Sep 162016
 

Kaum jemand, der nicht hin und wieder ein kleines Spielchen am Handy oder Tablet genießt, sei es um die Zeit tot zu schlagen oder weil das Spiel einfach begeistert und man das nächste Level erreichen will. Aber haben Sie schon einmal daran gedacht wie wenig geeignet diese Spiele für sehbeeinträchtigte Personen sind?

Ein Spiel für Blinde

Moritz Kubesch und Stefan Kieleithner sind seit September 2014 eifrig am Programmieren eines Spieles, das eben gerade von blinden Personen gespielt werden kann. „Durch Gespräche mit Blinden wissen wir, wie wichtig das Smartphone für diese Menschen im Alltag ist. Neben dem praktischen Nutzen möchten wir es nun auch als Spielgerät einsetzbar machen. Natürlich ist eine solche App eine besondere Herausforderung. Das Sehen steht selbstverständlich im Hintergrund, wesentlich für unser Rennspiel ist das Hören“, erklären die beiden HTL-Absolventen.

Moritz Kubesch und Stefan Kieleithner

Feines Gehör ist gefragt, wenn das Rennspiel „Beat the Track“ bewältigt werden soll. Das Rennauto selbst wird ganz einfach über die Bewegungssensoren des Smartphones gesteuert, das beim Fahren ähnlich wie ein Lenkrad gedreht wird und auch Befehle wie Bremsen und Beschleunigung interpretiert. Die Spieler bleiben über entsprechende Soundeffekte und angepasste Hintergrundmelodien auf dem Laufenden wie schnell und vor allem wie gut man auf dem Track unterwegs ist. Auch herannahende Objekte werden akustisch visualisiert. Unterschiedliche Schwierigkeitsstufen fordern schließlich jeden bis an seine Grenzen.

Im Vordergrund steht jedoch der kurzweilige Spielspaß, der in vielen verschiedenen Levels zu Tragen kommt. Je besser der Fahrer, desto besser übrigens das Auto, denn werden Zeitlimits eingehalten, steigt das Racepoints-Konto, das den Kauf besserer Autoteile wie Motoren und Reifen ermöglicht.

Noch läuft die Testphase

Derzeit stehen noch weitere Spieletests an bevor die geplante Veröffentlichung im AppStore im (vermutlich) Spätherbst diesen Jahres ansteht.

Jul 192016
 

Haarscharf
Leider knapp am Finaleinzug der mobile premier awards 2016 ist die österreichische App indoo.rs vorbeigeschrammt. Dabei ist die App sozusagen voll auf Kurs – dreht sich doch alles um die richtige Orientierung in Gebäuden. Speziell zielt indoors auf User mit Sehbeeinträchtigungen und bietet mit der Audioausgabe zu Points of Interest eine wichtige Hilfestellung.

Mehr Infos hier: indoo.rs

Protoyp
Der Prototyp von indoo.rs bietet im Zusammenspiel von etwa 500 Signalgebern im San Francisco International Airport eine genaue Orientierung. Werden Gate Boarding Bereiche, Restaurants oder zum Beispiel auch Steckdosen zum Aufladen der eigenen Geräte passiert, teilt die App dies mit dem passenden Kommentar mit. Ein Service, der wohl auch nicht sehbeeinträchtigten Personen die ein oder andere Suche erleichtern würde.

Allgemein
Allgemein stellt die indoo.rs eine energiesparende Lösung dar, da die Bluetooth-Signalgeber kaum Energie benötigen. Sollte die Internetverbindung einmal nicht klappen, ist das auch kein Problem für das System – das arbeitet nämlich ganz problemlos offline! Mittels Geofencing können übrigens gewisse Bereiche in Gebäuden eingefasst werden, sodass der User beim Verlassen dieser verständigt wird. Wie dem User die richtige Route zum Ziel angezeigt wird, kann zudem einfach festgelegt werden – vom normalen Pfeil bis zur Augmented Reality Einblendung.

Jun 272016
 

http://www.rudy-games.com/

Spielend durchstarten
Den 1. Platz beim Jungunternehmerpreis 2016 ergatterte das Linzer Start-up rudy games. Die drei Gründer Gerti Kurzmann, Reinhard Kern und Manfred Lamplmair sind nicht nur langjährige Freunde, sondern ebenso leidenschaftliche Spieler.

Dieses Hobby brachte das Trio schließlich auf die zündende Idee Brettspiel und App harmonisch zu verknüpfen und die Stärken beider Bereiche bestmöglich zu nutzen. Dabei geht rudy games den entscheidenden Schritt weiter z.B. je nach Spielerverhalten passende Aufgaben zu gezeigten Interessen zuzuweisen. Auf diese Weise wird das Spiel noch spannender, da man den jeweiligen Spielerinteressen zuspielt.

Das Spielangebot wächst
Im Portfolio von rudy games zeigen sich verschiedene Spiele, wobei ständig an Erweiterungen und weiteren Spielen gearbeitet wird. Das erste Spiel LEADERS konnte bereits mehr als 35.000 Spieler begeistern. Nachdem bei rudy games beste Eigenschaften aus Brettspiel und interaktiver App kombiniert werden, sollen sämtliche Spieler angesprochen und das Spielerlebnis auf eine neue Stufe gestellt werden. Wie gut das in der Praxis funktioniert, wird am besten selbst erprobt. Hier gehts zu rudy games.

Wir gratulieren herzlich zum Jungunternehmerpreis 2016!

Jun 222016
 

und ab gehts! Quelle: zur App

Sie sind leidenschaftlicher Motorradfahrer?

Dann sollten Sie einen Blick auf die App RISER werfen, die Biker miteinander vernetzen will, damit beste Routen ausgetauscht werden können und neueste Informationen zur aktuellen Wettersituation bereitstehen.

Einer der Gründer von RISER, Dominik Koffu, erklärt: „Als leidenschaftliche Motorradfahrer haben wir selbst die Erfahrung gemacht, dass es noch keine App gibt, die alle Bedürfnisse von MotorradfahrerInnen aus einer Hand und mit benutzerfreundlichem Interface abdeckt.

Diese Lücke wollten wir durch eine eigene App schließen. Wir hoffen, dass uns das mit RISER gelungen ist und dass RISER in Zukunft die bevorzugte Wahl für MotorradfahrerInnen sein wird, um sich digital miteinander zu vernetzen und praktische Funktionen für das Fahrerlebnis zu nutzen.“

Was kann die App?

Einerseits kann man RISER sozusagen als Logbuch nutzen und eigene Motorradtouren aufzeichnen und in einem Fahrtenbuch eintragen. Wer gerne Neues probiert, kann sich interessante Routen in der Nähe (oder auch weiter weg 😉 ) anzeigen lassen und erhält dazu sofort das aktuelle Wetter inklusive Prognosen.

Und endlich findet man auf einfachste Weise Gleichgesinnte und kann sich in der Community vernetzen und sich zu Touren, Erfahrungen und Bikes somit einfach austauschen. Derzeit steht die App lediglich für iOS zur Verfügung – dafür jedoch bis Ende 2016 inklusive allen PRO Funktionen gratis. Eine Android Version sowie weitere Sprachen, abgesehen von derzeit Deutsch und Englisch, sollen ebenso bald folgen.

Hier gehts zu RISER.

Jun 012016
 

App-Store Screenshot von Wave

Wer in Wien besser unterwegs sein will, sollte einen Blick auf die Wave-App werfen. Diese führt nämlich verschiedene Verkehrsmittel bzw. -angebote zusammen. Somit steht Usern das kombinierte Angebot aus Wiener Linien, Car2Go und CityBike in der Suche zur Verfügung. Da fällt der nächste Weg schon leichter.

Schneller wissen wie

Ob man nun wissen will, wo der nächste Car2Go Standort ist oder wie viele City Bikes in der Umgebung sind, Wave weiß die Antwort. Die Suche selbst gestaltet sich durch einfache Suchanfragen per Tastatur oder Spracherkennung denkbar einfach.

„Wann kommt die nächste U4?“ – und schon kommt die Antwort. Dabei listet die App Informationen nicht nur auf dem Screen auf, sondern verlautbart die Antwort auch per Sprachausgabe. Ab sofort ist der schnellste Weg von A nach B in Wien somit leicht abzurufen. Wave erklärt den Weg kurz in einem Satz und listet danach die Verbindungen Schritt für Schritt auf.

Damit sämtliche Funktionen einwandfrei arbeiten, muss die App natürlich auf die eigenen Standortdaten zugreifen können. Dank Spracherkennung und -ausgabe ist Wave barrierefrei benutzbar, allerdings lässt sich die Sprachausgabe auf Wunsch nicht völlig deaktivieren.
Die Wave-App ist übrigens für iOS konzipiert. Wer mehr Infos zur App nachlesen will, sollte am besten diesem Link folgen.

Apr 272016
 

Wer mehr wissen will, der greift in Museen zum Audioguide, der mit etlichen wissenswerten Informationen die eigene Museumstour gehörig aufwertet. Die Nachteile der Geräte sind Ihnen sicher auch bekannt. Manchmal ist das Gerät defekt oder aber die Audioqualität lässt stark zu wünschen übrig…

Screenshot der App “Hearonymus – your personal audioguide“ © Hearonymus

Hearonymus denkt weiter
Wieso kompliziert, wenn es auch einfach geht? In Zeiten, wo das Smartphone allgegenwärtig ist, sind Hightech-Geräte mit exzellenter Soundqualität wie auch einem hochauflösendem Bildschirm faktisch in jeder Hosentasche mit dabei.

Diesen Umstand ausnutzend bietet die Hearonymus-App das passende Pendant für Wissensdurstige. Der gewünschte Audioguide fürs Smartphone wird einfach heruntergeladen und kann somit endlich auch mit den eigenen Kopfhörern in bester Qualität genossen werden. Zudem können bereitgestellte Bilder wie auch Detailaufnahmen auf dem hochauflösenden Bildschirm betrachtet werden. Weiteres Plus: nervige Warteschlangen an der Audioguide-Ausgabe sind passé!

Dass sich die Hearonymus-App natürlich nicht nur für Museen, sondern ebenso für Stadtführungen wie auch Sehenswürdigkeiten eignet, macht sie nur um so interessanter.

Startup zieht Investoren an Land
Hearonymus besticht durch etliche Vorteile und hat nun mit Hans Peter Haselsteiner einen Investor an Land gezogen, mit dem das Unternehmen wohl den nächsten Schritt vollziehen kann. Etliche Museen haben die Vorzüge der App bereits erkannt, denn neben dem Komfortgewinn für Besucher schlagen vor allem Kosteneinsparungen durch den Wegfall der Hardware zu Buche. Dass sich weitere Institutionen bald den Wechsel zur Audioguide-App überlegen, scheint fast absehbar.
Wir wünschen dem Unternehmen viel Erfolg!

Apr 142016
 

IMPRUV yourself!

Alle Jahre wieder oder spätestens, wenn der Frühling anklopft, sprießen sie wie Unkraut: die guten Vorsätze.

Der innere Schweinehund hat meist leider ein, zwei gewichtige Wörtchen mitzureden. Gute Vorsätze sind da schnell begraben AUSSER natürlich man geht seine Ziele konsequent an. Keine unrealistischen Vorstellungen und alles in kleinen Schritten – so lautet das Geheimrezept. Noch besser, wenn man seine (kleinen) Erfolge festhält und sich damit zusätzlich motiviert. Wie gut das funktioniert, wissen wir spätestens seit unserer Produktreihe IMPRUV FORTE. Die persönlichen Motivationskalender machen die Planung leicht und die kleinen Siege sind schwarz auf weiß einfach zu verfolgen.

 

uuuund los! Quelle: http://goalifyapp.com/

Goalify
So der Name einer App-Variante, die ähnlich arbeitet. Man legt seine Ziele fest und erhält Erinnerungen, sobald der Schlendrian eintritt oder aber der nächste gute Vorsatz anzupacken ist.

„Über die individuellen Aktivitäten der Benutzer erlernt das System erfolgreiches Verhalten bei der Arbeit an Zielen und nutzt dieses, um den Benutzer aktiv mit individuellen Hinweisen und Aktionsaufforderungen zu unterstützen“, so Gründer Winterheller. „Erinnerungen werden individuell und vollautomatisch auf das jeweilige Vorhaben abgestimmt. Damit erhält der Benutzer nur dann Coaching-Anstöße, wenn diese tatsächlich notwendig sind.“

Mit Statistiken und Co kann man am Handy (Miss-)Erfolge verfolgen. Derzeit steht das Startup bei etwa 10.000 Nutzern.

Die App für iOS und Android ist in einer Basisversion kostenlos (hier kann man 3 Ziele anlegen), kostet im Jahr jedoch €9,99 – das könnte durchaus für viele User eine Hürde darstellen. Andererseits können Fortschritte am Handy gut aufbereitet verfolgt werden. Wer lieber eine schummelfreie, handfeste Variante will, sollte sich aber noch einmal bei uns im Erfinderladen und den IMPRUV FORTE Varianten umsehen – was einmal eingetragen ist, bleibt für die Ewigkeit 😉

Apr 042016
 

TubeLike für iOS Quelle: http://apple.co/1onEHIE

TubeLike

Sie kennen Tinder?
Bei dieser Dating-App werden Partner nach dem Wischprinzip entweder gelikt oder aussortiert – und nach dem gleichen Prinzip kreiert die App TubeLike Ihre Playlist. Gefällt Ihnen ein Song, wird er in eine Playlist „geswipt“, andernfalls wird er weggewischt. Die Quelle der Songs bzw. Musikvideos ist übrigens YouTube, sodass TubeLike letztlich die Funktion der App wortwörtlich übersetzt. Aber auch andere Apps bauen auf YouTube.

„Es gibt unzählige Apps, die auf YouTube basieren und deren API verwenden, aber keine davon beachtet alle wichtigen Merkmale eines Music Players, wie etwa automatische Wiederholung eines Videos, Shuffle-Mode in Playlists und so weiter“, erklärt der Wiener Alin Soare, der Mann hinter TubeLike. „Wir sind bis jetzt die einzigen, die das Modell von „Hot or Not“ auf YouTube-Musikvideos anwenden.“

Hot or Not
Einfach, aber effektiv.

Simple Bedienung und Playlists, die tatsächlich den eigenen Geschmack treffen. Die App selbst steht übrigens kostenlos für iOS bereit. Wen die Werbeeinblendungen nerven, kann sie per In-App-Kauf stark reduzieren. Die derzeitige Beschränkung auf YouTube soll übrigens nicht bleiben. In Zukunft sollen weitere Plattformen wie SoundCloud oder auch Facebok eingebunden werden, sodass weitere Inhalte entdeckt und Playlists geteilt werden können.

Wie gut die App tatsächlich ist?
Am besten selbst probieren – to Like or not to Like.

Mrz 222016
 

Wie kann man das Leben für Demenzkranke im Anfangsstadium verbessern?
Einfache Gedächtnisübungen und die Möglichkeit die eigene Befindlichkeit mitzuteilen – mit diesen Kernelementen will der Mind Mate oder zu deutsch Gedächtnisfreund von Gabriela Matic überzeugen. Zusammen mit ihrem Team hat sie eine App für Tablets entwickelt, die äußerst simpel aufgebaut ist und so auch von Menschen ohne jegliche Computererfahrung bedient werden kann.

 

http://www.mindmate-app.com/

Mind Mate
Die App bietet verschiedene Möglichkeiten. Zum einen beinhaltet sie Gehirnjogging-Spiele und zeigt Fitnessübungen, zum andern können wichtige Lebensdaten und Gefühlszustände gespeichert werden. Auf diese Angaben können wiederum Ansprechpartner zugreifen und sind so über das Wohlbefinden der Patienten bzw. der/des Angehörigen informiert.

„Es ist für die Familie sehr hilfreich zu wissen, wie man Betroffene aufheitern kann, wenn sie traurig sind“, erklärt Matic. Die Gedächtnisfreund-App wurde im Übrigen im Rahmen eines Startup-Wettbewerbs mit drei Kollegen entwickelt. „Ich wollte etwas machen, das sozialen Einfluss hat und den Alltag der Menschen verbessert.“

Derzeit gibt es die iOS-App nur auf Englisch, mit Mai soll sich dies jedoch ändern und ebenso eine deutsche Version zur Verfügung stehen.

Mrz 162016
 

Für iOS und Android

Damit die Anmeldung schneller geht Quelle: itunes.apple.com

Wenn es einmal schneller gehen muss
Bereits vor dem ersten Beschäftigungstag sind MitarbeiterInnen bei der Sozialversicherung zu melden. Bisher  blieb also der Griff zum Telefon, Fax, Computer oder das Einloggen in das Sozialversicherungs-Online-Portal ELDA nicht aus.

Alexander Feyertag war die Prozedur etwas zu umständlich, also hat er ganz einfach mit „Emma“ – eine MitarbeiterInnen-Anmelde-App entwickelt, welche die Anmeldung auf ein paar Klicks reduziert. Damit ist es endlich möglich vom Tablet oder Smartphone die Anmeldung schnell und problemlos zu erledigen.

Die Basis-App für Android und iOS ist übrigens gratis.


Will man jedoch die Daten der Dienstgeber und -nehmer für Folgemeldungen speichern und somit auf ein Archiv zugreifen, sind €1,99 zu bezahlen.

Ganz gezielt will Feyertag Gastronomen, Caterer, Schausteller und Co ansprechen und hofft mit wichtigem Feedback seine App noch weiter zu optimieren. Wie gut Emma bislang ihre Aufgaben erfüllt, ist dem Selbsttest zu unterziehen. Bedarf ist sicherlich gegeben.

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