Sep 122016
 

Robert Pressnitz ist vor allem eines: nämlich vielbeschäftigt. Das hat er vermutlich seiner Neugier und kreativen Ader zu verdanken, denn neben seiner Arbeit als Schlosser bei der Firma Posch, die er mit Leidenschaft ausübt, hält ihn auch seine junge Familie sicherlich auf Trab. Trotzdem findet er irgendwo dann jedoch Zeit für seine Projekte, die von selbst designten Laternen bis zum Holzkohle-Grill, der sozusagen alle Stücke spielt, reichen.

Robert Pressnitz mit seinem Oachn Radl. Quelle: www.meinbezirk.at

Ein Rad, das fasziniert

Seitdem nun Radfahren ein neues Hobby ist, hat sich Pressnitz natürlich im Internet über Modelle und Vor- wie auch Nachteile schlau gemacht. Sofort fasziniert haben ihn aber diverse Holzfahrräder. „Ich bin im Internet auf wunderbare Beispiele von Straßenrädern aus Holz gestoßen, war davon sofort begeistert und damit war mir sehr schnell klar, dass ich selbst versuchen werde, mir ein Straßenrad aus einem Holzrahmen zu bauen“, erklärt Pressnitz seine Motivation. Besonders die wunderbaren dämpfenden Eigenschaften von Holz trotz seiner Robustheit fielen hier ins Auge.

Nach dem Entschluss ein eigenes Holzrad zu bauen, dauerte es nur 3 Monate bis zur Umsetzung. Verwendet wurde übrigens Eichen– und Ahornholz – Eiche aufgrund seiner Robustheit und Ahorn aus optischen Gründen. Etwa 150 Arbeitsstunden stecken in dem einzigarten Oachn Radl von Pressnitz, das bei jeder Radtour für einige Aufmerksamkeit sorgt.

Sep 062016
 

In der Stadt ist man – zumindest bei nicht allzu weiten Strecken – oft schneller mit dem Rad am Ziel. Da immer etwas passieren kann, ist es ratsam mit Radhelm, Radlichtern und Reflektoren ausgestattet zu sein. Die meisten Radunfälle passieren, wenig überraschend, auf Kreuzungen und das auch deshalb, weil Handzeichen öfter nicht gegeben oder aber übersehen werden.

Eindeutig im Blickfeld

Mit unserer Erfindung der Woche geben Sie beim Abbiegen eindeutige Lichtzeichen ab, denn WingLights sind die Blinker fürs Fahrrad. Dank des hellen LED-Lichts fallen die Blinker auch tagsüber auf und sind natürlich dank stoß- und wasserfester Ausführung für den Alltagseinsatz bestens geeignet. Also fahren, vor dem Abbiegen den Druckschalter drücken – blinken – und sicher abbiegen.

Einfaches Magnetsystem

Die Montage fällt denkbar einfach: die WingLights werden in die Lenkerenden eingesetzt, wobei der Einsatz in der Lenkerstange verbleibt, die blinkenden Enden können dank magnetischer Halterung mitgenommen werden. Da die blinkenden Enden magnetisch zusammengesetzt werden können, lassen sie sich kompakt mitnehmen und dank Karabinerhaken ist die Befestigung am Schlüsselbund ebenfalls kein Problem. So sind die WingLights sicher verwahrt und werden beim Losfahren wieder aufgesetzt.

Die magnetischen Fahrradblinker können mit ein paar Klicks bei uns im Onlineshop gekauft oder direkt im Erfinderladen erworben werden. Ihr wollt mehr sehen? Dann am besten ab zum Video:

Jul 222016
 

Wer keinen Radträger am Auto hat, wird wohl beim Verstauen des Fahrrades im Auto fast noch mehr ins Schwitzen kommen als beim Radfahren selbst. Wie man das Rad auch dreht und wendet: irgendwie ist es zu hoch, stört die Lenkstange und will nur mühsam passen. Während für ein Fahrrad noch Platz ist, sind zwei wiederum fast unmöglich sofern man kein großes Auto besitzt.

Kompakt verstaut. Quelle

Einfach bike-rolly

Michael Überbacher ärgerte sich selbst beim Transportieren seines E-Bikes. Die Befestigung an den Autogepäckträgern war ihm zu umständlich, wie auch das Rad selbst natürlich vor Regen und Schmutz nicht geschützt ist. Besonders aber war ihm der Transport auf diese Weise zu unsicher, da das Rad für Langfinger leicht zugänglich ist.

Nachdem er auf der Suche nach einem Produkt vergeblich am Markt recherchiert hat, machte er sich selbst ans Entwickeln. Nach zahlreichen Stunden in der Werkstatt war dann der Prototyp des bike-rollys geboren.

Nun möchte er gerne eine erste Kleinserie starten, benötigt dafür jedoch Ihre Unterstützung. Mit der Crowdfunding-Kampagne möchte er die ersten 50 Stück produzieren. Das Produkt selbst wird in Europa hergestellt, wobei der Zusammenbau in einer sozialen Einrichtung in Südtirol erfolgt. Damit wird sichergestellt, dass das Projekt auch einen positiven lokalen Einfluss hat. Die Kampagne läuft noch etwa einen Monat – €4.000 sind angestrebt, etwa 10% sind bereits da.

Das System
Im praktisch, kompakten Transportköfferchen ist bike-rolly – ein mobiler Radaufsatz mit zwei Rollen und zwei Gurten – verpackt. Man muss lediglich das Vorderrad abnehmen und den bike-rolly, den es in zwei Varianten gibt, einsetzen. Über Gurte wird das System fixiert und das „geschrumpfte Rad“ findet einfach im Kofferraum Platz.

Jul 132016
 

Glücklich, wer ein gutes Fahrrad sein eigen nennen kann. Irgendwann hat jedoch jedes gute Stück ausgedient und muss entsorgt werden. Genau hier setzt die kleine, jedoch feine Werkstatt Fahrradfilet an, die für kaputte Fahrräder eine sinnvolle Verwendung am Plan hat.

Vom Fahrrad zur Denkerleuchte. Quelle

Der Name ist Programm

Bei Fahrradfilet werden weggeworfene, alte Drahtesel in ihre Einzelteile zerlegt. Damit nicht genug bekommen diese sozusagen eine zweite Chance und finden als kunstvolle wie auch höchst praktische Gebrauchsgegenstände einen neuen Verwendungszweck.

Aus einem alten Fahrrad entstehen dann schon einmal zwei Lampen, eine Garderobe, 8 Kleiderbügel, ein WC-Papierhalter, mehrere Bleistifthalter, ein Zeitungshalter und ein Sitzhocker. Allerhand – das nennt man sinnvolle Verwertung!

Damit das Filetieren keine kurze Geschichte ist, sucht die feine Werkstatt Unterstützung per Crowdfunding Unterstützung. Wer also Lust und Laune hat dieses sinnvolle Projekt zu unterstützen und sich im Zuge dessen ebenso eines der praktischen Unikate sichern möchte, folgt am besten diesem Link. Wie zu sehen ist, lassen sich die neu kreierten Gegenstände sehen und bestechen durch ihr eigenes Design.

Die Uhr tickt indessen. 11 Tage bleiben noch Zeit um sich zu entscheiden.

 

Fahrradfilet – ressourcenschonende Werkstatt mit nachhaltiger Produktion. 

Jun 302016
 

Ein Rad, das passgenau sitzt – das versprechen die Macher vom Individual Bike, das Sie liebevoll „My Esel“ getauft haben. Geometrie, Abmessungen und natürlich auch das Design – alles ist bei einem My Esel zu 100% individuell.

My Esel. Modell: Urban King. Jetzt unterstützen!

Das unvergessliche Fahrgefühl beginnt bereits beim Fahrradrahmen, der ungewöhnlicher Weise aus Platten besteht. Dabei hat sich Holz ganz klar in puncto Fahrgefühl vor Carbon und anderen Materialien durchgesetzt. Der Zuschnitt des Rahmens wie natürlich das ganze Bike orientiert sich dabei am Fahrstil des zukünftigen Besitzers (von sportlich bis gaaanz gemütlich) wie auch an den Körpermaßen.

Schließlich soll sich das Rad nahtlos an den Fahrer fügen. Derzeit ist nach unzähligen Tests die Startphase für die Serienproduktion kurz vor Anpfiff, wenn da nicht die Kosten wären…

Jetzt unterstützen
Per Crowdfunding suchen die findigen Linzer nun noch finanzielle Unterstützung um das Bike „made in Austria“ vom Prototyp nun zur Serienproduktion zu bringen.

Dabei gilt – My Esel wird aus lokalen Materialien gemacht und soll nachhaltig gefertigt werden und das in Österreich. In Salzburg wird der Rahmen zusammengesetzt, während die Fahrräder in Oberösterreich zur Finalreife kommen.
My Esel – ganz schön heiß 

Jan 132016
 

Sie möchten mehr Sport betreiben?
Also raus mit dem Fahrrad, ein kurzer Service und dann ab in die Klamotten und los gehts! Was gut klingt, wird dann spätestens schwer, wenn die angestrebte Alm, dann doch zu gewaltig ausfällt. Wenn einem also schlichtweg die Puste ausgeht, macht auch die Heimfahrt nicht so richtig Spaß.

Ganz einfach – Vollgas
Man sieht sie immer wieder: E-Bikes, die mühsames Abstrampeln übernehmen. Aber weshalb ein teures E-Bike kaufen, wenn das eigene Rad in Top-Kondition ist? Eigentlich wäre man auf der Suche nach einem simplen System, das schnell installiert ist und das eigene Rad bei Bedarf zum motorisierten Gefährt wandelt.
Heureka – die Eazy GmbH hat die Lösung!

Ob Offroad oder aber City-Bike – mit der Aufrüstung zum E-Bike steigt der Spaßfaktor ungemein. Besser aber nicht vergessen, nur gelegentlich den Antrieb zuzuschalten, da sonst das Bike zum Lazy-Bike verkommt 😉

Ganz eazy - www.eazy-bike-kit.com

Eazy-Bike-Kit
Mit dem Eazy-Bike-Kit können ganz normale Fahrräder in wenigen Schritten mit einem Elektroantrieb versehen werden. Auch eine Demontage ist im Nu erledigt. Im Nu? – Das heißt nach einer ersten Installation kann der Kit in nur einer Minute montiert und demontiert werden! Je nach Anforderung gibt es den kräftigen 250-Watt-Kit bis zum „Herkules“ mit 4000 Watt.

Wenn Sie also auf der Suche nach einer flexiblen Lösung sind, dann besser einmal einen Blick auf die Homepage der Eazy GmbH werfen.

Apr 222015
 

Viele meinen auf das Blinken im Straßenverkehr verzichten zu können. Nervig, wenn man solchen Autofahrern begegnet und diese dann doch unvermutet abbiegen. Abgesehen davon können gefährliche Situationen entstehen, da natürlich erwartet wird, dass weiter gerade aus gefahren wird. Im Falle von Radfahrern dienen Handzeichen dazu die Abbiegeabsicht klar anzuzeigen. Besser auch hier sich daran zu halten, insbesondere, da man als Radfahrer gegenüber Autos und Co sehr schnell den Kürzeren zieht.

SenLight in Aktion Quelle: www.senitec.at

Handzeichen und Nacht
Ist die Straße kaum beleuchtet und der Radfahrer – wie so oft – dunkel bekleidet, ist es schwierig Handzeichen auszumachen; manchmal sogar unmöglich.
Grund genug für Daniel Leeb ein praktisches Blinksystem zu entwickeln, das die Sicherheit für den Radfahrer erhöht. SenLight nennt sich das kompakte System, das man einfach auf den Handrücken schnallt.

Um äußeren Einflüssen trotzen zu können, besitzt SenLight ein stoß- und wasserfestes Gehäuse. Sobald die Hand zum Anzeigen des Abbiegens ausgestreckt wird, wird ein Blinksignal angezeigt. Ist die Hand wieder am Lenker, schaltet sich das Licht aus. Darüber hinaus besitzt SenLight weitere Funktionen wie z.B. eine Warnblinkfunktion, SOS Signal sowie eine Black Box Funktion zum Protokollieren der Abbiegevorgänge.

Black Box und Fahrrad?
Was etwas eigenartig wirkt, könnte im Fall eines Unfalles helfen den Hergang zu rekonstruieren. SenLight zeichnet neben Daten wie Uhrzeit, Datum, Abbiegevorgang auf. SenLight ist ein smartes System für Fahrradfahrer, die ihre Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen wollen. Senitec, das Unternehmen hinter SenLight, ist derzeit knapp vor Erreichen der Fundingschwelle auf Conda. Vielleicht möchten Sie das Produkt unterstützen?

Apr 162015
 

Botendienste gibt es bekanntlich viele, doch in Salzburg hat unlängst ein doch etwas ungewöhnlicherer Dienst seine Pforten geöffnet. DieBoten.at greift bei seinen Lieferungen nämlich auf den guten alten Drahtesel zurück und bietet somit eine umweltfreundliche Variante. Das alleine wäre zwar noch nicht wirklich nennenswert, doch vervollständigen Lastenfahrräder das Angebot. In der Fahrrad-Stadt Salzburg macht das Angebot um so mehr Sinn, da viele Wege gerade per Rad schneller zu bewältigen sind.

 

Der grüne Botendienst Quelle: www.dieboten.at

DieBoten.at
Gerade für Lieferungen in die Innenstadt qualifiziert sich der Dienst, denn Poller verwehren ab dem späten Vormittag Kraftfahrzeugen ohne Zutrittsberechtigung die Einfahrt. Normale Lieferdienstzeiten können per DieBoten.at somit ignoriert werden. Mit dem Lastenfahrrad können übrigens bis zu 250kg transportiert werden – da geht sich so einiges aus und die Boten selbst müssen dank Elektroantrieb auch nicht zu stark in die Pedale treten. Wie viel CO2 die leisen Treter einsparen, errechnet der Lieferdienst dank spezieller Software.

Derzeit können bis zu drei Boten zugleich unterwegs sein, weitere Fahrer werden jedoch noch gesucht, damit zukünftig noch mehr Lasten per Fahrradkurier ans Ziel gelangen.

Jan 202015
 

Das Fahrrad
Nie aus der Mode, vielfach neu erfunden und nach wie vor ein unverzichtbares Fortbewegungsmittel. Je nach Geschmack und Portemonnaie gibt es unzählige Modelle, Ausstattungen wie auch Accessoires, die einen kräftigen optischen Akzent setzen und den Fahrradliebhaber verzücken. Wer seinen geliebten Drahtesel im Nachhinein pimpen oder aber mit passenden Produkten saisonale Highlights setzen will, für den haben wir diese Woche zwei Vorschläge, die ein Statement setzen.

Miau auf Knopfdruck 🙂

Individuell und schick
Dieser Tage wird es leider abends schnell dunkel, doch gerade bei nächtlichen Fahrten sind sie heißbegehrt und unersetzbar: Fahrradlichter. Um noch besser im Dunkeln gesehen zu werden, reflektieren Katzenaugen auf den Speichen Lichtstrahlen weithin sichtbar. Wir legen den rad- und/oder katzenverliebten Radfahrern das Cat Bike Light ans Herz.
Vorsicht: ab jetzt sind Sie unweigerlich als Katzenfreund geoutet 😉
Das Katzenlicht wird einfach mittels flexiblem Silikonring angebracht und sorgt mit zwei LEDs für langen Schein. Ob Sie nun Dauer- oder lieber Blinklicht einsetzen, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Das besondere Highlight bildet jedoch die Knopftaste, die für ein „Miau“ sorgt.

Nasses Hinterteil adé
Es wurde wohl schon jeder Opfer eines nassen Radsitzes. Wie unangenehm das ist, braucht man nicht weiter auszuführen. Besser also die Zombie-Schutzhülle aufziehen, die dem Regen die kalte Schulter zeigt und den Sattel sicher trocken hält. Mit dem peppigen Design auf dem Sitz setzt auch gleich die gute Laune trotz trüben Wetters ein.

Mausgrau war gestern – besser heute noch Ihren Drahtesel mit praktischen Accessoires verjüngen!
Wir sind für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch: erfinderladen Onlineshop.

Nov 062014
 

Verkehrskollaps, endlose Staus – keine Unbekannte
Wie können Menschen zum Umstieg auf das Rad motiviert werden? Eine schwierige Frage, denn offensichtliche Vorteile sind bekannt. Neben dem umweltschonenden Aspekt wird der Gesundheit auch Gutes getan und in vielen Fällen – gedenkt man den sich nur langsam vorwärts rollenden Autoschlangen des Morgenverkehrs – ist man sogar schneller am Ziel als mit dem Auto. Nachteile liegen natürlich auch auf der Hand, denn dem Wettergott ist man stärker ausgeliefert und obwohl Kleidung hilft, kann es besonders bei kalten Temperaturen kaum so gemütlich sein wie im geheizten Auto.

Mobil und sicher. Quelle: derstandard.at

Anreize schaffen
Forscher aus Österreich und den USA untersuchen verschiedene Modelle wie Menschen erfolgreich und vor allem dauerhaft zum Umstieg auf das Fahrrad bewegt werden können. In Brisbane erhalten beispielsweise Radfahrer Rabatt auf Kaffee. Dies stellt sicher eine Motivationshilfe dar, bestätigt Stefan Seer, Mobilitätsforscher am Austrian Institute of Technology (AIT), fügt jedoch hinzu: „Wenn es diese Incentives nicht mehr gibt, werden viele Verkehrsteilnehmer wieder in ihre alten Muster zurückfallen.“

Bislang stellt insbesondere eine Hürde eine große Barriere hinsichtlich Umstieg auf den Drahtesel dar: die geringe Sicherheit im Vergleich zum Auto. Oft ergeben sich relativ knappe Situationen und mangelndes Sicherheitsgefühl am Rad schreckt Personen eher davon ab, beim Fahrrad zu bleiben. Belohnprogramme für Vielfahrer sollen zudem weitere Anreize bieten. Parallel dazu wird auch das Persuasive Electric Vehicle (PEV) getestet werden – so auch in Wien. Dabei handelt es sich um ein E-Bike mit Wetterschild, das nicht nur dem Sicherheitsbedürfnis entgegenkommt, sondern auch vor äußeren Einflüssen zusätzlich bewahrt. Der Fahrer kann dabei selbst entscheiden, ob er klassisch radeln oder per E-Motor fahren will.

Wie sieht es bei Ihnen aus?
Sind Sie Radfahrer oder überlegen Sie umzusteigen?

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