Erfinder Berater

Mrz 212012
 

SOLight App, Quelle: www.anvartec.com

Manche Menschen finden sich überall zurecht und verirren sich auch in fremden Städten nie. Beneidenswert, denn ein guter Orientierungssinn vereinfacht vieles. Aber für den Rest der Menschheit existieren zumindest die altbekannten Stadtpläne bzw. ist das GPS auf dem SmartPhone schnell und praktisch aufgerufen.

Schwieriger als die Orientierung im Straßendschungel ist, wie ich finde, den Lauf der Sonne richtig abzuschätzen. Mithilfe des Sonnenstandes ist es zwar einfach die Himmelsrichtungen richtig anzupeilen, aber den Sonnenverlauf einschätzen – das ist schwierig!
Doch genau das wäre besonders praktisch, wenn man gerade eine neue Wohnung besichtigt und gerne eine Vorstellung hätte, wie hell die Wohnung wirklich ist oder wie lange der Sonnenschein auf dem Balkon zu genießen sein wird.

SOLight in Aktion, Quelle: www.anvartec.com

Genau dafür gibt es jetzt ein App – ein App namens SOLight für iPhone und iPad2. Mit SOLight ist es möglich sich die Dauer der direkten Sonneinstrahlung am aktuellen Standpunkt anzeigen zu lassen!
Aber das SOLight App kann noch mehr – man kann ebenso die Veränderung der Sonneneinstrahlung im Jahresverlauf verfolgen – die Augmented Reality Technologie visualisiert praktischerweise die Sonnenbahn 🙂

Auch Häuslbauer und Architekten profitieren von SOLight wie auch so manche Planung einer Solaranlage von diesem einfachen Hilfsmittel profitieren wird. Jetzt ist zumindest klar, wo und wie lange „das Licht“ aufgeht!

Mit SOLight, „dem Sonnenanbeter-App“, hat das Team von anvartec völlig zu Recht den „Mobile Award Austria 2012“ in der Kategorie „Tourismus, Mobilität und Nachhaltigkeit“ gewonnen! Herzlichen Glückwunsch und wir freuen uns, dass wir ab jetzt immer wissen, ob wir auf der Sonnenseite stehen!

Mrz 192012
 

Noch ist es nicht überall – das ach so begehrte Glasfaserkabel, mit dem große Datenvolumen problemlos den Internethighway hinauf- und hinunterjagen. In den Städten ist der Austausch bereits am Laufen oder zu einem Großteil erledigt, aber der Weg zu den Gemeinden ist noch relativ oft mit Kupferkabeln gelegt. Schwierigkeiten beim Austausch der Kabel bereiten die mühsamen Umgrabungsarbeiten, die notwendig sind, um an die alten Leitungen heranzukommen. Dies schlägt sich natürlich auch in den Kosten nieder und ist im Besonderen in bebauten Gebieten mit großem Aufwand verbunden.

Kupferkabel mit Öl herausgepresst, Quelle: www.kabel-x.at

Speedpipes bieten Platz für die Glasfaser, Quelle: www.kabel-x.at

Glücklicherweise gibt es für dieses Problem eine verblüffend einfache Lösung.

Der Österreicher Alois Pichler bietet mit seiner Firma Kabel-X eine Technik an, mit welcher die Kabel einfach getauscht werden und großflächige Umgrabungen unnötig werden.

 

Bekanntlich bestehen Kabel aus einem schützenden Mantel, der die Kabelseele umgibt. Um das Innenleben auswechseln zu können, presst Kabel-X am Anfangsstück ein patentiertes Öl zwischen die Schutzhülle und die Seele, wodurch der Kabelkern am anderen Ende einfach herausgezogen und gleichzeitig das neue Glasfaserkabel einfach in den bereits verlegten Kabelmantel eingeführt wird. Mithilfe dieser Technik werden Segmente von jeweils maximal 400m ausgetauscht.

Alois Pichler, Quelle: www.monitor.at

So simpel das System funktioniert, so effektiv lässt sich dabei Geld sparen.
Fallen bei Umgrabungen in der Stadt etwa 500 Euro und am Land etwa zehn bis zwölf Euro pro Meter an, belaufen sich die Kosten mit Kabel-X auf zwischen 15 und 50 Euro, wobei ein großer Vorteil auf jeden Fall im schnelleren Umrüstungsverfahren liegt. Denn mit der neuen Technik können etwa 1400 Meter täglich neu umgerüstet werden, im Gegensatz zu etwa 100m bei einer Neuverlegung.

Kabel-X wurde bereits 2003 gegründet und verzeichnet bereits in über 100 Ländern Lizenzverträge. 2005 durfte sich Alois Pichler ebenso über den Niederösterreichischen Innovationspreis für das innovative Austauschverfahren freuen!

Mrz 162012
 

Könnt ihr euch noch an eure Lego-Burg aus Kindertagen erinnern? Mit Zugbrücke und Rittern, die mutig und tapfer auf den Zinnen stehen und ihre Pfeile abschießen oder zu Pferd die Feinde in Angst und Schrecken versetzen. In Angst und Schrecken sollte alle Anwesenden ebenfalls der Kerker mit seinem schweren Gitter und vor allem auch das Gespenst versetzen. Damit das Gespenst so richtig zur Geltung kommen konnte, musste man es zuvor für einige Minuten in helles Licht halten und konnte dann den gruseligen Schimmer im dunklen Zimmer bewundern.

Ein Licht der etwas anderen Art möchte auch ich euch heute präsentieren. Ähnlich letzter Woche handelt es sich auch heute um eine Glühbirne.
Glühbirne – die kennt ihr in- und auswendig? Das kann schon sein, aber meine feine Version nennt sich Light Pull und besticht durch ihre ganz eigene Art. Sie spendet zwar Licht, aber das ganz sanft – denn während sie ähnlich dem Schlossgespenst aus Kindertagen das Licht am Tag speichert, schimmert diese Phosphorleuchte freundlich im Dunkeln. Dabei hängt sie an einer 1,5m langen Schnur und kann so nett im Zimmer baumeln. Außerdem könnt ihr dieses nette Nachtlicht auch an einem Schalter befestigen, sodass beim Anziehen wirklich ein Licht aufgeht. Ein etwas anderes Plätzchen wäre sicher auch die Klospülung, aber wo und wie ihr die erhellende Light Pull einsetzt, das überlasse ich lieber ganz euch. Seid kreativ!

Tja, was tun, wenn der Anti-Monster-Spray gerade einmal alle ist?? Hier gibt es eine schöne Lösung für alle: Light Pull – bei uns im Erfinderladen und im Online-Shop für € 6,90! Damit seid ihr nie im Dunkeln verloren!

Mrz 152012
 

Lauthals spielen die Kleinen miteinander, weil es so einfach noch viel mehr Spaß macht 🙂 Da wird schon so manches Spielzeug in den Mund geschoben und auf den Boden fallen gelassen, um es anschließend sofort wieder in den Mund zu nehmen. Die Nase läuft etwas, aber im Teddy kann man sich schnell abwischen und diverse Nieser sind bei ihm auch gut aufgehoben… Aber Moment: besser das Spielzeug mit dem Freund oder der Freundin tauschen!

Ganz alltägliche Situationen, aber abgesehen vom Plüschspielzeug gestaltet sich das Waschen einiger Spielsachen doch als etwas schwierig oder eben einfach umständlich und vor allem zeitraubend! Bis das Spielzeug wieder ordentlich sauber war, musste ordentlich geschrubbt werden. Besonders Kinderhorte und Kindergärten kennen das Problem und können dank Oswald Marolt inzwischen erleichtert aufatmen!

Herr Oswald Marolt mit Playwash, Quelle: www.kleinezeitung.at

Dieser findige Herr aus Obervellach hat nämlich eine Waschmaschine für Spielzeug erfunden und nimmt damit Mitarbeitern in verschiedensten Einrichtungen einiges an Arbeit ab.
„Playwash“ nennt sich der Reinigungsapparat an dem der 62jährige Erfinder drei Jahre lang getüftelt hat. Im Juni 2011 war der Prototyp fertig, der bis zu zehn Kilo Material in drei Stunden säubert und keimfrei reinigt. Dadurch wird auch ein wichtiger Beitrag in puncto Gesundheit der Kinder geleistet. Getrocknet werden die Spielsachen mit heißer Luft.

Anfragen für die europaweit patentierte Erfindung gibt es genug – Interesse haben vor allem etliche Babyhotels, Kliniken und natürlich Kindergärten bekundet. Inzwischen läuft die Produktion auf Hochtouren und die Erwartungshaltung ist dementsprechend hoch. Auf jeden Fall werden wir sicher noch so einiges von Herrn Marolt hören, sei es wegen Playwash oder anderen Erfindungen, denn an Erfindergeist mangelt es dem Tüftler auf jeden Fall nicht, denn neben Playwash hat er zum Beispiel bereits Systeme zur Trocknung von Schuhen entworfen.

Mrz 142012
 

… oder so ähnlich könnte die Begrüßung im österreichischen sozialen Netzwerk „Sankt Onlein“ heißen. Ähnlich wie bei Facebook müssen bei der Registrierung Angaben zu Name, Geburtsdatum und Co gemacht werden. Auch die Kontakte lassen sich in verschiedene Kategorien – Intimi, Freunde&Familie und Kontakte – einteilen.

Wo liegt also der Unterschied?

Sankt Onlein, Quelle: www.krone.at

Im Unterschied zu Facebook bringt Sankt Onlein eine eigene Internetzeitung heraus – den Onleiner. Ein Redaktionsteam macht sich daran täglich Interessantes auf den Bildschirm zu bringen. Aber auch die Nutzer sind dazu eingeladen selbst Beiträge zu verfassen oder über eigene Geschichten zu berichten. Darüber hinaus soll ab Mai ein digitaler Shopping-Marktplatz auf Sankt Onlein eingebunden werden. Ebenso sollen Vereine und Unternehmen mit Sankt Onlein eine starke Plattform für die eigene Präsentation finden.

Außerdem stehen sämtliche Server von Sankt Onlein in Österreich und unterliegen damit heimischem Recht. Auch damit will man sich von den internationalen Netzwerken unterscheiden.

Der vielleicht größte Unterschied liegt allerdings darin, dass ein Aussteigen aus dem heimischen Netzwerk ganz problemlos erfolgt. Man verabschiedet sich ganz einfach per „Pfiat-di“ Knopf und der Account wird dauerhaft! gelöscht.

Die Onlein Oberfläche, Quelle: futurezone.at

Zur Zeit „hackeln“ 22 Mitarbeiter bei Sankt Onlein. 100.000 User erhoffen sich die Betreiber bis zum Ende des Jahres, wobei sich die Userzahlschließlich auf etwa eine halbe Million einpendeln sollte – so der Plan.

Ich würde sagen dieses heimische Netzwerk versucht ganz einfach mit Charme zu punkten. Madln und Buam treffn si. Die ganze Oberfläche glänzt mit Dialektausdrücken. So kann man getrost „seinen Senf dazugeben“ und jemandem „zuzwinkern“, des „mog i“.

Mrz 132012
 

Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit gibt es eine Stelle, die zumindest für mich immer sehr heikel ist: die Bäckerei. Der frische Duft zarter Brötchen schwängert die Luft und ich versuche standhaftest 🙂 nicht alltäglich die gute Stube aufzusuchen. Ich muss gestehen, dass ein Tag ohne Brot bei mir faktisch nicht existiert. Besonders gerne kommen bei mir Vollkornweckerl auf den Tisch bzw. in meine Tasche. Ein Weckerl sticht in diesem Bereich – ich würde zwar nicht sagen alle anderen aus, aber doch prominent hervor. Der Kornspitz.

Herr Augendopler mit dem Kornspitz, Quelle: www.wirtschaftsblatt.at

Dieses leckere Knusperweckerl gibt es seit 1984 als es Peter Augendopler, der Chef der Firma Backaldrin, auf den Markt gebracht hat. Seither ist es unzählige Male verkauft worden und kann sich stolz als das bisher erfolgreichste Weckerl Österreichs behaupten. Allein 4,5 Millionen Stück Kornspitz werden täglich in etwa 68 Ländern verspeist.
Na, Mahlzeit!

Bisher durfte nur der Kornspitz aus dem Hause backaldrin mit Sitz in Asten bei Linz auch so genannt werden. Nur mit der Backmischung von backaldrin, Österreichs führendem Hersteller von Backgrundstoffen, adelte sich das Weckerl mit dem prominenten Namen.

Nun wurde allerdings der Markenschutz vom Patentamt aufgehoben, da der Name „Kornspitz“ inzwischen zu einer allgemeinen Bezeichnung von Vollkornweckerln dieser Art geworden ist. Beantragt war das Verfahren vom backaldrin-Mitbewerber Pfahnl aus Pregarten worden. Noch ist die Entscheidung nicht rechtskräftig und da diese noch weitere Instanzen durchlaufen wird, werden aller Voraussicht nach wohl noch immerhin drei bis fünf Jahre verstreichen bevor ein endgültiges Urteil zu erwarten ist.

Bio Kornspitz, Quelle: www.kornspitz.com

Bis dahin erwartet Mr. Kornspitz Peter Augendopler das Verfahren gelassen ab und widmet sich anderen Aufgaben wie etwa der weiteren Expansion seines Unternehmens. Neben einer 9 Millionen Euro schweren Investition in ein F&E Zentrum und Büros in Asten soll der Umsatz um bis zu sieben Prozent auf 140 Millionen erhöht werden. Außerdem sollen in Saudi-Arabien und der Türkei zwei neue Auslandstöchter gegründet werden. Es stehen also genug Projekte an.

Seit 1995 gibt es den Kornspitz übrigens auch in Bio-Qualität und inzwischen hat er auch seinen Weg ins Snackregal gefunden. Als Soletti Mini-Kornspitz kann man sich die Leckerei zu Bauche führen!

Mrz 092012
 

Gestern war also Welt-Frauentag. An mir ist dieser Feiertag sehr spurlos vorübergegangen, aber eigentlich sollte frau sich ja jeden Tag feiern lassen! 🙂  Zum ersten Mal veranstalteten die Vereinten Nationen übrigens 1975 diesen Feiertag, im internationalen Jahr der Frau – ja, auch das gab es offensichtlich… Ganz offiziell wurde der 8. März schließlich zwei Jahre später zum Welt-Frauentag ausgerufen.

Einmal ganz abgesehen von unserem Tag der Erfinder und Erfinderinnen am 9. November hätte ich noch unendlich viele andere Ideen für Tage, die zu Feiertagen erklärt werden sollten. Gerade zuletzt wurde mir bewusst, dass mir interessanterweise viele gute Ideen am Frühstückstisch kommen. Es könnte am Kaffee liegen, aber auch an meiner neuesten Errungenschaft…

Würze im Duo, Quelle: Erfinderladen

Meine neueste Errungenschaft hat auf jeden Fall ordentlich Pepp! Ich konnte einfach nicht widerstehen und habe mir aus dem Erfinderladen einen Salz– und Pfefferstreuer Lightbulb in Form von Glühbirnen um € 12,50 besorgt. Diese gibts natürlich auch in unserem Online-Shop. Das witzige Design hat mich einfach überzeugt und eventuell spielten auch ein paar nostalgische Gefühle mit…

Dieses nette Duo bringt Pepp in die Küche und zaubert so ganz nebenbei auch immer wieder ein Lächeln auf die Lippen! Nur leuchten werden sie nicht, die Zeiten der Glühbirne sind immerhin vorbei – lang leben die neuen Glühbirnen!

Jeder Tisch – ob Frühstücks-, Mittags- oder Abendtisch wird auf jeden Fall mit diesen zwei Helfern aufgewertet. Ein weiteres Plus ist ihre anschmiegsame Form, die sie wirklich gut in der Hand liegen lässt. Shake It! – Das ist nicht nur so dahingesagt, sondern macht einfach Spaß! Spaß machen auch die überraschten Gesichter von Freunden, die im ersten Moment immer rätselnd auf die zwei kleinen Glühbirnen auf dem Tisch blicken – bis ihnen eben ein Licht aufgeht! Salz- und Pfefferstreuer sind Standard, aber dieses nette Duo ist auch nett anzusehen und macht sich neben und im jeden Essen gut!

Auf jeden Fall bringen die beiden Helfer Würze ins Leben und sorgen dafür, dass zumindest immer zwei Leuchten am Tisch sitzen 😉

Mrz 052012
 

Ein kleiner Stand-Ausschnitt 🙂

Neben den „alten Hasen“, die auch schon auf so manch anderen Messen unsere tollen Produkte vorführten, durften wir Projektmanager aus Salzburg – Arno Kainzbauer, Eva Mühlthaler und Hilda Peterlechner – auf der Creativ Salzburg mal Messeluft schnuppern. Am  Messestand 721 konnten wir den manchmal schon ermüdeten Messebesuchern so manche kreative „Schmankerl“ liefern.

Eyecatcher waren ohne Zweifel unsere Berliner „Standard Time“ und die frische „Alpenluft“, wobei so mancher Besucher schon befürchtete, wir hätten hier „Kuhduft“ eingefangen… Unsere Tea Diver und Tea Fishing fanden besonders bei den Damen und Herren der Apothekerwelt großen Anklang.

Wer diesen tollen Hinguckern noch Widerstand entgegen brachte, wurde spätestens durch unseren „Herrn Einstein“ auf unseren Stand aufmerksam. Unsere Prototypen wurden von den Experten unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren geprüft. Und lasst uns als unerfahrene, aber begeisterungsfähige Marketingexperten eine Prognose stellen: Unsere „Bottle Necks“ werden ein sensationeller Verkaufsschlager!!!  Der Name der Messe hielt  ebenfalls sein Versprechen: „Creativ“ zeigte sich so mancher Kaufinteressierte und lieferte weitere geniale Sprüche für unsere “Bottle Necks“.

Da der Sinn und Zweck dieser Messe ja auch das Aufspüren von Neuheiten ist, konnten auch wir für den Erfinderladen das eine oder andere innovative Produkt finden. Mehr Infos dazu könnt ihr sicher in einem der nächsten Blogs erfahren.

In unserer Funktion als Projektmanager konnten wir auch JungunternehmerInnen ein paar nützliche Tipps geben. Und möglicherweise entwickelt sich daraus ja sogar ein neues Projekt :).

Wären die vielen unterschiedlichen Messestände von der Besuchern beurteilt worden, hätte der Erfinderladen-Stand mit unseren gezeigten „Gefällt mir“-Stempel sicher die meisten Stimmen erhalten!

Feb 292012
 

Creativ ist unser zweiter Name! Gerade eben war der Erfinderladen noch auf der „Ambiente“ in Frankfurt vertreten, jetzt zeigt er sich auf der „Creativ Salzburg Frühjahr 2012“, der internationalen Fachmesse für Geschenkideen, Wohnaccessoires und Lifestyleartikel in Österreich. Dabei präsentiert der Erfinderladen seine kreativen Produkte und individuellen Geschenkideen vom 2. bis 4. März 2012 dem Fachpublikum.

„Der Erfinderladen bietet unseren Kunden einen ganz wesentlichen Vorteil: innovative, frische Produkte, die nur darauf warten vom Markt entdeckt zu werden. Dabei folgen wir keinen Trends, sondern schaffen welche“, fasst Klaus Weissenbäck, Geschäftsführer der Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH, den Anspruch des Erfinderladens zusammen.

Kreative Produkt-Ideen sind bei uns selbstverständlich! An die frische Luft! – oft leicht gesagt, doch beim Erfinderladen gibt es die frische Alpenluft im kultigen Design einfach zum Mitnehmen. Für Hochglanz sorgt Scleany, das Handy & Co mit einem Wisch von sämtlichen Fingerabdrücken befreit. Auch mit dabei ist Bunjee, mit dem Handy und Smartphone fest im Griff sind und keine Chance haben versehentlich auszukommen. Praktische Helfer für entspannte Zeiten sind sowohl Tea Diver, ein Tee-Ei als Tiefseeteaucher, und Tea Fishing, das den Teebeutel frech am Haken hat. Und als besonders faszinierend entpuppt sich immer wieder die Berlin Standard Time – noch nie war ein Zeitanzeige so spannend! Wir freuen uns auf euren Besuch!

Zu finden ist unser Erfinder-Team täglich von 9 bis 18 Uhr – am 4. März 9 bis 17 Uhr – in Halle 10 auf Stand 721!

Dieses Jahr präsentiert sich die Creativ Salzburg in doppelter Hinsicht in einem neuen Kleid. Erstmals hat man sich auf einen März-Termin festgelegt und wird in diesem Jahr aus dem Vollen schöpfen können, denn die Messe findet in der brandneuen Halle 10 statt. Nun kann auf einer Fläche von über 15.000 m2 die gesamte Produktvielfalt rund um das Thema Geschenkideen, Wohnaccessoires und Lifestyleartikel begutachtet werden. Dabei hat sich die Creativ Salzburg in den vergangenen 30 Jahren als führende Orderplattform der Branche im Donau-Alpen-Adria-Raum etabliert und ist somit ein Pflichttermin für alle Handelstreibenden.

Feb 272012
 

Funkuhr steuert Beinprothese, Quelle: www.pixelio.de

Der Frühling meldet sich bereits in Riesenschritten an. Der Schnee schmilzt und alles regt und reckt sich. Ich habe auch schon meine Laufschuhe aus dem Keller geholt, entstaubt und mir wieder einmal ganz fest vorgenommen sie dieses Jahr wirklich regelmäßig auszuführen. Die Winterjacke hängt zwar noch vorsichtshalber in der Garderobe, aber bald werde ich auch sie wegpacken.

Alle zieht es hinaus an die frische Luft, sei es zum Sport oder nur zum gemütlichen Sonnentanken auf einer Parkbank. Sport ist allerdings nicht immer ganz so einfach. Abgesehen davon, dass der innere Schweinehund immer wieder in die Schranken zu verweisen ist, stellen sich gerade für Menschen mit Prothesen größere Schwierigkeiten in den Weg.

Zwar existieren bereits intelligente Beinprothesen, die auf Bewegungen entsprechend reagieren und somit sportliche Aktivitäten wie etwa Radfahren, Inline-Skaten oder auch Langlaufen ermöglichen, doch das war oft auch mit gewissen Komplikationen verbunden. Normalerweise wird der Bewegungsablauf über eine Fernbedienung angesteuert und in weiterer Folge ein spezielles Programm aktiviert. Die Bestätigung der Auswahl erfolgt über ein Akustik- und Vibrationssignal. Doch weitere Informationen zum Zustand der Prothese werden nicht übermittelt.

Hightech Prothese, Quelle: www.derstandard.at

Dieses Manko wollte Philipp Pfaffeneder, ein Student der FH St. Pölten, eliminieren. So passte er das frei programmierbare Funkmodul einer Armbanduhr so an, dass die Rückmeldung von der Prothese nun als visuelles Signal am Uhrendisplay abzulesen ist. In Kooperation mit der Otto Bock Healthcare Products GmbH Wien entwickelte er 2011 einen Prototyp einer digitalen Funksteuerung für Prothesen. Der große Vorteil besteht in dem Umstand, dass nun ebenfalls Informationen zum Zustand des Akkus wie auch zur Temperatur des Hydrauliköls angezeigt werden. Damit dient die Uhr nicht nur zur Steuerung der Prothese sondern auch zur Überwachung ihres Zustands.

Mithilfe dieser Vorrichtung kann verhindert werden, dass mitten im Sport „der Saft ausgeht“ oder das Hydrauliköl einfach zu heiß läuft. Dank der wichtigen Informationsanzeige an der Uhr können Träger von Prothesen hoffentlich bereits bald noch viel entspannter ihr Sportprogramm absolvieren – und mich in meinen Laufschuhen überholen 🙂

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