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Apr 032014
 

Kälte, Regenwolken und die milchig, graue Luft haben sich in den letzten Tagen verzogen. Die Wolken sind aufgebrochen und geben Anlass eine ganz einzigartige Erfindung näher unter die Lupe zu nehmen: Das CliccSet! Das mobile Solar-Ladegerät ist ein einfallreiches Gimmick für den Sommer.

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Leicht, smart und kompakt, kann man den Solar-Lader in jeder Tasche verstauen und das Fliegengewicht bei Bedarf hervorholen. Selbstverständlich lässt es sich durch die Sonnenenergie nebenbei unkompliziert aufladen. Ist einmal Not am Mann und keine Steckdose in Sicht, bespielt der kleine Helfer ein Smartphone mit etwa einer zusätzlichen Stunde Sprechzeit. Bei den doch oft noch schlechten Akkuleistungen der Smartphones ist dies ein Segen, vor allem wenn man im Frühling gerne viel Zeit in der Natur verbringt.

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Ist einmal keine Sonne in Sicht, so kann das weltweit kleinste USB-Solar-Ladegerät auch am PC geladen werden und selbstverständlich erfreuen sich auch andere Endgeräte über die Energie der Station. Der Akku wird umso schneller geladen, je mehr Clicc-Module genutzt werden. Zusätzlich ist für die sonnenfreien Stunden ein ultrahelles LED-Licht in drei Helligkeitsstufen integriert und ersetzt so eine Taschenlampe oder gar das Licht am Fahrrad. Es hat drei Helligkeitsstufen, in der schwächsten leuchtet das Lichtchen mit einer Ladung satte 600 Stunden lang.


Das CliccSet wird in Deutschland aus recycelbaren Materialien hergestellt und ist damit ein umweltschonendes Produkt. Zu kaufen gibt es die Neuheit für €39,99 im Erfinderladen in Berlin und selbstverständlich auch in unserem Onlineshop.

Jul 092013
 

Vielleicht schon bald: Solargarage, ©Firma Sunplugged, Quelle: www.tuwien.ac.at

Neue Anwendungsmöglichkeiten für Solarzellen – das soll mit dem EU-Projekt „SolarDesign“ gefördert werden. Bislang gestalten sich Solarzellen optisch mehr oder weniger einheitlich – blauschimmernde Platten, die mit weißen Linien durchzogen sind.

„Mit diesen Solarzellen lassen sich allerdings nicht alle Kundenwünsche befriedigen“, erklärt Nadja Adamovic vom Institut für Sensor- und Aktuatorsysteme der TU Wien. Dass Solarzellen nicht unbedingt auf Dächer beschränkt bleiben müssen, ist seit der Implementierung etwa bei Taschenlampen bekannt. Eine gekonnte Einbindung, die endlich einmal auch den optischen Einheitsbrei durchbricht, bildet beispielsweise die Produktpalette von SolarFidelity, über die wir bereits berichtet haben.

Solar-Jacke gefällig? ©Firma Sunplugged, Quelle: www.tuwien.ac.at

Im Zuge des EU-Projekt „SolarDesign“ soll die vielfältige Einbindung verschiedenster Solarzellen vorangetrieben werden. Besonders in Zusammenarbeit mit der Tiroler Firma „Sunplugged“ sollen Dünnschicht-Solarzellen in unterschiedlichen Bereichen Einsatz finden. Wichtig ist dabei vor allem, dass die elektrischen, optischen und mechanischen Eigenschaften auf den jeweiligen Anwendungsbereich abgestimmt sind.

Besonders im Falle von Kleidung, die mit flexiblen Solarzellen bestückt wird, spielt die Optik eine große Rolle. Zudem ist bei Installationen im Außenbereich eine gewisse Robustheit gegenüber Feuchtigkeit und stärkeren Temperaturschwankungen gefragt, wie natürlich prinzipiell eine lange Lebensdauer. Letztlich ist das Ziel des ambitionierten Projektes natürlich die Entwicklung konkreter Produkte.
„Wir arbeiten immer wieder mit erfolgreichen Solarzellen-Herstellern zusammen. Dass wir nun allerdings auch noch die Creative Industries in so ein Forschungsprojekt hereinholen, ist etwas ganz Besonderes, damit sind wir auch bei der EU auf große Aufmerksamkeit gestoßen“
, gibt Adamovic stolz zu verstehen. Die Kooperation von elf Firmenpartnern und Forschungseinrichtungen verspricht eine befruchtende Atmosphäre, wobei von österreichischer Seite neben der TU Wien, wie bereits erwähnt, die Photovoltaik-Firma Sunplugged wie auch RHP Technology mitmischen.

Mai 032013
 

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit – damit sind wohl die beiden wichtigsten Punkte angesprochen, wenn vom Energy Globe Austria Award die Rede ist. Über den Sieger in der Kategorie Luft (Umweltnudeln von Wolf) haben wir bereits berichtet, nun möchten wir uns dem Gesamtsieger Solar Fidelity widmen.

Solarmodule zieren bereits unterschiedliche Geräte und Oberflächen. Solar Fidelity hat jedoch den nächsten Schritt zum modischen Auftritt ebenfalls mit Leichtigkeit geschafft. Ob es nun Rucksäcke, Taschen, Faltpanele oder sogar Solarlautsprecher sind – die Produkte von Solar Fidelity treten designbewusst auf und versorgen Handys, Smartphones oder etwa auch Digitalkameras über eine USB-Schnittstelle mit Strom.

Solartasche, Quelle: www.alleswerbung.at

Der Wiener Rafael Ubisz, Inhaber von „GOpro! creative Marketing GmbH“ steht dabei als Kreativgeist hinter seinen Produkten. Neben dem Energy Globe Austria Award gewann die Solartasche beispielsweise den begehrten Red Dot Award im vergangenen Jahr. Das gewisse Etwas der verschiedenen Produkte aus dem Hause Solar Fidelity ist die einzigartige „Design-Solarzelle“, welche das bislang langweilige Auftreten gängiger Solarzellen aufpeppt.

Aug 132012
 

Die Kraft der Sonne nutzen die Menschen bereits seit Jahrzehnten. Tagtäglich versorgt uns unser Stern mit einer Energiemenge, die für das menschliche Verständnis eigentlich unvorstellbar ist. Noch dazu kommt sie sozusagen frei Haus – der Mensch muss die Kraft der Sonnenstrahlen lediglich nutzen. Lediglich ist in diesem Fall auch relativ einfach formuliert. Wie immer liegt die Lösung im Detail und so gibt es immer noch genug Verbesserungsmöglichkeiten vorhandener Technologien.

Erneuerbare Energien sind immer wieder ein Gesprächsthema, besonders, wenn es wie in diesem Fall, wieder um Innovationen in diesem Bereich geht. Die Innovationen stammen aus dem Hause Sun-Master und betreffen, wie der Name bereits vermuten lässt, die Solarthermie.

Der "bionic.absorber", Quelle: www.industriemagazin.net

Sun-Master hat mit „bionic.absorber“ einen neuartigen Sonnenkollektor entwickelt, dessen Effizienz um einiges höher liegt als bei gängigen Modellen. Gerhard Huber, der Geschäftsführer erklärt, dass der „bionic.absorber“ bis zu 20 Prozent mehr Leistung bei gleichen Herstellungskosten erzielt.
Der große Unterschied zu bisher üblichen Kollektoren liegt im innovativen Aufbau des neuen Produkts. Normalerweise wird die Wärme vom Absorberblech über punktuelle Schweißungen auf die darunter liegenden Rohre und somit auf das darin fließende Wasser-Frostschutzgemisch übertragen. Beim „bionic.absorber“ durchfließt die Flüssigkeit nun die Hohlräume des Absorberblechs selbst. Außerdem unterscheidet sich auch die Anordnung der Hohlräume selbst, die nun statt eines Mäanders nun der Struktur ähnlich den Adern eines Blattes nachempfunden sind und somit auch optisch ansprechend ausfallen.

Das "master.system", Quelle: www.industriemagazin.net

Anwendungsgebiete sind die solare Prozesswärme, solare Kühlung sowie der Einsatz in der solaren Meerwasser-Entsalzung, wobei die Auslieferung des verbesserten Solarthermieprodukts „bionic.absorber“ ab kommenden Jahr beginnen soll.

Das „master.system“ stellt die zweite Innovation aus dem Hause Sun-Master dar.
Hierbei handelt es sich um ein steckfertiges Solarsystem, das im Grunde ganz einfach an bestehende Heizsysteme angeschlossen werden kann. Dabei sind Elemente wie die Pumpe, das Ausdehnungsgefäß oder die Elektroinstallation bereits im Kollektor integriert.
Die einfache Montage bietet zudem auch die Möglichkeit einer raschen Deinstallation, was besonders bei häufigem Übersiedeln einen großen Vorteil darstellt.
Ein Argument, das besonders auf dem amerikanischen Markt auf offene Ohren stößt. Das „master.system“ ist aufgrund seiner Praktibilität sowohl für Industrie und Private von Interesse und wird sich preislich im Bereich der 2000 Euro bewegen.

 

Mai 282012
 

Der Jahresweltenergiebedarf der Menschheit könnte durch die Sonneneinstrahlung innerhalb einer halben Stunde gedeckt werden. Die Sonne schenkt uns so viel Energie, von der wir nur einen kleinen Bruchteil zu nutzen gelernt haben. Um den Energieertrag der Sonneneinstrahlung zu erhöhen und die Umwelt mehr zu entlasten, sollte der Wirkungsgrad der Solaranlagen erhöht werden.

Die Sonneneinstrahlung in Deutschland beträgt ca. 1000 W/m2. Dabei liegt die Energieausbeute bei ca. 100-120 W/m2 bei den Photovoltaikanlagen und ca. 500-600 W/m2 bei den thermischen Solaranlagen. Die Monate im Sommerhalbjahr (April bis September) sind die einstrahlungsrelevanten Monate, auf die etwa 75% der Jahreseinstrahlungssumme entfallen. Gleichzeitig ist zu bedenken, dass die EU bei Neubauten die Einführung des Nullenergiehauses bis zum Jahr 2025 als Standard anstrebt.

Hybridkollektor

Bei der herkömmlichen Photovoltaikanlage wird der Wirkungsgrad wegen der Erhitzung von Halbleiterzellen um bis zu 30 % gesenkt. Der Anlagepreis wird im Wesentlichen vom Preis der Photozellen bestimmt. Die thermischen Solaranlagen sind zwar wesentlich günstiger als die photovoltaischen, lassen aber den „elektrischen“ Teil der Sonneneinstrahlung außer Acht.
Um die Vorteile der herkömmlichen Anlagen hervorzuheben und die Nachteile zu mindern, wird ein Hybrid- bzw. Kombikollektor entwickelt. Eine größere Energieausbeute lässt sich auf folgendem Wege erreichen. Die gesamte Sonneneinstrahlung wird durch einen Strahlungsbündler eingefangen und geteilt weitergeleitet – der „elektrische“ Teil wird auf die photovoltaische Zelle konzentriert und der „thermische“ Teil durch die Wände des Strahlungsbündlers auf die wärmeabführenden Leitungen (zweiter Kreis) durchgelassen. Die photovoltaischen Zellen werden mit einem anderen wärmeabführenden Kreis (erster Kreis) auf die optimale Temperatur abgekühlt, wobei diese thermische Energie für die Vorwärmung des zweiten Kreises benutzt wird. Die Wände des Bündlers sind mit einer Nanobeschichtung versehen, mit deren Hilfe die Teilung der Sonneneinstrahlung geschieht.

Modell vom Kombikollektor. Schnitt rechts

Modell vom Kombikollektor. Schnitt rechts

Die Zwischenräume zwischen den Strahlungsbündlern haben eine wesentlich größere Grundfläche (n-fach, im dargestellten Modell 20-fach) als die Fläche der photovoltaischen Zellen. Dies bringt mit sich die Kosteneinsparung für photovoltaischen Zellen (bei gleicher oder höherer Leistung). Die Zwischenräume zwischen den Strahlungsbündlern sind in beiden Richtungen mit wärmeabführenden Leitungen versehen. Dadurch wird die Effizienz beim Auffangen von thermischer Energie höher als bei den herkömmlichen Solaranlagen.

Modell vom Kombikollektor. Schnitt links.

Modell vom Kombikollektor. Schnitt links.

Als Alternative (s. Gesamtbild) ist links ein länglicher Bündler dargestellt. Aus Herstellungsgründen dürfte es einfacher sein, die Strahlungsbündler auf die
gesamte Länge des Kollektors zu fertigen (obwohl die Bestrahlung der photovoltaischen Zellen sowie die gesamte Effizienz der Anlage kleiner wird).

Folgende Vorteile ergeben sich mit dem Kombikollektor:
1. Die Effizienz der Photozellen wird alleine wegen der aktiven Kühlung um bis zu ca. 25% – 30% erhöht.
2. Die Einstrahlungsintensität kann (je nach ausgewählter Geometrie des Trichters) n-fach erhöht werden (im Modell nur durch den Konzentrator 20-fach).
3. Eine Steigerung der thermischen Anteile der Energieausbeute, da das Medium des 2.Kreises von dem Medium des 1.Kreises vorgewärmt wird.
4. Ein Abwerfen der Sonnenenergie (besonders in Sommermonaten) wird wegen der selektiven Beschichtung des Trichters nahezu vollkommen verhindert.
5. Wesentlich geringere Kosten von Halbleiterelementen (je nach Geometrie des Trichters, im Modell 20-fach).
6. Mit dem von mir entwickelten Kombikollektor kann ein „Blockheizkraftwerk“ z.B. eine Siedlung zumindest mit thermischer Energie komplett versorgt werden, wenn an die Anlage eine Wärmepumpe angeschlossen wird (deren Jahresarbeitszahl – COP – damit wesentlich erhöht wird). In Sommermonaten lässt sich noch zusätzliche elektrische Energie gewinnen.
7. Die Anlage lässt sich komplett in die Dach- und Wandkonstruktion integrieren. Auf die übliche Bedachung und Wandverkleidung kann verzichtet werden. Die Anlage kann so konzipiert werden, dass das Gebäude komplett mit elektrischer und thermischer Energie versorgt und Energie noch ins Netz eingespeist werden kann.
8. Mit der Entwicklung der Energiespeicherungstechnik (Batterien) wird es auch möglich sein, die autonome Energieversorgung des Nutzers zu gewähren.
9. Eine Stilllegung der Solaranlage wegen des hohen thermischen Energieertrages in Sommermonaten entfällt, denn es entsteht ein viel größerer elektrischer Energieertrag.
10. Deutlich größere Energieausbeute und höherer Wirkungsgrad der gesamten Anlage, also eine deutlich bessere wirtschaftliche Nutzung der Sonnenenergie.

Für diese Erfindung werden noch Partner gesucht.

Sep 082010
 

Quelle: Standard

Für ein vierjähriges Projekt haben sich nun die Forscher der Linzer Johannes Kepler Universität entschieden. Sie wollen neuartige Solarkollektoren in Kunststoffbauweise entwickeln.

Die Forschung wird in zwei einander ergänzende Projekte unterteilt. Der erste Teil wird die Grundlagenforschung sein. Hier werden die ökologischen sowie ökonomischen Folgewirkungen bei weltweiter Marktdurchdringung abgeschätzt und die Voraussetzungen für die Entwicklung neuartiger Kollektoren geschaffen.

Im zweiten Teil beschäftigen sich die Leute mit der industriellen Forschung zur Entwicklung von neuartigen Polymermaterialien und den daraus herzustellenden Kollektoren und Komponenten.

Aber nicht nur die JKU wird an der Forschung teilnehmen. Da ihr Ziel ist, dass Österreich die weltweite Spitzenposition auf dem Gebiet der Solarthermie weiter ausbauen soll, haben sie sich Verstärkung geholt. Unter anderem mischen bei dem 5 Millionen Euro Projekt auch die Kunstuni Linz, Uni Innsbruck, das WIFO und zehn Unternehmenspartner mit.

Bei diesen erheblichen Koste brauchen die Forscher natürlich auch eine finanzielle Unterstützung. Die Kollektoren werden funktionsfähiger und wirtschaftlicher sein als die herkömmlichen. Deshalb hat sich die Forschungsförderungsgesellschaft dazu bereit erklärt, das Projekt zu finanzieren.

Koordiniert wird das Projekt vom Vorstand des Instituts für Polymerwerkstoffe und Herrn Prof. Reinhold W. Lang. Für ihn ist schon mal ein großer Schritt in Richtung neues Marktsegment für Kunststoffanwendungen gemacht worden. Aber natürlich möchte er noch weitere Schritte gehen.

Quelle: Standard

Jun 242010
 

Schüler Testen den Kocher Quelle: Hauptschule Gaspoltshofen

Heute berichte ich euch über die letzte Erfindung der ATV Reihe. Eine Hauptschule aus Gaspoltshofen macht das Kochen mit der Sonne möglich.

Im letzten Jahr beteiligten sich ca. 500 Schüler, mehrere Eltern und alle Lehrer der Schule an einem Großprojekt. Dieses umfasste mehrere Einzelprojekte, die hauptsächlich zum Energie sparen dienen sollen. Unter anderem bauten sie verschiedenste Modelle von Solarkochern.

Die Solarküche der Schule ist im Garten aufgebaut worden, denn logischer weiße braucht man zum Kochen die Sonne. Die Küche besteht aus sieben Solarkochern, mit denen man für etwa 2-3 Klassen das Mittagessen zubereiten kann. Egal ob Eintöpfe, Pizzas oder Knödel gekocht werden es muss nur Schönwetter sein.

Der Solarkocher besteht aus einem Brennspiegel (polierte Alufläche), der einen Durchmesser von 1,4m hat. Dieser bündelt die Sonnenstrahlen und reflektiert diese auf einen im Brennpunkt befindlichen mattschwarzen Topf. Bei der richtigen Ausrichtung des Kochers, beträgt die Leistung jeweils 600 Watt. So kommt es zu einer Hitzeentwicklung, bis zu 250°C und man kann optimal kochen.


Solarküche auf ATV.at

Bei guten Einstrahlungsverhältnissen dauert das kochen solang, wie man mit einem Elektroherd braucht. Wenn man Beispielsweise einen Rollbraten in den Topf hineinlegt, kann man mit ca. 4 Stunden Kochzeit rechnen.

Mai 272010
 

Heute hab ich schon wieder ein Fahrzeug gefunden, das zur Förderung von Technologien im Bereich erneuerbare Energie beiträgt. Diesmal handelt es sich aber nicht um ein Boot sondern um einen Solar-Traktor.

Clevere österreichische Erfinder wollten die Produktion von Bio-Gemüse so umweltfreundlich wie möglich machen. Annähernd jede Gemüseart wird mit einer Dieselmaschine geerntet und mit Hilfe dieses neuen Traktors, steckt im Gemüse wirklich nur mehr die Kraft der Sonne.

Der Heliotrac ist auf jeden Fall nicht teurer als ein Dieselbetriebener. Der Preis wird auf ca. 50.000 € geschätzt. Der Unterbau und die Solarfläche wiegen jeweils 500 Kilogramm und durch die in der Höhe und Breite verstellbaren Gestelle, kann man verschiedene Gemüsearten ernten.

Die Solarfläche richtet sich nach der Sonne und kann so mehr Leistung bringen. Außerdem funktioniert der Traktor auch auf einem steilen Berghang, allerdings muss man hier ein paar km/h einbüßen. Diese Version des Traktors ist eher für kleine Gemüse-Biobauern gedacht. Doch es wird schon an einem weiteren Modell für Großflächen getüftelt.

Wenn der Traktor nicht auf dem Feld genutzt wird, kann der Strom der Solarzellen ins öffentliche Netz eingespeist oder als Energiequelle für Bewässerungsanlagen genutzt werden. Hauptsächlich aber hat der Traktor sein Einsatzgebiet im Gemüseanbau.

Quelle: nachhaltigkeit.org

Mai 212010
 

Quelle: solarwave.at

Ein Kärntner Pärchen will nun mit einem Solar und Wind betriebenen Katamaran die Welt umrunden. Solarwave heißt das Boot mit dem dieser Traum in Erfüllung gehen soll. Früher konnte man sich das nicht vorstellen, dass so etwas funktioniert. Doch in der heutigen Zeit sind diese autarken Systeme nicht mehr wegzudenken.

Nach einer langen Suche nach dem geeigneten Boot, hat der Bau dann im März 2009 in Niederkassel begonnen. Fertig gestellt wurde es bereits am 16. Dezember und das Boot machte sich auf die Reise nach Bonn. Am Mittwoch den 7.4.um ca. 9 Uhr war dann der Startschuss zur ersten absolut autarken Weltumrundung im Mondorfer Hafen bei Bonn.

Die Kärntner Michael Köhler und Heike Patzelt wollen mit ihrem Solarwave beweisen, dass es möglich ist, ohne jeglichen Schadstoffausstoß die Ozeane zu queren. Die benötigte Energie wird durch Solarpaneele und Windgeneratoren gewonnen. Der Antrieb erfolgt mittels 2 Elektromotoren.

Dem komplett energieautarken Leben steht also nichts mehr im Wege. Die beiden können Problemlos kochen, kühle und Wäsche waschen. Man muss sich die Energie bloß etwas einteilen.

Die Reiseroute führt von Ost nach West, da man sich an der Sonne orientieren muss und wird ca. 2 Jahre dauern. Wer Interesse hat, Gäste haben die Möglichkeit, gegen einen Kostenbeitrag auf Etappen mitzufahren. Da das Boot sehr geräumig ist, gibt es mit ziemlicher Sicherheit kein Platz Problem.

Für spezielle Luftaufnahmen wurde den beiden eine Drohne zur Verfügung gestellt und auch durch die Blogartikel auf der Internetseite, werden die Leute und Freunde auf dem laufenden gehalten.

Mai 202010
 

Quelle: ORF Niederösterreich

Auch wenn sie in letzter Zeit nicht sehr oft zu sehen ist, spielt die Sonne doch eine sehr große Rolle in unserem Leben. Unter anderem wird sie als Energielieferant verwendet und somit kann man immense Kosten ersparen.

Beabsichtigt man beispielsweise eine Solarenergienutzung für das Haus, so hat die Grundstücksform und -lage eine große Bedeutung.

Das heißt, man sollte vor Baubeginn erstmals die Grundstückslage begutachten. Bei sehr schmalen Grundstücken kommt es oft zu einer Abschattung, verursacht durch die Bebauung oder Vegetation der südlich gelegenen Nachbargrundstücke.

Am besten kann man die Begebenheiten mit dem neuen „Sonnengucker“ ermitteln. Zur Verfügung gestellt wird dieser von „NÖ gestalten“, einer Serviceeinrichtung des Landes Niederösterreich.

Quelle: NÖ gestaltet

So funktionierts……

Erstmal muss man den Sonnengucker noch ausschneiden und zusammenbasteln. Wenn das passiert ist stellt man sich auf das Grundstück und haltet den Gucker waagrecht nach Süden ausgerichtet vor seine Augen. Wenn über der Oberkante des Guckers noch Bäume oder Häuser zu sehen sind, wird auf diesem Punkt, auf dem man steht, im Winter Schatten sein.

Das wäre nicht sehr vorteilhaft, da die Sonne im Winter sehr wichtig ist. Einerseits weil das Haus durch die Einstrahlung erwärmt wird und so Heizkosten gespart werden können und andrerseits, weil ein lichtdurchflutetes Haus eine besondere Wohnqualität bietet.

Zu beachten ist allerdings, dass der Sonnengucker nur ein Hilfsmittel sein soll. Das heißt, es ist kein gültiges Gerät das eingesetzt wird. Dazu gibt es genauere Vorrichtungen die eine mögliche Beschattung bestimmen können. Dieser Gucker soll lediglich zeigen, wie oft darauf vergessen wird, die Umgebung zu berücksichtigen.

Quelle: ORF Niederösterreich

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