Mai 252017
 

Für viele Nutzer hat das Smartphone die Digital- oder Analogkamera als Fotoapparat abgelöst. Die verbauten Kameras sind kompakt und mittlerweile äußerst leistungsfähig. Alles können Sie jedoch von Hause aus nicht. Deshalb stellen wir einige Gadgets für Smartphone-Kameras vor, die diese um interessante Zusatzfunktionen erweitern.

Nass und Dunkel? Kein Problem

Wer sein Telefon für abenteuerlichere Dinge nutzen will als für Food-Pics und Selfies, sollte einen Blick auf die Produkte der US-Firma Hitcase werfen. Der Hersteller hat sich nämlich auf Handyaccessoires spezialisiert, die fragilen Smartphone-Kameras die nötige Widerstandsfähigkeit für den Outdoor-Einsatz verleihen – und die Bildqualität verbessern. Das Sortiment reicht von speziellen mehrteiligen Glaslinsen, die das Sichtfeld der Kamera erweitern, bis zu Cases, die diese Linsen und das dazugehörige Smartphone so gut vor Wasser schützen, dass ein handelsübliches iPhone Tauchgänge in bis zu 10 m Tiefe schadlos übersteht.

Für alle, die einmal Fotos aus einer ungewöhnlichen Farbperspektive schießen wollen, ist FLIR One das passende Gadget. Der kleine Ansteckkasten für Android- und iOS-Smartphones enthält nämlich zwei Kameras, mit denen sich Wärmebildaufnahmen anfertigen lassen. Dadurch ist es möglich, seine Umgebung selbst in absoluter Dunkelheit durch den Smartphone-Bildschirm zu sehen und so zum Beispiel Bilder von nachtaktiven Tieren zu schießen, die man sonst gar nicht vor die Linse bekommen würde.

Analog ist auch schön

So richtig zur Geltung kommen die fertigen Unterwasser-Infrarot-Aufnahmen aber nicht in digitaler Form auf dem Smartphone-, PC- oder Fernsehbildschirm, sondern ganz klassisch als gedrucktes Foto – vorausgesetzt, die Qualität stimmt. Wer zu Hause selbst drucken möchte, braucht dafür einen hochwertigen Tintenstrahldrucker (diese Drucker sind in puncto Farbintensität ihren Laser-Kollegen noch immer eine Spur voraus) nebst speziellem Fotopapier. Ist eine solche Ausstattung nicht vorhanden, kann man sich seine Bilder auch bei Onlineanbietern wie BIPA Fotoshop in hoher Qualität ausdrucken lassen.

Wer nicht abwarten kann, bis die Tinte getrocknet ist und seine Fotografien am liebsten sofort in den Händen halten will, kann sich für den Outdoor-Einsatz das Gadget instax Share anschaffen. Dabei handelt es sich um einen kleinen, portablen und batteriebetriebenen Fotodrucker. Er wird vom Smartphone drahtlos per App angesteuert und druckt kreditkartengroße Farbfotos in wenigen Sekunden aus. Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht, der Hersteller ruft knapp 180 Dollar (zuzüglich Auslandsversand) für den Minidrucker auf. Inspektor Gadget würde das Gerät aber sicherlich ebenso gefallen wie die Möglichkeit, Unterwasserfotos oder Aufnahmen in absoluter Dunkelheit zu schießen.


Bildrechte: Flickr Samsung Galaxy K Zoom Kārlis Dambrāns CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Okt 122015
 

Quelle: Österreichisches Patentamt, PATVAL

Patente schützen geistiges Eigentum, doch ob das derzeitige System noch zeitgemäß ist, bezweifeln etliche Experten. Vielmehr wird vermehrt eine Überarbeitung des derzeitigen Systems gefordert, da es zu starr ist, die Schutzfunktion nur mehr unzureichend erfüllt und dabei Innovationen kleinerer Unternehmen blockiert.

„Die prinzipielle Idee hinter dem Patentsystem ist, dass man einwilligt, etwas zu veröffentlichen, an dem man gearbeitet hat. Dafür bekommt man Schutzrechte. Alle anderen können dann von dem veröffentlichten Wissen profitieren und weitere Innovationen entwickeln. Es ist aber relativ offensichtlich, dass dieser Bereich zulasten des Schutzteils zurückfällt“, schildert Alexander Degelsegger vom Zentrum für Soziale Innovation (ZSI).

Kernpunkt der Kritik ist, dass noch immer nicht klar bewiesen ist, dass Patente einen positiven, anhaltenden Effekt auf Innovationen haben wie ZSI-Experte Dieter Lampert erklärt. Zwar gab es positive Effekte in manchen Sektoren, aber allgemein betrachtet trifft diese Aussage nicht unbedingt zu. Letztlich stellen Patente als Transportmittel für Wissen „unhandliche“ Elemente mit großem Suchaufwand dar. Lampert gibt an: „Das passiert auf anderer Ebene – etwa im Internet – viel schneller, viel unkomplizierter und viel besser verwertbar als durch Patente. Patente sind kodifiziertes Wissen. Und das wieder zu internalisieren braucht wieder extrem viel Wissen – nicht nur technisches, sondern auch rechtliches.“

Patente gewährleisten das exklusive Recht auf Wissen für einen bestimmten Zeitraum, wobei hier das Allgemeinwohl mit dem Wohlergehen einer Firma im Widerstreit stehen. Ebenso stellen etwa etablierte Unternehmen ganz andere Anforderungen an Schutzrechte als etwa Start-Ups. Während etablierte Unternehmen vor allem an einem umfassenden Schutz interessiert sind, ist für junge Unternehmen auch aufgrund sich schnell ändernder Marktsituationen ein offenes System attraktiver. Wiederum gilt jedoch: das trifft nicht unbedingt auf alle zu. Somit gestaltet es sich äußerst schwierig mögliche Adaptionen vorzustellen, die für sämtliche Akteure zufriedenstellend sind.

Viele Seiten, viele Ansichten – Fakt ist, mögliche Änderungen und Anpassungen sind derzeit noch lediglich Gedankenspiele. Bis man sich auf eine Linie geeinigt hat, wird noch etliche Zeit verstreichen, falls denn eine gute Lösung für sämtliche Parteien gefunden werden kann. Ein Artikel zum Thema

Jan 212013
 

Mehr Sport!

Quelle: www.ispo.com

Das ist mit Sicherheit einer der Hauptvorsätze im neuen Jahr (so auch der meinige…). Welche Sportart dabei gerade für einen selbst die richtige ist, gilt es herauszufinden, wobei im Vorfeld zunächst der innere Schweinehund zu besiegen ist…
Sport ist auch das Thema der ISPO MUNICH, die in diesem Jahr vom 3. bis 6. Februar über die Bühne geht. Auf der internationalen Leitmesse für das Sport-Business treten regelmäßig interessante Neuentwicklungen und Innovationen in Erscheinung.

Mehr als 2.300 internationale Aussteller präsentieren die neuesten Trends aus den Bereichen Outdoor, Ski, Action und Performance Sports! Dieses tolle Angebot nehmen jedes Mal mehr als 80.000 Besucher wahr, die auf der Messe die beeindruckendsten Neuigkeiten entdecken.

Dieses Mal gibt es ebenfalls einen neuen Bereich in Halle C2: das ISPO Textrends Forum. Hier werden die Trends und Innovationen aus dem textilen Basissektor – Stoffe, Membranen, Zipper, … – präsentiert. Für Schnellentschlossene gibt es noch für einige Zeit ein spezielles Angebot, denn wer Online Besucher Tickets bestellt, spart über 37 Prozent. Sämtliche Infos rund um die Messe gibt es auf www.ispo.com

Also nicht verpassen und ab nach München. Viele tolle Produkte warten darauf unter die Lupe genommen zu werden.

 

Okt 232012
 

Wir, die Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH mit Zweigniederlassung in Österreich, casten ab sofort wieder neue PraktikantInnen im Bereich Marktanalyse und Research für den Standort Salzburg!

Seit über 10 Jahren gehören wir zu den Pionieren im Bereich Patentmarketing. Wir überprüfen die Neuheit und Machbarkeit von Ideen, entwickeln praxisorientierte Lösungen und Konzepte zur Patentverwertung und unterstützen unsere Klienten aktiv bei der Lizenzierung und Vermarktung von Erfindungen und Schutzrechten.

Ab sofort suchen wir engagierte, dynamische PraktikantInnen für mindestens 30 Stunden oder Vollzeit (bevorzugt) für mindestens 3 Monate.

Folgende Aufgaben gehören bei uns zu deinem täglichem A und O:

  • Informationsbeschaffung, Recherche und Analyse von Märkten, Branchen und Unternehmen
  • Neuheitsrecherche und Konkurrenzanalyse im Internet und in Datenbanken (nach Produkten und Schutzrechten)
  • Erarbeitung von Suchstrategien
  • Identifikation von Zielfirmen
  • Aufbereitung und Durchführung der Vermarktungsstrategie
  • Nach Absprache diverse Presse und Marketingarbeiten

Das bringst du ein:

  • Affinität für die Bereiche Internet und Online Research
  • Gute Englischkenntnisse für anfallende Übersetzungsarbeiten
  • Teamfähigkeit, Engagement, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Genauigkeit, analytisches Denken, journalistische Kenntnisse von Vorteil
  • Versierter Umgang mit Microsoft Office
  • Unternehmerisches Denken und Handeln

Du wirst sowohl zur Unterstützung unserer laufenden Projekte eingebunden, als auch mit eigenständigen Aufgaben betraut.
Wir bieten dir die Möglichkeit, begleitend zu deinem Studium Erfahrungen in einem praxisorientierten Berufsumfeld sammeln zu können.

Hast du den nötigen “Erfindergeist”?
Dann setz dich an deine Bewerbungsunterlagen (Anschreiben+Lebenslauf)
und ab damit an:

Kontaktdaten
Mag. Florian Strobl, Head of Research
email: strobl@erfinder.at
Phone: 0662 243301-11

Firma:
Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH
Zweigniederlassung Österreich
Innsbrucker Bundesstraße 54
A-5020 Salzburg

Dienstort: Innsbrucker Bundesstraße 54, 5020 Salzburg
Dienstbeginn: ab sofort
Gehalt (€/h): Praktikumsentschädigung
Job-Bezeichnung: Praktikum im Bereich Marktanalyse und Research
Arbeitsverhältnis: mind. 30 Stunden, bevorzugt Vollzeit

Jan 132012
 

Wir, die Fa. erfinder.at Patentverwertungs GmbH mit Sitz in Berlin und Salzburg, casten ab sofort wieder neue PraktikantInnen im Bereich Marktanalyse, Research und Marketing für den Standort Salzburg!

Seit über 10 Jahren gehören wir zu den Pionieren im Bereich Patentmarketing. Wir überprüfen die Neuheit und Machbarkeit von Ideen, entwickeln praxisorientierte Lösungen und Konzepte zur Patentverwertung und unterstützen unsere Klienten aktiv bei der Lizenzierung neuer Innovationen und Schutzrechte.

Ab sofort suchen wir zwei engagierte, dynamische PraktikantInnen für mindestens 25 Stunden oder Vollzeit (bevorzugt) für mindestens 3 Monate.

Folgende Aufgaben gehören bei uns zu deinem täglichem A und O:
* Erfindungen auf dem Weg zum Markt begleiten
* Marktanalyse und Neuheitsrecherche im Internet (nach Produkten und Schutzrechten)

* Aufbereitung und Durchführung der Vermarktungsstrategie
* Pressearbeit
* Befragungen zu neuen Erfindungen in Foren
* Recherche nach potentiellen Lizenznehmern

Das bringst du ein:

* Affinität für die Bereiche Internet und Online Marketing

* Gute Englischkenntnisse für anfallende Übersetzungsarbeiten

*Teamfähigkeit, Engagement, Selbstständigkeit

Du wirst sowohl zur Unterstützung unserer laufenden Projekte eingebunden, als auch mit eigenständigen Aufgaben betraut. Wir bieten dir die Möglichkeit, begleitend zu deinem Studium Erfahrungen in einem praxisorientierten Berufsumfeld sammeln zu können.

Hast du den nötigen “Erfindergeist”?

Dann setz dich an deine Bewerbungsunterlagen und ab damit an:

Firma: erfinder.at Patentverwertungs GmbH
Dienstort: Innsbrucker Bundesstraße 54, 5020 Salzburg
Dienstbeginn: ab März
Gehalt (€/h): Praktikumsentschädigung
Job-Bezeichnung: PR/Marketing Praktikum
Arbeitsverhältnis: Mindestens 25 Stunden, bevorzugt Vollzeit
Job-Art: Sonstiges

Kontaktdaten

Name Mag. Florian Strobl
eMail strobl@erfinder.at
Phone 0662 243301-11
Jan 102012
 

Das Jahr 2012 hat begonnen und es heißt wieder neues Jahr – neues Glück! Natürlich haben wir für euch auch in diesem Jahr einiges vor und daher will ich euch gleich zu Jahresbeginn unsere neue Inhouse-Ausstellung vorstellen. Könnt ihr euch noch dran erinnern, was vorher war? Richtig – das DDR Museum Berlin und damit Erfindergeschichten aus der Vergangenheit. Die DDR ist Geschichte, jetzt hält im „Museum für zukünftige Erfindungen“ wieder die Moderne Einzug. Diesmal ist „The Next Generation“ am Zug. Computerspiele, spannende Animationen, coole Games und ein freches Roll-Up: gezeigt werden einige der besten Projekte vom u19 Create Your World contest 2011, im Rahmen des Ars Electronica Festivals in Linz, bei dem auch der Erfinderladen zu Gast war. Und so kommt es, dass einige dieser kreativen Innovationen nun für kurze Zeit, von Linz nach Salzburg übersiedelt sind.

Bis Ende Jänner könnt ihr euch die Gewinnerprojekte des diesjährigen PRIX ARS ELECTRONICA u19 Create Your World, bei uns anschauen. Kreativität, Nachhaltigkeit und der Spaß etwas Neues zu schaffen, standen bei diesem Wettbewerb an oberster Stelle. Herausgekommen sind interaktive Produkte, die von Kindern und Jugendlichen kreiert wurden und zum Ansehen und Mitmachen einladen.

Frei nach dem Motto „einfach genial“ haben wir sogar die Original-Papparchitektur der diesjährigen Ars Electronica ins Museum gebracht. Simpel und doch sehr kreativ. Aber nicht nur das! Stellt euch mal vor ihr steht im Erfinderladen und auf einmal sagt eine Stimme: „Kumm a moi her, mir is fad – magst mit mir Schere, Stein, Papier spielen?“ Urheber ist ein sprechendes Roll-Up, das mit dem Besucher in Kontakt tritt und manchmal sogar ganz schön frech ist, wenn man ihm zu nahe kommt. Schließlich schaut man ja mit den Augen und nicht mit den Händen! Es ist Teil des Projektes „Weltherberge Schulhaus“, das mit dem Jugendhauptpreis, der Goldenen Nica, ausgezeichnet wurde. Schüler der HBLA für Künstlerische Gestaltung Linz und HTBLA Leonding haben gemeinsam ein Projekt geschaffen, bei dem es um die Begegnung mit dem Anderen, dem Fremden geht. Möbelstücke und Gegenstände erzählen Geschichten, Gefühle und Gedanken von unterschiedlichen Personen.

Das ist aber noch längst nicht alles! Eine coole Bike-Map iPhone-App, eine Computergrafik, welche die Rettung eines kranken Baumes darstellt sowie WiSoMe (Wind and Solar Power Measurement), ein Projekt von drei Salzburger HTL-Schülern, die sich Gedanken zum Thema alternative Energie gemacht haben, sind ebenso zu sehen. Vorbeikommen lohnt sich!

Übrigens: wer selbst kreativ arbeitet und noch unter 19 ist, der kann sich dieses Jahr den Preis holen. Infos gibt’s hier.

Nov 212011
 

Innovationskongress.at/Weichselbraun

Wie wir euch vergangene Woche bereits berichtet haben, fand am 17.11. und 18.11 der Innovationskongress in Villach statt. Unsere Marketingleiterin Stefanie Flöck nahm auch an der Blogparade teil, zu der die Verstalter des Kongresses aufgerufen hatten. Mit Erfolg! Sie war eine von drei glücklichen Gewinnern, die mit ihrem Beitrag eine Eintrittskarte geschenkt bekamen. Ihre Freude war groß, meine noch größer, denn als gebürtige Kärntnerin ließ sie mir, Bettina Lurz, den Vortritt.

So kam es also, dass ich einen Tag in Villach verbrachte, genau genommen im Congress Center umgeben von internationalen Experten aus den Bereichen Innovation, Technologie und Forschung. Wie über 1000 andere Besucher lauschte auch ich ihren Vorträgen, schmunzelte über den ein oder anderen Witz und nahm einige Denkanstöße mit nach Hause.

Innovation beginnt im Kopf“ –  dennoch müsse das Rad nicht immer neu erfunden werden, um erfolgreich zu sein, berichtete beispielsweise Prof. Dr. Oliver Gassmann, Professor für Innovationsmanagement und Vorsitzender der Direktion des Instituts für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen. Es lohne sich, so der international angesehene Experte, auch auf andere Unternehmen und deren Vorgehensweise zu schauen. Anhand von Praxisbeispielen erläuterte er verschiedene Unternehmensstrategien. Nescafé z.B. verschenkt seine Kaffeemaschinen  – bindet die Kunden, nachdem sie die passenden Kaffeekapseln kaufen müssen, aber dennoch an sich. Oder Mc Donalds: die Arbeitsprozesse sind so strukturiert, dass die Einschulung eines neuen Mitarbeiters – egal auf welchem Arbeitsplatz – nicht länger alls 30 Minuten benötigt. Im Ernst! Es geht aber noch minimalistischer, so Gassmann, der auch von einer Unterhaltung mit dem Ryanair-Chef Michael O’Leary erzählte. Nach einer Umfrage unter Passagieren der Billigfluglinie stellte sich heraus, dass viele über Platzprobleme klagten, wenn der Vordermann während des Fluges seinen Sitz zurückklappt. Die Ryanair-Lösung: „Dann wird man in Zukfunft die Sitze eben nicht mehr zurückklappen können.“

Auch DI Herbert Paierl, Präsident des Management Club Österreich, überraschte mit Ungewohntem. Innovationskongress-Moderator Armin Wolf (ORF) zeigte sich beeindruckt: „Sie haben etwas wirklich Innovatives gezeigt. Dass jemand auf einem Innovationskongress einen Vortrag ohne Power Point hält, habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Apropos: Seinen Augen kaum trauen konnte der ein oder andere, als Bestsellerautor Bernhard Wolff  fragte: „Welche drei Feler stecken in disem Satz?“ Die Aufklärung: es handelt sich hierbei nicht um optische Täuschung, sondern um einen Streich unseres Gehirns. In altbewährter Manier sucht es Schreibfehler und übersieht dabei, dass das Wort drei auch einen darstellt.  Wie man sieht lohnt es sich also ab und an die gewohnten Pfade zu verlassen und Platz für neue Ideen zu schaffen!

Innovationskongress.at/Weichselbraun

Die Teilnehmer des Projekts „Future Ideas Karawanks“ haben dies bereits gemacht. Im Rahmen des Innovationskongresses kamen nämlich nicht nur Experten sondern auch einfallsreiche „Laien“ zu Wort. Um der Abwanderung im Gebiet nördlich und südlich der Karawanken vorzubeugen, wurde das Projekt „Future Ideas Karawanks“ ins Leben gerufen und die zehn besten der insgesamt 67 Einsendungen im Congress Center Villach ausgezeichnet. Unter den Siegerprojekten finden sich unter anderem ein GPS-Halsband für Kühe, ein Jugendtheaterprojekt, eine Öko-zertifizierte Touristenagentur oder eine Alpen-Adria-Kultur-Card. Um die Ideen auch umsetzen zu können, wurden die Gewinner mit individuellen Beratungspaketen belohnt. „Im nächsten Jahr sollen bereits die ersten Ergebnisse realisiert werden„, erklärt Gesamt-Projektleiter Alexander Mann.

Wo wir gerade vom nächsten Jahr sprechen: 80 Prozent der Kongress-Teilnehmer von 2010 waren auch heuer wieder dabei. Natürlich würden auch wir uns freuen, wenn wir nächstes Jahr erneut eingeladen werden…

Nov 082011
 

Schön war’s, innovativ war’s und wir hatten wieder viele interessante Begegnungen – auf dem 1. Zukunftskongress Österreichs, am 03. November 2011 in Wien. Wo über Innovationen und Zukunft gesprochen wird, da dürfen das Team von erfinder.at und der Erfinderladen natürlich nicht fehlen!

Also ging’s um halb 5 in der Früh los Richtung Wien – im Gepäck lauter Innovationen, Erfindungen und ganz viel Spannung, weil wir unseren ersten Auftritt auf einem Kongress bewätligen durften. Und ich kann euch sagen, es war ein tolles Erlebnis im Studio 44 der österreichischen Lotterien! Unser Stand wurde richtig bevölkert und die Leute hatten viel Spaß mit unseren Erfindungen. Gleichzeitig konnten wir tolle Kontakte knüpfen und freuen uns schon auf interessante Kooperationen!

Der absolute Renner war die Erfindung „Buntes Verdienstkreuz„. Offensichtlich haben die Kongressteilnehmer ganz tolle Mitarbeiter und Freunde, die eine Auszeichnung verdient haben – ein Trend sozusagen. Und das passt damit auch super zum Motto der Veranstaltung: Megatrends und Märkte. Megatrends sind nämlich nach Meinung des Veranstalters, also des deutschen Zukunftsinstituts, die Grundlage, für den sozio-ökonomischen Wandel. Aber was passiert eigentlich auf dem Weg bis zu dieser Veränderung? In drei Phasen diskutierten fachkundige Experten dazu verschiedene Zukunftsvisionen mit einem Fachpublikum, aus vielen unterschiedlichen Branchen. Allen voran Matthias Horx, der Gründer des Zukunftsinstituts und Trendforscher, Dr. Carl Naughton Linguist und Wissenschaftskabarettist und Susanne Köhler vom Zukunftsinstitut. Themen sind dabei unsere Wahrnehmung beim Wandel, Identität, Megatrends und Veränderungen im Gesundheitswesen.

Nach einem kräftigen Lunch ging’s dann in Phase 2 um Urbane Lebensstile, unseren Realitätssinn und feminine Mobilität. Werden Frauen in Zukunft überall das Ruder übernehmen? Und wofür braucht man eigentlich ein Fliegenfanggerät oder unrunde Fußbälle?? Auf diese und weitere Fragen haben die Kongressteilnehmer nun mit Sicherheit eine Antwort. Phase 3 klärte die Vernetzungen der neuen Welt, Quizfragen zur Zukunft und wie Unternehmen Trends für ihre tägliche Arbeit nutzen können. Ein abschließendes Get-together rundete den innovativen und zukunftsträchtigen Tag ab.

Zukunft ist weder das „ganz Neue” noch das „völlig Andere”. Zukunft entsteht durch Rekombination des Alten mit dem Neuen. Sie ist Produkt einer Rekursion, eine Schleifen-Bewegung, nicht eines linearen Prozesses. So Matthias Horx. Für uns war der Zukunftskongress etwas ganz Neues und im Gegensatz zu unseren bisherigen Messeauftritten auch etwas völlig Anderes – wir haben viel gelernt und möchte uns noch einmal für die gute Zusammenarbeit bedanken! Wer weiß, welche Neuigkeiten und welche alten Bekannten uns bei unseren nächsten Projekten begleiten – es bleibt spannend…

Nov 042011
 

Was haben Johannes Gutenberg, Thomas Alva Edison und Carl Benz gemeinsam? Sie waren alle große Erfinder und wurden trotzdem für ihre Erfindungen belächelt. Und jetzt können wir uns ein Leben ohne diese Erfindungen schon nicht mehr vorstellen. Alle Jahre wieder und das schon seit dem Jahr 2005 ist der November ein bedeutender Monat für Erfinder. Es gibt nämlich zu dieser Zeit europaweit einen ganz speziellen Tag, der Erfinder und ihre Ideen würdigt.

Schon gewusst? Dieser feierliche Tag – dieses Jahr übrigens ein Mittwoch – wurde übrigens von Gerhard Muthenthaler und Marijan Jordan initiiert und stammt damit direkt aus der Feder von erfinder.at und ein paar Gleichgesinnten! Anlass für den Erfinder-Tag gibt

der Geburtstag der im Jahre 2000 verstorbenen, österreichischen Hollywooddiva und Erfinderin Hedy Lamarr, die zusammen

Hedy Lamarr; Quelle: http://www.classicfilmstars.com/lamarrhedy.htm

mit George Antheil das Frequenzsprungverfahren entdeckte. Die Grundidee dahinter begegnet uns heute noch jedes Mal, wenn wir z.B. ein Handy in die

Hand nehmen.

Am Tag der Erfinder soll uns bewusst werden, dass alles was uns umgibt, jeder Gegenstand und jedes Produkt ihren Anfang in der Idee hatte. Erfinder haben unserer Welt zu mehr Positivem verholfen, als Politiker oder Feldherren. Dabei standen sie zu Beginn meist alleine da. Gute Ideen sind eben nicht immer auf Anhieb zu erkennen und je großartiger die Erfindung war, umso mehr wurde der Erfinder belächelt. Den lauten stinkenden Automobilen der Anfangszeit zum Beispiel, wurden wenig Zukunftschancen gegeben und auch die ersten Computer machten das Leben nicht wirklich einfacher. Aber gute Ideen setzen sich durch obwohl sie von vielen Seiten bekämpft oder belächelt werden. Den Erfindern unserer Zeit geht es nicht anders. Vermutlich soll und kann es auch gar nicht anders sein. Solange man auf neuen Wegen schreitet und damit auch gegen den Strom schwimmt exponiert man sich selbst. Vielleicht kann ein Tag im Jahr einen kleinen Beitrag leisten. Ein Tag an dem wir an Gutenberg, Benz und Co erinnert werden und uns fragen ob der eine oder andere “Spinner” unserer Zeit nicht doch weit mehr zu unserer Welt beiträgt als wir im Vorbeigehen sehen.“ So der Geschäftsführer von erfinder.at Salzburg, Klaus Weissenbäck.

Mittlerweile sind übrigens schon viele viele Institutionen und Organisationen auf den Zug aufgesprungen, mit Vorträgen, Veranstaltungen und Informationen rund um das Thema Erfindungen und Innovationen.

Unsere Erfinderberater stehen am 09.11. den ganzen Tag im Salzburger Büro für kostenlose Beratungsgespräche zur Verfügung – schnell anmelden für einen persönlichen Termin! Dazu einfach bei erfinder.at in Salzburg anrufen (+43 662 243301) oder eine Email schreiben an salzburg@erfinder.at!

Also Erfinder: versteckt eure Ideen nicht, sondern traut euch sie zu verfolgen und lasst euch beraten! Wir freuen uns auf ganz viele Innovationen, Ideen und interessante Gespräche!

Okt 042011
 

Das Wochenende ist schon wieder rum und wir haben ganz fleißig gearbeitet – nämlich auf der Wear Fair 2011, der österreichischen Messe für ökologische Mode und Design. Ein nachhaltiges Alltagsleben ist ein Thema, das viele interessiert uns alle was angeht und das schlägt sich auch in der ein oder anderen Erfindung nieder. Daher durfte der Erfinderladen bei diesem Spektakel in der Linzer Tabakfabrik natürlich nicht fehlen. Wieso? Na, weil z.B. unser Rasenreich-Fußball ein Fairtrade-Produkt ist, die Bade-Enten aus Naturkautschuk hergestellt wurden und wir mit der Hauptrolle und dem Rock’n’Roller auch innovative Recycling-Produkte haben. Nachhaltig ist in!

Über 4.000 Besucher sind zur Ausstellung erschienen und haben sich die spannenden Produkte angeschaut und natürlich auch ordentlich zugeschlagen. Schließlich gibt’s nicht alltäglich so viel ökologische, nachhaltige und biologische Sachen auf einmal. Von Kosmetik über Lebensmittel und natürlich Kleidung war alles dabei. Faire Mode darf auch schön sein und das sogar für Groß und Klein. Dass das wirklich so ist, zeigten einige Aussteller  – wie Greenality oder Grüne Erde – bei den diesjährigen Modenshows.

Unser Standort im e-mobility Bereich hatte aber nicht nur Vorteile für die Besucher, sondern auch für uns selbst. So konnte unsere Kollegin ganz einfach den e-Roller testen und hatte trotzdem den Stand im Auge. Es ging nämlich ganz schön zu bei uns auf der Wear Fair und wir haben viele interessante Menschen kennengelernt. Und wenn die Besucher sich auf Elektro- Rad, -Roller oder -Auto ausprobieren wollten, dann hatten wir vom Erfinderladen die passenden Möglichkeiten parat, um Handys, Geld und Co sicher zu verstauen. Wozu gibt’s denn schließlich den Bandee, die Handytasche oder andere kuriose Erfindungen. Auch die Medien waren wieder vor Ort und das Interesse am Erfinderladen ist nach wie vor groß. Eine Zusammenstellung der Medienberichte findet ihr übrigens auf unserem Erfinderladen-Blog.

Wir wünschen allen viel Spaß mit unseren Produkten und freuen uns auf ein Wiedersehen im Erfinderladen oder auf einer Messe!

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