Okt 272009
 

Carl DjerassiDer am 29. Oktober 1923 in Wien geborene Carl Djerassi,

gelang 1950 der Durchbruch mit dem Sexualhormon Namens Norethisteron. Diese Entwicklung wurde ein Jahr später, gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern vertieft und ausgebaut. Gemeinsam gelang es den Wissenschaftlern 1951 der Antibabypille ein Geburtstjahr zu geben.

Der gelernte Chemiker und Anfang der 80er Jahre auch leidenschaftliche Schriftsteller, erfand außerdem eine neue Roman-Gattung, nämlich die Sience-in-Fiction.

Dieses Zusammenspiel, zwischen Wissenschaft und Literatur waren schon damals eine Herausforderung der er sich immer wieder stellte. So kommentierte er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Mai 2008 gegenüber mit den Worten:

„Chemiker sind Machos, die Forschung im Labor betreiben und nicht kapieren, dass Literatur viel schwieriger ist. Da bin ich total alleine. Ich habe da niemanden, aber ich kann auch niemanden brauchen.“

Okt 232009
 

Bei der heutigen Erfindung handelt es sich um eine wirklich praktische Sache. Erfunden wurde der XEROBIKE Kettenschutz von dem Steirer Dr. Günther Erlbeck.

Um den Kofferraum eines Fahrzeuges beim Transport von Fahrrädern vor Verschmutzung durch die Kette zu schützen und die Kette und andere empfindliche Teile, wie den Kettenwerfer vor Beschädigung zu bewahren wurde diese Erfindung erdacht. Sie besteht aus zwei Kunststoffschalen die um die Kette gelegt und dann zusammengeklappt miteinander verbunden werden.

Eine praktische und sinnvolle Angelegenheit für alle, die oft ihr Fahrrad transportieren um ausgiebige Touren zu unternehmen.

(Ende)

Okt 222009
 

Wir alle saßen – wenn nicht live im Stadion – dann mindestens einmal vor dem Fernseher um ein Fußballspiel zu betrachten und um mitzufiebern. Hin und wieder entpuppte sich unvermeidlich ein „parteiischer“ Schiedsrichter, pfiff dann schon mal für den Gegner und setzte somit in den Köpfen der Fans unterschiedliche Aggressionen frei.

Patentschrift von August MusgerGlücklicherweise hat sich schon in der Zeit des 18. Jahrhunderts als die Kinematografie bekannt wurde, der Österreicher Herr August Musger Gedanken um das Erfinden eines Apparates gemacht, um die Aufnahme von einer Zeitlupe gewährleisten zu können.

1907 gelang ihm die Entwicklung eines Serienapparates zum Aufnehmen in Zeitlupe und revolutionierte dadurch eine Dokumentationsart. Vor allem bei der Einhaltung bestimmter Regeln im Sportbereich oder dem Betrachten des „Golden-Goals“ findet diese – mittlerweile abzuspielende – Software hohen Anklang bei den Schiedsrichtern, Kommentatoren und natürlich den Zuschauern.

Okt 212009
 

Der Tag der Erfinder wurde ins Leben gerufen um an die Erfinder der Vergangenheit zu erinnern und den Erfindern unserer Zeit den gebührenden Respekt zu zollen.

Nehmen Sie an der Blogparade teil!

Nehmen Sie an der Blogparade teil!

Am Tag der Erfinder soll uns bewusst werden, dass alles was uns umgibt, jeder Gegenstand und jedes Produkt ihren Anfang in der Idee hatte. Erfinder haben unserer Welt zu mehr Positivem verholfen als Politiker oder Feldherren. Dabei standen sie zu Beginn meist alleine da. Gute Ideen sind eben nicht immer auf Anhieb zu erkennen und je großartiger die Erfindung war, umso mehr wurde der Erfinder belächelt.

Aus diesem Anlass starten wir auf Land-der-Erfinder eine Blogparade (Blogkarneval), zu der wir Sie gerne einladen möchten. Schreiben Sie einfach einen Artikel über Ihre Lieblingserfindung oder was Sie denken was noch unbedingt erfunden werden muss. Oder was Ihnen sonst zu dem Thema einfällt.

Die Artikel und Kommentare werden dann auf den „Land der Erfinder“ Blogs vorgestellt.

Wir freuen uns sehr auf rege Teilnahme und spannende Artikel.

Ihre Land-der-Erfinder.at Redaktion

Okt 202009
 

Helene Winterstein-Kambersky

Die Bühnenerfahrungen der 20iger Jahre brachten die Österreicherin Helene Winterstein-Kambersky – der Ururenkelin eines Komponisten der in Salzburg von der Mozartfamilie das Musikalische Feingefühl beigebracht bekam – einen sensationellen Welterfolg.

Sie erfand die erste wasserfeste Wimperntusche der Welt. Nach unzähligen Experimentierversuchen patentierte sie die Rezeptur der Wimperntusche unter dem Namen La Bella Nussy. Sie entdeckte ein Verfahren, das spezielle Inhaltsstoffe verbindet und einen Mascara in perfekter Cremeform anbietet, die allen äußeren Kräften widerstand und einfach zu entfernen war.
Damit wurde Sie in kürzester Zeit eine Weltbekannte Frau.

1936 gründete Helene Winterstein-Kambersky ein Kosmetikunternehmen, das bis heute in den Händen der Familie liegt und die Traditionen der Gründerin achten.

Okt 192009
 

H5N1 Virion

H5N1 Virion

Schon im frühen Kindesalter experimentierte der Vorarlberger Norbert Bischofsberger mit selbst hergestelltem Schwarzpulver und ließ den örtlichen Dorfbriefkasten dabei in die Luft fliegen. Gott sei Dank wurde seine Experimentierwut durch diesen Vorfall nicht gebremst, denn Jahre später entwickelte der Biochemiker den Grippeimpfstoff Tamiflu gegen die Vogelgrippe.

Trotz verschiedener Angebote europäischer Chemie-Konzerne wandert Norbert Bischofberger 1981 in die USA aus und absolviert an der Harvard-Universität in Cambridge, Massachusetts, sein Postgraduales Studium. Danach verblieb er in den USA und arbeitet seit 1990 für die Firma Gilead Sciences, deren Vizepräsident er seit 2000 ist.

Inspiriert durch die Präparate „Amantadin“ und „Rimantadin“, die jeweils nur einen Grippetypen bekämpfen konnte und zudem starke Nebenwirkungen zeigten, entwickelte Bischofberger mit seinem Team 1994 das Medikament „Tamiflu“ und in der Folge sieben weitere, hoch wirksame Mittel gegen Viruserkrankungen.

Nach umfangreichen Prüfungen wurde das Medikament 1999 in den USA zugelassen. Der Schweizer Pharmagigant Roche erwarb schließlich die Tamiflu Lizenz. Dabei fließen vom Erlös jeder Packung, in Österreich kostet das Medikament ca. 40,- Euro, zehn Prozent in die Kassen von Gilead.

(Ende)

Okt 162009
 

Revolutionäre Erfindung eines österreichischen Studenten

Revolutionäre Erfindung eines österreichischen Studenten

Thomas Reiter heisst der Student der HTL Waidhofen, dem im Rahmen einer Projektarbeit eine bahnbrechende Erfindung gelungen ist.

Grundsätzlich wird eine Monozelle mit einer Spannung von 1,5 Volt entsorgt wenn die Spannung unter 1,2 oder 1,1 Volt fällt, da die Batterie für das Gerät sozusagen leer ist. Die theoretische Kapazität ist aber wesentlich höher. In akribischer Kleinarbeit wurde nun vom Erfinder eine Schaltung entwickelt die in elektrische Geräte oder sogar in Batterien eingebaut werden kann und die Einsatzdauer der Batterie um sagenhafte 30% – 40% erhöht. Man bedenke schlicht einmal den Nutzen für den Verbraucher, der das Gerät dementsprechend länger verwenden kann bis der Batterie- oder Akkuwechsel ansteht.

Alleine in Deutschland werden jährlich 10 Mrd. Batterien entsorgt. Man sieht also welchen wichtigen Effekt diese Erfindung für den Umweltschutz hat, wenn die Einsatzdauer um mehr als ein Drittel verlängert wird. Wir hoffen also, dass diese Erfindung nicht von einem Batteriehersteller aufgekauft wird um dann erfolgreich in einer Schublade zu verschwinden. Denn schließlich würde sich bei Einsatz der Erfindung auch die Absatzmenge der verkauften Batterien reduzieren…

Nähere Informationen zur Erfindung unter: http://www.patent-net.de/go/488

(Ende)

Okt 132009
 

oder: Warum viele Erfinder keinen Erfolg haben!

Bei einem professionellem Patentverwerter ist man am besten aufgehoben

Bei einem professionellem Patentverwerter ist man am besten aufgehoben

Es gibt zwei Arten von erfolglosen Erfindern. Die einen horten ihre Ideen vor lauter Angst man könne sie stehlen und machen nie den Versuch sie umzusetzen. Die anderen plaudern bereits ungeschützt fleißig drauf los und verschenken (unbewußt) ihre Ideen. Gerade ein kleiner finanzieller Anreiz bringt Erfinder oft dazu alles offen zu legen. Leider passiert es dabei immer wieder, dass man sich so von sämtlichen Rechten trennt.

Auch wird den Erfindern oft eine Absage erteilt, da die Idee angeblich nicht neu ist um dann am nächsten Tag die gleiche Idee beim Patentamt zu schützen.

So frech machen es nicht viele, dennoch muss aber auch vor Communities warnen wo man seine Ideen posten und von anderen bewerten lassen kann. Jede ungeschützte Idee wird durch das Einstellen in solche Seiten verschenkt, da man auf eine veröffentlichte Erfindung kein Patent mehr anmelden kann.

Wenn man seine Idee einfach nur verwirklicht sehen möchte ohne eine Entschädigung in Form einer Lizenzzahlung zu wollen, ist das ganz sicher eine eine brauchbare Sache. Wenn man seine Idee verkaufen statt verschenken möchte heißt es vorher ab zum Patentamt oder Patentverwerter.

(Ende)

Okt 122009
 

Die herkömmliche Methode mittels Farbabgleich

Die herkömmliche Methode mittels Farbabgleich

Der letzte Zahnarztbesuch ist meist mit unangenehmen Erinnerungen ver- bunden. Vor allem dann, wenn auch noch das Ergebnis nicht 100%ig den Erwartungen entspricht. Gerade bei der Anpassung von Kronen, Brücken oder Implantaten ist dies aufgrund der hohen Kosten besonders ärgerlich.

Die heute vorgestellte Erfindung kann dabei Abhilfe schaffen. Es handelt sich um die Farbbestimmung von Zähnen mittels einer Intraoralkamera. Drei Erfinder aus Österreich (Werner Kosma, Manfred Bammer und Gerhard Traxler) haben dieses Verfahren entwickelt.

Bisher werden Zahnfarben meist mit Musterschlüssel vom Zahnarzt bestimmt und bei der Herstellung im Dentallabor ebenso. Der falsche Lichteinfall kann hierbei leicht zu einem verfälschten Ergebnis führen.

Die Intraoralkamera garantiert perfekte Ergebnisse

Die Intraoralkamera garantiert perfekte Ergebnisse

Die Erfindung unterstützt die Abmusterung indem ein Farbbild mit auswertbaren Farbdaten (Farb- verläufe) von Naturzähnen erhoben werden und bei der Herstellung von Zahnersatz unabhängig vom Umgebungslicht zur Verfügung steht. Dabei kommen modernste Geräte und Software zum Einsatz.

Die ersten Prototypen wurden erstmals 2005 auf der int. Dentalausstellung in Köln der Öffentlichkeit präsentiert und riefen großes Interesse hervor.

Der Zahnarztbesuch ist meist mit unangenehmen Erinnerungen verbunden. Vor allem dann, wenn auch noch das

Ergebnis nicht 100%ig den Erwartungen entspricht. Gerade bei der Anpassung von Kronen, Brücken oder Implantaten ist dies aufgrund der hohen Kosten besonders ärgerlich.

Okt 082009
 

Patent-net - Der Marktplatz für Ihre Ideen

Patent-net - Der Marktplatz für Ihre Ideen

Die erfinder.at Patentverwertungs GmbH mit Büros in Berlin (D) und Salzburg (A) beschreitet in Punkto Patentverwertung eine Vielzahl an Wegen. Ein besonders interessanter mit einer sehr dynamischen Entwicklung möchte ich heute vorstellen: das Patent-net

Jeder Erfinder kennt die Problematik: Für eine Patentanmeldung reicht das Geld meistens noch, aber bei der Verwertung treten dann die wirklichen Probleme zu Tage. Man möchte schnell und unkompliziert an mögliche Partner und Lizenznehmer herankommen, die Realität ist aber jene das sogar Erfinder-Vereinsseiten im Internet zu wenige Interessenten aus der Wirtschaft anziehen.

Hier kommt Patent-net in Spiel. Patent-net ist der erste Marktplatz für geschützte Ideen, der diese Probleme überwunden hat. Die Plattform bietet Erfindern die Möglichkeit Ihre Erfindung selbst zu vermarkten und ermöglicht Technologietransfer wo er bisher mangels eines Marktplatzes nicht, oder nur mit großem zeitlichen und organisatorischen Aufwand passiert.

Durch die Möglichkeit Videos, Bilder und Dokumente einzustellen ist Patent-net eine Erfindermesse die 365 Tage im Jahr geöffnet hat. Es gibt sogar die Möglichkeit Marktbefragungen durchzuführen.

Durch den Einsatz von effektiver Werbung und Top Platzierungen in Suchmaschinen kommen monatlich über 15.000 Besucher auf die Webseite. Auch namhafte Unternehmen wie OBI und Bosch haben bereits Scouts eingetragen um den Markt bezüglich neuer Erfindungen zu beobachten. Mittlerweile wurden über 1.500 Erfindungen platziert.

Die Nutzung der Seite mit einer Basic Mitgliedschaft ist kostenlos. Als Premiummitglied kostet die Nutzung 360,- € im Jahr, also weniger als 1,- € am Tag.

Für viele Vereine und Kundengruppen bietet man die Leistungen vergünstigt oder sogar kostenlos an. Wer Interesse daran hat meldet sich bei:

Hr. Marijan Jordan, office@patent-net.at

Weitere Informationen sowie eine genaue Leistungsbeschreibung finden Sie direkt auf www.patent-net.at

Presseartikel auf: Der Standard.at

(Ende)

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