Nov 252015
 

Während andernorts noch grüne Business-Ideen gesucht werden, ist gerade eben die beste Burgenländische Innovation 2015 gekürt worden. Die Neutaler Firma FT-Tec überzeugte die Jury und konnte mit dem lebensrettenden Sicherheitssystem „Sea Angel“ den 1. Platz erringen.

Klein, aber oho! www.seaangel.at

Mann über Bord
Sea Angel wird an Schwimmwesten montiert und aktiviert sich automatisch, wenn diese aufgeblasen wird. In Folge sendet Sea Angel Funksignale aus, die Schiffen mit dem Identifizierungssystem AIS das Orten der Person ermöglicht, sodass eine Rettung schneller als bisher erfolgen kann. Das Signal selbst besitzt eine Reichweite von etwa 18 Kilometern, was 10 nautischen Meilen entspricht.

Im Prinzip ist FT-Tec zwar mit diesem Sender nicht der erste am Markt, aber die Vorteile von Sea Angel bestehen in seinen kleinen Abmessungen, die ein Anbringen an Schwimmwesten erheblich erleichtern. 62mm klein ist der Sea Angel und sendet über einen Zeitraum von 96h das Funksignal, wobei Lichtblitze zusätzlich an der Gehäusefront abgegeben werden.

Im Mai wurden übrigens bereits die ersten Personen mittels Sea Angel gerettet. Alle Mitglieder der 6-köpfigen Crew eines Segelbootes konnte innerhalb weniger Minuten nach Aussendung des Notsignals gerettet werden.

Aug 202015
 

Quelle: www.sfg.at

Der Fast Forward Award hat sich längst als wichtiger Innovationspreis in Österreich etabliert. Als offizieller Wirtschaftspreis des Landes Steiermark werden Jahr für Jahr innovative Projekte, Produkte wie auch Dienstleistungen ausgezeichnet. In diesem Jahr haben sich 128 Unternehmen und Forschungseinrichtungen für diesen Wettbewerb empfohlen, inzwischen stehen für jede Kategorie die drei Nominierungen fest.

In den kommenden Wochen werden die selektierten 15 Projekte der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Eine Expertenjury aus 25 Personen wird jedoch am Ende über die Sieger entscheiden, die schließlich am 15. September im Rahmen der Veranstaltung „Innovation. Animation. Emotion“ in der Grazer Seifenfabrik ausgezeichnet werden.

Kategorie: Kleinunternehmen
Die drei Nominierten in dieser Kategorie sind die insort GmbH, smaXtec animal care sales und TAGnology RFID GmbH.

Das Unternehmen insort GmbH nimmt es ganz genau. Als Spezialist für die Erkennung von Lebensmittelqualität punktet die Firma mit optischen Messsystemen, die schon am Förderband Inhaltsstoffe diverser Rohprodukte wie Obst und Gemüse erfassen. Der Sherlock Food Analyser weiß genau, etwa welchen Zucker- oder Stärkegehalt das Lebensmittel besitzt und kann so bereits beim Wareneingang einzelne Produkte sinnvoll nach diversen Kriterien einordnen.

Wissen, was drin steckt. Quelle: www.insort.at

smaXtec widmet sich der Kuh. Konkret hat die Firma ein spezielles, kompaktes Gerät voller Sensoren entwickelt, das im Pansen der Kuh überwacht wie gesund das Tier ist. Die ermittelten Daten werden per Funk an einen Server übertragen, der bei auffälligen Werten sofort Verantwortliche kontaktiert. So kann Tieren schnell geholfen werden.

In regelmäßigen Abständen ist sie notwendig: die Wartung an Autos, Zügen oder auch Flugzeugen. Bislang informierten Plaketten wann die nächste Inspektion notwendig ist. In der Realität sind diese jedoch oft derart verschmutzt, dass sie kaum oder eben nicht mehr lesbar sind. TAGnology umgeht dieses Problem mittels „Near Field Communication„, sodass wichtige Informationen problemlos per Handy lesbar sind. Dafür sorgt ein nur 4mm kleiner Sender, der plan in alle Metallteile eingearbeitet werden kann.

Dez 012014
 

Sie schauen in die Röhre
Nein, Marko Taferner und Michael Huainig fernsehen nicht aus Leidenschaft, sie kümmern sich darum, dass Beschädigungen in Rohrleitungen schnell und einfach erkannt werden. Mit ihrem Pipe Inspektor navigieren sie durch Rohre und kommen Lecks schnell auf die Schliche. Der Pipe Inspektor selbst gestaltet sich dabei sehr schnittig, da er wie ein Torpedo gestaltet mit einer kabellosen Rohrkamera ausgestattet ist. Grund genug dieses innovative Produkt mit dem Kärntner Innovationspreis auszuzeichnen!

 

Zwei Jahre lang haben die beiden mit ihrem Team am Pipe Inspektor getüftelt, der überdies auch hören kann und Lecks in bis zu 50 Kilometer langen Wasserleitungen findet. Der batteriebetriebene Pipe Inspektor kann überdies ebenso Druckaufzeichnungen über die gesamte Rohrlänge sammeln oder auch Trübungsgrad oder Temperatur feststellen. Mittlerweile sind die beiden mit ihrer Firma MTA international tätig. Verhandlungen mit der Mongolei sind beispielsweise ebenso in Gange, wo Fernwärmeleitungen kontrolliert werden sollen. Unter dem Firmengelände selbst ist sozusagen ein Testgelände angelegt. In 2,5 Kilometer langen Rohrleitungen können verschiedenste Rohrbrüche simuliert werden: weitere Optimierungen am Preisträger sind somit nicht ausgeschlossen 😉

Jun 232014
 

PVC oder Polyvinylchlorid findet vor allem als Grundstoff für Fensterprofile, Rohre oder etwa Fußbodenbeläge Verwendung. Der Kunststoff selbst wird jedoch erst durch Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren weich und formbar und in Folge für verschiedenste Anwendungen interessant. Zusatzstoffe wie das giftige Bisphenol A stellen dabei unliebsame Belastungen dar.

Maximilian-Tobias Sacherer, dessen Leidenschaft der Chemie gilt, suchte nach alternativen Antioxidanzien, durch deren Beigabe zumindest die Menge an krebserregendem Bisphenol A in PVC reduziert werden kann. Im Zuge seiner Untersuchungen hat der 19-jährige HTL-Absolvent 38 Lebensmittelchemikalien theoretisch untersucht. Nach seinen Berechnungen nahm er 18 Stoffe noch im Labor unter die Lupe und führte verschiedene Tests durch.

Innovationspreis für Sacherer. Quelle: www.kleinezeitung.at

„Es folgten fünf Monate Freibewitterungstest bei der Henelit, erklärt Sacherer. Neben dem Farben- und Lackhersteller unterstützte ihn außerdem Chemson in Arnoldstein. Insgesamt investierte der junge Forscher etwa eineinhalb Jahre in sein Projekt, das ihn auch während Ferienzeiten beschäftigte. Die Resultate am Ende überraschten Sacherer schließlich selbst positiv: „Ursprünglich wollte ich sehen, ob ich die Bisphenol A-Konzentration verringern kann. Dass man es ersetzen kann und der Kunststoff dann sogar noch bessere Beständigkeit hat, war  ziemlich unerwartet.“

Mittlerweile ist seine Entdeckung patentiert und hat den 19-jährigen darin bestärkt sich in Zukunft der Chemie zu widmen. Zunächst gilt es jedoch den Zivildienst abzuleisten bevor das Chemiestudium in Graz beginnt. Wir wünschen dem jungen Tüftler viel Erfolg!

Jan 202014
 

Schallschutzplatten – zugegeben, an und für sich klingen diese nicht sexy. Vor dem geistigen Auge treten relativ unansehnliche Rechtecke vor Augen, die im Idealfall möglichst verdeckt – blickneutral – verbaut werden. Mit diesem eher tristen Dasein ist nun Schluss, zumindest wenn von Schallschutzpaneelen der Firma Organoid Technologies GmbH die Rede ist. Die 3D-Akustikpaneele der jungen Firma punkten mit einzigartigem Naturdesign, sodass man sich wünscht sie möglichst gut sichtbar zu integrieren!

Faszinierende Formlandschaften, Quelle: www.organoids.com

Was bedeutet bitte Naturdesign?
Organoid verwendet vor allem natürliche Materialien, wobei in der Produktion sieben verschiedene, ökologisch unbedenkliche Bindemittel zum Einsatz kommen – drei davon biologisch abbaubar. Die Gestalt der 3D-Akustikpaneele ist dabei so abwechslungsreich, dass kaum ein Wunsch offen bleibt. Interessante Reliefstrukturen geben spannende Licht- und Schattenlandschaften wider. Die haptische Gestaltung lädt zum Nähertreten ein. Äußerst vielfältig präsentiert sich ebenso die Oberflächenbeschaffenheit, die mit unterschiedlichsten Materialien beschickt ein mannigfaltiges Gesicht trägt. Blätter, Blüten, Fasern und auch Blumenstengel werden mittels spezieller Technik auf Trägermaterialien wie Hanfschäben-Platten aufgebracht. Farbenspiele treten etwa mit Almrosen- oder auch Kürbisblätter auf. Neben dem neuen Wohlgefühl, das durch den offensichtlichen Einzug natürlicher Materialien geschaffen wird, bestechen die Organoid-Paneele überdies mit weiteren Sinneseindrücken. So ist es nicht ungewöhnlich, wenn beispielsweise feiner Rosenduft verströmt.

Ein kleiner Auszug der Materialvielfalt. Quelle: www.organoids.com

Ganz nebenbei besitzen die 3D-Akustikpaneele sehr gute Schall-Absorptionswerte über den gesamten Frequenzbereich. Untersuchungen der Universität Innsbruck offenbarten eine Schallreduktion von mehr als 90%. Darüber hinaus werden die Organoid-Platten natürlich gesetzlichen Ansprüchen in Bezug auf Emissionsfreiheit und Entflammbarkeit vollkommen gerecht. Die optimale Verbindung aus Funktion und Optik überzeugte auch beim Innovationspreis 2013. Hier durfte sich die Firma Organoid Technologies GmbH über den Sieg in der Kategorie „Bestes Konzept“ freuen – übrigens nur ein Beispiel für eine der vielen Auszeichnungen, welche dieses Produkt bereits erhalten hat.

Sep 192013
 

Es werden die spannendsten Produkte wie auch innovativsten Ideen und Projekte gesucht – wie jedes Jahr werden im Rahmen des futurezone Awards neueste Entwicklungen ausgezeichnet und zwar nicht ausschließlich von einer offiziellen Jury, nein, auch die Leser bestimmen mit, sodass der Preis sozusagen ein Feedback verschiedenster Perspektiven darstellt.

Die Leiterplatte als Inspiration für die Trophäe, foto: Franz Gruber Quelle: futurezone.at

Bis zum 27. September kann in insgesamt 13 Kategorien eingereicht werden. Die Beiträge selbst werden – wie könnte es bei diesem Preis auch anders ein – elektronisch per Mail gesandt und zwar via award@futurezone.at mit der entsprechenden Kategorie in der Betreffzeile. Im Anhang sind jeweils die Produkt- bzw. Projektbeschreibungen als pdf wie auch hochauflösendes Bildmaterial im jpg-Format anzugeben. Vor allem technik-affine Leser schätzen dabei die sieben Produktgruppen, die sich wie folgt gestalten:

1. Smartphone
2. Tablet
3. Audio
4. Digitalkamera
5. Notebook
6. Flat-TV
7. Smart Inventions (innovative, marktreife Produkte)


Die sechs Sonderkategorien:

  • österr. Start-Up 2013 – powered by Kapsch
  • österr. App 2013 – powered by ORF-TVthek
  • österr. Game 2013 – powered by FH Technikum Wien
  • österr. Innovation 2013 – powered by Philips
  • M2M-Award 2013 – powered by T-Mobile
  • Robotik-Award 2013 – powered by Festo

Nach der Einreichungsphase wählt die Redaktion die zehn besten Einreichungen pro Kategorie, sodass ab dem 2. Oktober 2013 die Online-Abstimmung beginnt. Beinahe einen Monat lang, bis zum 31. Oktober, haben die Leser Zeit ihre Top 3 zu nennen. Gleichzeitig fällt auch eine Fachjury ihr kritisches Urteil. Aus den Ergebnissen beider Abstimmungen ergibt sich schließlich der Sieger der jeweiligen Kategorie, der sich am 14. November bei der feierlichen Gala über den futurezone Award 2013 freuen darf.

Sep 132013
 

Der Innovationspreis, Quelle: www.sfg.at

Die Steiermark sprudelt nur so vor Ideen – das zeigt sich im Zuge der Verleihung des Fast Forward Awards stets aufs Neue. Im Rahmen des Innovationspreises werden alljährlich die besten Ideen steirischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen ausgezeichnet. Erst gestern wurden dabei die besten Innovationen des Jahres 2013 gekürt.

In der Kategorie Kleinstunternehmen überzeugten die „kompostierbaren Netzschläuche aus Buchenholz-Zellulose“ des Verpackungszentrum Graz, über die wir bereits gebloggt haben. Die Inhaberin Susanne Meininger freute sich nach dem Gewinn des Energy Globe Styria auch diesen Award überreicht zu bekommen. Die biologischen Verpackungen helfen den Müllberg deutlich zu reduzieren. Allein REWE vermeidet durch die umweltfreundliche Verpackung jährlich 3,2t Plastik. Doch die innovativen Netze aus Naturfasern eignen sich ebenso als Netze für Strohballen, Hagelschutz, Böschungssicherung, …

Bei Kleinunternehmen errang Guger Technologies OG mit „mindBEAGLE – CONSCIOUSNESS ASSESSMENT & COMMUNICATION“ den Sieg. Das Projekt ermöglicht es durch Messung von Gehirnimpulsen im Rahmen verschiedener Aufgabenstellungen den Status von Komapatienten zu diagnostizieren. Bei Komapatienten können zwei Bewusstseinsstufen identifiziert werden. Jene, bei welcher Patienten die Umwelt nicht wahrnehmen und nicht mit ihr kommunizieren, und jene, welche Ihre Umwelt sehr wohl wahrnehmen, jedoch nicht die Möglichkeit besitzen sich auszudrücken. Fehldiagnosen haben hier fatale Auswirkungen. mindBEAGLE ermöglicht es, dass durch Konzentration auf bestimmte Körperstellen in Verbindung mit einem Brain-Computer-Interface etwa „ja“ oder „nein“ ausgedrückt werden kann.

Moderator Gregor Withalm, SFG-GF Burghard Kaltenbeck, Matthias Zeintlinger, Rupert Ortner und Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann. Quelle: www.sfg.at

Über den Sieger der Kategorie „mittlere Unternehmen“ haben wir auch bereits im Blog berichtet. Es handelt sich nämlich um die INNOFREIGHT Speditions Gmbh, die mit „InnoWaggon“ einen leichteren Containertragwagen entwickelt hat, der trotzdem eine höhere Tragfähigkeit im Vergleich zu gängigen Lösungen besitzt. Zudem zeichnet sich der Waggon durch die mögliche Kombination mit verschiedenen Containern durch seine hohe Flexibilität aus.

Wir gratulieren und setzen am Montag die Siegerserie fort!

Jul 262013
 

Innovationsskulptur für die Preisträger: entworfen von Helmut und Nicole Schmid, Fotograf: Puch Johannes Fotocredit: KWF/Johannes Puch

„Ausgezeichnet werden Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, die ein Unternehmen entwickelt und bereits auf den Markt gebracht hat. Es müssen zumindest erste Erfahrungen über die Auswirkungen vorliegen“, beschreibt KWF Vorstand Sandra Venus die Anforderungen an potentielle Teilnehmer. Wie der Name des Preises bereits vermuten lässt, muss bei teilnehmenden Firmen entweder der Firmensitz selbst oder die Betriebsstätte, aus der die Innovation stammt, im Land Kärnten situiert sein. Die vier Kategorien des Wettbewerbs gliedern sich in Kleinst-, Klein-, Mittel- und Großunternehmen.

Der Award selbst ist mit einem Preisgeld von €58.000 dotiert und da die Einreichfrist mit 12. September 2013, 12 Uhr festgesetzt ist, bleibt noch genügend Zeit die entsprechenden Unterlagen einzureichen – und  zwar per elektronischem Einreichformular. Wichtige Aspekte für die Jury stellen neben der Neuheit des Produktes, der Dienstleistung bzw. des Verfahrens ebenso in deren/dessen Nutzen und zwar für Anwender wie auch Kunden. Zudem wird der Schwierigkeitsgrad der Entwicklung selbst ebenfalls berücksichtigt.
Der Preis selbst soll Kärnten als innovativen Wirtschaftsstandort hervorheben und erfolgreiche Neuentwicklungen entsprechend würdigen wie auch gleichzeitig einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Drei der Preisträger qualifizieren sich übrigens automatisch zum „Staatspreis Innovation„. Zusätzlich wird jeweils ein Preisträger am Sonderpreis „Econovius“ und „VERENA powered by VERBUND“ teilnehmen.

Die feierliche Gala wird schließlich am 21. November 2013 um 18 Uhr im Casineum Velden stattfinden, wobei durch die Präsenz des ORF-Landesstudio Kärntens mediale Präsenz garantiert ist.
Haben Sie Interesse am Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten?
Erfahren Sie mehr auf der entsprechenden Seite der Ausschreibung.

Mai 312013
 

Es geht wirklich schnell: kaum entgleitet der Türgriff, knallt diese laut zu. Auch in der Küche passiert es schnell, dass die Schublade unsanft zurückfährt. Bleibt zu hoffen, dass der Koch nicht schreckhaft ist 😉

Gratulation an: (v.l.n.r.) Claus Hämmerle, Bernhard Krammer und Klaus Brüstle! Quelle: www.derstandard.at/sussitz

Keine Fans lautstarker Auftritte sind drei Tüftler aus Vorarlberg, die nach einigem Forschen ein revolutionäres Scharniersystem entwickelt haben, das mittlerweile beinahe in sämtlichen Küchen Einzug gefunden hat. Claus Hämmerle, Bernhard Krammer und Klaus Brüstle fanden ihren Lösungsansatz indem sie sozusagen einen Blick über den Tellerrand warfen. Massive Autotüren schließen nämlich dank des hydraulischen Öls vergleichsweise leise.
Im nächsten Schritt setzten die drei Forscher der Firma Blum ihre ganze Kreativität ein, diesen Ansatz für den effektiven Einsatz in der Wohnung zu nützen. Zeichnete sich in einer ersten Produktgeneration die Dämpfleistung noch vergleichsweise gering aus, konnte diese bei der auf das Scharnier aufsetzbaren Kartusche bereits ordentlich gesteigert werden. Inzwischen existiert bereits eine optimierte dritte Generation, die mittlerweile in das Scharnier integriert ist.

Die drei Produktgenerationen: von der ersten (rechts unten) bis zur optimierten dritten (links) Produktreihe, Quelle: www.derstandard.at/sussitz

Für ihre Innovationsleistung wurden Hämmerle, Krammer und Brüstle jetzt mit dem europäischen Erfinderpreis ausgezeichnet. Der Erfolgslauf der Leisetreter begann mit dem Einzug in Kücheneinrichtungen, die 2005 gleichzeitig mit der Patenterteilung stattfand.

Dieser Tage hat sich die Firma Blum bereits zum siebtgrößten Familienunternehmen Österreichs gemausert. Faktoren, welche bei dieser Erfindung besonders hervorgehoben worden sind, ist zum einen der große Nutzen im täglichen Leben wie auch der nachhaltige Erfolg, wobei die Produktion nach wie vor in Österreich stattfindet. Auf den verdienten Lorbeeren will sich die Firma jedoch nicht ausruhen und investiert deshalb etwa vier Prozent des Umsatzes wieder in Forschung und Entwicklung.

Wir möchten den drei Vorarlberger Forschern herzlich zu ihrer Erfindung gratulieren, die inzwischen seit geraumer Zeit dazu beiträgt den unnötigen Lärmpegel in den eigenen vier Wänden zu reduzieren, damit Nerven zu schonen und unseren Wohnkomfort zu erhöhen! Danke schön!

Mai 282013
 

Nachdem Ronald Jaklitsch vergebens nach überzeugenden Lautsprechern für seine Hi-Fi-Surroundanlage suchte, die seinen Anforderungen genügten, machte er sich gemeinsam mit der Porzellankünstlerin Anne Wolf schließlich selbst ans Werk. Bis die Produkt- und Designentwicklung den eigenen Ansprüchen letztlich genügten, waren bereits zwei Jahre intensiver Arbeit investiert – doch dann war auch endlich die Geburtsstunde der ersten Generation an Kugellautsprechern aus Porzellan gekommen.

mo-speaker ©Martin Moravek, Quelle: www.ots.at

Die mo°sound Lautsprecher können sich auf jeden Fall sehen lassen. Alleine ihr Design spricht bereits eine klare Sprache – die Optik überzeugt. Darüber hinaus genügt auch die technische Ausführung höchsten Kriterien. Ein weiterer Pluspunkt besteht darin, dass die mo°sound Lautsprecher nach wie vor in Europa gefertigt werden. Mit der Serienreife startete schließlich der europaweite Vertrieb.

Quelle: www.mo-sound.com

Das außergewöhnliche Audiokonzept wurde Ende 2012 zudem mit dem Innovationspreis der Wiener Wirtschaftskammer ausgezeichnet. Ronald Jaklitsch weiß um die Qualität seiner Kugellautsprecher: „mo-speaker sind kleine Lautsprecher mit großem Klang. Die nun eingesetzten Lüsterglasuren Gold und Platin auf der Porzellankugel erzeugen einen exklusiven Effekt, die Spiegelung ist brillant.“

Ein großer Vorteil der mo-speaker liegt in ihrer Kugelform, die durch die Vermeidung von parallelen Wänden, Ecken und Kanten ein akustisch optimales Lautsprechergehäuse bildet. Das Gehäuse wiederum besteht aus 5mm Hartporzellan, das praktisch schwingungsfrei und darüber hinaus kratz- und temperaturunempfindlich ist.

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