Karton wird aus Holz gewonnen – und Holz wächst wieder nach…
Diese Zeile ist Ihnen bekannt? Vermutlich, sorgte die bekannte Werbung mit dem eingängigen Lied sicher für so manche Ohrwürmer. Karton ist jedoch tatsächlich sehr vielseitig einsetzbar und besitzt unbestreitbar mit seiner Umweltfreundlichkeit einen Vorteil gegenüber anderen Verpackungsmaterialien.

Beim Pro Carton Design Award sollen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Materials hervorgehoben werden. Designer sind gefragt bis dato nicht realisierte, neuartige Verpackungen zu entwerfen und einzureichen. Der Bewerb selbst wird von Pro Carton, der Europäischen Vereinigung von Karton- und Faltschachtelherstellern, gesponsert.

Wir möchten Ihnen einige Finalisten vorstellen, die noch bis zum 18. September zittern müssen, bevor sie schließlich bei der Preisverleihung in Napoli erfahren, wer zuletzt am Treppchen steht.

Formschöne Flaschenverpackung. Quelle: http://www.procartonecmaaward.com

Sehr interessant die Gestaltung eines Gondola Shoppers. Hinter der Idee steht der Gedanke eine ansprechende Verpackung einer Flasche für den Exportmarkt zu entwerfen, die auf den ersten Blick verrät, dass es sich um ein italienisches Produkt handelt. Die speziell konzipierte Faltverpackung umschließt die Flasche passgenau. Am Hals sorgen zudem kleine Klappen für einen sicheren Sitz. Die Verpackung selbst mutet wie ein kleines Modell einer venezianischen Gondel an und punktet durch ihre schöne Ästhetik.

Umweltfreundlich zur Adventszeit. Quelle: http://www.procartonecmaaward.com/

Pünktlich zur Adventszeit werden sie in Massen gekauft. Die Rede ist von Adventkalendern, deren köstliche Schokolade manchmal Tag für Tag  genossen wird oder aber schlagartig im Leckermaul landen. Die Paul Reber GmbH war an Mayr-Melnhof Packaging Austria mit dem Ziel einer umweltfreundlicheren Variante eines Adventkalenders herangetreten. Bislang sitzen die Schokoladeportionen auf einer entsprechenden Plastik- oder Styroporunterlage. Schließlich konnten die Vorgaben umgesetzt werden. Die Schokolade wird nun von einer Kartonunterlage gehalten, die eine präzise Positionierung mittels einer Spiraltechnik namens “Twister” ermöglicht. So ist die gleichmäßige Lagerung auch unterschiedlicher Produkthöhen kein Problem.

Da ging es heiß her... Quelle: http://www.procartonecmaaward.com

Ebenfalls einen besonderen Adventkalender entwickelte GEHE Pharma. Ein Adventkalender in Form eines Fieberthermometers beinhielt dabei verschiedene Gewinncodes für eine Tombola. Auch hier wurde komplett auf jegliche Kunststoffteile verzichtet.

Das Druckverfahren selbst gestaltete sich zwar aufgrund der notwendigen verschiedenen Gewinncodes relativ aufwendig – es wurden 25 Druckdurchläufe benötigt – doch die Kunden hatten ihren Spaß mit dem gewinnbringenden Adventkalender.

 

Der Erfinder des Drain Spots und Gründer des Designstudios Labyrinth in Barcelona hat für sein Design ein Konzept. Er macht die großen Dinge aus unserer Umgebung klein und gibt ihnen eine neue Funktion. Durch den veränderten Maßstab machen die Produkte großen Eindruck.

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1Der gebürtige Israeli Doron André Hadar hat sein inneres Kind nicht verloren und sich den verspielten Blick auf die Welt bewahrt. So sagt er selbst von sich: “Play endlessly in order to figure out much! I often invite my inner child to create my designs.”

Die Inspiration zum Drain Spot ist ihm in den Straßen seiner Wahlheimat Barcelona gekommen, in der er seit 2009 lebt. Als er eine Zigarette rauchte und diese dann in den Gullideckel rollte, kam ihm die Idee auch diesen zu verkleinern.

Das Resultat ist der Drain Spot, der nicht nur als Aschenbecher verwendet werden kann, da sein Boden aus feuerfestem Beton besteht, sondern auch als Schlüsselablage, als Sammelbecken für das Kleingeld oder aber auch als Seifenschale.
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Falls auch Sie den sehr hochwertig gearbeiteten Drain Spot Ihr Eigen nennen möchten, können Sie diesen im Erfinderladen in Berlin und Salzburg erwerben und selbstverständlich wie immer auch in unserem Onlineshop.

 

Quelle: www.designaustria.at

Nach 2010 geht es nun, 2013, in die zweite Runde für den REdesign+ Award – eine EUweite Preisausschreibung für spannende Ideen und Designentwürfe aus Abfallprodukten.

Der sozusagen nachhaltige Award wird im Rahmen des Programms zur grenzüberschreitenden Kooperation Österreich / Ungarn 2007-2013 ausgeschrieben. Dabei beteiligt sich designaustria an dem Projekt “ReDesign Plus – Professionalisierung, Qualifizierung und Produktinnovationen im Geschäftsfeld REuse und REdesign“.

Die Zeit wird jedoch langsam knapp!
Nur noch bis zum 31. Jänner 2013 können Produktideen eingereicht werden. Grundsätzlich steht der Gedanke der Wiederverwertung von Abfallstoffen bzw. nicht mehr benötigten Materialien und Produkten zur Kreierung neuer, interessanter Produkte im Mittelpunkt.  Im Bewerb selbst stehen den Teilnehmern vier Kategorien zur Auswahl: Mobilität & öffentlicher Raum, Haushalt & Wohnen, Accessoires & Giveaways und Schmuck & Mode.

In jeder Kategorie darf sich der Gewinner über €1000 Preisgeld freuen. Darüber hinaus wird dem Preisträger die Produktumsetzung bzw. die Produktion durch einen sozialwirtschaftlichen Betrieb in Ungarn und/oder Österreich versprochen.

Teilnahmebedingungen
Zur Teilnahme berechtigt sind alle DesingerInnen und Design-StudentInnen, welche in der EU tätig sind. Bei der Einreichung muss es sich um ein bisher unverwirklichtes Projekt, einen Entwurf handeln, bei welchen Abfallwerkstoffe verwendet werden. Wichtig ist, dass das Produkt in einer seriellen, industriellen Produktion herzustellen ist. Ebenfalls wichtig: die Teilnahme am REdesign+ Award 2013 ist kostenlos.

Ein Federpenal aus Abfallstoffen, Quelle: www.designaustria.at

Einzureichen ist an folgende Adresse:
designaustria im designforumWIEN
Kennwort: Redesign+
MuseumsQuartier
Museumsplatz 1/Hof 7, 1070 Wien
Österreich

Genauere Informationen zur Einreichung finden Sie hier.

Die Preisverleihung findet übrigens im Sommer 2013 statt.
Anschließend werden die preisgekrönten Arbeiten ebenfalls im Rahmen einer Ausstellung in Wien und Sopron präsentiert.

 

Josef Schaunig machte sich vor vier Jahren an die Entwicklung eines speziellen Ofens, mit dem Anliegen ein regionales Produkt zu schaffen, das zukünftig zu mehr Arbeitsplätzen führt. An den Ofen selbst hatte der gelernte Maschinenschlosser auch konkrete Ansprüche. “Ich wollte einen Ofen erzeugen, der nicht mit Strahlungswärme funktioniert, sondern durch eine besondere Thermikfunktion die Wärme in allen Winkeln eines Raumes gleichmäßig verteilt”, erklärt Schaunig. Inzwischen ist das Produkt ausgereift und trägt den Namen ROZ. Bei der Häuslbauermesse in Klagenfurt wird der praktische Ofen seinen ersten öffentlichen Auftritt hinlegen.

Was sind aber nun die Vorzüge von ROZ?

Quelle: www.rosentaler.at

Der etwa 70kg schwere Ofen aus feuerfestem Kesselstahl wird mit Buchenholz oder Kohle beheizt. Somit ergibt sich je nach Art des Brennstoffes eine Leistung von 6-8KW. Das System erzeugt durch Komprimierung der Raumluft einen Sog, der zu einer optimalen Luftumwälzung führt.

So ist gewährleistet, dass sich Räume in kürzester Zeit erwärmen. Weiters besticht ROZ auch dadurch, dass er die Raumluft nicht nur ständig ansaugt, sondern diese auch von Hausstaub und Bakterien reinigt.

 

Aber damit nicht genug.
Der innovative ROZ kann ebenfalls noch erweitert werden. Dabei gibt es praktische Zusatzelemente wie Backrohr, Kochplatte und Wasserboiler. “Diese Elemente sind, wenn sie nicht benötigt werden, ganz einfach wieder abnehmbar. Damit ist man gänzlich von Strom unabhängig. Das macht diesen Ofen auch ideal für Jagdhütten oder Wochenendhäuser”, erklärt der Erfinder aus Feistritz im Rosental.

Damit der Ofen ROZ auch optisch jedermann anspricht, können die zwei seitlichen Deckplatten individuell gestaltet und zu jedem Zeitpunkt auch wieder ausgetauscht werden. Andere Details wie die Form der Standbeine, des Backofens oder die Griffe können nach Wunsch ebenfalls angepasst werden.

Für alle Interessenten: www.rosentaler.at

 

Dieses Mal stammt die Erfindung der Woche aus unserem eigenen Haus, genauer aus der Ideenschmiede JordanMuthenthaler – ein Duo, das immer für gute Ideen bürgt. Von Absolut Nix bis Büroschlaf und eben der Erfindung der Woche: der Schweizer Messer!

Der Schweizer Messer? Klingt ungewohnt.

Hinter dem Schweizer Messer verbirgt sich ein Zollstock, der gemäß den Schweizer Tugenden punktgenau vermisst. Auf das ist Verlass!

Das Besondere ist sein Look, der an das allseits bekannte Schweizer Taschenmesser erinnert. Unser Schweizer Messer kann allerdings auch unbedenklich von Kindern verwendet werden, da er völlig ohne scharfe Klingen auskommt und trotzdem äußerst präzise ist.

Verwenden sie den Schweizer Messer zum stilechten Vermessen großer und kleiner Distanzen sowie von wichtigen Strecken und kleinen Abständen. Sie werden sehen, er eignet sich hervorragend und sticht durch sein nettes Design zum Glück schnell ins Auge, sodass das nervige Verlegen von Handwerksutensilien endlich ein Ende hat.

Bei uns gibt es das Maß aller Dinge, den Original Schweizer Messer, im erfinderladen und Online Shop für €12,95. Seien Sie genau und messen Sie nach :-)

 

Die Wiederverwertung von Rohstoffen reduziert Energiekosten und hilft die Müllberge zumindest etwas weniger schnell wachsen zu lassen. Doch neben dem „normalen“ Recycling können auch bisher ungenutzte Wegwerfprodukte zu neuem Leben erweckt werden und dabei vielen Menschen eine Freude bereiten.

Iris Rathke inmitten ihrer Unikate, Quelle: www.kleinezeitung.at

Iris Rathke aus Klagenfurt verwendet verschiedenste Wegwerfprodukte, um daraus neue Taschen zu kreieren. Planen, Plüsch, Plastik und noch mehr Altprodukte sammeln sich in ihrem Atelier. Das erfrischende Design überzeugt und so führt sogar das bekannte schwedische Möbelhaus IKEA ihre Taschen im Sortiment.

Die pfiffige Designerin konnte IKEA für ihr gemeinnütziges Projekt gewinnen, das die ausgedienten Stoffplanen des Möbelriesen für die Herstellung erfrischend designter Taschen verwendet. Die bis zu 25m langen Werbebanner liefern genug Material für so einige Designartikel. Rathke entwarf aus den gelieferten Stoffplanen 150 Taschen und ließ diese von langzeitarbeitslosen Frauen nähen. Die fertigen Taschen wanderten zurück ins Möbelhaus, wo die Unikate wieder verkauft wurden. „Der Erlös sichert den Frauen Arbeit. Die haben eine riesige Freude damit. Und die Firmen sind froh, wenn ich ihren Müll mitnehme“, bringt es Rathke auf den Punkt.

Ansonst arbeitet die kreative Klagenfurterin als Arbeitsanleiterin für Langzeitarbeitslose und designt eben in ihrer Freizeit Taschen. Mittlerweile ist sie bereits auf eine stattliche Zahl gekommen, denn etwa 4000 Taschen sind seit 2006 entstanden. Hut ab vor dieser Leistung!

 

Design war und ist nach wie vor eines der entscheidenden Kriterien etwa neben der Funktionalität des Produkts, das den potentiellen Käufer schließlich beeindruckt und überzeugt. Die äußere Gestaltung eines Produktes ist natürlich viel mehr als eine lediglich ansprechende Umhüllung des praktischen Innenlebens. Besonders auch im Automobilbereich unterstützt das Design den kräftigen Motorensound und verleiht dem Fahrzeug einen ganz spezifischen Charakter.

Industriedesign-Studenten der Grazer Fachhochschule Joanneum haben an schnittigen Designs für neue Autokonzepte gearbeitet. Studiengangsleiter Gerhard Heufler war hierbei besonders die Kombination der Bereiche Produkt- und Transportationsdesign wichtig. Wir möchten hier auf jeden Fall den Blick auf einige interessante Projektarbeiten werfen.

Audi Fuse, Quelle: www.derstandard.at

Audi Fuse ist eine Kombination aus Auto und Rad. Durch die elektronisch gesteuerte Spurbreitenveränderung werden zwei unterschiedliche Fahrzustände möglich: einspurig, um sich weit in die Kurven zu neigen, und zweispurig für mehr Stabilität und Sicherheit. Patrik Müller wollte in dieser Projektzusammenarbeit die Motorradtradition der Marke Audi weiterziehen.

Modern Performer ohne Glas, Quelle: www.derstandard.at

Melanie Becker, Hannes Ebner, Mathias Gradnig und Benjamin Toth haben an einem ganz speziellen Design gearbeitet. Durch ein spezielles Modell wurde die namensgebende Zielgruppe definiert: “Modern Performer sind aufstrebende, junge und zielbewusste Leute. Für deren Lebensstil ist das Fahrzeug gedacht”, meint Mathias Gradnig. Vor allem der Verzicht auf Glasflächen verleiht dem in Zusammenarbeit mit BMW entworfenen Fahrzeug einen modernen Zug.

 

Porsche Design Grundeffekt Flugzeug, Quelle: www.derstandard.at

Das Porsche-Design-Grundeffekt-Flugzeug gleitet edel über die Weiten von Ozeanen und Küsten. Dabei erreicht es Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h. Industrial-Design-Student Johan Schwind musste deswegen auf eine präzise Steuerelektronik achten, die dem Flugzeug das Schweben ermöglicht. Namensgebend und für den Flieger besonders wichtig ist das Nutzen des Grundeffekts Wind.

Passenderweise arbeitet der Studiengang stark mit Unternehmen vor allem der Autoindustrie zusammen. Mithilfe der offenen Sicht der Studenten werden Anregungen aufgenommen. Auch wenn ein Schwerpunkt in der technisch-funktionalen Problemlösung, also dem Produktdesign, liegt, bemerkt Heufler doch, dass die Projekte obwohl realistisch doch sehr visionär sind. Aber genau das macht sie auch wiederum für die Autoindustrie derart interessant. „Die Industrie kooperiert mit uns, um Impulse zu bekommen. Wir sind Trendsetter, die aus der Betriebsblindheit helfen.”

 

Regen, Sonne, Schmuddelwetter und Hitze – Outdoor-Bekleidung muss ja so einiges mitmachen und aushalten, vor allem weil momentan ja kaum einer das Wetter vorhersagen kann. Verschiedenste Materialien versuchen inzwischen Abhilfe zu schaffen und eingebaute Kapuzen schützen kurzfristig vor Nässe. Diese Kapuzen sind jedoch nicht sonderlich robust, schränken die Sicht stark ein und bilden eine unschöne Wulst, wenn sie in den Kragen eingepackt werden. Modebewusste haben hier ganz schön zu kämpfen und auch die Verkehrssicherheit leidet aufgrund des geringen Sichtfeldes. Die Kopfbedeckung des hoodjacket dagegen, lässt sich elegant verstauen und achtet beim Tragen sogar auch noch auf die Frisur. Erik Hofbauer – ein modebewusster Erfinder aus Salzburg – verbindet mit dem hoodjacket Funktionalität und modisches Design, mit den Anforderungen des Alltags. Die Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH unterstützt Herrn Hofbauer tatkräftig bei der Verwertung seiner Erfindung.

Technische Raffinesse trifft auf elegantes Design

Im Winter wie im Sommer finden bekannterweise zahlreiche Aktivitäten im Freien statt und es ist oft gar nicht so leicht, dafür das richtige Kleidungsstück zu wählen. Selbst bei strahlendem Sonnenschein kann eine Schlechtwetterfront überraschend für Regen sorgen – Pech, wer gutgläubig eine Jacke ohne Kapuze angezogen oder diese vorher abmontiert hat. Schließlich sieht die Wulst am Kragen nicht sonderlich schön aus und so manchen stört sie sogar. Andererseits sind diese Kapuzen aber auch meist sehr dünn und halten die Feuchtigkeit nur kurze Zeit ab. Die Funktionsjacke hoodjacket besteht aus hochwertigem Material und bietet die Möglichkeit, das flexible hood technisch elegant zu verstauen und bei Notwendigkeit jederzeit griffbereit zu haben. Die Erfindung verbindet damit Eleganz, Funktion und einfache Handhabung. Die Kapuze stabilisiert sich durch ihre aufgeklappte Form und muss nicht am Kopf anliegen. Die Frisur leidet also nicht auch noch unter dem schlechten Wetter und kann optimal geschützt werden. Bei strahlendem Sonnenschein aber eisiger Kälte bietet die Funktionsjacke ebenfalls einen Vorteil: eine am Hood optional anzubringende Sonnenblende sorgt für den Sonnenschutz. Das Must Have für jede Jahreszeit!

Musikerkarriere als Inspiration

Die Idee zur Funktionsjacke mit modischem Design, kam Herrn Hofbauer vor ca 20 Jahren, als er noch sehr große Ambitionen in Richtung eigener Bühnenshow als Musiker zeigte. Ähnlich den theaterhaft-künstlerischen Life-Auftritten der Rockgruppe Genesis uvm. sollte beim Publikum, mit eigenem, kreativ entwickelten Outfit für die eigene Band, neben der Musik ein bleibender Eindruck hinterlassen werden. Dieses Projekt wurde aber durch verschiedene private Umstände der Bandmitglieder „vorerst“ auf Eis gelegt. Nun, nachdem fast zwei Jahrzehnte vergangen waren und offensichtlich noch immer kein vergleichbarer Trend zu sehen war, hat Herr Hofbauer dieses Thema neu aufgegriffen und versucht Funktion mit Modedesign zu verbinden.

Im derzeitigen Status der Verwertung werden für diese schicke Erfindung Produzenten, Lizenznehmer, Vertriebs- und Promotionpartner gesucht.

 

„Die Baubranche bedient sich eigentlich relativ wenig neuer Verbundwerkstoffe,“ erklärt Valentine Troi. Ein Grund mehr für die Architektin DI Valentine Troi sich vor einigen Jahren am Innsbrucker Institut für experimentelle Architektur eines Forschungsantrages anzunehmen, der schließlich in der Entwicklung eines neuartiges Werkstoffes, namens splineTEX® mündete.

splineTex Glass mit 16mm PVC, Quelle: www.supertex.at

Der Wunsch einen Werkstoff aus flexibel anpassbaren Strukturelementen zu kreieren, der im großen Maßstab ebenfalls Aluminium- und Stahlrohrkonstruktionen ersetzen kann, das bildete die Ausgangslage für dieses Projekt – diesen Gedanken wollte Frau Troi nachgehen. Dass sich dabei auch andere Einsatzmöglichkeiten in kleinerem Format anbieten sollten, verstand sich von selbst. So kann das vielseitige Material problemlos auch für Lampen & Co in interessantem Design eingesetzt werden.
Trotzdem wollte sich die ambitionierte Architektin bei ihrem Werkstoff auch die Möglichkeit für den Einsatz im großen Stil offen lassen, sodass auch große Bauelemente nicht nur denkbar sondern realisierbar sind.

splineTEX Carbon 20mm in Schaumstoff eingelegt, Quelle: www.supertex.at

Wie ist der vielseitige Werkstoff splineTEX® nun vorzustellen?

Nun, der bereits patentierte Werkstoff basiert auf Fasern, die zwischen verschiedenen Lagen spezieller Schläuche verwoben sind.
Dabei können die Schläuche bzw. Schlauchstrukturen beliebig verformt werden, sodass äußerst interessante Geometrien entstehen. Erst durch die Zugabe von Harz härtet der Stoff aus und ein hochfester Werkstoff ist geboren. Die splineTEX®surface Technologie ermöglicht ein Konstruieren in Anlehnung an die Bionik.
Zwar fehlen (noch) entsprechende Erfahrungsberichte für einen Einsatz von splineTEX® in großem Stil, doch der Weg zu großen Strukturen ist nicht mehr weit. splineTEX® wird fleißig weiterentwickelt und getestet.
„Wir wollen gleich leicht, gleich fest werden und die gleichen Temperaturen aushalten,“ hält die ambitionierte Architektin DI Valentine Troi fest. Im jetzigen Status geht es um die Anpassung an den Markt. Dabei eignet sich der neue Werkstoff vor allem auch sehr gut bei Konstruktionen kleiner Stückzahlen.

splineTEX surface glass translucent, Quelle: www.supertex.at

Mittlerweile geht Valentine Troi mit dem Unternehmen superTEX der textilen Verarbeitung faserverstärkter Kunststoffe nach und konnte im Telfer Aluwerk Thöni bereits einen Industriepartner finden. superTEX untersucht Baustoffe und Fertigungstechnologien auf die zeitgemäße Anforderung der freien Formbarkeit und entwickelt neue Material- und Formgebungstechnologien, die sich zur digitalen Umsetzung generierter Freiformstrukturen eignen.

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