Fossile und mineralische Ressourcen sind nur in begrenztem Maße vorhanden und seit Jahrzehnten wird gerade insbesondere auf das unausweichliche Ende der Erdölvorkommen hingewiesen, was sich für uns Verbraucher immer wieder in empfindlichen Preisanpassungen an der Zapfsäule niederschlägt. Der vermehrte Einsatz nachwachsender Rohstoffe oder die Energiegewinnung aus erneuerbaren und damit umweltfreundlichen Energien wird zum einen ein unausweichlicher Schritt sein und zum andern beschäftigen sich zum Glück verschiedene Forschungsbereiche bereits mit diesen Themen.

Quelle: www.surfuncell.eu

Das europäische Projekt SURFUNCELL etwa fördert die Erforschung neuartiger Materialien, die idealerweise auf nachwachsenden Rohstoffen basieren und ebenso im Herstellungsverfahren möglichst umweltfreundlich und nachhaltig sein sollen. Grazer Wissenschafter haben sich dieser Problematik gewidmet. Volker Ribitsch vom Institut für Chemie an der Universität Graz initiierte SURFUNCELL und übernahm gleichzeitig die Teamkoordination. Das Team ging dabei der Frage nach wie Zellulosefasern mit maßgeschneiderten Materialeigenschaften ausgestattet werden können. „Materialeigenschaften lassen sich gezielt beeinflussen, indem man die Nanostruktur der Oberfläche entsprechend verändert,“ erklärt Ribitsch.

Nach vier Jahren intensiver Forschung kann das Team nun vier Anwendungsgebiete vorweisen.
Ein erstes Anwendungsgebiet besteht in der Herstellung antibakterieller Kleidungsstücke. Hierzu werden Zellulosefasern mit  Silber-Nanopartikeln „veredelt“. Das daraus resultierende antibakterielle Garn würde insbesondere Patienten helfen, die an schlecht heilenden Wunden leiden.

Nanopartikel, Quelle: www.csn-deutschland.de

Ein anderes Einsatzgebiet betrifft die Gewässerreinigung.
Die Reinigung von Gewässer von Hormonen wie Östrogen gelingt zum Beispiel mithilfe eines Membranfilters, der auf Celluloseacetat-Basis entwickelt wurde.
Das Verfahren muss folgendermaßen vorgestellt werden: Wasser wird durch einen Zylinder geleitet, der mit etwa rund 1000 Hohlfasern mit etwa 1,5 mm Durchmesser ausgestattet ist. Die Innenseiten der Hohlfasern sind dabei ebenfalls mit Nanostrukturen versehen.
Dadurch vergrößert sich die Oberfläche an die bestimmte Enzyme gebunden werden können, die letztlich den Hormonabbau bewirken.

Weiters sollen künftig spezielle Zellulosefilm-Beschichtungen bei der Herstellung feuchtigkeitsresistenter Lebensmittelverpackungen zum Einsatz kommen, wie das Grazer Team vorschlägt. Bisherige Polymerfilme stellen eine große Umweltbelastung dar, da sie nicht nur nicht recyclebar sind sondern auch mithilfe giftiger Chemikalien zustande kommen.
Der letzte Projektbereich konzentriert sich auf einen UV-Schutz für Papier, der vor einem Ausbleichen bewahrt.

Ende 2012 ist das Forschungsprojekt beendet, bei dem mit sieben europäischen Partnern aus der Industrie an der Entwicklung und Erforschung neuartiger Materialien und Prozesswege zusammengearbeitet worden ist.

 

Wir, erfinder.at, eine Zweigniederlassung der Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH Berlin mit Sitz in Salzburg, casten ab sofort wieder neue PraktikantInnen im Bereich Marktanalyse und Research für den Standort Salzburg!

Seit über 10 Jahren gehören wir zu den Pionieren im Bereich Patentmarketing. Wir überprüfen die Neuheit und Machbarkeit von Ideen, entwickeln praxisorientierte Lösungen und Konzepte zur Patentverwertung und unterstützen unsere Klienten aktiv bei der Lizenzierung und Vermarktung von Erfindungen und Schutzrechten und können mittlerweile auf eine langjährige Erfahrung bauen.

Ab sofort suchen wir engagierte, dynamische PraktikantInnen für mindestens 30 Stunden oder Vollzeit (bevorzugt) für mindestens 3 Monate.

Folgende Aufgaben gehören bei uns zu deinem täglichem A und O:

  • Informationsbeschaffung, Recherche und Analyse von Märkten, Branchen und Unternehmen
  • Neuheitsrecherche und Konkurrenzanalyse im Internet und in Datenbanken (nach Produkten und Schutzrechten)
  • Erarbeitung von Suchstrategien
  • Identifikation von Zielfirmen
  • Aufbereitung und Durchführung der Vermarktungsstrategie
  • Regelmäßiger Austausch und Kommunikation mit Projektmanagern
  • Nach Absprache diverse Presse und Marketingarbeiten

Das bringst du ein:

  • Affinität für die Bereiche Internet und Online Research
  • Gute Englischkenntnisse für anfallende Übersetzungsarbeiten
  • Teamfähigkeit, Engagement, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Genauigkeit, analytisches Denken,  journalistische Kenntnisse von Vorteil
  • Versierter Umgang mit Microsoft Office

Du wirst sowohl zur Unterstützung unserer laufenden Projekte eingebunden, als auch mit eigenständigen Aufgaben betraut. Wir bieten dir die Möglichkeit, begleitend zu deinem Studium Erfahrungen in einem praxisorientierten Berufsumfeld sammeln zu können.

Hast du den nötigen “Erfindergeist”?
Dann setz dich an deine Bewerbungsunterlagen (Anschreiben & Lebenslauf) und ab damit an:

Kontaktdaten

Mag. Florian Strobl, Head of Research
e-mail: strobl@erfinder.at
Phone: 662 2433 0111

Firma: erfinder.at, eine Zweigniederlassung der Erfinderhaus Patentverwertungs GmbH
Dienstort: Innsbrucker Bundesstraße 54, 5020 Salzburg
Dienstbeginn: ab sofort
Gehalt (€/h): Praktikumsentschädigung
Job-Bezeichnung: Praktikum Marktanalyse, Research Marketing
Arbeitsverhältnis: Mindestens 30 Stunden, bevorzugt Vollzeit
 

Wir haben es überstanden!
Die Eisheiligen sind an uns – leider nicht ganz spurlos vorübergezogen – und ab jetzt können wir uns auf den hoffentlich uneingeschränkten Sommerspaß freuen. Gerade bei Regenwetter und begleitendem Temperatursturz ist der Griff zur Teetasse nicht weit. Die Auswahl an Teesorten ist dabei schier unerschöpflich und so mancher Teeliebhaber schwört auf seine ganz besondere Spezialmischung.
Gerade an kalten Tagen bieten sich etwa Ingwerteemischungen an, da diese den Körper von innen erwärmen. Manche schwören auch auf die eigene Chili-Mischung :-)

Wie es auch sei, die eigene Teemischung wird in das Tee-Ei gegeben und versenkt. Einige Minuten später ist es soweit: das Getränk ist fertig und trinkbereit. Der Vorgang des Teeziehens klingt dabei sehr langweilig und ist es leider auch.

Glücklicherweise haben wir das perfekte Tee-Ei, das groß und klein verzückt! Unser Tea-Diver geht nämlich vollbepackt, sozusagen mit dem Tee im Gepäck auf Tauchstation. Der Tee wird ganz einfach über das abnehmbare Fußstück in den Taucher gefüllt und schon kann er im Teeglas versenkt werden. Während unser kleiner Held langsam versinkt, blubbern feine Luftbläschen nach oben. Schließlich sitzt unser unerschrockener Abenteurer auf dem Grund des Glases und nach und nach verfärbt sich das Wasser. Damit ihm nicht die Puste ausgeht ist unser Taucher mit einer handlichen Sauerstoff-Flasche ausgestattet, die ganz einfach neben dem Teeglas stehen bleibt. Ist der Tee fertig und der Tauchgang erfolgreich beendet, zieht man den Tea-Diver ganz einfach wieder aus dem Teewasser.

Das niedliche Design gepaart mit der praktischen Funktion eines Tee-Eis verzückt wohl jeden Teeliebhaber. Bei uns im erfinderladen und im Online-Shop gibt es den fleißigen Racker um € 19,90. Der Tea-Diver ist bereit für Einsätze zwischen -50° und +260° und ist aus 100% Platinum-Silikon gefertigt, das natürlich frei von jeglichen Schwermetallen udn Weichmachern ist!

Tea-Diver: so wird das Ziehen des Tees zu einem unterhaltsamen Tauchgang!

 

Creativ ist unser zweiter Name! Gerade eben war der Erfinderladen noch auf der „Ambiente“ in Frankfurt vertreten, jetzt zeigt er sich auf der „Creativ Salzburg Frühjahr 2012“, der internationalen Fachmesse für Geschenkideen, Wohnaccessoires und Lifestyleartikel in Österreich. Dabei präsentiert der Erfinderladen seine kreativen Produkte und individuellen Geschenkideen vom 2. bis 4. März 2012 dem Fachpublikum.

“Der Erfinderladen bietet unseren Kunden einen ganz wesentlichen Vorteil: innovative, frische Produkte, die nur darauf warten vom Markt entdeckt zu werden. Dabei folgen wir keinen Trends, sondern schaffen welche”, fasst Klaus Weissenbäck, Geschäftsführer der Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH, den Anspruch des Erfinderladens zusammen.

Kreative Produkt-Ideen sind bei uns selbstverständlich! An die frische Luft! – oft leicht gesagt, doch beim Erfinderladen gibt es die frische Alpenluft im kultigen Design einfach zum Mitnehmen. Für Hochglanz sorgt Scleany, das Handy & Co mit einem Wisch von sämtlichen Fingerabdrücken befreit. Auch mit dabei ist Bunjee, mit dem Handy und Smartphone fest im Griff sind und keine Chance haben versehentlich auszukommen. Praktische Helfer für entspannte Zeiten sind sowohl Tea Diver, ein Tee-Ei als Tiefseeteaucher, und Tea Fishing, das den Teebeutel frech am Haken hat. Und als besonders faszinierend entpuppt sich immer wieder die Berlin Standard Time – noch nie war ein Zeitanzeige so spannend! Wir freuen uns auf euren Besuch!

Zu finden ist unser Erfinder-Team täglich von 9 bis 18 Uhr – am 4. März 9 bis 17 Uhr – in Halle 10 auf Stand 721!

Dieses Jahr präsentiert sich die Creativ Salzburg in doppelter Hinsicht in einem neuen Kleid. Erstmals hat man sich auf einen März-Termin festgelegt und wird in diesem Jahr aus dem Vollen schöpfen können, denn die Messe findet in der brandneuen Halle 10 statt. Nun kann auf einer Fläche von über 15.000 m2 die gesamte Produktvielfalt rund um das Thema Geschenkideen, Wohnaccessoires und Lifestyleartikel begutachtet werden. Dabei hat sich die Creativ Salzburg in den vergangenen 30 Jahren als führende Orderplattform der Branche im Donau-Alpen-Adria-Raum etabliert und ist somit ein Pflichttermin für alle Handelstreibenden.

 

Innovationskongress.at/Weichselbraun

Wie wir euch vergangene Woche bereits berichtet haben, fand am 17.11. und 18.11 der Innovationskongress in Villach statt. Unsere Marketingleiterin Stefanie Flöck nahm auch an der Blogparade teil, zu der die Verstalter des Kongresses aufgerufen hatten. Mit Erfolg! Sie war eine von drei glücklichen Gewinnern, die mit ihrem Beitrag eine Eintrittskarte geschenkt bekamen. Ihre Freude war groß, meine noch größer, denn als gebürtige Kärntnerin ließ sie mir, Bettina Lurz, den Vortritt.

So kam es also, dass ich einen Tag in Villach verbrachte, genau genommen im Congress Center umgeben von internationalen Experten aus den Bereichen Innovation, Technologie und Forschung. Wie über 1000 andere Besucher lauschte auch ich ihren Vorträgen, schmunzelte über den ein oder anderen Witz und nahm einige Denkanstöße mit nach Hause.

Innovation beginnt im Kopf” -  dennoch müsse das Rad nicht immer neu erfunden werden, um erfolgreich zu sein, berichtete beispielsweise Prof. Dr. Oliver Gassmann, Professor für Innovationsmanagement und Vorsitzender der Direktion des Instituts für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen. Es lohne sich, so der international angesehene Experte, auch auf andere Unternehmen und deren Vorgehensweise zu schauen. Anhand von Praxisbeispielen erläuterte er verschiedene Unternehmensstrategien. Nescafé z.B. verschenkt seine Kaffeemaschinen  – bindet die Kunden, nachdem sie die passenden Kaffeekapseln kaufen müssen, aber dennoch an sich. Oder Mc Donalds: die Arbeitsprozesse sind so strukturiert, dass die Einschulung eines neuen Mitarbeiters – egal auf welchem Arbeitsplatz – nicht länger alls 30 Minuten benötigt. Im Ernst! Es geht aber noch minimalistischer, so Gassmann, der auch von einer Unterhaltung mit dem Ryanair-Chef Michael O’Leary erzählte. Nach einer Umfrage unter Passagieren der Billigfluglinie stellte sich heraus, dass viele über Platzprobleme klagten, wenn der Vordermann während des Fluges seinen Sitz zurückklappt. Die Ryanair-Lösung: “Dann wird man in Zukfunft die Sitze eben nicht mehr zurückklappen können.”

Auch DI Herbert Paierl, Präsident des Management Club Österreich, überraschte mit Ungewohntem. Innovationskongress-Moderator Armin Wolf (ORF) zeigte sich beeindruckt: “Sie haben etwas wirklich Innovatives gezeigt. Dass jemand auf einem Innovationskongress einen Vortrag ohne Power Point hält, habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Apropos: Seinen Augen kaum trauen konnte der ein oder andere, als Bestsellerautor Bernhard Wolff  fragte: “Welche drei Feler stecken in disem Satz?” Die Aufklärung: es handelt sich hierbei nicht um optische Täuschung, sondern um einen Streich unseres Gehirns. In altbewährter Manier sucht es Schreibfehler und übersieht dabei, dass das Wort drei auch einen darstellt.  Wie man sieht lohnt es sich also ab und an die gewohnten Pfade zu verlassen und Platz für neue Ideen zu schaffen!

Innovationskongress.at/Weichselbraun

Die Teilnehmer des Projekts “Future Ideas Karawanks” haben dies bereits gemacht. Im Rahmen des Innovationskongresses kamen nämlich nicht nur Experten sondern auch einfallsreiche “Laien” zu Wort. Um der Abwanderung im Gebiet nördlich und südlich der Karawanken vorzubeugen, wurde das Projekt “Future Ideas Karawanks” ins Leben gerufen und die zehn besten der insgesamt 67 Einsendungen im Congress Center Villach ausgezeichnet. Unter den Siegerprojekten finden sich unter anderem ein GPS-Halsband für Kühe, ein Jugendtheaterprojekt, eine Öko-zertifizierte Touristenagentur oder eine Alpen-Adria-Kultur-Card. Um die Ideen auch umsetzen zu können, wurden die Gewinner mit individuellen Beratungspaketen belohnt. “Im nächsten Jahr sollen bereits die ersten Ergebnisse realisiert werden“, erklärt Gesamt-Projektleiter Alexander Mann.

Wo wir gerade vom nächsten Jahr sprechen: 80 Prozent der Kongress-Teilnehmer von 2010 waren auch heuer wieder dabei. Natürlich würden auch wir uns freuen, wenn wir nächstes Jahr erneut eingeladen werden…

 

Innovation, erfinden, Erfindungen, Neuheit, Neuigkeit – diese Worte nutzen wir alltäglich. Schonmal darüber nachgedacht warum?? Wie wär’s heute mal mit einem Blogartikel der anderen Art: ein Beitrag zu einer Blogparade, ins Leben gerufen von den Veranstaltern des Innovationskongress 2011 in Villach. Der Kongress findet übrigens diese Woche statt: am 17. und 18.11.2011. Wir werden euch im Laufe der Woche natürlich hier noch ausführlich darüber berichten.

Was ist eigentlich eine Blogparade? Das ist im Prinzip nichts anderes als eine Kette von Blogartikeln, die alle zu gleichen oder ähnlichen Themen geschrieben werden und sich miteinander verlinken. In diesem Falle gab es verschiedene Fragen zu beantworten und ich habe mich für diese hier entschieden: Manche sehen im Thema Innovation eine Überlebensstrategie. Maßlose Übertreibung oder genau am Punkt?

Meine Antwort: genau am Punkt! Habt ihr schonmal darüber nachgedacht, was wir ohne Auto tun würden? Ohne Handy? Klar, die Leute haben damit früher auch überlebt – keine Frage. Gehen wir weiter zurück, was wären wir ohne Kleidung, Schuhe oder Medikamente? Sicher nicht das, was wir heute – vor allem in der westlichen Gesellschaft – sind! Und so ziemlich alles in unserem Alltag, was wir anfassen und benutzen, wurde irgendwann mal erfunden und war eine Innovation. Ja sicherlich ist nicht jede Innovation für jeden von uns gleichermaßen fürs’s Überleben wichtig. Aber ohne die vielen innovativen Köpfe, die uns mit ihren kreativen Erfindungen das Leben erleichtern, wären wir vielleicht nicht einmal in der komfortablen Position, uns individuelle Überlebensstrategien zu überlegen, mit den Innovationen, die uns persönlich dafür wichtig erscheinen.

Ihr fragt euch immer noch, warum das Handy z.B. für den ein oder anderen wichtig sein kann, um zu überleben? Ganz einfach: nicht immer steht überall eine Telefonzelle – mit einem schnellen Anruf, kann man sich selbst oder anderen evtl. das Leben retten. Viel schneller und effektiver als früher. Oder weiter ausgeholt: ein Angestellter muss nicht immer im Büro oder zu Hause sein, er kann Gespräche und so manche Aufgaben auch unterwegs mit dem Handy erledigen, ist flexibel und kann vielleicht sogar gleichzeitig etwas für sich oder seine Familie tun – trotzdem wird die Arbeit erledigt, wofür er Geld bekommt und mit diesem Geld kann er wohnen, essen und letztendlich sein Überleben finanzieren. Weit hergeholt?? Es hat ja keiner gesagt, dass Innovationen nur Vorteile haben!

Trotzdem! Meiner Meinung nach sind Innovationen wichtig für unser Überleben. Mit Stillstand können wir nicht umgehen und das wäre ja auch langweilig, oder? Dafür sind wir viel zu kreativ und zu neugierig. Nicht umsonst ist Innovation ein vielbenutztes Wort in unserem Sprachgebrauch. Innovationen eröffnen uns immer wieder neue Möglichkeiten und bringen uns in jeder Hinsicht voran. Für den einen sind sie direkt überlebenswichtig, für den anderen erst beim zweiten Hinsehen. Im Endeffekt basieren eigentlich alle Innovationen auf irgendwelchen Problemen, für die ein kreativer Kopf eine Lösung hat und uns damit den Alltag erleichtert. Gibt es was Schöneres, als ein Problem gelöst zu haben und ohne diesen Klotz am Bein den Alltag zu bestreiten? Das beste Beispiel für Problemlösungen aller Art, findet sich im Erfinderladen Salzburg. Hier haben kleine und große Erfindungen ihren Platz, die am Anfang alle aus einer Idee geboren wurden.

Theodor Fontane; Quelle: www.zeno.org

Nicht umsonst sagte der deutsche Schriftsteller Theodor Fontane (1819-1898) schon zu seiner Zeit: „Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben.“

 

Das Wochenende ist schon wieder rum und wir haben ganz fleißig gearbeitet – nämlich auf der Wear Fair 2011, der österreichischen Messe für ökologische Mode und Design. Ein nachhaltiges Alltagsleben ist ein Thema, das viele interessiert uns alle was angeht und das schlägt sich auch in der ein oder anderen Erfindung nieder. Daher durfte der Erfinderladen bei diesem Spektakel in der Linzer Tabakfabrik natürlich nicht fehlen. Wieso? Na, weil z.B. unser Rasenreich-Fußball ein Fairtrade-Produkt ist, die Bade-Enten aus Naturkautschuk hergestellt wurden und wir mit der Hauptrolle und dem Rock’n'Roller auch innovative Recycling-Produkte haben. Nachhaltig ist in!

Über 4.000 Besucher sind zur Ausstellung erschienen und haben sich die spannenden Produkte angeschaut und natürlich auch ordentlich zugeschlagen. Schließlich gibt’s nicht alltäglich so viel ökologische, nachhaltige und biologische Sachen auf einmal. Von Kosmetik über Lebensmittel und natürlich Kleidung war alles dabei. Faire Mode darf auch schön sein und das sogar für Groß und Klein. Dass das wirklich so ist, zeigten einige Aussteller  – wie Greenality oder Grüne Erde – bei den diesjährigen Modenshows.

Unser Standort im e-mobility Bereich hatte aber nicht nur Vorteile für die Besucher, sondern auch für uns selbst. So konnte unsere Kollegin ganz einfach den e-Roller testen und hatte trotzdem den Stand im Auge. Es ging nämlich ganz schön zu bei uns auf der Wear Fair und wir haben viele interessante Menschen kennengelernt. Und wenn die Besucher sich auf Elektro- Rad, -Roller oder -Auto ausprobieren wollten, dann hatten wir vom Erfinderladen die passenden Möglichkeiten parat, um Handys, Geld und Co sicher zu verstauen. Wozu gibt’s denn schließlich den Bandee, die Handytasche oder andere kuriose Erfindungen. Auch die Medien waren wieder vor Ort und das Interesse am Erfinderladen ist nach wie vor groß. Eine Zusammenstellung der Medienberichte findet ihr übrigens auf unserem Erfinderladen-Blog.

Wir wünschen allen viel Spaß mit unseren Produkten und freuen uns auf ein Wiedersehen im Erfinderladen oder auf einer Messe!

 

WearFair vom 30. September - 2. Oktober 2011

Erst letzte Woche hatten wir unser Abschlussgespräch, bezüglich unserem ersten Messeauftritt mit dem Erfinderladen Salzburg auf dem Ars Electronica Festival. Durch das große Presseecho wussten wir, dass wir nicht so schlecht bei den Besuchern angekommen sind.

Aber nicht nur bei den Besuchern ließen wir einen bleibenden Eindruck zurück und so bekamen wir bereits ein paar Tage darauf die nächste Einladung für eine Messe. Es sieht fast danach auch, dass uns Linz liebt und so konnten wir das Angebot für die WearFair 2011 einfach nicht abschlagen.

Wear Fair ist Österreichs Messe für faire und ökologische Mode & Design. Letztes Jahr konnten sie mehr als 4.000 BesucherInnen verbuchen und bekamen auch ein tolles Feedback von der Presse. Die Messe dient unter anderem als Plattform für Menschen, die Design mit nachhaltigem Lebensstil verbinden.

Dort kann man innovative Ansätze austauschen und sich mit Experten und allen Interessierten vernetzen. Erstmals wird man heuer auch Design und Innovation der Elektro-Mobilität bestaunen können.

Im Großen und Ganzen geht es also wiederum um neue Produkte, die Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit. Hierauf legt natürlich auch der Erfinderladen Wert und so können wir schon immer mehr Produkte aus recycelten Materialien anbieten.

Auf das Thema Nachhaltigkeit legt auch unser Erfinder der Mozartente, Herr Rudolf Doppelbauer, sehr viel Wert. Denn viele herkömmliche Badeenten werden aus günstigem PVC gefertigt. Verdrängt wird dabei, dass PVC gesundheitsgefährdend ist und giftige Lösungsmittel und Weichmacher enthält. Fasziniert von den quietschenden Enten sind oft schon die Babys. Sie wollen sie quetschen, befummeln und natürlich in den Mund stecken. Da ist es schon sehr wichtig, dass die Produkte nicht gesundheitsgefährdend sind.

Am 30. September geht es also los und dann sind wir täglich bis zum 2. Oktober 2011 in der Tabakfabrik in Linz für euch da. Also wer uns auf der Ars verpasst hat, bekommt jetzt noch einmal (hoffentlich nicht zum letzten Mal) die Möglichkeit uns an unserem Stand zu besuchen.

 

Bereits am 27. Mai 2011 wurden im WELIOS Science Center in Wels die Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend Innovativ ausgezeichnet. Sechs Teams aus den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg und Wien konnten sich in ihren Kategorien gegen insgesamt 549 Projekte durchsetzen.

Wie ich euch bereits am 10. Mai 2011 berichtet habe, ist Jugend Innovativ ein ideales Sprungbrett für Nachwuchsforscher, die ihre neuen Ideen in ausgereifte Produkte und Dienstleistungen umsetzen. Alle Teilnehmer erwerben Schlüsselqualifikationen für den späteren Berufseinstieg, wie Teamfähigkeit und Problemlösungskompetenz. Außerdem können sie erste Kontakte zu Unternehmen knüpfen, die später einmal hilfreich sein könnten.

Der jährlich stattfindende Schulwettbewerb wird vom Wirtschaftsministerium und vom Unterrichtsministerium finanziert und von der Förderbank austria wirtschaftsservice (aws) abgewickelt. Die klassischen Bereiche wie Engineering, Business, Science und Design wurden mit Unterstützung der Sponsorpartner um die Sonderpreis-Kategorien Klimaschutz und IKT erweitert. Im Finale der aktuellen Wettbewerbsrunde setzten sich folgende Projekte durch:

Engineering:
Florian Durst, Christian Siber und Thomas Rosenstatter von der HTBLuVA Salzburg mit dem Prjekt “FRED

Business:
Rosemarie Gruber, Rupert Winter und Lukas Wallner der BHAK/BHAS St. Johann im Pongau mit ihrem Projekt “Libra F&B-Manager

Science:
HLFS Ursprung aus Salzburg mit dem Projekt “Geschmäcker sind verschieden – Gene auch!

Design:
8-köpfige Schülerinnen-Team der HLA für Mode und Bekleidungstechnik sowie künstlerische Gestaltung mit dem Projekt “Tier-Time“.

Sonderpreis IKT:
Patrick Marksteiner und Patrick Neulinger der HTBLA Perg mit dem Projekt “AVIO

Sonderpreis Klimaschutz:
Bianca Biebl, David Hirt, Richard Reizelsdorfer, Michael Haider und Alex Seifriedsberger von der HTL Wels entwickelten ein “Beschattungssystem für Wintergärten“.

Die Siegerinnen und Sieger von Jugend Innovativ erhalten Geldpreise in der Höhe von insgesamt 32.000,- Euro. Zudem werden die Teams zu internationalen Innovations- und Wissenschaftswettbewerben in Europa, in die USA und nach Asien entsandt.

In den kommenden Tagen werde ich euch genauer über die Siegerprojekte informieren und euch wichtige Details erklären.

 

Polyp Wäschekörbe; Quelle: http://www.stylinrooms.de

Haushalt erledigen ist eine nervige Angelegenheit, die sich leider nie von selbst macht. Und dann dazu noch die Wäscheberge – die einfach nicht von alleine verschwinden wollen und manchmal von einem Eck ins andere geräumt werden. Sie haben einfach nirgends richtig Platz und sehen noch nichtmal schön aus. Der Wäschekorb im Bad zerstört das Wohlfühl-Ambiente, der Wäschekorb im Keller ist sinnlos, weil man die Wäsche dann heruntertragen muss – also wohin damit? Für diese Alltagsprobleme hat die österreichische Designerin Helene Steiner eine Lösung gefunden: Polyp - der praktische Wäschekorb als Designerstück.

Diese einzelnen Körbe können bequem an der Wand befestigt werden und sind auf diese Weise auch noch ein Blickfang im Zimmer. Die Schmutzwäsche wird einfach durch die Öffnung hineingestopft – wenn sie vorne fast herauskommt ist der Korb voll. Ein gefüllter Korb bedeutet übrigens gleichzeitig eine Ladung für die Waschmaschine. So weiß man immer, wie viele Maschinen gewaschen werden müssen. Man nimmt den Korb einfach von der Wand und kann ihn optimal tragen, weil gleichzeitig an Einbuchtungen für die Hände gedacht wurde. Da die Öffnung im Korb konkav ist, fällt beim Tragen auch nichts heraus – eine praktische Angelegenheit!

Die wabenförmigen Design-Körbe sind einzeln erhältlich, wenn man aber mehrere davon hat dann lässt sich damit sogar auch ein stylishes Wand-Muster gestalten. Und das hat gleich noch einen Vorteil: die Wäsche kann gleich nach Farben oder Wascharten getrennt werden. So gewinnt das Zimmer einen echten Hingucker und der Benutzer spart auch noch Zeit, die normalerweise für’s Wäschesortieren drauf geht.

Polyp Wäschekorb; Quelle: http://www.stylinrooms.de

Die kreative Erfinderin Helene Steiner hat sich schon immer mit Alltagsproblemen auseinandergesetzt und innovative Lösungen dafür gesucht. Für sie gibt es kein Problem, für das es nicht auch eine clevere Lösung geben könnte. Also versucht sie praktische Dinge des Alltags in ansprechendem Design und trotzdem auch noch funktionsfähig zu gestalten. Mit Erfolg wie man sieht! Sie ist dafür auch sogar mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden.

Wäschekörbe, die an der Wand hängen und auch noch funktionieren – darauf muss man erstmal kommen. Den Funktionstest haben die Körbe auf jeden Fall schon bestanden und vielleicht trifft man ja mal im nächsten Badezimmer auf die dekorative Wandgestaltung. Wir warten mit Spannung auf weitere Erfindungen dieser kreativen Designerin!

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