Dez 112014
 

Schon als kleines Kind hat sie gern mit dem Puppenhaus gespielt. Besonderes Interesse galt dabei jedoch nicht den Puppen, sondern der Installation des Lichtes. Begeisterung für Technik war also schon in Kindertagen vorhanden. Später hat Angelika Basch Chemie studiert, sich dann an der TU Graz mit Lithium-Ionen Technologie beschäftigt, bis sie dann nach Villach in die Halbleiterindustrie ging. Dabei wurde vermehrt die Auseinandersetzung mit Fotovoltaik angeregt, was schließlich zu einem Forschungsstipendium führte, das sie nach Canberra verschlug. In Australien führte ihre Forschungsarbeit zu verbesserten Solarzellen, wofür sie nun mit dem Inventum-Preis des Österreichischen Patentamtes gewürdigt worden ist.

Eine strahlende Forscherin. Investoreninteresse: www.basch.at; Quelle: www.ise.fraunhofer.de

Dünne Solarzellen beschneien lassen
Leichter, dünner und effizienter? Bislang nicht, denn dünne Solarzellen konnten bisher das Licht nicht optimal verarbeiten. Mittels einer aufgetragenen Titan-Dioxid-Schicht lässt sich die Effizienz allerdings steigern. Das Problem dabei: das konventionelle Beschichten funktioniert derzeit nur mangelhaft. Die Chemikerin Angelika Basch schaffte es nun eine Technik zu entwickeln, die bisherige Probleme löst. Titan-Dioxid-Partikel werden im neuartigen Beschichtungsvorgang ähnlich feinen Schnees, der in einer Schneekugel hinunterrieselt, auf Solarzellen aufgetragen und haften derart endlich problemlos an diesen. Mit ihrem frischgebackenen Patent sucht die Wissenschaftlerin nun nach Investoren und Firmen, die die vorteilhafte Technik umsetzen möchten.

Inzwischen gratulieren wir zum Inventum-Preis!

  One Response to “Erfinderpreis für Angelika Basch”

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