Aug 232016
 

Geballte Ladung Innovation

Diese Woche wird es beim Forum Alpbach mit Gewissheit heiß hergehen. Dort findet nämlich am 24. + 25. August der nun schon 3. Innovations-Marathon statt, bei dem 8 Teams ihr Lösungskonzept für eine vorliegende Problemstellung erarbeiten und das in nur 24 Stunden! Die Teams bestehen aus jungen Alpbach-Stipendiaten und werden mit einer Aufgabenstellung eines großen Unternehmens – beispielsweise KTM, Siemens – betraut.

http://www.innovations-marathon.org/

8 Aufgabenstellungen, 8 Teams und nur 24 h

Den Teams steht dabei ein Arbeitsraum mit verschiedenen Materialien zur Verfügung, damit Prototypen visualisiert und Ideen sozusagen haptisch vermittelt werden können. Nach dem Marathon-Startschuss steht zunächst die Problemanalyse an, wobei ein Unternehmensvertreter für gewisse, klärende Fragen zur Verfügung steht. Dann liegt es an den Teams selbst die besten Konzepte zu erarbeiten. Interdisziplinarität ist dabei übrigens ein wichtiger Kernaspekt. Sämtliche studentische Teams werden bewusst bunt zusammengewürfelt, da die Perspektive verschiedener Fachrichtungen oft das beste Rezept zum Erfolg darstellt.

Heureka

24h und etliche Tassen Kaffee später werden die Lösungskonzepte der Teams einer Expertenrunde präsentiert und diskutiert. Spannende Ansätze sind, wie immer, garantiert. Studenten können Kontakte zu großen Firmen knüpfen, die den Input der Teams, die ohne die sogenannte „Unternehmensbrille“ das vorliegende Problem angehen, sehr hoch schätzen und das innovative Wettbewerbsformat sehr willkommen heißen.

Wir wünschen den Teams vorab viel Durchhaltevermögen und ein Geistesblitz-Donnerwetter!

Apr 222016
 

Mit 544 Patentanmeldungen konnte Oberösterreich auch 2015 seinen Rang als innovativstes Bundesland (vor Wien 419 und Steiermark 371) behaupten. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr fast 10.000 Erfindungen beim Patentamt eingereicht. Vor voreiligen Schlüssen sei aber gewarnt, denn wie Walter Wagner, Präsident des Österreichischen Innovatoren-, Patentinhaber- und Erfinderverbandes (Opev) erklärt, floppen 95% der patentierten Erfindung wirtschaftlich. Eine Anmeldung allein verheißt noch keinen Geldregen – ohne Schweiß kein Preis, denn erst mit der notwendigen Maschinerie im Hintergrund und richtigen Voraussetzungen kann ein Schutzrecht auch sozusagen Geld abwerfen. Wichtige Punkte, die uns bei der Erfinderberatung nur allzu bewusst sind.

Zum Tag der Erfinder. Quelle: http://www.staatspreis-patent.at/

Staatspreis Innovation
Innovationen schaffen Wettbewerbsvorteile und kurbeln die Wirtschaft an. Schutzrechte sind dabei das Rezept, wenn es gilt, das geistige Eigentum zu schützen. Um genau diesen Punkt stärker in den Fokus zu rücken, wird Infrastrukturminister Gerald Klug zusammen mit dem Österreichischen Patentamt in diesem Jahr  erstmals den „Staatspreis Patent“ verleihen.

Die Einreichfrist erstreckt sich vom 25. April bis zum 6. Juni 2016. Etwas widersprüchlich zum Namen wird es übrigens drei Kategorien geben: Patent des Jahres, Marke des Jahres und den Spezialpreis Hedy Lamarr. Infos zu den einzelnen Anforderungen der Kategorien finden Sie hier. Die Verleihung des Staatspreises findet übrigens passend zum Tag der Erfinderinnen und Erfinder am 9. November 2016 in den Wiener Sofiensälen statt.

Jan 302015
 

Mehr Infos: www.edison-der-preis.at

Ihre Idee ist gefordert!
2015 jährt sich die Ausgabe des EDISON-Preises bereits zum 6. Mal, doch noch bleibt kein Stein auf dem anderen. Wie könnte es auch sein? Schließlich richtet sich EDISON der Preis an spannende Ideen und will im Rahmen des Wettbewerbs die innovativsten Projekte auszeichnen.

Der Ideenwettbewerb ist ein Preis der Johannes Kepler Universität Linz, der Kunstuniversität Linz und der FH Oberösterreich und wird von tech2b mit Unterstützung von business pro austria und der CREATIVE REGION LINZ & UPPER AUSTRIA organisiert.

Noch wartet die Trophäe Quelle: www.edison-der-preis.at

Einreichen bis 28. Februar
Bis Ende Februar können Sie Ihre Idee einreichen, die eine Jury in der Eingangsphase auf Umsetzbarkeit und Potential hin bewertet. Dabei werden Projekte in eine der drei Kategorien eingerei(c)ht und lukrieren am Ende Preisgelder im Gesamtwert von €19.000:

technologie-orientierte Ideen
innovativ-orientierte Ideen
kreativ-wirtschaftliche Ideen


In der zweiten Phase werden die besten Ideen mit Unterstützung von Experten zu stimmigen Geschäftskonzepten weiterentwickelt, sodass die angestrebte Unternehmensgründung leichter fällt und sämtliche Faktoren berücksichtigt werden. Letztlich werden sich die marktfähigsten und innovativsten Konzepte durchsetzen und dürfen sich über die EDISON-Trophäe sowie über Preisgelder freuen.

Dez 222014
 

Seit der Erfindung des modernen Automobils 1886 ist in der Fahrzeugindustrie viel passiert. Revolutionierten im vergangenen Jahrhundert zunächst Anschnallgurte, Airbags und moderne Polstersitze das Interieur von Personenwagen, sollen Autos in Zukunft vollkommen selbstständig fahren können. Dass dies keine reine Vision mehr ist, zeigt der Autobauer Volvo bereits in seinem Testprojekt „Drive Me“ in Schweden. Insgesamt sollen 100 Testfahrzeuge eigenständig über die Straßen Göteborgs fahren, bis zum Jahr 2020 verfolgt der schwedische Konzern das Ziel, autonome Fahrzeuge in Serie zu bauen. Das Auto der Zukunft muss dann eigenständig Hindernisse, Verkehrsschilder und andere Verkehrsteilnehmer erkennen, um bei einer Gefahrensituation sicher abzubremsen.

Ist das Auto dann noch mit dem System der Car-to-Car Communication ausgestattet, gibt es ein Signal an den nachfolgenden Verkehr, damit beispielsweise Informationen über Blitzeis, einen Unfall oder ein Hindernis auf der Fahrbahn schnell weitergeleitet werden. Kleine Extras wie beispielsweise selbstreinigender Lack, der auf Nanotechnologie basiert und einen Lotuseffekt hat oder trockene Scheiben durch eine Ultraschalltechnologie, die die Frontscheibe zum Vibrieren bringt und somit Wasser abperlen lässt sind ebenfalls Entwicklungen, an denen derzeit geforscht wird. Will man sich in naher Zukunft ein Auto mit modernster Technologie anschaffen, muss man den alten Gebrauchtwagen verkaufen. Vielleicht druckt man sich den Neuwagen dann aber auch einfach aus?

Auto aus dem 3D-Drucker

Auf der internationalen Fachmesse für Hersteller-Technologien (IMTS) in Chicago gab es 2014 ein kleines Auto-Highlight. Die amerikanische Firma Local Motors stellte das erste fahrbereite Auto aus dem 3D-Drucker vor. „Strati“ nennt sich das Modell und wurde in nur 44 Stunden ausgedruckt und in zwei Tagen zusammengebaut. Die Karosserie und Verschalung wurden Schicht für Schicht übereinander gedruckt. Der Materialverlust wird dadurch auf ein Minimum reduziert, weshalb auch erhebliche Kosten im Autobau eingespart werden können. Statt den üblichen 20.000 Teilen, benötigt das 3D-Druck-Auto nur etwa 40 Elemente. Neben den Reifen, dem Elektromotor, der Verkabelung und Beleuchtung kommen zwar auch Radaufhängung und Windschutzscheibe noch aus industrieller Herstellung, dennoch ist der kleine Flitzer eine spannende Erfindung, die bald für den Privatverbraucher produziert werden soll. Ob der Wagen allerdings auch seinen Weg nach Österreich findet, bleibt fraglich.

Nov 282014
 

Im Handumdrehen von Rollen auf Kufen. Quelle: www.meinbezirk.at

Die Vision des Erfinders Rupert Süß
Dieser hat nach langen und intensiven Entwicklungsetappen vor einigen Jahren seine Prototypen zur wandelbaren Wintersportrodel fertiggestellt. Der Perfektionist hat seine Vision einer Wintersportrodel mit Kufen und einer Sommersportrodel mit Rollen in einem einzigartigen Sportgerät vereint. „Dank meines stetigen Verbesserungs- und Perfektionsdrangs ist mir diese Einzigartigkeit gelungen“, erklärt der Erfinder Rupert Süß stolz. In Sekundenschnelle wandelt sich das Wintersportgerät in den flotten Sommerflitzer: die Kufen werden umgeklappt und die Rollen sichtbar. „Damit kann man auch auf asphaltierten Flächen und Wiesen fahren. Das Gerät weist eine ausgezeichnete Lenkbarkeit und sehr gutes Bremsverhalten auf. Die einzigartige Lenkbarkeit ist durch die besondere Konstruktion der Kufenbreitseite gegeben“, erklärt Süß.

Auf diversen Kunststoffmessen wie auch auf der weltgrößten Sportmesse Ispo in München konnte der Erfinder bereits wertvolle Erfahrungen und Kontakte knüpfen. Nachdem in unseren Breiten zur Zeit leider ein gewisser Schneemangel herrscht, wäre eine wandelbare Allround-Rodel tatsächlich der Hit. Vielleicht haben ja Sie Interesse am Ganzjahressportgerät: 15 Jahre Entwicklungsarbeit, ein handfestes Patent sowie etliche Testfahrten sprechen bereits für das innovative Sportgerät. Was meinen Sie?

Sep 102014
 

Mit der beeindruckenden Umsetzung dieser Idee hat die HTL 3 Rennweg aus Wien im letzten Jahr den futurezone Innovation Award für sich entschieden. Die Schülerklasse entwickelte eine Vorrichtung, welche dreidimensionale Inhalte sozusagen in die Luft projeziert, ohne dass der Betrachter Hilfsmittel wie etwa 3D-Brillen benötigt.

 

ViSio ist unter einer transparenten Kuppel angebracht, in welcher sich Arme mit LEDs ausgestattet in verschiedenen Ebenen um eine Achse drehen. Das „Zeichnen“ in die Luft erfolgte durch gezielte Ansteuerung der Lichtpunkte während die Arme rotieren. Die Schüler haben für ihr Projekte ein eigenes System entwickelt, das Daten gängiger 3D-Software sozusagen für viSio übersetzt. In weiteren Entwicklungen soll viSio eine verbesserte Auflösung besitzen und diverse Farben wiedergeben können.
Welche Botschaft würden Sie in die Luft zeichnen?

Aug 042014
 

http://futurezone.at

Auch in diesem Jahr ist die futurezone gemeinsam mit Philips auf der Suche nach spannenden Innovationen. Ideen für Kategorien Healthcare, Lifestyle, Licht oder Food werden gesucht.

Ein Preis für Sie? Quelle: http://futurezone.at

Dabei schwebt über dem Bewerb das Motto: „Erfinde ein Produkt, suche dir (online) einen Partner und mach aus deiner Idee ein serienreifes Produkt.“

Sie haben eine gute Idee? Dann feilen Sie mit Ihrem Partner daran und reichen Sie Ihre Erfindung bis Herbst ein. Dazu ist einfach iene Mail mit der entsprechenden Kategorie in der Betreffzeile an award@futurezone.at zu richten.

Die Jury ist nach äußert interessanten Einreichungen der letzten Jahre auf neues Material gespannt. Im Rahmen des Bewerbs wählt die Jury die besten Innovationen aus allen Einreichungen. Im Anschluss bestimmt allerdings das Online-Voting auf futurezone.at die Sieger. Zum abschließenden feierlichen Event werden schließlich die drei topplatzierten Teilnehmer eingeladen, wobei erst während der Abendveranstaltung der Sieger verlautbart und gekürt wird. Spannung ist somit garantiert!
„Auch 2014 unterstützen wir den futurezone-Innovation-Award wieder, um mit innovativen Ideen und unternehmerischer Kraft Österreich als Innovationsland zu stärken“, erklärt Robert Körbler, Generaldirektor Philips Austria, die Motivation hinter dem bereits jahrelangen Engagement des Unternehmens beim futurezone Innovation Award.

Apr 042014
 

Bonebridge, so nennt sich das weltweit erste aktive Knochenleitungs-Implantat, das vom Innsbrucker Medizintechnikunternehmen MED-EL entwickelt worden ist. Bislang konnte Menschen, bei welchen Schallwellen nicht an das Innenohr weitergeleitet werden auch mithilfe konventieneller Hörgeräte nicht geholfen werden. Bonebridge wiederum ermöglicht die Weitergabe von Schallwellen an das Innenohr durch einen kleinen Umweg und verhilft somit wieder zu einem fast normalen Hörerlebnis.

Die Vorrichtung selbst besteht aus zwei Teilen: jenem Teil, der unter der Haut hinter dem Ohr implantiert wird, und jenem, welcher den Audioprozessor beinhält und die Audioinformationen als elektrisches Signal an das Implantat vermittelt. Das Implantat wiederum gibt die erhaltenen Informationen in Form mechanischer Schwingungen an das Felsenbein weiter – dem Knochen, der das Innenohr umgibt. Im Anschluss gibt das Innenohr die Infos an das Gehirn weiter. Kurz gesagt wird also eine Schallübertragung mittels Knochenleitung an das Innenohr hergestellt.

Im Vergleich zu anderen Lösungen glänzt Bonebridge damit, dass die Implantation in Form einer etwa maximal einstündigen Operation schonend eingesetzt wird. Bei anderen Systemen waren bislang ebenfalls Schrauben vonnöten, die oft zu Problemen bzw. Irritationen geführt haben. Ebenso lässt sich die Bonebridge ganz einfach verbergen, da der außenseitige Audioprozessor klein ist und somit gut vom Haar verdeckt wird.

Apr 022014
 

Spannend! Quelle: www.langenachtderforschung.at

Am 4. April findet sie wieder statt: die lange Nacht der Forschung.
In diesem Jahr, dem denkwürdigen Datum des 4.4.14, kann sogar erstmals in allen Bundesländern ein spannendes Angebot wahrgenommen werden. 234 Ausstellungsorte mit mehr als 1735 Stationen laden zum Entdecken und Experimentieren ein. „Forschung begreifbar machen“ – so könnte das Motto der Veranstaltung lauten. Seit 2005 laden Forscher und ForscherInnen die Bevölkerung zur Entdeckungstour ein und erklären komplizierte Sachverhalte klar und verständlich.

Von 17 bis 23/24 Uhr
Am FH OÖ Campus Wels dreht sich beispielsweise alles um das Thema der Innovation: Faszination Innovation – Wie entstehen Innovationen?
So kann man dort selbst zum Innovationsmanager werden und im Forschungs- und Transferzentrum die frühen Phasen des Innovationsprozesses durchlaufen. Die Themengebiete der Veranstaltung zeigen sich im Übrigen sehr vielfältig: Energie, Bildungs-, Geisteswissenschaften, Kunst, Kultur & Medien, Naturwissenschaften, Technische Wissenschaften und und und
Je nach Interesse oder Bundesland bietet die entsprechende Seite der langen Nacht der Forschung eine gute Übersicht, sodass man sich sein Programm schon im Vorfeld gut zurechtlegen kann.

Feb 072014
 

Wird Ihre Idee gewinnen? Quelle: www.edison-der-preis.at

Bis Ende Februar steht das Zeitfenster für Einreichungen noch offen!
Im Rahmen des Edison Preises der Johannes Kepler Universität Linz, der Kunstuniversität Linz und der FH Oberösterreich werden – wie der Name bereits anklingen lässt – innovative Ideen im technischen oder kreativen Bereich gesucht. Insgesamt warten Preisgelder im Wert von €18.500 darauf, ausgezeichnete Ideen zu belohnen.

Nach Ablauf der Einreichphase werden beim oberösterreichischen Ideenwettbewerb zunächst sämtliche Ideen in Bezug auf ihre Umsetzbarkeit und ihr Potenzial bewertet. Nachdem auf diese Weise die besten Projekte per Kategorie feststehen, feilen die Teilnehmer mit ExpertInnen an einem stimmigen Geschäftskonzept. Im Rahmen von Workshops unterstützen verschiedene Trainer die FinalistInnen auf ihre Investorengespräche, um hier bestmögliche Überzeugungsarbeit leisten zu können. Mit dieser Hilfestellung soll nicht nur die beste Ausgangssituation für alle Teilnehmer vor dem Finale geschaffen werden, auch der Schritt in Richtung Unternehmensgründung wird mit den Coachings erleichtert.

Am Ende werden sich, wie gewohnt, die marktfähigsten und aussichtsreichsten Konzepte durchsetzen!
Welche innovativen Ideen sich dieses Mal durchsetzen werden ? Wir sind gespannt.

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