Okt 192009
 

H5N1 Virion

H5N1 Virion

Schon im frühen Kindesalter experimentierte der Vorarlberger Norbert Bischofsberger mit selbst hergestelltem Schwarzpulver und ließ den örtlichen Dorfbriefkasten dabei in die Luft fliegen. Gott sei Dank wurde seine Experimentierwut durch diesen Vorfall nicht gebremst, denn Jahre später entwickelte der Biochemiker den Grippeimpfstoff Tamiflu gegen die Vogelgrippe.

Trotz verschiedener Angebote europäischer Chemie-Konzerne wandert Norbert Bischofberger 1981 in die USA aus und absolviert an der Harvard-Universität in Cambridge, Massachusetts, sein Postgraduales Studium. Danach verblieb er in den USA und arbeitet seit 1990 für die Firma Gilead Sciences, deren Vizepräsident er seit 2000 ist.

Inspiriert durch die Präparate „Amantadin“ und „Rimantadin“, die jeweils nur einen Grippetypen bekämpfen konnte und zudem starke Nebenwirkungen zeigten, entwickelte Bischofberger mit seinem Team 1994 das Medikament „Tamiflu“ und in der Folge sieben weitere, hoch wirksame Mittel gegen Viruserkrankungen.

Nach umfangreichen Prüfungen wurde das Medikament 1999 in den USA zugelassen. Der Schweizer Pharmagigant Roche erwarb schließlich die Tamiflu Lizenz. Dabei fließen vom Erlös jeder Packung, in Österreich kostet das Medikament ca. 40,- Euro, zehn Prozent in die Kassen von Gilead.

(Ende)

Okt 162009
 

Revolutionäre Erfindung eines österreichischen Studenten

Revolutionäre Erfindung eines österreichischen Studenten

Thomas Reiter heisst der Student der HTL Waidhofen, dem im Rahmen einer Projektarbeit eine bahnbrechende Erfindung gelungen ist.

Grundsätzlich wird eine Monozelle mit einer Spannung von 1,5 Volt entsorgt wenn die Spannung unter 1,2 oder 1,1 Volt fällt, da die Batterie für das Gerät sozusagen leer ist. Die theoretische Kapazität ist aber wesentlich höher. In akribischer Kleinarbeit wurde nun vom Erfinder eine Schaltung entwickelt die in elektrische Geräte oder sogar in Batterien eingebaut werden kann und die Einsatzdauer der Batterie um sagenhafte 30% – 40% erhöht. Man bedenke schlicht einmal den Nutzen für den Verbraucher, der das Gerät dementsprechend länger verwenden kann bis der Batterie- oder Akkuwechsel ansteht.

Alleine in Deutschland werden jährlich 10 Mrd. Batterien entsorgt. Man sieht also welchen wichtigen Effekt diese Erfindung für den Umweltschutz hat, wenn die Einsatzdauer um mehr als ein Drittel verlängert wird. Wir hoffen also, dass diese Erfindung nicht von einem Batteriehersteller aufgekauft wird um dann erfolgreich in einer Schublade zu verschwinden. Denn schließlich würde sich bei Einsatz der Erfindung auch die Absatzmenge der verkauften Batterien reduzieren…

Nähere Informationen zur Erfindung unter: http://www.patent-net.de/go/488

(Ende)

Okt 132009
 

oder: Warum viele Erfinder keinen Erfolg haben!

Bei einem professionellem Patentverwerter ist man am besten aufgehoben

Bei einem professionellem Patentverwerter ist man am besten aufgehoben

Es gibt zwei Arten von erfolglosen Erfindern. Die einen horten ihre Ideen vor lauter Angst man könne sie stehlen und machen nie den Versuch sie umzusetzen. Die anderen plaudern bereits ungeschützt fleißig drauf los und verschenken (unbewußt) ihre Ideen. Gerade ein kleiner finanzieller Anreiz bringt Erfinder oft dazu alles offen zu legen. Leider passiert es dabei immer wieder, dass man sich so von sämtlichen Rechten trennt.

Auch wird den Erfindern oft eine Absage erteilt, da die Idee angeblich nicht neu ist um dann am nächsten Tag die gleiche Idee beim Patentamt zu schützen.

So frech machen es nicht viele, dennoch muss aber auch vor Communities warnen wo man seine Ideen posten und von anderen bewerten lassen kann. Jede ungeschützte Idee wird durch das Einstellen in solche Seiten verschenkt, da man auf eine veröffentlichte Erfindung kein Patent mehr anmelden kann.

Wenn man seine Idee einfach nur verwirklicht sehen möchte ohne eine Entschädigung in Form einer Lizenzzahlung zu wollen, ist das ganz sicher eine eine brauchbare Sache. Wenn man seine Idee verkaufen statt verschenken möchte heißt es vorher ab zum Patentamt oder Patentverwerter.

(Ende)

Okt 122009
 

Die herkömmliche Methode mittels Farbabgleich

Die herkömmliche Methode mittels Farbabgleich

Der letzte Zahnarztbesuch ist meist mit unangenehmen Erinnerungen ver- bunden. Vor allem dann, wenn auch noch das Ergebnis nicht 100%ig den Erwartungen entspricht. Gerade bei der Anpassung von Kronen, Brücken oder Implantaten ist dies aufgrund der hohen Kosten besonders ärgerlich.

Die heute vorgestellte Erfindung kann dabei Abhilfe schaffen. Es handelt sich um die Farbbestimmung von Zähnen mittels einer Intraoralkamera. Drei Erfinder aus Österreich (Werner Kosma, Manfred Bammer und Gerhard Traxler) haben dieses Verfahren entwickelt.

Bisher werden Zahnfarben meist mit Musterschlüssel vom Zahnarzt bestimmt und bei der Herstellung im Dentallabor ebenso. Der falsche Lichteinfall kann hierbei leicht zu einem verfälschten Ergebnis führen.

Die Intraoralkamera garantiert perfekte Ergebnisse

Die Intraoralkamera garantiert perfekte Ergebnisse

Die Erfindung unterstützt die Abmusterung indem ein Farbbild mit auswertbaren Farbdaten (Farb- verläufe) von Naturzähnen erhoben werden und bei der Herstellung von Zahnersatz unabhängig vom Umgebungslicht zur Verfügung steht. Dabei kommen modernste Geräte und Software zum Einsatz.

Die ersten Prototypen wurden erstmals 2005 auf der int. Dentalausstellung in Köln der Öffentlichkeit präsentiert und riefen großes Interesse hervor.

Der Zahnarztbesuch ist meist mit unangenehmen Erinnerungen verbunden. Vor allem dann, wenn auch noch das

Ergebnis nicht 100%ig den Erwartungen entspricht. Gerade bei der Anpassung von Kronen, Brücken oder Implantaten ist dies aufgrund der hohen Kosten besonders ärgerlich.

Okt 082009
 

Patent-net - Der Marktplatz für Ihre Ideen

Patent-net - Der Marktplatz für Ihre Ideen

Die erfinder.at Patentverwertungs GmbH mit Büros in Berlin (D) und Salzburg (A) beschreitet in Punkto Patentverwertung eine Vielzahl an Wegen. Ein besonders interessanter mit einer sehr dynamischen Entwicklung möchte ich heute vorstellen: das Patent-net

Jeder Erfinder kennt die Problematik: Für eine Patentanmeldung reicht das Geld meistens noch, aber bei der Verwertung treten dann die wirklichen Probleme zu Tage. Man möchte schnell und unkompliziert an mögliche Partner und Lizenznehmer herankommen, die Realität ist aber jene das sogar Erfinder-Vereinsseiten im Internet zu wenige Interessenten aus der Wirtschaft anziehen.

Hier kommt Patent-net in Spiel. Patent-net ist der erste Marktplatz für geschützte Ideen, der diese Probleme überwunden hat. Die Plattform bietet Erfindern die Möglichkeit Ihre Erfindung selbst zu vermarkten und ermöglicht Technologietransfer wo er bisher mangels eines Marktplatzes nicht, oder nur mit großem zeitlichen und organisatorischen Aufwand passiert.

Durch die Möglichkeit Videos, Bilder und Dokumente einzustellen ist Patent-net eine Erfindermesse die 365 Tage im Jahr geöffnet hat. Es gibt sogar die Möglichkeit Marktbefragungen durchzuführen.

Durch den Einsatz von effektiver Werbung und Top Platzierungen in Suchmaschinen kommen monatlich über 15.000 Besucher auf die Webseite. Auch namhafte Unternehmen wie OBI und Bosch haben bereits Scouts eingetragen um den Markt bezüglich neuer Erfindungen zu beobachten. Mittlerweile wurden über 1.500 Erfindungen platziert.

Die Nutzung der Seite mit einer Basic Mitgliedschaft ist kostenlos. Als Premiummitglied kostet die Nutzung 360,- € im Jahr, also weniger als 1,- € am Tag.

Für viele Vereine und Kundengruppen bietet man die Leistungen vergünstigt oder sogar kostenlos an. Wer Interesse daran hat meldet sich bei:

Hr. Marijan Jordan, office@patent-net.at

Weitere Informationen sowie eine genaue Leistungsbeschreibung finden Sie direkt auf www.patent-net.at

Presseartikel auf: Der Standard.at

(Ende)

Okt 062009
 

Die Bionik (auch: Biomimikry, Biomimetik, Biomimese) beschäftigt sich mit der Entschlüsselung von „Erfindungen der belebten Natur“ und ihrer innovativen Umsetzung in der Technik. Die Bionik ist ein interdisziplinärer Bereich, in dem Naturwissenschaftler und Ingenieure sowie bei Bedarf auch Vertreter anderer Disziplinen wie etwa Architekten, Philosophen und Designer zusammenarbeiten. (Quelle: Wikipedia)

Aus der Aufgabenstellung einer Diplomarbeit „Bionik – Modulares Faltmöbel“ entstand dieses Projekt. Die Erfinder Armin Steinkasserer, Martin Zimmermann und Alexander Masser stammen aus Italien und Österreich. Ergebnis der Arbeiten ist ein Sitzmöbel, das aus einer Platte besteht und mittels Faltung aus einer zwedimensionalen Grundfläche in eine dreidimensionale Form gebracht wird. Einer der großen Vorteile der Erfindung ist, dass die Produktion flächiger Elemente dementsprechend wenig Platzbedarf für die Lagerung und Logistik benötigt. So lassen sich in etwa 100 Stühle auf 1 Meter Höhe stapeln. Desweiteren lässt die Oberfläche des Stuhls jedwede Möglichkeit für grafische Gestaltung offen, ideal für den Transport des eigenen Corporate Design.

Das Faltmöbel wurde bereits in der Fernsehsendung „Die große Show der Naturwunder“ einem Publikum von über 4 Mio. Zusehern präsentiert.

Nähere Informationen unter: http://www.patent-net.de/go/483

Okt 052009
 

in-ven-tionWenn man eine Idee hat sollte der erste Schritt immer sein, diese auf einem Blatt Papier festzuhalten. In der heutigen Zeit ist diese Blatt vermutlich ein Dokument auf Ihrem Computer. Dieses Blatt wird in den ersten Tagen, solange sich die Gedanken stark um diese Idee drehen immer verändert und ergänzt. Man kann Punkte aufschreiben, die man als mögliche Risiken sieht, Fragen die man hat, usw. Wenn es sich um eine Idee handelt die gezeichnet werden kann, sollte man auch noch eine Skizze anfertigen. Wenn dieser Notizzettel nicht mehr wächst, macht man eine einseitige Beschreibung daraus. Jetzt hat man etwas in der Hand, was man einem Patentanwalt, einem guten Freund oder einem Patentverwerter vorlegen kann. Achtung: Immer mit Geheimhaltungserklärung!

Wichtig: Eine Geheimhaltungsvereinbarung ersetzt kein Schutzrecht! Sie dient nur dazu mit Beratern oder Partnern erste Schritte zu unternehmen. Man kann nicht einfach eine Idee verkaufen indem man ein Unternehmen eine GV unterzeichnen lässt. Dafür benötigt man ein Schutzrecht.

Das bekannteste Schutzrecht ist das Patent. Eine Erfindung ist patentfähig wenn sie

• neu,
• gewerblich anwendbar und
• nicht naheliegend ist.

Die Erfindung ist in der Patentanmeldung so zu offenbaren, dass ein Fachmann sie ausführen kann.

Es ist kein Prototyp notwendig um eine Erfindung zum Patent anzumelden.

Die maximale Laufzeit beträgt 20 Jahre, wobei die jährlichen Gebühren steigen und auch höher sind, je mehr Länder man schützen will.

Computerprogramme sind übrigens grundsätzlich in Europa keine patentfähigen Erfindungen. In den USA werden Softwarepatente leichter erteilt, auch wenn es in Europa trotz anders lautendem Gesetz immer wieder dazu kommt, dass dennoch Software patentrechtlich geschützt wird. Etwas Unmögliches wie z.B. ein Perpetuum Mobile kann übrigens nicht patentiert werden.

Das Gebrauchsmuster gilt als das kleine Patent und kann auf eine maximale Laufzeit von 10 Jahre eingetragen werden. Der Schutz ist etwas schwächer und bei einer Lizenzvergabe werden in der Regel geringere Einnahmen erzielt. Wenn man selbst verwertet und z.B. eine Lohnproduktion startet ist ein GM eine brauchbare Alternative zum Patent.

Nähere Informationen zu den verschiedenen Schutzrechten erhalten Sie beim Österreichischen Patentamt.

Bei der erfinder.at Patentverwertungs GmbH unterstützt man Sie bei den ersten Schritten mit Ihrer Erfindung und übernimmt auch die professsionelle Verwertung.

(Ende)

Okt 022009
 
Fernwärme Wien

Fernwärme Wien

Nicht nur Haushalte achten auf Kosten und Umwelt. Die Arbeit von Dipl. Ing. Peter Kainhofer setzt eine Stufe höher an. Seine Kunden sind seit 20 Jahren Fernheizwerke, Gasversorger, die Stahlindustrie und viele mehr. Dort hat sich der passionierte Musiker einen Namen als Dirigent gemacht, der Industrieanlagen wie ein Orchester abstimmt und dirigiert.

Wenn man seinen Erklärungen folgt, klingt es schon fast zu simpel. „Bisher fahren Kessel von null auf hundert und zurück. Wenn die Zieltemperatur erreicht ist, wird wieder abgekühlt, als würde man mit dem Auto Vollgas fahren, um dann voll auf die Bremse zu steigen. Es gibt in jedem Kreislauf Punkte, wo man Daten abnehmen kann, welche eine frühzeitige Steuerung zulassen. Es kommt darauf an, eine Anlage mit energieschonender Sanftheit an das technische Maximum heranzuführen.“

Die realisierten Einsparpotenziale geben ihm Recht. Zum Beispiel 340.000,- Euro pro Jahr bei einer Großkläranlage.

Um das Wissen zu sichern und einen zeitgemäßen Technologietransfer durchführen zu können, hat er sich seine erprobten Verfahren und Techniken der Energieoptimierung patentieren lassen.

Nähere Informationen unter http://www.patent-net.de/go/475

(Ende)

Okt 012009
 

"Blinki" im Einsatz

"Blinki" im Einsatz

„Alter schützt vor Erfindung nicht“, dachte sich wohl die Grazer Pensionistin Rosalia Taschner und erfand kurzer Hand „Blinki“, den Handblinker für Radfahrer.

„Es ist dies eine Vorrichtung für Radfahrer, ein gut sichtbares Handzeichen für dessen Abbiegeabsicht zu geben.“ meint die Erfinderin, und wenn man die aktuelle Unfallstatistik aus dem Jahr 2008 ansieht geht ihre Erfindung wohl in die richtige Richtung. 62 RadfahrerInnen starben im Vorjahr auf Österreichs Straßen, das ist ein Plus von 70% im Gegensatz zum Vorjahr. Das Risiko auf einer Radfahrt tödlich zu verunglücken ist zwar viel geringer als bei einer Autofahrt, jedoch liegt Frau Taschner die Sicherheit aller Radfahrer sehr am Herzen. Vor allem da sie auch selbst bereits zum Unfallopfer wurde.

Ein Gebrauchsmuster wurde bereits angemeldet und auch ein Prototyp existiert bereits. „Die Vorrichtung ist so gestaltet, dass sie den Handrücken bedeckt mit einer Verjüngung zum Zeigefinger. In diesem Teil ist der Ein-Aus Schalter untergebracht, welcher mit dem Daumen zu bedienen ist. Im Handrückenteil sind Leuchtdioden und Batteriefach mit Batterie angebracht.“ beschreibt die Erfinderin ihre Idee.

Auch auf der Erfinderausstellung WISA in St. Pölten wurde die Erfindung allgemein sehr positiv beurteilt. Nicht nur von Radfahrern, sondern auch von Senioren und Müttern, welche „Blinki“ als zusätzliche Sicherheit für den Schulweg ihrer Kinder sehen.

Wir finden jedenfalls das „Blinki“ das Potential hat die Sicherheit auf Österreichs Straßen zu erhöhen, und ziehen den Hut vor dem Engagement der Erfinderin.

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