wrapstars.at

Das Bild von New York prägen sie in jedem Fall mit. An etlichen Ecken sind Food Trucks zu finden, die zuweilen Hot Dogs und Co verkaufen, dann jedoch auch wieder mit Spezialitäten aus anderen Ländern überzeugen. Zum Teil bezaubern die mobilen Food Trucks mit Gaumenfreuden, welche oft schwer in Lokalen wiederzufinden sind – ganz entgegen dem Vorurteil fettiger “Buden”. Für viele Großstädte werden zudem spezielle Apps angeboten, welche zeigen, wo sich die Food Trucks am jeweiligen Tag befinden.

Immer frisch & lecker. http://wrapstars.at

Weshalb nicht in Österreich?
… dachten sich ebenfals Marko und Matthias. Mit ihrer Vision gesundes Essen auf die Räder zu bringen, war bald “Wrapstars” geboren. Das Konzept von Wrapstars klingt köstlich: beste Zutaten der Saison, hausgemachte Speisen und Verzicht auf Chemie oder wie sie selbst zusammenfassen:
richtig geiles Essen.
Dabei folgt der erste österreichische Foodtruck folgenden Prinzipien:

  1. Liebe es oder lass es.
    Verkaufe kein Essen, das du nicht geil findest.
  2. Die Großmutter Regel.
    Verwende nie Zutaten, die deine Großmutter nicht verstehen würde.
  3. Go with the flow.
    Verwende die am besten schmeckenden Zutaten der Saison.
  4. R.E.S.P.E.C.T.
    Verwende nur mit Respekt behandelte Zutaten – Respekt für Umwelt, Tiere und Menschen.
  5. No bullshit.
    Sorge für maximale Transparenz und brutale Ehrlichkeit jedem gegenüber.
 

Er hat Schnecken wiederentdeckt. Foto: Lukas Ilgner für Falter / Best of Vienna

Der Fleischverbrauch in den Industrieländern liegt seit Jahren, ja Jahrzehnten zu hoch. Das ist keine Neuigkeit und die ökologischen Auswirkungen dieses Umstands sind auch bekannt. Weniger Fleisch auf den Teller zu bringen, sollte die Devise heißen. Ein vollständiger Verzicht fällt allerdings schwer. Andreas Gugumuck hat sich selbst vorgenommen weniger Fleisch zu essen, bietet dabei aber selbst eine Alternative an, welche der Umwelt nicht zu Lasten fällt.

Bei seiner Zucht tummeln sich etwa 20.000 Tiere auf nur 1.500 Quadratmeter. Unmöglich? Nein. Zahlensturz? Überraschenderweise, ebenfalls nein. Gugumuck hat sich nämlich der Weinbergschneckenzucht verschrieben.

Schnecken werden in vielen Ländern verzehrt – übrigens bereits zu antiken Zeiten. Vielleicht nicht vielen ist dabei geläufig, dass Wien bis ins frühe 20. Jahrhundert selbst eine Hochburg für Schnecken gewesen ist. Ein Umstand, der die Schnecken als Speise attraktiver machte, war die Erlaubnis des Klerus diese auch in der Fastenzeit zu essen. Deshalb existiert eine Vielzahl an alten Rezepten, welche köstliche Schneckengerichte beschreiben. In diesem Sinne ruft Gugumuck Ende September alljährlich zum Schneckenfestival auf.

Der Geschmack: nussig & kalbsähnlich

“Schnecken könnten die Welt ernähren”, erklärt der Schneckenzüchter. Auf 1.500 Quadratmeter werden jährlich 1 Tonne Muskelfleisch produziert. Den Vergleich mit der Rinderzucht braucht Gugumuck nicht zu scheuen, sieht seine CO2-Bilanz doch um einiges besser aus! Das Schlachten selbst gestaltet sich harmlos. Die in Schockstarre verfallenen Tiere werden binnen einigen Sekunden in kochendem Wasser getötet. Der Wiener ist sich sicher: “Wenn die Konsumenten wüssten, wie Fleisch in der Massentierhaltung erzeugt wird, würden es viele nicht mehr essen.” Allein mit der Akzeptanz hat der ambitionierte Schneckenzüchter zumindest bei uns  noch etwas zu kämpfen. Während in Frankreich und Italien Weinbergschnecken als Delikatesse eingestuft werden, ist hierzulande die Skepsis leider noch groß. Geschmacklich überzeugen die Schnecken, wie Gugumuck erklärt mit ihrem nussigen, kalbähnlichen Geschmack.

Einige heimische Topgastronomen haben die Weinbergschnecke wieder in ihr Sortiment aufgenommen und, dass die Nachfrage langsam steigt, zeigt alleine bereits die Konkurrenz, denn inzwischen sind einige weitere Schneckenzüchter auf dem Markt.

 

Quelle: myits.at

Wohl in den meisten Autos ist es inzwischen standardmäßig integriert: das Navigationsgerät.
Gerade bei der erstmaligen Anreise werden die Funktionen des Navigationsgerätes begrüßt. Der Weg liegt dem Fahrer sozusagen aufbereitet vor, auf Staus und dergleichen wird ebenfalls hingewiesen und eine angenehme Stimme leitet zusätzlich an.

So weit, so gut. Das umständliche Hantieren mit unhandlichen Straßenplänen ist passé. Aber wie gut schneidet das Navi ab, wenn der Fahrer auf dem Weg gern noch einen Happen in einem italienischen Restaurant zu sich nehmen möchte und ebenfalls eine Kleinigkeit aus dem Supermarkt braucht? In diesem Fall muss wohl oder übel der Point of Interest herausgesucht werden und der vermeintlich nächste Treffer angesteuert werden. Ob sich dieser verkehrstechnisch auch als der als günstig gelegenste erweist, bleibt offen.

Der neue Routenplaner für Wien, Quelle: www.tuwien.ac.at

Fragen, die sich beim intelligenten Routenplaner myITS nicht stellen. Dieser stellt nämlich fest, welches italienisches Restaurant und Supermarkt am günstigsten auf der Strecke liegen. Damit noch nicht genug. Die Suchmaschine kann nämlich auch mit unterschiedlichen Formulierungen umgehen: Beisl ist beispielsweise als Restaurant bekannt und unter Pizzeria finden sich auch italienische Restaurants.

“Um das zu ermöglichen, muss man mit ganz speziellen Beschreibungslogiken und ‘Semantic Web’ Technologien arbeiten”, schildert Thomas Krennwallner von der Knowledge-Based Systems Group der TU Wien. Krennwallner entwickelte mit Patrik Schneider und Prof. Thomas Eiter Methoden, große Mengen an Daten für die Suchmaschine passend aufzuarbeiten. “Wir verwendeten die frei verfügbaren Metadaten und Karten von Open Street Maps, greifen auch auf Open Government Data der Stadt Wien oder etwa auch auf die Restaurantkritiken vom ‘Falter’ zurück”, erklärt Krennwallner. Die Daten wiederum wurden in den vom Austrian Institute of Technology (AIT) erstellten Routenplaner eingespeist, wobei vom weiteren Kooperationspartner, der Firma Fluidtime, das Design stammt.

 

Alles dreht sich in den kommenden Tagen ums Rad, wenn die Stadt Wien ab dem 10. bis 16. Juni 2013 die Wiener Radwoche mit vielen Veranstaltungen ausruft. Im Vorfeld aber hatte bereits die Kreativagenture “departure” einen Ideenwettbewerb rund um unseren beliebten Drahtesel ausgerufen. Der Wettbewerb “Cycling Affairs” hat dann auch viele klugen Geister dazu animiert sich ihre Gedanken rund um die zwei Räder zu machen, wobei am 3. Juni die Siegerprojekte prämiert worden sind.

Wiener Rad WG - eine Idee mit Charme, Quelle: cycling.departure.at

Die Siegeslorbeeren erhielt das Projekt “Wiener Rad WG” von Josef Lueger, Mag. Lisa Schmidt und Jan Hosa. Mit der Problemstellung sind wir alle vertraut: wohin mit dem Rad, wenn sich keine geeigneten Abstellplätze finden?! Gleichzeitig stehen jedoch eine Vielzahl an Gassenlokalen leer, die mithilfe des Projektes aber glücklicherweise zu einer “Wiener Rad WG” umfunktioniert werden können.

WG-Mitglieder und ihre Räder erhalten über ihren WG-Chip jederzeit Zugang. Außerdem steht in jeder Rad-WG verschiedenes Radzubehör zur Benützung bereit. Die Räder bleiben übrigens über eine Kamera in der WG immer im Blick. Dank einer App und Terminals bleiben die Mitglieder ebenso über Services auf dem Laufenden und finden schnell die nächstgelegene “Wiener Rad WG“.

Sicher am Platz, Quelle: cycling.departure.at

Tel-O-Porter, Quelle: cycling.departure.at

Den zweiten Platz belegte der “mobile Fahrradständer“, der bei diversen Veranstaltungen einfach schnell einmal zur Verfügung gestellt wird. Dabei garantiert der Betonfuß mit Metallring, dass dieser auch ganz sicher das Rad an Ort und Stelle hält.

Umweltfreundlich und effizient: das Tragerl, Quelle: cycling.departure.at

Tel-O-Porter” von Udi Rimon errang schließlich aus den 235 Einreichungen den dritten Platz. Oft mühen wir uns nach dem Einkauf mit der großen Tasche und dem zusätzlichen Sackerl ab. Während wir die Tasche umgehängt haben, wird am Lenker das Sackerl angebracht und die vorsichtige Rückfahrt zur Wohnung beginnt.

Mit “Tel-O-Porter” wird es sogar zur Herausforderung diesen komplett anzufüllen, denn mit dem zusätzlichen Platzangebot wird jeder Einkauf schnell und sicher verstaut. Im Grunde handelt es sich bei dieser Idee um einen Anhänger fürs Fahrrad, der sich ideal zum Anbringen an Citybikes eignet. Besonders ideal ist auch, dass man sich den praktischen Helfer nicht kaufen muss, sondern bei Bedarf ganz einfach an einer der zahlreichen Radstationen der Stadt mieten kann.

 

Für die kleineren Einkäufe möchten wir übrigens das “Tragerl” fürs Rad empfehlen, das den Partnerpreis von SPAR Österreich gewonnen hat. Die aus umweltfreundlichem Karton hergestellte Satteltasche wird problemlos am Gepäckträger montiert und hat alles im Griff. Bei so viel tollen Ideen rund ums Fahrrad kommt uns das langersehnte schöne Wetter richtig entgegen, also rauf auf den Sattel und raus an die Sonne!

 

noch Zukunftsmusik, Quelle: www.tuwien.ac.at

Erst kürzlich haben wir über den Sieger des österreichischen Patents des Jahres, dem intelligenten Dauerfernlicht von Zizala Lichtsysteme berichtet. Dieses Mal möchten wir den Zweitplatzierten bzw. die Zweitplatzierten mit ihrem gemeinsamen Projekt nennen und gratulieren Karlheinz Hilber, Agnes Mike und Xaver König recht herzlich. Das Kooperationsprojekt der MedUni und der TU Wien ist im Bereich der Neurophysiologie und -pharmakologie angesiedelt.

Konkret konnten Substanzen entwickelt werden, welche die Umwandlung von Vorläuferzellen in Herzmuskelzellen fördern. In Folge können durch diese Forschungsleistungen Zelltherapien am geschädigten Herzen verbessert werden. Im Rahmen der Forschung ist es gelungen die Entwicklung von schlagenden Herzmuskelzellen aus undifferenzierten Zellen zu verstärken. Inzwischen sind die Triazin-Verbindungen natürlich patentiert. Mithilfe dieser Verbindungen könnte der beschränkten Regenerationsfähigkeit des Herzens beispielsweise nach einem Infarkt neuer Anstoß gegeben werden. “Eine verbesserte Zelltherapie würde nicht nur die Lebensqualität der PatientInnen drastisch verbessern, sondern auch die Kosten für das Gesundheitssystem verringern”, erklären die ForscherInnen.

Noch ist weitere Forschungsarbeit vonnöten, doch weckt der bisher erreichte Erfolg des gemeinsamen Projekts auf jeden Fall Hoffnungen für verbesserte Herztherapien. Es bleibt zu hoffen, dass zukünftig neues Herzgewebe im Labor für Transplantationszwecke produziert werden kann.

 

Hier liegt potentieller Treibstoff, Quelle: www.standard.at bzw. foto: ap/frank hormann

Zum Thema Biosprit existieren begründeter Weise relativ kontroverse Meinungen. Begrüßen die einen den Schritt weg vom Erdöl in Richtung nachwachsender Ressourcen, geben die anderen zu bedenken, dass für Biosprit wertvolle Anbauflächen für Lebensmittel zugunsten des Treibstoffes „zweckentfremdet“ werden.

Grazer und Wiener Biotechnologen arbeiten im Rahmen eines Forschungsprojektes des acib – Austrian Centre of Industrial Biotechnology – mit Industriepartnern an der Lösung dieses Dilemmas. Grundsätzlich geht es um Methoden, die landwirtschaftliche Abfälle und auch Stroh als Basis für Biotreibstoff heranziehen.

Für diesen ethisch unbedenklichen Biotreibstoff kommen spezielle Enzyme, sogenannte Cellulasen, zum Einsatz. Diese sind imstande Holz bzw. Cellulose und Hemicellulose zu kleinen Zuckermolekülen zu zersetzen. Anton Glieder, der wissenschaftliche Leiter des acib, erklärt: „Die langen Celluloseketten werden durch die Enzyme transportiert. Dabei spaltet das Enzym kleine Zuckermoleküle von der vergleichsweise riesigen Cellulosekette ab, bis die ganze Cellulose zu Zucker gespalten wurde.“ Besonders geeignet haben sich Enzyme des Pilzes Trichoderma reesei erwiesen, die inzwischen bereits im Zuge des steirisches Projekts „Macrofun“ noch weiter verbessert werden, um sie noch robuster zu machen.

Ganz so simpel erweist sich der gesamte Prozess natürlich dann auch nicht. Zunächst müssen die Pflanzenreste nämlich entsprechend aufbereitet werden, um die Cellulosen zugänglich zu machen, die im nächsten Schritt von den Cellulasen zu Zuckermolekülen umgewandelt werden. Durch den Zusatz von Hefen wird schließlich Bioethanol gewonnen, aus welchem schließlich der Biosprit gewonnen wird. Das große Plus dieser neuen Methode ist natürlich, dass aus Abfällen Biosprit gewonnen wird, wertvolle Anbauflächen weiterhin Lebensmitteln vorbehalten bleiben und letztlich die Klimabilanz im Vergleich zu derzeitigen Biospritgewinnungsmethoden deutlich besser ausfällt. In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, dass in Europa jährlich etwa 400 Millionen Tonnen Weizenstroh anfallen. Etwa ein Drittel bleibt für eine entsprechende Bodenregeneration am Feld, während der Rest ohne weiteres sinnvoll zur Gewinnung von Biosprit verwendet werden könnte.

 

RESCUE Feuerwehrhelm, Quelle: www.jamesdysonaward.org

Zugegeben, mit dem Auge eines Terminator T-800 oder T-1000 die Umgebung zu scannen und dabei unterschiedlichste Informationen eingeblendet zu bekommen, das hat gewisse Vorteile.

Was vor einigen Jahren noch immer wie ferne Zukunftsmusik geklungen hat, ist mittlerweile spätestens mit den Head-Up Displays besonders in der Automobilbranche Wirklichkeit geworden. Aber auch in anderen Bereichen können eingeblendete Informationsanzeigen von großem Nutzen sein.

Barbara Mozdyniewicz, ehemalige Studentin im Bereich Industrial Design an der Universität für angewandte Kunst in Wien, beschäftigte sich intensiv mit den Möglichkeiten dieses technischen Features in Verbindung eines speziell von ihr entwickelten Feuerwehrhelms. Dazu waren im Vorfeld umfangreiche Recherchen über Arbeitsweise und Ausrüstung der Feuerwehr notwendig – eine Voraussetzung für eine sinnvolle Implementierung dieser technischen Innovation in vorhandene Ausrüstungsgegenstände.

Visor Projektion, Quelle: www.jamesdysonaward.org

Ihr RESCUE Feuerwehrhelm, der es 2011 bis in die Finalrunde des James Dyson Award geschafft hat, erfasst verschiedenste Daten und ist mit einer Wärmebildkamera, einem Gasmessgerät und einem ad-hoc Netzwerk ausgestattet. Die gesammelten Daten helfen der Orientierung des Feuerwehrmanns im Einsatz und liefern zugleich wichtige Informationen an den Einsatzleiter. Das Head-Up Display im Helm zeigt zudem Wärmebilder, Brandquellen und persönliche Anzeigen zum eigenen Equipment an. Dazu zählt etwa der Stand der Pressluftflasche. Darüber hinaus kann der Einsatzleiter ebenfalls wichtige Informationen auf das Head-Up Display der Rettungskraft einblenden, um zum Beispiel eine schnellere Bergung verletzter Personen zu gewährleisten.

 

Quelle: www.jugendinnovativ.at

Anfang Juni war es soweit: das Finale von jugend innovativ 2012 ging am FH Campus in Wien über die Bühne.

Wieder einmal konnten besonders kreative Erfindergeister im Alter von 15 bis 20 Jahren die Chance nutzen bei diesem Schulwettbewerb zu glänzen und mit ihren innovativen Ideen in den Bereichen Business, Design, Engineering, Science und Klimaschutz die kritische Jury zu überzeugen. Dieses Jahr stand auch eine weitere Kategorie, nämlich „idea.goes.app“ mit auf dem Plan. Hier galt es mit wirklich nützlichen Apps praktische Lösungswege zu konkreten Problemen aufzuzeigen bzw. notwendige Hilfestellungen bereitzustellen. Letztlich konnten sich aus den 539 Einreichungen sechs Teams absetzen.

Alle, die einen Führerschein besitzen, haben ihn absolviert: den Erste Hilfe Kurs. Eine absolut notwendige Übung, doch problematisch wird es, wenn einige Zeit vergangen ist und sich die Unsicherheit einschleicht. Wie war das noch einmal genau? Was sollte zuerst passieren?
Aus Angst Verletzungen von Unfallopfern durch falsche Hilfestellung eventuell noch zu verschlimmern, reduzieren sich die Erste Hilfe Maßnahmen bei den ersten Zuhilfeeilenden oft drastisch.

Gerhard Svagera (T-Systems Austria), BM Reinhold Mitterlehner (BMWFJ), Team "First Aid Live" der HTBLuVA Salzburg, SC Theodor Siegl (BMUKK), Quelle: www.jugendinnovativ.at

Ein Trio der HTBLuVA Salzburg leistete mit ihrem Projekt „First Aid Live“ praktisch ihre Erste Hilfe und konnte mit ihrem Projekt die Entscheidung für den „idea.goes.app-Award“ von T-Systems Austria zu ihren Gunsten entscheiden. Dank ihrer App können Ersthelfer in Zukunft auf praktische Anweisungen zurückgreifen, wenn es gilt eine entsprechende Erstversorgung zu leisten. Gleichzeitig bemerkt das App auf einer eigenen Webseite welche Maßnahmen bereits geleistet worden sind und hält darüber hinaus ebenfalls die GPS-Daten fest. Die App steht sowohl auf Android und Apple iOS Umgebungen, als auch auf einer plattformunabhängigen Internetseite zur Verfügung.

So durften sich die jungen Herren am 1. Juni über ihren von Wirtschafts- und Jugendminister Reinhold Mitterlehner verliehenen Preis freuen. Außerdem haben sie sich zu weiteren Teilnahmen an internationalen Innovations- und Wissenschaftswettbewerben qualifiziert.

 

Nur mehr einige, wenige Tage dann ist die Bewerbungsfrist für das Falling Walls Lab Wien zu Ende.
Also bewerben Sie sich mit Ihrer innovativen Idee noch bis zum 27. Mai 2012 und überzeugen Sie die hochkarätige Jury mit Ihrem Erfindergeist!

Falling Walls Lab Wien, Quelle: Felix Rundel

Falling Walls Lab ? Worum handelt es sich hierbei, werden Sie sich fragen…
Das Falling Walls Lab Wien stellt eine Plattform für neuartige Projekte und kreative Ideen bereit.
Jungunternehmer, Nachwuchswissenschaftler und Young Professionals bekommen hier die einzigartige Möglichkeit ihre innovativen Ideen, interessanten Forschungsprojekte und spannenden Geschäftsmodelle vor einer hochkarätigen Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft zu präsentieren.
Der Anspruch dieser Veranstaltung liegt in der Schaffung einer Plattform für Innovationen, Forschungsprojekte und Initiativen, die gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit und Zukunftsfragen in den Blick nehmen. Ebenso wird ein kreativer Austausch mit Gleichgesinnten ermöglicht, wobei eventuell sogar neuer Input für die eigene Arbeit gewonnen wird. Darüber hinaus können wichtige Kontakte zu den renommierten Jurymitgliedern geknüpft werden.

Wer kann teilnehmen?
Masterstudenten, Doktoranden, Post-Docs, Young Professionals und Jungunternehmer unter 35 Jahren können Ihre Chance nutzen!

Die besondere Herausforderung:
Überzeugen Sie in einem nur 3-minütigen Vortrag Plenum und Jury mit Ihrer Idee!

Die drei überzeugendsten Beiträge werden von der Jury ausgezeichnet. Die Gewinner qualifizieren sich zur Teilnahme am internationalen Finale in Berlin und gewinnen darüber hinaus ein Stipendium für die Falling Walls Conference am 9. November.

Datum vormerken!
Am 15. Juni 2012 um 15 Uhr findet das Falling Walls Lab Wien an der TU Wien statt.

Nutzen Sie die Chance und bewerben Sie sich unter www.falling-walls.com/apply

 

Holz ist vielseitig, Quelle: diepresse.com

Ich liebe meine Holzmöbel, denn ich finde, dass Holz der Wohnung bzw. dem Raum eine gewisse Wärme und Gemütlichkeit gibt. Das Material Holz lockert einfach die gefühlte Wohnumgebung auf.
Dabei lässt sich Holz sehr vielseitig bearbeiten und ist selbst wiederum in verschiedensten Formen und Maserungen erhältlich. Außerdem – nicht zu vergessen! – ist es ein nachwachsender Rohstoff!
Im Gegensatz zum Holzregal an der Wand ist der Couchtisch oft aus Glas – aber stellen Sie sich vor Ihre Holzmöbel wären ebenfalls durchsichtig…

Im ersten Moment ein durchaus (irr)witziger Gedanke, doch Forscher der Boku in Wien forschen bereits an durchsichtigem Holz. Projektleiter Rupert Wimmer ist sich sicher, dass mit dieser neuen Art des Holzeinsatzes überaus interessante Möbel oder diverse, attraktive Lichtelemente gestaltet werden können.
Über erste Erfolge durfte sich das Team bereits freuen, sodass in absehbarer Zukunft durchsichtiges Holz mit Maserung gar nicht mehr so unwahrscheinlich erscheint.

Holzkommoden. Quelle: www.schoener-wohnen.de

Die Idee zu diesem innovativen Projekt hatte Rupert Wimmer vor Jahren auf einem Botanikkongress, bei dem es um die Frage ging, wie man wohl sozusagen einen Blick ins Holz werfen könnte, um Wasserwege untersuchen zu können.
Mittlerweile liegt beim durchsichtigen Holz noch ein Problem darin die richtigen Polymere zu finden. Das bisher verwendete Methacrylatharz verteilt sich zwar gut im Holz und härtet ohne Luftblasen in der Struktur aus, allerdings mangelt es ihm an Umweltfreundlichkeit… Aus diesem Grund ist das Team um Projektleiter Rupert Wimmer gemeinsam mit dem Institut der Naturstofftechnik nun auf der Suche nach biobasierten Stoffen.

Ich bin jetzt bereits auf meine zukünftigen durchscheinenden Holz-Lampen gespannt und kann mir auch schon durchaus meine zukünftige Holz-Sonnenbrille gut vorstellen :-)

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