noch Zukunftsmusik, Quelle: www.tuwien.ac.at

Erst kürzlich haben wir über den Sieger des österreichischen Patents des Jahres, dem intelligenten Dauerfernlicht von Zizala Lichtsysteme berichtet. Dieses Mal möchten wir den Zweitplatzierten bzw. die Zweitplatzierten mit ihrem gemeinsamen Projekt nennen und gratulieren Karlheinz Hilber, Agnes Mike und Xaver König recht herzlich. Das Kooperationsprojekt der MedUni und der TU Wien ist im Bereich der Neurophysiologie und -pharmakologie angesiedelt.

Konkret konnten Substanzen entwickelt werden, welche die Umwandlung von Vorläuferzellen in Herzmuskelzellen fördern. In Folge können durch diese Forschungsleistungen Zelltherapien am geschädigten Herzen verbessert werden. Im Rahmen der Forschung ist es gelungen die Entwicklung von schlagenden Herzmuskelzellen aus undifferenzierten Zellen zu verstärken. Inzwischen sind die Triazin-Verbindungen natürlich patentiert. Mithilfe dieser Verbindungen könnte der beschränkten Regenerationsfähigkeit des Herzens beispielsweise nach einem Infarkt neuer Anstoß gegeben werden. “Eine verbesserte Zelltherapie würde nicht nur die Lebensqualität der PatientInnen drastisch verbessern, sondern auch die Kosten für das Gesundheitssystem verringern”, erklären die ForscherInnen.

Noch ist weitere Forschungsarbeit vonnöten, doch weckt der bisher erreichte Erfolg des gemeinsamen Projekts auf jeden Fall Hoffnungen für verbesserte Herztherapien. Es bleibt zu hoffen, dass zukünftig neues Herzgewebe im Labor für Transplantationszwecke produziert werden kann.

 

Hier liegt potentieller Treibstoff, Quelle: www.standard.at bzw. foto: ap/frank hormann

Zum Thema Biosprit existieren begründeter Weise relativ kontroverse Meinungen. Begrüßen die einen den Schritt weg vom Erdöl in Richtung nachwachsender Ressourcen, geben die anderen zu bedenken, dass für Biosprit wertvolle Anbauflächen für Lebensmittel zugunsten des Treibstoffes „zweckentfremdet“ werden.

Grazer und Wiener Biotechnologen arbeiten im Rahmen eines Forschungsprojektes des acib – Austrian Centre of Industrial Biotechnology – mit Industriepartnern an der Lösung dieses Dilemmas. Grundsätzlich geht es um Methoden, die landwirtschaftliche Abfälle und auch Stroh als Basis für Biotreibstoff heranziehen.

Für diesen ethisch unbedenklichen Biotreibstoff kommen spezielle Enzyme, sogenannte Cellulasen, zum Einsatz. Diese sind imstande Holz bzw. Cellulose und Hemicellulose zu kleinen Zuckermolekülen zu zersetzen. Anton Glieder, der wissenschaftliche Leiter des acib, erklärt: „Die langen Celluloseketten werden durch die Enzyme transportiert. Dabei spaltet das Enzym kleine Zuckermoleküle von der vergleichsweise riesigen Cellulosekette ab, bis die ganze Cellulose zu Zucker gespalten wurde.“ Besonders geeignet haben sich Enzyme des Pilzes Trichoderma reesei erwiesen, die inzwischen bereits im Zuge des steirisches Projekts „Macrofun“ noch weiter verbessert werden, um sie noch robuster zu machen.

Ganz so simpel erweist sich der gesamte Prozess natürlich dann auch nicht. Zunächst müssen die Pflanzenreste nämlich entsprechend aufbereitet werden, um die Cellulosen zugänglich zu machen, die im nächsten Schritt von den Cellulasen zu Zuckermolekülen umgewandelt werden. Durch den Zusatz von Hefen wird schließlich Bioethanol gewonnen, aus welchem schließlich der Biosprit gewonnen wird. Das große Plus dieser neuen Methode ist natürlich, dass aus Abfällen Biosprit gewonnen wird, wertvolle Anbauflächen weiterhin Lebensmitteln vorbehalten bleiben und letztlich die Klimabilanz im Vergleich zu derzeitigen Biospritgewinnungsmethoden deutlich besser ausfällt. In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, dass in Europa jährlich etwa 400 Millionen Tonnen Weizenstroh anfallen. Etwa ein Drittel bleibt für eine entsprechende Bodenregeneration am Feld, während der Rest ohne weiteres sinnvoll zur Gewinnung von Biosprit verwendet werden könnte.

 

RESCUE Feuerwehrhelm, Quelle: www.jamesdysonaward.org

Zugegeben, mit dem Auge eines Terminator T-800 oder T-1000 die Umgebung zu scannen und dabei unterschiedlichste Informationen eingeblendet zu bekommen, das hat gewisse Vorteile.

Was vor einigen Jahren noch immer wie ferne Zukunftsmusik geklungen hat, ist mittlerweile spätestens mit den Head-Up Displays besonders in der Automobilbranche Wirklichkeit geworden. Aber auch in anderen Bereichen können eingeblendete Informationsanzeigen von großem Nutzen sein.

Barbara Mozdyniewicz, ehemalige Studentin im Bereich Industrial Design an der Universität für angewandte Kunst in Wien, beschäftigte sich intensiv mit den Möglichkeiten dieses technischen Features in Verbindung eines speziell von ihr entwickelten Feuerwehrhelms. Dazu waren im Vorfeld umfangreiche Recherchen über Arbeitsweise und Ausrüstung der Feuerwehr notwendig – eine Voraussetzung für eine sinnvolle Implementierung dieser technischen Innovation in vorhandene Ausrüstungsgegenstände.

Visor Projektion, Quelle: www.jamesdysonaward.org

Ihr RESCUE Feuerwehrhelm, der es 2011 bis in die Finalrunde des James Dyson Award geschafft hat, erfasst verschiedenste Daten und ist mit einer Wärmebildkamera, einem Gasmessgerät und einem ad-hoc Netzwerk ausgestattet. Die gesammelten Daten helfen der Orientierung des Feuerwehrmanns im Einsatz und liefern zugleich wichtige Informationen an den Einsatzleiter. Das Head-Up Display im Helm zeigt zudem Wärmebilder, Brandquellen und persönliche Anzeigen zum eigenen Equipment an. Dazu zählt etwa der Stand der Pressluftflasche. Darüber hinaus kann der Einsatzleiter ebenfalls wichtige Informationen auf das Head-Up Display der Rettungskraft einblenden, um zum Beispiel eine schnellere Bergung verletzter Personen zu gewährleisten.

 

Quelle: www.jugendinnovativ.at

Anfang Juni war es soweit: das Finale von jugend innovativ 2012 ging am FH Campus in Wien über die Bühne.

Wieder einmal konnten besonders kreative Erfindergeister im Alter von 15 bis 20 Jahren die Chance nutzen bei diesem Schulwettbewerb zu glänzen und mit ihren innovativen Ideen in den Bereichen Business, Design, Engineering, Science und Klimaschutz die kritische Jury zu überzeugen. Dieses Jahr stand auch eine weitere Kategorie, nämlich „idea.goes.app“ mit auf dem Plan. Hier galt es mit wirklich nützlichen Apps praktische Lösungswege zu konkreten Problemen aufzuzeigen bzw. notwendige Hilfestellungen bereitzustellen. Letztlich konnten sich aus den 539 Einreichungen sechs Teams absetzen.

Alle, die einen Führerschein besitzen, haben ihn absolviert: den Erste Hilfe Kurs. Eine absolut notwendige Übung, doch problematisch wird es, wenn einige Zeit vergangen ist und sich die Unsicherheit einschleicht. Wie war das noch einmal genau? Was sollte zuerst passieren?
Aus Angst Verletzungen von Unfallopfern durch falsche Hilfestellung eventuell noch zu verschlimmern, reduzieren sich die Erste Hilfe Maßnahmen bei den ersten Zuhilfeeilenden oft drastisch.

Gerhard Svagera (T-Systems Austria), BM Reinhold Mitterlehner (BMWFJ), Team "First Aid Live" der HTBLuVA Salzburg, SC Theodor Siegl (BMUKK), Quelle: www.jugendinnovativ.at

Ein Trio der HTBLuVA Salzburg leistete mit ihrem Projekt „First Aid Live“ praktisch ihre Erste Hilfe und konnte mit ihrem Projekt die Entscheidung für den „idea.goes.app-Award“ von T-Systems Austria zu ihren Gunsten entscheiden. Dank ihrer App können Ersthelfer in Zukunft auf praktische Anweisungen zurückgreifen, wenn es gilt eine entsprechende Erstversorgung zu leisten. Gleichzeitig bemerkt das App auf einer eigenen Webseite welche Maßnahmen bereits geleistet worden sind und hält darüber hinaus ebenfalls die GPS-Daten fest. Die App steht sowohl auf Android und Apple iOS Umgebungen, als auch auf einer plattformunabhängigen Internetseite zur Verfügung.

So durften sich die jungen Herren am 1. Juni über ihren von Wirtschafts- und Jugendminister Reinhold Mitterlehner verliehenen Preis freuen. Außerdem haben sie sich zu weiteren Teilnahmen an internationalen Innovations- und Wissenschaftswettbewerben qualifiziert.

 

Nur mehr einige, wenige Tage dann ist die Bewerbungsfrist für das Falling Walls Lab Wien zu Ende.
Also bewerben Sie sich mit Ihrer innovativen Idee noch bis zum 27. Mai 2012 und überzeugen Sie die hochkarätige Jury mit Ihrem Erfindergeist!

Falling Walls Lab Wien, Quelle: Felix Rundel

Falling Walls Lab ? Worum handelt es sich hierbei, werden Sie sich fragen…
Das Falling Walls Lab Wien stellt eine Plattform für neuartige Projekte und kreative Ideen bereit.
Jungunternehmer, Nachwuchswissenschaftler und Young Professionals bekommen hier die einzigartige Möglichkeit ihre innovativen Ideen, interessanten Forschungsprojekte und spannenden Geschäftsmodelle vor einer hochkarätigen Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft zu präsentieren.
Der Anspruch dieser Veranstaltung liegt in der Schaffung einer Plattform für Innovationen, Forschungsprojekte und Initiativen, die gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit und Zukunftsfragen in den Blick nehmen. Ebenso wird ein kreativer Austausch mit Gleichgesinnten ermöglicht, wobei eventuell sogar neuer Input für die eigene Arbeit gewonnen wird. Darüber hinaus können wichtige Kontakte zu den renommierten Jurymitgliedern geknüpft werden.

Wer kann teilnehmen?
Masterstudenten, Doktoranden, Post-Docs, Young Professionals und Jungunternehmer unter 35 Jahren können Ihre Chance nutzen!

Die besondere Herausforderung:
Überzeugen Sie in einem nur 3-minütigen Vortrag Plenum und Jury mit Ihrer Idee!

Die drei überzeugendsten Beiträge werden von der Jury ausgezeichnet. Die Gewinner qualifizieren sich zur Teilnahme am internationalen Finale in Berlin und gewinnen darüber hinaus ein Stipendium für die Falling Walls Conference am 9. November.

Datum vormerken!
Am 15. Juni 2012 um 15 Uhr findet das Falling Walls Lab Wien an der TU Wien statt.

Nutzen Sie die Chance und bewerben Sie sich unter www.falling-walls.com/apply

 

Holz ist vielseitig, Quelle: diepresse.com

Ich liebe meine Holzmöbel, denn ich finde, dass Holz der Wohnung bzw. dem Raum eine gewisse Wärme und Gemütlichkeit gibt. Das Material Holz lockert einfach die gefühlte Wohnumgebung auf.
Dabei lässt sich Holz sehr vielseitig bearbeiten und ist selbst wiederum in verschiedensten Formen und Maserungen erhältlich. Außerdem – nicht zu vergessen! – ist es ein nachwachsender Rohstoff!
Im Gegensatz zum Holzregal an der Wand ist der Couchtisch oft aus Glas – aber stellen Sie sich vor Ihre Holzmöbel wären ebenfalls durchsichtig…

Im ersten Moment ein durchaus (irr)witziger Gedanke, doch Forscher der Boku in Wien forschen bereits an durchsichtigem Holz. Projektleiter Rupert Wimmer ist sich sicher, dass mit dieser neuen Art des Holzeinsatzes überaus interessante Möbel oder diverse, attraktive Lichtelemente gestaltet werden können.
Über erste Erfolge durfte sich das Team bereits freuen, sodass in absehbarer Zukunft durchsichtiges Holz mit Maserung gar nicht mehr so unwahrscheinlich erscheint.

Holzkommoden. Quelle: www.schoener-wohnen.de

Die Idee zu diesem innovativen Projekt hatte Rupert Wimmer vor Jahren auf einem Botanikkongress, bei dem es um die Frage ging, wie man wohl sozusagen einen Blick ins Holz werfen könnte, um Wasserwege untersuchen zu können.
Mittlerweile liegt beim durchsichtigen Holz noch ein Problem darin die richtigen Polymere zu finden. Das bisher verwendete Methacrylatharz verteilt sich zwar gut im Holz und härtet ohne Luftblasen in der Struktur aus, allerdings mangelt es ihm an Umweltfreundlichkeit… Aus diesem Grund ist das Team um Projektleiter Rupert Wimmer gemeinsam mit dem Institut der Naturstofftechnik nun auf der Suche nach biobasierten Stoffen.

Ich bin jetzt bereits auf meine zukünftigen durchscheinenden Holz-Lampen gespannt und kann mir auch schon durchaus meine zukünftige Holz-Sonnenbrille gut vorstellen :-)

 

Es ist wirklich toll – weltweit gibt es es immer mehr und mehr Veranstaltungen zum Thema Innovation und Erfindungen. Mittlerweile haben einige Messen eine zusätzliche Erfinderschau inkludiert und andere haben sich sogar auf diesen Bereich komplett spezialisiert. Aber wie soll man da den Überblick behalten? Ich habe mich mal für euch schlau gemacht und hier eine Übersicht der Erfindermessen in Österreich zusammengestellt, bei denen das Datum für 2012 schon bekannt ist. Vielleicht habt ihr ja vor die eine oder andere zu besuchen oder vielleicht sogar selbst auszustellen? Übrigens: auf so mancher ist auch wieder der Erfinderladen vertreten – aber darüber berichten wir euch natürlich noch ausführlich.

Quelle: http://www.fj.creativsalzburg.at/index.html

Quelle: http://orion-messen.members.at

Den Anfang macht Creative Salzburg – vom 02. bis 04. März 2012: die internationale Fachmesse für Geschenkideen, Wohnaccessoires, Design- und Lifestyleartikel, Papier- und Schreibwaren, Floristik, Bastelbedarf, Kunsthandwerk, Souvenirs, Glas, Porzellan und Keramik, Trend- und Plüschartikel, Spielwaren, Modeaccessoires. Die gibt’s schon seit über 30 Jahren und es ist die einzige Fachmesse dieser Art in Österreich!

Im April folgt dann gleich die WISA in St.Pölten – heuer übrigens zum 30. Mal! Vom 19. bis 22. April 2012 treffen sich Aussteller und Besucher zu den Themen Auto, Bauen, Energiesparen, Wohnen, Freizeit, Gartenbau und natürlich gibt’s auch wieder eine Erfinderschau. Wir haben euch ja letztes Jahr schon darüber berichtet, was sich auf dieser Verbrauchermesse so alles tut.

Der Zukunftskongress in Wien hat sich heuer etwas nach vorne verschoben und wird bereits am 12. Juni stattfinden. Das ist übrigens die zweite Auflage – bei der ersten durfte übrigens der Erfinderladen dabei sein. Dieses Jahr lautet das Motto: Zukunft machen: das Innovationsgeheimnis. Wir dürfen gespannt sein, welches tolle Programm uns diesmal dazu erwartet.

Ende August heißt es dann wieder auf nach Linz zum Ars Electronica Festival: vom 30.08. bis 02.09.! Hier könnt ihr dann auch den Erfinderladen wieder besuchen. Genauere Infos sind noch nicht bekannt, aber wir können uns sicher auf spannende Workshops und Aktivitäten freuen.

Im Oktober geht’s dann in die andere Richtung – nach Tirol zur Innsbrucker Herbstmesse. Vom 03.bis 07.10.2012 ist hier zum zweiten Mal eine Design- und Erfindermesse inkludiert. Wir haben euch bereits letztes Jahr über die größte Publikumsmesse in Westösterreich berichtet.

Den Abschluss bildet natürlich unser Tag der Erfinder – wie immer am 09. November! Es ist zwar keine Messe, aber trotzdem ein wichtiger Tag für Erfinder. In diesem Jahr werden wir uns was für euch einfallen lassen – ihr dürft gespannt sein!

Es gibt viel zu sehen, staunen, erfinden und zu tun in diesem Jahr. Wir werden euch wie auch im letzten Jahr immer über die Veranstaltungen informieren und vielleicht trifft man sich ja auf der ein oder anderen Messe!

 

Das Jahr ist fast schon wieder rum und so langsam neigt sich auch unsere Reiselust dem Ende zu. Am Mittwoch hat sich das Team von erfinder.at aber noch einmal nach Wien aufgemacht und war zu Gast bei der Wirtschaftsuni Wien, Abteilung Entrepreneurship&Innovation. Hier durften unser Geschäftsführer Klaus Weissenbäck und  Stefanie Flöck, PR/Marketing, gemeinsam einen Vortrag halten und das Unternehmen erfinder.at und den Erfinderladen vorstellen. Wusstet ihr eigentlich, dass wir neben Erfinderberatung, Patentverwertung und Erfinderladen auch wissenschaftlich unterwegs sind und immer mal wieder Vorträge und Fachdiskussionen an wissenschaftlichen Institutionen halten? Nein? Na dann wird’s aber Zeit. Wir waren nämlich auch schon an FH Salzburg/Kuchl und dieses Mal nun eben in Wien.

Es ging vor allem darum, ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern und das Geschäftsmodell mit Hintergrundinformationen darzustellen. Ein unkonventionelles Unternehmen verdient dabei auch eine unkonventionelle Präsentation und so hielten Power Point und ein Video Einzug in den Seminarraum, in dem sonst ohne technische Hilfsmittel gesprochen wird. Übrigens: wisst ihr eigentlich noch, was wir bei der erfinder.at Patentverwertungs GmbH so alles machen? Falls nicht, hier das Video auch für euch – gedreht vom ORF.

Mit einigen Produkten, Flyern und viel Spannung im Gepäck, ist unser Team dieses Mal mit dem Zug in die Hauptstadt gereist – schließlich kann man das Wetter derzeit überhaupt nicht einschätzen. Und es hat sich gelohnt! Wir haben eine entspannte Zeit im Zug verbracht und konnten dank Wlan auf dem Rückweg, sogar das wichtige Salzburger Fußballmatch auf dem Laptop sehen.

Die Studenten haben sich über unseren Vortrag auch sehr gefreut und Dosensafe, Mozartente, Imperialenten, WC-Sitz-Stopp und Co konnten so einige in Staunen versetzen. Die Badeente Franz ist sogar gleich dort geblieben, weil sie einem Studenten so gut gefallen hat und er sie uns gleich abgekauft hat. Nach dem Kurzvortrag haben wir viel über Unternehmensgründung, Franchising und Innovationen diskutiert. Sind Erfinder eigentlich besondere Menschen? Wie erkennt man einen Erfinder? Warum sind Erfindungen sinnvoll und wie schafft es erfinder.at, den Erfinder von ihrer Dienstleistung zu überzeugen? Diese und viele weitere Fragen wurden in einer sehr offenen und interessanten Fragerunde gestellt. Abschließend gab es dann noch ein gemütliches Beisammensein bei Getränken und Snacks, um die spannenden Diskussionen ausklingen zu lassen.

Ein rundum gelungener Tag mit vielen Eindrücken und vielleicht sogar der ein oder anderen zukünftigen Kooperation! Wir freuen uns schon auf viele weitere spannende Vorträge und interessierte Zuhörer, im nächsten Jahr.

 

Schön war’s, innovativ war’s und wir hatten wieder viele interessante Begegnungen – auf dem 1. Zukunftskongress Österreichs, am 03. November 2011 in Wien. Wo über Innovationen und Zukunft gesprochen wird, da dürfen das Team von erfinder.at und der Erfinderladen natürlich nicht fehlen!

Also ging’s um halb 5 in der Früh los Richtung Wien – im Gepäck lauter Innovationen, Erfindungen und ganz viel Spannung, weil wir unseren ersten Auftritt auf einem Kongress bewätligen durften. Und ich kann euch sagen, es war ein tolles Erlebnis im Studio 44 der österreichischen Lotterien! Unser Stand wurde richtig bevölkert und die Leute hatten viel Spaß mit unseren Erfindungen. Gleichzeitig konnten wir tolle Kontakte knüpfen und freuen uns schon auf interessante Kooperationen!

Der absolute Renner war die Erfindung “Buntes Verdienstkreuz“. Offensichtlich haben die Kongressteilnehmer ganz tolle Mitarbeiter und Freunde, die eine Auszeichnung verdient haben – ein Trend sozusagen. Und das passt damit auch super zum Motto der Veranstaltung: Megatrends und Märkte. Megatrends sind nämlich nach Meinung des Veranstalters, also des deutschen Zukunftsinstituts, die Grundlage, für den sozio-ökonomischen Wandel. Aber was passiert eigentlich auf dem Weg bis zu dieser Veränderung? In drei Phasen diskutierten fachkundige Experten dazu verschiedene Zukunftsvisionen mit einem Fachpublikum, aus vielen unterschiedlichen Branchen. Allen voran Matthias Horx, der Gründer des Zukunftsinstituts und Trendforscher, Dr. Carl Naughton Linguist und Wissenschaftskabarettist und Susanne Köhler vom Zukunftsinstitut. Themen sind dabei unsere Wahrnehmung beim Wandel, Identität, Megatrends und Veränderungen im Gesundheitswesen.

Nach einem kräftigen Lunch ging’s dann in Phase 2 um Urbane Lebensstile, unseren Realitätssinn und feminine Mobilität. Werden Frauen in Zukunft überall das Ruder übernehmen? Und wofür braucht man eigentlich ein Fliegenfanggerät oder unrunde Fußbälle?? Auf diese und weitere Fragen haben die Kongressteilnehmer nun mit Sicherheit eine Antwort. Phase 3 klärte die Vernetzungen der neuen Welt, Quizfragen zur Zukunft und wie Unternehmen Trends für ihre tägliche Arbeit nutzen können. Ein abschließendes Get-together rundete den innovativen und zukunftsträchtigen Tag ab.

Zukunft ist weder das „ganz Neue” noch das „völlig Andere”. Zukunft entsteht durch Rekombination des Alten mit dem Neuen. Sie ist Produkt einer Rekursion, eine Schleifen-Bewegung, nicht eines linearen Prozesses. So Matthias Horx. Für uns war der Zukunftskongress etwas ganz Neues und im Gegensatz zu unseren bisherigen Messeauftritten auch etwas völlig Anderes – wir haben viel gelernt und möchte uns noch einmal für die gute Zusammenarbeit bedanken! Wer weiß, welche Neuigkeiten und welche alten Bekannten uns bei unseren nächsten Projekten begleiten – es bleibt spannend…

 

Es ist wieder so weit…

Genau wie letztes Jahr werden seit Montag die Finalisten des Klimaschutzpreises im ORF 2 vorgestellt. Die Sendung Konkret TV stellt jetzt jede Woche vier Nominierte der Kategorien vor und Sie als Zuschauer können mit voten.

Heute beginnen wir mit den ersten zwei Finalisten aus der Kategorie Landwirtschaft & Gewerbe. Morgen werde ich euch dann das nächste Duo vorstellen.

Den Beginn machen wir mit dem Unternehmen Sonnentor. Dies ist ein nachhaltig agierender Vorzeigebetrieb, der neben Klima- und Umweltschutz in sämtlichen Unternehmensbereichen großen Wert auf Ökologie, Ökonomie und soziale Verantwortung legt. Sonnentor arbeitet nicht nur mit 150 regionalen Biobauern zusammen, sondern ist auch verlässlicher Partner zahlreicher Entwicklungsprojekte.

1988 hat ein junger, arbeitsloser Waldviertler eine Idee. Er überzeugt einige Landwirte deren biologisch angebauten Produkte auf Märkten zu vertreiben.  Johannes Gutmann zieht sich seine Lederhose an und streift durch die Länder. Heute wurde aus den einstigen Ambitionen ein florierender Betrieb, der mehreren hundert Menschen Arbeit gibt und dabei noch auf Ökologie und Nachhaltigkeit achtet.

Früher bekam Herr Gutmann immer zu hören was auf dem Bauernhof nicht funktioniert, was nichts bringt und auch nichts wert ist. Das hat ihm irgendwann gereicht und umso begeisterter war er dann von den ersten BIO-Bauern in der Region. Anfangs waren sie die absoluten Spinner und jetzt die absoluten “Winner”.

In seinem Unternehmen werden nur ausgesuchte, hundertprozentig biologisch, angebaute Pflanzen verwendet. Dafür erhalten die Bauern eine Abnehmergarantie und faire Preise. Landwirte können bei Sonnentor auch selber Hand anlegen und die eigenen Kräuter aussortieren. Dafür bekommen sie auch zusätzliches Geld.

Auch bei der Verpackung wird Ökologie großgeschrieben. Verwendet werden Papier und Folien aus Zellulose und Teebeutel aus Maisstärke. Diese verrotten rückstandslos und belasten daher die Umwelt nicht.

Das zweite Unternehmen, das ich euch präsentiere ist das Parkhaus Elbl.

Elektrobetriebene Fahrzeuge sind auch heute bei uns noch eher eine Seltenheit. Auf der einen Seite liegt das an der Industrie, denn das Angebot ist ziemlich überschaubar und auch nicht unbedingt jedermanns Geschmack. Andererseits fehlt auch die nötige Infrastruktur, wie etwa ausreichend Stromtankstellen. Genau hier setzt jetzt der Wiener Garagenbetreiber an.

Die e-Carage verbindet Parken und gleichzeitig auch das Tanken. Vorerst sind es drei Parkplätze die Fahrern von Elektroautos zur Verfügung stehen. Das Prozedere ist ganz einfach. Das Auto wird angesteckt und mit dem Parkticket muss man sich dann anmelden. Während man dann also arbeitet oder einkauft, schöpft zumindest das Fahrzeug neue Kräfte. Der dafür benötigte Strom ist Ökostrom und wird von einer Solarpaneele auf dem Dach gewonnen.

Aber auch für Leute die noch kein eigenes E-Mobil haben ist die Garage ein Hit. Man kann sich hier auch ein Gerät ausleihen. Das funktioniert ganz einfach über das bekannte Internet. Man meldet sich an und wählt gleich das gewünscht Modell und die Zeit aus. Erstbenutzer bekommen bei der Übergabe noch eine kurze Einschulung in die neue Welt der E-Mobilität.

Die Kosten bei einer Stunde Fahrradfahren liegen bei 3,- € und mit dem Auto (12,-€) wird es natürlich komfortabler aber auch teurer. Ein ganzer Tag mit dem Fahrrad kostet aber höchstens 19,- und mit dem Auto 59,- €. Wie die Nachfrage zeigt, ist dies ein durchaus fairer Preis.

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