Nov 202009
 
Keine Chance dem Chaos!

Keine Chance dem Chaos!

Das eine tolle Idee nicht immer hoch kompliziert sein muss beweist die folgende Geschichte:

Ein österreichisches Unternehmen das Socken herstellt und unter socksandwear vertreibt hat sich etwas ganz simples gegen das Chaos in den heimischen Socken Schubladen einfallen lassen. Numerierte Socken!

Die Socken sind an der Ferse von 1-7 numeriert. Wem das nicht genug ist kann auch die Nummern 8-14 erwerben. Auch als Ladys Sneakers erhältlich.

Einfach genial!

Nov 192009
 

Katzeklo, Katzeklo - ja das macht die Katze froh!

Katzeklo, Katzeklo - ja das macht die Katze froh!

Am 19. November ist Welttoilettentag. Was lustig klingt, hat aber einen durchaus ernsten Hintergrund. Die WTO (Welttoilettenorganisation) hat diesen Tag 2001 ausgerufen und setzt sich für die Aufklärung und Verbesserung der hygienischen Verhältnisse ein. Denn rund 40% der Weltbevölkerung hat keinen ausreichenden Zugang zu sanitären Einrichtungen.

Zu diesem Tag werden jedoch auch regelmäßig skurrile Ideen und Verbesserungen für das stille Örtchen bekannt. Aus diesem Grund habe ich etwas in den Patentdatenbanken recherchiert und eine recht lustige österreichische Erfindung für eine Katzentoilette gefunden.

Die Erfinderin, Frau Eva Maria Lett aus Wien, beschreibt die Erfindung wie folgt:

Die Erfindung betrifft eine Toilette für Katzen, die in Kombination mit einer WC-Schale (1) verwendbar ist, der Art, dass Urin der WC-Schale zugeführt wird.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach handzuhabende Vorrichtung dieser Art bereitzustellen und solcherart die Sauberkeit im Hause und in der Wohnung zu verbessern, wenn dort Katzen gehalten werden. Erreicht wird dies dadurch, dass auf einem, bevorzugt mit Rädern (2) versehenem Gestell (3), ein mit einem schrägen Boden versehenes Kisterl (5) angeordnet ist, wobei aus dem Kisterl im Bereich des Schrägbodens (4) ein Abfluss (6) herausgeführt und oberhalb des Schrägbodens ein in wesentlichen horizontal angeordneter, mit Durchbrechungen versehener Boden (7) angeordnet ist.

Alles in allem eine lustige Erfindung die sich wohl nicht durchgesetzt hat. Wer sich generell für Katzentoiletten interessiert findet auf dem Blog Land-der-Erfinder.ch eine wirklich gute Erfindung dazu.

Hier noch was lustiges:

Nov 182009
 

Der Schlafphasenwecker eine erfolgreiche österreichische Innovation

Der Schlafphasenwecker, eine erfolgreiche österreichische Innovation

Boris Eis heisst der Mann der vor 3 Jahren das Aufwachen revolutioniert hat. Im Jänner 2006 wurde der Schlafphasenwecker zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit vorgestellt.

Das Start-Up Unternehmen „infactory innovations & trade gmbh“ mit Sitz in Wien kann eine erfolgreiche Bilanz ziehen. Co-Gründer Axel Ferro: “ Der Weg war sehr steinig. Von neuen Anforderungen an die Schlafforschung, über anfängliche Schwierigkeiten bei der Finanzierung und in der Produktion bis hin zu ungeahnten Herausforderungen im Vertrieb hielt fast jeder Tag neue Überraschungen für uns bereit. Wenn wir allerdings betrachten, wo wir jetzt stehen, hat sich jede Sekunde Arbeit gelohnt.“ Mittlerweile hat man Vertriebspartner in zehn weiteren Ländern. Produziert wird in der Steiermark und damit ausschließlich in Österreich.

Und so funktioniert der Schlafphasenwecker:

Jeder Mensch durchläuft in der Nacht mehrere Zyklen, in denen sich tiefe und weniger tiefe Schlafphasen immer wieder abwechseln. Jede dieser Phasen ist durch unterschiedliche Körperbewegungen gekennzeichnet. Alleine mittels dieser Aktivität werden die Schlafphasen voneinander unterschieden und so der optimale Weckzeitpunkt bestimmt. aXbo weckt Sie innerhalb der letzten 30 Minuten vor der gewünschten Weckzeit sanft in einem Fast-Wach-Moment. Damit ermöglicht der aXbo Schlafphasenwecker einen mühelosen Start in den Tag und sorgt für ein gesteigertes Wohlbefinden und volle Leistungsfähigkeit – den ganzen Tag.

Ergänzend hier noch ein Audiobericht: Bericht aXbo Schlafphasenwecker

Nov 172009
 

Immer mehr Frauen betätigen sich als Erfinderinnen

Immer mehr Frauen betätigen sich als Erfinderinnen

Weil viele Frauen auch Erfinderinnen sind hat die Journalistin Julia Sobieszek das Thema aufgegriffen und einen großartigen Artikel für die Österreich Ausgabe der Salzburger Nachrichten verfasst.

Sie entführt dabei in die Welt kreativer Frauen denen wir nicht zuletzt einige der wichtigsten Erfindungen, wie das Bier, verdanken. Weiters berichten Erfinderinnen über ihre Erfahrungen sowie über die Zusammenarbeit mit dem Patentverwertungsunternehmen erfinder.at.

Der Artikel als PDF hier:

Seite 1: Wer hats erfunden?

Seite 2: Ein Kind des Zufalls

Nov 172009
 
HLFS Ursprung

Quelle: HLFS Ursprung

Vier Salzburger Schüler der Bildungsstätte HLFS Ursprung haben das neue vitale Knabbergebäck – FitStick – erfunden. Der Ursprung zur Idee wurde im Projektunterricht und dem Zusammenmischen unterschiedlicher Spurenelemente gelegt. Die verwendeten Zutaten des Gebäcks machen seinem Namen alle Ehre: FitStick besteht aus gesunden, biologischen Nahrungsmitteln wie beispielsweise Brokkoli, Kürbiskerne, Hafermark, Honig, Buchweizenmehl oder Distelöl.

Nach dem die vier Schüler die Idee verfeinert haben, hat die HLFS Ursprung die jungen Menschen prompt zur iENA nach Nürnberg geschickt. „Die iENA Juroren haben neben Ihrem Fachwissen auch einen ausgeprägten Geschmackssinn“, beschreibt eine Erfinderin lachend. Die Jury hat den vier Salzburger Schülern für die Kategorie Jugend eine Bronze-Medaillie verliehen.

Auch die Medien haben dementsprechendes Interesse bekundet: Radiobericht

Der Prof. Konrad Steiner von der Bildungsstätte HLFS Ursprung kommentiert: „Das macht nicht nur stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler, sondern zeigt auch, welches Potential bei richtiger Bildungs- und Förderungsmaßnahmen in unserer Jugend schlummert.“

Nov 162009
 

Das im CAM-ULTRASONIC hergestellte "A"-Implantat, Quelle: ots.at

Das im CAM-ULTRASONIC hergestellte "A"-Implantat, Quelle: ots.at

Die heutige Erfindung ist eine Weltneuheit aus Österreich.

Nach 4jähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist dem Team André/Radodent gelungen, das weltweit erste individuelle zweiphasige metallfreie dentale Implantatsystem herzustellen. Das im CAM-ULTRASONIC Verfahren hergestellte „A“-Implantat, stellt den Beginn einer neuen Zeit für unbezahnte Kieferregionen dar. Von nun an ist es möglich, bisherige Unsicherheiten bei der Einheilung fast komplett auszuschließen, da die Verarbeitung nun wie bei den herkömmlichen Titanimplantaten ist.

„A“-Implantat wird aus dem bewährtesten gehipptem Zirkonoxid hergestellt, welches bereits über eine 20jährige Medizinerfahrung verfügt.

Der Vorteil von „A“-Implantat liegt in der hohen Biokompatibilität und der extrem hohen Belastungsfähigkeit von über 60 Nm. Bei den Test zerbrachen immer erst die metallischen Eindrehhilfen. Die Besonderheit liegt in der weltweit einzigartigen Herstellungsweise mittels einer neu entwickelten CAM-ULTRASONIC 5-Achs-Maschine. Erst diese hochpräzise Fertigungstechnik, mit dem ersten weltweiten dentalen Einsatz, ermöglicht die sichere Verarbeitung von gehipptem Zirkonoxid und zudem die individuelle Anpassung an das Knochenangebot. Es besteht von nun an die Möglichkeit für jeden Patienten individuell angepasste „A“-Implantate zu fertigen.
Entwickelt wurde das System von dem Salzburger Zahnarzt und Zahntechniker Dr. André und dem Zahntechnischen Labor Radodent aus Wien.

Nov 132009
 
Die Einweg- wird zur Mehrwegbatterie. Dank Technologie aus Österreich.

Die Einweg- wird zur Mehrwegbatterie. Dank Technologie aus Österreich.

Daniel Petsch und Michael Rumetshofer heißen die beiden Erfinder die es möglich machen Wegwerfbatterien wieder aufzuladen. Und zwar mehrmals mit bis zu 90% der Anfangsbatterieladung.

Die beiden HTL Schüler haben dabei ein mikroprozessorgesteuertes Ladegerät entwickelt, dass es in dieser Form noch nicht gibt und ähnlich wie bei Akkus funktioniert. Das Gerät wird mittlerweile in Kleinserie produziert und könnte helfen tausende Tonnen von Batteriemüll zu verhindern. Auf der iENA in Nürnberg wurde die Innovation mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Im Moment wird auch an einem Verfahren zur Aufladung von Knopfzellenbatterien gearbeitet.

Nov 122009
 

Österreichischer Klimaschutzpreis 2009 verliehen, Quelle: lebensministerium.at, Foto: BMLFUW/APA

Österreichischer Klimaschutzpreis 2009 verliehen, Quelle: lebensministerium.at, Foto: BMLFUW/APA

Auch dieses Jahr hat das Lebensministerium gemeinsam mit dem ORF den österreichischen Klimaschutzpreis verliehen. Aus insgesamt 426 eingereichten Projekten wurden die Sieger in 4 Kategorien von einer Fachjury ausgewählt.

„Klimaschutz ist eine Überlebensfrage für jetzige und kommende Generationen und ein wichtiger Konjunktur- und Jobmotor. Daher müssen wir unser Klimaschutz-Know-how noch viel stärker nutzen.“, meint Umweltminister Niki Berlakovich. „Der Österreichische Klimaschutzpreis zeigt, wie das geht, und bündelt viele gute Ideen und Projekte. Mit dem Umstieg auf energieeffiziente Elektrogeräte, Wärme- und Stromversorgung durch erneuerbare Energieformen und gute Wärmedämmung können wir nicht nur neue „green jobs“ schaffen, sondern er hilft auch sparen – Energie und Geld. Das ist gut für die Wirtschaft, die Haushalte und fürs Klima.“

In der Kategorie „Ideen & Innovation“ konnte ein soziales Konzept die Jury überzeugen. Das „R.U.S.Z. – Service für sozial Schwächere“ R.U.S.Z. ist ein Reparatur- und Servicecenter und plant ein Projekt zur Energieberatung für sozial Schwächere in Wien und will damit gleichzeitig einen Beitrag zur Armutsbekämpfung und zum Klimaschutz leisten. Gerade für sozial Schwächere sind Energiekosten oft ein gewaltiges Problem. Zum Teil können schon einfache Reparaturen und Energiespartipps helfen, die Kosten zu minimieren.

Die Auszeichnung fand im Rahmen einer feierlichen Gala vor prominenten Gästen aus Wirtschaft, Forschung, Politik, Verwaltung und Medien statt, die GewinnerInnen werden in der Folge im ORF präsentiert.

Nov 112009
 

Wir kennen ihn alle – den TourGusemapediaide. Die Verwaltung von Sehenswürdigkeiten, Landkarten, Stadthistorischen Beschreibungen und natürlich die Darstellung der besten Szene Bars – sind ein Muss eines jeden Guides.

Ein Wiener Student hat eine neue Technologie entwickelt. Diese Art der Datendarstellung heißt Semacode, diese ist zwar nicht neu, aber optimierbar. Die Kombinierung des Internets und dem Handy ermöglichen den einfachen Zugang zum TourGuide.

Auf dem Chaos Communication Congress hat der Wiener mit einem Kollegen das Projekt „Semapedia“ vorgestellt. Das Ziel sind TourGuide Informationen zu erhalten, die direkt mit dem Handy in Wikipedia nach schlagbar sind, ohne sich durch die vielen Seiten klicken zu müssen.

Die Technologie welche sich hinter dem Semacode verbirgt ist die, dass die jeweilige URL einer Sehenswürdigkeit, einer Landkarte oder einer Szene Bar in den Semacode umgewandelt wird, um dann von Taggern an die jeweiligen Objekte „an zu montieren“. Wer also wissen möchte, was die Abbildung mit dem Semacode und dem Tag der Erfinder zu tun hat, klickt hier 🙂

Die Semacodes werden mit einem Kamerahandy und einer entsprechenden Software fotografiert und in die Webadresse zurückverlagert. Einen Moment später sind die Informationen dann auf dem Handydisplay sichtbar.

Die Studenten hoffen, dass ihr Projekt positiven Anklang findet. Schon jetzt sind die aktuellen Standorte von Semacodes in einer eigenen Landkarte auf der Projekthomepage zu finden. Um die Semacodes einlesen zu können ist die zu benötigende Software derzeit nur für Nokias 60er Serie und für Handys die Javafähig sind – betriebsbereit.

Nov 102009
 

Der SonnenscSonnenschirmständer zerlegbarhirmständer, der innerhalb einer Minute komplett zerlegbar und für jedermann nützlich ist.

„Ich hab mich total geärgert“, beschreibt der Erfinder. Bei dem Ausflug an den Bodensee und dem Genießen der Sonne am Strand fiel ihm auf, dass es keinen Schirmständer gibt der schnell in seine Einzelteile zerlegbar und ebenso schnell wieder aufbaubar ist, „um einen praktischen Schutz vor der Sonne zu haben“, erklärt der Erfinder weiter.

Die Idee hat der Österreichische Erfinder Edmund Gerstgrasser auf ein Blatt Papier gebracht, Material eingekauft und einen Prototypen entworfen. Erst der zweite Anlauf glückte. Jetzt ist der Prototyp für den zerlegbaren Sonnenschirmständer perfekt. Die Gesamtlänge beträgt 25 cm, hat einen Innendurchmesser von 8 cm und besteht aus massivem Aluminium. Für die Outdoor begeisterten Menschen ist die Verwendung zum Beispiel auf Rasenflächen, festem Sand und Erde besonders gut geeignet und ein praktisches Utensil für den Alltag und Urlaub.

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