Jan 112016
 

Neues Jahr – neues Glück 
Viele kluge Köpfe spielen oft längere Zeit mit einer guten Idee bevor sie den Mut oder Entschluss fassen, diese auch umzusetzen. Wenn Sie einer diesen klugen Köpfe sind und Ihre Produktinnovation, Geschäftsidee oder Ihr spannendes Dienstleistungskonzept in Kärnten umsetzen möchten, sollten Sie besser die Zeit nutzen und die Idee zu Papier bringen. Noch ist nämlich Zeit beim build! Ideen-Wettbewerb teilzunehmen. Ganz genau läuft die Frist noch bis zum 31. Jänner 2016 – besser also noch schnell ein vier- bis sechsseitiges Konzept mit Anmeldeformular an die build! Gründerzentrum Kärnten GmbH zu schicken.
Konkrete Informationen dazu hier.

Jetzt noch einreichen! Mehr dazu: build.or.at

Im Februar bewertet eine Jury sämtliche Einreichungen und wählt schließlich 15 FinalistInnen aus, die im Rahmen eines zweitägigen Workshops die Gelegenheit erhalten ihre Idee zu verfeinern und an der Präsentation für die Jury zu arbeiten. Dann gilt es die Jury zu überzeugen. Während es für jede Kategorie natürlich nur je einen Sieger gibt, dürfen sich jedoch sämtliche Finalteilnehmer über eine Teilnahmeberechtigung zum Thema Unternehmensgründung sowie Weiterentwicklung und Konkretisierung der Geschäftsidee freuen. So kann die Idee reifen und die Umsetzung gezielt vorbereitet werden!

Jan 152015
 

Einreichfrist: 31. Jänner 2015

Geben Sie Ihrer Idee eine Chance. Quelle: build.or.at

Noch bleibt also etwas Zeit mit einer spannenden Geschäftsidee, einer kreativen Produktinnovation oder einem neuartigen Dienstleistungskonzept die Jury zu überzeugen. Im Rahmen des Kärntner Wettbewerbes können sich von Absolventen einer Universität, ErfinderInnen bis zu SchülerInnen alle mit ihren Ideen am Bewerb versuchen.

Voraussetzung ist lediglich ein Alter von über 18 Jähren. Einzureichen ist ein vier- bis maximal sechsseitiges Konzept, das gemeinsam mit dem Anmeldeformular bis spätestens 31. Jänner an das build! Gründerzentrum zu schicken ist.

build! Gründerzentrum Kärnten GmbH
Lakeside B01
9020 Klagenfurt
bzw.
idee@build.or.at

Anfang Februar wählt die Jury schließlich 15 FinalistInnen, welche im Rahmen eines intensiven Zwei-Tages-Workshops ihre Idee verfeinern sowie an ihrer Präsentation feilen können. Mit der ausgearbeiteten Präsentation soll letztlich die Jury überzeugt werden, wobei diverse Kategorien mit Preisgeldern im Bereich von €1000 – €2000 den Siegern winken.

Mitmachen lohnt sich! Quelle: build.or.at

Informieren Sie sich zu weiteren Details rund um den build! Ideenwettbewerb ganz einfach HIER.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Dez 012014
 

Sie schauen in die Röhre
Nein, Marko Taferner und Michael Huainig fernsehen nicht aus Leidenschaft, sie kümmern sich darum, dass Beschädigungen in Rohrleitungen schnell und einfach erkannt werden. Mit ihrem Pipe Inspektor navigieren sie durch Rohre und kommen Lecks schnell auf die Schliche. Der Pipe Inspektor selbst gestaltet sich dabei sehr schnittig, da er wie ein Torpedo gestaltet mit einer kabellosen Rohrkamera ausgestattet ist. Grund genug dieses innovative Produkt mit dem Kärntner Innovationspreis auszuzeichnen!

 

Zwei Jahre lang haben die beiden mit ihrem Team am Pipe Inspektor getüftelt, der überdies auch hören kann und Lecks in bis zu 50 Kilometer langen Wasserleitungen findet. Der batteriebetriebene Pipe Inspektor kann überdies ebenso Druckaufzeichnungen über die gesamte Rohrlänge sammeln oder auch Trübungsgrad oder Temperatur feststellen. Mittlerweile sind die beiden mit ihrer Firma MTA international tätig. Verhandlungen mit der Mongolei sind beispielsweise ebenso in Gange, wo Fernwärmeleitungen kontrolliert werden sollen. Unter dem Firmengelände selbst ist sozusagen ein Testgelände angelegt. In 2,5 Kilometer langen Rohrleitungen können verschiedenste Rohrbrüche simuliert werden: weitere Optimierungen am Preisträger sind somit nicht ausgeschlossen 😉

Jan 172014
 

Seit 2007 sucht der build!Ideen-Wettbewerb nach den kreativsten Geschäftsideen, Produktinnovationen oder auch neuen Dienstleistungskonzepten, welche in Kärnten umgesetzt werden sollen. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann schicken Sie am besten ein vier- bis sechsseitiges Konzept mit Anmeldeformular an idee@build.or.at.

Jetzt teilnehmen! http://build.or.at

Ob HochschulabsolventIn, MaturantIn, StudentIn oder Berufstätige – wenn Sie älter als 18 Jahre, von Ihrem Konzept überzeugt sind und gerne auch andere davon begeistern wollen, sollten Sie bis zum 31. Jänner 2014 Ihre Einreichunterlagen abschicken. Auch in diesem Jahr warten verschiedene attraktive Auszeichnungen, die mit unterschiedlich hohem Preisgeld dotiert sind – von €1000 bis €2000.



Nach der Einreichphase werden Anfang Februar 15 FinalistInnen ausgewählt, die im Anschluss die Möglichkeit erhalten an einem zweitägigen Intensivworkshop teilzunehmen. Im Zuge des Workshops wird die Idee noch weiter verfeinert und auch an der Präsentation für die Jurysitzung gefeilt. Mit dieser soll schließlich die Jury überzeugt werden, die sich nach den Präsentationen für die SiegerInnen der Kategorien entscheidet.

Wir wünschen Ihnen jetzt schon viel Glück!

Jul 262013
 

Innovationsskulptur für die Preisträger: entworfen von Helmut und Nicole Schmid, Fotograf: Puch Johannes Fotocredit: KWF/Johannes Puch

„Ausgezeichnet werden Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, die ein Unternehmen entwickelt und bereits auf den Markt gebracht hat. Es müssen zumindest erste Erfahrungen über die Auswirkungen vorliegen“, beschreibt KWF Vorstand Sandra Venus die Anforderungen an potentielle Teilnehmer. Wie der Name des Preises bereits vermuten lässt, muss bei teilnehmenden Firmen entweder der Firmensitz selbst oder die Betriebsstätte, aus der die Innovation stammt, im Land Kärnten situiert sein. Die vier Kategorien des Wettbewerbs gliedern sich in Kleinst-, Klein-, Mittel- und Großunternehmen.

Der Award selbst ist mit einem Preisgeld von €58.000 dotiert und da die Einreichfrist mit 12. September 2013, 12 Uhr festgesetzt ist, bleibt noch genügend Zeit die entsprechenden Unterlagen einzureichen – und  zwar per elektronischem Einreichformular. Wichtige Aspekte für die Jury stellen neben der Neuheit des Produktes, der Dienstleistung bzw. des Verfahrens ebenso in deren/dessen Nutzen und zwar für Anwender wie auch Kunden. Zudem wird der Schwierigkeitsgrad der Entwicklung selbst ebenfalls berücksichtigt.
Der Preis selbst soll Kärnten als innovativen Wirtschaftsstandort hervorheben und erfolgreiche Neuentwicklungen entsprechend würdigen wie auch gleichzeitig einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Drei der Preisträger qualifizieren sich übrigens automatisch zum „Staatspreis Innovation„. Zusätzlich wird jeweils ein Preisträger am Sonderpreis „Econovius“ und „VERENA powered by VERBUND“ teilnehmen.

Die feierliche Gala wird schließlich am 21. November 2013 um 18 Uhr im Casineum Velden stattfinden, wobei durch die Präsenz des ORF-Landesstudio Kärntens mediale Präsenz garantiert ist.
Haben Sie Interesse am Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten?
Erfahren Sie mehr auf der entsprechenden Seite der Ausschreibung.

Apr 172013
 

Mitte März war es soweit und die besten Projekte aus 50 eingereichten Geschäftsideen wurden verdientermaßen mit der build!Impuls Trophäe ausgezeichnet. 16 FinalistInnen präsentierten einer Jury ihre innovativen Ideen, die besonderes Augenmerk nicht nur auf die Realisierbarkeit des Projekts sondern auch auf Kundennutzen und Innovationsgrad legte. Die Leistung der Sieger der beiden Hauptkategorien Produkt und Dienstleistung wurde dabei mit einem Preisgeld von €1.500 gewürdigt.

„Frictiondrive“ nennt sich das Siegerprojekt in der Kategorie Produkt. Fabian Gutbrod entwickelte ein System, das ein normales Fahrrad im Nu zu einem E-Bike aufrüstet und damit die teure Anschaffung eines neuen E-Bikes obsolet macht. Den zweiten Platz belegte „Kartonmöbel“ von Alexander Mann, der mit preiswerten Kartonmöbeln voll punkten konnte. Die interessanten Möbel können mit jedem Logo versehen werden, sodass hier interessante Anregungen für Firmen entstehen.

Der Sieger der Kategorie Dienstleistung besteht aus einem Team, dessen Projekt eine Plattform für Fotografen darstellt. Philip Spiess und Nicolas Dular wollen mit „Saloon.io“ vor allem mit enormer Zeitersparnis und Arbeitserleichterung überzeugen. Den zweiten Platz belegten Reinhard Grandl und Roland Kersche mit „Perfect Taxi Way“.

vlnr: Monika Kircher (CEO Infineon Technologies Austria AG und Schirmherrin des build!Impuls), Peter an Gutbrod, Nicolas Dular u. Philipp Spieß, Karin Ibovnik (Geschäftsführerin der build! Gründerzentrum Kärnten GmbH)

„Mit dem build!Impuls Ideenwettbewerb bieten wir kreativen Köpfen eine Plattform für ihre Ideen und können vielleicht einen ersten Anstoß zum großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit geben. Die aussichtsreichsten Ideen werden bei uns ins Zentrum aufgenommen, um das in Kärnten vorhandene Potenzial und Know-how zu nutzen und zu fördern und somit auch den Wirtschaftsstandort Kärnten zu stärken“, erklärt die Geschäftsführerin von build! Mag. Karin Ibovnik.

Nach dem ersten Erfolg beim build!Impuls Ideenwettbewerb hoffen wir, dass die vielversprechenden Projekte den Weg in die Realisierung schaffen und von Erfolg gekrönt werden!

Jan 282013
 

Bereits zum 6. Mal findet der build! Impuls Ideenwettbewerb statt – wobei Anmeldungen nur mehr bis zum 31. Jänner möglich sind. Eile ist also geboten! Im Zuge des build! Impuls Ideenwettbewerbs werden die kreativsten Geschäftsideen gesucht. Teilnahmeberechtigt sind alle, die älter als 18 Jahre sind und die spannende Idee grundsätzlich in Kärnten umsetzen möchten. Ob es sich bei der Idee um eine Produktinnovation oder um ein neuartiges Dienstleistungskonzept handelt, ist übrigens einerlei.

Quelle: www.build.or.at

Wer seine Idee einreichen will, hat, wie gesagt, noch bis zum 31. Jänner Möglichkeit dazu. Dabei ist ein vier- bis maximal sechsseitiges Konzept einzureichen und entweder per Mail oder Brief (Datum des Poststempels) an folgende Adresse zu schicken:

build! Gründerzentrum Kärnten GmbH
Lakeside B01
9020 Klagenfurt

E-Mail: idee@build.or.at

Anfang Februar werden im weiteren Verlauf schließlich 15 Finalisten ausgewählt, die in Folge die Gelegenheit erhalten an einem zweitätigen Workshop-Programm teilzunehmen, in dem sie ihre Ideen konkretisieren können. Im nächsten Schritt präsentieren die Finalisten Ende März ihre Ideen vor einer Expertenjury, die im Anschluss im Rahmen der großen Abschlussveranstaltung die Gewinner küren.

Die Gewinner dürfen sich dabei über ein Preisgeld von €1.500 freuen, wobei es auch noch drei Preise zu €800 (Sonderpreis FH, Sonderpreis UNI, Frauenpreis) sowie einen Schülerpreis zu €300 sowie vier Tablets im Wert von €2.500 zu gewinnen gibt. Mitmachen lohnt sich. Starten Sie mit Ihrer Idee durch! Weitere Informationen auf www.build.or.at

Dez 072012
 

Ende November wurde der mit €58.000 dotierte Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten vergeben. Für diese höchste Auszeichnung im Bereich Innovation & Forschung werden in drei Kategorien sowie einem Sonderpreis Sieger gekürt.

Der Innovations- und Forschungspreis soll die Innovationsleistung im Wirtschaftsraum Kärnten hervorheben und auch stärken, sodass sich das Bundesland im Österreichvergleich hoffentlich bald auf den dritten Rang vorschieben kann. Weiters werden durch diesen Award herausragende Leistungen und Konzepte geehrt.

Alle Daten auf einem Blick, Quelle: kaernten.orf.at

Die Firma Augmensys gewann in der Kategorie Kleinstunternehmer mit ihrem Projekt „Augmented Reality für die Prozessindustrie“. Mithilfe ihrer Entwicklung können sämtliche technische Daten einer Industrieanlage völlig problemlos auf einem Tablet-PC abgerufen werden. Man muss das Tablet lediglich vor die Anlage halten, sodass in einer Manier ähnlich den Einblendungen, die wir alle aus den Terminatorfilmen kennen, technische Angaben zu den Elementen aufscheinen.
Die Vorteile dieses Projekts beschreibt Jürgen Kneidinger von der Augmensys GmbH wie folgt: „Der größte Nutzen ist sicherlich, dass wir jeden Anwender in die Lage versetzen, Daten zu nutzen. Früher war das nur für Spezialisten, für Ingenieure, für die Leitung möglich. Heute kann jeder Anwender direkt, mit allen verfügbaren Daten umgehen und die Daten bearbeiten.“

In der Kategorie Kleine und Mittlere Unternehmen konnte die CISC Semiconductor GmbH überzeugen. Ihr RFID-Xplorers ermöglicht es Entwicklern elektronische Barcodes punktgenau zu positionieren. „Damit wird gewährleistet, dass mehrere Produkte gleichzeitig erfasst werden können. Dabei ist die Positionierung des Chips auf dem Produkt ein wesentlicher Faktor. Falsch positioniert heißt, nicht erfasst. Mit unserem Produkt kann die Leistungsfähigkeit eines Chips in Zusammenhang mit seiner Platzierung wesentlich verbessert werden.“

Kurt Aigner, Infineon, Quelle: kaernten.orf.at

Infineon konnte in der Kategorie Großunternehmer abräumen. Ihr Projekt ist die Produktion von Leistungshalbleitern auf 300mm-Wafern, was bisher bei dieser Art von Halbleitern nur bis zu einer Größe von 200mm möglich war.
Kurt Aigner von Infineon Technologies Austria AG: „Das Anwendungsspektrum für energieeffiziente Leistungshalbleiter ist sehr breit. Das reicht von Anwendungen im solaren Bereich, bei Windkraft, Serverfarmen, aber auch für Haushaltsgeräte oder für den steigenden Bedarf in der Elektrifizierung am Mobilsektor.“

Die Philips Austria GmbH mit Sitz in Klagenfurt errang schließlich den ersten Platz beim Sonderpreis für Innovationskultur, worüber wir bereits berichtet haben.

Mai 302012
 

Herr Günther Kerle kann zu Recht stolz auf sich sein!
Gerade erst hat er einen TRIGOS eingeheimst. TRIGOS zeichnet Unternehmen mit Verantwortung aus. In diesem Sinne ist die CSR – die Corporate Social Responsibility – das herausragende Kriterium, anhand dessen Unternehmen bewertet und gemessen werden.
Dabei werden verschiedene Bereiche berücksichtig: von Maßnahmen im Bereich der Mitarbeiterführung bishin zu umweltbewussten Regelungen usw.

Der 59jährige Preisträger hat dafür gesorgt, dass Mazda Austria nicht nur erfolgreich ist, sondern bewusste Akzente in seiner sozialen Verantwortung setzt. Zwar müssen für den Geschäftsführer natürlich auch die Umsatzzahlen in die richtige Richtung weisen, doch scheut er sich nicht gewisse Maßnahmen zu setzen, nicht weil sie profitabler wären – nein – sondern, weil sie einfach richtigsind! Ein Beispiel hierfür ist zum Beispiel der Einsatz von Hartschalen-Boxen, die, wenn möglich, statt Kartonagen verwendet werden. Mit dieser Maßnahme können 35.000t an Papier eingespart werden, auch wenn Kartonagen für das Unternehmen die billigere Variante wären.

Der Geschäftsführer Herr Günther Kerle mit einer Hartschalenbox, Quelle: www.kleinezeitung.at

Eigentlich bereits Standard ist die bereits langjährige Unterstützung der Kärntner SOS-Kinderdörfer, wobei darüber hinaus sogar drei Mazdas für die Betreuung von Krisenfamilien unentgeltlich zum Einsatz kommen.

Herr Kerle denkt aber noch weiter! In Kooperation mit der HTL Klagenfurt nehmen die Schüler das Unternehmen unter die Lupe und versuchen durch diverse Vorschläge die Energieeffizienz noch weiter zu steigern.

Wir können Herrn Günther Kerle nur dazu gratulieren, dass er sich für Werte auch außerhalb von Umsatzzahlen einsetzt und damit hoffentlich auch einen Anstoß für andere Unternehmen bietet, sich eine Scheibe abzuschneiden!

Mai 082012
 

Nichts zu riechen - das neue Plumpsklo, Quelle: www.kleinezeitung.at

Gerade dieses Wochenende habe ich meinen kleinen Wanderrucksack aus den Untiefen meines Kleiderschrankes hervorgekramt, um ihn mir wieder so schnell wie möglich umzuschultern.
Das Wetter kommt langsam in die Gänge und dasselbe sollte wohl auch ich für mich gelten. Meine müden Muskeln brauchen etwas Betätigung und was könnte schöner sein als ein netter Wanderausflug mit guten Freunden?
Bei herrlichem Wetter ist auch so mancher etwas kraftraubender Aufstieg bald vergessen. Eine unglaubliche Aussicht, Sonnenschein und frische Luft entschädigen für Vieles!

Frische Luft… das ist zum Teil ein gewisses Thema, wenn ein spezielles Örtchen aufzusuchen ist, das sich Plumpsklo nennt. Besonders bei warmen Temperaturen versucht jeder Wanderer das Hüttchen so schnell wie möglich – also fluchtartig – wieder zu verlassen.

Tamara Bergmann entwickelte das geruchsfreie Plumpsklo, Quelle: www.kleinzeitung.at

Zum Glück können diese Zeiten wohl bald der Vergangenheit angerechnet werden. Tamara Bergmann hat die Lösung für leidgeplagte Nasen entworfen. Die Tischlerin hat das erste geruchsfreie Plumpsklo entwickelt! Ein Jagdkollege hatte sie beim gemeinsamen Zusammensitzen, gebeten ein Plumpsklo für sein Jagdrevier zu bauen. Der findigen Tischlerin, die übrigens auch an der HTL in Ferlach lehrt, war sofort klar, dass sie das Problem mit dem Geruch unbedingt in den Griff bekommen sollte. Also hat sie zunächst vor den Computer geklemmt und recherchiert. Dabei ist sie auf Trockentoiletten in Schweden gestoßen, die über ein wohlriechendes und umweltfreundliches System verfügen. Die mobile Toilette kommt ohne jede Chemie und Wasser aus und ist noch dazu winterfest.

Damit das geruchsfreie Plumpsklo nicht nur bei jeder Nase beliebt ist, sondern auch einen netten Anblick garantiert ist das Häusl aus feinstem Lärchenholz gebaut. Wer es etwas gemütlicher oder luxuriöser möchte, kann aus verschiedenen Sonderausstattungen wählen. Von der Kärntner Schindeldeckung bis zu Konsolen oder Hirschabwurfstangen als Kleiderablage ist alles zu haben.

Der Jagdkollege der 35jährigen Tamara Bergmann ist auf jeden Fall vollkommen zufrieden der erste Besitzer des wohl ersten geruchsfreien Plumpsklo in ganz Kärnten oder gar Österreich zu sein.

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