Okt 022009
 
Fernwärme Wien

Fernwärme Wien

Nicht nur Haushalte achten auf Kosten und Umwelt. Die Arbeit von Dipl. Ing. Peter Kainhofer setzt eine Stufe höher an. Seine Kunden sind seit 20 Jahren Fernheizwerke, Gasversorger, die Stahlindustrie und viele mehr. Dort hat sich der passionierte Musiker einen Namen als Dirigent gemacht, der Industrieanlagen wie ein Orchester abstimmt und dirigiert.

Wenn man seinen Erklärungen folgt, klingt es schon fast zu simpel. „Bisher fahren Kessel von null auf hundert und zurück. Wenn die Zieltemperatur erreicht ist, wird wieder abgekühlt, als würde man mit dem Auto Vollgas fahren, um dann voll auf die Bremse zu steigen. Es gibt in jedem Kreislauf Punkte, wo man Daten abnehmen kann, welche eine frühzeitige Steuerung zulassen. Es kommt darauf an, eine Anlage mit energieschonender Sanftheit an das technische Maximum heranzuführen.“

Die realisierten Einsparpotenziale geben ihm Recht. Zum Beispiel 340.000,- Euro pro Jahr bei einer Großkläranlage.

Um das Wissen zu sichern und einen zeitgemäßen Technologietransfer durchführen zu können, hat er sich seine erprobten Verfahren und Techniken der Energieoptimierung patentieren lassen.

Nähere Informationen unter http://www.patent-net.de/go/475

(Ende)

Okt 012009
 

"Blinki" im Einsatz

"Blinki" im Einsatz

„Alter schützt vor Erfindung nicht“, dachte sich wohl die Grazer Pensionistin Rosalia Taschner und erfand kurzer Hand „Blinki“, den Handblinker für Radfahrer.

„Es ist dies eine Vorrichtung für Radfahrer, ein gut sichtbares Handzeichen für dessen Abbiegeabsicht zu geben.“ meint die Erfinderin, und wenn man die aktuelle Unfallstatistik aus dem Jahr 2008 ansieht geht ihre Erfindung wohl in die richtige Richtung. 62 RadfahrerInnen starben im Vorjahr auf Österreichs Straßen, das ist ein Plus von 70% im Gegensatz zum Vorjahr. Das Risiko auf einer Radfahrt tödlich zu verunglücken ist zwar viel geringer als bei einer Autofahrt, jedoch liegt Frau Taschner die Sicherheit aller Radfahrer sehr am Herzen. Vor allem da sie auch selbst bereits zum Unfallopfer wurde.

Ein Gebrauchsmuster wurde bereits angemeldet und auch ein Prototyp existiert bereits. „Die Vorrichtung ist so gestaltet, dass sie den Handrücken bedeckt mit einer Verjüngung zum Zeigefinger. In diesem Teil ist der Ein-Aus Schalter untergebracht, welcher mit dem Daumen zu bedienen ist. Im Handrückenteil sind Leuchtdioden und Batteriefach mit Batterie angebracht.“ beschreibt die Erfinderin ihre Idee.

Auch auf der Erfinderausstellung WISA in St. Pölten wurde die Erfindung allgemein sehr positiv beurteilt. Nicht nur von Radfahrern, sondern auch von Senioren und Müttern, welche „Blinki“ als zusätzliche Sicherheit für den Schulweg ihrer Kinder sehen.

Wir finden jedenfalls das „Blinki“ das Potential hat die Sicherheit auf Österreichs Straßen zu erhöhen, und ziehen den Hut vor dem Engagement der Erfinderin.

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