In Präsentationen steckt immer eine Menge Arbeit, wobei durch immere bessere technische Lösungen die Art und Weise der Wissensvermittlung immer attraktiver wird. Während früher Overheadfolien noch ein mehr oder weniger klares Bild an die Wand warfen, leisten Beamer bereits um Welten mehr. Trotzdem aber ist es oftmals nicht einfach die Konzentration wirklich dem Sprecher zukommen zu lassen, wenn man etwa selbst das aktuelle Bild erfasst und durchgeht oder aber der ganze Tag bereits von Meetings und Co eingenommen worden ist.

v.l.n.r.: Oliver Schebesta, Georg Schneider, Nikolaus Müller, Philipp Unger, Michael Dunkel

Auch wenn für zweiteres schwerlich eine Lösung zu finden ist, hat sich ein Schülerteam einer spannenden Sache und gleichzeitig der Lösung des ersten Problems verschrieben, die ihnen letztlich den “idea.goes.app Award” von T-Systems Austria im Rahmen des Jugend Innovativ-Bewerbs eingebracht hat. In ihrem Maturaprojekt haben sich Michael Dunkel, Nikolaus Müller, Oliver Schebesta, Georg Schneider und Philipp Unger mit der Entwicklung einer App beschäftigt, die den Umstand, dass mittlerweile meist alle Teilnehmer einer Präsentation Smartphones und/oder Tablet-PCs besitzen, berücksichtigt. Ihre Android-App “remotely” ist es möglich Präsentationen auch auf mobilen Geräten zu erstellen und dann simultan auf anderen Vorrichtungen abzuspielen und zu steuern. Der Clou bestand in diesem Zusammenhang in der Verwendung zweier Tools, die plattformübergreifend funktionieren: HTML5 und das pdf-Format. Zum Anzeigen der Präsentation benötigen die Teilnehmer übrigens gar keine remotely-App, denn sie greifen über einen Online-Link auf die Präsentation zu. Mit App sind allerdings noch weitere Funktionen ebenso im Offline-Modus möglich.

Für ihre hervorragende Arbeit erhielten die Schüler der HTL am Wiener Rennweg nicht nur die Siegertrophäe sondern auch ein Preisgeld von €2.000.

 

 

Bis Ende Dezember 2012 wurden stolze 528 Projekte bei “Jugend Innovativ” eingereicht. Im Rahmen dieses Wettbewerbs konnten junge Talente und Nachwuchsforscher, die zum Ende der Einreichungsfrist nicht älter als 20 Jahre waren, ihre spannenden Ideen einreichen. Die Projekte selbst müssen eine der folgenden Kategorien zugeordnet sein: Business, Engineering, Science, Design bzw. Sonderpreise Sustainability, tech&society, idea.goes.app.

528 Projekte - so viele Nachwuchstalente! Quelle: www.jugendinnovativ.at

Zum 15. Jänner 2013 wurden den innovativsten Einreichungen dabei Fördergelder in der Höhe von €150, €350 oder €500 zugestanden. Allerdings bedeutet dies nicht, dass ungeförderte Projekte keine Chance auf den Gewinn bei Jugend Innovativ haben! Inzwischen befinden wir uns in jener Phase, in welcher die Jungtalente weiter an ihren Projekten feilen, denn bis zum 1. März 2013 muss der Projektbericht eingesendet werden. Dabei werden die besten 10-15 Projekte der jeweiligen Kategorien einer kritischen Jury vorgelegt, die die Projekte wiederum reiht. Diese Reihung gibt schließlich den Ausschlag, welche Projektteams zu den Halfinal-Events zugelassen sind.

Im weiteren Verlauf werden die besten Projekte der Bundesländer zu den dortigen Halbfinal-Events eingeladen, wo die Nachwuchstalente ihre Arbeiten ein erstes Mal der Öffentlichkeit bzw. den Medien präsentieren. Zu guter Letzt treten die FinalistInnen vor die Jury und können ihre Projekte innerhalb einer Ausstellung präsentieren. Vom 27. bis 29. Mai 2013 dürfen sich die GewinnerInnen im Rahmen einer festlichen Gala über Geld- und Reisepreise freuen. Auch erhalten einige SiegerInnen die Chance auf die Teilnahme an weiteren internationalen Wettbewerben, Messen und Workshops. Wir sind bereits gespannt, welche kreativen Produkte oder schlaue Lösungen dieses Mal, beim 26. Jugend Innovativ, vorgestellt werden!

 

Quelle: www.iena.de

Der Mensch ist ein kreatives Wesen. Nach wie vor werden praktische, witzige, effektive, raffinierte – oder auch überraschend simple Erfindungen entwickelt. Die Idee zu den einzelnen Projekten entsteht meist aus einem konkreten Bedürfnis heraus – etwa, wenn sich der oder die ErfinderIn ärgert, weshalb es für gewisse Situationen keine bessere Lösung gibt.

Von der Idee bis zu ersten Prototypen ist es oft ein steiniger Weg. Da braucht es schon einiges an Durchhaltevermögen, Einsatz und Leidenschaft: sprich Herz-Blut, damit das Projekt auch wirklich bis zum wünschenswerten Ende geführt wird. Danach gilt es aber, der Öffentlichkeit die innovative Erfindung zu präsentieren!

Eine willkommene Plattform bietet hier zum Beispiel die iENA – die internationale Leitmesse für Ideen-Erfindungen-Neuheiten in Nürnberg, bei der sogleich die Gelegenheit besteht wichtige Kontakte zu Vertretern aus Industrie und Wirtschaft zu knüpfen.
Auch in diesem Jahr regten im Zeitraum vom 1. bis 4. November etwa 750 Erfindungen zum Staunen und Entdecken an.

Was uns besonders freut ist, dass zwei Maturanten der Salzburger HTL Elektronik mit dem Schwerpunkt Biomedizin-Technik für ihre Erfindung des elektronisch gesteuerten Gleichgewichtskreisels - iX Balance – mit einer Goldmedaille prämiert wurden!

iX-Balance Quelle: http://ix-balance.at

Im Maturaprojekt von Julia Strasser und Christoph Eberl steckt ein großes Arbeitspensum – etwa 800 Arbeitsstunden wurden im Laufe von 11 Monaten in die Entwicklung und Ausarbeitung investiert. Die Idee zu diesem Projekt kam Christoph Eberl nach einer Fußball-Verletzung, während seiner aktiven Zeit beim FC Golling.

Wer jemals eine Fuß- bzw. Knieverletzung hatte, kennt die diversen Gleichgewichtsübungen in der Physiotherapie. Mit dem neuen, elektronisch gesteuerten Gleichgewichtskreisel ist nun eine genaue Datenerfassung zur Druckverteilung der Fußsohlen möglich. Dafür hat das ambitionierte Duo in der Holzhalbkugel – die übrigens vom Scheffauer Tischlermeister Günther Gansger stammt – einen Mini-PC angebracht.
Auf dieser Halbkugel wurde nun eine Scheibe mit 65cm Durchmesser befestigt, wobei in dieser eine Matte mit 280 Sensoren implementiert ist. „Die vernetzten Sensoren nehmen den Druck der Füße positionsgenau und in Echtzeit auf und senden ihre Signale via Bluetooth an den PC. Die Software ermöglicht es, die Druckverteilung der Fußsohlen zu ermitteln,“ erklärt Christoph Eberl.

Auch Julia Strasser ist überzeugt von ihrer Erfindung: „Jetzt geht es um die Produktion. Unser Gerät wäre für die Rehabilitations-Patienten eine tolle Sache.“ Der passende Werbeslogan für den elektronisch gesteuerten Gleichgewichtskreisel ist ebenfalls bereits parat: „Wenn Elektronik die Welt der Füße auf den Kopf stellt…“

Wir gratulieren den beiden Erfindern und wünschen viel Erfolg für weitere Verwertungsschritte!

Ebenfalls viel Erfolg für den weiteren Weg wünschen wir dem innovativen Erfinderteam, das ebenfalls eine Goldmedaille auf der iENA erringen konnte und über die wir bereits vor einiger Zeit berichten konnten. Mehr zu der Erfindung von Martina Pittl, Matthias Trescher und Nadine Wild eines verbesserten, leichten Wanderstocks hier.

 

Lucas Sulzberg & Robert Gautsch, Quelle: www.jugendinnovativ.at

Vor zwei Tagen durften wir Ihnen das österreichische Siegerprojekt im Rahmen des EU-Contests for Young Scientists 2012 vorstellen. Nun widmen wir uns dem zweiten österreichischen Team, das beim EU-Preis angetreten ist und den Reisepreis zum “ILL – Institute Laue-Langevin” nach Grenoble einheimsen konnte.

Zwei Schüler der HTBLuVA Salzburg, Lucas Sulzberger und Robert Gautsch, haben sich Gedanken zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit gemacht.
Immer wieder taucht dieses Thema in den Medien auf, wenn bedingt durch gewisse Kontaminationen Lebensmittel zurückgerufen werden müssen. Zuweilen verlaufen die Fälle durchaus tragisch, wenn schädliche Bakterien nicht nur ein bloßes Unwohlsein, sondern schwere Beschwerden wie eine Lebensmittelvergiftung oder sogar Todesfälle fordern.

Zwar durchlaufen Lebensmittel strenge Kontrollen, doch benötigen die Tests selbst auch einige Zeit, sodass oft erst nach Auslieferung der Waren das Ergebnis feststeht.
Lucas Sulzberger und Robert Gautsch haben im Zuge ihres Projekts „ICA Method“ nun ein Verfahren entwickelt, das den schnellen Nachweis des Erregers Clostridium sporogenes liefert. Der Erreger Clostridium sporogenes ist ein Freund warmer Temperaturen und vermehrt sich auch in luftdicht verpackten Konserven. Dabei überleben die Sporen sogar Temperaturen von bis zu 140°C!

Mit Unterstützung von Josef Hauser, dem Laborleiter des Käseherstellers Woerle in Henndorf, arbeiteten sich die beiden Schüler zunächst in die Grundlagen für ihr Projekt ein.
Ein intensiver Kurs zu Mikroorganismen, Nährmedien und Laborarbeit stand also auf dem Programm. Im Zuge der Nachforschungen stellte sich darüber hinaus heraus, dass sich noch niemand wirklich mit der ICA-Method – Innovative-Clostridien-Analysis Method – beschäftigt hatte.

Das Ziel der ICA-Methode ist, wie gesagt, einen schnellen Nachweis des Erregers Clostridium sporogenes zu liefern, der über Farb-Indikator sichtbar gemacht werden soll. Dazu reicherte das Duo zunächst sieben verschiedene Nährmedien an und ließ die Bakterien zu Kolonien wachsen.
Am Ende der Versuchszeit konnten die jungen Forscher die einzelnen Nährböden nach Färbung und Stärke des Wachstums klassifizieren. Am Ende stand schließlich der „Sieger“ zum Nachweis fest und Lucas Sulzberger und Robert Gautsch letztlich beim EU-Contest for Young Scientists 2012 wieder am Treppchen.

Zum Abschluss möchten wir erneut die beiden österreichischen Teams präsentieren. So viel Innovationsgeist gehört einfach belohnt! Neben spannenden Projekten gelang es beiden Teams praktische und äußerst hilfreiche Erfindungen zu entwickeln. Wir gratulieren!

Die österreichischen Gewinnerteams: Team ICA-Method, Team Cam-Guard, Jana Zach, Sabine Matzinger Quelle: www.jugendinnovativ.at

 

Daniel Zindl, Philip Huprich, Claudia Moser, Johannes Rammler, Manuel Scheipner Quelle: www.jugendinnovativ.at

Wir haben hier bereits zwei Siegerprojekte des jugend innovativ 2012 vorgestellt:
einen äußerst praktischen Wanderstock und die App „First Aid Live“.
Noch einmal zur Erinnerung: jugend innovativ bietet die Möglichkeit spannende Erfindungen kluger Köpfe im Alter von 15 bis 20 Jahren vorzustellen.

Nun darf sich eines der zwei angetretenen Siegerteams auch über eine europäische Auszeichnung freuen! Beim „Contest for Young Scientists“, der in diesem Jahr bereits zum 24. Mal stattfand, überzeugte das Projekt erneut die Jury.

Heute möchten wir mit der Vorstellung des spannenden Siegerprojekts beginnen.

 

„CamGuard“ ist eine Entwicklung von Philip Huprich, Manuel Scheipner, Daniel Zindl, Johannes Rammler und Claudia Moser. Die HTL Schüler aus Wels haben sich im Auftrag eines großen österreichischen Stahlerzeugers an ihr spannendes Projekt gemacht. Oft haben Überwachungskameras mit schweren Bedingungen zu kämpfen. So vor allem in den Anlagen der voestalpine, in denen sich Wasserdampf, Staub und auch Ölfilme allmählich auf dem Kameraglas absetzen und dann schließlich aufgrund hoher Temperaturen festkleben.

Philip Huprich, Manuel Scheipner und Daniel Zindl Quelle: ec.europa.eu/research/youngscientists

Nach ersten Ideen wie einem Scheibenwischer, einer Glasbeschichtung oder auch einem Wasserfilm, machten sich die Schüler daran zunächst einmal die Schwächen des bestehenden Systems zu analysieren. Nach etlichen Simulationen kristallisierte sich immer mehr eine Lösung mit Austrittslöchern am Rand heraus, wenn auch das Problem mit der Beschmutzung in der Mitte der Glasscheibe verblieb.
Wie so oft, kam die zündende Idee durch Zufall in Gestalt des Dyson Airblade hinzu. Die Schüler studierten das Prinzip des Luftvorhangs des Händetrockners und simulierten damit den Kameraschutz. Mit der Druckluft konnte schließlich ein schützender Film über dem Glas erzeugt werden, der störende Partikel zugleich wegweht.

Das Resultat der Ergebnisse wird zur Zeit in Form eines Prototypen im Linzer Stahlwerk getestet. Zunächst aber dürfen sich die klugen Erfinder über ihren verdienten Preis beim EU-Contest for Young Scientists freuen!

 

Sobald das Wetter einigermaßen schön ist und der letzte Schnee geschmolzen, werden im Haus die Wanderschuhe hervorgekramt. In Österreich gibt es etliche schöne Berge, die per Fuß erklommen werden wollen und ein herrliches Panorama bieten oder auch Seen, die zu einem gemütlichen Umrundungsmarsch einladen. Neben dem passenden Schuhwerk gehört natürlich auch der Rucksack mit Jause und Blasenpflaster mit zur Ausstattung. Ebenso beliebt und äußerst nützlich ist der Wanderstock, der in unwegsamerem Gelände zusätzlichen Halt gibt und eine willkommene Stütze bietet.

(v.l.n.r.) Martina Pittl, Matthias Trescher, Nadine Wild, Quelle: www.jugendinnovativ.at

Ein pfiffiges Schülertrio der HTL Innsbruck machte sich daran, den Wanderstock zu optimieren und konnte mit diesem Projekt im Zuge des jugend innovativ Awards 2012 den mit 1000 Euro dotierten 4. Platz in der Kategorie Engineering erringen.
Zunächst machten sich die Schüler daran die Mängel gängiger Wanderstöcke auszumachen. Dafür wurden nicht nur passionierte Wanderer interviewt, sondern ebenso eine Kooperation mit dem Innsbrucker Bergsportartikel-Hersteller Kohler eingegangen. Das Resultat der Befragungen zeigte, dass die Bergsteiger vor allem kurzlebige Klemmverbindungen oder das zum Teil schwere Ausfahren der Verlängerung beanstandeten. Verbesserungsvorschläge wiederum betrafen vor allem ein zu integrierendes Licht, wobei insgesamt das leichte Gewicht als eine Grundvoraussetzung für den Wanderstock betrachtet wurde.

Quelle: www.jugendinnovativ.at

Nach den Vorarbeiten machte sich das Team an den Bau eines Prototypen. Die optimale Lösung in puncto Höhenverstellung und Klemmung konnten die geschickten Schüler schließlich mit Bowdenzug, Tellerfeder, Zylinder, Hebel und Metallplatten erreichen. Im Feinschliff arbeitete das Erfinderteam noch an Stabilität und Gewicht. Der verbesserte Wanderstock wurde zudem mit Licht und Steigungsmesser ausgestattet. Insgesamt konnte das innovative Produkt die kritische Jury bei jugend innovativ überzeugen und lockt in Zukunft die passionierten Wanderer wohl nicht nur aufgrund seiner Funktionalität sondern auch mit der einhändigen Bedienbarkeit.

 

Neue Ausstellung im Museum für zukünftige Erfindungen

u19 Create Your World 2011 ist passé, ab sofort gibt’s was Neues zu sehen – von der digitalen in die analoge Welt. Jugend, Initiative und Zukunft – das sind Schlagworte, die aber auch die Projekte des alljährlichen Wettbewerbs Jugend Innovativ vom Austria Wirtschafts-Service, beschreiben. Jugendliche entwickeln kreative Ideen, mit denen sie ihre Zukunft gestalten und unseren Alltag erleichtern wollen. Einige dieser Projekte aus den vergangenen Jahren können ab jetzt im Showroom des erfinderladens Salzburg bestaunt werden.

Coole Projekte von kreativen Köpfen
Das „Museum für zukünftige Erfindungen“, das direkt in den erfinderladen in der Innsbrucker Bundesstraße 54 integriert ist, bleibt immer für Überraschungen gut. Die letzte Ausstellung zeigte Gewinnerprojekte des letztjährigen PRIX ARS ELECTRONICA u19 Create Your World. Kreativität, Nachhaltigkeit und der Spaß etwas Neues zu schaffen, standen bei diesem Jugendwettbewerb dabei an oberster Stelle. Herausgekommen sind coole Animationen und spannende Games, die von Kindern und Jugendlichen kreiert wurden und zum Ansehen und Mitmachen einladen. Das große Interesse in Medien und Gesellschaft zeigt, dass Jugendliche und ihre Zukunftsvisionen ernst genommen und auch weiterhin gefördert werden sollten. Genau aus diesem Grund gibt es auch den Schulwettbewerb Jugend Innovativ, der dieses Jahr bereits 25-jähriges Jubiläum feiert. Mitmachen können alle 15- bis 20-jährigen Schüler und Schülerinnen.

Quelle: www.jugendinnovativ.at

Die neue Ausstellung “Jugend Innovativ” im erfinderladen zeigt unter anderem, dass Jugendliche ihre Ideen nicht nur im digitalen Bereich ausleben. Mit Teamgeist und der Unterstützung mancher Betreuer und Dozenten wurden Alltagsgegenstände kreiert, die verschiedene Probleme auf erstaunliche Weise lösen. Mit “fringes easy to cut” wird der Ponyschnitt einfach und stylish auch von Amateuren ausgeführt – eine Folie mit aufgezeichneten Linien sorgt für die exakte Scherenführung. Geoklett Bauklötze aus Stoff sorgen dagegen für Spielspaß bei den Kleinsten und das ganz ohne Verletzungsgefahr. Binomi ist etwas für’s Gehirn und die Schnabeltassen machen tierisch Freude beim Trinken.

Vorbeikommen lohnt sich!

 

Quelle: www.jugendinnovativ.at

Anfang Juni war es soweit: das Finale von jugend innovativ 2012 ging am FH Campus in Wien über die Bühne.

Wieder einmal konnten besonders kreative Erfindergeister im Alter von 15 bis 20 Jahren die Chance nutzen bei diesem Schulwettbewerb zu glänzen und mit ihren innovativen Ideen in den Bereichen Business, Design, Engineering, Science und Klimaschutz die kritische Jury zu überzeugen. Dieses Jahr stand auch eine weitere Kategorie, nämlich „idea.goes.app“ mit auf dem Plan. Hier galt es mit wirklich nützlichen Apps praktische Lösungswege zu konkreten Problemen aufzuzeigen bzw. notwendige Hilfestellungen bereitzustellen. Letztlich konnten sich aus den 539 Einreichungen sechs Teams absetzen.

Alle, die einen Führerschein besitzen, haben ihn absolviert: den Erste Hilfe Kurs. Eine absolut notwendige Übung, doch problematisch wird es, wenn einige Zeit vergangen ist und sich die Unsicherheit einschleicht. Wie war das noch einmal genau? Was sollte zuerst passieren?
Aus Angst Verletzungen von Unfallopfern durch falsche Hilfestellung eventuell noch zu verschlimmern, reduzieren sich die Erste Hilfe Maßnahmen bei den ersten Zuhilfeeilenden oft drastisch.

Gerhard Svagera (T-Systems Austria), BM Reinhold Mitterlehner (BMWFJ), Team "First Aid Live" der HTBLuVA Salzburg, SC Theodor Siegl (BMUKK), Quelle: www.jugendinnovativ.at

Ein Trio der HTBLuVA Salzburg leistete mit ihrem Projekt „First Aid Live“ praktisch ihre Erste Hilfe und konnte mit ihrem Projekt die Entscheidung für den „idea.goes.app-Award“ von T-Systems Austria zu ihren Gunsten entscheiden. Dank ihrer App können Ersthelfer in Zukunft auf praktische Anweisungen zurückgreifen, wenn es gilt eine entsprechende Erstversorgung zu leisten. Gleichzeitig bemerkt das App auf einer eigenen Webseite welche Maßnahmen bereits geleistet worden sind und hält darüber hinaus ebenfalls die GPS-Daten fest. Die App steht sowohl auf Android und Apple iOS Umgebungen, als auch auf einer plattformunabhängigen Internetseite zur Verfügung.

So durften sich die jungen Herren am 1. Juni über ihren von Wirtschafts- und Jugendminister Reinhold Mitterlehner verliehenen Preis freuen. Außerdem haben sie sich zu weiteren Teilnahmen an internationalen Innovations- und Wissenschaftswettbewerben qualifiziert.

 

HLFS Ursprung/Salzburg

Heute geht es weiter mit den Siegern des Jugend Innovativ Wettbewerbes. In der Kategorie Science konnte die HLFS Ursprung überzeugen und so den Hauptpreis mit nach Salzburg nehmen. Die 25 Schüler und Schülerinnen mussten hart arbeiten, doch die Arbeit hat sich gelohnt. So entstand das Projekt “Geschmäcker sind verschieden – Gene auch!

Die Schüler stellten fest, dass ein Zusammenhang zwischen dem Geschmacksempfinden von Stevia (einem natürlichen Süßstoff), und dem menschlichen Erbgut besteht. Sind Gene also ausschlaggebend dafür, ob uns ein Lebensmittel schmeckt oder nicht? – Das ist hier die Frage!

Allgemein werden Gene als Erbanlage oder Erbfaktor bezeichnet, da sie die Träger von Erbinformation sind, die durch Reproduktion an die Nachkommen weitergegeben werden. Beim Menschen sind 25 Gene für die Rezeption von bitterem Geschmack bedeutsam. Ganz besonders gut untersucht wurde das Gen TAS2R38. Die Ergebnisse zeigten, dass man es an drei Stellen variieren kann. Je nachdem wie das Gen also aufgebaut ist, kann man eine andere Wahrnehmung von einem Bitterstoff haben. Deshalb gibt es manche die bereits bei geringsten Mengen von einem gewissen Bitterstoff angeekelt das Gesicht verzieht, während ein andere ihn selbst bei sehr hoher Dosierung nicht wahrnimmt.

Sie nahmen DNA-Proben von über 400 ProbandInnen. Die mussten Bitterstoffkonzentrationen kosten und bewerten. Hierfür wurden sowohl Stevia gesüßte Nahrungsmitteln sowie eigens entwickelte Apfelbeeren-Getränke verwendet.

Vor allem ein Resultat verblüffte das Forscherteam: Jene Versuchspersonen, die bitteren Geschmack besonders fein wahrnehmen, empfanden die Stevia-Süße nie als unangenehm. Das Experiment widerspricht somit der gängigen Meinung, der zufolge Menschen dieses Genotyps den Geschmack der Stevia nicht mögen.

Das innovative Projekt hat auch das Department of Molecular Genetics am Institute of Human Nutrition beeindruckt, das Projekt wird demnächst beim Kongress der European Stevia Assocoation vorgestellt.

Für die tolle Leistung der Schüler und der Projektleiterin Eva Schitter bekamen sie 2.000,- € und einen Reisepreis zum 23. European Union Contest for Young Scientist in Helsinki.

 

Quelle: jugendinnovativ.at

Die Gewinner in der Kategorie Business kommen von der BHAK/BHAS St. Johann im Pongau. Rosemarie Gruber, Rupert Winter und Lukas Wallner heißen die Schüler, die die Experten-Jury mit ihrem Projekt “Libra F&B-Manager” überzeugen konnten.

Der Konkurrenzkampf zwischen Gasthöfen, Restaurants und Bars wird immer größer. Jeder versucht irgendwelche Besonderheiten wie beispielsweise XXL-Schnitzel mit Blattgold oder Kaviar auf der Karte zu haben. Die Köche versuchen kreativ zu sein und denken sich immer wieder neue Rezepte aus. Wenn dann das neu Gericht auf dem Tisch steht, stellt sich die Frage – Was können wir dafür verlangen?

Die Preiskalkulation ist für viele eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt. Welche Preis bietet die Konkurrenz und auf welche Kriterien muss ich Rücksicht nehmen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler der BHAK St. Johann im Pongau.

Anhand ihrer Recherchen konnten sie feststellen, dass viele kleine Gastronomiebetriebe schon bei der Suche nach wirtschaftlich erfolgreichen und kostengünstigen Kalkulationsmodellen Schwierigkeiten haben. Denn es fehlen die geeigneten Rechenwerkzeuge.

Das brachte die 3 auf die Idee eine Datenbank zu entwickeln, die kleinere Gastronomiebetriebe dabei unterstützt, adäquat kalkulierte Verkaufspreise zu ermitteln.

Gemeinsam mit deren Projektbetreuerin Monika Ellmer legten sie besonderen Wert drauf, dass das neue Tool benutzerfreundlich gestaltet wird. Es soll außerdem preis- und sortimentspolitische Entscheidungen erleichtern und somit auch für Unternehmerinnen und Unternehmern mit geringen EDV-Kenntnissen geeignet sein.

Die zusätzliche Hilfe von Elisabeth Winter, die als Wirtin arbeitet, war Gold wert. Denn so konnten sie reale Daten aus der Almwirtschaft verwenden, diese laufend anpassen und ergänzen.

“Vor-, Haupt- und Nachspeisen haben fein säuberlich getrennt in der Datenbank Platz gefunden, auch unterschiedliche Zubereitungen, Zutaten, Mengen und Preise werden nach Prinzip der Zielkostenrechnung berücksichtigt. Ob roh oder gar, fest oder flüssig, am Teller oder im Glas serviert. Der Libra F&B-Manager ist auf alles gefasst: Mit übersichtlichen Formularen und einem verständlichen Handbuch führt er per Mausklick zum empfohlenen Verkaufspreis.”

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