheitszentren, Gesundheitsdiensten, Vereinen und lokalen Unternehmen einbinden und zugänglich machen.

So könnten beim betreuten Wohnen etwa sozialmedizinische Dienste und Angehörige mit älteren Menschen über die Plattform in Kontakt treten. Durch computergestütztes, von Menschen angeleitetes Training, könnte der Fernseher zu Fitnessübungen motivieren. Und Expertinnen und Experten könnten online Fragen zu Pflege, Hygiene, Bewegung und Ernährung beantworten.

Dazu Bürgermeister Wittmann aus der Region Pielachtal: „Während die Jungen über Facebook und Co kommunizieren, bleibt den Älteren oft nur der passive Konsum zuhause vorm Fernseher oder der mühsame Weg in den entfernt gelegenen Supermarkt. Bringen wir die Technologien nach Hause zu den Bedürfnissen der Menschen.“


Einfach zu bedienen für ältere Menschen
Ältere Menschen sind mit dem Bedienen von Geräten durch die technischen Anforderungen oft überfordert. Dies erschwert die soziale Teilnahme der Menschen an kostengünstigen und gebrauchstauglichen Informations‐ und Kommunikationsdiensten. In der Entwicklung der Plattform haben die ForscherInnen daher besonderen Wert auf die einfache Bedienung gelegt und ältere Menschen in die Gestaltung eingebunden.

Die Plattform besteht aus einem Tablet, welches quasi als Fernbedienung dient, sowie einer angeschlossenen TV-Box. Das Setup macht den Fernseher zum benutzungsfreundlichen Herzstück der videobasierten Service- und Kommunikationsplattform ohne Konfigurations-aufwand. In weiterer Folge werden nun PartnerInnen für das Umsetzen der Plattform gesucht.

Vielfältige Zielgruppen
Ergebnisse aus den Forschungsprojekten zur Plattform sind nun in einem Whitepaper erschienen. Für die Studie haben ForscherInnen der FH St. Pölten etwa mögliche Zielgruppen erhoben. So sind zum Beispiel mehr als zwei Millionen Menschen in Österreich im Alter von über 60 Jahren pflegebedürftig oder nur eingeschränkt mobil.

Untersucht wurde auch, wie weitere Zielgruppen eingebunden werden können und welche Vorteile sich für diese ergeben. So könnte die Plattform etwa von Initiativen zum Aufbau einer Dorfgemeinschaft genutzt werden und wer Dienste anbieten und Informationen zur Verfügung stellen möchte, könnte dafür auch die Plattform nutzen.

Die FH St. Pölten hat die Plattform gemeinsam mit der NÖ Kleinregion Pielachtal, Kabelplus sowie Seniorinnen und Senioren entwickelt. In Workshops wurden auch VertreterInnen von Gemeinden, Handel, Gewerbe, Gesundheitsbereich und Bildungseinrichtungen eingebunden.

Projekte zur Plattform
Die Projekte zum Entwickeln der Plattform wuden vom Bundeministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Rahmen des Programms „benefit“ gefördert. Am Projekt beteiligt sind die Departments Soziales, Gesundheit, Medien & Digitale Technologien, Medien & Wirtschaft sowie das Service- und Kompetenzzentrum für Innovatives Lehren & Lernen (SKILL) der FH St. Pölten. Projektpartnerin ist die Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal.

https://research.fhstp.ac.at/projekte/umbrello-sondierung-einer-testregion
https://research.fhstp.ac.at/projekte/brelomate-2
https://research.fhstp.ac.at/projekte/brelomate

Whitepaper zum Projekt
https://research.fhstp.ac.at/projekte/umbrello-sondierung-einer-testregion/whitepaper-umbrello

Über die Fachhochschule St. Pölten
Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. In mittlerweile 22 Studiengängen werden mehr als 3.200 Studierende betreut. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

Feb 192019
 

Dass Gaming im Kommen ist, das hat mittlerweile auch der Letzte verstanden. Schließlich hat sich in den letzten Jahren kaum ein Feld so stark diversifiziert: Neben den klassischen Konsolen- und PC-Spielen gibt es heute auch Social Gaming, Online-Glücksspiel und eSports. Spieler professionalisieren sich unter anderem mit Live-Streams oder in gemanagten eSports-Teams. Und Casual Gaming, vor allem im Mobile-Bereich, schlägt die Brücke zu all denen, die sonst vielleicht nichts mit Computerspielen am Hut hätten.
Eine Nachricht wie die, dass Gaming sich mittlerweile zu einer 135 Milliarden Dollar schweren Industrie hochgeschaukelt hat, überrascht deshalb kaum. Spannend ist trotzdem, wer die dicksten Fische im Gaming-Teich sind und in welchen Bereichen am meisten Geld an Land gezogen wird. Dieser Artikel klärt auf.

Spielen unterwegs ist größter Trend
Fast 11 Prozent Zuwachs konnte die Gaming-Industrie im vergangenen Jahr verzeichnen – und für einen Großteil davon sind die Umsätze aus dem Mobile Gaming verantwortlich.
Den Usern gefällt es offenbar besonders gut, am Smartphone zu zocken. Das liegt mit Sicherheit daran, dass hier größtmögliche Flexibilität gegeben ist. Wer eine Runde spielen will, braucht bloß fünf Minuten freie Zeit – und die findet man überall, ob bei der Raucherpause in der Arbeit oder zu Hause auf dem stillen Örtchen. Die Zahlen sprechen für sich: Mit 47 % ist beinahe die Hälfte des Umsatzes Mobile Games zu verdanken. Und obwohl man dabei in erster Linie an Handy denkt, darf man auch Tablets nicht vergessen. Zwar zocken User hiermit nicht ganz so gerne – von den insgesamt 63 Milliarden Umsatz spielten sie nur 11 Milliarden ein – ein nennenswerter Anteil am Gesamtbild ist das dennoch.

Glücks- und Gesellschaftsspiele beliebte Genres
Ein weiterer großer Wachstumsbereich – ob Mobile oder am PC – sind Online Casinos. Die Kontroversen, denen sich diese Industrie zu Anfang noch stellen musste, scheinen überwunden, auch wenn es gesetzliche Regelungen diesem boomenden Markt immer noch nicht einfach machen. Doch heute wagen immer mehr Spieler ihren Einsatz bei Online-Casinos und Wettgeschäften. Wenn Sie sich dafür interessieren: Hier kommen Sie direkt zum NetBet Casino! Besonders beliebt sind hier die Spiele, an denen mehrere Spieler teilnehmen. Kaum verwunderlich, denn auch Gesellschaftsspiele erfahren im Bereich der Mobile Games ein Comeback. Social Gaming scheint die Steigerung der Social Networking Erfahrung zu sein und lässt sich entweder völlig for free zocken – oder mithilfe von In-App-Käufen, die einen im Spiel weiterbringen und wohl die größte Einkommensquelle für die Spieleschöpfer sind.

Neuer Run auf Konsolen
Mobile ist seit Jahren ähnlich stark – ein Revival erlebt aber derzeit die Konsole. Ihre Verkaufszahlen steigerten sich 2018 um satte 15 Prozent. Grund dafür ist eine verstärkte Konzentration der Spielproduzenten auf dieses Medium. Für Konsolen wie die PlayStation oder die Xbox sind immer mehr beliebte Spiele verfügbar. Außerdem wird an ausgesprochen zeitgemäßen technischen Lösungen gearbeitet, wie etwa der Inkorporation von Virtual Reality in die Konsolen. Ob Konsolen mithilfe dieser Neuerungen allerdings einen ähnlichen Status erreichen werden wie PCs ist fraglich. Mit 25 Prozent des gesamten Marktes ist letzteres immer noch eines der stärksten Medien im Zockerbereich. Auch gewinnen Gaming-PCs stetig an Komplexität und werden damit den Bedürfnissen ihrer User immer gerechter.

Überblick über die Zahlen
Ein Zehntel der Ausgaben für Spiele wird auf Tablets getätigt, ein Viertel auf PCs. Konsolen fuhren mit knapp 40 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr zwischen einem Drittel und einem Viertel des Umsatzes ein. Mobile ist nach wie vor der Platzhirsch. Was das für die Gaming-Industrie bedeutet? Das Spielen auf mobilen Endgeräten wird auch 2019 für seine Umsatzstärke angezapft werden. Konsolen könnten weiteres Wachstum verzeichnen – mehr zumindest als der Bereich der PCs. Insgesamt ist zu vermuten, dass die Gaming-Industrie auch im kommenden Jahr noch zulegen wird – und zwar sowohl im Bereich des Casual als auch des Professional Gamings.

Link Tipps:
Mobile gaming – Statistiken und Marktdaten | Statista
2019 Video Game Industry Statistics, Trends & Data

Feb 112019
 

Der ShoGo ist ein Tragegurt für Kinder, die schon auf den Schultern getragen werden können. Als Produkt ist der ShoGo bestechend simpel. Er besteht aus einem längenverstellbaren Hauptgurt, der über den Rücken gelegt wird. Die Enden werden mit zwei Schnallen an den Füßen des Kindes befestigt. Zwei Schnallen deshalb, um die Sicherheit zu erhöhen. Das schlichte Design des Gurtes ermöglicht ein unkompliziertes Anlegen und gewährleistet ein sehr geringes Packmaß. Das Gewicht des Gurtes liegt bei etwa 100g und dabei ist er nicht größer als ein zusammengerollter Gürtel. Der ShoGo kann auch bequem mit einem Rucksack getragen werden. Durch die Fixierung an den Schienbeinen (oder Knöcheln) gibt er Kindern einen stabilen Halt

Kickstarter ist die weltgrößte Finanzierungsplattform für kreative Projekte. Die bekannte Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat sich auch dem deutschen Markt geöffnet und hier wird das Projekt auch angeboten unter dem folgenden Link: kickstarter – ShoGo Huckepackgurt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?
Grundsätzlich alle Eltern, deren Kinder gerne die Welt von oben sehen. Aber auch jene, die bisher ungern ein Kind auf der Schulter getragen haben, da man für einen sicheren Griff beide Beine festhalten muss. Mit dem ShoGo kann man ein Kind auf der Schulter tragen und das Zweite an die Hand nehmen. Als Eltern kennen wir andere Eltern und so wissen wir aus dem positiven Echo unseres Umfelds, aber auch von völlig fremden Menschen, dass so ein Produkt gefehlt hat. Wir hoffen, dass noch viele Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel erkennen, wie hilfreich der ShoGo ist.

Jan 312019
 

Im Rahmen der Payment Exchange (PEX) am 24. und 25. Januar 2019 in Berlin erhielt die in Österreich entwickelte, gesamteuropäische Mobile-Payment-Lösung Bluecode von einer Fachjury in der Kategorie Kundennutzen die höchste Auszeichnung „Goldene Transaktion“. Der Branchentreff fand 2019 zum vierten Mal statt und hat sich zum jährlichen Pflichtevent für Händler und Dienstleister im Zahlungsverkehr entwickelt. Initiatoren der Konferenz sind die Gründer von paymentandbanking.com, einem der wichtigsten Onlineportale rund um die Themen Banking, Payment und Fintech.

Die hochkarätige Fachjury bestand aus Katharina Schneider (Handelsblatt), Nils Wischmeyer (Süddeutsche Zeitung), Karsten Traum (Deutsche Kreditbank DKB), Juliane Schmitz-Engels (Mastercard), Hanno Bender (Lebensmittel Zeitung), Sven Korschinowski (KPMG) und Christina Cassala (finletter). Sie hat vor allem die Vision von Bluecode überzeugt, gemeinsam mit Banken und Handel ein eigenes gesamteuropäisches Zahlungsnetzwerk für Mobile Payment aufzubauen, um Europa im mobilen Zahlungsverkehr unabhängiger von nicht-europäischen Bezahldiensten zu machen und dabei gleichzeitig für Endkunden digitale Mehrwerte im alltäglichen Leben zu schaffen.

„In den letzten Monaten haben wir rechtlich wie technisch das erste unabhängige und europaweit gültige Mobile-Payment-System etabliert, das bargeldloses Bezahlen per Android-Smartphone, iPhone und Apple Watch gemeinsam mit Mehrwertservices nach europäischen Regeln ermöglicht. Beim Bezahlvorgang werden im Sinne des europäischen Datenschutzrechts keine persönlichen Daten auf dem Handy gespeichert oder übertragen. Bluecode ergänzt die eigentliche Zahlung um zusätzliche Mehrwerte, beispielsweise wird die Kundenkarte automatisch beim Bezahlvorgang übergeben, ohne diese gesondert vorzeigen zu müssen, oder auch ein digitaler Beleg erstellt. Diese Art von Mehrwerten ist besonders für Händler attraktiv und bei Endkunden für die Nutzung entscheidend“, erklärt Christian Pirkner, CEO der Blue Code International AG. „Die Verleihung dieser Auszeichnung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das Bluecode-Zahlungsnetzwerk wächst laufend, da Banken und Handel schnell, einfach und risikofrei teilnehmen können.“


Foto: „Goldene Transaktion“: Hermann Stengele, Business Partner Blue Code International AG (1.v.r.), freut sich über die Auszeichnung von Bluecode in der Kategorie Kundennutzen © PBA Experts GmbH

Bluecode-Zahlungsnetzwerk wächst – gemeinsame Expansion mit Alipay
Mehr als 100 europäische Partnerbanken, namhafte Acquirer und führende Handelsketten wie die Rewe-, die Galeria Kaufhof- und die Spar Österreich-Gruppe unterstützen bereits den europaweiten Rollout von Bluecode und die Integration in Registrierkassen, Automaten, Banking- und Retail-Apps. 2018 hat Bluecode zudem die Technologie der weltweit größten Paymentplattform Alipay aus China integriert, die über 700 Millionen aktive Nutzer zählt und mit der man nun gemeinsam in Europa expandiert. Erst kürzlich startete die Galeria Kaufhof-Gruppe deutschlandweit dieses Angebot, dabei verwendet Alipay die europäische Infrastruktur von Bluecode. So können Händler von europäischer wie auch chinesischer Kaufkraft profitieren.

Integration in Banking-Apps hält Daten und Wertschöpfung in Europa
Damit das neue Zahlungsnetzwerk europäisch skaliert, hat Bluecode noch viel vor. Aktuell fokussiert man auf zwei Bereiche, um Mobile Payment für die breite Masse noch attraktiver zu machen. Zum einen werden die Mehrwertservices für Kunden weiter ausgebaut und mit dem mobilen Bezahlen kombiniert. Handelspartner können beispielsweise digitale Stempelkarten, Punkteprogramme, Lotterien oder Kundenkarten-Verknüpfungen direkt über Bluecode abwickeln und treue Kunden mit Gutscheinen und Rabatten am Smartphone belohnen. Zum anderen wird die Integration in Apps von Banken angestrebt, wie Christian Pirkner erklärt: „Durch die Öffnung des mobilen Zahlungsverkehrs – Stichwort PSD2 – drohen Banken, die Kundenreise an außereuropäische Drittanbieter zu verlieren. Mit einer europäischen Lösung wie Bluecode können Banken ihren Privatkunden Mobile Payment anbieten und die Kundenreise in ihrer eigenen Banking-App behalten, damit sie weiterhin an der Wertschöpfung teilhaben und die Kundendaten sicher in Europa verwahren können.“

So einfach funktioniert Bezahlen per Bluecode am Smartphone
Der Bezahlvorgang mit Bluecode funktioniert direkt über bestehende Registrierkassen des Handels, ohne zusätzliche Bezahlterminals. Nutzer verbinden ihr Girokonto mit Bluecode und rufen in der jeweiligen App einen einmal gültigen, blauen Strichcode auf. Nach dem Scan des Codes an der Registrierkasse des Händlers wird der Betrag vom Girokonto des Users abgebucht, Mehrwerte werden dem Nutzer sofort gutgeschrieben. Das mobile Bezahlverfahren funktioniert mit jedem Girokonto und kostenlos über die Bluecode-App sowie zahlreiche weitere Apps.

Weitere Informationen zu Bluecode unter: https://bluecode.com/

Kostenloser Download der Bezahl-App Bluecode:
·Für iOS-Endgeräte (iPhone und Apple Watch)
·Für Android-Smartphones


Bluecode ermöglicht bargeldloses Bezahlen per Android-Smartphone, iPhone und Apple Watch gemeinsam mit digitalen Mehrwertservices © Blue Code International AG

Über Bluecode
Bluecode ist die erste paneuropäische Mobile-Payment-Lösung, die bargeldloses Bezahlen per Android-Smartphone, iPhone und Apple Watch gemeinsam mit Value Added Services (Mehrwert-Dienste, Bonusprogramme, digitale Sammelpässe) in einer App ermöglicht. Im Sinne des europäischen Datenschutzrechts werden beim Bezahlvorgang keine persönlichen Daten auf dem Handy gespeichert oder übertragen. Das hochsichere, TAN-basierte Bezahlverfahren funktioniert mit jedem Girokonto und ist unabhängig von der Übertragungstechnologie (Barcode, QR-Code, Bluetooth, NFC) einsetzbar. Namhafte Banken in Österreich und Deutschland (Raiffeisen, Hypo Tirol Bank, Sparkassen-Finanzgruppe), Acquirer (BS Payone), internationale Bankensoftwareanbieter (Temenos Group AG / Schweiz) und Payment-Plattformen (Alipay / China) sowie führende Händler (u.a. Rewe-Töchter Billa, Merkur und Bipa, Spar Österreich-, Galeria Kaufhof- und Globus-Gruppe) unterstützen den europaweiten Rollout und die Integration in Registrierkassen, Automaten, Banking-, Retail- und Kundenkarten-Apps (u.a. mobile-pocket). Bluecode deckt österreichweit bereits mehr als 85% des Lebensmitteleinzelhandels und viele weitere Akzeptanzstellen (Handel & E-Commerce, Gastronomie, Mobilität, Entertainment, Sportstadien) ab.

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