jordan muthenthalerAlle Knospen sind am Wochenende geplatzt und bald dürfen wir ein buntes Blütenmeer genießen. Nicht nur wir, sondern auch die fleißigen Bienchen erfreuen sich nach dem kargen Winter am süßen Nektar und sind ganz aus dem Häuschen. Dass da um die ein oder andere besonders schöne Blüte schon mal ein Zank ausbrechen kann, ist keinem Bienchen zu verübeln. Im Gegenteil, denn genau dies gab dem Erfinderduo Jordan-Muthenthaler die Inspiration für das Duellpuzzle Bee King!

Bee King ist ein Puzzle, das man nicht allein im einsamen Kämmerlein vor sich hinlegt, sondern gegeneinander spielt. Mit den Startteilen, auf die jeweils ein Bienchen gedruckt ist, fängt das um die Wette puzzeln an. Nun liegt es an jedem der zwei Spieler so schnell wie möglich seinen Spielbereich in Form des Buchstabens F zu legen. Dass es da bei den 72 blumigen Teilen wild wie in einem Bienenstock zugehen kann, ist dabei nicht ausgeschlossen.
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Da die Puzzelteile vom Bee King mit wilden Frühlingsblumen gemustert sind und das Spiel nur aus Randteilen besteht, ist es auch für die kleineren Puzzle-Freunde geeignet.
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Falls auch Sie sich im Puzzle-Duell behaupten möchten, finden Sie das Bienenköniglegespiel für 14,95 Euro in unseren Erfinderläden und selbstverständlich auch in unserem Onlineshop.


 

Speck, für viele nur besser mit: Speck.
Edle Speck-, Wurst- und Räucherspezialitäten produziert auch die Luis Moser GmbH, welche ihre Produkte in Geschäften in Südtirol und dem Trentino vertreibt. Diese wollte ihr Sortiment mit neuen Produkten ergänzen, welche sich besonders für Touristen eignen und hat zu diesem Zweck einen Wettbewerb für ein typisches kulinarisches Mitbringsel ausgeschrieben. Unter dem Motto “Speck mal anders” haben sich zahlreiche Ideen eingefunden.

Hat sich durchgesetzt. Quelle: www.openinnovation-suedtirol.it

Mittlerweile steht der Sieger fest: Speckknödel zum Selbermachen
“Die Idee eine Knödelmischung zum Selbermachen anzubieten ist so einfach wie genial. Speck und Knödel sind DIE traditionellen Produkte aus Südtirol und repräsentieren international unsere Region”, erklärt die überzeugte Jury ihren Entscheid zugunsten der Idee des Wirtschaftsstudenten Marc Basten.

 

Platz 3 - "Ideal". Quelle: www.openinnovations-suedtirol.it

Auf dem zweiten Platz befindet sich eine Mischung, die auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich erscheint, auf den zweiten aber klar Bekanntes der Region vereint. “Speckbällchen im Schüttelrock” – dabei handelt es sich um Speck in einer Hülle aus knusprigen Schüttelbrot. Der speckige Snack für zwischendurch, Picknicks oder andere Situationen kombiniert nicht nur kulinarische Vorzüge der Region, sondern besticht auch durch mundgerechte Happen, die gerne verzehrt werden.

Platz drei besticht vor allem auch durch die innovative Produktpräsentation. Inspiriert vom allseits bekannten Sechser-Tragerl zeigt sich die Einreichung “Ideal” sehr selbstbewusst. Sozusagen im praktischen Take-Away oder Take-Your-Pick-Stil sind Kaminwurzen stehend eingeordnet und können so gut etwa auf Berghütten präsentiert werden.

 

Single-Haushalte kennen das Problem: Die kleinsten Verpackungsgrößen von Eiern sind der 6er- bzw. 4er-Karton. Stehen allerdings keine Backkreationen an und möchte man nicht täglich ein Ei zum Frühstück verzehren müssen, wird das Haltbarkeitsdatum allzu leicht überschritten. Dieses Problem erkannte auch der Buchhütterhof, dessen 5.000 Freiland-Hühner täglich 3.000 Eier produzieren. Der Inhaber Thomas Messner will sein Produktsortiment erweitern und in Zukunft ebenso 2er- und 3er-Schachteln anbieten. Um den Wiedererkennungswert der Marke zu steigern, hat die Firma einen Wettbewerb für neue Verpackungskonzepte ausgeschrieben. Wir stellen die drei Gewinner vor.

Quelle: www.openinnovation-suedtirol.it

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… ist eine praktische Schachtel für zwei Eier mit Haltegriff. Ein witziges Element bildet die runde Öffnung an der Schmalseite, welche an ein Vogelhaus erinnert. Im Inneren sind zwei schmale Abtrennungskärtchen eingefügt, die herausgenommen werden können, wobei ein Kärtchen eine Nut besitzt. Damit können die Kärtchen im rechten Winkel zusammengesteckt werden und als Eiständer dienen, da die Oberseite halbrunde Ausnehmungen besitzt.


 

Naido

Quelle: www.openinnovation-suedtirol.it

Auch beim zweiten Finalisten weist die Verpackung einen Strohaufdruck auf, allerdings ist die Schachtel selbst rund gestaltet. Über drei Öffnungen im Deckel sind die drei platzierten Eier im Inneren einsehbar. Insgesamt wird die Anspielung auf ein Nest mit Eiern in jedem Aspekt deutlich und sorgt sicherlich für einen starken Wiedererkennungswert, da es ein neues Konzept darstellt. Naido gefällt uns besonders gut als spezielle Verpackung für Ostereier. Frische, bunte Eier direkt aus dem Hühnernest ;-)

3Eggs Packaging
Diese praktische Dreierbox von Andrea Guarrera konnte den dritten Platz im Wettbewerb erringen. Wiederum ist an einer Schmalseite eine runde Ausnehmung gegeben. Die restlichen zwei Schmalseiten sind mit dem Barcode bzw. dem Logo vom Buchhütterhof versehen. Der dreiteilige Deckel wird allerdings einfach ineinander gesteckt und hält somit sicher. In der Box selbst ist ein Positionierer aus Karton eingefügt. Diesen kann der Konsument ebenfalls herausnehmen, da die Eier somit auch über einen Ständer verfügen.

Quelle: www.openinnovation-suedtirol.it

Quelle: www.openinnovation-suedtirol.it

 

 

Jedes Jahr gehen aus dem Bewerb “Jugend Innovativ” etliche interessante und erfolgreiche Projekte hervor. Von ART, dem Anastomose Robot Tool, welches auch international Erfolge feiern konnte wie etwa dem Autotür-Guard oder der sinnvollen App FoodStock, die durch Lebensmitteltausch unnötiges Wegwerfen und damit Verschwendung vermeidet.

Quelle: www.jugendinnovativ.at

Dieser Tage startet bereits die Einreichphase für die nächste Runde. Bis zum 20. Dezember 2013 haben kreative Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren die Möglichkeit mit ihren innovativen Ideen zu überzeugen.
Dabei stehen folgende Kategorien zur Auswahl: Young Entrepreneurs / Design / Engineering / Science
Diese werden durch die Sonderkategorien tech&society (Saturn), Sustainability (Raiffeisen Klimaschutz Initiative) und idea.goes.app (T-Systems Austria) ergänzt.

Bereits zum 27. Mal ruft Jugend Innovativ auf Ideen zu verwirklichen. Dieses Jahr mit dem Motto “Lass deine Ideen sprießen!”, denn kreative Keimlinge stecken in uns allen. Teilnehmende Projekte können übrigens mit bis zu 500 Euro gefördert werden. Im Mai findet, wie jedes Jahr, der Höhepunkt mit dem Bundes-Finale statt.
Ausführliche Informationen zum Bewerb sind praktischerweise in einem Info-Heft zusammengestellt.
Wir freuen uns bereits auf die spannenden Projekte im Rahmen des größten österreichischen Schulwettbewerbs!

 

In der Ruhe liegt die Kraft, ©Rudolf Stefanich 2013

Eine anstrengende Arbeitswoche, Stress - da ist es fein, wenn man zuhause endlich einmal so richtig entspannen kann. In den eigenen vier Wänden fühlt man sich einfach am wohlsten. Doch oft ist die ersehnte Ruhe nicht ohne Weiteres herzustellen – insbesondere, wenn Straßenlärm, Bauarbeiten, Sirenen und andere Geräusche das Entspannungsbad empfindlich stören.

Wie soll man sich da nur richtig entspannen können?

Einschalten und Ruhe genießen! Quelle: www.jamesdysonaward.org, ©Rudolf Stefanich 2013

Diesem Problem nimmt sich das Produktprojekt “sono” an, das dieses Jahr beim James Dyson Award einen der österreichischen Beiträge darstellt. “sono” verwandelt Fensterflächen in ein aktives “Noise Cancelling System”, das es erlaubt Geräusche zu eliminieren oder zu filtern, die sonst durch das Fenster dringen. Dabei gewinnt das Gerät zusätzliche Energie mittels konzentrischer Breitband-Antennen und zwar von WLAN Signalen und anderen Elektro-Störquellen. Auf diese Weise wird nicht nur eine angenehme Raumakustik gewährleistet, sondern ebenfalls die Elektrosmog-Belastung reduziert.

Im Vorfeld des Projektes standen natürlich zunächst diverse akustische Experimente im Mittelpunkt, um darlegen zu können, dass das System den versprochenen Nutzen leisten kann. Das Design wiederum scheint den Spruch “in der Ruhe liegt die Kraft” zu verbildlichen. Nicht überraschend, denn der Kieselstein mit seiner natürlichen Ruheausstrahlung diente als Quell der Inspiration.

 

Innovationsskulptur für die Preisträger: entworfen von Helmut und Nicole Schmid, Fotograf: Puch Johannes Fotocredit: KWF/Johannes Puch

“Ausgezeichnet werden Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, die ein Unternehmen entwickelt und bereits auf den Markt gebracht hat. Es müssen zumindest erste Erfahrungen über die Auswirkungen vorliegen”, beschreibt KWF Vorstand Sandra Venus die Anforderungen an potentielle Teilnehmer. Wie der Name des Preises bereits vermuten lässt, muss bei teilnehmenden Firmen entweder der Firmensitz selbst oder die Betriebsstätte, aus der die Innovation stammt, im Land Kärnten situiert sein. Die vier Kategorien des Wettbewerbs gliedern sich in Kleinst-, Klein-, Mittel- und Großunternehmen.

Der Award selbst ist mit einem Preisgeld von €58.000 dotiert und da die Einreichfrist mit 12. September 2013, 12 Uhr festgesetzt ist, bleibt noch genügend Zeit die entsprechenden Unterlagen einzureichen – und  zwar per elektronischem Einreichformular. Wichtige Aspekte für die Jury stellen neben der Neuheit des Produktes, der Dienstleistung bzw. des Verfahrens ebenso in deren/dessen Nutzen und zwar für Anwender wie auch Kunden. Zudem wird der Schwierigkeitsgrad der Entwicklung selbst ebenfalls berücksichtigt.
Der Preis selbst soll Kärnten als innovativen Wirtschaftsstandort hervorheben und erfolgreiche Neuentwicklungen entsprechend würdigen wie auch gleichzeitig einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Drei der Preisträger qualifizieren sich übrigens automatisch zum “Staatspreis Innovation“. Zusätzlich wird jeweils ein Preisträger am Sonderpreis “Econovius” und “VERENA powered by VERBUND” teilnehmen.

Die feierliche Gala wird schließlich am 21. November 2013 um 18 Uhr im Casineum Velden stattfinden, wobei durch die Präsenz des ORF-Landesstudio Kärntens mediale Präsenz garantiert ist.
Haben Sie Interesse am Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten?
Erfahren Sie mehr auf der entsprechenden Seite der Ausschreibung.

 

Der erste von drei Sieger-Cartoons der Berliner Grafik-Designerin Christiane Lokar ("kittihawk"), Quelle: dmv.mathematik.de

Während manche Menschen Mathematik mit Stress, Langeweile und einem großen Fragezeichen assoziieren, sehen andere Klarheit, Möglichkeiten und ein spannendes Universum vor sich. Eine breiter Auffassungsrahmen – zugegeben. Damit Mathematik das alte Kleid aus womöglich unerfreulichen Schultagen endlich abstreift, gab es bereits verschiedene Ansätze. So wurde beispielsweise der Mathematiker Rudolf Taschner zum Österreichischen Wissenschafter 2004 gekürt. Wie auch Taschner versucht auch die Deutsche Mathematiker-Vereinigung ihr Thema einer breiten Öffentlichkeit verständlich aufzubereiten und in Folge attraktiv und interessant zu gestalten.

Genau um diesen Ansatz geht es nun bei den zwei Medien- bzw. dem Cartoonpreis, den die Deutsche Mathematiker-Vereinigung zusammen mit dem Internetportal “toonpool” ausschreibt. Der Journalistenpreis zeichnet dabei einen besonders gelungenen Einzelbeitrag in einem tagesaktuellen Medium aus und ist mit 1000 Euro dotiert. Der mit 4000 Euro dotierte Medienpreis wiederum kürt ausgezeichnete Leistungen in Bezug auf eine Vermittlung und Popularisierung von Mathematik. Beim Cartoonpreis wiederum wird die beste humorvolle Zeichnung zu Mathematik ausgeschrieben und mit einem Preisgeld von 1000 Euro belohnt.

“Mit der diesjährigen Ausschreibung des Medienpreises möchten wir an die großen Erfolge aus dem Jahr der Mathematik 2008 und aus dem Jahr 2010 anknüpfen”, erklärt Professor Jürg Kramer, Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. “Wir möchten Journalisten, Wissenschaftler und Künstler gleichermaßen dazu ermutigen, sich auf ihre Weise mit der Mathematik auseinanderzusetzen. Ich danke der Walter de Gruyter Stiftung sehr, dass sie uns bei diesem Wunsch wiederholt unterstützt.”

Bewerbungen für die genannten Preise ist bis 15. September 2013, 24 Uhr, möglich.
Für weitere Informationen zu verlangten Unterlagen etc., einfach hier nachklicken.

Damit Sie einen kleinen Vorgeschmack bekommen, möchten wir Ihnen den Gewinner des Cartoonpreises 2008 auch nicht vorenthalten. Die Berliner Grafik-Designerin Christiane Lokar (“kittihawk”) mit Ihren Arbeiten zum “JA, der Mathematik”.

Quelle: dmv.mathematik.de

Quelle: dmv.mathematik.de

 

Seit Jahren wird an leistungsoptimierten Geräten in sämtlichen Branchen gearbeitet. Während manche Maschinen ihren Effizienzgrad erhöhen, kann bei anderen der Energieverbrauch reduziert werden. Auf diese Weise wird in verschiedensten Bereichen ein kleiner Beitrag zur Schonung der Umwelt und letztlich zur Verminderung des Kohlendioxidausstoßes beigetragen. Dass ein “Nebeneffekt” der Forschungen ebenso  Kostenreduktionen betreffen, ist eine angenehme Begleiterscheinung.

Mit Spannung weniger Reibung © APA/EPA (McIntyre)/dgm/gh MDA

Einen spannenden Beitrag, der letztlich Treibstoffeinsparungen ermöglicht, haben dieser Tage zwei Schüler der HTBLA Eisenstadt bei der Intel International Science and Engineering Fair (ISEF) geleistet. Im Zuge der ISEF, welche die weltgrößte Wissenschaftsmesse für Schüler ist, konnten Herbert Gerhardter und David Zefferer mit ihrer Methode zur Verringerung des Luftwiderstandes an Tragflächen überzeugen und den “Special Award” der United Airlines Foundation gewinnen sowie den zweiten Platz im Bereich “Energy and Transportation” belegen.

Bei ihrer Methode wird an der Oberfläche Hochspannung angelegt, welche sich auf die Luftströmung auswirkt, da nämlich Luftschichten unmittelbar an der Körperoberfläche auf diese Weise ionisiert und mit Energie angereichert werden. In Folge befinden sich mehr positiv geladene Teilchen in der Grenzschicht zwischen der Körperoberfläche und der Luft, sodass sich der Luftwiderstand verringert. Die beiden Schüler haben zudem den optimalen Winkel, in dem die Luftströmung auf die Oberfläche treffen muss ermittelt und konnten damit den Luftwiderstand insgesamt um zwei bis fünf Prozent senken. Mithilfe dieser innovativen Methode, die sich aufgrund ihres einfachen Systems relativ kostengünstig in bestehende Fahr- und Flugzeuge implementieren lässt, kann der Treibstoffverbrauch weiter reduziert werden.

Wir gratulieren Herbert Gerhardter und David Zefferer zu ihrem großartigen Projekt!

 

Mitte März war es soweit und die besten Projekte aus 50 eingereichten Geschäftsideen wurden verdientermaßen mit der build!Impuls Trophäe ausgezeichnet. 16 FinalistInnen präsentierten einer Jury ihre innovativen Ideen, die besonderes Augenmerk nicht nur auf die Realisierbarkeit des Projekts sondern auch auf Kundennutzen und Innovationsgrad legte. Die Leistung der Sieger der beiden Hauptkategorien Produkt und Dienstleistung wurde dabei mit einem Preisgeld von €1.500 gewürdigt.

“Frictiondrive” nennt sich das Siegerprojekt in der Kategorie Produkt. Fabian Gutbrod entwickelte ein System, das ein normales Fahrrad im Nu zu einem E-Bike aufrüstet und damit die teure Anschaffung eines neuen E-Bikes obsolet macht. Den zweiten Platz belegte “Kartonmöbel” von Alexander Mann, der mit preiswerten Kartonmöbeln voll punkten konnte. Die interessanten Möbel können mit jedem Logo versehen werden, sodass hier interessante Anregungen für Firmen entstehen.

Der Sieger der Kategorie Dienstleistung besteht aus einem Team, dessen Projekt eine Plattform für Fotografen darstellt. Philip Spiess und Nicolas Dular wollen mit “Saloon.io” vor allem mit enormer Zeitersparnis und Arbeitserleichterung überzeugen. Den zweiten Platz belegten Reinhard Grandl und Roland Kersche mit “Perfect Taxi Way”.

vlnr: Monika Kircher (CEO Infineon Technologies Austria AG und Schirmherrin des build!Impuls), Peter an Gutbrod, Nicolas Dular u. Philipp Spieß, Karin Ibovnik (Geschäftsführerin der build! Gründerzentrum Kärnten GmbH)

“Mit dem build!Impuls Ideenwettbewerb bieten wir kreativen Köpfen eine Plattform für ihre Ideen und können vielleicht einen ersten Anstoß zum großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit geben. Die aussichtsreichsten Ideen werden bei uns ins Zentrum aufgenommen, um das in Kärnten vorhandene Potenzial und Know-how zu nutzen und zu fördern und somit auch den Wirtschaftsstandort Kärnten zu stärken”, erklärt die Geschäftsführerin von build! Mag. Karin Ibovnik.

Nach dem ersten Erfolg beim build!Impuls Ideenwettbewerb hoffen wir, dass die vielversprechenden Projekte den Weg in die Realisierung schaffen und von Erfolg gekrönt werden!

 

Daniel Zindl, Philip Huprich, Claudia Moser, Johannes Rammler, Manuel Scheipner Quelle: www.jugendinnovativ.at

Wir haben hier bereits zwei Siegerprojekte des jugend innovativ 2012 vorgestellt:
einen äußerst praktischen Wanderstock und die App „First Aid Live“.
Noch einmal zur Erinnerung: jugend innovativ bietet die Möglichkeit spannende Erfindungen kluger Köpfe im Alter von 15 bis 20 Jahren vorzustellen.

Nun darf sich eines der zwei angetretenen Siegerteams auch über eine europäische Auszeichnung freuen! Beim „Contest for Young Scientists“, der in diesem Jahr bereits zum 24. Mal stattfand, überzeugte das Projekt erneut die Jury.

Heute möchten wir mit der Vorstellung des spannenden Siegerprojekts beginnen.

 

„CamGuard“ ist eine Entwicklung von Philip Huprich, Manuel Scheipner, Daniel Zindl, Johannes Rammler und Claudia Moser. Die HTL Schüler aus Wels haben sich im Auftrag eines großen österreichischen Stahlerzeugers an ihr spannendes Projekt gemacht. Oft haben Überwachungskameras mit schweren Bedingungen zu kämpfen. So vor allem in den Anlagen der voestalpine, in denen sich Wasserdampf, Staub und auch Ölfilme allmählich auf dem Kameraglas absetzen und dann schließlich aufgrund hoher Temperaturen festkleben.

Philip Huprich, Manuel Scheipner und Daniel Zindl Quelle: ec.europa.eu/research/youngscientists

Nach ersten Ideen wie einem Scheibenwischer, einer Glasbeschichtung oder auch einem Wasserfilm, machten sich die Schüler daran zunächst einmal die Schwächen des bestehenden Systems zu analysieren. Nach etlichen Simulationen kristallisierte sich immer mehr eine Lösung mit Austrittslöchern am Rand heraus, wenn auch das Problem mit der Beschmutzung in der Mitte der Glasscheibe verblieb.
Wie so oft, kam die zündende Idee durch Zufall in Gestalt des Dyson Airblade hinzu. Die Schüler studierten das Prinzip des Luftvorhangs des Händetrockners und simulierten damit den Kameraschutz. Mit der Druckluft konnte schließlich ein schützender Film über dem Glas erzeugt werden, der störende Partikel zugleich wegweht.

Das Resultat der Ergebnisse wird zur Zeit in Form eines Prototypen im Linzer Stahlwerk getestet. Zunächst aber dürfen sich die klugen Erfinder über ihren verdienten Preis beim EU-Contest for Young Scientists freuen!

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