Erfinder Berater

Feb 242012
 

Ein Tag voller Stress – da ist es höchste Zeit einfach einmal gaaaaaanz tief durchzuatmen. Aber ehrlich gesagt, die Stadtluft ist oft viel zu stickig oder stinkt ganz einfach… Außerdem fehlt es prinzipiell einfach am richtigen Erholungs- bzw. Urlaubsflair. Für mich ist das erfrischendste Durchatmen noch immer beim Wandern zu finden. Da passt so ziemlich alles zusammen. Während man sich – ich sicher 🙂 – auf den Berg abmüht, nimmt einem die herrliche Aussicht fast schon sprichwörtlich den Atem. Alles ist grün und meist grasen auch noch einige Kühe auf der Alm.

Unsere Alpenluft, Quelle: erfinderladen

Wer sich dieses Gefühl einpacken will, denkt vielleicht daran alte Fotos rauszukramen und sehnsuchtsvoll an den vergangenen Sommer zu denken. Aber irgendwie ist es doch so: Manche Dinge kann man einfach nicht mitnehmen, oder doch?

Bis vor kurzem war ich versucht da nur zustimmend zu nicken, aber DAS HAT SICH GEÄNDERT!

Denn es gibt sie wirklich, das Stückchen Heimat in der Dose! In liebevollem Design, man kann getrost Heimatdesign dazu sagen, ziert eine Almkuh mit keckem Hut die Alpenlandschaft auf der Dose. Und in der Dose ist original abgefüllte Salzburger Luft!

Da ist sie also. die Notreserve an Frischluft!

Alpenluft Produktbeschreibung, Quelle: erfinderladen

So ganz nebenbei eignet sich die urige Österreich-Dose auch bestens als originelle Geschenkidee mit garantiertem Heimatflair, die bei uns für € 4,90 im Erfinderladen und natürlich auch im Online-Shop zu haben ist!

Ein Stückchen Heimat also zum Mitnehmen.
Braucht man also auf die schnelle ein typisch österreichisches Geschenk ist der Griff zur Alpenluft sicher die richtige Entscheidung!

Am besten einige Alpenluft Dosen zu Hause aufstellen, um immer etwas zum Schmunzeln zu haben und für ein griffbereites Stück Heimat. Außerdem hilft diese Notreserve in Stresssituationen! Meine Anleitung: Dose dicht an die Nase halten – aufmachen – und gaaaaaanz tief durchatmen. Nun können Sie sich entspannt zurücklehnen 🙂

Feb 232012
 

Instituts-Logo, Quelle: Julia Bauer

2001 wurde an der Wirtschaftsuniversität Wien von Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Franke das Institut für Entrepreneurship und Innovation ins Leben gerufen. Inzwischen zählt es 16, hauptsächlich wissenschaftliche Mitarbeiter und setzt in der Lehre Schwerpunkte in der Verknüpfung von Anwendung und Praxis sowie von Ökonomie und Technologie. So werden am Institut unternehmerisches Denken und Handeln vermittelt, aber auch Vernetzungen mit anderen Disziplinen gefördert.

Ein äußerst interessantes Institut, von dem wir uns ein besseres Bild machen wollten. Deshalb haben wir nachgefragt und zwar bei Universitätsassistentin Mag. Julia Bauer.

Mag. Julia Bauer, Quelle: Florian Schirg

Zunächst interessiert uns natürlich ihr Tätigkeitsfeld am Institut!
Im Moment lehre ich die Kurse Business Model Innovation, wo neuartige Geschäftsmodelle für etablierte Unternehmen generiert werden, sowie den Kurs New Business Development, in dem auf die Entwicklung und Evaluierung neuartiger Geschäftsfelder eingegangen wird. In beinahe allen Lehrformaten arbeiten wir stark mit Partnern aus der Praxis zusammen – die Studierenden arbeiten also an realen Projekten. Die Bandbreite geht vom Start-up, über Forschungsinstituten (z.B. CERN, Fraunhofer Institut), bis hin zu großen etablierten Unternehmen (z.B. Magna, Deutsche Telekom, IBM).
Neben der Lehrtätigkeit bin ich auch in der Forschung im Bereich Crowdsourcing und Innovation Communities aktiv.

Für wen ist das Studium am Institut für Entrepreneurship und Innovation die richtige Entscheidung und welche beruflichen Möglichkeiten eröffnet dieses Studium?
Die Spezialisierung Entrepreneurship und Innovation richtet sich an Bachelorstudierende, die sich das Rüstzeug eines Unternehmers aneignen möchten. Dabei ermöglicht die erworbene Qualifikation verschiedene Karrierewege: einerseits die Gründung eines eigenen Start-ups oder die Übernahme eines Familienbetriebs. Andererseits schlagen viele auch den Weg als InnovationsmanagerIn in einem großen Unternehmen, als AnalystIn in Venture-Capital-Gesellschaften oder auch als UnternehmensberaterIn ein.

Das Masterstudium (MSc) Strategy, Innovation and Management Control richtet sich an Studierende, die Führungsverantwortung übernehmen wollen.

Gemeinsam mit der TU Wien, sowie der WU Executive Academy organisiert das Institut den Professional MBA Entrepreneurship und Innovation, wobei hier das Ziel in der Vermittlung zentraler Fähigkeiten und Techniken für unternehmerisches Denken sowie der gewinnbringenden Umsetzung von Innovationen liegt.

Wo liegen die Schwerpunkte im Lehrplan?
Der Schwerpunkt der Lehre ist darauf ausgerichtet, unseren Studierenden erstklassige Kenntnisse in den Bereichen Entrepreneurship und Innovation zu vermitteln.

Das Institut arbeitet an höchst innovativen Problemstellungen, die je nach Ausrichtung des Kurses unterschiedlich sind. So stehen Praxispartner des Kurses New Business Development z.B. vor dem Problem, dass sie zwar eine innovative Technologie entwickelt haben, aber keinen Einsatzbereich sehen. Studierende wenden verschiedene Methoden und Tools an und kommen so auf eine Großzahl von Anwendungsbereichen. Für die erfolgversprechendsten wird ein Business Model bzw. eine Kommerzialisierungsstrategie erarbeitet.
Weitere reale Praxiskurse, um nur einige zu nennen, wären etwa InnoLAB – Entwicklung innovativer Neuprodukte mittels der Design Thinking-Methode – sowie Social Entrepreneurship – Erarbeiten eines sozialen Start-up-Konzepts.
In Form unserer zwei Core Lectures vermitteln wir die notwendigen Theorien zum Thema Entrepreneurship und Innovation, wobei natürlich weitere Kurse wie etwa IP Management angeboten werden.

Feb 222012
 

Jetzt ist es soweit: Aschermittwoch und Beginn der Fastenzeit. Auch wenn die Fastenzeit wohl für die meisten spurlos vorübergeht, nutzen sie doch viele, um gewisse Vorsätze umzusetzen. Manche verzichten auf Alkohol, andere trotzen den Süßigkeiten und wieder andere reduzieren einfach den täglichen Kaffeekonsum.

Plastiksackerl, Quelle: www.umweltschutz.co.at

Egal, ob ihr das Ganze für Unsinn haltet oder selbst eigene Vorsätze verfolgt – eigentlich bietet die Fastenzeit auch wieder einen guten Anlass um über das Energiesparen und den eigenen Müllberg nachzudenken.
Ich bin immer wieder verwundert wie viel Müll ich produziere, obwohl ich brave Mülltrennerin bin. Besonders die „Sackerlwut“ bei uns finde ich wirklich besorgniserregend. Nach ein paar Einkäufen hat man – normalerweise – und ohne Anstrengung vier oder fünf neue Plastiksackerl mit nach Hause geschleppt!
Deshalb versuche ich immer mein eigenes bzw. meine eigenen Sackerl bereits mitzunehmen. Da man normalerweise in jedem Geschäft „be-sackerlt wird und damit täglich Berge an Plastik an Mann und Frau gebracht werden, finde ich das folgende Forschungsprojekt umso besser.

Seit Jänner 2010 forschen elf europäische Institutionen unter der Leitung der TU Graz an Plastik, der aus Schlachtabfällen gewonnen wird. Die Ausgangslage für das Team um Projektleiter Martin Koller war die Frage welcher Rohstoff sich für die Produktion von Bio-Kunststoffen eignet bzw. verfügbar ist. Dass man hierbei auf fossile Brennstoffe verzichten wollte, verstand sich von selbst.

Martin Koller, Quelle: online.tugraz.at

Schließlich dachte die Gruppe vom Institut für Biotechnologie und Bioprozesstechnik der TU Graz an die Abfälle der industriellen Fleischproduktion. Denn jährlich fallen in Europa etwa eine halbe Million Tonnen an Fettabfällen, sogenannten Lipiden, an.
Noch wird der Großteil davon verbrannt. Aber aus einer Tonne dieser Lipide könnten bereits 0,7t Biokunststoffe gewonnen werden. Damit aus Fetten Bio-Kunststoff wird, werden Bakterien eingesetzt, die den Ausgangsstoff für die Bio-Polymere produzieren, aus welchen im weiteren Verfahren wiederum der Bio-Kunststoff hergestellt wird. So könnte mittels dieses Verfahrens aus Abfällen Bio-Kunststoff produziert werden, dessen großer Vorteil nicht nur im bloßen Fakt besteht, dass „Müll recycelt wird, sondern auch in jenem Umstand, dass der spezielle Kunststoff mit anderen biologischen Stoffen kompatibel ist.

Was bedeutet das nun konkret?
Die Verträglichkeit mit anderen biologischen Stoffen rückt den Bio-Kunststoff nämlich auch für ganz andere Bereiche in den Blickpunkt des Interesses. Denn aufgrund dieser Verträglichkeit bietet sich das Produkt sozusagen für Implantate oder auch zur Verwendung als Nahtmaterial an!
Die EU unterstützt dieses Projekt namens ANIMPOL, das bis Ende dieses Jahres weiterläuft, mit drei Millionen Euro. Im Anschluss an das Forschungsprojekt soll eine Pilotanlage gebaut werden, in welcher das neue Verfahren dem Praxistext unterzogen wird. Den notwendigen Schlachtabfall stellt dabei die Firma Reistenhofer, ein steirisches Unternehmen, zur Verfügung.

Wer weiß, vielleicht tragen wir unsere Einkäufe bald in Bio-Sackerln nach Hause. So könnte der Abfall sinnvoll genutzt und die Umwelt geschont werden. Aber auch die mögliche Verwendung im medizinischen Bereich klingt sehr vielversprechend! Da bleibt mir nur zu sagen: echt fettJ!

Feb 212012
 

Eigentlich ist es wirklich unfassbar wie schnell sich die Technik weiter entwickelt.
Nehmen wir als Beispiel den Fernseher, bei dem vor einigen Jahren HD noch Top war, dann das unglaublich scharfe Blu-Ray für unfassbar klare Eindrücke sorgte und inzwischen die ersten 3D Fernseher Einzug in die Wohnzimmer halten. Naja, zumindest für jene, die bereit sind dafür tief in die Tasche zu greifen.
Leider lässt das normale Fernsehprogramm sehr zu wünschen übrig, aber zum Glück gibt es hier ja noch die Sammlung von Lieblings-DVDs, die für nette Abendunterhaltung sorgen. Für viel Spaß sorgen auch Kinoabende mit Freunden, bei denen entspannt zusammen gelacht wird und das Popcorn nicht fehlen darf.

Aber wäre es nicht der Hammer, wenn man, beispielsweise, gerade Avatar ansieht und bei den verschiedenen Flugszenen durch Vibrationseinheiten am Stuhl die Erschütterungen praktisch wirklich miterlebt, dabei ein Ventilator für echten Fahrtwind sorgt und eventuell sogar Geruchseinheiten für ein unvergesslich ganzheitliches Filmerlebnis sorgen? Ich kann mir gut vorstellen, dass dann notgedrungen um einiges mehr mitgefiebert wird, da die Szenen einfach viel mehr miterlebt werden – vielleicht sogar etwas zu viel, denn ich bin mir sicher, dass es vielleicht einigen auf den Magen schlagen könnte.

Zugegeben, das klingt etwas nach Hollywood und Tourprogramm in diversen Studios, aber zum Glück stimmt das so nicht ganz.

Dipl.-Ing. Dr. Christian Timmerer, Quelle: www-itec.uni-klu.ac.at

Ein ganz kluger Kopf, Dipl.-Ing. Dr. Christian Timmerer arbeitet am Institut für Informationstechnologie an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, wobei er sich hierbei im Bereich der multimedialen Kommunikation beschäftigt. Sein Steckenpferd liegt aber darin das Fernsehen mittels diversen Elementen, seien es Geruchseinheiten, Vibrationselemente und ähnlichem zu einem intensiven Erlebnis zu gestalten.

Mit einer derartigen Einrichtung wird das Fernsehen zu einem wirklich ganzheitlichen Erlebnis. Das Beste daran ist, dass der 35jährige Kreativgeist mit seinem Expertenteam bereits einige Prototypen entwickelt hat und nun die Geräte reif für den Markt sind. Mittlerweile muss nur noch die Wirtschaft anbeißen und diesen Allrounder produzieren. Kein Wunder also, dass Christian Timmerer ein gefragter Mann ist.

Insofern können wir uns bereits darauf freuen wohl in einigen Jahren so manche Filme plötzlich mit ganz anderen Augen zu erleben! 5D-Fernsehen ist somit also nicht mehr wirklich ferne Zukunftsmusik… Wir können gespannt sein!

Feb 172012
 

Diesen Dienstag war es soweit: Valentinstag. Manche von euch haben sich sicher etwas Nettes überlegt und den Partner mit einem leckeren Essen verführt. Oder ihr seid selbst so richtig verwöhnt worden und habt euch einen gemütlichen Abend gemacht.

Ungezählte Küsse haben die Luft zum Prickeln gebracht – Romantik pur war angesagt 🙂

Drei Tage sind inzwischen vergangen und manche werden leider schon ein leichtes Ziehen in der Lippengegend verspüren.
Vielleicht juckt es an der Oberlippe oder es spannt im Mundwinkel – kurzum: ein für viele altbekanntes Übel kündigt sich bereits an – die Fieberblase. Leider brennt sie nicht nur, sondern sitzt einem gut sichtbar unter der Nase. Da kann man sich wieder zu zwei Wochen dicker Lippe gratulieren…

Herpotherm, Quelle: erfinderladen

Hausmittelchen gibt es viele, aber was hilft wirklich? Ein Mangel an teuren Salben herrscht sicher nicht. Bis jetzt hat mich aber noch keine überzeut.
Das Einzige, das feststeht ist: am besten schnell zu Gegenmaßnahmen greifen!

Wie gut, dass ich genau das richtige Produkt für alle Leidgeplagten habe. Es nennt sich Herpotherm und ist keine chemische Keule, sondern funktioniert nach einem einfachen Prinzip.

Dem Lippenherpes wird nämlich eingeheizt!
Beim Verspüren der ersten Symptome zückt man seinen Herpotherm „Lippenstift“ und setzt ihn zielsicher auf die betroffene Stelle. Dann einfach einschalten und kurz warten – der Fieberblase wird ordentlich eingeheizt! Die Haut erwärmt sich und nach vier Sekunden ertönt ein Signal, die LED erlischt – fertig mit der Behandlung!

Herpotherm, Quelle: erfinderladen

Bei Bedarf kann die Prozedur jederzeit wiederholt werden. Die vergoldete Kontaktfläche garantiert außerdem eine gute Verträglichkeit. Dermatologische Tests haben darüber hinaus gezeigt, dass bei rechtzeitiger Anwendung die Entstehung der Lippenbläschen verhindert wird. Wird der Stift später eingesetzt, kann man sich zumindest früher von der Fieberblase wieder verabschieden.

Na, das ist wirklich ein Retter in der Not, den ihr – wie immer – einfach bei uns im Erfinderladen Salzburg und Berlin und natürlich auch im Online-Shop für € 35,90 erstehen könnt.
Damit heiße Küsse einfach nur leidenschaftlich sind und ganz ungeniert :-)!

Feb 162012
 

In den vergangenen Tagen hat es so viel geschneit, dass sich in den Skiregionen, wo zu Beginn der Saison noch das große Bangen um die weiße Pracht geherrscht hat, inzwischen sicher die Schneemassen türmen. Die Skifahrer freuts, die Kinder werfen kräftig Schneebälle und die Tourengeher sind ebenso fleißig unterwegs.

Ulley Rolles, Quelle: www.kleinezeitung.at

Leider aber ist immer wieder auch ein Einsatz der Bergrettung notwendig. In vielen Fällen gestalten sich die Einsätze sehr schwierig. Die Bergung kann sehr heikel sein, aber auch mit anderen Problemen müssen die Rettungskräfte fertig werden. Oft ist nämlich die Kommunikation zwischen Rettungsteam und Verletztem stark eingeschränkt. Die Sprache erweist sich als zusätzliche Barriere. Das ist ein großes Problem, denn gerade in Notsituationen, in denen alles schnell gehen muss, sollte die richtige Hilfe nicht an sprachlichen Problemen scheitern. Aber wie viele Touristen informieren sich vorab über wichtige Ausdrücke in der Landessprache, die sich im Fall der Fälle vielleicht sogar als Lebensretter erweisen?

Ulley Rolles, selbst Ärztin und Bergretterin, kennt aus eigener Erfahrung die sprachlichen Hürden im Einsatz und hat sich eine praktische Lösung überlegt.

Die Lösung besteht in Sprachkarten. Die 55jährige Ärztin aus Spittal hat nämlich Sprachkarten entworfen, die wichtige Sätze und Körperteilbezeichnungen in der jeweiligen Sprache aufweisen.
Dabei befinden sich dieselben Sätze immer in der gleichen, nummerierten Zeile auf der Karte. So kann sich der Verletzte mit den Rettern verständigen, denn während der Retter seine Frage stellt und auf die entsprechende Zeile auf der Karte des Verletzten zeigt, tut dieser wiederum dasselbe auf der Sprachkarte des Retters.

Die Karten selbst sind natürlich wetterfest und im handlichen DIN-A6 Format gestaltet. In Kärnten sind sie bei der Bergrettung bereits im Einsatz. Auch andere Bundesländer und ebenso Krankenhäuser und die Flugrettung haben ihr Interesse bekundet.

Sprachkarten, Quelle: www.kleinezeitung.at

Die Sprachkarten von Ulley Rolles werden sicher etliche Einsätze – zumindest sprachlich gesehen– erleichtern. Und ich denke, bald sind sie auch bei uns in jeder Rettungstasche. Sprachen haben es der Ärztin schon seit jeher angetan. Sie selbst spricht neben Englisch auch Italienisch, Holländisch, Neugriechisch und etwas Französisch und hat bereits als 14jähriges Mädchen einen ersten Sprachführer für den Urlaub zusammengestellt, damit sie mit den anderen Kindern sprechen konnte.

Feb 152012
 

Das Jahr 2012 ist schon wieder einige Wochen alt und wir haben mit dem erfinderladen auch schon wieder die erste Messe hinter uns. Wir haben euch ja am 06. Februar über die Ambiente in Frankfurt berichtet – die größte Konsumgütermesse der Welt. Es kamen wieder zahlreiche Besucher und auch wir konnten einige interessante Kontakte gewinnen, bestehende Geschäftsverbindungen pflegen und vor allem richtig große Messeluft schnuppern. Unser Team hatte viel Spaß, auch wenn fünf Tage Messe ganz schön anstrengend sein können. Ich kann euch sagen – das Fieber hat uns gepackt und wir werden uns in diesem Jahr noch auf vielen Veranstaltungen sehen lassen! Natürlich halten wir euch darüber hier immer auf dem Laufenden.

Auf der Ambiente gab es so viele Highlights, dass eine vollständige Aufzählung nicht ganz einfach wäre. Leider gibt es so viele Hallen, dass man es als Aussteller auch nicht wirklich schafft, sich alles anzuschauen. Die Halle Young&Trendy aber zeigte z.B. unterschiedliche Aussteller aus dem Bereich der Geschenkartikel, gemixt mit Wohnaccessoires und Mode. Hier zeigt sich deutlich der Trend zu einer Vermischung von Retro und Modern, Stil und Kitsch – auch für das kommende Jahr. Brillen, Handtaschen und Uhren aus Papier, geografische Ausstechformen und Retro-Möbel sind nur kleine Ausschnitte davon. Im Vorfeld gab es zu diesen Themen übrigens den GermanDesign Award und die Gewinnerprojekte wurden auf der Ambiente in der Galleria1 ausgestellt.

Partnerland der Ambiente war übrigens Dänemark in diesem Jahr und am Montag kam dazu auch richtig hoher Besuch in die hessische Landeshauptstadt: Prinzessin Benedikte von Dänemark. Sie besuchte verschiedene internationale Aussteller und natürlich auch die Sonderschau „10+ Design Forecast – Future Living“ zu nachhaltigem dänischem Design. Unseren Stand hat die Prinzessin zwar nicht gesehen, aber in Sachen Style und Erfindertum konnte sich unser Standort auch sehen lassen. An board hatten wir übrigens u.a. die Produkte Alpenluft, Stempel, Teadiver und Teafishing und noch vieles mehr. Privat könnt ihr die witzigen Must haves natürlich im online shop erwerben!

     

Nachhaltigkeit, Kreativität, Design und Trends waren übrigens überhaupt die Schwerpunkte der diesjährigen Ambiente – egal ob Schmuck, Lifestyle oder Geschenke. Den ein oder anderen Trend konnte auch der erfinderladen bestätigen und so sind unsere Kollegen mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen, viel Arbeit und ebenso vielen Ideen für die nächste Veranstaltung im Gepäck, nach Hause gefahren. Wir freuen uns auf ein nächstes Mal!

Feb 132012
 

Tagaus tagein sind wir mit ihnen konfrontiert – Marken, Logos, Produkte, Werbung … Dabei heben sich manche Marken stark von anderen ab. Zu einigen hegen wir Sympathie, andere sind bereits so schnell vergessen, wie sie auftreten und dann gibt es wieder solche, von denen wir begeistert sind! Stolz werden die entsprechenden Produkte getragen oder gekauft, man ist sozusagen loyal und steht zu „seiner“ Marke.

Jemand, der sein täglich Brot mit dem Feinschliff von Marken verdient, ist Hermann Mittermair, Geschäftsführer der Firma Brands and Friends Markenmanagement GmbH. Wir haben die Gunst der Stunde genutzt und konnten ihm zu seinem spannenden Unternehmen einige Fragen stellen.

Hermann Mittermair, Quelle: www.brandsandfriends.at

Herr Mittermair, Sie sind Geschäftsführer der Firma Brands and Friends Markenmanagement GmbH. Was kann man sich unter Brands and Friends vorstellen?
Brands and Friends ist das erste Büro für authentische Markenentwicklung in Österreich. In der Mitte all unserer Aktivitäten steht die Marke. Womit wir uns differenzieren, ist die tiefergehende Arbeit mit unseren Kunden. Wir wollen zuerst das Unternehmen und dessen Kultur verstehen, bevor wir uns mit der Kommunikation von Inhalten beschäftigen. Unsere zentrale Aufgabe sehen wir in der Herstellung einer Deckungsgleichheit zwischen dem sog. „inneren Sein“ und dem, wie das Unternehmen in all seinen Berührungspunkten nach „außen“ wirkt. Authentizität schafft die Grundlage für dauerhaften Erfolg und ist die Basis für überzeugende und emotionale Geschichten.

Weshalb ist das authentische Auftreten einer Marke derart wichtig?
Einer unserer Leitsätze heißt: „Authentische Marken haben begeisterte Kunden, motivierte Mitarbeiter und verdienen nachhaltig besser“. Die häufig angesprochene ’neue Mündigkeit‘ der Menschen entlarvt platte Werbesprüche sofort. Im Gegenzug gewinnen Werte und Wahrhaftigkeit an Bedeutung. Kunden kaufen heute nicht mehr WAS jemand macht, sondern WARUM er das tut. Produkte und Dienstleistungen sind also lediglich das Vehikel für den Zugang zu einem Werte-System. Authentizität ist also, ganz pragmatisch gesehen, die einzig taugliche Strategie in der Kommunikation.
Es gibt in der Gesellschaft eine starke Sehnsucht nach Sinn, der auch in der täglichen Arbeit gesucht wird. Wer sich mit den Zielen seines Arbeitgebers identifiziert, hat mehr Freude an seiner Arbeit und trägt die Marke mit Überzeugung nach außen. Was kann einem Unternehmen besseres passieren, als Mitarbeiter, die mit Begeisterung über ihren Arbeitsplatz sprechen. Das strahlt natürlich auf die Kunden ab.

Wo setzen Sie in Ihrem Arbeitsprozess an?
Das hängt immer von der Aufgabenstellung ab. Wir betreuen sowohl Traditionsmarken, unterstützen aber auch Start-Ups bei der Findung ihrer Marken-Identität. Markenentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess, die Marke ist das Wertvollste, was ein Unternehmen hat und muss gepflegt werden – regelmäßig!
Die große Herausforderung liegt darin, Identität und Kernwerte einer Marke zu identifizieren. Erst wenn ein Unternehmen weiß, wofür es steht und womit es seine Kunden begeistern kann, ist es auch in der Lage, den zweiten Erfolgsfaktor zu aktivieren: Kunden zu Mitgestaltern von Produkten und Geschäftsprozessen zu machen. Wer mit seinem Publikum in Dialog tritt, bekommt ein Gefühl für den Mehrwert, den er stiftet und aktiviert für seine Marke eine wahre Innovationsmaschine. Denn am Ende muss es ein Publikum geben, das begeistert ist und gerne kauft.

Wie lange dauert der Prozess bis eine Marke „das passende Profil“ besitzt?
Für kleine und mittlere Unternehmen sind drei Monate ein realistischer Zeithorizont. Aber wie der Medienphilosoph Norbert Bolz sagt: „Profil führt zu Profit, nicht umgekehrt“. Es ist deshalb keine Frage der Dauer. Entscheidend ist die Qualität. Man kann sich kein Profil ‚verpassen‘. Es ist längst da, muss aber erst freigelegt werden.
Es ist immer wieder faszinierend, um wie viel leichter alles nach einem Markenprozess geht. Plötzlich wissen alle Beteiligten, wofür sie sich engagieren. Entscheidungen fallen leichter. Und noch was hat sich über die Jahre gezeigt: Marke ist einfach. Gute Marken sind leicht zu verstehen. Gute Marken stehen im Dialog mit Ihrem Publikum. In Anlehnung an ein gewisses Möbelhaus könnte man sagen: Wirbst Du noch, oder hast Du schon eine Marke?

Feb 082012
 

Wie oft habt ihr im Auto nur mal ganz schnell nach der Trinkflasche gegriffen und euch aus Unachtsamkeit angeschüttet? Oder nehmen wir lieber eine nettere Situation, da man sich zur Zeit draußen ja den A… abfriert. Denkt an wärmere Sommer- oder Herbsttage, an denen ihr mit Freunden wandern wart. Bei einer kurzen Rast kramt ihr im – wie immer – nicht ganz so aufgeräumten Rucksack, findet endlich eure Flasche und merkt, dass sich euer Pulli im Rucksack seltsam feucht anfühlt, weil die Schutzhaube des Flaschenverschlusses leider abgegangen ist. Anders ist es natürlich, wenn ihr eine Isolierflasche mitgenommen habt, aber ehrlich gesagt, bei längeren Wanderstrecken oder einfach beim Sport ärgert mich das Gewicht der Isolierflasche schon immer wieder, so praktisch sie auch ist.

Rettung in Sicht :-)!

Der Sip-Core Verschluss Quelle: www.efu.at

Heute möchte ich euch ein ganz neuartiges Trinksystem vorstellen, das mit all diesen Unannehmlichkeiten aufräumt und in allen Situationen ein tropffreies Trinkvergnügen garantiert!

Möglicherweise haben sich die beiden Erfinder Ing. Michael Wiplinger und Florian Wiplinger selbst beim Autofahren über so einige Tropfen geärgert, die daneben gegangen sind – wer weiß? Auf jeden Fall hatten sie die Idee zu einem verschüttfreiem Trinksystem, das sie Sip-Core getauft haben.

Das geniale System funktioniert dabei ganz einfach. Durch leichten Druck auf das Mundstück öffnet sich ein Schlitz und es kann getrunken werden. Lässt man los, schließt das Mundstück automatisch und ist absolut dicht, solange keine Kohlensäure im Spiel ist.

Im Prinzip wird also an der Flasche genuckelt, was angeblich auch eine beruhigende Wirkung ausübt. Auf jeden Fall verspricht der patentierte Sip-Core Verschluss ein sicheres Trinken und, jawohl liebe Eltern, das Kinderhemd bleibt trocken :-)! Das Mundstück selbst besteht aus lebensmittelechtem Kunststoff und ist natürlich spülmaschinengeeignet.

Die Herren Wiplinger haben aber noch weiter gedacht! Während das Mundstück an handelsübliche Flaschen problemlos angeschraubt werden kann, kamen sie auch auf die Idee ihren neuartigen Verschluss mittels Schlauch mit einem flexiblen Behälter – einem Pouch – zu verbinden.

Besonders im Bereich der Pflege verspricht ihre patentierte Erfindung große Vorteile. So können pflegebedürftige Personen bei Bedarf einfach das Mundstück an sich nehmen und so aus dem aufgehängten Beutel trinken. Der Durst kann leicht und ohne Hilfe gestillt werden und das Pflegepersonal hat mehr Zeit für andere Aufgaben.

Pouch mit Schlauch und Sip-Core Verschluss Quelle: www.patent-net.de

Aber auch im Sportbereich stellt sich der Pouch als bester Trinkfreund heraus. Der Beutel hat kaum Eigengewicht und findet aufgrund seiner flexiblen Form immer irgendwo Platz. Außerdem kann man sich entscheiden, ob man das Mundstück direkt am Pouch befestigt oder doch lieber mittels Schlauch daraus trinkt, wenn man beispielsweise den Beutel am Rucksack aufhängt.

Das Team der Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH unterstützt das erfinderische Duo Ing. Michael Wiplinger und Florian Wiplinger natürlich tatkräftig. Zur Zeit sind Ing. Michael und Florian Wiplinger auf der Suche nach Patentkäufern, Lizenznehmern und Produzenten für ihre geniale Erfindung. Hoffentlich findet sich bald ein Partner mit dem sie ihren patentierten Sip-Core Verschluss auf den Markt bringen können, denn bei meiner nächsten Reise darf ein Pouch mit Sip-Core Verschluss nicht fehlen!

Feb 072012
 

Niemand geht gerne zum Zahnarzt – das ist wohl eine der wenigen allgemein gültigen Wahrheiten! Alleine der hohe Summton der verschiedenen Bohrgeräte fährt wirklich durch Mark und Bein. Die Betäubung der Spritze – zum Glück gibt es sie! – hinterlässt stundenlang ein eigenartiges nicht unbedingt angenehmes Gefühl im Gesicht und das ganze Unwohlsein beginnt im Grunde bereits mit dem Niedersetzen auf jenem Stuhl, auf dem man nun tatsächlich ausgeliefert ist!

3D Dentalscanner Quelle: https://optics.org

Aber zumindest eine bittere Pille müssen wir demnächst nicht mehr schlucken! Stichwort: Abdruck. Bisher musste für einen Abdruck die unvermeidbare Paste in den Mund genommen und mit dieser im Sitz für gefühlte unendliche Zeiten ausgeharrt werden…

Diese Zeiten sind vorbei! Dank sei Horst Koinig und seinem Erfindergeist!

Der 59jährige Zahntechniker und sein Klagenfurter Unternehmen a.tron3 GmbH haben in 1,5jähriger Zusammenarbeit mit SpezialistInnen der Forschungsgruppe „Embedded 3D Vision“ des Austrian Insitute of Technology, kurz AIT, einen oralen 3D Scanner entwickelt. Klingt nicht beeindruckend? Ist es aber mit Sicherheit allemal!

Der volle Name dieses Wundergeräts lautet a.tron 3D Intraoral Scanner und ist der kleinste optische 3D Scanner der Welt! Der Scanner ist nur ein bisschen größer als ein Kugelschreiber und übermittelt seine Daten in Echtzeit an den Computer. Damit wird das „Abnehmen“ eines Zahnabdrucks völlig unproblematisch, für den Patienten geschmacksfrei:-) und der Zahnarzt erhält in einfacher Art und Weise voll-digitale Zahnabbildungen.

Auf großes Interesse stieß der 3D Scanner 2011 in Köln, als er auf der internationalen Dentalshow IDS erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist. Da das System große Vorteile bietet, wird bereits jetzt an Adaptierungen gedacht, sodass die Technik auch im Bereich der Orthopädie oder auch der Mechatronik eingesetzt werden kann.