Jan 192015
 

Lehrreich und unterhaltsam auf den Punkt gebracht
Mit diesem Ziel vor Augen sind etliche Beiträge zum Videowettbewerb eingetrudelt. Dabei sollten Themen zu Wissenschaft und Technik im Alltag in kurzweiligen und vor allem allgemeinverständlichen Videos behandelt werden. Die Jury unter dem Vorsitz des Science Busters Mag. Werner Gruber stellte sich der Qual der Wahl und hat schließlich ihre Sieger in den verschiedenen Alterskategorien gekürt.

Wir möchten mit Ihnen das Siegervideo der Kategorie “SchülerInnen/Unterstufe” vorstellen.
Ganz dem nassen Element haben Mathias Brandhuber, Mahmoud Elsedoudi und Thomas Stroißnik ihre Aufmerksamkeit geschenkt. In dem fröhlich gestalteten Video gehen sie der Entstehung des Regens nach und erklären mit netten Zeichnungen alles von A bis Z.

 

Wir können jedoch auch nur die anderen Siegervideos empfehlen – einfach hier klicken.

Jan 162015
 

Dieser Tage herrscht die heiße Phase für UnternehmensgründerInnen. Haben wir zuletzt mit dem build! Ideenwettbewerb einen Kärntner Award vorgestellt, richten wir heute unseren Blick nach Wien. Dort zeichnet der „es ist möglich„-Award innovative Unternehmensgründungen in Wien aus. 2015 geht der Award bereits in die dritte Runde und legt als Neuerung einen Schwerpunkt. Dieses Jahr steht der Preis unter dem Zeichen der Ethnischen Ökonomien, was bedeutet, dass sich der Bewerb erstmals im Besonderen an UnternehmerInnen mit Wurzeln außerhalb Österreichs richtet, die sich zu einer Unternehmensgründung in Wien entschlossen haben.

Das Siegerfoto von Ihnen? Quelle: www.swv.org

Einreichfrist: 30. Jänner 2015
Bis Ende Jänner bleibt noch Zeit sich bei diesem Preis zu bewerben und es womöglich unter jene drei Unternehmen zu schaffen, welche das Siegerpodest zieren. Die Top 3 dürfen sich über ein ausführliches Porträt auf der Award-Seite sowie der Auszeichnung im Rahmen der Nacht der Wiener Wirtschaft am 14. Februar freuen.

Mehr Informationen zum e.i.m: HIER.

Jul 292013
 

Jetzt schnell aus dem Auto, um noch vor Ladenschluss die Besorgungen zu erledigen, dann … uh, das war wohl doch knapper als gedacht. Zum Glück konnte ich die Autotür gerade noch rechtzeitig abfangen, bevor sie auf das andere Auto geknallt wäre. Im Grunde interessant. Inzwischen sind Autos immer mehr mit Elektronik bzw. Assistenzsystemen gespickt, aber eine Warnung, wenn eine Wand oder ein anderes Fahrzeug zu nah für ein vollständiges Öffnen der Tür am Auto ist, fehlt bislang. So kann im Handumdrehen und damit leider viel zu schnell die Autotür Beulen oder andere Schäden davontragen – ganz zu schweigen vom anderen Fahrzeug, das durch die eigene Unaufmerksamkeit ebenso in Mitleidenschaft gezogen wird.

Lukas Picker und Gunther Glehr (v.l.n.r.), Copyright: aws, Wolfgang Voglhuber

Wie gut, dass die Problematik Lukas Picker durch seine Großmutter bekannt war und damit die notwendige Inspiration für das Maturaprojekt an der HTL Braunau gegeben. Gemeinsam mit seinem Schulkollegen Gunther Glehr entwickelte er eine intelligente Notbremse für Autotüren. Collision Avoiding Car Door arbeitet mit zwei Ultraschallsensoren, die an Tür und Spiegel angebracht sind und die Distanz zum nächsten „Hindernis“ feststellen. Ist dies der Fall ertönt zum einen ein Warnton, zum andern – und noch wichtiger – aktiviert sich eine Blockiervorrichtung, die das Scharnier fixiert.

Picker und Glehr waren im Rahmen der Entwicklung stets darauf bedacht die Vorrichtung kostengünstig und möglichst leicht zu gestalten. Darüber hinaus musste die Türstoppvorrichtung im Falle eines Notfalls ebenso einfach zu deaktivieren sein. Die intensive Arbeit hat sich für die beiden jungen Entwickler gelohnt, konnten Sie doch den Anerkennungspreis der Kategorie Engineering im Rahmen von Jugend Innovativ gewinnen und den Reisepreis zur Nürnberger Erfindermesse 2013 – IENA abstauben.

Jun 062013
 

Alles dreht sich in den kommenden Tagen ums Rad, wenn die Stadt Wien ab dem 10. bis 16. Juni 2013 die Wiener Radwoche mit vielen Veranstaltungen ausruft. Im Vorfeld aber hatte bereits die Kreativagenture „departure“ einen Ideenwettbewerb rund um unseren beliebten Drahtesel ausgerufen. Der Wettbewerb „Cycling Affairs“ hat dann auch viele klugen Geister dazu animiert sich ihre Gedanken rund um die zwei Räder zu machen, wobei am 3. Juni die Siegerprojekte prämiert worden sind.

Wiener Rad WG - eine Idee mit Charme, Quelle: cycling.departure.at

Die Siegeslorbeeren erhielt das Projekt „Wiener Rad WG“ von Josef Lueger, Mag. Lisa Schmidt und Jan Hosa. Mit der Problemstellung sind wir alle vertraut: wohin mit dem Rad, wenn sich keine geeigneten Abstellplätze finden?! Gleichzeitig stehen jedoch eine Vielzahl an Gassenlokalen leer, die mithilfe des Projektes aber glücklicherweise zu einer „Wiener Rad WG“ umfunktioniert werden können.

WG-Mitglieder und ihre Räder erhalten über ihren WG-Chip jederzeit Zugang. Außerdem steht in jeder Rad-WG verschiedenes Radzubehör zur Benützung bereit. Die Räder bleiben übrigens über eine Kamera in der WG immer im Blick. Dank einer App und Terminals bleiben die Mitglieder ebenso über Services auf dem Laufenden und finden schnell die nächstgelegene „Wiener Rad WG„.

Sicher am Platz, Quelle: cycling.departure.at

Tel-O-Porter, Quelle: cycling.departure.at

Den zweiten Platz belegte der „mobile Fahrradständer„, der bei diversen Veranstaltungen einfach schnell einmal zur Verfügung gestellt wird. Dabei garantiert der Betonfuß mit Metallring, dass dieser auch ganz sicher das Rad an Ort und Stelle hält.

Umweltfreundlich und effizient: das Tragerl, Quelle: cycling.departure.at

Tel-O-Porter“ von Udi Rimon errang schließlich aus den 235 Einreichungen den dritten Platz. Oft mühen wir uns nach dem Einkauf mit der großen Tasche und dem zusätzlichen Sackerl ab. Während wir die Tasche umgehängt haben, wird am Lenker das Sackerl angebracht und die vorsichtige Rückfahrt zur Wohnung beginnt.

Mit „Tel-O-Porter“ wird es sogar zur Herausforderung diesen komplett anzufüllen, denn mit dem zusätzlichen Platzangebot wird jeder Einkauf schnell und sicher verstaut. Im Grunde handelt es sich bei dieser Idee um einen Anhänger fürs Fahrrad, der sich ideal zum Anbringen an Citybikes eignet. Besonders ideal ist auch, dass man sich den praktischen Helfer nicht kaufen muss, sondern bei Bedarf ganz einfach an einer der zahlreichen Radstationen der Stadt mieten kann.

 

Für die kleineren Einkäufe möchten wir übrigens das „Tragerl“ fürs Rad empfehlen, das den Partnerpreis von SPAR Österreich gewonnen hat. Die aus umweltfreundlichem Karton hergestellte Satteltasche wird problemlos am Gepäckträger montiert und hat alles im Griff. Bei so viel tollen Ideen rund ums Fahrrad kommt uns das langersehnte schöne Wetter richtig entgegen, also rauf auf den Sattel und raus an die Sonne!

Feb 152013
 

Bis Ende Dezember 2012 wurden stolze 528 Projekte bei „Jugend Innovativ“ eingereicht. Im Rahmen dieses Wettbewerbs konnten junge Talente und Nachwuchsforscher, die zum Ende der Einreichungsfrist nicht älter als 20 Jahre waren, ihre spannenden Ideen einreichen. Die Projekte selbst müssen eine der folgenden Kategorien zugeordnet sein: Business, Engineering, Science, Design bzw. Sonderpreise Sustainability, tech&society, idea.goes.app.

528 Projekte - so viele Nachwuchstalente! Quelle: www.jugendinnovativ.at

Zum 15. Jänner 2013 wurden den innovativsten Einreichungen dabei Fördergelder in der Höhe von €150, €350 oder €500 zugestanden. Allerdings bedeutet dies nicht, dass ungeförderte Projekte keine Chance auf den Gewinn bei Jugend Innovativ haben! Inzwischen befinden wir uns in jener Phase, in welcher die Jungtalente weiter an ihren Projekten feilen, denn bis zum 1. März 2013 muss der Projektbericht eingesendet werden. Dabei werden die besten 10-15 Projekte der jeweiligen Kategorien einer kritischen Jury vorgelegt, die die Projekte wiederum reiht. Diese Reihung gibt schließlich den Ausschlag, welche Projektteams zu den Halfinal-Events zugelassen sind.

Im weiteren Verlauf werden die besten Projekte der Bundesländer zu den dortigen Halbfinal-Events eingeladen, wo die Nachwuchstalente ihre Arbeiten ein erstes Mal der Öffentlichkeit bzw. den Medien präsentieren. Zu guter Letzt treten die FinalistInnen vor die Jury und können ihre Projekte innerhalb einer Ausstellung präsentieren. Vom 27. bis 29. Mai 2013 dürfen sich die GewinnerInnen im Rahmen einer festlichen Gala über Geld- und Reisepreise freuen. Auch erhalten einige SiegerInnen die Chance auf die Teilnahme an weiteren internationalen Wettbewerben, Messen und Workshops. Wir sind bereits gespannt, welche kreativen Produkte oder schlaue Lösungen dieses Mal, beim 26. Jugend Innovativ, vorgestellt werden!

Jan 282013
 

Bereits zum 6. Mal findet der build! Impuls Ideenwettbewerb statt – wobei Anmeldungen nur mehr bis zum 31. Jänner möglich sind. Eile ist also geboten! Im Zuge des build! Impuls Ideenwettbewerbs werden die kreativsten Geschäftsideen gesucht. Teilnahmeberechtigt sind alle, die älter als 18 Jahre sind und die spannende Idee grundsätzlich in Kärnten umsetzen möchten. Ob es sich bei der Idee um eine Produktinnovation oder um ein neuartiges Dienstleistungskonzept handelt, ist übrigens einerlei.

Quelle: www.build.or.at

Wer seine Idee einreichen will, hat, wie gesagt, noch bis zum 31. Jänner Möglichkeit dazu. Dabei ist ein vier- bis maximal sechsseitiges Konzept einzureichen und entweder per Mail oder Brief (Datum des Poststempels) an folgende Adresse zu schicken:

build! Gründerzentrum Kärnten GmbH
Lakeside B01
9020 Klagenfurt

E-Mail: idee@build.or.at

Anfang Februar werden im weiteren Verlauf schließlich 15 Finalisten ausgewählt, die in Folge die Gelegenheit erhalten an einem zweitätigen Workshop-Programm teilzunehmen, in dem sie ihre Ideen konkretisieren können. Im nächsten Schritt präsentieren die Finalisten Ende März ihre Ideen vor einer Expertenjury, die im Anschluss im Rahmen der großen Abschlussveranstaltung die Gewinner küren.

Die Gewinner dürfen sich dabei über ein Preisgeld von €1.500 freuen, wobei es auch noch drei Preise zu €800 (Sonderpreis FH, Sonderpreis UNI, Frauenpreis) sowie einen Schülerpreis zu €300 sowie vier Tablets im Wert von €2.500 zu gewinnen gibt. Mitmachen lohnt sich. Starten Sie mit Ihrer Idee durch! Weitere Informationen auf www.build.or.at

Jan 152013
 

Quelle: ffg.at

Nur noch bis zum 14. Jänner 2013 12:00 ist die Einreichung für den Innovationspreis Multimedia und e-Business 2013 möglich.
Der Preis, der vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend bereits zum 15. Mal verliehen wird, soll besonders innovative e-Business Lösungen und ausgezeichnete Multimediaproduktionen prämieren.

Teilnahmeberechtigt sind hierbei juristische oder natürliche Personen mit Firmen- oder Wohnsitz in Österreich oder der EU. Während für Einreichungen beim Staatspreis das Produkt bzw. die Produktion bereits abgeschlossen sein muss und nicht älter als zwei Jahre sein darf, können beim Förderpreis Projekte von Studierenden, AmateurInnen und ErstproduzentInnen eingereicht werden. Beim Innovationspreis wiederum können beide Gruppen einreichen, wobei hier auch Prototypen und Pilotprojekte erlaubt sind. Allerdings müssen sich die Bewerber vorab entscheiden ob sie beim Innovations-, Staats- oder Förderpreis teilnehmen wollen.

Einreichungen sind übrigens nur über den folgenden Link möglich.

Der Innovations- und Förderpreis wird von der Jury übrigesn jeweils höchstens an eine Produktion vergeben. Allerdings können maximal zwei weitere Produktionen mit einer Urkunde „Jury-Auszeichnung“ ausgezeichnet werden. Die feierliche und öffentliche Präsentation der Siegerproduktionen mit Übergabe der Preise erfolgt in einem festlichen Rahmen im Zuge des e-Day der WKÖ am 7. März 2013.

Dez 112012
 

Beim Landespreis für Innovation 2012 in Oberösterreich gab es entsprechend der Kategorien mehrere Sieger. Wir möchten hier den Sieger bzw. das Siegerprojekt in der Kategorie „mittlere Unternehmen“ vorstellen.

Bei Bedarf Licht, Quelle: www.abatec-ag.group

Die lixtec GmbH konnte mit der Entwicklung einer bedarfsoptimierten Straßenbeleuchtung gehörig auftrumpfen.

Nach der Nominierung zum Staatspreis „Clean Technology Austria 2012“ und dem oberösterreichischen Landespreis für Umwelt und Nachhaltigkeit ist der Landespreis für Innovation bereits die dritte Auszeichnung, welche das innovative Produkt erringen konnte.

Die intelligente LED-Straßenbeleuchtung spart einerseits bereits durch die Verwendung von LEDs Energie, andererseits jedoch auch durch eine intelligente Steuerelektronik, welche die Beleuchtung dem Verkehrsfluss anpasst.

„Zehntausende Kilometer werden nachts allein in Österreich beleuchtet“, erklärt DI Friedrich Niederndorfer, MBA, Vorstand des Mutterkonzern abatec group AG. „Dabei verlangen Komfort und Sicherheit keine Dauerbeleuchtung, sondern vielmehr eine Lösung, die dynamisch genau dann für Licht sorgt, wenn es gebraucht wird – diese Lösung können wir mit unserer Tochter lixtec GmbH anbieten.“

Die Steuerung des Systems übernimmt ein spezieller Sensor, der Verkehrsteilnehmer erkennt und die Anlage im Nu auf Vollbetrieb stellt. Doch neben der bedarfsoptimierten Beleuchtung besticht das System ebenfalls durch geringe Wartungskosten und einer hohen Lebensdauer.

„Ohne Verkehrsaufkommen wird das System mit etwa 20% Leistung betrieben. Bei Bedarf steht in Sekundenbruchteilen die volle Lichtleistung zur Verfügung. Bei wenig frequentierten Straßen führt dies pro Nacht zu einer Leuchtdauer von nur wenigen Minuten – im Gegensatz zum durchgängigen Betrieb herkömmlicher Anlagen. Alles in allem ergibt dies ein Einsparpotential von bis zu 85%“, berichtet die Geschäftsführerin DI (FH) Sandra Grafinger.

Die erste Serieninstallation befindet sich in Bruck a.d. Muhr und weitere Aufträge sind bereits in Arbeit. Über mangelnde Nachfrage kann sich die lixtec GmbH sicherlich nicht beschweren. Die intelligente Straßenbeleuchtung überzeugt und besitzt übrigens drei verschiedene Leistungsklassen zwischen 30 und 90 Watt.

Dez 072012
 

Ende November wurde der mit €58.000 dotierte Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten vergeben. Für diese höchste Auszeichnung im Bereich Innovation & Forschung werden in drei Kategorien sowie einem Sonderpreis Sieger gekürt.

Der Innovations- und Forschungspreis soll die Innovationsleistung im Wirtschaftsraum Kärnten hervorheben und auch stärken, sodass sich das Bundesland im Österreichvergleich hoffentlich bald auf den dritten Rang vorschieben kann. Weiters werden durch diesen Award herausragende Leistungen und Konzepte geehrt.

Alle Daten auf einem Blick, Quelle: kaernten.orf.at

Die Firma Augmensys gewann in der Kategorie Kleinstunternehmer mit ihrem Projekt „Augmented Reality für die Prozessindustrie“. Mithilfe ihrer Entwicklung können sämtliche technische Daten einer Industrieanlage völlig problemlos auf einem Tablet-PC abgerufen werden. Man muss das Tablet lediglich vor die Anlage halten, sodass in einer Manier ähnlich den Einblendungen, die wir alle aus den Terminatorfilmen kennen, technische Angaben zu den Elementen aufscheinen.
Die Vorteile dieses Projekts beschreibt Jürgen Kneidinger von der Augmensys GmbH wie folgt: „Der größte Nutzen ist sicherlich, dass wir jeden Anwender in die Lage versetzen, Daten zu nutzen. Früher war das nur für Spezialisten, für Ingenieure, für die Leitung möglich. Heute kann jeder Anwender direkt, mit allen verfügbaren Daten umgehen und die Daten bearbeiten.“

In der Kategorie Kleine und Mittlere Unternehmen konnte die CISC Semiconductor GmbH überzeugen. Ihr RFID-Xplorers ermöglicht es Entwicklern elektronische Barcodes punktgenau zu positionieren. „Damit wird gewährleistet, dass mehrere Produkte gleichzeitig erfasst werden können. Dabei ist die Positionierung des Chips auf dem Produkt ein wesentlicher Faktor. Falsch positioniert heißt, nicht erfasst. Mit unserem Produkt kann die Leistungsfähigkeit eines Chips in Zusammenhang mit seiner Platzierung wesentlich verbessert werden.“

Kurt Aigner, Infineon, Quelle: kaernten.orf.at

Infineon konnte in der Kategorie Großunternehmer abräumen. Ihr Projekt ist die Produktion von Leistungshalbleitern auf 300mm-Wafern, was bisher bei dieser Art von Halbleitern nur bis zu einer Größe von 200mm möglich war.
Kurt Aigner von Infineon Technologies Austria AG: „Das Anwendungsspektrum für energieeffiziente Leistungshalbleiter ist sehr breit. Das reicht von Anwendungen im solaren Bereich, bei Windkraft, Serverfarmen, aber auch für Haushaltsgeräte oder für den steigenden Bedarf in der Elektrifizierung am Mobilsektor.“

Die Philips Austria GmbH mit Sitz in Klagenfurt errang schließlich den ersten Platz beim Sonderpreis für Innovationskultur, worüber wir bereits berichtet haben.

Okt 152012
 

Christoph Moritz, Michael Klug u. Stefan Pignitter, Quelle: www.kleinezeitung.at

In der Kategorie “Young Experts” konnten drei Jungingenieure den 1. Platz für sich entscheiden. Christoph Moritz (17), Michael Klug (17) und Stefan Pignitter (18) überzeugten mit ihrer Idee einer Sommerrodelbahn für den Voitsberger Schlossberg.

„Let’s Be Imagineers!“ – unter diesem Motto wurde der Bewerb, der „Young Austrian Engineers CAD-Contest“ 2012 ausgerufen und die Schüler und Schülerinnen der österreichischen HTLs machten sich eifrig an ihre Projekte. Landesweit entwickelten fleißige Schüler interessante Ideen, doch am Ende konnte sich schließlich das Projekt der drei Voitsberger durchsetzen.

Die Inspiration kam den diesjährigen Gewinnern nach dem Besuch der Sommerrodelbahn am Grazer Schöckl. Eine einfache Kopie war den drei ambitionierten Geistern nicht genug. Sie wollten solide Arbeit liefern und mit dem Resultat, einem 3D-Modell für eine baufertige Anlage – ihrem „Schlossbergblitz“ – schafften sie es letztendlich auch die Jury zu überzeugen.

Der "Schlossbergblitz", Quelle: www.3d-cad.at

„Die größte Herausforderung war aber diese Vielzahl an Bauteilen,“ erklärt Klug. Vielzahl ist sogar leicht untertrieben – ganze 11.000 Teile sind in den Plänen versammelt!
Bereits im September 2011 begann die Planungsphase, die im Juni 2012 beendet werden konnte. Neben drei wöchentlichen Unterrichtsstunden, die sie für dieses Projekt aufwenden durften, musste aber ebenso noch viel Freizeit investiert werden.

Aber zu Guter letzt wurden die großen Mühen der Entwicklungsphase belohnt. Der Preis, der im Rahmen der internationalen Technik Fachmesse „vienna-tec“ an die drei Tüftler vergeben worden ist, entschädigt sicher für vieles. Neben dem Preisgeld von €800 dürfen sich die drei HTL-Schüler ebenso über viel Aufmerksamkeit freuen.

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