Mai 062019
 

Social Work Science Day an der FH St. Pölten am 9. Mai 2019
Am Social Work Science Day wird der Frage nachgegangen, was unter Innovation in der Sozialen Arbeit zu verstehen ist und ob jede Innovation „neu“ sein muss. Davon ausgehend wird in Workshops mit Expertinnen und Experten aus der Praxis anhand aktueller Lehrforschungsprojekte diskutiert, welche innovativen Aspekte und Fragen in diesen Projekten sichtbar wurden und welche – mehr oder weniger „neuen“ – Ideen sinnvoll und notwendig scheinen.


Bild: FHSTP_c_Martin_Lifka_Photography

Soziale Innovationen
„Wer von Innovationen spricht, denkt dabei meist an neue Ideen und Produkte, die es zuvor noch nicht gab. Vor allem technische Innovationen werden als Notwendigkeit betrachtet, um wirtschaftliche Dynamik und Wettbewerbsvorteile zu erzeugen. Doch auch im Bereich der Sozialen Arbeit liegt der Ruf nach Innovationen seit einiger Zeit im Trend. Gemeint sind in diesem Kontext etwa neue Themenstellungen, die aufgegriffen werden, neue Problemlösungsstrategien, neue methodische Herangehensweisen, neue Angebote oder auch neue Zielgruppen, denen man sich zuwendet“, sagt Johannes Pflegerl, Leiter des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung der FH St. Pölten.

Den Eröffnungsvortrag zum Thema der Tagung hält Nadja Madlener von der Stabstelle Innovationsmanagement und Projektentwicklung der Diakonie Eine Welt. In einer Postersession präsentieren Studierende des Masterstudiums Soziale Arbeit und des Masterlehrgangs Sozialpädagogik ihre Projekte. Danach wird in Workshops am Vormittag und Nachmittag die Innovation der Projekte diskutiert.

Die Projekte und Workshops widmen sich verschiedenen Themen der Sozialen Arbeit, unter anderem der Onlineberatung als Chance für die Soziale Arbeit, der Solidarökonomie, der Sozialen Arbeit in der Demenzberatung, dem Thema Inklusion im Kontext von Extremismus, der Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Kinder- und Jugendhilfe und Wegen der Professionalisierung durch die Inklusionsberatung. Eine abschließende Podiumsdiskussion lotet Strategien zivilgesellschaftlichen Engagements und die Rolle der Sozialen Arbeit aus.

Neues, Adaption und geänderte Rahmenbedingungen
„Es stellt sich die Frage, ob es sich bei Innovation im Kontext der Sozialen Arbeit immer um Neuerungen handeln muss und soll. Sind es nicht häufig Adaptionen und veränderte Rahmungen von bereits Bestehendem, die gefragt sind und entwickelt werden?“, erklärt Christine Haselbacher, Leiterin des Departments für Soziales an der FH St. Pölten

Am Social Work Science Day wird daher der Frage nachgegangen, was unter Innovation in der Sozialen Arbeit zu verstehen ist und inwieweit auch über sogenannte Exnovation, also die Überprüfung und mögliche Abschaffung von Altem, nachgedacht werden soll.

Der Social Work Science Day ist eine Veranstaltung des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung des Department Soziales der FH St. Pölten. Das Arlt Institut beschäftigt sich mit sozialarbeitswissenschaftlicher Forschung und Entwicklung zu den Schwerpunkten Partizipation, Diversität und Demokratieentwicklung, Health und Social Care sowie Methodenentwicklung und Soziale Diagnostik.

InNovationen in der Sozialen Arbeit. Social Work Science Day an der FH St. Pölten
09.05.2019, 09:00–17:00 Uhr
FH St. Pölten, Matthias Corvinus-Straße 15, A-3100 St. Pölten

Die Teilnahme am Social Work Science Day ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen und Anmeldung

Der Social Work Science Day ist eine Veranstaltung des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung des Department Soziales der FH St. Pölten. Das Arlt Institut beschäftigt sich mit sozialarbeitswissenschaftlicher Forschung und Entwicklung zu den Schwerpunkten.

Am Social Work Science Day wird der Frage nachgegangen, was unter Innovation in der Sozialen Arbeit zu verstehen ist, ob jede Innovation „neu“ sein muss und inwieweit auch über Exnovation, also die Überprüfung und mögliche Abschaffung von Altem, nachgedacht werden soll. Davon ausgehend wird in Workshops anhand aktueller Lehrforschungsprojekte diskutiert, welche innovativen Aspekte und Fragen in diesen Projekten sichtbar wurden und welche – mehr oder weniger „neuen“ – Ideen sinnvoll und notwendig scheinen.

Apr 302019
 

Das zeitaufwendige Suchen von Objekten auf Plänen und Baustellen ist jetzt schnell und einfach gelöst. docu tools QR Codes werden für jeden Pin eines Objektes erstellt und auf das Objekt geklebt. Durch Scannen des QR Codes wird sofort auf den Objekt-Pin auf dem richtigen Planausschnitt verlinkt und alle offenen Aufgaben oder Mängel direkt am Tablet oder Smartphone an Ort und Stelle angezeigt.

Kurz nach dem erfolgreichen Launch der Smartphone App punktet docu tools mit einer neuen, innovativen Entwicklung: dem QR Code für Pins.

Zum schnellen Öffnen von Objekt-Pins auf dem Smartphone oder dem Tablet wird für jeden Pin ein QR Code erstellt und auf das Objekt im Gebäude geklebt. Dieser wird mit dem jeweiligen Gerät gescannt und öffnet direkt den Plan, auf dem sich der Pin befindet. Mit dem Scannen des QR Codes ist der Benutzer in Sekundenschnelle beim entsprechenden Pin, der wie bisher alle Funktionen zur Verfügung stellt.

Die Betreiber von Gebäuden müssen unter anderem sicherstellen, dass Wartungen z.B. an Brandschutztüren als Element der bauordnungsrechtlich geforderten ordnungsgemäßen Instandhaltung regelmäßig ausgeführt werden. Die in der Regel selbstschließenden Türen sollen in erster Linie Öffnungen in feuerhemmenden oder feuerbeständigen Wänden gegen den Durchtritt von Feuer sichern. Die neuen QR Codes dienen dazu, in den Bereichen Brandschutz und Sicherheit die behördlichen Vorschriften und Normen für den Betrieb einfach und nachweislich sicherzustellen. Gebäude haben zum Beispiel oft mehrere hundert Brandschutztüren, die regelmäßig überprüft werden müssen. Durch den QR Code wird die Abwicklung noch schneller und effizienter. Alle Aufgaben der Instandhaltung sind durch einfaches Scannen des QR Codes auf einer Brandschutztür sekundenschnell und transparent am Plan verortet und verfügbar.


Fotos: docu tools GmbH

docu tools ist mit dem QR Code bereits bei namhaften Projekten von internationalen Konzernen im Gesundheitswesen im Einsatz.

Gerd-Ingo Janitschek, Geschäftsführer von docu tools: „Unser Ziel ist es, nicht nur die Dokumentation auf der Baustelle so einfach wie möglich und individuell zu gestalten, sondern auch die laufende Instandhaltung im Betrieb eines Gebäudes möglichst effizient abzuwickeln. Zeitersparnis für unsere Kunden ist ein wesentlicher Faktor. Mit der Implementierung des QR Codes sind wir hier auf dem richtigen Weg!“

Über docu tools
docu tools ist eine cloudbasierte Software für Baudokumentation, Mängel- und Aufgaben­management und verbindet langjährige Expertise am Bau mit der Entwicklung intuitiver Software. docu tools versteht sich nicht nur als Tool für das Mängelmanagement in jeder Bauphase, sondern als Kommunikationsplattform für alle Projektbeteiligten über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Die Verfügbarkeit der Daten für eine verlässliche Baudokumentation ab dem Projektstart stellt sowohl für den Bauherrn wie auch für den späteren Eigentümer bzw. Verwalter einer Immobilie einen immensen Mehrwert dar. docu tools gibt es in 21 Sprachen und wird europaweit eingesetzt.

Apr 292019
 

Die Silodent Munddusche ist die innovative Ergänzung für die tägliche Mundpflege zuhause. Die Munddusche erzeugt rein mit der Kraft des Wassers einen dünnen, starken Strahl, der Essensreste und Zahnablagerungen auch überall dort vollständig entfernt, wo die Zahnbürste und andere Geräte nicht hinkommen. Bei täglicher Anwendung hält sie Zähne und Zahnfleisch gesund, vermeidet Karies, lindert Zahnfleischentzündungen und stoppt Zahnfleischschwund. Das Verwenden der Munddusche ist für jedermann gedacht, der die tägliche Mundhygiene ernst nimmt. Sie ist auch der ein praktischer Alltagshelfer für Menschen mit Brücken, Kronen, Implantaten, Brackets oder akuten Zahn- oder Zahnfleischproblemen.


Gemeinsam mit der Zahnbürste ist die Munddusche nach zahlreichen medizinischen Tests die effektivste Kombination zur Reinigung von Mund und Zähnen und der Vorbeugung gegen bakterielle Erkrankungen.
Die Silodent-Mundduschen Erfindung ist vor allem deshalb eine Innovation, weil sie anders als Produkte von Wettbewerbern völlig ohne Strom und chemische Zusätze funktioniert und sehr einfach in der Handhabung ist. Wasserstrahl und Temperatur werden allein über den Wasserhahn reguliert, an dem die Munddusche montiert wird.

Dort, wo herkömmliche Zahnbürsten nicht hinkommen, sind Zahnseide oder Dentalsticks nötig, noch besser aber eine Zahndusche, weil deren regulierbarer Wasserstrahl alle Bereiche der Mundhöhle erreicht und Speisereste wegschwemmt, ohne Zahnfleisch oder Zahnhälse zu beschädigen. Laut Studien entfernen Zahnbürsten (egal, ob elektrisch oder manuell) nur etwa die Hälfte aller Ablagerungen. Die vollständige und regelmäßige Entfernung von Essensresten aus Zahnzwischenräumen oder unter festsitzendem Zahnersatz (Implantate) ist praktisch nur mit der regelmäßigen Zahndusche erreichbar. „Silodent reinigt mit der Kraft reinen Wassers“, sagt Annette Schreiber von dem Startup Reshape Healthcare.

Über das Unternehmen Reshape Healthcare
Das Österreichische Startup Unternehmen Reshape Healthcare mit Sitz in Wien hat sich spezialisiert für die Innovationen in dem Medizin- und Gesundheitsbereich mit dem Schwerpunkten Mundpflege, Atemwege und Allgemeinmedizin. Alle Produkte in Ihrem Portfolio sind sorgfältig ausgewählt und stehen als Besonderheiten auf ihrem Gebiet. Das Ziel ist es mit einfachen ganzheitlichen Mitteln die Gesundheit der Kunden zu fördern und zu erhalten. Damit haben Ihre innovativen Produkte einen wirklichen und unmittelbaren Nutzen. Hinter dem Unternehmen steht die Gesundheitsexpertin Annette Schreiber. Sie hat alle Rechte an der Innovation und kümmert sich um die Produktion und das Assembling in Österreich.


Das Silodent-Mundduschenset ist ab jetzt auch im erfinderladen Berlin und online erhältlich und enthält alle Teile für den richtigen Gebrauch: Anschluss an den Wasserhahn mit mehreren Adaptern, Schlauch und austauschbares Mundstück (samt 2 weiteren Mundstücken für die Familie kostenfrei). Das praktische und handliche Zahnduschenset ist auch sehr gut geeignet für Reisen.
Preis: 44,90 Euro.

Apr 282019
 

Aufatmen bei Wohnungssuchenden: Dank dem cleveren System des österreichischen Start-ups frimmo können Interessenten Immobilien dann besichtigen, wann sie wollen, sprich dann, wann sie Zeit dafür haben. Mit seinem Smartphone kann der Interessent sowohl die Haustüre als auch die Eingangstüre des Objektes seiner Begierde zu dem von ihm gewählten Zeitpunkt öffnen und in aller Ruhe die Wohnung begutachten. Der Makler oder Eigentümer muss ihn zuvor nur einmal für die Wohnung zugelassen haben, selbst muss dieser bei der Besichtigung nicht anwesend sein. Technisch gesehen kombiniert frimmo Smartlocks mit den modernen Möglichkeiten der sicheren Smartphone-Authentifizierung. Mechanische Schlösser können so in intelligente Zutrittsysteme verwandelt werden.

Schlanker Prozess, mehr Service, hilfreiche Daten
Eigentümer und Makler können mit frimmo den Aufwand der Wohnungsvermarktung deutlich optimieren und sich mit dem Service bei den Kunden als Dienstleister neu positionieren. Makler haben den großen Vorteil, Besichtigungen ohne physische Anwesenheit durchführen zu können und somit lediglich die qualifizierten Interessenten zu servicieren. Sie können dadurch die eigene Effizienz steigern und die Anzahl an Besichtigungen potenzieren. Kunden haben den Vorteil, dass Sie die Objekte ohne Aufwand auch mehrmals – etwa zu unterschiedlichen Tageszeiten – besuchen können. Und Eigentümer haben den Vorteil, dass sich die Prozesse beschleunigen und Kunden mehr Zeit erhalten, um eine gefestigte Entscheidung zu treffen. In Summe ergeben sich somit positive Effekte für alle Marktteilnehmer.


Fotos Copyright „frimmo.at“

Hilfreich für die effiziente Vermarktung sind auch die dabei entstehenden Daten. Durch die elektronische Aufzeichnung von Besichtigungsvorgängen können qualitative Informationen gesammelt und in Form von Statistiken ausgewertet werden. Neben Feedback durch die Interessenten nach der Besichtigung werden einige elektronische Abläufe wie die Anzahl an Anfragen, die Anzahl an tatsächlich gebuchten Terminen, Leerstandszeiten oder beispielsweise auch die Dauer einer Besichtigung, auf Knopfdruck ausgewertet. Somit lässt sich genau feststellen, wie lange und wie oft, wer welche Wohnung besichtigt.
Eine Testphase Ende 2018 etwa hat ergeben, dass alle Interessenten, die am Ende eine Wohnung gekauft haben, das Objekt zumindest ein zweites Mal alleine, nochmals in Ruhe besucht haben.
„Das voll umfängliche Statistiktool befindet sich derzeit noch in einer Betaphase und wird in den nächsten Monaten verfügbar sein. Auch weitere hilfreiche Tools und Erweiterungen werden noch in den nächsten Monaten gelauncht werden“, verspricht Firmengründer Patrick Schmidt.

Der Ablauf
Derzeit gibt es zwei Möglichkeiten, wie Interessenten die neue Freiheit nützen können. Entweder der Makler selbst lädt einen Interessenten zur frimmo-Besichtigung per Mail ein und sendet ihm einen digitalen Schlüssel, oder Wohnungssuchende registrieren sich direkt auf der frimmo-Website und erhalten dadurch Zutritt zu allen frimmo fähigen Objekten. In beiden Fällen gilt, dass der Interessent eine Freigabe des zuständigen Objektbetreuers (Maklers) benötigt. Durch diese Art der Anmeldung ist sichergestellt, dass es zu keinem anonymen Missbrauch kommt. Die App selbst enthält hilfreiche Zusatz-Gadgets wie Wegbeschreibung, Exposée etc. Nach Verlassen der Wohnung versperrt das Smartlock die Türe wieder automatisch.

Die Ausstattung einer Wohnung mit der frimmo-Hardware (Smartlock+Internet) ist für Eigentümer und Makler derzeit kostenlos. Vergebührt wird lediglich der Versand von digitalen Schlüsseln mit EUR 8,0 pro Verwendung bzw. zumindest 3 digitale Besichtigungen pro Monat in Form einer Mindestgebühr. Zukünftig könnte für die Erstinstallation einer Wohnung eine SetUp Fee anfallen bzw. wird seitens frimmo auch über eine Plattformgebühr für Nutznießer der Statistik nachgedacht.

Über frimmo
Das PropTech frimmo Start Up wurde 2018 von Patrick Schmidt und Dr. Christian Pirkner gegründet.
Patrick Schmidt hat langjährige Immobilienerfahrung aus dem Bereich der Projektfinanzierung sowie Entwicklung von Immobilien, da er im Bereich der Immobilienfinanzierung für Banken tätig war. Er ist auch Geschäftsführer von frimmo.
Christian Pirkner ist Firmengründer im Silicon Valley und als Investor und Start-up Coach an zahlreichen internationalen Strategie- und M&A-Projekten beteiligt. Er ist unter anderem auch Chairmen of the Board bei Blue Code Intenational AG, einem anonymisierten Mobile Payment System für Europa. Die Entwicklung der frimmo-Produktes dauerte rund zwei Jahre.

Apr 262019
 

Bei hohen Temperaturen im Büro oder zu Hause ist das Anschalten eines Ventilators eine der effizientesten Maßnahmen, um sich etwas Abkühlung zu verschaffen. Interessanterweise ist der angenehm kühlende Lufthauch ein Nebenprodukt, denn Ventilatoren wurden vorrangig für den Luftaustausch entwickelt. Die ursprüngliche Version unserer modernen Ventilatoren ist in der Schifffahrt zu finden.

Im weitesten Sinne können auch Fächer aus Papier, Stoff oder Palmenwedeln als Vorläufer der Ventilatoren angesehen werden. Zumindest, wenn man den Aspekt der Kühlung in den Vordergrund stellt. Denn anders als moderne Ventilatoren tauschen Fächer die Luft im Raum nicht aus. Sie bewegen lediglich die feuchte Luft über dem schwitzenden Körper, sodass er mehr Wärme abgeben kann. Dadurch entsteht ein Kühlungseffekt, ohne dass tatsächlich ein Austausch von warmer gegen kalte Luft stattfinden würde.

Dass es notwendig wurde, eine Vorrichtung zu erfinden, die Luft austauscht, hat damit zu tun, dass Menschen sich im Lauf der Jahrhunderte immer öfter und immer länger in geschlossenen Räumen aufhielten. Die Entwicklung von Fensterglas verhinderte, dass durch Sichtöffnungen im Mauerwerk frische Luft in die Räume hinein- und verbrauchte nach draußen strömte. Das Problem in geschlossenen Räumen ist, dass der Kohlendioxid-Gehalt steigt, wenn sich längere Zeit viele Menschen darin aufhalten: Der Gehalt an Sauerstoff sinkt, die Luft wird im wahrsten Sinne des Wortes „dünn“. Kohlendioxid entsteht ganz natürlich bei der Atmung. Beim Einatmen nimmt der Körper Sauerstoff auf und beim Ausatmen gibt er Kohlendioxid ab.

Heute kann man es sich kaum mehr vorstellen, aber im 18. Jahrhundert stellte Kohlendioxid-gesättigte Luft in geschlossenen Räumen, in denen sich sehr viele Menschen aufhielten, ein echtes Problem dar – beispielsweise in Krankenhäusern, Bergwerksgruben und ganz besonders in der Schifffahrt. Auf den langen Fahrten nach Übersee drängten sich die Passagiere dicht an dicht im Rumpf des Schiffes, schnell sank der Sauerstoffgehalt in der Luft, der Kohlendioxidgehalt stieg entsprechend an. Sauerstoffarme und kohlendioxidreiche Luft kann zu Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwindelgefühl bis hin zu Atemnot und Ohnmacht führen. Eine Belüftung der Schiffsräume unter Deck war nicht möglich und so kam es auf langen Schiffspassagen immer wieder zu Todesfällen unter den vielen unter Deck untergebrachten Menschen.

Mithilfe von handbetriebenen Radventilatoren versuchte man, die „verbrauchte“ Luft aus dem Schiffsrumpf nach draußen zu befördern und frische Außenluft gewissermaßen in die Schiffsräume hineinzupumpen. Darauf folgten Mitte des 19. Jahrhunderts Lüftungsvorrichtungen, die wie ein großer Blasebalg funktionierten. Einer Erhöhung des Komforts dienten diese Vorrichtungen allerdings nicht, der dabei entstehende Luftzug wurde eher als unangenehm empfunden. Mit der Möglichkeit, Maschinen mittels Elektrizität anzutreiben, kamen gegen Ende des 19. Jahrhunderts schließlich auch die ersten Deckenventilatoren für den Hausgebrauch auf.

Vom Fächer über Radventilatoren auf Schiffen bis hin zu modernen Systemen, die für frische und saubere Luft sorgen, indem sie Schadstoffe aus ihr herausfiltern: Die Erfindung des Ventilators ist nur ein Teil einer jahrhundertelangen Entwicklungsgeschichte, in der Menschen danach strebten, mithilfe innovativer Gerätschaften die Luftqualität in geschlossenen Räumen zu verbessern. Die Geschichte des Ventilators zeigt, dass Erfinder oft auf den Ideen von anderen aufbauen – und dass man eine gute Erfindung stets noch etwas besser machen kann.


Bildrechte: Flickr Rowenta Fan On Mode The Sleep Judge CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Apr 262019
 

Arbeitsbekleidung, österreichisch auch Montur genannt, ist Kleidung, die während der Arbeitszeit getragen wird.
Eine Schutzkleidung ist für Berufe vorgeschrieben, die während der Ausübung ihrer Tätigkeit besonderen Gefahren ausgesetzt sind. Zur Schutzkleidung gehören etwa Schutzhelme, Sicherheitshandschuhe oder Schnittschutzhosen.

Schnittschutzhosen schützen die Beine während der Arbeit mit der Kettensäge vor Verletzungen. Geprüft nach EN 381-5, Schnittschutzklasse 1, Form A schützen die Hosen bei einer Kettengeschwindigkeit bis 20 Meter pro Sekunde da, wo sie sollen: Von der Hüfte bis zum Knöchel ist auf der Vorderseite der Schnittschutzhose zwischen Oberstoff und Futter eine mehrlagige Schicht aus lose verwebten, sehr langen und feinen, reißfesten Fäden (Funktionstextilie) eingearbeitet. Sobald die Kette der Kettensäge den Oberstoff zerschneidet, nimmt sie die Fäden der Schnittschutzeinlage auf. Diese legen sich um das Antriebsrad der Kettensäge und blockieren sie.

Als Funktionstextilien bezeichnet man Bekleidung aus Fasern, Garnen, Geweben und Gewirken bzw. Stoffen mit funktionellem Mehrwert.

Vor allem die Forstschnittschutzhose e.s.vision cross bietet allerhöchsten Komfort auf der Arbeit und optimalen Schutz. Durch die innovative diagonale Anordnung der acht Schnittschutzlagen ist die Einlage hoch elastisch und bietet einen erweiterten Schnittschutzradius. Kombiniert mit flexiblem Außenstoff aus bXeric®-Material schenkt die Hose uneingeschränkte Bewegungsfreiheit.

So kann der Handwerker auf der Baustelle jedes Hindernis mit Leichtigkeit umgehen, der KFZ-Mechaniker selbst im Freien unter den LKW kriechen oder der Waldarbeiter auch bei eisiger Kälte in schwierigen Positionen alles erreichen.

Bei Komfortablen Schnittschutzhosen von engelbert strauss kommen nur robuste, pflegeleichte Materialien zum Einsatz.

bXeric® double weave ist ein doppelt gewebter Spezial-Stoff, der über einen nie gekannten Tragekomfort kombiniert mit größter Robustheit verfügt. Maximal elastisch in alle vier Richtungen, äußerst abriebstark auf der Außenseite und mit weicher Innenseite überzeugt die Verbindung aus Polyamid und Elasthan mit textiler, technischer Leistung auf höchstem Niveau. Das Material ist atmungsaktiv und schnelltrocknend, fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an. Intensive Tests zu Scheuerfestigkeit, Reißfestigkeit und Langlebigkeit zeigen: bXeric® double weave von engelbert strauss hält 3x länger als Baumwolle. Bis zu 300.000 Scheuertouren schafft der starke Stoff, ist extrem langlebig, reißfest und formstabil.

Damit neben Tragekomfort und Design auch die Langlebigkeit dieser Produkte gewährleistet ist, sollte Schnittschutzkleidung regelmäßig gereinigt werden. Grobe Verschmutzungen direkt nach dem Tragen entfernen, ansonsten kommt die Schnittschutzhose bei 40° Celsius mit Colorwaschmittel in die Waschmaschine. Das Wichtigste: Schleudern und Trommeltrocknung sind tabu. Bei zu starker Drehung bilden die Fasern Knoten und Klumpen; der Schnittschutz ist nicht mehr gewährleistet. Zur Bewahrung der Sicherheitsfunktionen die Schnittschutzhosen nach dem Waschen nass in Form ziehen und lufttrocknen lassen – nicht bügeln! Schnittschutzhosen dürfen rund 25 Mal waschmaschinen-gewaschen werden. Das entspricht einer Tragedauer von ein bis eineinhalb Jahren im Profibetrieb. Bei gelegentlicher Nutzung kann sie gute fünf Jahre getragen werden.

Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik testet die Schnittschutzhosen auf die EN-Norm 381-5. Nach bestandener Prüfung geht es an die Praxistests. Dafür tragen professionelle Forstarbeiter die Hosen im einjährigen Dauereinsatz und beurteilen sie anschließend. Wenn die Hosen auch hier erfolgreich abschneiden, erhalten sie das Urteil FPA-anerkannt und das KWF Profi-Siegel.

Das Produktsortiment von engelbert strauss besteht aus Berufsbekleidung, Warnschutz, Arbeitsschuhen, Handschuhen sowie Betriebsbedarf Werkzeugen und Büroartikeln. Seit über 30 Jahren bietet das Unternehmen eine eigene Textilveredelung unter anderem mit Stick-, Druck- oder Lasertechnik.

Apr 252019
 

Nachhaltiges Heizen“ ist in aller Munde. Doch ist es auch so einfach, wie es klingt? Nachhaltig heizen heißt, den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten.
Drei wichtige Faktoren: Welche Wärmequelle und welches Heizsystem werden gewählt und wie kann der Energieverbrauch durch das eigene Verhalten minimiert werden. Auch ist es wichtig, Wärmeverluste zu reduzieren.

Doch was genau ist ein nachhaltiges Heizsystem? Das Heizsystem soll für einen längeren Zeitraum eingesetzt werden. Und es soll ressourcenschonend mit der benötigten Energie umgehen. Da mehr als zwei Drittel der Energie eines Haushalts für Heizung und Warmwasser verbraucht werden, kann jeder einzelne einen Beitrag für unsere Umwelt leisten.

Heizung für unsere Zukunft
Wer das bestehende Heizungssystem erneuert, sollte auf eine zukunftsweisende und energiesparende Heizung umsteigen:
Eine wassergeführte Flächenheizung für Boden, Wand und Decke – denn sie ist eine Niedertemperaturheizung. Das bedeutet: Sie wird großflächig verlegt und kann dadurch mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten. Abhängig von der Außentemperatur reicht es aus, das Wasser zwischen 26 und 40 °C zu erwärmen. Im Vergleich dazu benötigen konventionelle Heizkörper eine Vorlauftemperatur von bis zu 60 °C. Denn: Sie geben aufgrund ihrer geringen Größe die Wärme nur punktuell ab.

Ein weiterer Grund, warum eine Flächenheizung Energie spart: Dank der Strahlungswärme kann die Raumluft-Temperatur – verglichen mit Konvektionsheizungen – um bis zu 2 °C abgesenkt werden. Trotzdem fühlen wir uns im Raum wohl. Jeder abgesenkte Grad im Raum spart etwa sechs Prozent Heizkosten im Jahr.


Wassergeführte Flächenheizungen arbeiten mit geringen Vorlauftemperaturen und heizen somit energiesparend und nachhaltig.

Richtig verteilt
Soll Energie reduziert werden, ist neben der Wahl des Heizsystems auch wichtig, dass die Heizwärme gleichmäßig verteilt wird. Dies passiert durch den hydraulischen Abgleich: Er sorgt dafür, dass alle Heizflächen mit dem gleichen Wasserdurchfluss versorgt werden. Unabhängig davon, wie weit sie von der Wärmequelle entfernt sind. Über Durchflussmengenventile werden die benötigten Durchflussmengen des zirkulierenden Wassers der einzelnen Heizkreise eingestellt.
Fehlt der hydraulische Abgleich, werden die Heizflächen ungleichmäßig warm. Meist wird dann lediglich die Pumpenleistung erhöht und somit unnötig Energie verbraucht. Deshalb: Einen hydraulischen Abgleich durchführen und alle Räume sind angenehm warm.


Der hydraulische Abgleich wird über das Durchflussmengenventil im Vorlauf vorgenommen.

Energie aus der Umwelt nutzen
Kombiniert man die Flächenheizung mit einer Wärmepumpe, arbeitet das Heizsystem noch nachhaltiger. Der Grund: Wärmepumpen nutzen die kostenlose Energie der Umwelt – aus Luft, Grundwasser und Erde. Damit die thermische Energie auf das gewünschte Temperaturniveau gebracht werden kann, ist Strom notwendig. Eine sinnvolle Ergänzung zum Strom aus der Steckdose ist eine Photovoltaikanlage. Sie liefert die benötigte Energie durch die unerschöpfliche Kraft der Sonne.

Wärmeverluste vermeiden
Ein Teil der Wärme geht über die Außenwände, die Fenster und das Dach verloren. Übermäßig viel Energie entweicht auch durch die notwendige Lüftung. Deshalb ist es wichtig, das Haus gut zu dämmen und die Raumluft-Temperatur so niedrig wie möglich zu halten. So bleibt der Energieverlust gering.

Weiterdenken und im Sommer kühlen
Wer noch weiter denkt, der kühlt mit demselben System im Sommer die überhitzten Räume – behaglich und energieeffizient. Durch die Heizungsrohre zirkuliert etwa 16 °C kaltes Wasser und kühlt die Flächen. Dank Strahlungsaustausch fühlt sich der Mensch wohl: Er gibt überschüssige Wärme über die Umgebung an die Kühlflächen ab. Es entsteht ein angenehm kühles Raumklima, das an den Schatten eines großen Baumes erinnert.

Über Variotherm
Das niederösterreichische Familienunternehmen Variotherm entwickelt und vertreibt ökologischökonomische Flächenheiz- und -kühlsysteme (Boden, Wand, Decke). Variotherm bietet individuelle Lösungen für Massiv- und Trockenbauten. Der Vertrieb und die Beratung erfolgen, je nach System, über Professionisten wie Installateure, Architekten und Trockenbauer.

Apr 242019
 

Als Weltkarte bezeichnet man eine Karte, die die gesamte Erdoberfläche abbildet. Die Kartengrundlage kann aus Vermessungszeichnungen, aber auch aus Satelliten- oder Luftbildern bestehen.

Die ersten Karten wurden in Tontafeln oder Tierknochen geritzt. Später konnte man sie auf Papyrus oder Pergament zeichnen, aber eine Vervielfältigung war eine mühsame Arbeit. Erst mit der Erfindung der Drucktechnik im 15. Jahrhundert konnten höhere Stückzahlen produziert werden.

Eine Weltkarte auf einer Leinwand ist ein begehrtes Objekt für die Inneneinrichtung. Wenn Sie sich mal umschauen, können Sie diese überall finden, sei es in Wohnzimmern, Restaurants oder Hotels. Obgleich Landkarten früher nur im Klassenzimmer zu finden waren, ist das eintönige Image dieser Karte völlig vergessen.

Diese historische Weltkarte verblasst ist fast so schön wie die Welt selbst. Die schönen Farben passen ideal zum historischen Aussehen der Karte und kreieren einen Vintage Look. Durch die warmen Farbtöne strahlt die Weltkarte Ruhe aus, die perfekt im Wohnzimmer zur Geltung kommt.

Die Holzprodukte sind im Moment auch ein absoluter Wohntrend! Die Weltkarte als Bild auf Holz ist einzigartig und hat einen besonderen Charakter. Die Holzplanken können aus Fichtenholz, Abachi-Holz oder Multiplex sein und horizontal oder vertikal ausgerichtet werden.

Eine Weltkarte ist imposant und lehrreich zugleich. Sie können sich ein Stück der Weltgeschichte nach Hause holen und täglich was neues lernen!

Mrz 282019
 

Mit 2.292 Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt (EPA) konnten österreichische Unternehmen 2018 ihren Höchststand aus dem vergangenen Jahr übertreffen (+3,8%). Dies zeigt der veröffentlichte Jahresbericht 2018 des Amts. Der positive Trend aus den vergangenen vier Jahren wurde somit fortgeschrieben. Mit diesem Ergebnis steht Österreich im europaweiten Vergleich auf Platz 10 der Ursprungsländer für europäische Patentanmeldungen.

Die fünf stärksten Anmeldeländer 2018 beim EPA waren erneut die USA, gefolgt von Deutschland, Japan, Frankreich und China. Insgesamt 174.317 Patentanmeldungen wurden im Jahr 2018 beim Europäischen Patentamt (EPA) eingereicht, was einem Zuwachs von 4,6% entspricht. Außerdem zeigten sich die europäischen Unternehmen in ihrem Heimatmarkt gut aufgestellt: wie im Vorjahr kamen 2018 rund die Hälfte (47%) aller europäischen Patentanmeldungen beim EPA aus den 38 EPO-Mitgliedstaaten.

Insgesamt ist das positive Ergebnis laut dem Jahresbericht auf einen Anstieg der Patentanmeldungen in allen Industrieregionen zurückzuführen. Während die EPO-Mitgliedstaaten ihren Zuwachs im Vergleich zu 2017 weiter steigerten, verlangsamten sich die Zuwachsraten aus den USA und China.

Anmeldungen aus China stiegen um 8,8% – die niedrigste Rate seit fünf Jahren. Dafür ist hauptsächlich das langsamere Wachstum einiger der besonders patentintensiven Technologiefelder des Landes verantwortlich, wie Computertechnik, Elektrische Maschinen, Geräte und Energie sowie Audiovisuelle Technologie.

„Die Zunahme der Patentanmeldungen ist eine positive Botschaft für die europäische Wirtschaft. Sie belegt, dass sich Innovation in Europa auf ein konkurrenzfähiges und wirksames Patentsystem stützen kann. Das ist für Unternehmen entscheidend, um wirklich gewichtige Patentportfolios aufzubauen – was wiederum der Wirtschaft zugutekommt“, sagte EPA-Präsident António Campinos. „Mit seinem Anmeldewachstum trägt Österreich maßgeblich zur Stärkung des Innovationsstandorts Europa bei. Allein in der EU sind in Branchen mit einer hohen Nutzung von Patenten, Marken und Designrechten etwa 60 Millionen Menschen beschäftigt. Sie erbringen rund 42% der Wirtschaftsleistung und zeichnen für über 90% der Exporte verantwortlich.“

Österreich schreibt positiven Trend fort

Mit diesem Zuwachs positionierte sich Österreich erneut in der Spitzengruppe der Mitgliedstaaten mit mittelgroßem Anmeldeaufkommen und setzte damit seinen positiven Trend weiter fort. In der Liste aller Anmeldestaaten beim EPA lag das Land auf dem 14. Platz. Mit 261 europäischen Patentanmeldungen pro Millionen Einwohner befand sich Österreich, gemessen an der Einwohnerzahl, in Europa sowie im internationalen Vergleich auf dem 7. Rang und lag deutlich über dem EU-Durchschnitt von 139.

Wie aus dem Jahresbericht weiter hervorgeht, meldeten österreichische Unternehmen die meisten Patente wiederum in den Technologiefeldern Elektrische Maschinen, Geräte und Energie (+8,8%), Transport (-1,7%) und Bauingenieurwesen (-13,3%) an. Das größte Wachstum aus österreichischer Sicht zeigten dagegen die Bereiche Motoren, Pumpen und Turbinen (+60%), Arzneimittel (+53,7%) sowie Sonstige Spezialmaschinen, was Technologien von Landmaschinen bis hin zum 3D-Druck umfasst (+29,5%).

Wien und Borealis bleiben österreichische Innovationsführer – Tirol, Kärnten und Niederösterreich mit starkem Anstieg

Die Analyse der anmeldestärksten österreichischen Bundesländer ergab, dass Wien trotz eines Rückgangs von -2,4% seine Spitzenposition aus dem vergangenen Jahr behaupten konnte – knapp jede vierte Patentanmeldung kam aus diesem Land. Auf Platz 2 und 3 lagen wie auch 2017 Oberösterreich und die Steiermark, die jedoch ebenfalls einen Rückgang zu verzeichnen hatten (Oberösterreich -2,8 %; Steiermark -9,9%). Dahinter konnte Niederösterreich (4.) sein starkes Wachstum aus dem vergangenen Jahr dagegen mehr als verdreifachen (+28,4%), und auch Vorarlberg (5.) steigerte sein Vorjahresniveau nochmals (+3,7%). Den größten Zuwachs verzeichneten jedoch Tirol (+37,3%) und Kärnten (+34,4%).

Im Vergleich der anmeldestärksten europäischen Regionen liegt Westösterreich erneut auf Platz 18 mit einem Wachstum von +4,4%. Das österreichische Anmelder-Ranking führt erneut Borealis an. Dahinter tauschten ZKW (Rang 2) und AMS (Rang 3) die Plätze. ZKW konnte sich darüber hinaus im internationalen Vergleich im Technologiefeld Elektrische Maschinen, Geräte und Energie in den Top 20 beim EPA positionieren.

Trends: Siemens an der Spitze – Life Sciences mit größtem Anmeldeplus

Siemens sicherte sich im Jahr 2018 den Spitzenplatz im Anmelder-Ranking des EPA und verdrängte Huawei auf Platz 2. Das deutsche Unternehmen führte zuletzt 2011 die Rangliste an. Dahinter folgten 2018 Samsung (3.), LG (4.) und United Technologies (5.). Unter den zehn stärksten Anmeldern befanden sich insgesamt vier Firmen aus Europa, drei aus den USA, zwei aus Südkorea und eine aus China.

Die Medizintechnik bleibt auch 2018 das Technologiefeld mit der größten Anzahl Patentanmeldungen beim EPA (+5%), gefolgt von der Digitalen Kommunikation und der Computertechnologie. Mit einem kombinierten Wachstum von 13% in den Sektoren Arzneimittel und Biotechnologie legte der Bereich Life Sciences innerhalb der Top10-Gruppe der technischen Gebiete am stärksten zu.

Ein Blick auf die Herkunft der Patentanmeldungen in den Technologiefeldern zeigt, dass China und Südkorea ein besonders starkes Wachstum in ihrem Spezialgebiet Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) aufweisen. Die meisten EPO-Mitgliedstaaten sowie die USA und Japan zeichnen sich dagegen durch ein breit sortiertes Patentportfolio in den Technologiefeldern aus. Außerdem konnte sich Europa im Segment Transport als führend behaupten. Dies wurde ebenfalls durch eine jüngst veröffentlichte Studie des EPA zur Patentlandschaft rund um das autonome Fahren bestätigt, die in diesem Bereich Europa neben den USA in der Vorreiterrolle sieht.

EPA-Performance: Erteilung von fast 128 000 Patenten

Durch das große Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte das EPA der wachsenden Nachfrage nach europäischen Patenten mit einer weiteren Verbesserung seiner Produktion begegnen. So erhöhte das Amt die Zahl aller durchgeführten Patentrecherchen, Sachprüfungs- und Einspruchsverfahren im Berichtsjahr um 4% (2017: +4,6%). Durch das Zusammenwirken dieser Produktionssteigerung mit den Effekten verbesserter interner Arbeitsabläufe und der Auflösung von Arbeitsrückständen bei Patentrecherchen konnte das EPA im Berichtsjahr 127 625 erteilte europäische Patente veröffentlichen, was einem Wachstum von 21% gegenüber dem Vorjahr entspricht (2017: +10%).

Den EPA-Jahresbericht mit detaillierten Statistiken und Informationen zur Tätigkeit des Europäischen Patentamts finden Sie unter: http://www.epo.org/annual-report2018

Mrz 052019
 

Im April 2019 starten die ersten, ausgewählten docu tools-Kunden mit der neuen Smartphone App. Einfache Baustellendokumentation und Mängelmanagement stehen flexibel für alle Smartphones und Tablets mit Apple/iOS oder Android zur Verfügung.

Die Smartphone-App hat – im Gegensatz zu ihrem großen Bruder, der Tablet App – eine von Grund auf neu gestaltete Benutzeroberfläche, um auch auf den kleineren Bildschirmen einfach und intuitiv zu arbeiten. Die Funktionen der Smartphone-App umfassen u.a. die Anzeige aller Bau-Projekte inkl. Pläne, das Setzen eines Pins mittels „Finger Touch“ zur Dokumentation des Bauzustandes oder eines Mangels, die Pin-Liste, sämtliche Such- und Filterfunktionen, individuelle Benutzereinstellungen sowie die wichtige offline-Synchronisation.

Die Smartphone App ermöglicht analog zur Tablet-App das einfache Dokumentieren auf der Baustelle sowohl online als auch offline, zum Beispiel im Keller oder in Regionen ohne Mobilfunk/W-LAN. Sobald ein Plan heruntergeladen ist, arbeitet man auch am Smartphone nur noch offline. Neue Pins, Baustellen-Bilder und Notizen die offline erstellt wurden, werden später, bei bestehender Internetverbindung, synchronisiert. Somit haben alle an einem Bauprojekt Beteiligten immer zeitnah den aktuellsten Status ihrer Baustelle.

Mit dem Ziel, die neue App so einfach wie möglich zu gestalten, wurde diese gemeinsam mit docu tools-Kunden auf der Baustelle entwickelt. Ergebnis ist ein sehr intuitives und einfach zu bedienendes Smartphone-Interface.

docu tools profitiert von dabei von den Kunden-Erfahrungen aus über 10.000 Baustellen-Projekten. „Die Entwicklung der Smartphone-App gemeinsam mit den Erfahrungen unserer Kunden hatte für uns höchste Priorität. Unsere Nutzer sind mit uns somit immer am „gleichen Puls der Zeit“ und wir können deren Wünschen optimal entsprechen.“ meint Maximilian Allmayer-Beck, Product Owner bei docu tools.

Und Allmayer-Beck weiter: „Unser Ziel, auf allen Endgeräten einfachste Baustellen-Dokumentation zu bieten ist damit erreicht. Innerhalb von 10 Sekunden kann jeder Baustellen-Mitarbeiter den aktuellen Bauzustand oder Mangel jetzt auch mit seinem Smartphone einfach dokumentieren. Neue Pins werden intuitiv mittels „Finger-Touch“ am Plan gesetzt und der Mangelzustand mit einem Foto und einer Notiz beweissicher dokumentiert.“

Die Smartphone-App wird ab Anfang April 2019 für alle Android und Apple/ iOS-Geräte zur Verfügung stehen. Der Start des App-Einsatzes erfolgt mit ausgewählten docu tools-Kunden – Ende Juni 2019 erfolgt der flächendeckende Roll-Out für alle docu tools Kunden.

Über docu tools
docu tools ist eine cloudbasierte Software für Baudokumentation, Mängel- und Aufgaben­management und verbindet langjährige Expertise am Bau mit der Entwicklung intuitiver Software. docu tools versteht sich nicht nur als Tool für das Mängelmanagement in jeder Bauphase, sondern als Kommunikationsplattform für alle Projektbeteiligten über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Die Verfügbarkeit der Daten für eine verlässliche Baudokumentation ab dem Projektstart stellt sowohl für den Bauherrn wie auch für den späteren Eigentümer bzw. Verwalter einer Immobilie einen immensen Mehrwert dar. docu tools gibt es in 21 Sprachen und wird europaweit eingesetzt.

Get Adobe Flash player