Okt 082009
 

Patent-net - Der Marktplatz für Ihre Ideen

Patent-net - Der Marktplatz für Ihre Ideen

Die erfinder.at Patentverwertungs GmbH mit Büros in Berlin (D) und Salzburg (A) beschreitet in Punkto Patentverwertung eine Vielzahl an Wegen. Ein besonders interessanter mit einer sehr dynamischen Entwicklung möchte ich heute vorstellen: das Patent-net

Jeder Erfinder kennt die Problematik: Für eine Patentanmeldung reicht das Geld meistens noch, aber bei der Verwertung treten dann die wirklichen Probleme zu Tage. Man möchte schnell und unkompliziert an mögliche Partner und Lizenznehmer herankommen, die Realität ist aber jene das sogar Erfinder-Vereinsseiten im Internet zu wenige Interessenten aus der Wirtschaft anziehen.

Hier kommt Patent-net in Spiel. Patent-net ist der erste Marktplatz für geschützte Ideen, der diese Probleme überwunden hat. Die Plattform bietet Erfindern die Möglichkeit Ihre Erfindung selbst zu vermarkten und ermöglicht Technologietransfer wo er bisher mangels eines Marktplatzes nicht, oder nur mit großem zeitlichen und organisatorischen Aufwand passiert.

Durch die Möglichkeit Videos, Bilder und Dokumente einzustellen ist Patent-net eine Erfindermesse die 365 Tage im Jahr geöffnet hat. Es gibt sogar die Möglichkeit Marktbefragungen durchzuführen.

Durch den Einsatz von effektiver Werbung und Top Platzierungen in Suchmaschinen kommen monatlich über 15.000 Besucher auf die Webseite. Auch namhafte Unternehmen wie OBI und Bosch haben bereits Scouts eingetragen um den Markt bezüglich neuer Erfindungen zu beobachten. Mittlerweile wurden über 1.500 Erfindungen platziert.

Die Nutzung der Seite mit einer Basic Mitgliedschaft ist kostenlos. Als Premiummitglied kostet die Nutzung 360,- € im Jahr, also weniger als 1,- € am Tag.

Für viele Vereine und Kundengruppen bietet man die Leistungen vergünstigt oder sogar kostenlos an. Wer Interesse daran hat meldet sich bei:

Hr. Marijan Jordan, office@patent-net.at

Weitere Informationen sowie eine genaue Leistungsbeschreibung finden Sie direkt auf www.patent-net.at

Presseartikel auf: Der Standard.at

(Ende)

Okt 062009
 

Die Bionik (auch: Biomimikry, Biomimetik, Biomimese) beschäftigt sich mit der Entschlüsselung von „Erfindungen der belebten Natur“ und ihrer innovativen Umsetzung in der Technik. Die Bionik ist ein interdisziplinärer Bereich, in dem Naturwissenschaftler und Ingenieure sowie bei Bedarf auch Vertreter anderer Disziplinen wie etwa Architekten, Philosophen und Designer zusammenarbeiten. (Quelle: Wikipedia)

Aus der Aufgabenstellung einer Diplomarbeit „Bionik – Modulares Faltmöbel“ entstand dieses Projekt. Die Erfinder Armin Steinkasserer, Martin Zimmermann und Alexander Masser stammen aus Italien und Österreich. Ergebnis der Arbeiten ist ein Sitzmöbel, das aus einer Platte besteht und mittels Faltung aus einer zwedimensionalen Grundfläche in eine dreidimensionale Form gebracht wird. Einer der großen Vorteile der Erfindung ist, dass die Produktion flächiger Elemente dementsprechend wenig Platzbedarf für die Lagerung und Logistik benötigt. So lassen sich in etwa 100 Stühle auf 1 Meter Höhe stapeln. Desweiteren lässt die Oberfläche des Stuhls jedwede Möglichkeit für grafische Gestaltung offen, ideal für den Transport des eigenen Corporate Design.

Das Faltmöbel wurde bereits in der Fernsehsendung „Die große Show der Naturwunder“ einem Publikum von über 4 Mio. Zusehern präsentiert.

Nähere Informationen unter: http://www.patent-net.de/go/483

Okt 052009
 

in-ven-tionWenn man eine Idee hat sollte der erste Schritt immer sein, diese auf einem Blatt Papier festzuhalten. In der heutigen Zeit ist diese Blatt vermutlich ein Dokument auf Ihrem Computer. Dieses Blatt wird in den ersten Tagen, solange sich die Gedanken stark um diese Idee drehen immer verändert und ergänzt. Man kann Punkte aufschreiben, die man als mögliche Risiken sieht, Fragen die man hat, usw. Wenn es sich um eine Idee handelt die gezeichnet werden kann, sollte man auch noch eine Skizze anfertigen. Wenn dieser Notizzettel nicht mehr wächst, macht man eine einseitige Beschreibung daraus. Jetzt hat man etwas in der Hand, was man einem Patentanwalt, einem guten Freund oder einem Patentverwerter vorlegen kann. Achtung: Immer mit Geheimhaltungserklärung!

Wichtig: Eine Geheimhaltungsvereinbarung ersetzt kein Schutzrecht! Sie dient nur dazu mit Beratern oder Partnern erste Schritte zu unternehmen. Man kann nicht einfach eine Idee verkaufen indem man ein Unternehmen eine GV unterzeichnen lässt. Dafür benötigt man ein Schutzrecht.

Das bekannteste Schutzrecht ist das Patent. Eine Erfindung ist patentfähig wenn sie

• neu,
• gewerblich anwendbar und
• nicht naheliegend ist.

Die Erfindung ist in der Patentanmeldung so zu offenbaren, dass ein Fachmann sie ausführen kann.

Es ist kein Prototyp notwendig um eine Erfindung zum Patent anzumelden.

Die maximale Laufzeit beträgt 20 Jahre, wobei die jährlichen Gebühren steigen und auch höher sind, je mehr Länder man schützen will.

Computerprogramme sind übrigens grundsätzlich in Europa keine patentfähigen Erfindungen. In den USA werden Softwarepatente leichter erteilt, auch wenn es in Europa trotz anders lautendem Gesetz immer wieder dazu kommt, dass dennoch Software patentrechtlich geschützt wird. Etwas Unmögliches wie z.B. ein Perpetuum Mobile kann übrigens nicht patentiert werden.

Das Gebrauchsmuster gilt als das kleine Patent und kann auf eine maximale Laufzeit von 10 Jahre eingetragen werden. Der Schutz ist etwas schwächer und bei einer Lizenzvergabe werden in der Regel geringere Einnahmen erzielt. Wenn man selbst verwertet und z.B. eine Lohnproduktion startet ist ein GM eine brauchbare Alternative zum Patent.

Nähere Informationen zu den verschiedenen Schutzrechten erhalten Sie beim Österreichischen Patentamt.

Bei der erfinder.at Patentverwertungs GmbH unterstützt man Sie bei den ersten Schritten mit Ihrer Erfindung und übernimmt auch die professsionelle Verwertung.

(Ende)

Okt 022009
 
Fernwärme Wien

Fernwärme Wien

Nicht nur Haushalte achten auf Kosten und Umwelt. Die Arbeit von Dipl. Ing. Peter Kainhofer setzt eine Stufe höher an. Seine Kunden sind seit 20 Jahren Fernheizwerke, Gasversorger, die Stahlindustrie und viele mehr. Dort hat sich der passionierte Musiker einen Namen als Dirigent gemacht, der Industrieanlagen wie ein Orchester abstimmt und dirigiert.

Wenn man seinen Erklärungen folgt, klingt es schon fast zu simpel. „Bisher fahren Kessel von null auf hundert und zurück. Wenn die Zieltemperatur erreicht ist, wird wieder abgekühlt, als würde man mit dem Auto Vollgas fahren, um dann voll auf die Bremse zu steigen. Es gibt in jedem Kreislauf Punkte, wo man Daten abnehmen kann, welche eine frühzeitige Steuerung zulassen. Es kommt darauf an, eine Anlage mit energieschonender Sanftheit an das technische Maximum heranzuführen.“

Die realisierten Einsparpotenziale geben ihm Recht. Zum Beispiel 340.000,- Euro pro Jahr bei einer Großkläranlage.

Um das Wissen zu sichern und einen zeitgemäßen Technologietransfer durchführen zu können, hat er sich seine erprobten Verfahren und Techniken der Energieoptimierung patentieren lassen.

Nähere Informationen unter http://www.patent-net.de/go/475

(Ende)

Okt 012009
 

"Blinki" im Einsatz

"Blinki" im Einsatz

„Alter schützt vor Erfindung nicht“, dachte sich wohl die Grazer Pensionistin Rosalia Taschner und erfand kurzer Hand „Blinki“, den Handblinker für Radfahrer.

„Es ist dies eine Vorrichtung für Radfahrer, ein gut sichtbares Handzeichen für dessen Abbiegeabsicht zu geben.“ meint die Erfinderin, und wenn man die aktuelle Unfallstatistik aus dem Jahr 2008 ansieht geht ihre Erfindung wohl in die richtige Richtung. 62 RadfahrerInnen starben im Vorjahr auf Österreichs Straßen, das ist ein Plus von 70% im Gegensatz zum Vorjahr. Das Risiko auf einer Radfahrt tödlich zu verunglücken ist zwar viel geringer als bei einer Autofahrt, jedoch liegt Frau Taschner die Sicherheit aller Radfahrer sehr am Herzen. Vor allem da sie auch selbst bereits zum Unfallopfer wurde.

Ein Gebrauchsmuster wurde bereits angemeldet und auch ein Prototyp existiert bereits. „Die Vorrichtung ist so gestaltet, dass sie den Handrücken bedeckt mit einer Verjüngung zum Zeigefinger. In diesem Teil ist der Ein-Aus Schalter untergebracht, welcher mit dem Daumen zu bedienen ist. Im Handrückenteil sind Leuchtdioden und Batteriefach mit Batterie angebracht.“ beschreibt die Erfinderin ihre Idee.

Auch auf der Erfinderausstellung WISA in St. Pölten wurde die Erfindung allgemein sehr positiv beurteilt. Nicht nur von Radfahrern, sondern auch von Senioren und Müttern, welche „Blinki“ als zusätzliche Sicherheit für den Schulweg ihrer Kinder sehen.

Wir finden jedenfalls das „Blinki“ das Potential hat die Sicherheit auf Österreichs Straßen zu erhöhen, und ziehen den Hut vor dem Engagement der Erfinderin.

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