Seit Jahren wird an leistungsoptimierten Geräten in sämtlichen Branchen gearbeitet. Während manche Maschinen ihren Effizienzgrad erhöhen, kann bei anderen der Energieverbrauch reduziert werden. Auf diese Weise wird in verschiedensten Bereichen ein kleiner Beitrag zur Schonung der Umwelt und letztlich zur Verminderung des Kohlendioxidausstoßes beigetragen. Dass ein “Nebeneffekt” der Forschungen ebenso  Kostenreduktionen betreffen, ist eine angenehme Begleiterscheinung.

Mit Spannung weniger Reibung © APA/EPA (McIntyre)/dgm/gh MDA

Einen spannenden Beitrag, der letztlich Treibstoffeinsparungen ermöglicht, haben dieser Tage zwei Schüler der HTBLA Eisenstadt bei der Intel International Science and Engineering Fair (ISEF) geleistet. Im Zuge der ISEF, welche die weltgrößte Wissenschaftsmesse für Schüler ist, konnten Herbert Gerhardter und David Zefferer mit ihrer Methode zur Verringerung des Luftwiderstandes an Tragflächen überzeugen und den “Special Award” der United Airlines Foundation gewinnen sowie den zweiten Platz im Bereich “Energy and Transportation” belegen.

Bei ihrer Methode wird an der Oberfläche Hochspannung angelegt, welche sich auf die Luftströmung auswirkt, da nämlich Luftschichten unmittelbar an der Körperoberfläche auf diese Weise ionisiert und mit Energie angereichert werden. In Folge befinden sich mehr positiv geladene Teilchen in der Grenzschicht zwischen der Körperoberfläche und der Luft, sodass sich der Luftwiderstand verringert. Die beiden Schüler haben zudem den optimalen Winkel, in dem die Luftströmung auf die Oberfläche treffen muss ermittelt und konnten damit den Luftwiderstand insgesamt um zwei bis fünf Prozent senken. Mithilfe dieser innovativen Methode, die sich aufgrund ihres einfachen Systems relativ kostengünstig in bestehende Fahr- und Flugzeuge implementieren lässt, kann der Treibstoffverbrauch weiter reduziert werden.

Wir gratulieren Herbert Gerhardter und David Zefferer zu ihrem großartigen Projekt!

 

Mitte März war es soweit und die besten Projekte aus 50 eingereichten Geschäftsideen wurden verdientermaßen mit der build!Impuls Trophäe ausgezeichnet. 16 FinalistInnen präsentierten einer Jury ihre innovativen Ideen, die besonderes Augenmerk nicht nur auf die Realisierbarkeit des Projekts sondern auch auf Kundennutzen und Innovationsgrad legte. Die Leistung der Sieger der beiden Hauptkategorien Produkt und Dienstleistung wurde dabei mit einem Preisgeld von €1.500 gewürdigt.

“Frictiondrive” nennt sich das Siegerprojekt in der Kategorie Produkt. Fabian Gutbrod entwickelte ein System, das ein normales Fahrrad im Nu zu einem E-Bike aufrüstet und damit die teure Anschaffung eines neuen E-Bikes obsolet macht. Den zweiten Platz belegte “Kartonmöbel” von Alexander Mann, der mit preiswerten Kartonmöbeln voll punkten konnte. Die interessanten Möbel können mit jedem Logo versehen werden, sodass hier interessante Anregungen für Firmen entstehen.

Der Sieger der Kategorie Dienstleistung besteht aus einem Team, dessen Projekt eine Plattform für Fotografen darstellt. Philip Spiess und Nicolas Dular wollen mit “Saloon.io” vor allem mit enormer Zeitersparnis und Arbeitserleichterung überzeugen. Den zweiten Platz belegten Reinhard Grandl und Roland Kersche mit “Perfect Taxi Way”.

vlnr: Monika Kircher (CEO Infineon Technologies Austria AG und Schirmherrin des build!Impuls), Peter an Gutbrod, Nicolas Dular u. Philipp Spieß, Karin Ibovnik (Geschäftsführerin der build! Gründerzentrum Kärnten GmbH)

“Mit dem build!Impuls Ideenwettbewerb bieten wir kreativen Köpfen eine Plattform für ihre Ideen und können vielleicht einen ersten Anstoß zum großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit geben. Die aussichtsreichsten Ideen werden bei uns ins Zentrum aufgenommen, um das in Kärnten vorhandene Potenzial und Know-how zu nutzen und zu fördern und somit auch den Wirtschaftsstandort Kärnten zu stärken”, erklärt die Geschäftsführerin von build! Mag. Karin Ibovnik.

Nach dem ersten Erfolg beim build!Impuls Ideenwettbewerb hoffen wir, dass die vielversprechenden Projekte den Weg in die Realisierung schaffen und von Erfolg gekrönt werden!

 

Daniel Zindl, Philip Huprich, Claudia Moser, Johannes Rammler, Manuel Scheipner Quelle: www.jugendinnovativ.at

Wir haben hier bereits zwei Siegerprojekte des jugend innovativ 2012 vorgestellt:
einen äußerst praktischen Wanderstock und die App „First Aid Live“.
Noch einmal zur Erinnerung: jugend innovativ bietet die Möglichkeit spannende Erfindungen kluger Köpfe im Alter von 15 bis 20 Jahren vorzustellen.

Nun darf sich eines der zwei angetretenen Siegerteams auch über eine europäische Auszeichnung freuen! Beim „Contest for Young Scientists“, der in diesem Jahr bereits zum 24. Mal stattfand, überzeugte das Projekt erneut die Jury.

Heute möchten wir mit der Vorstellung des spannenden Siegerprojekts beginnen.

 

„CamGuard“ ist eine Entwicklung von Philip Huprich, Manuel Scheipner, Daniel Zindl, Johannes Rammler und Claudia Moser. Die HTL Schüler aus Wels haben sich im Auftrag eines großen österreichischen Stahlerzeugers an ihr spannendes Projekt gemacht. Oft haben Überwachungskameras mit schweren Bedingungen zu kämpfen. So vor allem in den Anlagen der voestalpine, in denen sich Wasserdampf, Staub und auch Ölfilme allmählich auf dem Kameraglas absetzen und dann schließlich aufgrund hoher Temperaturen festkleben.

Philip Huprich, Manuel Scheipner und Daniel Zindl Quelle: ec.europa.eu/research/youngscientists

Nach ersten Ideen wie einem Scheibenwischer, einer Glasbeschichtung oder auch einem Wasserfilm, machten sich die Schüler daran zunächst einmal die Schwächen des bestehenden Systems zu analysieren. Nach etlichen Simulationen kristallisierte sich immer mehr eine Lösung mit Austrittslöchern am Rand heraus, wenn auch das Problem mit der Beschmutzung in der Mitte der Glasscheibe verblieb.
Wie so oft, kam die zündende Idee durch Zufall in Gestalt des Dyson Airblade hinzu. Die Schüler studierten das Prinzip des Luftvorhangs des Händetrockners und simulierten damit den Kameraschutz. Mit der Druckluft konnte schließlich ein schützender Film über dem Glas erzeugt werden, der störende Partikel zugleich wegweht.

Das Resultat der Ergebnisse wird zur Zeit in Form eines Prototypen im Linzer Stahlwerk getestet. Zunächst aber dürfen sich die klugen Erfinder über ihren verdienten Preis beim EU-Contest for Young Scientists freuen!

 

Mit dem Salzburger Wirtschaftspreis ist der wichtigste Preis für hervorragende unternehmerische und innovative Leistungen im Bundesland Salzburg. Mut, Risikobereitschaft und Engagement zeichnen dabei die Preisträger aus, die mit großem Einsatz neue Ideen und Konzepte verfolgen und dabei einen wichtigen Beitrag zur heimischen Wirtschaft leisten.

 

Der Salzburger Wirtschaftspreis 2012 - jetzt noch einreichen! Quelle: www.portal.wko.at

Getragen wird der Preis von Land und Wirtschaftskammer Salzburg mit Unterstützung der Salzburger Sparkasse und der „Salzburger Nachrichten“.

Dabei deckt der Salzburger Wirtschaftspreis fünf Kategorien ab. Im ersten Bereich der Unternehmensgründung wird sowohl das beste Start-Up Unternehmen als auch der tüchtigste Geschäftsplan ausgezeichnet. Innovation heißt das zweite Feld, wobei hier zwischen Großunternehmen, Klein- und Mittelunternehmen bzw. Kleinstunternehmen unterschieden wird. Die beiden letzten Kategorien zeichnen eine bzw. einen Unternehmer für sein/ihr Lebenswerk aus bzw. wird auch ein Sonderpreis für besonders verantwortungsvolle Unternehmen vergeben.

Allerdings wird die Zeit nun knapp! Nur mehr bis zum 20. September 2012 können Einreichungen eingesandt werden. Also schnell die Einreichformulare holen!
Nach der kritischen Bewertung durch eine Fachjury werden jeweils die drei besten Einreichungen jeder Kategorie bei der Verleihung des Salzburger Wirtschaftspreises am 6. November 2012 in der Fachhochschule Salzburg vorgestellt und prämiert. Neben dem Preis an sich lockt auch im Besonderen die ausführliche Berichterstattung bereits im Vorfeld und dann natürlich auch im Anschluss viele Unternehmen. Medienpräsenz ist garantiert!

 

Quelle: www.zukunftsinstitut.at

Kaum eine Branche wird mehr beäugt, als die Trend- und Zukunftsforschung. Zukunft ist nun mal die Zeit, in der wir alle leben werden. Verständlicherweise ist das Interesse – wie auch das Misstrauen groß. In den 80er-Jahren war die Trend- und Zukunftsforschung noch weitestgehend unbekannt in Deutschland. Und jetzt, 30 Jahre später ist sie aus den Kinderschuhen gewachsen.  Nicht nur, dass sich verschiedene unabhängige Anbieter am Markt etablieren konnten. Viele große Unternehmen haben inzwischen Zukunfts-Think-Tanks eingerichtet. Hierzu gehören z.B. die Automobilhersteller Daimler  und Volkswagen oder im Bankensektor die HypoVereinsbank und die Deutsche Bank. Ebenso öffnen sich immer mehr Mittelständler den Methoden und Herangehensweisen der Trend- und Zukunftsforschung und nutzen diese für ihre strategische Planung oder Innovationsentwicklung.

Das größere Zukunftsinteresse resultiert aus dem härteren Wettbewerb. Unternehmen müssen heute proaktiv etwas für ihre Wandlungsfähigkeit tun, das Tempo ihrer Anpassungen erhöhen. Sie müssen verstehen, dass der Wind dreht, BEVOR die Flaute da ist. Sie müssen vorausschauende und gleichzeitig flexible strategische Planung betreiben. Globale Märkte lassen nur denjenigen eine Chance, die den richtigen Riecher haben. Dabei hilft die Trend- und Zukunftsforschung, die als zwei unterschiedliche, aber miteinander verknüpfte Disziplinen zu verstehen sind. Das Zukunftsinstitut arbeitet daher mit dem Modell der „Integrierten Trend- und Zukunftsforschung“, bei dem verschiedene Methoden der qualitativen Sozialforschung wie z.B. Experten-Interviews zum Einsatz kommen.

Trendforschung ist die Analyse der Wandlungsprozesse der Gegenwart. Im Fokus stehen kulturelle Phänomene, die den aktuellen Zeitgeist prägen, sowie Entwicklungen in Teilsegmenten der Gesellschaft. Der kognitive Horizont ist markt- und handlungsorientiert, also auf die nächsten fünf bis zehn Jahre ausgerichtet. Die Ergebnisse der Trendforschung sind daher vor allem für Fragestellungen des Marketing relevant – beispielsweise für die Positionierung von Marken und Unternehmen oder für die Entwicklung von Innovationen. Zukunftsforschung hingegen ist die Darstellung und Erfassung möglicher Zukünfte, beschäftigt sich also mit den langfristigen Auswirkungen von Trends. Hierbei geht es um großflächige, vernetzte Wandlungsprozesse in Gesellschaft und Wirtschaft. Die Zukunftsforschung kommt für strategische Fragestellungen im Management zum Einsatz, wenn es beispielweise um die grundsätzliche Neuausrichtung eines Unternehmens geht. Der kognitive Horizont ist auf einen Zeitraum zwischen 10 und 25 Jahren ausgerichtet.

Kann das Zukunftsinstitut die Zukunft vorhersagen? Kaum eine Frage wird wohl so häufig gestellt, wie diese. Das Zukunftsinstitut versucht erst gar nicht die Illusion zu verkaufen, die Zukunft ließe sich ausrechnen. Wir können schlichtweg nicht sagen, wie viele Menschen in 20 Jahren probiotische Joghurts essen. Diese Form der Prognose steht auch nicht im Zentrum der Arbeit. Das Zukunftsinstitut benennt Entwicklungen. Zukunft ist immer in der Gegenwart eingekapselt. Das heißt: Trends existieren immer schon im Heute – wenn auch in Nischen. In Form von Trendanalysen gilt es, diese zarten Zukunftspflänzchen frühzeitig aufzuspüren und eine Einschätzung über ihre Bedeutung abzugeben.

Ein Beispiel für eine Trendentwicklung, auf die das Zukunftsinstitut früh aufmerksam gemacht hat, ist Open Innovation. Lange bevor die sozialen Netzwerke und Ideenplattformen die Kommunikation und Zusammenarbeit in den neuen Medien prägten, berichteten wir im Jahre 2006 über die Öffnung von Innovationsprozessen. Wir beschrieben die Möglichkeiten des „Brain-Outsourcing“ und wie sich durch die Integration von Externen in Innovationsprozesse die Wertschöpfung steigern lässt. In unserer Studie „Praxis-Guide Cross-Innovations“ aus dem Jahr 2009 (kostenfreier Dowload auf www.zukunftsinstitut.de) beleuchteten wir das Phänomen auf Basis einer empirischen Erhebung unter Innovationsmanagern im deutschsprachigen Raum. Heute hat sich das „Open Innovation“-Prinzip als neues Paradigma in Entwicklungsprozessen durchgesetzt.

 

Vor knapp einer Woche war es so weit. Zum ersten Mal wurde am 26. Jänner 2012 im feierlichen Rahmen im Wiener Ringturm der Erfinderpreis INVENTUM verliehen.
Doch alles der Reihe nach.

INVENTUM, so nennt sich der österreichische Erfinderpreis, den das Österreichische Patentamt zusammen mit dem Bohmann Verlag ins Leben gerufen hat. Der Gedanke hinter diesem Projekt war folgender:

Alljährlich freuen sich etliche Kreativgeister das Patent zu ihrer Erfindung zu erhalten. Allerdings ist der Weg vom Patent zum Endkunden oft noch lang und mühsam. Damit aber besonders innovative Erfindungen bereits in dieser Phase ihre verdiente Anerkennung finden, wurde der österreichische Erfinderpreis, INVENTUM, ins Leben gerufen. Denn Jahr für Jahr sorgen innovative für den wirtschaftlichen und vor allem wissenschaftlichen Fortschritt Österreichs!

Zur Teilnahme waren alle österreichischen AnmelderInnen oder Unternehmen berechtigt, die im Jahr 2011 ein Patent erhalten haben. Die Auswahl war schwierig, wobei die Phrase „die Qual der Wahl“ wohl speziell für diesen Preis zutrifft! Eine hochkarätige Fachjury hatte also die knifflige Aufgabe aus zahlreichen Patenten, jene mit der innovativsten Leistung zu küren. Der Weg der Entscheidung war sicher langwierig, Stichwort: zum Haare raufen, aber schließlich hat sich die Jury für ihre Top Ten entschieden.

 

And the winner is…

Inventum 2012 Gewinner, Quelle: www.patentamt.at

Die Firma Riegl Laser Measurement Systems GmbH hat das Rennen um den INVENTUM Preis für sich entschieden! Der Name des „Gold“-Patents klingt zwar etwas holprig: „Vorrichtung und Verfahren zum Messen des Empfangszeitpunktes eines Impulses“, allerdings bedeutet dieses Patent einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Laserscannern.

Inventum2012 Silber TU Wien, Quelle: www.patentamt.at

Platz zwei der innovativsten Erfindungen belegte die TU Wien mit dem Patent „Vorrichtung und Verfahren zum Entfernen von Schwebstoffteilchen“. Hierbei handelt es sich um Schwebteilchen, die besonders Turbinen stark zu schaffen machen und letztlich zu hohen Reparaturkosten führen. Mithilfe dieser Erfindung lassen sich die Partikel entfernen.

Ein zusätzliches Plus: die Anlage zur Entfernung der Schwebteilchen ist noch dazu wartungsarm und platzsparend.

 

Inventum2012 Bronze AIT, Quelle: www.patentamt.at

Bronze holte das Austrian Institute of Technology (AIT). Die Erfindung „Verfahren zur Aufnahme dreidimensionaler Abbilder“ ist ein 3D-Dentalscanner, der die interorale Vermessung von Zähnen und Kieferbereichen erleichtert.

Besonders beeindruckend: das Austrian Institute of Technology (AIT), die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung Österreichs verdient ihren Namen wirklich zurecht, denn in den Top Ten der innovativsten Erfindungen ist das Institut stolze drei Mal! zu finden! Neben dem Dentalscanner wurden Patente für Entwicklungen im Bereich Quantenkryptografie und Infrarot-Detektoren und –Kameras ausgezeichnet.

Alles in allem waren alle Preisträger bereits aufgrund ihres kreativen Erfindergeistes Gewinner!
Wir gratulieren herzlich und freuen uns schon auf die nächsten INVENTUM-Top Ten!

 

Die Trophäe befindet sich derzeit noch im erfinder.at Office!

Unverhofft kommt oft – das Sprichwort passt für alle Lebenslagen. Und so kommt ein österreichischer Erfinder mit einem innovativen Produkt, von erfinder.at unterstützt, zum diesjährigen Innovationspreis des Schweizer Etzel Verlags. Über 250 Leser und ein interessiertes Messepublikum haben abgestimmt und der Gewinner in der Kategorie Ausbau heißt Klaus Planinz, Erfinder des Terrafloor. Anlässlich der Messe „Bauen & Modernisieren“ stellte der führende Verlag für Architektur-, Bau-, Umbau-, Wohn- und Design-Publikationen nämlich innovative Ideen und Produkte aus dem Bausektor vor. Der eigens kreierte Preis wurde übrigens schon ein paar Mal verliehen – aber nach Österreich ging er bisher noch nie.

“Wir sehen den Innovationpreis des Etzel Verlages als besondere Anerkennung für den Erfinder Klaus Planinz. Es ist schön, dass die Arbeit und Mühen eines österreichischen Erfinders auch in der Schweiz gewürdigt werden. Als Patentverwertungsunternehmen ist es eine unserer vielzähligen Aufgaben den Erfinder auch in diesem Bereich zu unterstützen”, so Klaus Weissenbäck, Geschäftsführer von erfinder.at.

Die Urkunde bleibt bei uns und sie wurde auch schon im Besprechungszimmer aufgehängt!

Die offizielle Preisverleihung fand natürlich in der Schweiz statt, direkt beim Verlag selbst. Also ist unser Chef Klaus Weissenbäck kurzerhand ins Auto gesprungen und die knapp 500 km mit dem Auto nach Zug bei Cham gedüst – der Erfinder selbst, war natürlich auch mit vor Ort. “Es war eine tolle Fahrt, die Landschaft ist gigantisch und so kann ich wenigstens behaupten mal ganz kurz in Liechtenstein und in der Schweiz gewesen zu sein. Für einen Kaffee und ein Foto mal eben von Salzburg in die Schweiz und zurück – das erlebt man schließlich nicht alle Tage!”

Den Preis bekam Herr Planinz übrigens für seinen Terrassenboden “Terrafloor”. Durch eine spezielle Fräsung in jeder Holzdiele, erlaubt er ein schnelles Abfließen von Regen- und Spritzwasser. So trocknet das Holz schnell auf, fühlt sich beim Barfußlaufen gut an und die Haltbarkeit des Materials wird auch wesentlich erhöht. Mit diesem innovativen Produkt hat der Erfinder bereits beim built Ideenwettbewerb den 2.Platz gewonnen und wurde dazu auch in deren Förderung aufgenommen. Der Terrassenboden bleibt also nicht am Boden, sondern geht hoch hinaus – wer weiß, wo er noch überall einschlägt!

Wir gratulieren dem Gewinner und freuen uns sehr, über den Innovationspreis 2011!

 

EDISON der Preis

Du hast eine tolle Idee, dein Traum ist es mit ihr auf den Markt zu kommen und glaubst damit eine Jury überzeugen zu können? Dann bewirb dich jetzt beim EDISON Ideenwettbewerb!

Bereits zum zweiten Mal wird am 21. Juni 2011 in Linz der EDISON Preis für technologie-orientierte, innovativ-orientierte und kreativ-handwerkliche Ideen vergeben. Konzipiert und durchgeführt wird der Ideenwettbewerb vom oberösterreichischen Hightech-Inkubator tech2b mit Hilfe von Sponsoren wie dem international agierenden Multi-Technologiekonzern 3M, der zu den innovativsten Unternehmen der Welt zählt. “EDISON der Preis” ist vor allem für Studenten, Mitarbeiter und Absolventen der Johannes Kepler Universität Linz, der Kunst-Universität Linz und der FH Oberösterreich gedacht.

Der Wettbewerb unterteilst sich in zwei Stufen. In der ersten werden die eingereichten Ideen auf ihre Umsetzbarkeit und ihr Erfolgspotenzial am Markt bewertet. In der zweiten werden die besten Ideen gemeinsam mit Experten zu einem Geschäftskonzept weiterentwickelt. Am Ende der zweiten Phase werden die drei besten Einreichungen in den 3 Kategorien

  • technologie-orientierte
  • innovativorientierte und
  • kreativ-handwerkliche Ideen prämiert.

Außerdem gibt es einen Sonderpreis für besondere wissenschaftliche Leistungen in der Kategorie technologie-orientierte Ideen. Dabei werden Faktoren wie Umsetzbarkeit, Innovationsgrad, Marktchancen und vieles mehr bewertet.

Neben Preisgeldern in Höhe von insgesamt 18.500 Euro erhalten die Gewinner die EDISON Trophäen in Gold, Silber und Bronze verliehen.

Die Gewinner der technologie-orientierten Ideenkategorie haben anschließend die Möglichkeit, beim tech2b Vergabebeirat anzutreten. Damit öffnen sich die Türen für die reale Umsetzung der Idee am Markt.

 

INiTS Award 2011; Quelle: http://www.inits.at

Das Studienende ist in Sicht? Lust, Innovationen und Erfindungen dabei auch wirklich umzusetzen? Dann ist der INiTS Award 2011 genau das Richtige! Abschlussarbeiten schreiben ist ja meistens mit sehr wenig Spaß verbunden, es sei denn man hat eine wirklich kluge Idee und einen kreativen Kopf um das Ganze umzusetzen – dann hat die Arbeit vielleicht sogar Zukunftspotenzial. Und genau dabei hilft das Unternehmen INiTS (Innovation into Business), denn der Award geht in die nächste Runde.

“Mit dem INiTS Award prämiert INiTS bereits zum sechsten Mal innovative Diplom-, Bachelor-, und Masterarbeiten oder Dissertationen mit Chance auf wirtschaftliche Verwertbarkeit. Damit werden verborgenes Potenzial und Möglichkeiten zur Umsetzung Ihrer Idee aufgezeigt und eine Brücke zwischen Forschung und Wirtschaft errichtet.” So das Unternehmen. Teilnehmen können alle Diplomanden und Dissertanten der Wiener Universitäten und Fachhochschulen. Die Arbeiten müssen allerdings zwischen dem 01. Juni 2009 und dem 31. Juli 2011 geschrieben und positiv bewertet worden sein und vor allem aus dem technischen oder naturwissenschaftlichen Bereich stammen. Die Einreichfrist beginnt in wenigen Tagen und endet am 31. Juli 2011. Hinter dem Wettbewerb steckt die Idee, dass das hohe Potenzial von Abschlussarbeiten nicht im Sande verläuft, sondern genutzt und umgesetzt werden soll. Die hochkarätige Jury aus Wirtschafts-, Wissenschafts- und Gründungsexperten bewertet die Arbeiten in drei Kategorien:

  • Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Life Science
  • Andere naturwissenschaftliche und technische Bereiche

Entscheidend sind das wirtschaftliche Verwertungspotenzial und die Neuartigkeit des Produktes oder der Dienstleistung. Verliehen wird der Preis dann im Oktober 2011. Das Unternehmen INiTS hat es sich zur Hauptaufgabe gemacht, Jungunternehmern bei der Verwirklichung ihrer Idee zu unterstützen und zu beraten. Den Gewinner winken übrigens tolle Geldpreise, die mit Sicherheit bei einer Firmengründung hilfreich sind! Institutionelle Unterstützung gibt’s für alle eingereichten Arbeiten, in Form eines Gutscheins für einen “Opportunity Check”. Bei diesem Workshop prüfen die INiTS Gründungsberater, welches reelle Potenzial hinter den innovativen Ideen steckt. Es lohnt sich also auf jeden Fall, die Abschlussarbeit mal einzureichen! Und dann macht das Schreiben doch gleich wieder Spaß!

 

GC Genius; Quelle: http://www.gesundheits-cluster.at

Gesundheit ist ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft, denn gesund sein und bleiben wollen wir alle. Und wenn wir doch mal ärztliche Hilfe brauchen, dann wollen wir zumindest  bestens versorgt sein. Zum Glück macht die Technik auch vor der Medizin nicht halt – aber es braucht eben zusätzlich dazu kreative Köpfe, die die Entwicklung überhaupt vorantreiben. Weil aber die Ideen nicht immer von jedem ausgesprochen oder verwirklicht werden können, hat das Netzwerk Gesundheits-Cluster (GC) in diesem Jahr auch wieder einen “GC Genius Ideenwettbewerb” ausgerufen.

Gesucht werden innovative Ideen, mit Potenzial für:

Genius Gewinner 2009; Quelle:http://www.gesundheits-cluster.at

Der GC ist übrigens  ein branchenübergreifendes Netzwerk zur Steigerung der Innovationskraft und internationalen Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen aus den Bereichen der Medizin- und Gesundheitstechnologie, ihrer Zulieferer sowie relevanter Bildungs- und Technologie-Transfer-Einrichtungen. Mitmachen kann jeder beim Wettbewerb, dem etwas zu den Bereichen Medizin-, Krankenhaus-, Reha- oder Pflegetechnik einfällt. Einsendeschluss ist übrigens der 31.01.2011 und die Unterlagen findet man auf der Website des GC. Die Gewinner werden durch eine Fachjury, bestehend aus Brancheninsidern und Wirtschaftsvertretern, ausgewählt und am 06. Oktober 2011 bei der GC Jahrestagung in Linz bekanntgegeben. Die kreativen Innovationen können in vier Kategorien eingereicht werden: Forschungsinstitutionen, Gesundheitseinrichtungen, Unternehmen und zum ersten Mal für den Preis der Österreichischen Medizintechnik.

Der GC unterstützt potenzielle Erfindungen dieser Art auf ihrem Weg zur Marktreife und verschafft potenzielle Kontakte zu Kooperationspartnern im In- und Ausland. Gleichzeitig haben Erfinder die Chance auf Fördermittel im Rahmen der Cluster-Kooperationsförderung und bekommen Feedback zu möglichen gewerblichen Schutzrechten ihrer Idee.

Innovationen müssen nicht immer komplett neuartig sein – häufig entstehen die besten Ideen in Bereichen, mit denen man tagtäglich schon arbeitet! Und wenn sich die Medizintechnik stetig weiterentwickelt, können wir schließlich alle davon profitieren! Also raus mit den Erfindungen und dabei am besten auch noch einen Preis gewinnen!

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